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Zwei-Gruppen Post-Design

Das Zwei-Gruppen Post-Design ist ein Studiendesign, bei dem bei zwei Gruppen jeweils nach der Durchführung einer Maßnahme eine Messung durchgeführt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist in der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Maßnahme (z.B. Unterricht nach der Flipped Classroom-Prinzip) durchgeführt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regulär unterrichtet. Anschließend wird der Lernstand gemessen. Etwaige Lernstandsunterschiede können allerdings nicht (kausal) auf die Maßnahme zurückgeführt werden, da Alternativerklärungen (wie z.B. bereits bestehende Unterschiede der beiden Gruppen vor den Maßnahmen) nicht ausgeschlossen werden können. Um Rückschlüsse über (kausale) Wirksamkeit treffen zu können, sind experimentelle Versuchsanordnungen wie das Zwei-Gruppen Prä-Post-Design notwendig.

Siehe auch:

Zwei-Gruppen Prä-Post-Design

Das Zwei-Gruppen Prä-Post-Design ist ein Studiendesign, bei dem bei zwei Gruppen jeweils vor und nach der Durchführung einer Maßnahme eine Messung durchgeführt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist bei der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Maßnahme (z.B. Unterricht nach der Flipped-Classroom Prinzip) durchgeführt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regulär unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird vor und nach der Maßnahme der Lernstand gemessen. Der Vergleich etwaiger Lernzuwächse (Prä-Post Unterschiede) lässt Rückschlüsse auf die Wirksamkeit (Effektivität) der einen Maßnahme im Vergleich zur anderen Maßnahme zu. Werden die Versuchspersonen zufällig (randomisiert) auf die beiden Gruppen zugeteilt, so spricht man von einem experimentellen Studiendesign. Werden die Versuchspersonen nicht zufällig den beiden Gruppen zugeteilt, so spricht man von einem quasi-experimentellen Studiendesign.

Siehe auch: