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Cognitive Load Theory

Die Cognitive Load Theory geht davon aus, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsgedächtnisses darstellt, das begrenzte Kapazitäten hat. Wie groß die kognitive Belastung beim Lernen ist, hängt sowohl von der Komplexität der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. Übersteigt die kognitive Belastung die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses, spricht man von kognitiver Überlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt sich negativ auf den Lernerfolg aus.

Cohen

Jacob Cohen veröffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der Stärke eines Effekts. Dabei führte er eine gängige Faustregel zur Interpretation der Effektstärken ein, die die Effekte in kleine, mittelgroße und große Effekte einteilt. Siehe Cohen’s d.

Cohen’s d

d bzw. Cohen’s d ist eine statistische Maßangabe zur Größe/Stärke eines Effekts, die einen Anhaltspunkt für die praktische Bedeutsamkeit eines Befundes liefert. Sie gibt an, wie sehr – in Standardabweichungen – zwei Gruppenmittelwerte auseinanderliegen (z. B. aus der Experimentalgruppe und der Kontrollgruppe). Nach einer Faustregel von Cohen steht ein d zwischen 0.2 und 0.5 für einen kleinen Effekt, zwischen 0.5 und 0.8 für einen mittleren Effekt und größer als 0.8 für einen großen Effekt.