Ein kognitiver Konflikt wird erzeugt, indem Lernende mit nicht erwartungskonformen Erfahrungen konfrontiert werden und sich anschließend damit auseinandersetzen müssen, woran es liegen könnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verständnis von Zusammenhängen oder Strategien gefördert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments springt ein Eisenball höher als ein Tischtennisball, wenn er aus gleicher Höhe fallen gelassen wird. In der anschließenden Diskussion stellt sich heraus, dass die Bälle auf unterschiedlichen Boden gefallen sein müssen. Durch diese Art der Auseinandersetzung wird ein tieferes Verständnis von »fairen«“ Vergleichen, also unkonfundierten Experimenten, gewonnen. (Vgl. Schwichow et al., 2016)

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