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Kognitive Aktivierung

Lerngelegenheiten, die Lernende zur aktiven Auseinandersetzung mit den Lerninhalten anregen. Unterricht ist beispielsweise dann kognitiv aktivierend, wenn die Lehrkraft an das Vorwissen der SchülerInnen anknüpft oder sie eigene Lösungen und Ideen erklären lässt.

Kognitive Strategien des Selbstregulierten Lernens

Strategien des selbstregulierten Lernens, die Lernende dazu einsetzen können, sich den Lernstoff zu erschließen, indem sie zum Beispiel die zentralen Ideen eines Textes herausarbeiten oder den Lernstoff in eine eigene Struktur bringen.

Kognitiver Konflikt

Ein kognitiver Konflikt wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen übereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen müssen, woran es liegen könnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verständnis von Zusammenhängen oder Strategien gefördert werden.

Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball höher als ein Tischtennisball, wenn er aus gleicher Höhe fallen gelassen wird. In der anschließenden Diskussion finden die SchülerInnen heraus, dass die Bälle auf unterschiedlichen Boden gefallen sein müssen. Durch diese Art der Auseinandersetzung gewinnen Lernende ein tieferes Verständnis von »fairen«, also unkonfundierten Experimenten. (Vgl. Schwichow et al., 2016)

 

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