Begutachtungsverfahren

Oder Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualitätsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review).

Bildungsstandards

Bildungsstandards geben Ziele der pädagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen fächerspezifisch fest, welche Kompetenzen SchülerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als Fähigkeit verstanden, Wissen und Können zur Lösung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele für aktuell gültige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in den USA oder die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz in Deutschland.

Cohen

Jacob Cohen veröffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der Stärke eines Effekts. Dabei führte er eine gängige Faustregel zur Interpretation der Effektstärken ein, die die Effekte in kleine, mittelgroße und große Effekte einteilt. Siehe Cohen’s d.

Cohen’s d

d bzw. Cohen’s d ist eine statistische Maßangabe zur Größe/Stärke eines Effekts, die einen Anhaltspunkt für die praktische Bedeutsamkeit eines Befundes liefert. Sie gibt an, wie sehr – in Standardabweichungen – zwei Gruppenmittelwerte auseinanderliegen (z. B. aus der Experimentalgruppe und der Kontrollgruppe). Nach einer Faustregel von Cohen steht ein d zwischen 0.2 und 0.5 für einen kleinen Effekt, zwischen 0.5 und 0.8 für einen mittleren Effekt und größer als 0.8 für einen großen Effekt.

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