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Peer-Review-Verfahren

Oder Begutachtungsverfahren. Zentrales Verfahren zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualitätsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review).

PISA

Programme for International Student Assessment (PISA) ist eine internationale Schulleistungsstudie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). PISA untersucht, inwieweit 15-jährige SchülerInnen gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die es ihnen ermöglichen, an der Wissensgesellschaft teilzuhaben. Siehe auch Large-Scale-Studie.

Prä-Post-Design

Forschungsdesign, das Ergebnisse beispielsweise eines Leistungstests von SchülerInnen vor und nach einer Intervention oder Lerneinheit miteinander vergleicht, um ihre Effektivität zu bewerten.

Primärstudie

Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Primärstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage für die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet.

Problembasiertes Lernen

Eine Form der Gestaltung von Lernumgebungen, in der SchülerInnen und Studierende anhand von komplexen Problemstellungen (z.B. Projektaufgaben, Fallbeispiele) lernen. Beispielweise werden Fallbeispiele zum Lernen mit komplexen Problemstellungen (in Gruppen) eingesetzt. Unter einem Fall versteht man in der Regel in eine narrative Form gebrachte Geschehnisse oder Handlungen, aus denen sich eine Frage ergibt, die es zu lösen gilt.

Prozedurale Aktivitäten

Siehe auch Prozedurales Lernen. Ist eine Unterform des impliziten Lernens, welches auch als Verhaltensgedächtnis bezeichnet wird. Hier werden automatisierte Handlungsabläufe abgespeichert.

Prozedurales Lernen

Ist eine Unterform des impliziten Lernens, welches auch als Verhaltensgedächtnis bezeichnet wird. Hier werden automatisierte Handlungsabläufe abgespeichert.

Publication-Bias

Oder Publikations-Bias. Darunter wird ein Fehler bzw. eine Verzerrung verstanden, die bei Metaanalysen zum Tragen kommen kann. Sie ist dadurch bedingt, dass überwiegend Studien mit überzufälligen (signifikanten) Ergebnissen publiziert werden.

Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign

In dieser Versuchsanordnung werden StudienteilnehmerInnen den unterschiedlichen Versuchsbedingungen nicht zufällig (nicht-randomisiert) zugeteilt. Stattdessen erfolgt die Einteilung der TeilnehmerInnen in Gruppen in der Regel aufgrund vorab bestehender Gruppenzugehörigkeiten (z.B. bestehende Schulklasse).

randomisiert

Siehe auch Randomisierung. Zufällige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren.