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Stichprobe

Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die für eine bestimmte Fragestellung und dazugehörige (empirische) Untersuchung ausgewählt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgewählt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgewählt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Zwei (oder mehr) Stichproben sind unabhängig, wenn keine Individuen in mehreren Stichproben zugleich vertreten sind. Abhängige Stichproben sind zwei oder mehr Beobachtungen an einem Individuum (z.B. Messung zu Beginn und Ende eines Schuljahres).

Stichprobe

Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die für eine bestimmte Fragestellung und dazugehörige (empirische) Untersuchung ausgewählt wurde (z.B. 100 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgewählt worden sind). Je nachdem wie die Probanden ausgewählt wurden, ist die Stichprobe für die Grundgesamtheit repräsentativ (Zufallsauswahl) oder nicht.

TIMMS

Internationale Bildungsvergleichsstudie (Trends in International Mathematics and Science Study). Erfasst das mathematische und naturwissenschaftliche Grundverständnis von SchülerInnen der 4. Jahrgangsstufe. Siehe auch Large-Scale-Studie.

Treatment

Maßnahme oder Intervention (z.B. Einsatz einer bestimmten Unterrichtsmethode) im Rahmen einer Untersuchung, die unter kontrollierten Bedingungen stattfindet, zum Beispiel in einem experimentellen Studiendesign.

Variable

Untersuchungsmerkmal. Siehe auch Abhängige Variable und Unabhängige VariableAbhängige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabhängigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabhängige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in den Naturwissenschaften auswirkt.

Variablenkontrollstrategie

Die Variablenkontrollstrategie (VKS) ist eine experimentelle Strategie und beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es möglich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um gültige Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge eindeutig bestimmen zu können, müssen geeignete (Versuchs-)Bedingungen hergestellt werden, die es erlauben, mögliche Erklärungen für ein beobachtetes Phänomen systematisch auszuschließen, bis nur noch eine Erklärung infrage kommt.

Beispiel: Um herauszufinden, welche Rolle die Bewässerung für das Wachstum von Pflanzen spielt, werden in entsprechenden Experimenten identische Bedingen für zwei Pflanzen geschaffen: Gleiche Pflanzen, gleiches Licht, gleiche Erde, gleicher Dünger, etc. Nur die zugegebene Wassermenge variiert. Das heißt, alle möglichen und bekannten Variablen bis auf die Wassermenge werden kontrolliert. Wächst nun die eine Pflanze mehr oder weniger als die andere, ist dies eindeutig mit der unterschiedlichen Wasserzugabe zu erklären. Dadurch lässt sich die Annahme, dass die Bewässerung einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat, experimentell untermauern.

Varianz

Ein Maß dafür, wie stark die Einzelwerte um den Mittelwert herum streuen.