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	<title>Lehrstrategien &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Autonomie fördern UND Struktur geben: Wie beide Strategien die Lernmotivation stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen & Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbstbestimmte Lernende lernen aus eigenem Antrieb, weil sie das Lernen selbst als lohnend empfinden. Nach der Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Ryan &#38; Deci, 2000, 2017) spielen dabei insbesondere auch die Bedürfnisse nach Autonomie und Kompetenz eine zentrale Rolle. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass Lehrkräfte das Autonomieerleben der&#160;SchülerInnen beispielsweise durch das Anbieten sinnvoller Wahlmöglichkeiten und durch einfühlsames [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbstbestimmte Lernende lernen aus eigenem Antrieb, weil sie das Lernen selbst als lohnend empfinden. Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> der Motivation (Ryan &amp; Deci, 2000, 2017) spielen dabei insbesondere auch die Bed&uuml;rfnisse nach Autonomie und Kompetenz eine zentrale Rolle. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass Lehrkr&auml;fte das Autonomieerleben der&nbsp;Sch&uuml;lerInnen beispielsweise durch das Anbieten sinnvoller Wahlm&ouml;glichkeiten und durch einf&uuml;hlsames Zuh&ouml;ren f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte das&nbsp;Kompetenzerleben durch die strukturierenden Ma&szlig;nahmen wie klaren Anweisungen und umsetzbarem Feedback unterst&uuml;tzen. Bisher wurden Autonomieunterst&uuml;tzung und strukturierende Ma&szlig;nahmen jedoch meist getrennt voneinander untersucht. Daher bleiben wichtige Fragen offen: In welchem Zusammenhang stehen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur? Variieren diese Zusammenh&auml;nge je nach Schulstufe, Fach, Kultur oder Datenerhebungsmethode? Und wie h&auml;ngen sie individuell und gemeinsam mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen zusammen? Patzak und Zhang (2025) untersuchen diese Fragen in ihrer Studie &bdquo;Blending&nbsp;teacher autonomy support and provision of structure in the classroom for optimal motivation: A systematic review and meta-analysis&rdquo;.&nbsp;Finden Sie in unserem Kurzreview heraus, ob die F&ouml;rderung der Autonomie, die strukturierende Ma&szlig;nahmen oder deren Kombination den gr&ouml;&szlig;ten Zusammenhang mit den Lernergebnissen von Sch&uuml;lerInnen hat.</p>



<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Die Beziehung zwischen den Strategien der Lehrkr&auml;fte zur F&ouml;rderung der Selbstst&auml;ndigkeit und Kompetenz der Sch&uuml;lerInnen (&uuml;ber Strukturen), die Variabilit&auml;t dieser Beziehung in Abh&auml;ngigkeit von verschiedenen Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n und die Beziehung zwischen der Autonomieunterst&uuml;tzung und Kompetenz und den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen.</p>



<p><strong>Untersuchte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a></strong>: Sch&uuml;lerInnen<strong>, </strong>Studierende und Lehrkr&auml;fte</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>: </strong>die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen zeigten insgesamt einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Zusammenhang (<em>r</em>&nbsp;= 0.53)<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;trugen zu individuellen und kollektiven Beziehungen mit motivierenden Ergebnissen f&uuml;r die Studierenden bei. Die kollektiven Beziehungen waren gr&ouml;&szlig;er.</li>



<li>Die Kombination aus Unterst&uuml;tzung der Autonomie und Strukturen war am st&auml;rksten mit dem Autonomiegef&uuml;hl der Studierenden (<em>r</em>&nbsp;= 0.47) und ihrem Kompetenzgef&uuml;hl (<em>r</em>&nbsp;= 0.36) verbunden.</li>



<li>Die Beziehung zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und der&nbsp;Strukturierende Ma&szlig;nahmen&nbsp;war bei &auml;lteren Lernenden gr&ouml;&szlig;er.</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a></strong> (Deci &amp; Ryan, 2000, 2017) der Lernmotivation erkl&auml;rt, wie Lernende sowohl <strong>extrinsische</strong> als auch <strong>intrinsische Motivation</strong> entwickeln k&ouml;nnen.&nbsp;<em><strong>Extrinsische Motivation</strong></em>&nbsp;bedeutet, dass Lernende Aktivit&auml;ten haupts&auml;chlich auf Grundlage externer Erwartungen oder Belohnungen (z. B. Lob) aus&uuml;ben. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass dies zu einer Abh&auml;ngigkeit von externen Anreizen f&uuml;hren und die <strong>langfristige Leistung</strong> oder Zufriedenheit verringern kann. Durch&nbsp;<em><strong>Internalisierung</strong></em>&nbsp;kann sich extrinsisch motiviertes Verhalten jedoch in &Uuml;berzeugungen, Werte und Handlungen <strong>umwandeln</strong>, die besser mit dem Selbstverst&auml;ndnis einer Person &uuml;bereinstimmen. Dieser Prozess kann langfristig zu <em><strong>intrinsischer Motivation</strong>&nbsp;</em>f&uuml;hren, also dem Wunsch, eine Aktivit&auml;t aufgrund ihres inh&auml;renten Interesses an einem Lerninhalt, ihrer Freude oder ihres pers&ouml;nlichen Wertempfindens bei einer Lernaktivit&auml;t auszu&uuml;ben. <strong>Intrinsische Motivation</strong> wird mit einer besseren Entwicklung, mehr Wohlbefinden und qualitativ hochwertigem Lernen in <strong>Verbindung</strong> gebracht. Laut der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> finden Internalisierung und die Entwicklung intrinsischer Motivation statt, wenn die <strong>grundlegenden</strong> <strong>psychologischen Bed&uuml;rfnisse</strong> nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Verbundenheit unterst&uuml;tzt werden.</p>



<p>Im Unterricht kann die intrinsische Motivation der Sch&uuml;lerInnen <strong>aktives Engagement</strong> und <strong>Lernen</strong> f&ouml;rdern. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen die Internalisierung und die Entwicklung intrinsischer Motivation der Lernenden f&ouml;rdern, indem sie die Bed&uuml;rfnisse der Lernenden nach Autonomie und Kompetenz unterst&uuml;tzen. Beide Bed&uuml;rfnisse sind mit positiven schulischen Leistungen verbunden.</p>



<p><em><strong>Autonomie</strong></em>&nbsp;spiegelt das Gef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen wider, Verantwortung und Kontrolle &uuml;ber ihre interessengerechten Lernziele und -erfahrungen zu haben. Die&nbsp;<strong><em>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</em></strong>&nbsp;durch Lehrkr&auml;fte umfasst daher das Verstehen der Perspektiven der Sch&uuml;lerInnen, die F&ouml;rderung ihres Wohlbefindens und die Schaffung von Bedingungen, die sie dazu ermutigen, sinnvolle Entscheidungen zu treffen und sich aktiv an ihrem eigenen Lernen zu beteiligen. Zu den g&auml;ngigen Strategien geh&ouml;ren das Anbieten von Wahlm&ouml;glichkeiten, das Geben von Erkl&auml;rungen, das Anpassen an das Tempo der Lernenden und das einf&uuml;hlsame Zuh&ouml;ren.</p>



<p><em><strong>Kompetenz</strong></em>&nbsp;spiegelt die Wahrnehmung der Sch&uuml;lerInnen ihrer F&auml;higkeiten und ihrer Effektivit&auml;t im Unterricht, beim Lernen und beim Erreichen akademischer Ziele wider. Lehrkr&auml;fte unterst&uuml;tzen das Kompetenzerleben, indem sie&nbsp;<strong>strukturierende Ma&szlig;nahmen</strong>, die es den Lernenden erm&ouml;glichen, F&auml;higkeiten aufzubauen und unn&ouml;tige Schwierigkeiten zu vermeiden. <strong>Strukturelle Unterst&uuml;tzung</strong> kann entweder leitend (z. B. Anpassung der Aufgaben an die sich entwickelnden F&auml;higkeiten der Sch&uuml;ler) oder kl&auml;rend sein (z. B. Bereitstellung expliziter Anweisungen, Erwartungen und umsetzbarer R&uuml;ckmeldungen). <a>Forschungsergebnisse deuten darauf hin</a>, dass sich die <strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong> und die <strong>strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> gegenseitig erg&auml;nzen k&ouml;nnen, um die Lernergebnisse zu verbessern und es Lehrkr&auml;ften zu erm&ouml;glichen, bed&uuml;rfnisorientierten Unterricht zu praktizieren (Jang et al., 2010). Bisher hat jedoch keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ihre Beziehung untersucht. Patzak und Zhang (2025) schlie&szlig;en diese L&uuml;cke mit ihrer <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>sbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a></strong>.&nbsp;<a href="https://www.deepl.com/en/translator#_msocom_1" target="_blank" rel="noopener"></a>Ihre Ergebnisse tragen dazu bei, zu kl&auml;ren, was im Unterricht am wichtigsten ist: Autonomieunterst&uuml;tzung, Struktur oder beides.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen Patzak und Zhang (2025) zwei Unterst&uuml;tzungsformen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a>: Autonomieunterst&uuml;tzung und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung des Kompetenzerlebens. Im Gegensatz zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, die die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en durch den Vergleich von <strong>Versuchs- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n</strong> in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n untersuchen, handelt es sich hier um eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">korrelation</a>sbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>.&nbsp;Hierbei stehen die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en oder Beziehungen zwischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n im Fokus. Diese Art der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert keine Informationen &uuml;ber die Wirksamkeit einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>, sondern bietet vielmehr einen <strong>&Uuml;berblick &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge </strong>zwischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n in verschiedenen Studien und das Ausma&szlig;, in dem sie die Lernergebnisse von Sch&uuml;lerInnen vorhersagen. <strong>Konkret untersuchen die AutorInnen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>wie Autonomieunterst&uuml;tzung und strukturierende Ma&szlig;nahmen zusammenh&auml;ngen,</li>



<li>ob diese Beziehung je nach Kontext (d. h. Schulstufe, Fach, Kultur und Datenerhebungsmethode) variiert und&nbsp;</li>



<li>wie diese Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen einzeln und gemeinsam mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen zusammenh&auml;ngen.</li>
</ol>



<p>Dar&uuml;ber hinaus berichten sie &uuml;ber die Konzeptualisierungen beider Unterst&uuml;tzungsformen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a>basis umfasst <strong>94 Studien</strong> aus den Jahren 2002 bis 2024. Die Meta-Analyse st&uuml;tzt sich so auf <strong>110 korrelative Effektgr&ouml;&szlig;en</strong> zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur, <strong>85 korrelative</strong> Effektgr&ouml;&szlig;en zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Lernergebnissen</strong>, und <strong>85 korrelative</strong> Effektgr&ouml;&szlig;en zwischen <strong>Struktur und Lernergebnissen</strong>. Diese Studien wurden durch eine gr&uuml;ndliche Suche in mehreren Datenbanken und erg&auml;nzenden Recherchen ermittelt und umfassten insgesamt Daten von 592.553 Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;ften.</p>



<p>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur wurden in den Studien durch <strong>Sch&uuml;ler- und Lehrkraftbefragungen</strong> sowie durch <strong>Beobachtungsinstrumente</strong> erfasst. Typische Strategien und Verhaltensweisen lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong></td><td><strong>Strukturierende Ma&szlig;nahmen</strong></td></tr><tr><td>&ndash; Wahlm&ouml;glichkeiten anbieten<br>&ndash; Begr&uuml;ndungen geben<br>&ndash; Negative Gef&uuml;hle anerkennen<br>&ndash; Perspektive der Sch&uuml;lerInnen einnehmen<br>&ndash; Sch&uuml;lerstimmen einbeziehen<br>&ndash; Interessen der Sch&uuml;lerInnen ber&uuml;cksichtigen<br>&ndash; Einladende Sprache nutzen<br>&ndash; Bed&uuml;rfnisf&ouml;rderliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> anbieten<br>&ndash; Geduld zeigen<br>&ndash; Respekt zeigen</td><td>&ndash; Anleitung anbieten<br>&ndash; Erwartungen kl&auml;ren<br>&ndash; Ermutigen</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ergab einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt f&uuml;r den Zusammenhang zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und der strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.53). Das bedeutet, dass beide Unterst&uuml;tzungsformen in der Praxis h&auml;ufig <strong>gemeinsam auftreten</strong>, statt sich auszuschlie&szlig;en. Au&szlig;erdem wurde festgestellt, dass dieser Zusammenhang &uuml;ber verschiedene F&auml;cher und kulturelle Kontexte hinweg stabil ist. Hinsichtlich der<strong> Schularten</strong> jedoch variierte die St&auml;rke des Zusammenhangs <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: In der Sekundarstufe (<em>r</em>&nbsp;= 0.56) und bei Studierenden (<em>r</em>&nbsp;= 0.57) fiel der Zusammenhang st&auml;rker aus als in der Grundschule (<em>r</em>&nbsp;= 0.29). Die Datenerhebungsmethode f&uuml;r Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur hatten ebenfalls einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfluss auf ihre Beziehung, wobei die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n bei Sch&uuml;lerberichten (<em>r</em>&nbsp;= 0.59) gr&ouml;&szlig;er waren als bei Lehrerberichten (<em>r</em>&nbsp;= 0.45) und Beobachtungen (<em>r</em>&nbsp;= 0.36).</p>



<p>Die AutorInnen fanden auch heraus, dass sowohl die Autonomieunterst&uuml;tzung als auch die strukturierenden Ma&szlig;nahmen einen <strong>positiven Zusammenhang zu den Lernergebnissen</strong> der Sch&uuml;lerInnen leisteten. Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie zeigte den gr&ouml;&szlig;ten Zusammenhang mit dem Autonomieerleben der Sch&uuml;lerInnen (<em>r</em>&nbsp;= 0.29) und ihrem akademischen Engagement (<em>r</em>&nbsp;= 0.21). Die strukturierende Ma&szlig;nahme war am st&auml;rksten mit dem Kompetenzerleben der Sch&uuml;lerInnen (<em>r</em>&nbsp;= 0.25), ihrem Autonomieerleben (<em>r</em>&nbsp;= 0.21) und ihrem akademischen Engagement (<em>r</em>&nbsp;= 0.19) verbunden. Weder Autonomieunterst&uuml;tzung noch strukturierende Ma&szlig;nahmen zeigten einen s<strong>ignifikanten Zusammenhang </strong>mit <strong>kontrollierter Motivation</strong> (Belohnung/Bestrafung durch &auml;u&szlig;eres Umfeld).&nbsp;</p>



<p>Schlie&szlig;lich stellten sie fest, dass die kombinierte Unterst&uuml;tzung einen gr&ouml;&szlig;eren Zusammenhang mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen hatte als die einzelnen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r sich genommen. Die Kombination aus Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur stand am st&auml;rksten im Zusammenhang mit dem <strong>Autonomiegef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.47) und dem <strong>Kompetenzgef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.36).</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_Moderator.pdf">Tabelle 1</a> k&ouml;nnen Sie die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>effekte auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur einsehen. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_2_AS-S-mit-Learning-Outcomes.pdf">Tabelle 2</a> zeigt den Zusammenhang zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung bzw. Struktur und dem Lernoutcome.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Hornstra et al. (2021) untersuchten, wie Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe das <strong>Unterrichtsklima erleben</strong> und wie diese<strong> Wahrnehmung mit ihrer Motivation</strong> zusammenh&auml;ngt. Insgesamt nahmen <strong>287 Sch&uuml;lerInnen</strong> der 7. Jahrgangsstufe teil, die im regul&auml;ren Unterricht der F&auml;cher Mathematik, Englisch oder Niederl&auml;ndisch befragt wurden.&nbsp;</p>



<p>Ziel der Studie war es, zu erfassen, ob <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</strong> im Unterricht <strong>gemeinsam </strong>auftreten und wie stark beide Aspekte mit der Motivation der Sch&uuml;lerInnen verbunden sind. Die Sch&uuml;lerInnen f&uuml;llten dazu einmalig den &bdquo;Teacher as Social Context Questionnaire&ldquo; (TASC) aus. Damit wurden <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung</strong> (z.B. Wahlm&ouml;glichkeiten, nachvollziehbare Begr&uuml;ndungen) und <strong>Struktur</strong> (z.B. klare Erwartungen, verst&auml;ndliche Schrittfolgen) erfasst. Zus&auml;tzlich bearbeiteten sie den &bdquo;Self-Regulation Questionnaire &ndash; Academic&ldquo; (SRQ-A), mit dem <strong>autonome Motivation</strong> (z.B. aus eigenem Interesse oder pers&ouml;nlichen Werten) und <strong>kontrollierte Motivation</strong> (z.B. durch &auml;u&szlig;ere Bestrafungen/Belohnungen veranlasst) im jeweiligen Fach eingesch&auml;tzt wurde.&nbsp;</p>



<p>Die Ergebnisse zeigten einen <strong>deutlich positiven Zusammenhang</strong> zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur Lehrkr&auml;fte, die viel Autonomieunterst&uuml;tzung bieten, schaffen in der Regel auch <strong>klare und hilfreiche Strukturen</strong>. Beide Unterst&uuml;tzungsformen standen zudem in engem Zusammenhang mit einer h&ouml;heren <strong>autonomen Motivation</strong> der Sch&uuml;lerInnen. Sch&uuml;lerInnen, die sich st&auml;rker unterst&uuml;tzt f&uuml;hlten, sch&auml;tzten ihre eigenen schulischen Leistungen au&szlig;erdem h&ouml;her ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ergab, dass die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;insgesamt einen <strong>positiven und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Zusammenhang</strong> zeigten (<em>r</em>&nbsp;= 0.53). Von diesen 110 Effektgr&ouml;&szlig;en, waren lediglich sieben negativ, was darauf hindeutet, dass die Beziehung &uuml;berwiegend verst&auml;rkend war: Wenn die Unterst&uuml;tzung der Autonomie im Klassenzimmer zunimmt, nimmt also auch die&nbsp;Strukturierende Ma&szlig;nahmen&nbsp;tendenziell zu. Die St&auml;rke und Richtung der Gesamteffekt deutet darauf hin, dass Lehrkr&auml;fte, die ihren Sch&uuml;lerInnen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre <strong>grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnisse</strong> bieten, dies in Bezug auf Autonomie und Kompetenz recht konsequent tun.</p>



<p>Im Vergleich zu vielen anderen Befunden aus der p&auml;dagogisch-psychologischen Unterrichtsforschung ist dieser <strong>Gesamteffekt bemerkenswert hoch</strong>. Andere Meta-Analysen im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> berichten typischerweise nur &uuml;ber kleinere bis moderate Zusammenh&auml;nge zwischen <strong>&bdquo;Need Support&ldquo;</strong>, d.h. Unterst&uuml;tzung zu grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnissen und Lernergebnissen. So fanden beispielsweise Mammadov und Schroeder (2023) einen durchschnittlichen Zusammenhang von&nbsp;<em>r</em>&nbsp;= .32 zwischen der wahrgenommenen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung durch Lehrkr&auml;fte</strong> <strong>bzw. Eltern </strong>und <strong>positiven Lern- und Motivations<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n</strong>.</p>



<p>Die AutorInnen stellten au&szlig;erdem fest, dass die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;jeweils <strong>unterschiedliche Zusammenh&auml;nge</strong> zu den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen aufwiesen: Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie zeigte die st&auml;rksten Zusammenh&auml;nge mit dem <strong>Autonomieerleben</strong> und dem <strong>akademischen Engagement </strong>der Lernenden, w&auml;hrend die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;die st&auml;rksten Zusammenh&auml;nge mit dem Kompetenzgef&uuml;hl, dem <strong>Autonomiegef&uuml;hl</strong> und dem <strong>akademischen Engagement</strong> aufwies. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Einsatz von Strategien zur Unterst&uuml;tzung der Autonomie durch die Lehrkr&auml;fte und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;zur F&ouml;rderung der Kompetenz von Sch&uuml;lerInnen jeweils auf unterschiedliche, aber sich erg&auml;nzende Weise zur Motivation dieser beitragen. Dar&uuml;ber hinaus war der Zusammenhang zwischen <strong>kombinierter Unterst&uuml;tzung </strong>und den <strong>Lernergebnissen</strong> der Sch&uuml;lerInnen sogar noch gr&ouml;&szlig;er. Dies deutet darauf hin, dass die Unterst&uuml;tzung von Autonomie und Kompetenz, wenn sie zusammen eingesetzt werden, mit besseren Lernergebnissen verbunden ist als die Unterst&uuml;tzung nur einer dieser Bereiche.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/CHU_Handout_Pearsons-r-Effect-Size-Handout-1.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Es wurden sechs verschiedene Lernergebnisse in Zusammenhang mit der Autonomieunterst&uuml;tzung und den Strukturangeboten untersucht. Dabei ging es um <strong>Autonomiegef&uuml;hl, Kompetenzgef&uuml;hl, autonome Motivation, kontrollierte Motivation, akademisches Engagement und akademische Leistung</strong>. Anhand fr&uuml;herer Ergebnisse wurde vorausgesagt, dass alle Ergebnisse (mit Ausnahme der kontrollierten Motivation) eine positive Beziehung zur <strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong> und zu den <strong>strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> aufweisen w&uuml;rden. Diese Hypothese wurde best&auml;tigt. F&uuml;r die <strong>kontrollierte Motivation</strong> dagegen wurde in den Hypothesen ein negativer Zusammenhang bei der Unterst&uuml;tzung der Bed&uuml;rfnisse vorausgesagt. Da diese Zusammenh&auml;nge jedoch <strong>nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> </strong>waren, konnte diese Hypothese durch die Studie <strong>nicht best&auml;tigt</strong> wurde.&nbsp;</p>



<p>Die Beziehung zur Unterst&uuml;tzung der Bed&uuml;rfnisse wurde auch anhand verschiedener <strong>Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n </strong>bewertet, um die differenzierte Auspr&auml;gung des Zusammenhangs zu bestimmen. Untersucht wurde, ob sich die Beziehung je nach <strong>Fach</strong> (allgemeinbildende/gemischte F&auml;cher, MINT-F&auml;cher, Sport und Sozialwissenschaften) oder <strong>Klassenstufe </strong>(Grundschule, Sekundarstufe und postsekund&auml;re Bildung) ver&auml;nderte. In Bezug auf das <strong>Bildungsniveau</strong> stellten sie fest, dass der Zusammenhang in der Sekundarstufe und an der Universit&auml;t st&auml;rker ausgepr&auml;gt war. Dies deutet darauf hin, dass die Unterst&uuml;tzung von Autonomie und Kompetenz bei <strong>&auml;lteren Lernenden</strong> Hand in Hand gehen kann, w&auml;hrend Lehrkr&auml;fte<strong> j&uuml;ngerer Lernender</strong> m&ouml;glicherweise nicht so h&auml;ufig beide Arten der Unterst&uuml;tzung kombiniert einsetzen. Zudem wurde untersucht, ob sich der Zusammenhang je nach <strong>Datenerhebungsmethode</strong> (Sch&uuml;lerbericht, Lehrerbericht und Beobachtung) ver&auml;ndert. Dabei zeigte sich, dass der Zusammenhang bei Sch&uuml;lerberichten deutlich st&auml;rker ausgepr&auml;gt war. Dies deutet darauf hin, dass die Sch&uuml;lerInnen die Beziehung zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</strong> als st&auml;rker empfanden als Lehrkr&auml;fte und externe Beobachter.&nbsp;</p>



<p>Ein Bereich, der in dieser Studie nicht untersucht wurde, ist die Unterst&uuml;tzung des dritten grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnisses gem&auml;&szlig; der <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a></strong>, n&auml;mlich das Bed&uuml;rfnis nach sozialer Eingebundenheit. Auch wenn nachgewiesen wurde, dass diese <strong>Art der Unterst&uuml;tzung</strong> Lernende f&ouml;rdert (King, 2015), war dies <strong>nicht Teil der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a></strong>, sodass keine Aussage &uuml;ber diese Unterst&uuml;tzung m&ouml;glich ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Insgesamt zeigten in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positive Zusammenhang. Zus&auml;tzlich konnte durch folgende Ergebnisse eine <strong>erhebliche Verallgemeinerbarkeit</strong> belegt werden. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n innerhalb der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (103 / 110) berichteten &uuml;berwiegend &uuml;ber eine <strong>positive, verst&auml;rkende Beziehung</strong>.</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus zeigten die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen sowohl eindeutige als auch noch gr&ouml;&szlig;ere kollektive Zusammenh&auml;nge mit allen <strong>positiven motivationalen Sch&uuml;lerergebnissen,</strong> dass beide Arten der Unterst&uuml;tzung, insbesondere in Kombination, wahrscheinlich zu positiven motivationalen Wahrnehmungen und Verhaltensweisen der Sch&uuml;lerInnen beitragen.&nbsp;</p>



<p>Die Studie weist zwar auf die <strong>Verallgemeinerbarkeit des Zusammenhangs</strong> zwischen den Unterst&uuml;tzungsstrategien hin, die AutorInnen stellten jedoch auch eine <strong>erhebliche Heterogenit&auml;t </strong>zwischen den Studien fest. Daher f&uuml;hrten sie eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> durch, um zu untersuchen, ob sich der Zusammenhang je nach <strong>Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n</strong> &auml;ndert. Sie hielten es f&uuml;r m&ouml;glich, dass das Engagement der Sch&uuml;lerInnen f&uuml;r das Fach ihre <strong>Unterst&uuml;tzungsbed&uuml;rfnisse</strong> widerspiegelt. Dar&uuml;ber hinaus stellten sie die Hypothese auf, dass kollektivistische vs. individualistische kulturellen Kontexte zu Unterschieden in der Umsetzung von<strong> Unterst&uuml;tzungsstrategien durch Lehrkr&auml;fte </strong>f&uuml;hren k&ouml;nnten (so k&ouml;nnte beispielsweise die Unterst&uuml;tzung der Autonomie mit kollektivistischen kulturellen Normen in Konflikt stehen). Sie stellten jedoch fest, dass der Zusammenhang f&uuml;r das <strong>Fachgebiet</strong><a href="applewebdata://8F46A5F6-1C3E-4027-B372-D7F8C6A0B56F#_ftn1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;und den <strong>kulturellen Kontext</strong> relativ stabil ist, was auf seine Verallgemeinerbarkeit f&uuml;r diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n hindeutet. Wie oben erw&auml;hnt, stellten die AutorInnen auch fest, dass die <strong>Verallgemeinerbarkeit </strong>der Beziehung f&uuml;r Grundsch&uuml;lerInnen sowie f&uuml;r Messungen aus Selbstberichten von Lehrkr&auml;ften und externen Beobachtungen <strong>begrenzt </strong>ist.</p>



<p>Was die Merkmale der <strong>Unterst&uuml;tzungsstrategien </strong>(z. B. Dauer, verschiedene Strategietypen) betrifft, so wurden diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n in der vorliegenden Studie <strong>nicht untersucht</strong>, sodass keine Aussage &uuml;ber die Verallgemeinerbarkeit der Beziehung getroffen werden kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><a href="applewebdata://8F46A5F6-1C3E-4027-B372-D7F8C6A0B56F#_ftnref1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;Die AutorInnen weisen darauf hin, dass die relative Stabilit&auml;t dieses Zusammenhangs vorsichtig zu interpretieren ist, da in vielen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n das konkrete Unterrichtsfach nicht berichtet wurde und daher in den Analysen fehlt</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> leistet einen wichtigen Beitrag zur <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a>.</strong> Sie ist die erste, die Autonomieunterst&uuml;tzung und Strukturierung (Kompetenzunterst&uuml;tzung) im Unterricht <strong>gemeinsam untersucht,</strong> um den Zusammenhang zueinander, zu Lernergebnissen und verschiedenen Bildungskontexten zu verstehen.</p>



<p>Die Ergebnisse kl&auml;ren bestehende Kontroversen: Autonomieunterst&uuml;tzung und Strukturierung sind unabh&auml;ngige Strategien, die sich gegenseitig verst&auml;rken und einzeln wie gemeinsam zur Motivation und zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> der Sch&uuml;lerInnen beitragen. Dies best&auml;tigt <strong>fr&uuml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n </strong>(z.B. Mammadov &amp; Schroeder, 2023).</p>



<p>Zus&auml;tzlich bietet die Studie eine <strong>systematische Begriffskl&auml;rung</strong> beider Konzepte, die auf dem Rahmen von Reeve und Cheon (2021) aufbaut (siehe Abbildung 1). Der pr&auml;sentierte &Uuml;berblick &uuml;ber die <strong>zugeh&ouml;rigen Strategien </strong>schafft ein einheitlicheres Verst&auml;ndnis im Feld und f&ouml;rdert die Verallgemeinerbarkeit zuk&uuml;nftiger Forschung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Grafik-Kurzreview-38_1.png" alt=""><figcaption class="wp-element-caption">Abbildung 1 zeigt die Konzeptualisierungen von Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur und wie diese mit der Motivationsunterst&uuml;tzung der Lernenden zusammenh&auml;ngen. Die unterstrichenen Begriffe sind Erg&auml;nzungen, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zum Rahmenwerk von Reeve und Cheon (2021) hinzugef&uuml;gt hat.</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Darstellung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht in hohem Ma&szlig;e den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Die statistische Berichterstattung der Studie war <strong>gr&uuml;ndlich</strong>, beispielsweise erl&auml;uterten die AutorInnen ihr ausgew&auml;hltes Modell und verwendeten mehrere Tests f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichungsvoreingenommenheit. Es gab jedoch auch Bereiche, in denen <strong>Verbesserungen m&ouml;glich</strong> waren. Die AutorInnen h&auml;tten detailliertere Angaben zu den Einschlusskriterien, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen und Daten<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">kodierung</a> sowie zur Reliabilit&auml;t machen k&ouml;nnen.</p>



<p>Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Rating-Sheet_38.pdf">Rating Sheet</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf">.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Metanalyse zeigt, dass Lehrkr&auml;fte am meisten erreichen, wenn sie zwei Ans&auml;tze kombinieren: <strong>Autonomie unterst&uuml;tzen</strong> (z.B. Lernende mitentscheiden lassen) und <strong>Struktur geben </strong>(z.B. klare Orientierung bieten). Diese beiden Strategien <strong>erg&auml;nzen sich und wirken zusammen am st&auml;rksten</strong> auf die Motivation der Sch&uuml;lerInnen. Die Lernenden f&uuml;hlen sich dann kompetenter, engagieren sich mehr im Unterricht und <strong>lernen aus eigenem Antrieb</strong>. Das gilt &uuml;ber <strong>alle F&auml;cher und Kulturen</strong> hinweg und zeigt sich besonders deutlich bei <strong>&auml;lteren Sch&uuml;lerInnen</strong>.</p>



<p>Konkret bedeutet Autonomieunterst&uuml;tzung, echte <strong>Wahlm&ouml;glichkeiten anzubieten</strong>, zu erkl&auml;ren warum etwas wichtig ist, und die <strong>Perspektiven der Lernenden</strong> ernst zu nehmen. <strong>Struktur geben</strong> hei&szlig;t, klare Anleitungen und Erwartungen zu <strong>kommunizieren</strong> und regelm&auml;&szlig;ig zu <strong>ermutigen</strong>.</p>



<p>Wichtig ist jedoch: Die Studie zeigt Zusammenh&auml;nge, aber <strong>keine direkten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/ursache-wirkung-beziehung/" target="_self" title="Auch Kausalit&auml;t. Wenn Kausalit&auml;t (auch: ein Kausalzusammenhang) vorliegt, l&auml;sst sich klar sagen, dass die Variable x eine andere Variable y beeinflusst. Um eine Ursache-Wirkung zu testen, wird in der Forschung ein Experiment ben&ouml;tigt." class="encyclopedia">Ursache-Wirkung-Beziehung</a>en</strong>. Der <strong>positive Einfluss auf die Motivation</strong> ist klar erkennbar, der direkte Einfluss auf die <strong>Noten weniger</strong>. Vermutlich wirkt sich die bessere Motivation indirekt &uuml;ber mehr Engagement auf die Leistung aus. Dies muss jedoch noch genauer erforscht werden. In jedem Fall lohnen sich <strong>beide Strategien</strong>, am besten setzt man sie zusammen ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahmadi, A., Noetel, M., Parker, P., Ryan, R. M., Ntoumanis, N., Reeve, J., &hellip; &amp; Lonsdale, C. (2023). A classification system for teachers&rsquo; motivational behaviors recommended in self-determination theory <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>s.&nbsp;<em>Journal of Educational Psychology, 115</em>(8), 1158.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/edu0000783" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/edu0000783</a></p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>82</em>(4).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2.&nbsp;Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Hornstra, L., Stroet, K., &amp; Weijers, D. (2021).&nbsp;Profiles of teachers&rsquo; need-support: How do autonomy support, structure, and involvement cohere and predict motivation and learning outcomes?&nbsp;<em>Teaching and Teacher Education,&nbsp;</em>99.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257</a></p>



<p>Jang, H., Reeve, J., &amp; Deci, E. L. (2010). Engaging students in learning activities: It is not autonomy support or structure but autonomy support and structure.&nbsp;<em>Journal of Educational Psychology</em>,&nbsp;<em>102</em>(3), 588&ndash;600.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1037/a0019682" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1037/a0019682</a></p>



<p>King, R. B. (2015). Sense of relatedness boosts engagement, achievement, and well-being: A latent growth model study.&nbsp;<em>Contemporary Educational Psychology</em>,&nbsp;<em>42</em>, 26-38.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2015.04.002" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2015.04.002</a></p>



<p>Mammadov, S., &amp; Schroeder, K. (2023). A meta-analytic review of the relationships between autonomy support and positive learning outcomes.&nbsp;<em>Contemporary Educational Psychology, 75</em>, 102235.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2023.102235" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2023.102235</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Patzak, A., &amp; Zhang, X. (2025). Blending teacher autonomy support and provision of structure in the classroom for optimal motivation: A systematic review and meta-analysis.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>37</em>(1), 17.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2</a></p>



<p>Reeve, J., &amp; Cheon, S. H. (2021). Autonomy-supportive teaching: Its malleability, benefits, and potential to improve educational practice.&nbsp;<em>Educational psychologist</em>,&nbsp;<em>56</em>(1), 54-77.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/00461520.2020.1862657" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/00461520.2020.1862657</a></p>



<p>Ryan, R. M., &amp; Deci, E. L. (2000). Self-determination theory and the facilitation of intrinsic motivation, social development, and well-being.&nbsp;<em>American Psychologist, 55</em>(1), 68&ndash;78.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/0003-066X.55.1.68" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/0003-066X.55.1.68</a></p>



<p>Ryan, R. M., &amp; Deci, E. L. (2017).&nbsp;<em>Self-determination theory: Basic psychological needs in motivation</em>,&nbsp;<em>development</em>,&nbsp;<em>and wellness.&nbsp;</em>Guilford Press.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1521/978.14625/28806" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1521/978.14625/28806</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2" target="_blank" rel="noopener">Patzak &amp; Zhang, 2025</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257" target="_blank" rel="noopener">Hornstra et al., 2021</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Farrell, M., Arvaneh, B., &amp; CHU Research Group (2025).&nbsp;Autonomie f&ouml;rdern UND Struktur geben: Wie beide Strategien die Lernmotivation st&auml;rken.&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 38.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR3_Report2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_Moderator.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick &ndash; Moderatoreffekte auf Korrelation zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_2_AS-S-mit-Learning-Outcomes.pdf">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick &ndash; Zusammenhang zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung bzw. Struktur und Lernoutcomes</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Rating-Sheet_38.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools Lernerfolg, Motivation und selbstreguliertes Lernen beeinflussen können.</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/selbstreguliertes-lernen/selbst-monitoring-im-unterricht-wie-tools-lernerfolg-motivation-und-selbstreguliertes-lernen-beeinflussen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstregulation]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbst-Monitoring – oder auch Monitoring – ist eine wichtige Kompetenz, die SchülerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&#160;Die Metaanalyse von Dignath et al. (2023) „Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&#160;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring“, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbstüberwachung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbst-Monitoring &ndash; oder auch Monitoring &ndash; ist eine wichtige Kompetenz, die Sch&uuml;lerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) &bdquo;Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&nbsp;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring&ldquo;, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbst&uuml;berwachung von Lernprozessen und -inhalten f&ouml;rdern. Ziel der Analyse war es zu kl&auml;ren, wie diese Tools den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, die Selbstregulation und die Motivation der Lernenden beeinflussen. Es wurde betrachtet, welche Faktoren wie Feedback, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer und Alter einen Einfluss auf die Wirksamkeit dieser Tools haben. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Gestaltung und den gezielten Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht und unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, um die Wirksamkeit von Tools zu maximieren.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekt von Monitoring-Tools auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a></p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 3.492 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Gesamteffekt von Monitoring Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiver Effekt auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.42), Motivation (<em>d&nbsp;</em>= 0.17) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.19)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Metakognitive Monitoring-Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachen, haben einen gr&ouml;&szlig;eren positiven Einfluss auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> als Tools, die nur das Lernverhalten &uuml;berwachen.&nbsp;</li>



<li>Zus&auml;tzliches Feedback durch die Lehrkraft kann die Wirksamkeit der Tools weiter verst&auml;rken.</li>



<li>K&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (weniger als 8 Wochen) f&uuml;hrten zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;eren positiven Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>.</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a><strong> (SRL)</strong> ist ein Kernbereich vieler aktueller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a> und Schulcurricula. Es spielt eine zentrale Rolle f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, da es den Lernenden erm&ouml;glicht, ihren Lernprozess aktiv zu steuern und anzupassen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist das <strong>Monitoring</strong>, das w&auml;hrend der Lernhandlung stattfindet und sowohl die <strong>kognitive</strong> als auch die <strong>metakognitive</strong> &Uuml;berwachung des Lernens umfasst. Der positive Effekt von Selbst-Monitoring auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> konnte bereits in einigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n festgestellt werden (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021).</p>



<p>In den letzten Jahren wurden zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt, um das Monitoring durch den Einsatz von <strong>Tools</strong> wie Lerntageb&uuml;cher, Rubriken (z. B. Bewertungsskalen) oder Portfolios zu f&ouml;rdern. Diese Tools sollen die Selbstregulation und die Leistung der Lernenden verbessern. Trotz ihres weit verbreiteten Einsatzes gibt es bisher jedoch wenig eindeutige empirische Belege daf&uuml;r, welche Tools am effektivsten sind und unter welchen Bedingungen sie den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen bringen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geht genau diesen Fragen nach und untersucht, wie verschiedene Tools das Monitoring und die damit verbundenen <strong>Lernprozesse</strong> beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) untersuchte die Wirksamkeit von Tools, die das Monitoring von <strong>Lerninhalten und -prozessen</strong> unterst&uuml;tzen. Ziel der Studie war es zu kl&auml;ren, wie sich diese Tools auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, die <strong>Selbstregulation</strong> und die <strong>Motivation</strong> der Lernenden auswirken und welche Faktoren (z.B. Feedback, Art des Monitoring) die Wirksamkeit dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en moderieren. Es wurden nur Studien ber&uuml;cksichtigt, die ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/prae-post-vergleich/" target="_self" title="Forschungsdesign, das Ergebnisse beispielsweise eines Leistungstests von Sch&uuml;lerInnen vor und nach einer Intervention oder Lerneinheit miteinander vergleicht, um ihre Effektivit&auml;t zu bewerten. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirksam ist Flipped Classroom? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r die Sekundarstufe" class="encyclopedia">Pr&auml;-Post-Design</a></strong> mit einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> verwendeten, so dass die Hauptergebnisse der Analyse auf dem Vergleich der Lernergebnisse zwischen Lernenden, die mit <strong>Monitoring-Tools</strong> arbeiteten, und Lernenden basieren, die keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> erhielten. </p>



<p>Die Analyse umfasste 32 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstudien mit 3.492 Teilnehmenden zwischen 9 und 26 Jahren, die den Einsatz von Monitoring-Tools in verschiedenen Bildungsbereichen untersuchten. Zudem wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durchgef&uuml;hrt, um zu ermitteln, welche Faktoren wie <strong>Feedback</strong> und <strong>Art des Monitorings</strong> die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n beeinflussten. Hierf&uuml;r wurden f&uuml;nf zentrale Merkmale der Implementierung von Monitoring-Tools identifiziert, die deren Wirksamkeit beeinflussen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Art des Monitorings.</strong>&nbsp;Es wurden drei Arten von Monitoring unterschieden:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Kognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;bezieht sich auf die &Uuml;berwachung der Lerninhalte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Lernenden den Lerninhalt verstanden haben und ob sie die richtigen L&ouml;sungen oder Antworten gefunden haben (z.B. Quiz, Test).&nbsp;</span></li>



<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Metakognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;zielt darauf ab, die Lernenden zur Reflexion &uuml;ber ihre Lernprozesse und -strategien anzuregen. Die Lernenden sollen nicht nur wissen, was sie lernen, sondern auch wie sie lernen und ob ihre Lernmethoden effektiv sind (z.B. Lerntagebuch).</span></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Indirekte Stimulation&nbsp;</strong>im Monitoring erfolgt, indem die Lernenden ermutigt werden, Artefakte ihrer Arbeit zu sammeln und f&uuml;r die Reflexion zu nutzen (z.B. in Portfolios). Anstatt den Lernprozess direkt zu &uuml;berwachen, wird den Lernenden die M&ouml;glichkeit gegeben, Beweise f&uuml;r ihre Arbeit zu sammeln, die sp&auml;ter f&uuml;r die Selbstbewertung und Reflexion verwendet werden k&ouml;nnen.</li>



<li><strong>Fokus des Tools.</strong>&nbsp;Es wurde untersucht, ob der Schwerpunkt des Tools auf dem (1) Lerninhalt (<em>kognitiv</em>), dem (2) Lernprozesse (<em>metakognitiv</em>) oder (3) beidem liegt. Der Lerninhalt bezieht sich auf die Themen oder Konzepte, die gelernt werden (z.B. durch Tests), w&auml;hrend das Lernverhalten die Art und Weise betrifft, wie die Lernenden ihre Aufgaben &uuml;berwachen (z.B. Lerntagebuch).&nbsp;</li>



<li><strong>Feedback durch Lehrkr&auml;fte.</strong>&nbsp;Hier wurde ber&uuml;cksichtigt, ob die Lernenden von der Lehrkraft ein Feedback zu ihren Monitoring-Ergebnissen erhalten haben.</li>



<li><strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>.</strong>&nbsp;Die L&auml;nge der Zeit, in der die Monitoring-Tools eingesetzt wurden, wobei darauf geachtet wurde, dass das Tool mindestens dreimal eingesetzt wurde.</li>



<li><strong>Alter der Teilnehmenden.</strong>&nbsp;Die Altersspanne der Lernenden befand sich vom Grundschul- bis zum Erwachsenenalter.</li>
</ol>



<p>Diese Merkmale werden als wesentliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en f&uuml;r den Erfolg von Monitoring-Tools angesehen und liefern wichtige Hinweise f&uuml;r deren <strong>zielgerichteten Einsatz</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Dignath et al. (2023)&nbsp;ein <strong>Gesamteffekt</strong> von&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.27 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.12 bis&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.42).&nbsp;Die Ergebnisse&nbsp;zeigten zudem, dass Monitoring-Tools den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42) hatten. Dies best&auml;tigte auch den &bdquo;<strong>Reaktivit&auml;tseffekt</strong>&ldquo; nach Zimmerman (2002), welcher aussagt, dass Lernende, die ihr eigenes Lernen &uuml;berwachen und reflektieren, in der Regel bessere Lernergebnisse erzielen. Der Einfluss auf die <strong>Selbstregulation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) war dagegen geringer.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass der <strong>Fokus des Tools</strong> einen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit hat: Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachten, f&uuml;hrten zu gr&ouml;&szlig;eren <strong>positiven Effekten</strong>. Metakognitive Monitoring-Tools, die den Lernenden nicht nur dabei helfen, ihr Lernen zu &uuml;berwachen, sondern sie auch dazu anregen, &uuml;ber ihre Lernstrategien nachzudenken, erzielten die besten Ergebnisse. Diese <strong>metakognitive Reflexion</strong> erm&ouml;glichte es den Lernenden, ihre Lernprozesse anzupassen und Fehler fr&uuml;hzeitig zu erkennen. Das f&uuml;hrte zu einer nachhaltigen Verbesserung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s.</p>



<p>Weitere Faktoren, die die Wirksamkeit beeinflussten, waren die <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> und das <strong>Feedback</strong>, das die Lernenden von ihren Lehrkr&auml;ften erhielten. Es wurde festgestellt, dass k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere positive Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> hatten. Das Feedback der Lehrkr&auml;fte, insbesondere wenn es regelm&auml;&szlig;ig und gezielt auf die Ergebnisse des Monitorings einging, erreichte keine statistische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a>, zeigte aber einen positiven Trend. Es half den Lernenden, ihre <strong>Lernstrategien</strong> zu verbessern und den Lernprozess anzupassen. Schlie&szlig;lich ergab die Analyse keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Alterseffekte, was darauf hindeutet, dass die Wirksamkeit der Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant ist. Die Ergebnisse verdeutlichen die Heterogenit&auml;t der Befunde. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer genaueren Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, die den Erfolg des Einsatzes von Monitoring-Tools beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) kam die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;<strong>positiven</strong>&nbsp;Gesamteffekt von Monitoring-Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 61% der Sch&uuml;lerInnen, die Monitoring-Tools im Unterricht eingesetzt haben, <strong>h&ouml;here Lernleistungen</strong> zeigten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsgruppen. Am st&auml;rksten zeigte sich der Effekt beim <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42). Im Vergleich dazu fielen die Effekte auf das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) geringer aus.</p>



<p>Die in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gefundenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zeigen &Auml;hnlichkeiten mit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021). Dies st&uuml;tzt die&nbsp;<strong>Belastbarkeit</strong>&nbsp;der Befunde.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> differenziert in drei verschiedene Lerndimensionen: <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a></strong> und <strong>Motivation</strong>. Die Effekte wurden zudem in Abh&auml;ngigkeit folgender <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en berichtet: (a) Art des Monitorings, (b) Fokus des Tools, (c) Feedback durch die Lehrkraft, (d) Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und (e) Alter der Teilnehmenden. Der Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en wurde dabei sowohl getrennt f&uuml;r die drei Lernleistungen &ndash; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> und Motivation &ndash; als auch auf die <strong>gesamte Lernleistung</strong> dargestellt.</p>



<p>Neben dem Alter h&auml;tte die Ber&uuml;cksichtigung der <strong>Klassenstufen</strong> eine zus&auml;tzliche Differenzierung erm&ouml;glichen k&ouml;nnen. Auch eine Differenzierung der <strong>Fachbereiche</strong> wurde in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht vorgenommen. Demnach kann nicht dargestellt werden, ob der Einsatz von Monitoring-Tools beispielsweise im Mathematikunterricht zu unterschiedlichen <strong>Lernleistungen</strong> f&uuml;hrt als im Sprachenunterricht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Der insgesamt positive Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt, dass der Einsatz von Monitoring-Tools das Lernen im Allgemeinen f&ouml;rdert. Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gelangten dar&uuml;ber hinaus zu dem Ergebnis, dass es eine erhebliche Heterogenit&auml;t zwischen den Studien aufgrund unterschiedlicher <strong>Studienmerkmalen </strong>besteht. Um diese Unterschiede genauer zu erfassen und die Gr&uuml;nde f&uuml;r die beobachtete Heterogenit&auml;t zu entschl&uuml;sseln, wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>-Analysen durchgef&uuml;hrt.</p>



<p>Es wurde festgestellt, dass die <strong>Effekte</strong> in Abh&auml;ngigkeit von der Art des Monitorings, dem Fokus des Tools auf Lerninhalte und Lernverhalten, sowie der Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> <strong>variierten</strong>. Dem gegen&uuml;ber zeigten sich die gefundenen Effekte einheitlich in Bezug auf das Alter der Teilnehmenden. Auch f&uuml;r externes <strong>Feedback</strong> durch die Lehrkraft fanden sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede.</p>



<p>Es ist jedoch zu beachten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z. B. Klassenstufe, Fachbereiche) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en ber&uuml;cksichtigt wurden. In Anbetracht dessen kann keine Aussage &uuml;ber die <strong>Generalisierbarkeit</strong> dieser Aspekte getroffen werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert die erste quantitative Zusammenfassung der Wirksamkeitsforschung &uuml;ber den Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht auf die<strong> Lernergebnisse</strong>. Die AutorInnen leisten somit einen wertvollen Beitrag zum Verst&auml;ndnis von Tools zur F&ouml;rderung des Monitorings in der Schul- und Hochschulbildung. Dabei stellen sie dar, wie diese<strong> Tools</strong> am effektivsten eingesetzt werden k&ouml;nnen, um den<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> und die <strong>Motivation</strong> zu f&ouml;rdern.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht in hohem Ma&szlig;e den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Die Gesamtpunktzahl der Qualit&auml;tsbewertung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist&nbsp;<strong>sehr hoch&nbsp;</strong>einzuordnen. Dies l&auml;sst den Schluss zu, dass die <strong>Suche</strong> nach relevanten Studien, die <strong>Selektion</strong> der Studien, die <strong>Erfassung</strong> relevanter Elemente und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n sowie das <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>sschema</strong> transparent dargestellt wurden. Die statistischen Analysen wurden ausf&uuml;hrlich beschrieben und durchgef&uuml;hrt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Suche nach relevanten Studien ausschlie&szlig;lich auf Datenbanken beschr&auml;nkt wurde. Folglich k&ouml;nnten m&ouml;gliche relevante Studien nicht ber&uuml;cksichtigt worden sein. Zus&auml;tzliche Suchstrategien, wie die Recherche in den Inhaltsverzeichnissen relevanter Fachzeitschriften, k&ouml;nnten die Ergebnisse erweitern und pr&auml;zisieren. </p>



<p>Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) zeigt, dass Monitoring-Tools, die sowohl den <strong>Lerninhalt</strong> als auch das <strong>Lernverhalten</strong> &uuml;berwachen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekte auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> haben. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die metakognitive Reflexion anregen, sind besonders effektiv, da sie den Lernenden helfen, ihre <strong>Lernstrategien</strong> aktiv zu steuern und anzupassen (siehe Beispielstudie). Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Praxis, insbesondere im Kontext des <strong>MINT-Unterrichts</strong>, in dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> eine <strong>Schl&uuml;sselkompetenz</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> darstellen kann.</p>



<p>Zu den praktischen Implikationen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geh&ouml;rt die Empfehlung, <strong>metakognitive Monitoring-Tools</strong> gezielt im Unterricht einzusetzen, insbesondere solche, die es den Lernenden erm&ouml;glichen, ihr Lernen aktiv zu reflektieren und zu steuern. Lehrkr&auml;fte sollten den Lernenden regelm&auml;&szlig;ig <strong>Feedback</strong> zu ihren Monitoring-Ergebnissen geben und ihnen die M&ouml;glichkeit bieten, ihre Lernprozesse zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu verbessern. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass <strong>k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en</strong> in der Regel effektiver sind, was darauf hindeutet, dass gezielte, aber kurze Phasen des Monitorings mit klarer und regelm&auml;&szlig;iger R&uuml;ckmeldung besonders geeignet sind, den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu f&ouml;rdern. Au&szlig;erdem wurde festgestellt, dass die Wirksamkeit der Monitoring-Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant bleibt. Dies unterstreicht ihre Vielseitigkeit f&uuml;r den Einsatz in unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Bildungsbereichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Schmitz und Perels (2011) zielte auf die Verbesserung des <strong>Mathematiklernens</strong> und der <strong>Selbstregulation</strong> im Allgemeinen. Um das t&auml;gliche selbstregulierte Verhalten w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben zu unterst&uuml;tzen, verwendeten die AutorInnen standardisierte <strong>Lerntageb&uuml;cher </strong>als Monitoring-Tool (<strong>Fokus</strong> des Tools auf Lernprozesse).</p>



<p>Die Studie wurde mit 195 Sch&uuml;lerInnen der 8. Klasse aus drei verschiedenen Gymnasien durchgef&uuml;hrt. In der <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> nahmen 95 Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber einen Zeitraum von 49 Tagen (insgesamt 7 Wochen) an der Tagebuch<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a> teil, w&auml;hrend die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a></strong> lediglich an den Pr&auml;- und Posttests teilnahm. Pr&auml;- und Posttest bestanden jeweils aus einem <strong>Fragebogen</strong> zur Selbstregulation und einem Mathematiktest. Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> f&uuml;llten t&auml;glich vor und nach den Hausaufgaben ihr <strong>Lerntagebuch</strong> aus. Dieses bestand aus einem allgemeinen Teil zur Selbstregulation, der t&auml;glich ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Warum lernst du heute nicht?&ldquo;), und einem mathematikbezogenen Teil, der nur an Tagen mit Mathematikhausaufgaben ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Wie gehst du heute&nbsp;<strong>exakt</strong>&nbsp;vor?&ldquo;).</p>



<p>Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass sich die Selbstregulation und die Mathematikleistung der Sch&uuml;lerInnen in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> im Vergleich zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> verbesserten</strong>. Dies deutet darauf hin, dass der Einsatz von Lerntageb&uuml;chern w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben einen positiven Einfluss auf das<strong> Lernen</strong> und die <strong>Selbstregulation</strong> haben kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Dignath, C., van Ewijk, R., Perels, F. &amp; Fabriz, S. (2023). Let Learners Monitor the Learning Content and Their Learning Behavior! A Meta-analysis on the Effectiveness of Tools to Foster Monitoring.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>35</em>(2).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4</a></p>



<p>Guzman, G., Goldberg, T. S. &amp; Swanson, H. L. (2017). A meta-analysis of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">self-monitoring</a> on reading performance of K&ndash;12 students.&nbsp;<em>School Psychology Quarterly, 33</em>(1), 160&ndash;168.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1037/spq0000199" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1037/spq0000199</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Schmitz, B. &amp; Perels, F. (2011). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-monitoring</a> of self-regulation during math homework behaviour using standardized diaries.&nbsp;<em>Metacognition and Learning, 6</em>(3), 255-273.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6</a></p>



<p>Yan, Z., Wang, X., Boud, D. &amp; Lao, H. (2021). The effect of self-assessment on academic performance and the role of explicitness: a meta-analysis.&nbsp;<em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 48(1), 1&ndash;15.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644</a></p>



<p>Zimmerman, B. J. (2002). Becoming a self-regulated learner: An overview.&nbsp;<em>Theory into Practice, 41</em>(2), 64&ndash;70.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">Dignath et al., 2023&nbsp;</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noopener">Schmitz &amp; Perels, 2011</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Arvaneh, B., Reith, S., &amp; CHU Research Group (2025). Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> beeinflussen k&ouml;nnen.&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 36.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Reports.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



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</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Veränderungen helfen wirklich?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/mint-texte-besser-verstehen-welche-sprachlichen-veraenderungen-helfen-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 20:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fachsprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissensvermittlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Lernen mit Texten gehört in den MINT-Fächern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass SchülerInnen die Texte vollständig verstehen. Wie können MINT-Texte von Lehrkräften sprachlich so angepasst werden, dass SchülerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Veränderungen sind für wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die Metaanalyse „On the role of linguistic features for [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lernen mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass Sch&uuml;lerInnen die Texte vollst&auml;ndig verstehen. Wie k&ouml;nnen MINT-Texte von Lehrkr&auml;ften sprachlich so angepasst werden, dass Sch&uuml;lerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen sind f&uuml;r wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;<em>&bdquo;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts&ldquo;</em>&nbsp;von Strohmaier et al. (2023).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Einfluss sprachlicher Ver&auml;nderungen bei MINT-Texten auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 6.477 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: positiver Effekt (<em>g&nbsp;</em>= 0.15)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Effekt bei Erh&ouml;hung von &bdquo;Klarheit und Tiefe&ldquo; und Personalisierung</li>



<li>Vor allem Lernende mit geringem fachlichen Vorwissen profitieren von sprachlichen Ver&auml;nderungen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Im MINT-Unterricht, vor allem in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, lernen Sch&uuml;lerInnen h&auml;ufig mit Texten, zum Beispiel in Schulb&uuml;chern und auf Arbeitsbl&auml;ttern. Nach van den Broek (2010) sind diese Texte fachsprachlich oft anspruchsvoll und f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen nur schwer zu verstehen, auch weil sie im Alltag nur selten mit dieser Art von <strong>Fachsprache</strong> in Ber&uuml;hrung kommen. F&uuml;r MINT-Lehrkr&auml;fte kann es herausfordernd sein, diese Schwierigkeiten zu erkennen und die Texte so anzupassen, dass Sch&uuml;lerInnen optimal damit lernen k&ouml;nnen.</p>



<p>In der Forschung wurden bereits verschiedene Ans&auml;tze untersucht, wie MINT-Texte sprachlich so angepasst werden k&ouml;nnen, dass sie die <strong>Wissensvermittlung</strong> erleichtern. Diese Ans&auml;tze reichen von Ver&auml;nderungen auf der&nbsp;<strong><em>lokalen&nbsp;</em>Wortebene </strong>&ndash; beispielsweise, indem komplizierte Fachbegriffe oder Fremdw&ouml;rter vermieden werden &ndash; bis hin zu Ver&auml;nderungen auf der<em>&nbsp;</em><strong><em>globalen</em>&nbsp;Ebene</strong> von S&auml;tzen oder des gesamten Textes. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Zwischen&uuml;berschriften und Zusammenfassungen.&nbsp;Allerdings unterscheiden sich die Ergebnisse in diesem Forschungsfeld teilweise sehr stark je nach Eigenschaften der Lernenden und Art der Texte. Beispielsweise wird in manchen Studien gezeigt, dass <strong>leistungsschw&auml;chere</strong> Sch&uuml;lerInnen st&auml;rker von sprachlichen Vereinfachungen profitieren. Es ist f&uuml;r Lehrkr&auml;fte daher nur schwer zu schlussfolgern, welche sprachliche Ver&auml;nderungen von Lerntexten f&uuml;r ihre eigene Klasse wirkungsvoll sein k&ouml;nnten. Die hier zugrundeliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht deshalb, welche Ver&auml;nderungen und Merkmale des <strong>Lernkontexts</strong> den Lerneffekt &uuml;ber alle Studien hinweg positiv beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Strohmaier et al. (2023) fasst Studien zusammen, in denen MINT-Texte sprachlich ver&auml;ndert wurden, um zu untersuchen, wie diese Ver&auml;nderungen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen. Die Autoren ber&uuml;cksichtigten nur experimentelle Studien, bei denen eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> mit einem Originaltext und mindestens eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> mit einem ver&auml;nderten Text lernte. Anschlie&szlig;end absolvierten beide Gruppen den gleichen Test, um den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu erfassen.</p>



<p>Um herauszufinden, welche sprachlichen Ver&auml;nderungen lernwirksam sind, wurden <strong>drei Kategorien</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen unterschieden und in <strong>lokale</strong> und <strong>globale Elemente</strong> unterteilt:&nbsp;</p>



<p>(1)&nbsp;<a><em>Verringerung der sprachlichen Komplexit&auml;t</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Reduktion der Komplexit&auml;t auf Wortebene (z.B. Verwenden einfacherer W&ouml;rter, Vermeiden von Fachbegriffen)</li>



<li>Global: Reduktion der strukturellen Komplexit&auml;t (z.B. durch k&uuml;rzere, weniger komplexe S&auml;tze;&nbsp;</li>
</ul>



<p>(2)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung der Koh&auml;sion</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: klarere Verbindungen zwischen W&ouml;rtern und S&auml;tzen (z.B. &uuml;berlappende Substantive statt Pronomen und Synonymen, zus&auml;tzliche verbindende Phrasen)</li>



<li>Global: Verbesserung der Textkontinuit&auml;t (z.B. Ver&auml;nderte Reihenfolge von Inhalten)</li>
</ul>



<p>(3)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Hinzuf&uuml;gen von W&ouml;rtern und verbindenden Ausf&uuml;hrungen (z.B. durch Wiederholen von Begriffen und Verkn&uuml;pfen mit Vorwissen)</li>



<li>Global: Hinzuf&uuml;gen von inhaltlichen Ausarbeitungen (z.B. &Uuml;berschriften, Zusammenfassungen, Personalisierung).&nbsp;</li>
</ul>



<p>Au&szlig;erdem untersuchten die Autoren, f&uuml;r welche Lernenden sprachliche Ver&auml;nderungen besonders wirkungsvoll waren. Daf&uuml;r wurden unter anderem die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en&nbsp;<em>Vorwissen</em>,&nbsp;<em>Unterrichtsfach</em>,&nbsp;<em>Textl&auml;nge</em>,&nbsp;<em>Alter der TeilnehmerInnen</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Anforderungsniveau des Tests</em>&nbsp;untersucht.Die Datengrundlage dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> umfasst <strong>45 Einzelstudien</strong> mit insgesamt <strong>6.477 Lernenden</strong> von der Grundschule bis zur Hochschule. Die meisten Studien verwendeten Texte aus dem Physik- und Biologieunterricht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermittelte einen insgesamt <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15. Bei der Analyse der drei Subkategorien zeigte nur noch die Kategorie&nbsp;<em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em>&nbsp;einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Einfluss</strong> auf das Lernen mit MINT-Texten. Auf lokaler Ebene ist es daher besonders effektiv (<em>g</em>&nbsp;= 0.20), Inhalte zu wiederholen und zu erkl&auml;ren (z. B. Schlussfolgerungen zu erl&auml;utern, Beziehungen und Handlungen zu verdeutlichen). Auf der globalen Ebene des gesamten Textes f&uuml;hrten <strong>strukturierte &Uuml;berschriften</strong> und Zusammenfassungen (z. B. Vorschauen, Advance Organizer) zu einem verbesserten Lernergebnis (<em>g</em>&nbsp;= 0.15). Dar&uuml;ber hinaus war die st&auml;rkere Personalisierung des Textes durch die Verwendung von <strong>Personal- und Possessivpronomen</strong> (z. B. &bdquo;Du siehst&ldquo; statt &bdquo;man sieht&ldquo;; &bdquo;dein Garten&ldquo; statt &bdquo;ein Garten&ldquo;) besonders wirksam (<em>g</em>&nbsp;= 0.52).&nbsp;</p>



<p>Die weiterf&uuml;hrenden Analysen zeigen, dass sprachliche Vereinfachungen tats&auml;chlich vor allem f&uuml;r Lernende mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> hilfreich sind (g = 0.35). Dieser Moderationseffekt war so deutlich, dass dagegen f&uuml;r Lernende mit hohem fachlichem Vorwissen durchschnittlich &uuml;berhaupt kein Effekt mehr zu erkennen war. L&auml;ngere Texte erzielen dabei gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>g</em>&nbsp;= 0.17).&nbsp;Das Unterrichtsfach, das Alter der Lernenden und das Anforderungsniveau der Tests beeinflussten die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen nicht; die Ergebnisse bleiben &uuml;ber <strong>diese Faktoren hinweg stabil</strong>.</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wird die mittlere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15 gem&auml;&szlig; g&auml;ngiger Klassifikationen (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, 1988) als<em>&nbsp;kleiner Effekt</em>&nbsp;angesehen. So w&uuml;rde ein/e Sch&uuml;lerIn, die einen sprachlich vereinfachten MINT-Text erh&auml;lt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 54% bessere Leistungen erzielen als mit dem urspr&uuml;nglichen Text. Deutlich wird aber auch, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien und verschiedenen Personengruppen teilweise sehr stark unterscheiden. Insbesondere war der <strong>mittlere Effekt</strong> f&uuml;r Personen mit <strong>geringem fachlichem Vorwissen</strong> mit&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.35 substanziell gr&ouml;&szlig;er, hier lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein ver&auml;nderter Text zu mehr <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;hrt, bei etwa 60%.&nbsp;</p>



<p>Andere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, die im Kontext von Lernen aus Texten andere, nicht-sprachliche Textmerkmale untersuchen, berichten teilweise deutlich gr&ouml;&szlig;ere Effekte, wie beispielsweise die Bereitstellung von Feedback (<em>g</em>&nbsp;= 0.35; Swart et al., 2019) oder die Einbeziehung von Grafiken (<em>g</em>&nbsp;= 0.39; Guo et al., 2020). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt mit dem Fokus auf <strong>rein sprachliche Vereinfachungen</strong> zum Forschungsfeld bei.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New 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div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 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div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 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<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beinhaltet eine umfangreiche Untersuchung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n mittels Metaregression und unterscheidet Effekte nach acht verschiedenen Typen von sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dar&uuml;ber hinaus differenziert sie Effekte auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;r verschiedene <strong>Kontexte</strong>  (z.B. Fachgebiet, Textl&auml;nge, Studienort), <strong>Studienteilnehmer</strong> (z. B. Altersgruppe, Vorwissen) und <strong>Studienmethodik</strong> (z. B. Erfolgsmessung). Die Ergebnisse zeigen, wie stark die einzelnen Merkmale den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen.Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beschr&auml;nkt sich auf Texte aus MINT-F&auml;chern: Physik, Biologie, Informatik und andere. Die Autoren berichten Ergebnisse differenziert &uuml;ber verschiedene Altersgruppen hinweg. In den Leistungstexts wurden verschiedene <strong>Anforderungsniveaus</strong> &ndash;&nbsp;<em>Reproduktion</em>,&nbsp;<em>Anwendung</em>, und<em>&nbsp;Transfer &ndash;&nbsp;</em>unterschieden. M&ouml;gliche motivationale Effekte wurden nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Obwohl die Auswirkungen des Lernens aus MINT-Texten mit sprachlichen Ver&auml;nderungen <strong>gering</strong> sind, lassen sich die Ergebnisse f&uuml;r verschiedene Lernkontexte verallgemeinern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> ergab <strong>keine wesentlichen Unterschiede</strong>, was verschiedene Altersgruppen, MINT-F&auml;cher, Lernbewertungen oder Standorte (Labor vs. Feld) betrifft. Im Hinblick auf die Art der Textmodifikation, Textl&auml;nge, Vorwissen und ihre Kombination lassen sich die Ergebnisse jedoch nicht verallgemeinern.</p>



<p>Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen in MINT-Texten von spezifischen Bedingungen abh&auml;ngt. Insbesondere f&uuml;r Lernende mit geringem Vorwissen sind sprachliche Ver&auml;nderungen im Allgemeinen <strong>hilfreich</strong>, f&uuml;r viele Lernende spielen aber sprachliche Ver&auml;nderungen keine Rolle.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aufgrund ihres kl&auml;renden und methodischen Beitrags f&uuml;r das Feld bedeutsam. In der Forschung wurden bereits verschiedene sprachliche Ver&auml;nderungen in MINT-Texten untersucht, die Ergebnisse waren jedoch <strong>uneinheitlich oder widerspr&uuml;chlich</strong>. Die Interpretation und Verallgemeinerbarkeit dieser Ergebnisse sind in den Einzelstudien besonders problematisch, da eine gro&szlig;e Anzahl unterschiedlicher Ans&auml;tze unter der einzelnen Kategorie&nbsp;<em>sprachliche Ver&auml;nderungen</em> verstanden werden. Dar&uuml;ber hinaus stammten diese Studien aus <strong>vielf&auml;ltigen Forschungsbereichen</strong>, etwa aus den Fachdidaktiken, der Linguistik oder der Lernpsychologie, die teils sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erzielt hier eine <strong>gewisse Vergleichbarkeit</strong> und hilft dabei zu verstehen, welche spezifische sprachliche Ver&auml;nderungen &uuml;ber alle Studien hinweg f&uuml;r etwaige <strong>Lerneffekte</strong> verantwortlich sind.</p>



<p>Die Methode der Meta-Regression, die von Strohmaier et al. (2023) verwendet wird, erlaubt es, mehrere Studien mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen in einer gemeinsamen Analyse zu untersuchen. Das statistische Verfahren ermittelt dabei <strong>isolierte Effekte</strong> aller sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dadurch k&ouml;nnen die Autoren bestehende Forschung so zusammenzufassen, dass sich allgemeine Aussagen ableiten lassen, die &uuml;ber verschiedene Forschungsdisziplinen hinweg einheitlich interpretiert werden k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse werden weitgehend transparent berichtet.&nbsp;Besonders hervorzuheben ist&nbsp;die Vielzahl untersuchter relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und die Verwendung eines differenzierten Metaregressionsmodells, welches die &Uuml;ber- oder Untersch&auml;tzung der Effekte verhindert.&nbsp;</p>



<p>Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a> <sup>[1]</sup>.&nbsp;</p>



<p><sup>[1]</sup>Die methodische Beurteilung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde <strong>ausschlie&szlig;lich</strong> von Autoren des CHU durchgef&uuml;hrt, um die Objektivit&auml;t der Bewertung zu gew&auml;hrleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Arbeit mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Unterrichtsalltag. Die Frage, ob durch eine sprachliche Ver&auml;nderung solcher Texte ein h&ouml;herer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erreicht werden kann, ist daher f&uuml;r die Unterrichtspraxis hochrelevant. Aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> lassen sich folgende Schlussfolgerungen f&uuml;r die Praxis ableiten:</p>



<p>Insgesamt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass sprachliche Ver&auml;nderungen einen <strong>eher geringen Gesamteffekt</strong> haben. Somit m&uuml;ssen bereits vorhandene Texte aus <strong>Schulb&uuml;chern</strong>, die bereits ein angemessenes Sprachniveau haben, in der Regel nicht aufwendig &uuml;berarbeitet werden.&nbsp;</p>



<p>Wenn sprachliche Ver&auml;nderungen aber Wirkung zeigen, h&auml;ngt das oft mit dem <strong>Lerninhalt</strong> zusammen. Dieser sollte von Lehrkr&auml;ften daher immer beachtet werden. Zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen zu schwierigen Konzepten oder eine klare Gliederung durch &Uuml;berschriften k&ouml;nnen beispielsweise das <strong>Verst&auml;ndnis</strong> der Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern. Auch eine Kombination solcher Ver&auml;nderung mit weiteren Methoden, wie zum Beispiel die Sch&uuml;lerInnen selbst eine Gliederung erstellen zu lassen, kann wirksam sein. Die Texte lediglich oberfl&auml;chlich zu bearbeiten, zum Beispiel durch k&uuml;rzere W&ouml;rter oder S&auml;tze, erscheint jedoch den Ergebnissen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zufolge als weniger sinnvoll.&nbsp;Zuletzt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> klar auf, dass gerade Sch&uuml;lerInnen mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen profitieren k&ouml;nnen. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass anspruchsvolle Texte die <strong>Leistungsunterschiede</strong> in der Klasse vergr&ouml;&szlig;ern k&ouml;nnen. Wenn Lehrkr&auml;fte sich jedoch gezielt auf die&nbsp;<em>Erh&ouml;hung sprachliche Klarheit und Tiefe&nbsp;</em>in ihren Texten konzentrieren, profitieren davon alle Sch&uuml;lerInnen &ndash; besonders in <strong>leistungsheterogenen Gruppen</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In der Studie von Boscolo und Mason (2003) wurde die Wirksamkeit eines Textes &uuml;ber den Treibhauseffekt mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen mit einem Originaltext verglichen. Daf&uuml;r wurde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von <strong>167 Sch&uuml;lerInnen </strong>der <strong>10. und 11. Klasse</strong> einer italienischen Schule untersucht. In einer Version erh&ouml;hte die&nbsp;<em><strong>lokale Koh&auml;sion</strong></em>&nbsp;des Texts durch Wortwiederholungen und explizite Verkn&uuml;pfungen einzelner S&auml;tze, eine andere Version sch&auml;rfte zus&auml;tzlich die&nbsp;<em><strong>globale Klarheit und Tiefe</strong></em>&nbsp;durch die Verwendung von &Uuml;berschriften und Kurzzusammenfassungen. Die Lernenden wurden nach fachlichen Vorwissen und Interesse eingeteilt und lernten mit jeweils einem der Texte. Der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> wurde mit Aufgaben zu Reproduktion, Anwendung und Transfer getestet.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen, dass die Gruppe mit erh&ouml;hter globaler Klarheit und Tiefe im Text in einer Mehrzahl der Aufgaben den <strong>h&ouml;chsten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> erreichte, w&auml;hrend lokale Koh&auml;sion nur vereinzelt zu h&ouml;herem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> f&uuml;hrte. Lernende mit weniger fachlichem Vorwissen <strong>profitierten tendenziell mehr</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen, aber der Effekt war in dieser Studie statistisch nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Boscolo, P., &amp; Mason, L. (2003). Topic knowledge, text coherence, and interest: How they interact in learning from instructional texts.&nbsp;<em>The Journal of Experimental Education, 71</em>(2), 126-148.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/00220970309602060</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Guo, D., Zhang, S., Wright, K. L., &amp; McTigue, E. M. (2020). Do you get the picture? A meta-analysis of the effect of graphics on reading comprehension.&nbsp;<em>AERA Open</em>,&nbsp;<em>6</em>(1).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1177/2332858420901696" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/2332858420901696</a></p>



<p>Strohmaier, A. R., Ehmke, T., H&auml;rtig, H., &amp; Leiss, D. (2023).&nbsp;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts. A meta-analysis.&nbsp;<em>Educational Research Review, 39</em>, 100533.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533</a></p>



<p>Swart, E. K., Nielen, T. M., &amp; Sikkema-de Jong, M. T. (2019).&nbsp;Supporting learning from text: A meta-analysis on the timing and content of effective feedback.&nbsp;<em>Educational Research Review</em>,&nbsp;<em>28</em>, 100296.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>van den Broek, P. (2010). Using texts in science education: cognitive processes and knowledge representation.&nbsp;<em>Science, 328</em>(5977), 453-456.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1126/science.1182594" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1126/science.1182594</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1747938X2300026X?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strohmaier et al., 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Boscolo &amp; Mason, 2010</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Strohmaier, A., Farrell, M., Arvaneh, B. &amp; CHU Research Group (2025). MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 35.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Report_KR35-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterstützt?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/chatbots-im-unterricht-welche-lernergebnisse-werden-unterstuetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 14:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbot]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[sustainable education]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7014</guid>

					<description><![CDATA[Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue Möglichkeiten für individualisiertes Lernen und die Unterstützung von Lehrkräften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche Lernerfolge zu fördern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&#160;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r individualisiertes Lernen und die Unterst&uuml;tzung von Lehrkr&auml;ften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e zu f&ouml;rdern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&nbsp;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) in ihrer Studie, &bdquo;A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable Education<sup>[1]</sup>&rdquo;.&nbsp;Darin analysieren die Autoren 32 Studien mit insgesamt 2.201 Teilnehmenden. Die Ergebnisse beleuchten die Potenziale und m&ouml;glichen Einschr&auml;nkungen von Chatbots im Bildungskontext.</p>



<p><sup>[1]</sup>&nbsp;Nach Angaben der Zeitschrift wird &sbquo;sustainable education&lsquo; als das Finden nachhaltiger L&ouml;sungen f&uuml;r Umwelt-, soziale und wirtschaftliche Probleme durch Bildung definiert.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Lernen mit Chatbots auf sieben verschiedene Lernergebnisse sowie Analyse von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, wie Chatbot-Rolle, Nutzungsdauer und Lerninhalt&nbsp;</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 2.201 Sch&uuml;lerInnen und Studierende verschiedener Bildungskontexte<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer bis hoher Gesamteffekt (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em>&nbsp;= 0.79)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Effekte bei expliziter Argumentation (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und Lernleistung (<em>d</em>&nbsp;= 1.03)</li>



<li>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekte bei kritischem Denken, Engagement und Motivation</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Integration von auf k&uuml;nstlicher Intelligenz basierenden Chatbots in den Unterricht gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der <strong>digitalen Bildungsreform</strong> und dem Ziel, digitale Kompetenzen zu f&ouml;rdern. F&uuml;r den MINT-Unterricht bieten Chatbots als Lehrassistenten und Tutoren neue M&ouml;glichkeiten, Sch&uuml;lerInnen individuell zu unterst&uuml;tzen und komplexe Inhalte zug&auml;nglicher zu machen. Dies steht im Einklang mit <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a></strong>, die selbstgesteuertes Lernen und den Einsatz moderner Technologien betonen. In der Bildungsforschung wird jedoch kontrovers diskutiert, wie effektiv solche Technologien im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden tats&auml;chlich sind, beispielsweise auch bez&uuml;glich der Motivation von Lernenden. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht auf Basis von Theorien des <strong>technologiegest&uuml;tzten Lernens</strong>, wie Chatbots sieben unterschiedliche Lernergebnisse f&ouml;rdern k&ouml;nnen, wie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>. Au&szlig;erdem analysiert sie verschiedene Einsatzbedingungen, die die Effektivit&auml;t von Chatbots beeinflussen, um praktische Handlungsempfehlungen f&uuml;r den Unterricht zu liefern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden Chatbots von den AutorInnen als ein Dialogprogramm definiert, das Eingaben verarbeiten und dementsprechend Informationen durch verbale oder schriftliche Interaktion bereitstellen kann. Dabei werden experimentelle Designs mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n genutzt, um die Effektivit&auml;t von Chatbots mit herk&ouml;mmlichem Unterricht zu vergleichen. Hierf&uuml;r beziehen sie <strong>32 Studien</strong> mit insgesamt <strong>2.201 Teilnehmenden</strong> ein. Die m&ouml;glichen Einfl&uuml;sse solcher Chatbots werden in <strong>drei zentralen Fragestellungen</strong> analysiert. </p>



<p>Erstens untersuchen sie, ob das Lernen mit Chatbots effektiver ist als das Lernen mit traditionellen Methoden, indem sie die Effekte von <strong>sieben verschiedenen Lernergebnissen</strong> zu einem Gesamteffekt kombinieren.&nbsp;&nbsp;Zweitens untersuchen die AutorInnen, die Auswirkungen von Chatbots auf jede der sieben verschiedene Lernkomponenten wie z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Motivation und Interesse (Definitionen und Effekte siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">Befunde zu Lernergebnisse</a>). Drittens analysieren sie, ob Faktoren wie <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong>, <strong>Rolle des Chatbots</strong> oder die Art der <strong>Lerninhalte</strong> die Effektivit&auml;t der Chatbots beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Die Studien, die zwischen 2010 und 2022 ver&ouml;ffentlicht wurden, untersuchen Chatbots in verschiedenen Kontexten, darunter Sprachunterricht und technische F&auml;cher. Dabei nutzen sie standardisierte Tests, Befragungen und Beobachtungen als Messmethoden. Zudem decken die Analysen ein breites Spektrum an Bildungskontexten ab, darunter <strong>Schulen</strong> und <strong>Hochschulen</strong>. Die Autoren differenzieren zudem zwischen drei Rollen, die Chatbots einnehmen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tutoren</strong>&nbsp;stellen und beantworten selbst Fragen und f&uuml;hren die Sch&uuml;lerInnen durch den Unterricht</li>



<li><strong>Lehrassistenten</strong>&nbsp;&uuml;bernehmen eine unterst&uuml;tzende Funktion, indem sie professionelles Wissen bereitstellen, professionelles Feedback geben und den Lernprozess strukturieren</li>



<li><strong>Lernpartner</strong>&nbsp;kommunizieren und interagieren mit Sch&uuml;lerInnen &ndash; entweder &uuml;ber Text oder Sprache &ndash; weniger formal.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt zeigt diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass der Einsatz von Chatbots im Unterricht einen mittleren bis gro&szlig;en positiven Einfluss auf den Lernergebnisse hat. Der durchschnittliche <strong>Gesamteffekt</strong> betr&auml;gt&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.79, was darauf hindeutet, dass Lernende, die mit Chatbots arbeiten, tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als Lernende, die traditionelle Methoden nutzen. Dar&uuml;ber hinaus zeigen sich starke Effekte im Bereich der <strong>expliziten Argumentation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und des <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Dies legt nahe, dass Chatbots besonders gut geeignet sind, argumentative Lernprozesse zu strukturieren und auch die Pr&uuml;fungsleistung zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<p>Ebenso finden sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekt auf die <strong>Behaltensleistung</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.69). Dies zeigt, dass Chatbots Lerninhalte nicht nur kurzfristig vermitteln, sondern auch langfristig im Ged&auml;chtnis verankern k&ouml;nnen. Ein &auml;hnlicher Effekt ist bei <strong>Interesse </strong>(<em>d&nbsp;</em>= 0.84) zu beobachten, was darauf hindeutet, dass Chatbots die Lernbereitschaft von Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<p>Bei den Auswirkungen von Chatbots gibt es nur sehr geringe Unterschiede zwischen verschiedenen Nutzungsarten, f&uuml;r verschiedene F&auml;cher und f&uuml;r verschiedene Zeitr&auml;ume. Die&nbsp;<a>gr&ouml;&szlig;ten&nbsp;</a>deskriptiven Effekte wurden jedoch bei der Verwendung von <strong>Chatbots als Lernassistent</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 1.63), bei einer Dauer von weniger als f&uuml;nf Wochen (<em>d</em>&nbsp;= 1.06) und in den technischen <strong>F&auml;chern Informatik</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.70) und <strong>Unterrichtstechnologie</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 0.93) festgestellt. Dies deutet auf die N&uuml;tzlichkeit von strukturiertem und klarem Feedback in diesen Bereichen hin.&nbsp;Die&nbsp;Befunde zu den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">einzelnen Lernergebnissen</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf">weiteren Moderatoren</a>&nbsp;sind der jeweiligen Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) war der Gesamteffekt von Chatbots im Unterricht <strong>positiv</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.79). Das bedeutet, dass Lernende, die auf Chatbots basierendes Lernen nutzten, im Durchschnitt bessere Lernergebnisse (z. B. Leistung, Argumentation) erzielten als Lernende, die traditionelle Lernans&auml;tze verwendeten. Um diesen Effekt zu veranschaulichen: Wenn man aus jeder experimentellen Gruppe zuf&auml;llig einen Lernenden ausw&auml;hlt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der mit Chatbots Lernende, bessere Ergebnisse erzielt, um etwa 70 % h&ouml;her als bei dem Lernenden, der sie nicht nutzt.</p>



<p>Dieser Effekt war besonders stark bei den <strong>Lernleistungen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Das bedeutet, dass etwa 85 % der Sch&uuml;lerInnen, die Chatbots verwenden, bessere Testergebnisse erzielen w&uuml;rden als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen, die traditionelle Lernans&auml;tze verwenden.</p>



<p>Alle Einzelstudien in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigten positive Auswirkungen von Chatbots auf die Lernergebnisse. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigte jedoch <strong>keinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en</strong> Unterschied zwischen dem Lernen mit Chatbots und den traditionellen Ans&auml;tzen in Bezug auf die Lernergebnisse <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, Lernmotivation und Lernengagement auf. Dennoch wurde festgestellt, dass Chatbots &uuml;ber verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, wie Nutzungsdauer, verschiedene Lerninhalte und bei der Verwendung verschiedener Rollen, hinweg effektiv sind. <style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, 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<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>In dieser Studie wird die Wirkung des Lernens mit Chatbots auf verschiedene Weise differenziert. Die Effektgr&ouml;&szlig;en werden nach Fachinhalten getrennt,&nbsp;einschlie&szlig;lich des MINT-Fachs Informatik&nbsp;. Dar&uuml;ber hinaus wurden Effektgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r <strong>sieben verschiedene Lernergebnisse</strong> angegeben: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, explizite Argumentation, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Lernengagement, Lernmotivation und Interesse. Die Effekte wurden auch in Abh&auml;ngigkeit von der Rolle des Chatbots beim Lernen der Sch&uuml;lerInnen (d. h. Tutoren, Lernpartner oder Lehrassistenten) und der Dauer der Chatbot-Nutzung berichtet. Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass die Effektgr&ouml;&szlig;en <strong>nicht nach Altersgruppen oder Klassenstufen</strong> unterteilt werden. Da die Studien in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n aus verschiedenen Schulformen der Primar- und Sekundarstufe sowie der Hochschulbildung umfassten, kann nicht dargestellt werden, ob sich die Auswirkungen von Chatbots zwischen diesen Schulstufen unterscheiden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Laut der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> haben Chatbots ihre Wirksamkeit f&uuml;r verschiedene Lernergebnisse und in mehreren Lernkontexten und Behandlungsbedingungen unter Beweis gestellt.</p>



<p>Im Lernkontext war die Wirkung von Chatbots &uuml;ber die F&auml;cher hinweg <strong>gr&ouml;&szlig;tenteils stabil</strong>. Ebenso waren die Lerneffekte durch Chatbots &uuml;ber unterschiedliche Zeitr&auml;ume (d. h. von weniger als einer Woche bis zu mehr als zehn Wochen) und f&uuml;r verschiedene Rollen &auml;hnlich. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Effektivit&auml;t von Chatbots f&uuml;r diese Lernkontexte <strong>tendenziell verallgemeinerbar</strong> ist.</p>



<p>In Bezug auf die Ergebnisse zeigte sich auch, dass das Lernen mit Chatbots gegen&uuml;ber traditionellen Lernans&auml;tzen einen deutlichen Vorteil f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> bietet. Diese Effekte waren jedoch &uuml;ber die Vielzahl der untersuchten Lernergebnisse <strong>weniger verallgemeinerbar</strong>. Die Effekte waren <strong>robust</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> und basierten auf 31 Studien. Andere Ergebnisse, wie beispielsweise das Interesse basierten aber auf weniger Studien, was ihre Verallgemeinerbarkeit trotz m&ouml;glicher <strong>positiver Trends</strong> einschr&auml;nkte. Bei anderen Ergebnissen, wie z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, unterschied sich der Einsatz von Chatbots nicht von traditionellen Methoden. Daher kann angenommen werden, dass die Wirkung von Chatbots vom Lernziel abh&auml;ngt.&nbsp;</p>



<p>Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z.B. Klassenstufe, geographische Lage) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en mitber&uuml;cksichtigt wurden, weswegen keine Aussage &uuml;ber die Generalisierbarkeit dieser Aspekte getroffen werden kann. Auch f&uuml;r eine differenzierte Aussage &uuml;ber die Wirksamkeit in anderen MINT-F&auml;chern bedarf es weiterer experimenteller Studien.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Mit der wachsenden Verbreitung von KI und Chatbot-Technologie und ihrer Integration in den Unterricht nimmt die Forschung zur Lerneffektivit&auml;t weiter zu. Da es sich um ein relativ neues Forschungsthema handelt, liefern erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n spezialisierte Informationen &uuml;ber <strong>aufkommende Trends</strong>, die Lehrkr&auml;ften erste Einblicke in dieses dynamische Ph&auml;nomen bieten. Da sich diese Studie auf den Einsatz von Chatbots in der Allgemeinbildung und nicht nur auf bestimmte Fachbereiche oder Chatbot-Rollen konzentriert, ist sie die erste, die Einblicke in die <strong>umfassendere Frage</strong> nach der Wirksamkeit von Chatbots f&uuml;r das Lernen im Bildungsbereich gibt.&nbsp;</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus sollten diese Ergebnisse im Bildungskontext zwar als vorl&auml;ufig betrachtet werden, doch die strenge Auswahl der Studien, durch die AutorInnen (z.B. &Auml;quivalenz von Kontroll- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) und ihre Differenzierung zwischen den sieben Lernergebnissen, verleihen ihren Erkenntnissen zur Effektivit&auml;t von Chatbots sowohl St&auml;rke als auch Nuancen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist zudem <strong>wissenschaftlich bedeutsam</strong>, da sie ein besonders interessantes Ergebnis liefert: Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung legen die bisherigen Befunde nahe, dass Chatbots keinen deutlichen Einfluss auf Motivation, Engagement und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> haben.&nbsp;&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>)</p>



<p>Die Gesamtpunktzahl liegt im <strong>oberen Drittel</strong>. Somit werden das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl der Studien, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und die statistische Analyse weitgehend transparent und nachvollziehbar berichtet und beschrieben. Diese Studie zeigte beispielsweise besondere St&auml;rken bei der Ermittlung relevanter Schl&uuml;sselw&ouml;rter f&uuml;r die Datenbanksuche unter Verwendung einer neuartigen Clustering-Methode und der Durchf&uuml;hrung mehrerer statistischer Pr&uuml;fungen (z. B. Publikationsbias, Sensitivit&auml;tsanalyse) zur Sicherstellung der <strong>Validit&auml;t</strong>. Die Datenbanksuche h&auml;tte jedoch durch zus&auml;tzliche Suchmethoden erg&auml;nzt werden k&ouml;nnen (z. B. R&uuml;ckw&auml;rtssuche in Referenzlisten), um weitere relevante Studien zu finden, die einige Ergebniskategorien m&ouml;glicherweise robuster gemacht h&auml;tten (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>).&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Ergebnisse dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bieten einen ersten Einblick in die Forschung zur Effektivit&auml;t von Chatbots im Bildungsbereich. So erhalten Lehrkr&auml;fte einen ersten &Uuml;berblick &uuml;ber bestimmte Lernergebnisse, Kontexte und Bedingungen, mit welchen die Integration von Chatbots erfolgreich gelingen kann. Was die Auswirkungen auf das Lernen betrifft, k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte <strong>positive Ergebnisse</strong> bei <strong>Leistungstests</strong> und m&ouml;glicherweise auch einen positiven Einfluss auf <strong>explizite Argumentation</strong> und die <strong>Behaltensleistung</strong> erwarten.</p>



<p>Hinsichtlich des Lernengagements und der Lernmotivation der Lernenden scheinen Chatbots ihrem angenommenen Einfluss jedoch m&ouml;glicherweise nicht gerecht zu werden. Weiterhin ist unklar, ob Chatbots <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a></strong> f&ouml;rdern (siehe dazu unser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/kritisches-denken-als-unterrichtsziel-von-der-definition-zur-foerderung/">Kurzreview</a>). Es ist auch erw&auml;hnenswert, dass ein potenzielles Risiko bei der Verwendung von Chatbots der&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/neuigkeitseffekt/" target="_self" title="Dieser Effekt kann eintreten, wenn eine&nbsp;Methode&nbsp;&uuml;ber ein neues Medium erfolgt. Die wahrgenommene Neuheit des Mediums (z. B. neue Technologie) kann die Aufmerksamkeit und den Einsatz der&nbsp;Lernenden&nbsp;erh&ouml;hen und zu einer vor&uuml;bergehenden Steigerung der kognitiven und/oder motivational-affektiven&nbsp;Lernergebnisse f&uuml;hren. Sobald sich die&nbsp;Lernenden&nbsp;jedoch an das neue Medium gew&ouml;hnt haben, bleiben diese anf&auml;nglichen Ergebnisse nicht bestehen." class="encyclopedia">Neuigkeitseffekt</a></strong>&nbsp;ist, bei dem sich die Ergebnisse anfangs verbessern, die Effekte aber nachlassen, sobald der Reiz des Neuen nachl&auml;sst (Clark, 1983; e.g., Fryer et al., 2017). Dies kann vermieden werden, indem sich Sch&uuml;lerInnen zun&auml;chst mit dem Chatbot vertraut machen, bevor sie ihn f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> verwenden.</p>



<p>Die AutorInnen betonen, dass Chatbots in technischen Kursen, insbesondere als <strong>Tutoren oder Lernpartner </strong>die <strong>gr&ouml;&szlig;ten und robustesten Effekte</strong> erzielen, wenn sie &uuml;ber einen Zeitraum von weniger als f&uuml;nf Wochen eingesetzt werden. In diesen Kontexten k&ouml;nnen sie gezielt eingesetzt werden, um <strong>explizite Argumentation</strong> oder die <strong>Behaltensleistung</strong> zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Eine Laborstudie von Ruan und Kollegen (2020) zeigte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Auswirkungen eines Lerndesigns mit einem Chatbot-Tutor. Die Studie untersuchte eine <strong>interaktive mathematische Lernumgebung</strong> f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der 3. bis 5. Klasse und ihre Auswirkungen auf <strong>Engagement</strong>, <strong>Lernen</strong> und <strong>Wissenserhalt</strong> in Mathematik. Sie verglichen vier Varianten der Lernplattform:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gruppe A: Nur mathematische Textaufgabe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>)</li>



<li>Gruppe B: Dieselbe mathematische Aufgabe eingebettet in eine m&auml;rchenhafte Geschichte</li>



<li>Gruppe C: Dieselbe mathematische Aufgabe in einer Geschichte mit Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitung zur L&ouml;sung</li>



<li>Gruppe D: Dieselbe Mathematische Aufgabe in einer Geschichte plus einen Chatbot-Tutor. Der Chatbot bot den Sch&uuml;lerInnen personalisierten Smalltalk, Ermutigung, wenn sie nicht weiterkamen, adaptive Hinweise im Konversationsstil und Fragen, um das Verst&auml;ndnis zu &uuml;berpr&uuml;fen.</li>
</ul>



<p>Die Studie ergab, dass die <strong>erz&auml;hlbasierte Aktivit&auml;t</strong> plus Chatbot-Variante (D) im Vergleich zur reinen Aufgabenvariante (A) einen <strong>gro&szlig;en und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt</strong> auf das <strong>Engagement </strong>(ES = 0.90), das Lernen (ES = 0.88) und den <strong>Wissenserhalt</strong> der Konzepte, eine Woche nach der Aktivit&auml;t, hatte.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>82</em>(4), 436-476.&nbsp;&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Clark, R. E. (1983). Reconsidering research on learning from media.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>53</em>(4), 445-459.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/00346543053004445" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/00346543053004445</a></p>



<p>Deng, X., &amp; Yu, Z. (2023). A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable education.&nbsp;<em>Sustainability</em>,&nbsp;<em>15</em>(4), 2940.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3390/su15042940" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3390/su15042940</a></p>



<p>Fryer, L. K., Ainley, M., Thompson, A., Gibson, A., &amp; Sherlock, Z. (2017). Stimulating and sustaining interest in a language course: An experimental comparison of Chatbot and Human task partners.&nbsp;<em>Computers in Human Behavior</em>,&nbsp;<em>75</em>, 461-468.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045</a></p>



<p>Ruan, S., He, J., Ying, R., Burkle, J., Hakim, D., Wang, A., Yin, Y., Zhou, L., Xu, Q., AbuHashem, A., Dietz, G., Murnane, E. L., Brunskill E.P., Landay, J. A. (2020, June) Supporting children&rsquo;s math learning with feedback-augmented narrative technology. In <em>Proceedings of the interaction design and children conference</em> (pp. 567&ndash;580).<a href="https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noopener">https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400</a>&nbsp;&nbsp;</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.mdpi.com/2071-1050/15/4/2940" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deng &amp; Yu, 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://dl.acm.org/doi/abs/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruan et al., 2020</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Arvaneh, B., Farrell, M., &amp; CHU Research Group (2024). Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterst&uuml;tzt?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 34.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR-34_gesamt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Lernergebnisse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde weiterer Moderatoren im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



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</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Quizze im Unterricht und in der Lehre: Wie häufiges Testen zum Lernen beiträgt</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/quizze-im-unterricht-und-in-der-lehre-wie-haeufiges-testen-zum-lernen-beitraegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 08:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Abfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<category><![CDATA[Test-Potentiated Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Testing Effect]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=6968</guid>

					<description><![CDATA[Quizze sind in der Unterrichtspraxis eine gerne genutzte Methode, um das Lernen und das Behalten von Wissen zu fördern. Doch wie tragen regelmäßige Quizze tatsächlich zur Förderung der Lernleistung bei? Welche Bedingungen und Formate sind dabei besonders erfolgversprechend? Diese und weitere Fragen wurden in der Metaanalyse &#8222;Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Quizze sind in der Unterrichtspraxis eine gerne genutzte Methode, um das Lernen und das Behalten von Wissen zu f&ouml;rdern. Doch wie tragen regelm&auml;&szlig;ige Quizze tats&auml;chlich zur F&ouml;rderung der Lernleistung bei? Welche Bedingungen und Formate sind dabei besonders erfolgversprechend? Diese und weitere Fragen wurden in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on the relationship between frequent low-stakes testing and class performance&ldquo; von Sotola und Crede (2021) untersucht, die sich mit der Wirksamkeit von Quizzen im Bildungskontext besch&auml;ftigt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Auswirkungen regelm&auml;&szlig;iger Quizabfragen auf die Lernleistung&nbsp;</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 7.846 Sch&uuml;lerInnen und Studierende in Schule und Hochschule <span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Der regelm&auml;&szlig;ige Einsatz von Quizzen zeigt einen positiven Effekt auf die Lernleistung (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em> = 0.42)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quizze, die zur Abschlussnote z&auml;hlten, erzielten h&ouml;here Effekte (<em>d</em> = 0.51) als Quizze, die nicht in die Abschlussnote eingingen (<em>d</em> = 0.33)&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Weitere Trends:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quizze mit unmittelbarem Feedback (<em>d</em> = 0.41) wirkten effektiver als solche mit verz&ouml;gertem Feedback (<em>d</em> = 0.31).</li>



<li>Offene Fragen erzielten gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>d</em> = 0.60) als Multiple-Choice-Fragen (<em>d</em> = 0.37).</li>



<li>Angek&uuml;ndigte Quizze (<em>d</em> = 0.43) waren wirksamer als unangek&uuml;ndigte (<em>d</em> = 0.15).&nbsp;</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Quizabfragen sind eine bew&auml;hrte Methode im Klassenzimmer und erfreuen sich gro&szlig;er Beliebtheit bei Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen. <strong>Regelm&auml;&szlig;iges Testen</strong> in Form von Quizzen bietet eine unkomplizierte M&ouml;glichkeit, Sch&uuml;lerInnen R&uuml;ckmeldung dar&uuml;ber zu geben, wie gut sie den aktuellen Unterrichtsstoff verstehen.</p>



<p>Empirisch fundierte Lerntheorien, wie der <strong>Testeffekt</strong> (engl. testing effect), unterst&uuml;tzen den Ansatz, dass wiederholtes Testen &ndash; etwa durch unbenotete Quizze &ndash; das Verst&auml;ndnis und die Leistung der Lernenden verbessert. Der <strong>Testeffekt</strong> besagt, dass Lernende beim Beantworten von Testfragen Inhalte aktiv abrufen m&uuml;ssen, wodurch das Wissen langfristiger verankert wird. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die Forschung, dass h&auml;ufiges Testen auch das <strong>Erlernen neuen Wissens</strong> f&ouml;rdert (test-potentiated learning).</p>



<p>Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> fasst erstmals die Ergebnisse von <strong>Feldstudien</strong> zum Einsatz von Quizzen zusammen. Die Erkenntnisse sind besonders relevant f&uuml;r die Lehrpraxis an Schulen und Hochschulen, da sie unter realen Bedingungen im Klassenzimmer &ndash; und nicht im Labor &ndash; gewonnen wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen die Autoren vier zentrale Fragestellungen: Erstens pr&uuml;fen sie, ob regelm&auml;&szlig;ige Quizze im Unterricht im Vergleich zu Unterricht ohne Quizze einen Mehrwert bieten. Daf&uuml;r analysieren sie <strong>52 (quasi-)experimentelle Studien</strong> mit insgesamt <strong>7864 </strong>Teilnehmenden, die zwischen 1932 und 2017 ver&ouml;ffentlicht wurden. Diese Studien vergleichen die Kursleistungen (Noten) in Unterrichtssettings mit und ohne Quizze.</p>



<p>Zweitens untersuchen die Autoren, unter welchen Bedingungen Quizze besonders wirksam sind. In sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n pr&uuml;fen sie, ob die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von bestimmten Faktoren wie <strong>Testh&auml;ufigkeit</strong>, sofortigem oder verz&ouml;gertem <strong>Feedback</strong>, <strong>Fragetypen</strong>, der Durchf&uuml;hrung als Hausaufgabe oder im Unterricht sowie einer vorherigen <strong>Ank&uuml;ndigung</strong> der Quizze beeinflusst wird. Ebenso betrachten sie Rahmenbedingungen wie die <strong>Bildungsstufe</strong> (Schule vs. Hochschule) und das <strong>Fach</strong>, wobei sie zwischen Psychologie (etwa die H&auml;lfte der Studien) und anderen F&auml;chern unterscheiden.</p>



<p>Drittens analysieren sie anhand von <strong>5 Studien</strong> mit <strong>1004 Teilnehmenden</strong>, ob mehr Lernende den Kurs bestehen, wenn Quizze h&auml;ufiger eingesetzt werden, da insbesondere schw&auml;chere Lernende von regelm&auml;&szlig;igen Tests profitieren k&ouml;nnten.</p>



<p>Abschlie&szlig;end wird untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen den Quizleistungen und der sp&auml;teren Kursnote besteht.&nbsp;Hierf&uuml;r lieferten <strong>20 Studien</strong> mit insgesamt <strong>4268 Teilnehmenden</strong> die erforderlichen Daten[*].</p>



<p>[*] Diese Studien sind Teil der oben genannten Gesamt<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">stichprobe</a> von 52 Studien und liefern die f&uuml;r diese Fragestellung notwendigen Daten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt von <em>d</em> = 0.42 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>d</em> = 0.29 bis <em>d</em> = 0.55) zugunsten der Leistung von Lernenden, die regelm&auml;&szlig;ig mit Quizzen getestet wurden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>In den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur zweiten Frage zeigte sich, dass die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n deskriptiv gr&ouml;&szlig;er waren, wenn die <strong>Quizzergebnisse in die Endnote</strong> einflossen (<em>d</em> = 0.51) im Vergleich zu Quizzen ohne Einfluss auf die Note (<em>d</em> = 0.33). H&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n traten auf, wenn das <strong>Feedback unmittelbar </strong>erfolgte (<em>d</em> = 0.41) im Vergleich zu verz&ouml;gertem Feedback (<em>d</em> = 0.31) und wenn die Quizze aus <strong>offenen Fragen</strong> bestanden (<em>d</em> = 0.60) im Gegensatz zu Multiple-Choice-Fragen (<em>d</em> = 0.37) oder L&uuml;ckentext- und anderen Fragetypen (<em>d</em> = .38). Deskriptive Unterschiede in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n waren auch f&uuml;r einige der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en erkennbar, die aus rein explorativen Gr&uuml;nden untersucht wurden. Das hei&szlig;t, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n waren gr&ouml;&szlig;er, wenn die Quizze au&szlig;erhalb des Klassenzimmers <strong>online</strong> stattfanden (<em>d</em> = 0.62) anstatt im Klassenzimmer (<em>d</em> = 0.22); <strong>angek&uuml;ndigt</strong> (<em>d</em> = 0.43) im Vergleich zu nicht angek&uuml;ndigt (<em>d</em> = 0.15) und wenn sie im Fach Psychologie stattfanden (<em>d</em> = 0.47) im Vergleich zu anderen F&auml;chern (<em>d</em> = 0.29).&nbsp;In einer Metaregression wurden davon zwei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: 1. <strong>Einfluss auf die Endnote</strong>: wenn die Quizzleistungen Einfluss auf die Endnote hatten, waren die Leistungen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her und 2. <strong>das Fach</strong>: Im Fach Psychologie zeigten sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n als in den anderen F&auml;chern.</p>



<p>Die Befunde zur dritten Fragestellung zeigten, dass der Anteil der Lernenden, die den Kurs bestehen gr&ouml;&szlig;er war, wenn Quizze eingesetzt wurden.</p>



<p>Schlie&szlig;lich zeigte die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Quizeinsatz und sp&auml;teren Pr&uuml;fungsleistungen eine deutliche, <strong>statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a></strong> von <em>r</em> = 0.55. &nbsp;</p>



<p>Weitere Details und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Tabelle-Einzelbefunde_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde</a> sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> kommt bez&uuml;glich der Lernleistungen der Sch&uuml;lerInnen insgesamt zu einem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en</strong> positiven Gesamteffekt <em>d</em> = 0.42. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 66% der Sch&uuml;lerInnen, die regelm&auml;&szlig;ig in realen Lehr-Lernsettings mit Quizzen getestet wurden, einen gr&ouml;&szlig;eren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zeigten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsgruppen. Zudem zeigen die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>, dass dieser Gesamteffekt &uuml;ber unterschiedliche Bedingungen <strong>weitgehend robust</strong> ist.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Vorherige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (z.B. Anderson et al., 1999; Vanhove &amp; Harms, 2015) dokumentieren zudem, dass <strong>&auml;hnliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n</strong> auch unter Laborbedingungen beobachtet wurden. Zudem zeigte eine weitere aktuelle und umfassende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Yang et al. (2020) ebenfalls einen <strong>positiven Effekt</strong> von <em>g </em>= 0.50, was die Ergebnisse dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> best&auml;tigt.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times 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<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird von der&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;anhand der untersuchten Fachbereiche, Bildungsstufen und abh&auml;ngigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">Variable</a>n eingesch&auml;tzt.&nbsp;In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden&nbsp;die Ergebnisse differenziert nach <strong>Bildungsstufe</strong> (Sekundarstufe vs. terti&auml;re Stufe) und <strong>Fachbereich </strong>untersucht. Bei den Fachbereichen wurde zwischen Befunden in Kursen der Psychologie und anderen F&auml;chern (darin enthalten: u.a. naturwissenschaftliche F&auml;cher oder Finanzen und Management) unterschieden, da viele der inkludierten Studien mit Studierenden des Fachbereichs &bdquo;Psychologie&ldquo; durchgef&uuml;hrt wurden.&nbsp;</p>



<p>S&auml;mtliche Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beziehen sich auf die Leistung der Lernenden; weitere m&ouml;gliche Effektkategorien wie etwa Lernmotivation wurden nicht untersucht.&nbsp;&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Autoren pr&uuml;fen mithilfe zweier unterschiedlicher Analyseans&auml;tze bezogen auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, inwiefern der Gesamteffekt f&uuml;r unterschiedliche Bedingungen verallgemeinerbar ist. Als Erstes vergleichen sie deskriptiv die aggregierten Befunde der unterschiedlichen Stufen aller einbezogener <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n. Hier zeigten sich auf vielen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n <strong>beachtenswerte Unterschiede</strong> (siehe Ergebnisse). Da diese Unterschiede jedoch <strong>nicht auf statistische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a></strong> hin getestet wurden und zum Teil auch erhebliche Unterschiede in der Zahl der eingeflossenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n bestehen, sind diese Befunde <strong>als Trends</strong> zu verstehen und lassen nur bedingt R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Einschr&auml;nkungen der Verallgemeinerbarkeit zu. Als Zweites f&uuml;hren die Autoren eine&nbsp;<a>Metaregressionsanalyse</a> durch. Hierbei zeigte ich, dass Quizze unterschiedlich wirksam sein k&ouml;nnen, je nachdem in welchen Fachbereichen sie durchgef&uuml;hrt werden und ob Quizzleistungen f&uuml;r die Endnote gewertet werden. F&uuml;r alle anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en ergab die Analyse <strong>keine Einschr&auml;nkung der Verallgemeinerbarkeit</strong>. Bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n zeigt sich, dass der Fokus vor allem auf Aspekten der Durchf&uuml;hrung lag. Merkmale der Lernenden, wie beispielsweise deren Vorwissen, sowie Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n wie die geografische Region, wurden hingegen nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht im Gegensatz zu fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n nur Befunde aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, in denen Quizze tats&auml;chlich im Kontext des <strong>Schulunterrichts oder in der universit&auml;ren Lehre</strong> eingesetzt wurden. Die Befunde lassen sich demnach mit h&ouml;herer Wahrscheinlichkeit auf diese Kontexte &uuml;bertragen verglichen mit Befunden reiner Laborstudien. Zudem wurden auf Basis verschiedener Theorien (z.B. Testeffekt, test potentiated learning) eine sehr umfassende Analyse von moderierenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n vorgenommen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht <strong>&uuml;berwiegend</strong> den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n und der Analyse der Befunde sind gr&ouml;&szlig;tenteils transparent.&nbsp;Damit sind das Vorgehen bei der Suche nach relevanten Studien, Studienauswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse <strong>weitgehend </strong>offengelegt und nachvollziehbar beschrieben. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren allerdings genauere Angaben zur Messung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s, zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der jeweiligen Studienqualit&auml;t sowie zum Herkunftsland der Studie w&uuml;nschenswert gewesen. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Rating-Sheet_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> verdeutlicht, dass <strong>regelm&auml;&szlig;ige Quizze</strong> eine effektive Methode zur F&ouml;rderung des Lernens sowohl im <strong>Schulunterricht</strong> als auch in der <strong>Hochschullehre</strong> darstellen. Die Ergebnisse untermauern die theoretischen Annahmen zum &bdquo;<strong>Testing Effect</strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Test-Potentiated Learning</strong>&ldquo; und zeigen, dass Quizze Lehrkr&auml;ften eine einfache und kosteng&uuml;nstige M&ouml;glichkeit bieten, den Lernfortschritt der Sch&uuml;lerInnen gezielt zu verfolgen und Wissensl&uuml;cken systematisch zu schlie&szlig;en. Dadurch wird das <strong>Verst&auml;ndnis</strong> der Lerninhalte verbessert und die <strong>gezielte Vorbereitung</strong> auf Pr&uuml;fungen unterst&uuml;tzt.</p>



<p>Besonders wirksam erwies sich der Einsatz von Quizzen, wenn deren Ergebnisse in die <strong>Endnote </strong>einflossen. Neben einer allgemeinen Steigerung der <strong>Lernleistung</strong> trugen Quizze auch dazu bei, die Anzahl der Sch&uuml;lerInnen zu verringern, die einen Kurs nicht bestehen. Diese Methode erweist sich somit als praktisches und nachhaltiges Werkzeug zur F&ouml;rderung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s. Fortschritte in der k&uuml;nstlichen Intelligenz und der Entwicklung digitaler Quiztools erleichtern die Erstellung personalisierter Quizfragen, was den Einsatz dieser Methode weiter vereinfacht und deren Potenzial zur Lernf&ouml;rderung noch steigert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>McDaniel et al. (2011) untersuchten in einer experimentellen Studie, wie regelm&auml;&szlig;ige Quizze die <strong>Lern- und Behaltensleistung</strong> im <strong>naturwissenschaftlichen Unterricht</strong> einer Middle School (vergleichbar mit der <strong>Sekundarstufe I</strong>) f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Es wurden verschiedene Themenbereiche u.a. Genetik, Anatomie und Evolution in mehreren Unterrichtsstunden behandelt. In diesen sog. Unterrichtseinheiten wurde jeweils ein Thema behandelt, welches nach etwas 20 Tagen durch eine Pr&uuml;fung abgeschlossen wurde. Die Studie wurde mit <strong>139 Achtkl&auml;sslerInnen</strong> in den USA in drei experimentellen Designs durchgef&uuml;hrt. Dabei erhielten die Sch&uuml;lerInnen zu drei Zeitpunkten Quizze im <strong>Multiple Choice Format</strong>:&nbsp;</p>



<p><strong>Pre-Lecture-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz vor der Unterrichtsstunde zur Aktivierung des Vorwissens.</p>



<p><strong>Post-Lecture-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz direkt nach der Unterrichtsstunde zur Festigung des im Unterricht behandeltes Inhalts.</p>



<p><strong>Review-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz vor Pr&uuml;fungen zur gezielten Wiederholung der Inhalte.</p>



<p>Die <strong>Pre- und Post-Lecture-Quizze</strong> wurden &uuml;ber den gesamten Zeitraum der jeweiligen Unterrichtseinheit an die Sch&uuml;lerInnen ausgegeben. Die Versuchsreihen endeten jeweils mit einem <strong>Review-Quiz</strong>, das etwa 24 Stunden vor der Pr&uuml;fung am Ende der Unterrichtseinheit durchgef&uuml;hrt wurde. Die Pr&uuml;fungen fanden je nach experimentellen Design am Ende der Unterrichtseinheit, am Ende des Semesters und am Ende des Jahres statt. Zur genaueren Untersuchung der <strong>Behaltensleistung</strong> wurde zwischen den Review-Quizzen vor der ersten Pr&uuml;fung und den sp&auml;teren Pr&uuml;fungen keine weiteren Quizze durchgef&uuml;hrt. Die H&auml;lfte der Testfragen waren inhaltlich &uuml;bereinstimmend mit Fragen, die auch in den sp&auml;teren Pr&uuml;fungen abgefragt wurden. Die andere H&auml;lfte an pr&uuml;fungsrelevanten Inhalten wurde in Lekt&uuml;ren und im Unterricht besprochen.&nbsp;&nbsp;Dies erm&ouml;glichte es, <strong>den Effekt der Quizze auf die Lern- und Behaltensleistung</strong> im Vergleich zu regul&auml;rem Unterricht ohne Quizze zu untersuchen.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigten, dass&nbsp;<strong>Review-Quizze</strong>&nbsp;die st&auml;rkste Verbesserung der Pr&uuml;fungsleistungen erzielten: Gequizzte Inhalte wurden zu 86 % korrekt beantwortet, verglichen mit 64 % bei nicht gequizzten Inhalten.&nbsp;<strong>Post-Lecture-Quizze</strong>&nbsp;zeigten ebenfalls positive Effekte, w&auml;hrend&nbsp;<strong>Pre-Lecture-Quizze</strong>&nbsp;keinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfluss hatten. In einem weiteren Experiment wurde deutlich, dass&nbsp;sowohl einzelne&nbsp;<strong>Review-Quizze&nbsp;</strong>als auch&nbsp;<strong>Review- und Post-Lecture-Quizze kombiniert,</strong>&nbsp;langfristig den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen&nbsp;f&uuml;r die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen&nbsp;bringen. Laut den Autoren, k&ouml;nnen strategisch platzierte Quizze eine effektive Methode sein, um sowohl kurzfristige Lernziele zu erreichen als auch das langfristige Behalten von Wissen zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Anderson, C. A., Lindsay, J. L., &amp; Bushman, B. J. (1999). Research in the laboratory: truth or triviality?&nbsp;<em>Current Directions in Psychological Science, 8</em>(1), 3&ndash;9. https://doi.org/10.1111/1467-8721.00002</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2.Ed.).&nbsp;Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587&nbsp;</a></p>



<p>McDaniel, M. A., Agarwal, P. K., Huelser, B. J., McDermott, K. B., &amp; Roediger III, H. L. (2011).&nbsp;Test-enhanced learning in a middle school science classroom: The effects of quiz frequency and placement.&nbsp;<em>Journal of educational psychology</em>,&nbsp;<em>103</em>(2), 399-414.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0021782" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/a0021782</a></p>



<p>Sotola, L. K., &amp; Crede, M. (2021). Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on the relationship between frequent low-stakes testing and class performance.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>33</em>, 407-426.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-020-09563-9" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-020-09563-9</a></p>



<p>Vanhove, A. J., &amp; Harms, P. D. (2015). Reconciling the two disciplines of organisational science: a comparison of findings from lab and field research.&nbsp;<em>Applied Psychology, 64</em>(4), 637&ndash;673&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1111/apps.12046" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1111/apps.12046</a></p>



<p>Yang, C., Luo, L., Vadillo, M. A., Yu, R., &amp; Shanks, D. R. (2021). Testing (Quizzing) Boots Classroom Learning: A Systematic and Meta-Analytic Review.&nbsp;<em>Psychological Bulletin, 147</em>(4), 399-435. <a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/bul0000309" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/bul0000309</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-020-09563-9" target="_blank" rel="noopener">Sotola &amp; Crede, 2021</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://psycnet.apa.org/record/2011-03466-001" target="_blank" rel="noopener">McDaniel et al., 2011</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Arvaneh, B. &amp; Research Group (2024). Quizze im Unterricht und in der Lehre: Wie h&auml;ufiges Testen zum Lernen beitr&auml;gt?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 33.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Kurzreview_33_footnote.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Tabelle-Einzelbefunde_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Rating-Sheet_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



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</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn SchülerInnen sich gegenseitig beurteilen: Wie lernwirksam ist Peer Assessment im Unterricht?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/wenn-schuelerinnen-sich-gegenseitig-beurteilen-wie-lernwirksam-ist-peer-assessment-im-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[kritisches Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsrückmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=4747</guid>

					<description><![CDATA[Es gehört zu den Kernaufgaben einer Lehrkraft, ihren SchülerInnen Rückmeldungen auf ihre Lernleistung zu geben – in Form von Noten, mündlichem oder schriftlichem Feedback. Bei der Methode des Peer Assessment wird diese Aufgabe von den SchülerInnen selbst übernommen: Sie geben sich wechselseitig Rückmeldung auf ihre erbrachte Leistung. Ob SchülerInnen von Peer Assessment profitieren können, untersuchen Double, McGrane und Hopfenbeck [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es geh&ouml;rt zu den Kernaufgaben einer Lehrkraft, ihren Sch&uuml;lerInnen R&uuml;ckmeldungen auf ihre Lernleistung zu geben &ndash; in Form von Noten, m&uuml;ndlichem oder schriftlichem Feedback. Bei der Methode des&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;wird diese Aufgabe von den Sch&uuml;lerInnen selbst &uuml;bernommen: Sie geben sich wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung. Ob Sch&uuml;lerInnen von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;profitieren k&ouml;nnen, untersuchen Double, McGrane und Hopfenbeck (2020) in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;The impact of&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">peer assessment</a>&nbsp;on academic performance: A meta-analysis of control group studies&ldquo;. Die AutorInnen gehen auch der Frage nach, in welcher Form&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;wirksam im Unterricht umgesetzt werden kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a> auf Leistung im Vergleich zu anderen Formen des Assessment (z.B. durch Lehrkraft)</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe und Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver Gesamteffekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung (<em>g</em> = 0.31)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> ist &uuml;ber unterschiedliche Umsetzungsm&ouml;glichkeiten und Altersgruppen stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> taucht in der Literatur unter verschiedenen Begriffen auf, z.B. <em>peer feedback, peer grading</em> oder <em>peer evaluation</em>. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Double und KollegInnen wird <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als eine Methode verstanden, bei der sich <em>Peers</em> &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Diese Form der <strong>Leistungsr&uuml;ckmeldung</strong> umfasst den m&uuml;ndlichen, schriftlichen oder digitalen Austausch von aufgabenrelevantem Feedback.</p>



<p>Im Unterricht kann <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf unterschiedliche Weisen umgesetzt werden. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen den Sch&uuml;lerInnen beispielsweise Bewertungskriterien in Form von Leitf&auml;den oder Benotungssystemen zur Verf&uuml;gung stellen, den digitalen Austausch von Feedback erm&ouml;glichen oder <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als eine regelm&auml;&szlig;ige <strong>Feedbackpraxis</strong> in ihrem Unterricht etablieren.</p>



<p>Die bisherige Forschung zu <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> weist auf einen starken <strong>Zusammenhang</strong> zwischen den Bewertungen von Sch&uuml;lerInnen durch Mitsch&uuml;lerInnen im Rahmen von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> und den Bewertungen der selben Sch&uuml;lerInnen durch die Lehrkraft hin (z.B. Li et al, 2016; Sanchez et al., 2017). Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht nun die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die schulische und akademische Leistung auch auf der Basis experimenteller Untersuchungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Double und KollegInnen untersuchen in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, wie sich der Einsatz von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> <strong>auf die Leistung</strong> von Sch&uuml;lerInnen (Primar- und Sekundarstufe) und Studierenden (terti&auml;re Stufe) im Vergleich zu Unterricht <strong>ohne</strong> <em>Assessment</em>, mit Selbstbewertungen (engl<em>. Self Assessment</em>) oder Bewertung durch die Lehrkraft (engl<em>. Teacher Assessment</em>) auswirkt.</p>



<p>Insgesamt flie&szlig;en in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> 55 (quasi-)experimentelle Einzelstudien mit insgesamt 143 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ein, die im Zeitraum zwischen 1966 und 2018 in internationalen Zeitschriften ver&ouml;ffentlicht wurden oder als <strong>&raquo;</strong>graue Literatur<strong>&laquo;</strong> (z.B. Dissertationen, Konferenzbeitr&auml;ge) zur Verf&uuml;gung standen. In den ber&uuml;cksichtigten Studien wurde <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf unterschiedlichste Weise in den Unterricht <strong>integriert</strong> (siehe Tabelle 1) und jeweils mit einer passiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> (d.h. kein <em>Assessment</em>) oder einer aktiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> (d.h. andere Form des Assessments, z. B. durch Lehrkraft) verglichen.</p>



<p>Die Leistung der Sch&uuml;lerInnen wird dabei entweder in Form von schriftlichen Leistungen (z.B. Test oder Essays) oder&nbsp;<strong>praktischen</strong>&nbsp;Leistungen (z.B. Anwendungsaufgaben) erfasst. Um zu untersuchen, unter welchen dieser Bedingungen&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;im Unterricht besonders effektiv ist, nutzen die AutorInnen sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Dabei untersuchen sie nicht nur den Einfluss verschiedener Umsetzungsm&ouml;glichkeiten im Unterricht, sondern auch, in welchem Fach das&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;eingesetzt wurde (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf">Gesamt&uuml;bersicht</a>).</p>


<h2 id="tablepress-33-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-33">Tabelle 1. Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <i>Peer Assessment</i> im Unterricht</h2>

<table id="tablepress-33" class="tablepress tablepress-id-33" aria-labelledby="tablepress-33-name">
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-1">
	<td class="column-1"><b>Rolle:</b></td><td class="column-2">Die Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen innerhalb des <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> verschiedene Rollen einnehmen: Als Bewertende, zu Bewertende oder beides.</td>
</tr>
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Typ:</b></td><td class="column-2">Die h&auml;ufigsten Umsetzungsformen von <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> sind Benotung, m&uuml;ndlicher Austausch und schriftliche Beurteilung. Alle Formen k&ouml;nnen verschieden kombiniert und auch online umgesetzt werden.  </td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Unterst&uuml;tzung:</b></td><td class="column-2">M&ouml;gliche Unterst&uuml;tzungsformen sind z.B. die Vorgabe eines Kriterienkatalogs, eines Bewertungsschemas oder eines Notensystems. <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann aber auch ganz frei und ohne Unterst&uuml;tzung gestaltet werden.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Anonymit&auml;t:</b></td><td class="column-2"><i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann offen oder anonym stattfinden. Es kann also transparent gemacht werden, welche/r Sch&uuml;lerIn wen bewertet und wer von wem bewertet wird oder nicht. Au&szlig;erdem kann die Art der Zuteilung variiert werden: Werden die Rollen offen oder verdeckt zugeteilt oder kann die Zuteilung von den Sch&uuml;lerInnen frei gew&auml;hlt werden?</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>H&auml;ufigkeit:</b></td><td class="column-2">Der Einsatz von <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann von der einmaligen Nutzung bis zur regelm&auml;&szlig;igen Praxis im Unterricht variieren. <br>
Zu vermuten ist, dass mit zunehmender Erfahrung und &Uuml;bung seitens der Sch&uuml;lerInnen auch die Qualit&auml;t des Feedbacks gesteigert werden kann.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Basierend auf den 55 Einzelstudien konnten die AutorInnen einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>positiven</strong> Gesamteffekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung feststellen: <em>g</em> = 0.31 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.18 bis <em>g</em> = 0.44). Auch bei gesonderter Betrachtung von Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe ergab sich ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiver Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die schulische Leistung: <em>g</em> = 0.44 (13 Studien).</p>



<p>Mit Blick auf die ber&uuml;cksichtigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n zeigt sich, dass Sch&uuml;lerInnen und Studierende mit <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>bessere</strong> <strong>Lernleistungen</strong> erbrachten als Sch&uuml;lerInnen und Studierende in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n ohne <em>Assessment</em> (<em>g</em> = 0.31). Dieser Effekt zeigte sich auch im Vergleich zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit Bewertung durch die Lehrkraft (<em>g</em> = 0.28), jedoch nicht im Vergleich zu  <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit Selbstbewertungen.</p>



<p>In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n stellen die AutorInnen fest, dass der positive Effekt von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;&uuml;ber verschiedene Umsetzungsm&ouml;glichkeiten hinweg&nbsp;<strong>robust</strong>&nbsp;ist. Das hei&szlig;t, f&uuml;r beinahe alle* untersuchten Formen des<em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;(Typ, H&auml;ufigkeit etc.) l&auml;sst sich ein positiver Effekt auf die Leistung der Sch&uuml;lerInnen feststellen. Eine &Uuml;bersicht aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en findet sich im &Uuml;berblick &uuml;ber alle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf">Einzelbefunde</a>.</p>



<p>*<em>Lediglich beim Einsatz von Noten zeigt sich ein Unterschied: W&auml;hrend der Einsatz von Noten beim&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>&nbsp;bei Studierenden einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt auf die Leistung hat (g = 0.55), konnte dieser Effekt nicht f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe gezeigt werden (g = 0.002, n.s.)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Insgesamt kommt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.31. Die Gr&ouml;&szlig;e dieses Effekts zeigt, dass mehr als 60 % der Sch&uuml;lerInnen, die mit <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> gearbeitet haben, eine <strong>bessere</strong> Lernleistung erzielen als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Kontrollbedingungen ohne <em>Assessment</em> oder mit anderen Formen des <em>Assessments</em>. Ergebnisse aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass verschiedene Umsetzungsm&ouml;glichkeiten des <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</em> keine statistisch bedeutsamen Unterschiede in diesem Effekt ausmachen. Somit deuten die Befunde insgesamt darauf hin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> unabh&auml;ngig von der jeweiligen Umsetzung <strong>positiv</strong> auf die Leistung der Sch&uuml;lerInnen wirkt. Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigen in ihren Analysen verschiedene <strong>Bildungsstufen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe und terti&auml;rer Bildungsbereich) und Schulf&auml;cher. Zwischen den Bildungsstufen und Schulf&auml;chern zeigen sich jedoch keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede hinsichtlich der Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>. Sowohl Sch&uuml;lerInnen als auch Studierende scheinen in verschiedenen F&auml;chergruppen und bei unterschiedlichen Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> zu <strong>profitieren</strong>. Das untersuchte Leistungskriterium wird zwar bei der Studienselektion differenziert in schriftliche und praktische Aufgaben, in den Analysen allerdings nicht getrennt untersucht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen f&uuml;r nahezu alle Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> positive Effekte auf die Leistung. Dabei konnten keine statistisch bedeutsamen Unterschiede f&uuml;r verschiedene F&auml;cher oder Bildungsstufen festgestellt werden. Grunds&auml;tzlich kann also davon ausgegangen werden, dass der positive Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als <strong>verallgemeinerbar</strong> angesehen werden kann.</p>



<p>Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass die geographische Lage nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a> mitber&uuml;cksichtigt wurde, weswegen <strong>keine</strong> Aussage &uuml;ber die Generalisierbarkeit &uuml;ber verschiedene <strong>L&auml;nder</strong> hinweg getroffen werden kann. Auch f&uuml;r eine differenzierte Aussage &uuml;ber die Wirksamkeit verschiedener Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> speziell in der Sekundarstufe und den verschiedenen mathematischen-naturwissenschaftlichen F&auml;chergruppen bedarf es weiterer experimenteller Studien.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Double und KollegInnen ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie die Wirksamkeit von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;systematisch und verl&auml;sslich in Erg&auml;nzung zu bereits existierenden qualitativen &Uuml;bersichts- und Literaturarbeiten einsch&auml;tzt (Dochy et al., 1999; Topping, 1998).</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zwei wichtige Forschungsdesiderate auf: Sie macht zum einen sichtbar, dass experimentelle Untersuchungen, in denen Effekte des Bewertens und des Bewertetwerdens auf die Leistung differenziert betrachtet werden, bisher fehlen. Die Ber&uuml;cksichtigung dieser jeweiligen Rolle beim <em>Peer Assessmen</em>t ist <strong>wichtig</strong>, um spezifischere Aussagen &uuml;ber die lernf&ouml;rderlichen Mechanismen treffen zu k&ouml;nnen. Zudem zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass die Sch&uuml;lerInnen in den ber&uuml;cksichtigten Studien &uuml;berwiegend als ganze Klassen in Experimental- und Kontrollbedingung, also quasi-experimentell zugeteilt wurden. F&uuml;r die Zukunft br&auml;uchte es strengere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>er Zuweisung auf Individualebene (experimentelle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht zum Gro&szlig;teil den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Insbesondere die Studiensuche und -selektion sind vorbildlich dokumentiert. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und Analyse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren f&uuml;r eine bessere Nachvollziehbarkeit genauere Angaben erforderlich &ndash; z.B. Details zu den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, Designs und Erhebungsinstrumenten der ber&uuml;cksichtigten Studien. Detailliertere Informationen zur methodischen Beurteilung sind dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/Rating-Sheet-KR-28_Double-2020_Uebersichtsblatt.pdf">Rating Sheet</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Befunde der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geben Hinweise darauf hin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> eine lernf&ouml;rderliche Erg&auml;nzung f&uuml;r den Unterricht darstellen kann. Der positive Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung ist &uuml;ber <strong>verschiedene</strong> Altersstufen, F&auml;cher und weiteren Bedingungen hinweg <strong>stabil</strong>. Dies deutet daraufhin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> in vielf&auml;ltiger Form wirksam in den Unterricht implementiert werden kann.</p>



<p>F&uuml;r die Sch&uuml;lerInnen bietet <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> die M&ouml;glichkeit, sich kritisch mit dem Lerninhalt auseinanderzusetzen und die eigenen Leistungen zu <strong>reflektieren</strong>. Anhand der ber&uuml;cksichtigten Einzelstudien l&auml;sst sich allerdings auch feststellen, dass die bisherige Forschung zum <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> noch recht <strong>unspezifisch</strong> ist. So fehlen Untersuchungen, die die verschiedenen Rollen beim <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> oder die konkreten Kontexte mit einbeziehen, um hier <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">evidenz</a>basierte Empfehlungen zur konkreten Umsetzung aussprechen zu k&ouml;nnen. Um die Effektivit&auml;t unterschiedlicher Umsetzungsm&ouml;glichkeiten und lernf&ouml;rderliche Mechanismen noch besser zu verstehen, sind daher weitere Forschungsbem&uuml;hungen notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Wang und KollegInnen (2017) untersuchen in ihrer Studie die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> im <strong>Informatikunterricht</strong> in der 9. Klasse. In den zehn Wochen der Untersuchung sollten die Sch&uuml;lerInnen die Programmiersprache <strong>&raquo;</strong>Scratch<strong>&laquo;</strong> lernen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a> bestand aus vier Schulklassen mit insgesamt 166 Sch&uuml;lerInnen. Alle vier Klassen erhielten eine Einf&uuml;hrung in <strong>&raquo;</strong>Scratch<strong>&laquo;</strong> und die Aufgabe, ein eigenes Projekt zu programmieren.</p>



<p>In zwei Klassen sollten sich die Sch&uuml;lerInnen anschlie&szlig;end gegenseitig <em>Feedback</em> auf ihre individuellen Projekte geben (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> mit 80 Sch&uuml;lerInnen, <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>). Daf&uuml;r standen ihnen <strong>klare Bewertungskriterien</strong> (z.B. zu Thema und Inhalt oder Gestaltung) und Bewertungsstufen (von 1 bis 4) zur Verf&uuml;gung. In den anderen beiden Klassen erhielten die Sch&uuml;lerInnen Feedback von der <strong>Lehrkraft</strong> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> mit 86 Sch&uuml;lerInnen).</p>



<p>Um die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> im Vergleich zur Bewertung durch die Lehrkraft zu &uuml;berpr&uuml;fen, nahmen alle Sch&uuml;lerInnen an einem <strong>Test</strong> zu Programmierkenntnissen und -f&auml;higkeiten sowie <strong>Frageb&ouml;gen</strong> zum kritischen Denken und ihren Einstellungen teil &ndash; einmal vor Beginn (Pr&auml;test, zur Kontrolle der Eingangsvoraussetzungen) und zum Abschluss des Kurses (Posttest). Zus&auml;tzlich erhielten die Sch&uuml;lerInnen zu beiden Zeitpunkten Programmieraufgaben, um ihre praktischen Programmierfertigkeiten zu testen. Im Ergebnis erzielte die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> in allen Bereichen des Posttests <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>bessere</strong> Ergebnisse als die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses. <em>Review of Educational Research</em>, 0034654312458162.</p>



<p>Dochy, F., Segers, M., &amp; Sluijsmans, D. (1999). The use of self-, peer and co-assessment in higher education: A review. <em>Studies in Higher Education</em>, 24(3), 331&ndash;350.</p>



<p>Double, K. S., McGrane, J. A., &amp; Hopfenbeck, T. N. (2020). The impact of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">peer assessment</a> on academic performance: A meta-analysis of control group studies. <em>Educational Psychology Review 32</em>, 481-509. https://doi.org/10.1007/s10648-019-09510-3</p>



<p>Li, H., Xiong, Y., Zang, X., Kornhaber, M. L., Lyu, Y., Chung, K. S., &amp; Suen, K. H. (2016). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/">Peer assessment</a> in the digital age: a meta-analysis comparing peer and teacher ratings. <em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 41(2), 245&ndash;264.</p>



<p>Sanchez, C. E., Atkinson, K. M., Koenka, A. C., Moshontz, H., &amp; Cooper, H. (2017). Self-grading and peergrading for formative and summative assessments in 3rd through 12th grade classrooms: A meta-analysis. <em>Journal of Educational Psychology</em>, 109(8), 1049.</p>



<p>Topping, K. (1998). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer assessment</a> between students in colleges and universities. <em>Review of Educational Research</em>, 68(3), 249-276.</p>



<p>Wang, X.-M., Hwang, G.-J., Liang, Z.-Y., &amp; Wang, H.-Y. (2017). Enhancing students&rsquo; computer programming performances, critical thinking awareness and attitudes towards programming: An online peer-assessment attempt. <em>Journal of Educational Technology &amp; Society, 20</em>(4), 58-68.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-019-09510-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Double et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.jstor.org/stable/26229205" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wang et al., 2017</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Diery, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2021). <em>Wenn Sch&uuml;lerInnen sich gegenseitig beurteilen: Wie lernwirksam ist <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a> im Unterricht? </em><a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 28.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099433_wenn_schulerinnen_sich_gegenseitig_beurteilen_wie_lernwirksam_ist_peer_assessment.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/04/CHU-KR-28_Double_2020_Wenn-SchuelerInnen-sich-gegenseitig-beurteilen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/Rating-Sheet-KR-28_Double-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU-KR-28_ENG_Double_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR28_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR28_ENG_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099433_wenn_schulerinnen_sich_gegenseitig_beurteilen_wie_lernwirksam_ist_peer_assessment.mp3" length="9026171" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Durch Schreiben lernen: Wie wirksam ist Schreiben als Lernaktivität in verschiedenen Unterrichtsfächern?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/durch-schreiben-lernen-wie-wirksam-ist-schreiben-als-lernaktivitaet-in-verschiedenen-unterrichtsfaechern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 13:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lerninhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibaktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=4604</guid>

					<description><![CDATA[Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass SchülerInnen Lerninhalte besser durchdringen und verstehen, wenn sie über diese Inhalte schreiben. Solche Schreibaktivitäten mit dem klaren Ziel der Lernförderung können Lehrkräfte mit geringem Aufwand und auf viele verschiedene Arten in den Unterricht integrieren. Ob Schreibaktivitäten zur Lernförderung in der Konsequenz tatsächlich zu einem tieferen Verständnis von Lerninhalten führen, untersuchen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Sch&uuml;lerInnen Lerninhalte besser durchdringen und verstehen, wenn sie &uuml;ber diese Inhalte schreiben. Solche Schreibaktivit&auml;ten mit dem klaren Ziel der Lernf&ouml;rderung k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte mit geringem Aufwand und auf viele verschiedene Arten in den Unterricht integrieren. Ob Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung in der Konsequenz tats&auml;chlich zu einem tieferen Verst&auml;ndnis von Lerninhalten f&uuml;hren, untersuchen Graham und KollegInnen (2020) in ihrer aktuellen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &raquo;The effects of writing on learning in science, social studies and mathematics&laquo;. Sie kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.3 zugunsten von Unterricht mit integrierten Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Der Befund ist &uuml;ber unterschiedliche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und Einsatzformen hinweg stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Schreiben ist eine universelle Kulturtechnik. Im Schulkontext kann Schreiben beispielsweise dazu eingesetzt werden, um das Lernen von Fachinhalten zu f&ouml;rdern. Aus <strong>lerntheoretischer Sicht</strong> spricht vieles daf&uuml;r, dass das Schreiben &uuml;ber Lerninhalte (engl: <em>writing-to-learn</em>) dazu beitr&auml;gt, Wissen zu st&auml;rken, zu erweitern oder zu vertiefen. So setzt die Notwendigkeit, Inhalte schriftlich zu formulieren, verschiedene kognitive Prozesse in Gang, die vorhandenes Wissen aktivieren und zu einer besseren Verarbeitung und Speicherung der Lerninhalte beitragen.</p>



<p>Lehrkr&auml;ften steht eine Vielzahl unterschiedlicher <strong>M&ouml;glichkeiten</strong> zur Verf&uuml;gung, Schreibaktivit&auml;ten in den Unterricht zu integrieren. Diese reichen vom Erstellen einfacher Notizen bis hin zu komplexen Argumentationen. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> von Graham und Kollegen wird eine aktuelle und differenzierte Untersuchung der Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung f&uuml;r den Unterricht vorgenommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen die AutorInnen, ob Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung das Lernen von Sch&uuml;lerInnen in unterschiedlichen F&auml;chern effektiv f&ouml;rdern. Sch&uuml;lerInnen erhielten in den ber&uuml;cksichtigten Studien ganz unterschiedliche <strong>Schreibauftr&auml;ge</strong>. Die Sch&uuml;lerinnen sollten sich zum Beispiel kurze Notizen machen, Informationen zusammenfassen, Abl&auml;ufe beschreiben, Sachverhalte erkl&auml;ren, oder bei komplexen Sachverhalten schriftliche Argumentationen entwickeln. Allen Schreibaktivit&auml;ten war gemeinsam, dass sie mit dem Ziel aufgetragen wurden, das Lernen zu f&ouml;rdern. Auch sollten die Sch&uuml;lerInnen digital oder per Hand Texte schreiben und nicht etwa Diagramme erstellen oder Aufgaben rechnen.</p>



<p>Da unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten &ndash; etwa das Zusammenfassen von Inhalten oder der Vergleich von Inhalten &ndash; unterschiedliche Lernprozesse ansto&szlig;en, nehmen die AutorInnen an, dass sich diese Unterschiede auch in den <strong>Lernergebnissen</strong> niederschlagen. Sie argumentieren au&szlig;erdem, dass die Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung von zahlreichen weiteren Faktoren abh&auml;ngen k&ouml;nnte. Dabei testen sie in mehreren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n, ob sich die Wirksamkeit je nach Schulfach, Alter, Art der Schreibaktivit&auml;t oder je nachdem, wie der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> gemessen wurde, unterscheidet. Die AutorInnen achten ferner auf die Qualit&auml;t der eingehenden Studien &ndash; z.B. wurden nur Studien ausgew&auml;hlt, in denen wissenschaftlich fundierte Leistungstestverfahren zum Einsatz kamen und keine Schulnoten &ndash; und untersuchen auch hier, ob Qualit&auml;tsunterschiede mit Unterschieden in den Ergebnissen einhergehen.</p>



<p>Ihre Suche f&uuml;r den Zeitraum von 1998 bis 2017 ergab 56 experimentelle und quasi-experimentelle Studien mit insgesamt 6.235 Sch&uuml;lerInnen. In den meisten Studien wurde die Wirksamkeit auf der Basis eines <strong>Vergleichs</strong> der Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen ermittelt, die entweder mit oder ohne Schreiben gelernt hatten (73 %). Wenige Studien verglichen Sch&uuml;lerInnen mit mehr vs. weniger Schreibaktivit&auml;ten (27 %; siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nbeispiel). Auff&auml;llig ist, dass die meisten Studien aus den naturwissenschaftlichen F&auml;chern (47 %) und der Mathematik (38 %) stammen und weniger aus den sozialwissenschaftlichen F&auml;chern (15 %). 65 % der Studien beinhalten Ergebnisse aus der Sekundarstufe und 35 % aus der Primarstufe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt</strong> von <em>g</em> = 0.30 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.20 bis <em>g</em> = 0.41) zugunsten der Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen, die mit Schreibaktivit&auml;ten im Unterricht lernten. Die Testergebnisse zeigen bessere Leistungen in der Wiedergabe von Wissen, im Verst&auml;ndnis und in der Anwendung von Inhalten. In nahezu allen untersuchten Kategorien &ndash; unterschiedliche Schulf&auml;cher, Jahrgangstufen, oder unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten &ndash; konnten Sch&uuml;lerInnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> bessere Lernresultate erzielen, wenn Schreibaktivit&auml;ten Teil des Unterrichts waren.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;dokumentiert dabei die&nbsp;<strong>Vielfalt</strong>&nbsp;der M&ouml;glichkeiten, unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten mit unterschiedlichen Zielsetzungen auf unterschiedliche Weise in den Unterricht zu integrieren. Zwar untersuchen die AutorInnen eine Vielzahl von Unterschieden in den Studien auf Ihren Einfluss auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n, k&ouml;nnen aber in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n keine statistisch bedeutsamen Einfl&uuml;sse nachweisen. Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n finden Sie in der &Uuml;bersicht &uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei <em>g</em> = 0.3. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass mehr als 61 % der Lernenden mit Schreibaktivit&auml;ten besser abschneiden als der Durchschnitt der Lernenden aus den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n, die keine oder weniger Schreibaktivit&auml;ten absolvierten. Dieser positive Effekt ist &uuml;ber viele Situationen und Bedingungen stabil. Selbst wenn in Einzelstudien Effekte zum Teil deutlich &uuml;ber oder unter diesem Durchschnittswert liegen, so ist insgesamt davon auszugehen, dass sich Schreiben unter den meisten Umst&auml;nden positiv auf die Lernleistung auswirkt.<br>Zur Substanz der Effekte tr&auml;gt au&szlig;erdem bei, dass die AutorInnen Studien mit weniger zuverl&auml;ssigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s bei der Selektion ausgeschlossen haben. Dazu z&auml;hlten Studien, in denen nicht gew&auml;hrleistet war, dass die Eingangswerte der getesteten Sch&uuml;lerInnen und die Lerndauer in Experimental- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> &auml;hnlich waren. Au&szlig;erdem wurden Studien ausgeschlossen, wenn zur Leistungsmessung Schulnoten und keine wissenschaftlichen Testverfahren verwendet wurden. Aus der bisherigen Forschung ist bekannt (Cheung &amp; Slavin, 2016), dass durch Einschluss solcher Studien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n tendenziell &uuml;bersch&auml;tzt werden.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die AutorInnen sch&auml;tzen die Differenziertheit der berichteten Effekte anhand der drei Bereiche Schulf&auml;cher, Altersstufen und der untersuchten Erfolgskriterien ein. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen Fachbereichen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Mathematik, Sozialwissenschaften) und unterschiedlichen Altersstufen (Primarstufe, Sekundarstufe). Zu den untersuchten Erfolgskriterien geh&ouml;ren die Erinnerungsleistung, das Verst&auml;ndnis, und das Anwenden von Inhalten. Die Unterschiede in allen drei Bereichen Schulf&auml;cher, Altersstufen und Erfolgskriterien sind jedoch nicht statistisch bedeutsam. Dieser Befund st&uuml;tzt die Annahme, dass sich Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung innerhalb dieser Bereiche &auml;hnlich positiv auswirken.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Schreibaktivit&auml;ten k&ouml;nnen auf vielf&auml;ltige Art und Weise zur Lernf&ouml;rderung umgesetzt und in den Fachunterricht integriert werden. Die zahlreichen und unterschiedlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen diese Flexibilit&auml;t (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamttabelle Befunde</a>). Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n &ndash; in denen die AutorInnen die wichtigsten Einflussgr&ouml;&szlig;en ber&uuml;cksichtigen &ndash; zeigen auch, dass hier keine statistisch bedeutsamen Unterschiede festgestellt werden konnten. Dies spricht daf&uuml;r, dass der positive Effekt von Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung gut verallgemeinerbar ist.<br>Anzahl und Gr&ouml;&szlig;e der eingehenden Studien beeinflussen die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n entscheidend. Eine umfangreichere Studienlage als bisher gegeben k&ouml;nnte differenzierte Befunde zur Wirksamkeit erm&ouml;glichen. In der Tendenz zeigt sich bereits, dass h&auml;ufigere Schreibaktivit&auml;ten zu h&ouml;heren Effekten f&uuml;hren k&ouml;nnen als seltener eingesetzte Aktivit&auml;ten. Auch Impulse, die Sch&uuml;lerInnen dazu anhalten, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/metakognitive-strategien/" target="_self" title="Des selbstregulierten Lernens strukturieren den Einsatz kognitiver Strategien und den Lernprozess insgesamt, zum Beispiel, wenn Sch&uuml;lerInnen sich Ziele setzen, einen Lernvorgang planen oder ihn evaluieren. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang? Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien.&hellip;" class="encyclopedia">metakognitive Strategien</a> einzusetzen, scheinen eine h&ouml;here Wirksamkeit zu erm&ouml;glichen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die aktuelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie eine verl&auml;sslichere Einsch&auml;tzung der Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung bietet als fr&uuml;here&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Bangert-Drowns et al., 2014; Graham &amp; Perin, 2007). Sie bezieht mehr Studien ein, achtet auf die Qualit&auml;t der Studien und geht differenzierter in den Analysen vor. Dadurch liefert sie vertrauensw&uuml;rdigere Befunde, die sich zudem etwas von vorherigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n unterscheiden: Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;von Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung liegt mit&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.3 im Durchschnitt &uuml;ber den Befunden von bisherigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n.<br>Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem bedeutsam, dass Forschungsdesiderate vor allem im Bereich der sozialwissenschaftlichen F&auml;cher aufgezeigt werden, da hier relativ wenige experimentelle Studien vorhanden sind, obwohl in der Unterrichtsrealit&auml;t Schreiben hier am h&auml;ufigsten zum Einsatz kommt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>) in hohem Ma&szlig;e. Insbesondere die Bereiche der Studienselektion und Analyse der Befunde sind sehr gut dokumentiert. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n sind allerdings genauere Angaben (z.B. zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der abh&auml;ngigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n) erforderlich. Detailliertere Informationen zur methodischen Beurteilung sind dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/Rating-Sheet-KR-29_Graham-2020_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Schreiben ist eine weit verbreitete Praxis im Unterricht. Im Einklang mit den Befunden dieser bereits Jahrzehnte bestehenden Forschung weisen die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> insgesamt deutlich darauf hin, dass das Schreiben &uuml;ber Lerninhalte eine <strong>effektive M&ouml;glichkeit</strong> ist, den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen zu f&ouml;rdern.</p>



<p>Auch wenn Schreiben als Aktivit&auml;t zur Lernf&ouml;rderung in der Realit&auml;t h&auml;ufig in sozialwissenschaftlichen F&auml;chern zum Einsatz kommt, so zeigt die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass die <strong>Wirksamkeit</strong> dieser Methode mindestens genauso gut f&uuml;r naturwissenschaftliche und mathematische F&auml;cher untersucht ist. Auch f&uuml;r diese F&auml;cher dokumentiert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> vielf&auml;ltige Einsatzm&ouml;glichkeiten. Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung k&ouml;nnen darin bestehen, dass Sch&uuml;lerInnen Informationen zusammenfassen, Sachverhalte darstellen, Zusammenh&auml;nge bzw. Unterschiede analysieren und interpretieren oder Argumentationen schriftlich erarbeiten.</p>



<p>Zwar bem&uuml;hen sich die AutorInnen dar&uuml;ber hinaus, besonders effektive <strong>Einsatzm&ouml;glichkeiten</strong> von Schreibaktivit&auml;ten zu identifizieren. Auf der Basis der aktuellen Befundlage k&ouml;nnen hier jedoch keine konkreteren Empfehlungen daraus abgeleitet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Hand, Hohenshell &amp; Prain (2004) untersuchen in ihrer Studie die Wirksamkeit von innovativen Schreibaufgaben im <strong>Biologieunterricht</strong>. Dabei wollten sie testen, ob sich zwei Schreibaufgaben (Schulbuchbeitrag und ein Zeitungsartikel) besser auf die Lernleistung auswirken als nur eine Schreibaufgabe (Schulbuchbeitrag).</p>



<p>An der Studie nahmen 73 Sch&uuml;lerInnen der 10. Jahrgangsstufe aus vier Schulklassen teil. Die Sch&uuml;lerInnen wurden anhand ihrer Klassen in zwei Gruppen eingeteilt, die sich in ihren Vorjahresleistungen nicht voneinander unterschieden. Beide Sch&uuml;lergruppen erhielten zun&auml;chst die Aufgabe, einen <strong>Schulbuchbeitrag</strong> (500 W&ouml;rter) zu verfassen, in dem sie ein Thema aus der Biotechnologie f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen erl&auml;utern sollten. Anschlie&szlig;end erhielt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> zus&auml;tzlich die Aufgabe, einen kurzen <strong>Zeitungsartikel</strong> zu schreiben, in dem sie ihre Ideen aus der ersten Aufgabe erweitern und vertiefen sollten. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> absolvierte stattdessen andere typische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, wie Abschreiben von der Tafel oder das Bearbeiten von Arbeitsbl&auml;ttern im selben Zeitumfang. Insgesamt waren die Sch&uuml;lerInnen sechs Wochen mit dieser Unterrichtseinheit besch&auml;ftigt. In dieser Zeit erhielten beide Gruppen auch Feedback zu den Schreibaktivit&auml;ten und konnten dieses einarbeiten.</p>



<p>Um die Effektivit&auml;t der unterschiedlichen Ma&szlig;nahmen zu bestimmen, mussten die Sch&uuml;lerInnen drei&nbsp;<strong>Tests</strong>&nbsp;bestehend aus geschlossenen und offenen Fragen bearbeiten: Der erste Test fand nach dem Erstellen des Schulbuchbeitrags statt, der zweite Test nach dem Verfassen des Zeitungsartikels und der dritte Test acht Wochen sp&auml;ter. W&auml;hrend sich nach der ersten Aufgabe (Test 1) keine Unterschiede in den Testleistungen zwischen Experimental- und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;zeigten, ergaben sich bedeutsame Unterschiede zugunsten der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;nach Aufgabe 2 (<em>ES</em>&nbsp;= 0.70) und 8 Wochen danach (<em>ES</em>&nbsp;= 1.09) Das Ergebnis zeigt, dass sich das&nbsp;<strong>mehrmalige Bearbeiten</strong>&nbsp;von innovativen Schreibaufgaben f&uuml;r das naturwissenschaftliche Lernen lohnen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Bangert-Drowns, R. L., Hurley, M. M. &amp; Wilkinson, B. (2004). The effects of school-based writing-to-learn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a>s on academic achievement: A meta-analysis.<em>Review of Educational Research,74</em>(1), 29-58. doi: 10.3102/00346543074001029</p>



<p>Cheung, A. C. K. &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education.<em>Educational Researcher,45</em>(5), 283-292. doi: 10.3102/0013189X16656615</p>



<p>Graham, S., Kiuhara, S. A. &amp; MacKay, M. (2020). The Effects of Writing on Learning in Science,Social Studies,and Mathematics: A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 90</em>(2),179-226. doi: 10.3102/0034654320914744</p>



<p>Graham, S. &amp; Perin, D. (2007).<em>Writing Next: Effective Strategies to Improve Writing of Adolescents in Middle and High Schools. A Report to Carnegie Corporation of New York.</em></p>



<p>Hand, B, Hohenshell, L. &amp; Prain, V. (2004). Exploring students&lsquo; responses to conceptual questions when engaged with planned writing experiences: A study with year 10 science students. <em>Journal of Research in Science Teaching, 41</em>(2), 186-210. https://doi.org/10.1002/tea.10128</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654320914744" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Graham et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/tea.10128" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hand et al., 2004</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Diery, A. &amp; CHU Research Group (2021). Durch Schreiben lernen: Wie wirksam ist Schreiben als Lernaktivit&auml;t in verschiedenen Unterrichtsf&auml;chern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 29</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107102_durch_schreiben_lernen_wie_wirksam_ist_schreiben_als_lernaktivitat_in_verschieden.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Graham_2020_Lernen_durch_Schreiben.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/Rating-Sheet-KR-29_Graham-2020_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU-KR-29_ENG_Graham-2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU_KR29_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU_KR29_ENG_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Wie wirksam ist Flipped Classroom? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse für die Sekundarstufe</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/wie-wirksam-ist-flipped-classroom-erste-wissenschaftliche-erkenntnisse-fuer-die-sekundarstufe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 17:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Flipped Classroom]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Unterrichtsstoff zuhause erarbeiten und im Klassenzimmer üben: Flipped Classroom dreht die klassische Abfolge von Unterricht wortwörtlich um. Diese innovative Methode erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Lehrkräften und SchülerInnen. Ihre Lernwirksamkeit wird seit einigen Jahren auch vermehrt wissenschaftlich untersucht. Die Metaanalyse &#8222;Effectiveness of the Flipped Classroom on Student Achievement in Secondary Education: A Meta-Analysis&#8220; von Wagner, Gegenfurtner und Urhane (2020) fasst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Den Unterrichtsstoff zuhause erarbeiten und im Klassenzimmer &uuml;ben:&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;dreht die klassische Abfolge von Unterricht wortw&ouml;rtlich um. Diese innovative Methode erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen. Ihre Lernwirksamkeit wird seit einigen Jahren auch vermehrt wissenschaftlich untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Effectiveness of the&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;on Student Achievement in Secondary Education: A Meta-Analysis&ldquo; von Wagner, Gegenfurtner und Urhane (2020) fasst nun erstmals alle vorliegenden Befunde f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe zusammen und untersucht, ob und wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;sich auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen auswirkt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlere bis gro&szlig;e Effekte zugunsten von Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Die Studienlage erlaubt noch keine differenzierteren Befunde</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Lehren und Lernen nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz wird immer popul&auml;rer. Lehrende an Schulen und Hochschulen erstellen immer h&auml;ufiger Videos mit Lerninhalten, mit denen sich Sch&uuml;lerInnen den Unterrichtsstoff selbstst&auml;ndig und selbstreguliert aneignen k&ouml;nnen (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/selbstreguliertes-lernen/selbstreguliertes-lernen-unterrichten-eine-moeglichkeit-den-lernerfolg-zu-foerdern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 14</a> zu selbstreguliertem Lernen). Auf diese Weise k&ouml;nnen die Pr&auml;senzzeiten in der Schule verst&auml;rkt dazu genutzt werden, das Gelernte gemeinsam zu vertiefen.</p>



<p>F&uuml;r dieses Vorgehen spricht aus <strong>lernpsychologischer</strong> Sicht, dass Lernende einerseits die Geschwindigkeit der Inhaltsvermittlung besser ihrem eigenen Lerntempo anpassen k&ouml;nnen und andererseits im Klassenzimmer mehr Zeit f&uuml;r gezielte Unterst&uuml;tzung und Feedback beim L&ouml;sen von Aufgaben und Anwenden der Lerninhalte zur Verf&uuml;gung steht. Zudem l&auml;sst sich Lernen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> interaktiver gestalten, was sich positiv auf die Motivation der Sch&uuml;lerInnen auswirken k&ouml;nnte.</p>



<p>Ob und wie sich dieses Potenzial tats&auml;chlich aussch&ouml;pfen l&auml;sst, wurde in den vergangenen Jahren verst&auml;rkt <strong>wissenschaftlich</strong> untersucht. Die vorliegende Metanalyse liefert nun umfassende Befunde und legt den Fokus ausschlie&szlig;lich auf die Sekundarstufe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Was bedeutet Flipped Classroom?</h3>



<p>Beim <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von <strong>Lehrvideos</strong> individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann dazu genutzt, das Verst&auml;ndnis der Lerninhalte weiter zu <strong>vertiefen</strong>: Anwendungsaufgaben k&ouml;nnen individuell oder kooperativ mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iver Unterst&uuml;tzung durch die Lehrkraft bearbeiten werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersuchen die AutorInnen die Effektivit&auml;t des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatzes bei Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe. Dabei konzentriert sich die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;auf Studien, in denen ausschlie&szlig;lich&nbsp;<strong>Lernvideos</strong>&nbsp;zur Stoffvermittlung verwendet werden. Empirische Untersuchungen dazu wurden erstmals 2012 ver&ouml;ffentlicht. Entsprechend ber&uuml;cksichtigt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;44 experimentelle Studien aus sechs Jahren Forschung (2012&ndash;2018). Darin enthalten sind 83&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zu Leistungen von insgesamt 2.323 Sch&uuml;lerInnen, die mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;&ndash; d.h. Videos zu Hause und Interaktion in der Schule &ndash; lernten.</p>



<p>Die AutorInnen gehen bei ihren Analysen differenziert vor: Sie ber&uuml;cksichtigen den Umstand, dass die experimentellen Vergleiche in den Studien&nbsp;<strong>unterschiedlich streng</strong>&nbsp;angelegt sind. Abh&auml;ngig von der Art des zugrundeliegenden experimentellen Vergleichs m&uuml;ssen auch die Ergebnisse unterschiedlich interpretiert werden. Deshalb teilen die AutorInnen alle Studien drei typischen Kategorien von Vergleichen zu: vom einfachen Pr&auml;-Post Vergleich bis hin zum strengen Ver&auml;nderungsvergleich (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>). F&uuml;r alle drei Kategorien berechnen sie dann jeweils einen durchschnittlichen Effekt (Gesamteffekt) und f&uuml;hren jeweils separate&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durch.</p>


<h2 id="tablepress-31-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-31">Tabelle 1: &Uuml;bersicht und Beschreibung der drei unterschiedlichen Vergleichskategorien.</h2>

<table id="tablepress-31" class="tablepress tablepress-id-31" aria-labelledby="tablepress-31-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Kategorie/Analyse</th><th class="column-2">Aussage/Bedeutung</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Pr&auml;-Post-Vergleich</b><br>
(24 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern Sch&uuml;lerInnen nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht mehr oder weniger wissen als vorher</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/ein-gruppen-prae-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, bei dem vor und nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme (z.B. Flipped Classroom) eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. So kann zum Beispiel der Lernstand vor und nach einer Lernsequenz nach dem Flipped-Classroom Prinzip gemessen werden. Etwaige Lernstandsver&auml;nderungen k&ouml;nnen allerdings nicht (kausal) auf die Ma&szlig;nahme zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, da Alternativerkl&auml;rungen (wie z.B. Lernen durch mehrfaches Testen: sogenannte Testeffekte)&hellip;" class="encyclopedia">Ein-Gruppen Pr&auml;-Post-Design</a>: eine Gruppe wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichtet. Der Lernstand wird <i>vorher</i> und <i>nachher gemessen.</i></td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Postvergleich</b><br>
(39 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern Sch&uuml;lerInnen, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> gelernt haben, anschlie&szlig;end mehr oder weniger wissen als Sch&uuml;lerInnen, die regul&auml;ren Unterricht besucht haben.</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/zwei-gruppen-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, bei dem bei zwei Gruppen jeweils nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist in der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Ma&szlig;nahme (z.B. Unterricht nach der Flipped Classroom-Prinzip) durchgef&uuml;hrt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regul&auml;r unterrichtet. Anschlie&szlig;end wird der Lernstand gemessen. Etwaige Lernstandsunterschiede k&ouml;nnen allerdings nicht&hellip;" class="encyclopedia">Zwei-Gruppen Post-Design</a>: Eine Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichtet. Eine andere Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird <i>nach</i> dem Unterricht der Lernstand gemessen.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Ver&auml;nderungsvergleich</b><br>
(20 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern sich der Lernzuwachs Sch&uuml;lerInnen, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> gelernt haben, gr&ouml;&szlig;er oder kleiner ist als der Lernzuwachs als bei Sch&uuml;lerInnen, die regul&auml;ren Unterricht besucht haben</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/zwei-gruppen-prae-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, das bei zwei Gruppen jeweils vor und nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist bei der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Ma&szlig;nahme (z.B. Unterricht nach der Flipped-Classroom Prinzip) durchgef&uuml;hrt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird vor und nach der Ma&szlig;nahme&hellip;" class="encyclopedia">Zwei-Gruppen Pr&auml;-Post-Design</a>: Eine Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichet. Eine andere Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird der Lernstand <i>vor</i> und <i>nach</i> dem Unterricht gemessen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>Au&szlig;erdem &uuml;berpr&uuml;fen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n vier Annahmen, die sie aus bisherigen Forschungsbefunden ableiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Annahme, dass sich die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> nach <strong>Schulf&auml;chern</strong> unterscheidet.</li>



<li>Bei  <strong>l&auml;ngeren Einsatz</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> sollten geringere Effekte zeigen als bei k&uuml;rzerer Dauer, weil sich Sch&uuml;lerInnen nach einer Weile an die Methode gew&ouml;hnen k&ouml;nnten und dadurch der sog. &bdquo;novelty effect&ldquo; wegf&auml;llt.</li>



<li>Die Vermutung, dass es Unterschiede in den Effekten gibt, je nachdem, ob <strong>Quizfragen</strong> zur &Uuml;berp&uuml;fung des Gelernten direkt im Anschluss an das Video bearbeitet werden oder erst sp&auml;ter in der Schule.</li>



<li>Die Frage, ob sich der zus&auml;tzliche Einsatz von <strong>Lernmanagementsystemen</strong> (wie z.B. Moodle) positiv auf die Effekte auswirkt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/KR_26_Grafik_Forschungsdesigns.png" alt="&Uuml;bersicht &uuml;ber die verschiedenen Forschungsdesigns, die die Metaanalyse jeweils untersucht hat."></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Sekundarstufe insgesamt von Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Prinzip <strong>profitieren</strong>. Die Analysen zeigen in allen drei Vergleichskategorien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e und positive Gesamteffekte* auf die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen. In der Kategorie <strong>&raquo;</strong>Pr&auml;-Post Vergleich<strong>&laquo;</strong> fand man den gr&ouml;&szlig;ten Gesamteffekt mit <em>d</em> = 1.14. Dies deutet darauf hin, dass Sch&uuml;lerInnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Unterricht auf messbare Weise hinzulernen, da sie einen deutlichen Wissenszuwachs vom Pr&auml;test zum Posttest verzeichnen.</p>



<p>In den beiden anderen (strengeren) Kategorien wurden in den Studien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n in Form von regul&auml;rem Unterricht zum Vergleich herangezogen. Hier fallen die <strong>Gesamteffekte</strong> kleiner aus, sind aber dennoch substanziell und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t, dass Sch&uuml;lerInnen, die mit Hilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> lernten, im Vergleich zu Sch&uuml;lerInnen im regul&auml;ren Unterricht mehr gelernt haben: F&uuml;r Posttestvergleiche betr&auml;gt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> <em>d</em> = 0.55 und f&uuml;r Ver&auml;nderungsvergleiche <em>d</em> = 0.45. Dies kann als Beleg daf&uuml;r dienen, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht effektiver sein kann als traditionelle Unterrichtsangebote.</p>



<p>Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n (je nach Vergleichskategorie: siehe <em>Tabelle 1</em>) zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und in die einzelne Modertoranalyse jeweils eine <strong>geringe Anzahl</strong> an Studien eingehen, kann die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine eindeutigen Befunde zu den Annahmen der AutorInnen im Hinblick auf weitere Einflussfaktoren beitragen.</p>



<p><em>* S&auml;mtliche Befunde gelten f&uuml;r die Analysen in denen einzelne Extremwerte (sogenannte Ausrei&szlig;er) aufgrund ihrer verzerrenden Wirkung auf den Gesamteffekt ausgeschlossen wurden.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittlichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren (<em>d</em>&nbsp;= 0.45/0.55) bis hohen Bereich (<em>d</em>&nbsp;= 1.2). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;von&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.45 bei der Analyse der Studien mit kontrollierten Ver&auml;nderungsvergleichen bedeutet, dass etwas mehr als 67 % der Lernenden mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;<strong>h&ouml;here Lernzuw&auml;chse</strong>&nbsp;erzielten als der Durchschnitt der Lernenden im regul&auml;ren Unterricht.</p>



<p>Analog zu bisherigen Befunden (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016) zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass striktere und damit zuverl&auml;ssigere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s, die Ver&auml;nderungsvergleiche (Kategorie 3) erm&ouml;glichen, geringere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aufweisen. Dass die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> dennoch im <strong>mittleren Bereich</strong> liegt, deutet auf die Best&auml;ndigkeit des positiven Effekts von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Angeboten im Sekundarbereich hin. Eine weitere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (van Alten et al., 2019), die sich vorwiegend auf Studien aus dem Hochschulbereich st&uuml;tzt, ermittelte ebenfalls einen positiven Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.36) f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>.</p>



<p>Bei der Einsch&auml;tzung aller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist <strong>einschr&auml;nkend</strong> festzuhalten, dass die relativ geringe Zahl der eingehenden Studien meist auf kleinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n und kaum auf standardisierten Leistungstests beruhen (wie auch im Studienbeispiel dieses Kurzreviews). Aus der Forschung ist jedoch bekannt, dass auch diese Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben k&ouml;nnen. Eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die diesen Kriterien auch gen&uuml;gen, muss in der Zukunft zeigen, wie belastbar die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Analysen fokussieren auf Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und wurden in diesem Bildungsabschnitt nicht weiter differenziert. Bezogen auf die Schulf&auml;cher wurden Befunde aus den Bereichen Mathematik/Informatik, Naturwissenschaft/Technik und Sprach- und Geisteswissenschaften verglichen. Je nach Kategorie liefern die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n dazu unterschiedliche Befunde. Sie lassen deshalb keine klare Einsch&auml;tzung zu, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Angebote in den verschiedenen <strong>Schulf&auml;chern</strong> unterschiedlich effektiv sind. S&auml;mtliche Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beziehen sich auf Sch&uuml;lerleistungen; weitere m&ouml;gliche Ergebnisse wie Sch&uuml;lermotivation oder Engagement wurden nicht untersucht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Frage nach der Verallgemeinerbarkeit der berichteten Effekte richtet zun&auml;chst den Fokus auf die in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchten Bedingungen, die die generelle Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> einschr&auml;nken k&ouml;nnten. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermittelte unter nahezu allen untersuchten Bedingungen positive Effekte. Das hei&szlig;t, Sch&uuml;lerInnen <strong>profitieren</strong> in unterschiedlichen F&auml;chern wie Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> oder bei unterschiedlicher Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> &ndash; von weniger als vier Wochen bis zu mehr als acht Wochen. Gleiches gilt f&uuml;r unterschiedliche Einsatzvarianten von Quiz oder Lernmanagementsystemen im Zusammenhang mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>.</p>



<p>Grunds&auml;tzlich deuten die Befunde folglich auf eine positive Wirkung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unter verschiedenen Bedingungen hin. Ob sich diese positiven Wirkungen in ihrem Ausma&szlig; von einander unterscheiden, kann die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht hinreichend kl&auml;ren, da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zu unterschiedlichen Ergebnissen f&uuml;hrten (siehe &Uuml;bersichtstabelle &bdquo;Einzelbefunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> im &Uuml;berblick&ldquo;). Weitere m&ouml;gliche <strong>Einflussfaktoren</strong> konnten aufgrund der geringen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nbasis nicht getestet werden. So w&auml;re es aufschlussreich gewesen zu wissen, ob Voraussetzungen der Sch&uuml;lerInnen oder der Lehrkr&auml;fte hinsichtlich Motivation und Erfahrung mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> eine Rolle spielen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Aktuelle Studien und metaanalytische Befunde zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> stammen vorwiegend aus dem Hochschulbereich (siehe van Alten et al, 2019). Da sich der Kontext Schule von dem der Hochschule/Universit&auml;t stark unterscheidet, sind <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n wichtig, die zuverl&auml;ssige Befunde f&uuml;r spezifische Lernergruppen ermitteln. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> leistet hier einen wichtigen Beitrag. Sie liefert eine erste Bestandsaufnahme und Belege bez&uuml;glich der Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> f&uuml;r die <strong>Sekundarstufe</strong>.</p>



<p>Dass die AutorInnen unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s nicht nur ber&uuml;cksichtigen, sondern auch konsequent in unterschiedliche Analysen aufteilen, ist gerade bei der oft heterogenen Studienlage der Unterrichtsforschung eine wirksame Ma&szlig;nahme. In dieser Hinsicht kann diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als wegweisend betrachtet werden. Ferner zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> deutlich, dass <strong>mehr Forschung</strong> notwendig, ist, um auf Fragen des effektiven Einsatzes und der effektiven Gestaltung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Unterricht zuverl&auml;ssige Antworten zu erhalten.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht <strong>gr&ouml;&szlig;tenteils</strong> den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Angaben zur Suche, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und Analyse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen nahezu alle Qualit&auml;tsstandards. Detailliertere Informationen dazu, wie die ber&uuml;cksichtigten Studien genau ausgew&auml;hlt wurden, h&auml;tten noch erg&auml;nzt werden k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/05/Rating-Sheet-KR-Wagner-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> setzt an einem gemeinsamen zentralen <strong>Anliegen</strong> von Lehrkr&auml;ften und Lernenden an: <em>Mehr Zeit</em> daf&uuml;r zu haben, Inhalte im Unterricht zu vertiefen, zu diskutieren und gemeinsam (Anwendungs-)Aufgaben zu bearbeiten, die mit gezielter Unterst&uuml;tzung und zeitnahem Feedback f&uuml;r einzelne Sch&uuml;lerInnen oder Sch&uuml;lerInnengruppen einhergehen.</p>



<p>Weiteren Aufwind erh&auml;lt diese M&ouml;glichkeit durch die <strong>technischen Entwicklungen</strong>, die das Erstellen und den Einsatz von videobasiertem Lernmaterial enorm erleichtern.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> enth&auml;lt nun auch erste Hinweise auf der Basis aktueller Forschung, dass sich Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz f&uuml;r das Lernen der Sch&uuml;lerInnen auszahlt und eine wirksame Alternative oder Erg&auml;nzung zu regul&auml;ren Unterrichtsarrangements darstellt. Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ am <strong>Anfang</strong> steht und unterschiedliche Gestaltungoptionen oder Einsatzszenarien von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> dringend in weiteren Studien untersucht werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Kostaris und KollegInnen (2017) fand im regul&auml;ren <strong>Informatikunterricht</strong> der 8. Klasse &uuml;ber einen Zeitraum von acht Wochen statt. Inhalte des Unterrichts waren Hardwarekomponenten von Computern sowie Grundprinzipien von Informationsverarbeitung und Software Design. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a> bestand aus zwei Schulklassen (jeweils 23 Sch&uuml;lerInnen), die beide von derselben Lehrkraft unterrichtet wurden.</p>



<p>Um die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> zu bestimmten, unterrichtete die Lehrkraft in der einen Klasse nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) und in der anderen Klasse im regul&auml;ren Modus (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>). Beide Klassen wurden <strong>projektbasiert</strong> unterrichtet, das hei&szlig;t, die Sch&uuml;lerInnen arbeiteten gemeinsam an offenen Aufgabenstellungen, deren Durchf&uuml;hrung sie planen und umsetzen mussten.</p>



<p>F&uuml;r die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;erstellte die Lehrkraft Lehrvideos zu den Inhalten, mit deren Hilfe sich Sch&uuml;lerInnen zu Hause vorbereiten konnten. Die Zeit im&nbsp;<strong>Pr&auml;senzunterricht</strong>&nbsp;konnte die Klasse dann nahezu ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die gemeinsame Arbeit verwenden. In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;hingegen wurden die Inhalte durch Lehrervortr&auml;ge im Pr&auml;senzunterricht erarbeitet. Die restliche Unterrichtszeit konnten Sch&uuml;lerInnen ebenfalls gemeinsam an Aufgaben arbeiten und die Arbeit zu Hause fortsetzen. Die Lernzeit, die Lerninhalte und auch der projektbasierte Unterrichtsmodus waren also in beiden Untersuchungsgruppen gleich lediglich in der&nbsp;<strong>Gestaltung</strong>&nbsp;von Pr&auml;senzzeit und der Zeit zu Hause unterschieden sich die Gruppen.</p>



<p>Zusammen mit KollegInnen und WissenschaftlerInnen entwickelte der Lehrer einen Multiple-Choice-Test auf Basis der Lehrplanvorgaben. Mithilfe des Tests wurde die Leistung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> vor und nach der Unterrichtssequenz gemessen. Damit realisiert die Studie ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, auf dessen Grundlage <strong>Ver&auml;nderungsvergleiche</strong> vorgenommen werden k&ouml;nnen. Beide Gruppen erzielten im Posttest h&ouml;here Leistungen als im Pr&auml;test, allerdings war der Zugewinn in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Gruppe gr&ouml;&szlig;er (<em>d</em> = 0.75).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Kostaris, C., Sergis, S., Sampson, D. G., &amp; Pelliccione, L. (2017). Investigating the Potential of the <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/">Flipped Classroom</a> Model in K-12 ICT Teaching and Learning: An Action Research Study. <em>Journal of Educational Technology &amp; Society</em>, <em>20</em>(1), 261.</p>



<p>van Alten, D. C. D., Janssen, J. J. H. M., Phielix, C., &amp; Kester, L. (2019). Effects of flipping the classroom on learning outcomes and satisfaction:: A meta-analysis. <em>Educational Research Review</em>, <em>28</em>, 1.</p>



<p>Wagner, M., Gegenfurtner, A. &amp; Urhahne, D. (2020). Effectiveness of the <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/">flipped classroom</a> on student achievement in secondary education: A meta-analysis. <em>Zeitschrift f&uuml;r P&auml;dagogische Psychologie</em>. doi: 10.1024/1010-0652/a000274</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1010-0652/a000274" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wagner et al., 2020</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED571429.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kostatis et al., 2017</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Mazziotti, C.,&amp; CHU Research Group (2020). Wie wirksam ist <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r die Sekundarstufe. <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 26</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_945290_flipped_classroom_wie_wirksam_ist_die_beliebte_methode.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/CHU_KR26_Wagner_2020_Flipped_Classroom.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/KR26_Wagner_Flipped_Classroom_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Befunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/05/Rating-Sheet-KR-Wagner-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Wagner_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+10+V1/courseware/935f9eac01db4735a68bbd7175b6811e/3a9027a8353c49588d40813b96af5c83/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehrerbildung</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Selbsterklären als Lernstrategie: Wie können Lehrkräfte SchülerInnen dabei unterstützen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 10:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterklärungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Lernende ein tieferes Verständnis von Inhalten erlangen, wenn sie sich Begriffe, Sachverhalte und Zusammenhänge selbst erklären und erschließen. Lehrkräfte oder Dozenten können Lernende dabei mit unterschiedlichen Impulsen zu solchen Selbsterklärungen anregen. Ob diese Impulse in der Konsequenz tatsächlich zu einem tieferen Verständnis von Lerninhalten führen, diese zentrale Frage untersuchen Bisra und KollegInnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Inhalten erlangen, wenn sie sich Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst erkl&auml;ren und erschlie&szlig;en. Lehrkr&auml;fte oder Dozenten k&ouml;nnen Lernende dabei mit unterschiedlichen Impulsen zu solchen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;anregen. Ob diese Impulse in der Konsequenz tats&auml;chlich zu einem tieferen Verst&auml;ndnis von Lerninhalten f&uuml;hren, diese zentrale Frage untersuchen Bisra und KollegInnen (2018) in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Inducing self-explanation: A meta-analysis&ldquo;. Sie kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Impulsen zum Selbsterkl&auml;ren</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen und erwachsene Lernende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.55)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Der Befund ist &uuml;ber unterschiedliche Kontexte und Einsatzformen hinweg stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die bisherige Forschung konnte zeigen, dass Sch&uuml;lerInnen deutlich wirksamer lernen, wenn sie beim Lernen spontan und von sich aus regelm&auml;&szlig;ig ihr Verst&auml;ndnis &uuml;berpr&uuml;fen und versuchen, sich Zusammenh&auml;nge selbst zu erkl&auml;ren: Sie erschlie&szlig;en sich dadurch ein <strong>tieferes Verst&auml;ndnis</strong> und erbringen allgemein bessere Lernleistungen.</p>



<p>H&auml;ufig tendieren Sch&uuml;lerInnen allerdings dazu, Inhalte wie Prozessabl&auml;ufe einfach auswendig zu lernen. So verstehen sie h&auml;ufig nicht, wie einzelne Schritte aufeinander aufbauen oder welche Bedeutung sich hinter bestimmten Begriffen verbirgt. Sie entwickeln dadurch kein tieferes Verst&auml;ndnis der Inhalte. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen mit dieser Situation unterschiedlich <strong>umgehen</strong>: Sie k&ouml;nnen Sch&uuml;lerInnen Erkl&auml;rungen anbieten oder sie gezielt dazu anregen, sich selbst Begriffe und Zusammenh&auml;nge zu erkl&auml;ren.</p>



<p>In ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersuchen Bisra und KollegInnen diesen Sachverhalt: Profitieren Sch&uuml;lerInnen von&nbsp;<strong>Selbsterkl&auml;rungimpulsen</strong>? Oder &uuml;berfordern solche Impulse Sch&uuml;lerInnen eher und tragen damit nicht so effizient zum Lernen bei wie angenommen?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Kurz erkl&auml;rt: Selbsterkl&auml;rungen</h3>



<p>Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes <strong>Verst&auml;ndnis</strong> von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst.</p>



<p>Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und ihrem eigenen Vorwissen her, machen sich bewusst, welche einzelnen Schritte zur L&ouml;sung einer Aufgabe n&ouml;tig sind oder welche argumentativen <strong>Strukturen</strong> (z.B. These, Beleg oder Gegenthese) in einem Textabschnitt stecken.</p>



<p>Manche Lernende zeigen dieses Verhalten spontan, andere m&uuml;ssen durch Fragen und andere Impulse dazu angeregt werden. Solche Impulse k&ouml;nnen vor, w&auml;hrend oder nach der Bearbeitung von Aufgaben eingesetzt werden. Zu diesen Impulsen geh&ouml;ren&nbsp;<strong>Formulierungen</strong>&nbsp;wie &bdquo;Erkl&auml;ren Sie diesen Begriff&ldquo;, &bdquo;Begr&uuml;nden Sie diese Entscheidung&ldquo;, oder &bdquo;Welchen L&ouml;sungsschritt wenden Sie an und warum?&ldquo;. Zentral ist dabei, dass diese Impulse selbst keine zus&auml;tzlichen Sachinformationen oder Erkl&auml;rungen enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht der Frage nach, ob Sch&uuml;lerInnen Lerninhalte besser erinnern, verstehen und auf neue Sachverhalte anwenden k&ouml;nnen, wenn sie bei der Bearbeitung von Aufgaben dazu angeregt werden, sich bestimmte Lerninhalte selbst zu erkl&auml;ren. Aus&nbsp;<strong>lernpsychologischer</strong>&nbsp;Sicht sollten bessere Leistungen durch&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;dadurch zustande kommen, dass Sch&uuml;lerInnen ihr vorhandenes Wissen nutzen, um sich neue Inhalte zu erschlie&szlig;en und diese tiefergehend verarbeiten und besser verkn&uuml;pfen.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;basiert nahezu ausschlie&szlig;lich auf experimentellen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n. Diese vergleichen jeweils die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen, die bei Aufgaben schriftliche&nbsp;<strong>Selbsterkl&auml;rungsimpulse</strong>&nbsp;erhalten, mit Sch&uuml;lerInnen, die zwar dieselbe Aufgabe bearbeiten, aber keinen Selbsterkl&auml;rungsimpuls bekommen. In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erhalten Sch&uuml;lerInnen stattdessen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufgaben ohne zus&auml;tzliche Impulse,</li>



<li>zus&auml;tzliche inhaltliche Erkl&auml;rungen (= <em>instruktionale Erkl&auml;rungen</em>), oder</li>



<li>Impulse, um Inhalte zu wiederholen, Zusammenfassungen zu erstellen oder sich gegenseitig etwas zu erkl&auml;ren.</li>
</ul>



<p>Dadurch l&auml;sst sich kl&auml;ren, ob Selbstkl&auml;rungsimpulse nur dann effektiver sind, wenn es im Vergleich dazu keine Impulse gibt, oder ob sie auch anderen Formen von Impulsen&nbsp;<strong>&uuml;berlegen</strong>&nbsp;sind. Zus&auml;tzlich l&auml;sst sich im Rahmen von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n feststellen, ob die Wirksamkeit von Selbsterkl&auml;rungsimpulsen zum Beispiel vom Unterrichtsfach abh&auml;ngt oder etwa davon, ob der Impuls vor, w&auml;hrend oder nach der Aufgabenbearbeitung gegeben wurde &ndash; also vom&nbsp;<em>Timing</em>.</p>



<p>Insgesamt konnten die ForscherInnen 64 passende Studien aus dem Zeitraum zwischen 1993 und 2013 identifizieren. Darin enthalten sind <strong>Daten</strong> von 5.917 Lernenden. 41 experimentelle Vergleiche kommen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, 13 experimentelle Vergleiche aus der Sekundarstufe und 18 experimentelle Vergleiche aus europ&auml;ischen L&auml;ndern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergab die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en mittelgro&szlig;en&nbsp;<strong>Gesamteffekt</strong>&nbsp;von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.55 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.45 bis&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.65) zugunsten von Aufgabenbearbeiten mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen. Im Durchschnitt zeigen Sch&uuml;lerInnen eine h&ouml;here Lernleistung im Erinnern, Erkl&auml;ren und Anwenden von Inhalten, wenn sie Selbsterkl&auml;rungsimpulse erhalten, als wenn sie die Aufgaben ganz ohne Impulse bearbeiten. In geringerem Ma&szlig;e gilt dies auch im&nbsp;<strong>Vergleich</strong>&nbsp;zu inhaltlichen Erkl&auml;rungen (= instruktionale Erkl&auml;rungen) oder anderen Impulsen, die von der Lehrkraft angeboten werden. Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten Formen von Impulsen finden Sie in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/KR25_Bisra_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&Uuml;bersicht</a>&nbsp;&uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen dar&uuml;ber hinaus nur wenige statistisch bedeutsame Unterschiede in der St&auml;rke der Effekte. Hervorzuheben ist etwa, dass Impulse, die Sch&uuml;lerInnen dazu anregen,&nbsp;<strong>Begriffe</strong>&nbsp;zu erkl&auml;ren, deutlich effektiver sind als sogenannte metakognitive Impulse &ndash; also Impulse, die sie dazu anregen, ihre Planung oder ihr Abschneiden bei der Aufgabe zu erkl&auml;ren. Insgesamt liefern die Befunde ein einheitliches Bild ab: Aufgabenbearbeiten mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen ist&nbsp;<strong>lernf&ouml;rderlicher</strong>&nbsp;als Aufgabenbearbeiten mit anderen oder keinen Impulsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&nbsp;= 0.55). Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der Lernenden mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen besser abschneiden als der Durchschnitt der Lernenden aus den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit anderen oder keinen Impulsen. Dieser positive Effekt ist &uuml;ber viele unterschiedliche Situationen und Bedingungen<strong>&nbsp;stabil</strong>. Gleichzeitig zeigen einige Studien, dass die Wirksamkeit auch deutlich h&ouml;her liegen kann &ndash; zum Beispiel, wenn Lernende dazu angeregt werden, sich Begriffe zu erkl&auml;ren. Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ist, dass fast alle Studien (&uuml;ber 90 %) ein experimentelles Design aufweisen. Dadurch gew&auml;hrleisten sie&nbsp;<strong>zuverl&auml;ssiger,</strong>&nbsp;dass die Effekte tats&auml;chlich aufgrund der Selbsterkl&auml;rungsimpulse zustande kommen und nicht aufgrund anderer Studienmerkmale.</p>



<p>Allerdings enth&auml;lt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;keine Informationen dazu, mit welchen Testinstrumenten die Leistungen gemessen wurden. Diese Informationen w&auml;ren hilfreich, da aus der Forschung bekannt ist, dass es oft einen Unterschied macht, ob standardisierte} oder nicht-standardisierte Leistungstests verwendet wurden (vgl. Cheung &amp; Slavin, 2016).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Altersstufen und der untersuchten Erfolgskriterien eingesch&auml;tzt. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen&nbsp;<strong>Fachbereichen</strong>&nbsp;(Mathematik,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sozialwissenschaften und Informatik) und unterschiedlichen Altersstufen (Primarstufe, Sekundarstufe, erwachsene Lernende). Zu den untersuchten Erfolgskriterien geh&ouml;rten unter anderem Wiederholen/Erinnern, Verst&auml;ndnis, Transfer sowie Probleml&ouml;sen. Unterschiede zwischen den drei Kontexten sind jedoch nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t, dass sich Selbsterkl&auml;ren in allen drei Bereichen &auml;hnlich&nbsp;<strong>positiv</strong>&nbsp;auswirkt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Selbsterkl&auml;rungsimpulse k&ouml;nnen auf vielf&auml;ltige Art und Weise und in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden. Die zahlreichen und unterschiedlichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen diese Flexibilit&auml;t (siehe &Uuml;bersichtstabelle). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen auch, dass bis auf wenige Ausnahmen hier keine statistisch bedeutsamen Unterschiede festgestellt werden konnten. Dies spricht daf&uuml;r, dass der positive Effekt solcher Impulse gut&nbsp;<strong>verallgemeinert</strong>&nbsp;werden kann.</p>



<p>Nicht untersucht wurde allerdings, ob und wie Impulse zum Selbsterkl&auml;ren mit individuellen Voraussetzungen von Lernenden oder mit der Komplexit&auml;t der Lerninhalte zusammenh&auml;ngen. Lernende gehen jedoch h&auml;ufig mit unterschiedlichem inhaltlichen Vorwissen und unterschiedlichen <strong>F&auml;higkeiten</strong> an das selbstst&auml;ndige Bearbeiten von Lerninhalten heran. Au&szlig;erdem stellen Lerninhalte unterschiedlich hohe Anforderungen. Insofern w&auml;re es hilfreich gewesen, diese Faktoren ebenfalls zu untersuchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist wissenschaftlich bedeutsam. Sie analysiert erstmals umfassend Studien zur Wirksamkeit von Selbsterkl&auml;rungsimpulsen. Zudem tr&auml;gt sie empirisch zur Beantwortung wichtiger wissenschaftlicher Fragestellungen aus der&nbsp;<strong>Lehr-Lernforschung</strong>&nbsp;bei &ndash; etwa zu der zentralen Frage, ob es tats&auml;chlich effektiver ist, Lernende selbst Erkl&auml;rungen formulieren zu lassen, anstatt ihnen zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen anzubieten (sog.&nbsp;<em>Coverage Hypothese</em>; vgl. Hausmann &amp; VanLehn, 2010). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;kann diese Frage zwar grunds&auml;tzlich mit &raquo;Ja&laquo; beantworten, allerdings bleiben wichtige und praxisrelevante Fragen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Forschung offen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gilt der positive Effekt f&uuml;r Lernende mit unterschiedlichen Kompetenzen und Aufgaben von unterschiedlicher <strong>Komplexit&auml;t</strong>?</li>



<li>Verinnerlichen Lernende Selbsterkl&auml;rungsstrategien dadurch, dass Lehrkr&auml;fte sie zun&auml;chst h&auml;ufig und regelm&auml;&szlig;ig dazu anregen und mit zunehmender&nbsp;<strong>Expertise</strong>&nbsp;der Lernenden kontinuierlich ausschleichen &ndash; auch&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/fading/" target="_self" title="Schrittweise Zur&uuml;cknahme von Hilfestellungen, Denkanst&ouml;&szlig;en, Anleitungen bei Aufgaben und Problemstellungen in dem Ma&szlig;e, indem Lernende an eigener Kompetenz hinzugewinnen. Das Ziel von Fading ist, dass Lernende kompetentes Verhalten zunehmend von sich aus zeigen und am Ende ganz ohne Unterst&uuml;tzung auskommen." class="encyclopedia">fading</a></em>&nbsp;genannt?</li>



<li>K&ouml;nnen digitale Anwendungen, die st&auml;rker <strong>individualisierte</strong> Impulse geben, die Wirksamkeit von Impulsen noch weiter erh&ouml;hen?</li>
</ol>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<em>APA Metaanalysis Reporting Standards)</em>&nbsp;Zwar wurden alle wichtigen Details bei der statistischen Analyse berichtet. Die AutorInnen&nbsp;<strong>dokumentierten</strong>&nbsp;jedoch die Schritte bei der Suche und Auswahl und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n nicht hinreichend. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/Rating-Sheet-KR-25_Bisra-2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zeigt auf der Basis von 20 Jahren Forschung, dass Sch&uuml;lerInnen grunds&auml;tzlich davon profitieren, wenn sie bei Aufgaben dazu angeregt werden, sich Sachverhalte selbst zu erkl&auml;ren und intensiver &uuml;ber Zusammenh&auml;nge nachzudenken.<br>Die Befunde zeigen zudem, dass Impulse zu&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;im Durchschnitt auch effektiver sein k&ouml;nnen, als wenn Lehrkr&auml;fte den Sch&uuml;lerInnen Sachverhalte erkl&auml;ren. Geht es also darum, dass Sch&uuml;lerInnen ein tieferes Verst&auml;ndnis von Inhalten entwickeln, empfiehlt es sich f&uuml;r Lehrkr&auml;fte und f&uuml;r das Gestalten von Lernmaterialien, Sch&uuml;lerInnen dazu&nbsp;<strong>anzuregen</strong>, erst einmal selbst genauer nachzudenken. Zum Beispiel k&ouml;nnen sie sich selbst erkl&auml;ren, was sie unter einem bestimmten Begriff verstehen.</p>



<p>Offen bleibt in diesem Zusammenhang allerdings die Frage, wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;bei komplexen Sachverhalten oder bei Sch&uuml;lerInnen mit geringem Vorwissen abschneiden. Wom&ouml;glich sind&nbsp;<strong>digitale</strong>&nbsp;Angebote mit adaptiven Methoden (vgl.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/adaptive-lernsoftware-ein-wirksames-mittel-im-umgang-mit-schuelerdiversitaet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 21</a>) hier ein hilfreiches Instrument f&uuml;r die Zukunft. F&uuml;r gesicherte Antworten bedarf es weiterer Forschung in diesem Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Eckhardt und KollegInnen (2013) zeigt, dass Impulse zur Selbsterkl&auml;rung mindestens so wirksam sein k&ouml;nnen wie instruktionale Erkl&auml;rungen. An der Studie im Biologieunterricht der achten Klasse nahmen 124 Sch&uuml;lerInnen teil. Im Themenbereich &bdquo;&Ouml;kosystem Wasser&ldquo; war das Lernziel, dass Sch&uuml;lerInnen die Zusammenh&auml;nge zwischen der Entwicklung von J&auml;ger- und Beutepopulationen verstehen. In einer computerbasierten Lernumgebung konnten die Sch&uuml;lerInnen im Sinne des Forschenden Lernens&nbsp;<strong>Vorhersagen</strong>&nbsp;zur Entwicklung der beiden Populationen aufstellen. Mithilfe einer Computersimulation testeten sie ihre Vorhersagen und konnten ihre Ergebnisse anschlie&szlig;end interpretieren.</p>



<p>Die Studie untersucht, welche Art der Unterst&uuml;tzung Sch&uuml;lerInnen insbesondere bei der Interpretation der Ergebnisse am wirksamsten geholfen hat. Die WissenschaftlerInnen unterscheiden dabei drei Arten von <strong>Unterst&uuml;tzung</strong>, wobei die Schulklassen per Zufall einer von drei Untersuchungsbedingungen zugewiesen wurden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der ersten Bedingung erhielten die Sch&uuml;lerInnen den Auftrag, ihre Ergebnisse selbst zu beschreiben und zu interpretieren (<em>Selbsterkl&auml;rungsimpuls</em>).</li>



<li>In der zweiten Bedingung gab das Computerprogramm eine komplette Interpretation der Ergebnisse f&uuml;r die Sch&uuml;lerInnen aus (<em>vorgegebene Erkl&auml;rung</em>).</li>



<li>In der dritten Bedingung gab es &ndash; abgesehen von der Aufgabenstellung &ndash; keine weiteren Auftr&auml;ge oder Hilfestellungen (<em>ohne Unterst&uuml;tzung</em>).</li>
</ul>



<p>Alle Sch&uuml;lerInnen arbeiteten insgesamt zweimal 90 Minuten mit dem Lernmaterial. Die Ergebnisse der Wissenstests nach den jeweiligen Lerneinheiten zeigten, dass <strong>Selbsterkl&auml;rungsimpulse</strong> (Bedingung 1) die besten Leistungen erbrachten und auch instruktionale Erkl&auml;rungen (Bedingung 2) zu besseren Leistungen f&uuml;hrten als in der Bedingung, die weder Erkl&auml;rungen noch zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung erhielt (Bedingung 3).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses. <em>Review of Educational Research</em>, 0034654312458162.</p>



<p>Bisra, K., Liu, Q., Nesbit, J. C., Salimi, F., &amp; Winne, P. H. (2018). Inducing Self-Explanation: A Meta-Analysis. <em>Educational Psychology Review</em>, 1-23. doi:10.1007/s10648-018-9434-x.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Eckhardt, M., Urhahne, D., Conrad, O., &amp; Harms, U. (2013). How effective is instructional support for learning with computer simulations? <em>Instructional Science, 41</em>(1), 105-124.</p>



<p>Hausmann, R. G., &amp; VanLehn, K. (2010). The effect of self-explaining on robust learning. <em>International Journal of Artificial Intelligence in Education, 20</em>(4), 303&ndash;332.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-018-9434-x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bisra et al., 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11251-012-9220-y" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eckhardt et al., 2013</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2019). Selbsterkl&auml;ren als Lernstrategie: Wie k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte dabei unterst&uuml;tzen? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 25</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_777792_selbsterklaren_als_lernstrategie_wie_konnen_lehrkrafte_schulerinnen_dabei_unterst.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/CHU_KR-25_Bisra-2018_Selbsterklaerungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/KR25_Bisra_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Befunde im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/Rating-Sheet-KR-25_Bisra-2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/CHU-KR-25_ENG_Bisra_2018_Selbsterklaerungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/KR_25_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/KR_25_ENG_Rating_Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_777792_selbsterklaren_als_lernstrategie_wie_konnen_lehrkrafte_schulerinnen_dabei_unterst.mp3" length="7266353" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Soziales und emotionales Lernen in der Schule = bessere Leistungen?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/soziales-und-emotionales-lernen-in-der-schule-bessere-leistungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 07:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen & Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Schulleistung]]></category>
		<category><![CDATA[social and emotional learning]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales und emotionales Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3778</guid>

					<description><![CDATA[Zahlt es sich für die Schulleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften aus, wenn die sozialen und emotionalen Fähigkeiten von SchülerInnen in der Schule gezielt gefördert werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Metaanalyse &#8222;Effective universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research&#8220; von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zahlt es sich f&uuml;r die Schulleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> aus, wenn die sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen in der Schule gezielt gef&ouml;rdert werden? Mit dieser Fragestellung besch&auml;ftigt sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Effective universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research&ldquo; von Corcoran, Cheung, Kim &amp; Xie aus dem Jahr 2018. Dieses Kurzreview beschreibt theoretische und konzeptuelle Hintergr&uuml;nde von Programmen, die soziales und emotionales Lernen f&ouml;rdern und zeigt, zu welchen empirischen Befunden die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> kommt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Programmen zur F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten auf Schullleistungen</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Vorschule bis Abitur</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner Effekt (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>) bis mittlerer Effekt (Mathematik; Lesen); Mathematik: <em>ES*</em>&thinsp;=&thinsp;0.26, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>: <em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.19</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Auch geringe Programmintensit&auml;t erzielt mittlere Effekte</p>



<p><em>* Die AutorInnen haben die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> f&uuml;r die eingehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n neu berechnet. Dabei kommt jeweils diejenige Berechnungsformel zum Einsatz, die der Datenlage so exakt wie m&ouml;glich entspricht. Aus diesem Grund verwenden die AutorInnen den &Uuml;berbegriff <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> (ES) anstelle einer spezifischen Formel (z.B. f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s d).</em></p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Der Auftrag, soziale und emotionale F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen in der Schule zu f&ouml;rdern, ist in Bildungspl&auml;nen zumeist im Rahmen des Querschnittbildungsziels &bdquo;Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung&ldquo; verankert. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nimmt einen anderen Blickwinkel ein und analysiert, ob sich die schulische Leistung von Sch&uuml;lerInnen verbessert, wenn <strong>soziale und emotionale F&auml;higkeiten</strong> gezielt gef&ouml;rdert werden.</p>



<p>Im englischsprachigen Raum wurden seit einigen Jahren gro&szlig; angelegte F&ouml;rderrichtlinien und -projekte zur Unterst&uuml;tzung der sozialen und emotionalen Entwicklung von Sch&uuml;lerInnen entwickelt und aufw&auml;ndig evaluiert. Diesen F&ouml;rderprogrammen liegt die Annahme zugrunde, dass sich Sch&uuml;lerInnen mit besser entwickelten sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten in der Schule st&auml;rker engagieren, unter anderem weniger verhaltensauff&auml;llig werden und nicht zuletzt auch quer durch den F&auml;cherkanon <strong>bessere Leistungen</strong> erbringen.</p>



<p>Die soziale und emotionale Entwicklung der Sch&uuml;lerInnen in der Schule umfasst zwei Aspekte (Zur ausf&uuml;hrlichen Darstellung der Kernkompetenzen siehe Zusatzmaterial: &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Kernkompetenzen-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: Definition und Kernkompetenzen</a>&bdquo;):</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle</strong> <strong>F&auml;higkeiten</strong> der Resilienz und emotionalen Selbststeuerung, wie Selbstbewusstheit, Selbstmanagement und verantwortungsbewusstes Entscheiden und</li>



<li><strong>Soziale F&auml;higkeiten</strong>, die auf das Verhalten und die Beteiligung in sozialen Gruppen abzielen: Soziales Bewusstsein, Beziehungs- und Teamf&auml;higkeit sowie verantwortungsbewusstes Entscheiden.</li>
</ol>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt die empirischen Befunde aus qualitativ hochwertigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n zu F&ouml;rderprogrammen f&uuml;r soziales und emotionales Lernen erstmals umfassend zusammen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Dass und wie sich die F&ouml;rderung von sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten positiv auf <strong>Schulleistungen</strong> auswirken soll, ist zun&auml;chst erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Die Autoren der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beschreiben zwei hypothetische Mechanismen, die diesen Zusammenhang &ndash; m&ouml;glicherweise auch im Zusammenspiel &ndash; erkl&auml;ren k&ouml;nnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle Dynamik.</strong> Die F&ouml;rderprogramme adressieren bei den Sch&uuml;lerInnen vor allem individuell soziale und emotionale &ndash; teilweise durch altersbedingte Wachstums- und Entwicklungsschritte bedingte &ndash; Bed&uuml;rfnisse. Diese werden ernst genommen und im besten Fall befriedigt. Dadurch steigt die Motivation und die Leistungen verbessern sich.</li>



<li><strong>Soziale Dynamik.</strong> Durch die F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten entsteht vor allem ein ver&auml;ndertes Schul- und Unterrichtsklima, beispielsweise durch einen ver&auml;nderten Umgang der beteiligten Personen miteinander, das sich positiv auf die Lernprozesse auswirkt. Verbesserte Leistungen sind unter anderem die Folge.</li>
</ul>



<p>Inwiefern die Programme tats&auml;chlich derartige individuelle oder unterrichtsklimatische Verbesserungen bewirken, untersucht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht. Stattdessen ist die <strong>Wirkung</strong> der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen in den F&auml;chern Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Lesen Gegenstand der Untersuchung.</p>



<p>Bei der Auswahl geeigneter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n, die solche F&ouml;rderprogramme begleitet haben, gehen die AutorInnen streng <strong>kriterienbasiert</strong> und <strong>qualit&auml;tsorientiert</strong> vor: Soziale und emotionale F&ouml;rderprogramme mussten unter anderem &uuml;ber einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen an Schulen umgesetzt werden; Vorab-Leistungsunterschiede mussten experimentell und statistisch kontrolliert und Schulleistungen mit standardisierten Leistungstests erfasst werden.</p>



<p>Mit Hilfe dieser Kriterien identifizierten die AutorInnen 40 experimentelle und quasi-experimentelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n. An den Studien waren insgesamt 61.360 Sch&uuml;lerInnen in Mathematik, 16.380 in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;und 57.755 im Lesen von der Vorschule bis zum Abitur beteiligt. Neben dem&nbsp;<strong>Einfluss</strong>&nbsp;der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen untersucht die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;in sogenannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n auch, welche Rolle dabei unterschiedliche Gestaltungsmerkmale der F&ouml;rderprogramme oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a>&nbsp;&ndash; wie das&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>&nbsp;&ndash; spielen (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Corcoran und KollegInnen berichten insgesamt kleine bis mittlere positive <strong>Gesamteffekte</strong> der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen. Auf Grundlage von 33 Studien in Mathematik ermitteln sie einen mittelgro&szlig;en positiven Effekt von <em>ES</em> = 0.26. In den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> erf&uuml;llten lediglich f&uuml;nf Studien die Einschlusskriterien. Auf dieser Basis errechnen die AutorInnen einen kleinen positiven Effekt von <em>ES</em> = 0.19. Die einzelnen Programme unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit deutlich: Die Spanne der berichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus den verschiedenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n reicht von -0.19 bis +1.32. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n konnten die AutorInnen aufgrund der geringen Studienzahl in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> nur f&uuml;r Mathematik durchf&uuml;hren. Bei diesen identifizierten sie keine systematischen Unterschiede, die mit dem Alter, dem sozioo&ouml;konomischen Status der Sch&uuml;lerInnen oder der Programmintensit&auml;t zusammenh&auml;ngen. Bemerkenswert ist der Befund, dass Programme mit einer <strong>Intensit&auml;t</strong> von weniger als 15 Minuten pro Tag (bzw. 75 Minuten pro Woche) Effekte von <em>ES</em> = 0.32 im Mittel erzielen. Die Befunde aller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n f&uuml;r das Fach Mathematik sind in <em>Tabelle 1</em> zusammengetragen.</p>


<h2 id="tablepress-30-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-30">Tabelle 1. &Uuml;bersicht &uuml;ber die Moderatoren und die einzelnen Stufen im Fach Mathematik.</h2>

<table id="tablepress-30" class="tablepress tablepress-id-30" aria-labelledby="tablepress-30-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">STUFEN</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> <i>ES</i></th><th class="column-4">ANZAHL EFFEKTE</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Alter (n.s.) </b></td><td class="column-2">Primarstufe</td><td class="column-3">0.24*</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarstufe</td><td class="column-3">0.18*</td><td class="column-4">8</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">0.43*</td><td class="column-4">7</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Programmintensit&auml;t (n.s.)</b></td><td class="column-2">niedrig (weniger als 15h/Tag oder 75h/Woche)</td><td class="column-3">0.32 (k.A.)</td><td class="column-4">14</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">hoch (mehr als 15h/Tag oder 75h/Woche)</td><td class="column-3">0.15 (k.A.)</td><td class="column-4">4</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"><b>Sozio&ouml;konomischer Status (n.s.)</b></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">k.A.</td><td class="column-4">k.A.</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a> (n.s.)</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Randomisiert</a></td><td class="column-3">0.23*</td><td class="column-4">20</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Quasi-experimentell</td><td class="column-3">0.31*</td><td class="column-4">13</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Studiengr&ouml;&szlig;e (n.s.)</b></td><td class="column-2">klein (&le; 250TeilnehmerInnen)</td><td class="column-3">0.49*</td><td class="column-4">6</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">gro&szlig; (&gt; 250 TeilnehmerInnen)</td><td class="column-3">0.23*</td><td class="column-4">27</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Publikationsstatus (n.s.)</b></td><td class="column-2">Zeitschrift mit Qualit&auml;tssicherung</td><td class="column-3">0.32*</td><td class="column-4">19</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere Ver&ouml;ffentlichung</td><td class="column-3">0.18*</td><td class="column-4">14</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"><b>Publikationszeitraum (n.s.)</b></td><td class="column-2">Zwischen 1990 und 2010</td><td class="column-3">0.31*</td><td class="column-4">17</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Ab 2010</td><td class="column-3">0.20*</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>Anmerkungen zur Tabelle:<br>(n.s.) = kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied zwischen den Stufen eines <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>s, d.h. die Effekte unterscheiden sich beispielsweise in Bezug auf das Alter nicht statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> zwischen Primarstufe, Sekundarstufe oder gemischt (auch wenn die Werte z.T. deutlich variieren).</em></p>



<p><em>* = statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied f&uuml;r die spezifische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufe, d.h. beispielsweise, dass f&uuml;r die Altersgruppe Sekundarstufe mit 95% iger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass ein positiver Effekt der implementierten Programme vorliegt.</em></p>



<p><em>(k.A.) = Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;macht keine Angaben zu&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>en oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a>tests.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im kleinen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>) bis mittleren (Mathematik) Bereich. Auch f&uuml;r Lesen wurde ein mittelgro&szlig;er Effekt (<em>ES</em> = 0.25; Grundlage: 35 Studien) berichtet. Effekte in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung bedeuten, dass ca. 56 % der Sch&uuml;lerInnen mit F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten bessere Schulleistungen erbrachten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen ohne gezielte F&ouml;rderung. Diese Befunde sind durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass sie auf der Grundlage von qualitativ <strong>hochwertigen Studien</strong> zustande gekommen sind, die unter Realbedingungen im schulischen Alltag durchgef&uuml;hrt wurden und ausschlie&szlig;lich standardisierte Leistungstests verwendeten. Vor allem ist beachtlich, dass sich positive Effekte der Programme zur F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten auf die Schulleistungen in verschiedenen F&auml;chern nachweisen lassen, obwohl Leistungsf&ouml;rderung nicht das direkte Ziel der Programme ist.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Dieser Abschnitt stellt dar, inwiefern die Ergebnisse innerhalb der MINT-Schulf&auml;cher, Sekundarstufe und in Bezug auf die Erfolgskriterien differenziert berichtet werden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;differenziert zwischen Mathematik und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;und berichtet einen Wert f&uuml;r die gesamte Sekundarstufe. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wird ausschlie&szlig;lich Leistung untersucht, da nur Ergebnisse&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/standardisierter-leistungstest/" target="_self" title="Zur Bestimmung des Lernerfolgs. Sie werden in aufw&auml;ndigen psychometrischen Verfahren h&auml;ufig im Zusammenhang mit gro&szlig; angelegten Studien entwickelt (z.B. PISA, TIMSS). Aufgrund dieser Verfahren und der Testung an gro&szlig;en Stichproben erf&uuml;llen standardisierte Leistungstest in besonderem Ma&szlig;e statistische G&uuml;tekriterien und gelten daher als besonders zuverl&auml;ssig. Sie sind von Tests, die von WissenschaftlerInnen f&uuml;r spezifische Studien entwickelt&hellip;" class="encyclopedia">standardisierter Leistungstest</a>s berichtet werden. Effekte auf soziale und emotionale F&auml;higkeiten werden hingegen nicht analysiert, obwohl dies f&uuml;r die Kl&auml;rung der hypothetischen Wirkmechanismen durchaus interessant w&auml;re.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden f&uuml;r die Bereiche Alter, sozio&ouml;konomischer Status und Intensit&auml;t der Programme <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>n durchgef&uuml;hrt &ndash; ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Befunde. Das hei&szlig;t, der Gesamteffekt f&uuml;r das jeweilige Fach (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Lesen) liefert eine belastbare Orientierungsgr&ouml;&szlig;e. Auch von verschiedenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>s, Studiengr&ouml;&szlig;en und Publikationszeitr&auml;umen sind die jeweiligen Gesamteffekte nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> beeinflusst. Einschr&auml;nkend muss erw&auml;hnt werden, dass die Anzahl der ber&uuml;cksichtigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in den meisten F&auml;llen klein ist: Es ist zu erwarten, dass der <strong>Einfluss</strong> bestimmter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en bei einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>es Niveau erreicht, da manche Werte knapp an der Grenze zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a> liegen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bedeutsam: Sie aktualisiert und erweitert die Befunde eines &auml;lteren Reviews (Durlak et al., 2011), sie liefert einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber das Feld der Forschung zu sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogrammen, indem sie auch (Evaluations-)Studien, die nicht in Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-review-verfahren/" target="_self" title="Oder Begutachtungsverfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Peer-Review-Verfahren</a> zur Qualit&auml;tssicherung publiziert sind, ber&uuml;cksichtigt, aber dennoch durch strenge Auswahlkriterien eine hohe methodische Qualit&auml;t sicherstellt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht vorbildlich den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Suche, Auswahl und statistischen Analyse erf&uuml;llen die Anspr&uuml;che beinahe vollst&auml;ndig. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/Rating-Sheet-KR-24_Corcoran-2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass die gezielte F&ouml;rderung der sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen <strong>positive Auswirkungen</strong> auf deren schulische Leistungen hat. Die gezielte F&ouml;rderung kann bereits im Vorschulalter erfolgreich eingef&uuml;hrt werden. Auch in der Sekundarstufe k&ouml;nnen F&ouml;rderprogramme zur Unterst&uuml;tzung der sozialen und emotionalen Entwicklung zu besseren Leistungen beitragen: Lehrkr&auml;fte und Schulen k&ouml;nnen dem wachsenden Bed&uuml;rfnis von Sch&uuml;lerInnen nach mehr Autonomie und Eigenverantwortung &ndash; beispielsweise f&uuml;r den eigenen Lernprozess &ndash; begegnen, indem sie diese sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten im Unterricht oder in einem gr&ouml;&szlig;eren schulischen Rahmen gezielt adressieren.</p>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt eine gro&szlig;e Bandbreite an m&ouml;glichen Ansatzpunkten f&uuml;r gezielte F&ouml;rderprogramme auf: Sie reicht von der Weiterbildung der Lehrkr&auml;fte (siehe Studienbeispiel) bis hin zur regelm&auml;&szlig;igen und gemeinsamen Achtsamkeitspraxis f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;fte. Die F&ouml;rderprogramme sind umfassend dokumentiert und alle Befunde sind unter schulischen Alltagsbedingungen, in methodisch sehr anspruchsvollen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume zustande gekommen. Dies k&ouml;nnte Ansporn sein, auch im <strong>deutschsprachigen Raum</strong> vermehrt &uuml;ber die Entwicklung und Einf&uuml;hrung sozialer und emotionaler F&ouml;rderprogramme nachzudenken. Damit k&ouml;nnte nicht &raquo;nur&laquo; ein Beitrag zur F&ouml;rderung der Schulleistung entstehen, sondern auch das Wohlbefinden und die produktive Zusammenarbeit der (schulischen) Gemeinschaft st&auml;rken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Allen und KollegInnen (2011) liefert ein anschauliches Beispiel, wie sich ein F&ouml;rderprogramm zur St&auml;rkung der sozialen und emotionalen Entwicklung von Sch&uuml;lerInnen auf die Qualit&auml;t der Interaktion zwischen Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen auswirkt &ndash; und in der Folge auch auf den schulischen Erfolg der Sch&uuml;lerInnen. An der gro&szlig;angelegten experimentellen Studie waren insgesamt 78 Lehrkr&auml;fte und 2.237 Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe beteiligt. Im Programm &bdquo;my teaching partner&ldquo; erhielten die Lehrkr&auml;fte in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalbedingung/" target="_self" title="Versuchsanordnung, bei der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) mit einer Experimentalgruppe durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalbedingung</a> ein ausf&uuml;hrliches Training zu Methoden der Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktion, die zur Gestaltung eines positiven emotionalen Klimas beitragen sollen. Das Training legt ein besonderes Augenmerk darauf, dass Lehrkr&auml;fte eine Sensibilit&auml;t f&uuml;r die entwicklungsbedingten Bed&uuml;rfnisse von Jugendlichen &ndash; z.B. das Streben nach Autonomie &ndash; entwickeln und diesen Bed&uuml;rfnissen im Unterricht Raum geben. Sie sollen den Sch&uuml;lerInnen eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihres Lernprozesses einr&auml;umen und ihnen einen Sinn f&uuml;r die Relevanz des Lernstoffs f&uuml;r ihr eigenes Leben vermitteln. Das Training soll Lehrkr&auml;fte bef&auml;higen, diese Ans&auml;tze in konkrete Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen zu &uuml;bersetzen. Dazu erhielten die Lehrkr&auml;fte in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &uuml;ber ein Schuljahr verteilt Feedback zur Qualit&auml;t ihrer Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen &ndash; auf Grundlage von Videos ihres Unterrichts. In den Schulklassen der Kontrollbedingung erhielten die Lehrkr&auml;fte weder das Training noch individuelles Feedback. Die Analysen zeigen, dass sich die Sch&uuml;lerleistungen durch das F&ouml;rderprogramm in verschiedenen Schulf&auml;chern verbesserten. Diese Verbesserung war auf die h&ouml;here Qualit&auml;t der Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen und das damit einhergehende bessere soziale und emotionale Lernklima zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Interessanterweise wurde der positive Effekt erst im Schuljahr nach dem Training &ndash; mit derselben Lehrkraft, aber neuen Sch&uuml;lerInnen &ndash; empirisch festgestellt. Das zeigt, dass sich die Wirkung solcher Trainings erst l&auml;ngerfristig entfaltet. Die komplexen F&auml;higkeiten m&uuml;ssen erst trainiert und mithilfe von regelm&auml;&szlig;igem Feedback kontinuierlich einge&uuml;bt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Allen, J. P., Pianta, R. C., Gregory, A., Mikami, A. Y., &amp; Lun, J. (2011). An interaction-based approach to enhancing secondary school instruction and student achievement. <em>Science, 333</em>(6045),1034-1037.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale,NJ: Erlbaum.</p>



<p>Corcoran, R. P., Cheung, A. C., Kim, E., &amp; Xie, C. (2018). Effective Universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research. <em>Educational Research Review, 25</em>, 56-72.</p>



<p>Durlak, J. A., Weissberg, R. P., &amp; Pachan, M. (2010). A meta-analysis of after-school programs that seek to promote personal and social skills in children and adolescents. <em>American Journal of Community Psychology, 45</em>, 294&ndash;309. doi: https://doi.org/10.1007/s10464-010-9300-6.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X17300611" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corcoran et al., 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://science.sciencemag.org/content/333/6045/1034" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Allen et al., 2011</a>.</p>



<p>Leitfaden zum Sozialen und Emotionalen Lernen von CASEL (Collaborative for Academic, Social, and Emotional Learning):<br><a href="http://secondaryguide.casel.org/casel-secondary-guide.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://secondaryguide.casel.org/casel-secondary-guide.pdf</a></p>



<p>US-Evidence Report f&uuml;r Soziales und Emotionales Lernen:<br><a href="https://www.wallacefoundation.org/knowledge-center/Documents/Social-and-Emotional-Learning-Interventions-Under-ESSA.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wallacefoundation.org/knowledge-center/Documents/Social-and-Emotional-Learning-Interventions-Under-ESSA.pdf</a></p>



<p>Befunde des \textit{What Works Clearinghouse} zur fr&uuml;hen F&ouml;rderung von Sozialem und Emotionalem Lernen:<br><a href="https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=443" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=443</a></p>



<p>&Uuml;berblick zum Zusammenhang von SEL und Schulklima:<br><a href="https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/regions/southwest/blogs/resource-roundup-sel-school-climate.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/regions/southwest/blogs/resource-roundup-sel-school-climate.aspx</a></p>



<p>Forschungsverbund f&uuml;r Messinstrumente von Sozialem und Emotionalem Lernen:<br>https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=4583</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M. &amp; CHU Research Group (2019). Soziales und emotionales Lernen in der Schule = bessere Leistungen? www.clearinghouse-unterricht.de, <em>Kurzreview 24</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_857475_soziales_und_emotionales_lernen_in_der_schule_bessere_leistungen.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_SEL_mit-Zusatzmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Kernkompetenzen-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: Definition und Kernkompetenzen</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Fo%CC%88rderprogramme-SEL.pdf">Soziales und Emotionales Lernen: Exemplarische F&ouml;rderprogramme</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Fo%CC%88rdermo%CC%88glichkeiten-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/Rating-Sheet-KR-24_Corcoran-2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_857475_soziales_und_emotionales_lernen_in_der_schule_bessere_leistungen.mp3" length="8350055" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/gestaltung-von-lernmaterial-wie-integration-von-abbildung-und-text-das-lernen-erleichtert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 08:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive load theory]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3546</guid>

					<description><![CDATA[Lernmaterialien können den Lernprozess besonders effektiv unterstützen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu gehört, unnötige Belastung der Verarbeitungskapazität für die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erklärende Texte sinnvoll verknüpft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der Metaanalyse &#8222;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lernmaterialien k&ouml;nnen den Lernprozess besonders effektiv unterst&uuml;tzen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu geh&ouml;rt, unn&ouml;tige Belastung der Verarbeitungskapazit&auml;t f&uuml;r die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erkl&auml;rende Texte sinnvoll verkn&uuml;pft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis&ldquo; tragen Schroeder &amp; Cenkci (2018) die aktuellsten Befunde zusammen und zeigen, wie Abbildung und Text miteinander kombiniert werden k&ouml;nnen, damit m&ouml;glichst lernf&ouml;rderliches Lernmaterial entsteht.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von integrierter Darstellung von Abbildung und Text in Lernmaterialien</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Kindergartenkinder bis Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er positiver Effekt der r&auml;umlichen Integration von Abbildung und erkl&auml;rendem Text <em>g</em> = 0.63) im Vergleich zu getrennter Anordnung</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Besonders gro&szlig;e Effekte bei Arbeitsbl&auml;ttern (<em>g</em> = 0.80), zweidimensionalen Abbildungen (<em>g</em> = 0.71) und wenn sich Informationen in Abbildung und Text erg&auml;nzen<br>(<em>g</em> = 0.72)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Abbildungen* sind &ndash; egal ob in Arbeitsbl&auml;ttern oder online, in digitalen Lernumgebungen, projizierten Folien oder bei Tafelanschriften &ndash; ein zentrales Element von Lernmaterialien. Sie helfen, Zusammenh&auml;nge zu veranschaulichen oder Lerngegenst&auml;nde zu konkretisieren.</p>



<p>Doch in der Regel sind Abbildungen nicht selbsterkl&auml;rend, sondern bed&uuml;rfen zus&auml;tzlicher textlicher Erl&auml;uterung. Wenn Lernende zwei unterschiedliche Informationsquellen integrieren und verarbeiten m&uuml;ssen, entsteht&nbsp;<strong>kognitive Belastung</strong>. Im Rahmen der Theorie der kognitiven Belastung (engl.&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/cognitive-load-theory/" target="_self" title="Annahme, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsged&auml;chtnisses darstellt, das begrenzte Kapazit&auml;ten hat. Wie gro&szlig; die kognitive Belastung beim Lernen ist, h&auml;ngt sowohl von der Komplexit&auml;t der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. &Uuml;bersteigt die kognitive Belastung die Kapazit&auml;t des Arbeitsged&auml;chtnisses, spricht man von kognitiver &Uuml;berlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt&hellip;" class="encyclopedia">cognitive load theory</a></em>) oder kognitiven Theorie des Multimedialernens wurde vielfach untersucht, unter welchen Bedingungen eine Kombination aus Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich bzw. -hinderlich ist.</p>



<p>Mit folgendem Ergebnis: Sind zwei f&uuml;r das Verst&auml;ndnis zusammengeh&ouml;rende Informationen, z.B. Abbildung und erkl&auml;render Text, in der Darstellung getrennt bzw. an verschiedenen Stellen platziert, dann m&uuml;ssen Lernende ihre Aufmerksamkeit auf zwei verschiedene Punkte lenken. Dies hat negative Auswirkungen auf das Lernen und Verstehen der Inhalte.</p>



<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png" alt="" width="551" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png 551w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-300x194.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-140x91.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3559"><em>Abb. 1. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Sind Abbildung und Text dagegen integriert dargestellt, also nahe beieinander angeordnet, hat dies einen positiven Effekt (<em>spatial contiguity effect</em>):</p>



<p><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png" alt="" width="492" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png 492w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-300x218.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-140x102.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3561"><em>Abb. 2. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Die positive Wirkung der Integration von Abbildung und zugeh&ouml;rigem Text auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ist vielfach belegt. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;erweitert diesen Kenntnisstand, indem sie aktuelle Studien ber&uuml;cksichtigt und genauer analysiert, unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text besonders effektiv funktioniert.</p>



<p><em>*Dazu geh&ouml;ren Bilder, Grafiken, Diagramme und weitere Visualisierungen von Informationen.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht es um den Effekt, den die integrierte Anordnung von Abbildung und Text gegen&uuml;ber getrennter Anordnung auf das Lernen und Verstehen der Inhalte hat. Sie aktualisiert &auml;ltere&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (z.B. Ginns, 2006) und untersucht &ndash; erm&ouml;glicht durch die gr&ouml;&szlig;ere Zahl von verf&uuml;gbaren Studien &ndash; unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text den Lerneffekt wie beeinflusst.</p>



<p>Schr&ouml;der und Cenkci k&ouml;nnen auf insgesamt 58 qualitativ hochwertige experimentelle Vergleiche von integrierter vs. getrennter&nbsp;<strong>Anordnung</strong>&nbsp;von Abbildung und Text zur&uuml;ckgreifen (21 mehr als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Ginns, 2006). Die Studien stammen aus dem Zeitraum von 1989 bis 2017. Insgesamt waren 2.426 Lernende daran beteiligt. Der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;wird in allen ber&uuml;cksichtigten Studien in Form von Wissenstests (Wiedergabe und/oder Transfer) &uuml;berpr&uuml;ft.</p>



<p>Um die <strong>Nachhaltigkeit</strong> der Effekte mit zu erfassen, verwenden die AutorInnen bei der Berechnung der Effekte jeweils die Testdaten mit dem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen zeitlichen Abstand zwischen Lernphase und Testung. Um zu &uuml;berpr&uuml;fen, unter welchen Bedingungen die integrierte Gestaltung von Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich wirkt, erfassen die Autoren das Pr&auml;sentationsmedium, die Art und Dynamik der Abbildung sowie die Redundanz des Lernmaterials, also inwiefern die Information in Abbildung und Text doppelt auftaucht (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt lernen Lernende mit der integrierten Darstellung von Abbildung und Text mehr als mit getrennt dargestellten Informationen (<em>g</em>&nbsp;= 0.63). In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n stellen die AutorInnen fest, dass das&nbsp;<strong>Pr&auml;sentationsmedium</strong>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Einfluss hat: Den gr&ouml;&szlig;ten Effekt hat die Integration bei Arbeitsbl&auml;ttern und in computerbasiertem Lernmaterial. Die Dynamik der Abbildung beeinflusst den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ebenfalls&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: Bei statischen Abbildungen, die nicht animiert oder interaktiv gestaltet sind, sind die Effekte der integrierten Darstellung am gr&ouml;&szlig;ten.</p>



<p>Auch die Redundanz der Inhalte in Abbildung und Text spielt eine Rolle: Wenn die Abbildung nur in Kombination mit dem Text verst&auml;ndlich ist oder wenn der Text auch g&auml;nzlich ohne Abbildung&nbsp;<strong>verst&auml;ndlich</strong>&nbsp;ist, zeigt sich der positive Effekt der integrierten Darstellung am deutlichsten. F&uuml;r die Art der Abbildung dagegen konnte kein bedeutsamer Einfluss nachgewiesen werden. Weitere Details und Informationen zu den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n sind in&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;berichtet:</p>


<h2 id="tablepress-29-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-29">Tabelle 1. Stufen der Moderatoren und Ergebnisse der Moderatorenanalysen.</h2>

<table id="tablepress-29" class="tablepress tablepress-id-29" aria-labelledby="tablepress-29-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">VARIABLE</a></th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3">ANZAHL EFFEKTE</th><th class="column-4"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Pr&auml;sentationsmedium</b></td><td class="column-2">Computerbasiert </td><td class="column-3">20</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Arbeitsblatt</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.80*</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mobiles Ger&auml;t</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt </td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.37</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">2.57*</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Nicht berichtet</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Art der Abbildung</b></td><td class="column-2">zweidimensional</td><td class="column-3">42</td><td class="column-4">0.71*</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">dreidimensional  </td><td class="column-3">3</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Fotografie</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.44*</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.23</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"><b>Dynamik der Abbildung</b></td><td class="column-2">Dynamisch</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Interaktiv </td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.24*</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Statisch</td><td class="column-3">48</td><td class="column-4">0.68*</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><b>Redundanz</b></td><td class="column-2">Abbildung f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.26</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Text f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">25</td><td class="column-4">0.60*</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Abbildung und Text ohne Dopplung des Inhalts</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige </td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></b></td><td class="column-2">Wiedergabe</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Transfer</td><td class="column-3">37</td><td class="column-4">0.65*</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"><b>Schulfach</b></td><td class="column-2">Anatomie/Medizin</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Biologie/Geographie</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.56*</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Technik</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik/Physik</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.49*</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialkunde</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">1.02*</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Kindergarten bis 5. Klasse</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">6. bis 8. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.34*</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">9. bis 12. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.81*</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.99*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsenenbildung</td><td class="column-3">35</td><td class="column-4">0.72*</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.06</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"><b>Region</b></td><td class="column-2">Afrika</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">1.10*</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Asien</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Australien/Neuseeland</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.79*</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Europa </td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.45*</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">USA  </td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.86*</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>*<em>&nbsp;=&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a></em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) ist der Gesamteffekt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.63 als mittelgro&szlig; einzustufen (Basis: 58 Effekte). Damit f&auml;llt er etwas niedriger aus als in der letzten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zum Thema von Ginns:&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.72 (Basis: 37 Effekte). Der geringf&uuml;gige Unterschied l&auml;sst sich durch die erweiterten technischen M&ouml;glichkeiten der Darstellung von Abbildungen und Text erkl&auml;ren. Dadurch entsteht eine gr&ouml;&szlig;ere&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/varianz-statistische-variabilitaet/" target="_self" title="Ein Ma&szlig; daf&uuml;r, wie stark die Einzelwerte um den Mittelwert herum streuen." class="encyclopedia">Varianz</a></strong>. Bei der Integration von Abbildung und Text in Arbeitsbl&auml;ttern kann unter bestimmten Bedingungen ein gro&szlig;er Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.80 erreicht werden. Dies bedeutet dann, dass knapp 80% der Lernenden, die mit optimiertem Lernmaterial arbeiten, einen h&ouml;heren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;erreichen als der Durchschnitt der Kontrollbedingung. Zusammenfassend ist der Effekt der Integration von Abbildung und Text &ndash; insbesondere gemessen am geringen Umsetzungsaufwand &ndash; als substanziell einzuordnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Ergebnisse werden nach verschiedenen Schulf&auml;chern und Altersgruppen differenziert. Bei den Schulf&auml;chern wird f&uuml;r Biologie/Geographie ein mittelgro&szlig;er Effekt, f&uuml;r Technik ein mittelgro&szlig;er Effekt und f&uuml;r Mathematik/Physik ein kleiner Effekt berichtet. Im Sekundarstufenbereich wird f&uuml;r die Klassen 6-8 ein kleiner und f&uuml;r die Klassen 9-12 ein gro&szlig;er Effekt berichtet. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurde lediglich&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;in Form von Wiedergabe-, Transfer- und gemischten Tests untersucht. Motivationale&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n beispielsweise wurden nicht systematisch erfasst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersucht zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die die Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts einschr&auml;nken k&ouml;nnen. F&uuml;r die Dauer der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;(Abstufungen zwischen unter f&uuml;nf bis &uuml;ber 15 Minuten), unterschiedliche Ausrichtungen der Testung (Wiedergabe vs. Transfer), Gestaltung der Testaufgaben (offene Aufgaben, Multiple Choice-Aufgaben, Mischung aus beiden) und verschiedene Arten der Rekrutierung und Belohnung der Probanden konnten keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfl&uuml;sse nachgewiesen werden. F&uuml;r unterschiedliche geographische Regionen (u.a. Europa: kleiner Effekt) und Altersgruppen (verschiedene Abstufungen von Kindergarten bis Studierende) jedoch schon. In diesem Fall sind&nbsp; die&nbsp;<strong>spezifischen</strong>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> ist aus verschiedenen Gr&uuml;nden als bedeutsam einzustufen. Sie stellt ein Update zu fr&uuml;heren &Uuml;berblicksarbeiten dar und erweitert den bisherigen Forschungsstand, indem sie einen dezidierten Fokus auf die <strong>Bedingungen</strong> legt, die sich auf den Effekt der Integration von Abbildung und Text auswirken. Au&szlig;erdem zeigt sie in ihrer systematischen Herangehensweise Forschungsl&uuml;cken auf. So liegen beispielsweise bestimmten Darstellungsvarianten bislang nur wenige Studien vor.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Angaben zur Suche,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und Analyse der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen weitgehend alle Qualit&auml;tsstandards. Lediglich bei der Frage, wie die ber&uuml;cksichtigten Studien genau ausgew&auml;hlt wurden, bleibt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;vage. Genauere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>In diesem Fall f&auml;llt das Fazit sehr eindeutig aus: Bei der Gestaltung von Lernmaterialien, in denen Abbildungen und erkl&auml;render Text kombiniert werden, gilt es, die beiden Informationsquellen m&ouml;glichst sinnvoll nahe beieinander zu platzieren, d.h. <strong>integriert</strong> darzustellen (siehe <em>Abb. 2</em>). Die negativen Effekte von r&auml;umlich getrennten Materialien sind vielfach aufgezeigt und in unterschiedlichsten Kontexten best&auml;tigt worden.</p>



<p>Die Mehrzahl der Befunde stammt aus experimentellen Laborstudien und nicht aus dem Klassenzimmer. Nichtsdestotrotz haben sie eine hohe Relevanz f&uuml;r die Unterrichtspraxis. Der zugrundeliegende <strong>Mechanismus</strong> der kognitiven &Uuml;ber- bzw. Entlastung der Verarbeitungskapazit&auml;ten von Lernenden beansprucht eine grunds&auml;tzliche G&uuml;ltigkeit f&uuml;r effektives Lernen. Dieser Effekt ist besonders bei der Gestaltung von Arbeitsbl&auml;ttern mit zweidimensionalen Abbildungen zu beobachten. Wenn LehrerInnen also ein gezieltes Augenmerk darauf haben, dass sie Lernmaterialien entwickeln oder ausw&auml;hlen, in denen Abbildungen und dazugeh&ouml;rige Texte integriert angeordnet sind, dann k&ouml;nnen sie &ndash; bei sehr geringem Aufwand &ndash; das Lernen deutlich vereinfachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Ein besonders gro&szlig;er Effekt (<em>d</em> = 0.97) f&uuml;r die integrierte Darstellung von Abbildung und Text im Vergleich zu getrennt dargestellten Informationen zeigt sich in der Studie von Tindall-Ford und KollegInnen (2015) f&uuml;r Lernmaterial zu Winkeln im Mathematik-Unterricht. Au&szlig;erdem <strong>verdeutlicht</strong> die Studie den Mehrwert, der entsteht, wenn Lernende die Integration von Abbildung und Text selbst vornehmen. An der Studie im regul&auml;ren Mathematikunterricht der siebten Klasse nahmen 48 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<p>Nach einer kurzen Einf&uuml;hrung der zentralen Konzepte wurden die Sch&uuml;lerinnen zuf&auml;llig in eine von drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt Lernmaterial mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text, die zweite erhielt Material mit integrierter Darstellung (siehe <em>Abb. 2</em>), die dritte Gruppe konnte die Beschriftungstexte am Computerbildschirm selbst an die entsprechenden Stellen in der Abbildung setzen. Beim abschlie&szlig;enden Test schnitt die Gruppe mit der integrierten Darstellung am besten ab; wobei der Unterschied zur dritten Gruppe, die die Integration selbst geleistet hatte, unbedeutend war. Der <strong>Abstand</strong> dieser beiden zur Gruppe mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text war hingegen gro&szlig; und statistisch bedeutsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



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<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Ginns, P. (2006). Integrating information: A meta-analysis of the spatial contiguity and temporal contiguity effects. <em>Learning and Instruction, 16</em>(6), 511&ndash;525.</p>



<p>Schroeder, N. L., &amp; Cenkci, A. T. (2018). Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis. <em>Educational Psychology Review</em>, 1-23. doi:10.1007/s10648-018-9435-9.</p>



<p>Tindall-Ford, S., Agostinho, S., Bokosmaty, S., Paas, F. &amp; Chandler, P. (2015). Computer-based learning of geometry from integrated and split a ention worked examples: the power of self-management. <em>Educational Technology and Society, 18</em>(4), 89-99.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-018-9435-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Schroeder &amp; Cenkci, 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://ro.uow.edu.au/cgi/viewcontent.cgi?article=2813&amp;context=sspapers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tindall-Ford et al., 2015</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Wiesbeck, A.B., &amp; CHU Research Group (2019). Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 23</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-23_Schroeder-2018_Lernmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gestaltung von Lernmaterial: Wie Hervorhebungen den Lernerfolg beeinflussen</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/gestaltung-von-lernmaterial-wie-hervorhebungen-den-lernerfolg-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 12:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive load theory]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3295</guid>

					<description><![CDATA[SchülerInnen müssen beim Lernen häufig eine Fülle an Informationen verarbeiten und die relevantesten herausfiltern. Lehrpersonen können ihre SchülerInnen dabei entscheidend unterstützen – mit Arbeitsmaterialien, in denen wichtige Informationen hervorgehoben sind. Wie sich das Hervorheben von Informationen in Lernmaterialien auf Lernerfolg, Motivation und die kognitive Verarbeitungskapazität von SchülerInnen auswirkt und inwiefern weitere Faktoren wie Vorwissen oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sch&uuml;lerInnen m&uuml;ssen beim Lernen h&auml;ufig eine F&uuml;lle an Informationen verarbeiten und die relevantesten herausfiltern. Lehrpersonen k&ouml;nnen ihre Sch&uuml;lerInnen dabei entscheidend unterst&uuml;tzen &ndash; mit Arbeitsmaterialien, in denen wichtige Informationen hervorgehoben sind. Wie sich das Hervorheben von Informationen in Lernmaterialien auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und die kognitive Verarbeitungskapazit&auml;t von Sch&uuml;lerInnen auswirkt und inwiefern weitere Faktoren wie Vorwissen oder das Fach dabei eine Rolle spielen, untersucht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;A meta-analysis of how signaling affects learning with media&ldquo; von Schneider, Beege, Nebel &amp; Rey (2018).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekte von Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien auf die Wiedergabe und den Transfer von Wissen</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen,<br>Studierende, Erwachsene</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien wirken sich positiv auf die Wiedergabe (<em>g</em> = 0.53, mittlerer Effekt) und den Transfer (<em>g </em>= 0.33, kleiner Effekt) von Wissen aus.</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien reduzieren die kognitive Belastung (<em>g</em> = 0.25, kleiner Effekt) und erh&ouml;hen die Motivation (<em>g </em>= 0.13, kleiner Effekt)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Gerade im MINT-Unterricht vermitteln Lehrpersonen ihren Sch&uuml;lerInnen h&auml;ufig Wissen &uuml;ber komplexe Modelle und Abl&auml;ufe. Sch&uuml;lerInnen stehen dabei vor der Herausforderung, aus einer F&uuml;lle an verbalen und visuellen <strong>Informationen</strong> die relevantesten auszuw&auml;hlen und so zu strukturieren, dass sie diese besser behalten und abrufen k&ouml;nnen. Dies ist insbesondere beim Lernen mit digitalen Medien der Fall, da digitale Arbeitsmaterialien oft komplexer gestaltet sind als klassisches Arbeitsmaterialien wie Arbeitsbl&auml;tter.</p>



<p>Wie k&ouml;nnen Lehrpersonen Lernmaterialien gestalten oder ausw&auml;hlen, die Sch&uuml;lerInnen dabei bestm&ouml;glich unterst&uuml;tzen? Eine Reihe an Befunden zeigt, dass Sch&uuml;lerInnen besser lernen, wenn Lernmaterialien relevante Informationen oder die organisatorische Struktur der Lerninhalte hervorheben, da dadurch die <strong>kognitive Belastung</strong> f&uuml;r die Lernenden geringer ist (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/cognitive-load-theory/" target="_self" title="Annahme, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsged&auml;chtnisses darstellt, das begrenzte Kapazit&auml;ten hat. Wie gro&szlig; die kognitive Belastung beim Lernen ist, h&auml;ngt sowohl von der Komplexit&auml;t der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. &Uuml;bersteigt die kognitive Belastung die Kapazit&auml;t des Arbeitsged&auml;chtnisses, spricht man von kognitiver &Uuml;berlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt&hellip;" class="encyclopedia">cognitive load theory</a></em>). Dieses Prinzip, bei dem die Aufmerksamkeit der Lernenden auf die relevante Information gelenkt wird, wird im Englischen <em>Signaling</em> genannt (dt. Hervorheben, Beispiel siehe <em>Grafik 1</em>).</p>



<p><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-300x167.png" alt="" width="300" height="167" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-300x167.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-140x78.png 140w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik.png 559w"></p>



<p id="caption-attachment-3299">Grafik 1. Beispiel f&uuml;r farbige Hervorhebungen in einer Lernumgebung.</p>



<p>Allerdings sind Hervorhebungen nicht in jedem Fall hilfreich. Manche Hervorhebungen lenken Lernende eher ab. Weil Sch&uuml;lerInnen dann st&auml;rker kognitiv belastet werden, verringert sich auch der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> synthetisiert die <strong>Ergebnisse</strong> bisheriger Studien und untersucht auf dieser Datenbasis, wie sich Hervorhebungen in Lernmaterialien auswirken &ndash; z.B. auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, die Motivation oder die kognitive Belastung. Sie ber&uuml;cksichtigt dabei eine Vielzahl an Faktoren und Rahmenbedingungen, die einen Einfluss haben k&ouml;nnten &ndash; z.B. das Unterrichtsfach oder die Art der Hervorhebungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht einerseits, ob Hervorhebungen in Lernmaterialien den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> in Bezug auf die <strong>Wiedergabe</strong> von Wissen (139 experimentelle Vergleiche) und den <strong>Transfer</strong> von Wissen (70 experimentelle Vergleiche) steigern. Au&szlig;erdem wurde untersucht, wie diese Hervorhebungen sich auf die kognitive Belastung, die Motivation, die Lernzeit und auf Blickbewegungen von Sch&uuml;lerInnen beim Lernen auswirken. Bei der Untersuchung dieser Forschungsfragen ber&uuml;cksichtigen die AutorInnen eine Reihe an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n wie Alter oder Vorwissen, die einen Einfluss auf die Wirkung von Hervorhebungen haben k&ouml;nnten (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>



<p>Die AutorInnen schlie&szlig;en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein, die im Zeitraum von 1970-2016 auf Englisch oder Deutsch in Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a>, als Abschlussarbeiten, Konferenzbeitr&auml;ge oder Onlinepublikationen ver&ouml;ffentlicht wurden. Grundlage der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sind insgesamt 103 Studien mit 12.201 TeilnehmerInnen. Ca. 14&#8239;% von ihnen stammen aus der <strong>Sekundarstufe</strong>. Die Mehrzahl der Studien wurde unter streng kontrollierten Bedingungen im Labor durchgef&uuml;hrt, einige Studien aber auch im Schulkontext.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Zusammengenommen zeigen die Befunde, dass sich Hervorhebungen in Lernmaterialien <strong>positiv</strong> auf die Wiedergabe (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.53, mittlerer Effekt) und den Transfer von Wissen auswirken (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.33, kleiner Effekt). Zudem reduzieren sie die kognitive Belastung (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.25, kleiner Effekt), erh&ouml;hen die Motivation (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.13, kleiner Effekt) und verl&auml;ngern die Lernzeit (<em>g&#8239;</em>=&#8239;0.30, kleiner Effekt). Dar&uuml;ber hinaus zeigen die Analysen der Blickbewegungen, dass Lernende Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien tats&auml;chlich l&auml;nger betrachten als die entsprechenden Passagen ohne Hervorhebungen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.39).</p>



<p>Die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass Hervorhebungen in Texten f&uuml;r die Wiedergabe von Wissen besonders effektiv sind. Bei Abbildungen ist der Effekt ebenfalls positiv, aber kleiner. In Bezug auf den Wissenstransfer beeinflusst die&nbsp;<strong>Art der Hervorhebung</strong>&nbsp;in Abbildungen den Effekt: W&auml;hrend sich farbliche Hervorhebungen positiv auswirken, sind Wegweiser, Beschriftungen, Scheinwerfer und grafische Hervorhebungen nicht wirksam. Blinken beeintr&auml;chtigt den Wissenstransfer sogar. Hervorhebungen sind in allen F&auml;chern au&szlig;er Mathematik effektiv. F&uuml;r alle weiteren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en berichten die AutorInnen keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Befunde. Die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n sind in&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;dargestellt.</p>



<table id="tablepress-28" class="tablepress tablepress-id-28">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th colspan="2" class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a> &amp; STUFEN</th><th class="column-3">ANZAHL STUDIEN<br>
Wiedergabe/Transfer</th><th class="column-4"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)<br>
Wiedergabe</th><th class="column-5"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)<br>
Transfer</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2"><b>Grundsch&uuml;lerInnen</b></td><td class="column-3">7/7</td><td class="column-4">0.19</td><td class="column-5">0.21</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Sch&uuml;lerInnen von weiterf&uuml;hrenden Schulen</b></td><td class="column-3">19/8</td><td class="column-4">0.34*</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Studierende</b></td><td class="column-3">108/52</td><td class="column-4">0.60*</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Erwachsene</b></td><td class="column-3">4/2</td><td class="column-4">0.50</td><td class="column-5">-0.04</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>Vorwissen</b></td><td class="column-2"><b>Niedrig</b><br>
Lernende, die in Vorwissenstests weniger als die H&auml;lfte der Punkte erreichten</td><td class="column-3">37/22</td><td class="column-4">0.42*</td><td class="column-5">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Hoch</b><br>
Lernende, die in Vorwissenstests mehr als die H&auml;lfte der Punkte erreichten</td><td class="column-3">20/16</td><td class="column-4">0.67*</td><td class="column-5">0.55*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtsfach</b></td><td class="column-2"><b>Biologie</b></td><td class="column-3">32/22</td><td class="column-4">0.35*</td><td class="column-5">0.38*</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Chemie</b></td><td class="column-3">4/4</td><td class="column-4">0.80*</td><td class="column-5">0.41</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Mathematik</b></td><td class="column-3">9/9</td><td class="column-4">0.08</td><td class="column-5">-0.03</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Physik</b></td><td class="column-3">36/23</td><td class="column-4">0.43*</td><td class="column-5">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Geografie</b></td><td class="column-3">17/4</td><td class="column-4">0.61*</td><td class="column-5">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Psychologie</b></td><td class="column-3">9/0</td><td class="column-4">0.84*</td><td class="column-5">-</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Erziehungswissenschaften</b></td><td class="column-3">8/8</td><td class="column-4">0.53*</td><td class="column-5">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Sonstige</b></td><td class="column-3">24/2</td><td class="column-4">0.66*</td><td class="column-5">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><b>Lerngeschwindigkeit</b></td><td class="column-2"><b>Durch die Lernumgebung vorgegeben</b><br>
Lernende k&ouml;nnen z.B. keinen Einfluss auf computergesteuerte Lernumgebung nehmen</td><td class="column-3">57/37</td><td class="column-4">0.57*</td><td class="column-5">0.38</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Individuell bestimmbar</b><br>
Lernende k&ouml;nnen den Lernvorgang selbst starten, pausieren oder wiederholen</td><td class="column-3">76/29</td><td class="column-4">0.53*</td><td class="column-5">0.30*</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">6/4</td><td class="column-4">0.24</td><td class="column-5">0.05</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"><b>Darstellungsform</b></td><td class="column-2"><b>Text</b><br>
Hervorhebung als Bestandteil eines Textes</td><td class="column-3">66/13</td><td class="column-4">0.68*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Abbildung</b></td><td class="column-3">70/55</td><td class="column-4">0.68*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">3/2</td><td class="column-4">0.87*</td><td class="column-5">0.39</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"><b>Hervorhebungen im Text</b></td><td class="column-2"><b>Strukturierungshilfen</b><br>
z. B. &Uuml;berschriften oder fettgedruckte W&ouml;rter </td><td class="column-3">57/9</td><td class="column-4">0.71*</td><td class="column-5">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Bildverweis</b><br>
Text verweist z. B. mit einem Pfeil auf ein dazugeh&ouml;riges Bild</td><td class="column-3">5/2</td><td class="column-4">0.38</td><td class="column-5">0.27*</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Farbe</b><br>
z. B. Farbige Unterstreichungen/farbiger Druck</td><td class="column-3">2/0</td><td class="column-4">0.70</td><td class="column-5">-</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Intonation</b><br>
Betonung in einem gesprochenen Text</td><td class="column-3">2/2</td><td class="column-4">0.43</td><td class="column-5">0.70*</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">3/2</td><td class="column-4">1.01*</td><td class="column-5">0.29</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Hervorhebungen in Abbildungen</b></td><td class="column-2"><b>Wegweiser</b><br>
Pfeile oder <i>Pedagogical Agents</i> (meist animierte Computerfiguren, die durch ein Programm f&uuml;hren)</td><td class="column-3">19/12</td><td class="column-4">0.33*</td><td class="column-5">0.21</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Farbe</b><br>
Farbliche Hervorhebung eines bestimmten Teils einer Abbildung</td><td class="column-3">18/16</td><td class="column-4">0.44*</td><td class="column-5">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Beschriftungen</b><br>
Beschriftung eines Teils der Abbildung</td><td class="column-3">6/4</td><td class="column-4">0.32</td><td class="column-5">0.38</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Blinken</b><br>
Blinken eines Teils der Abbildung</td><td class="column-3">3/3</td><td class="column-4">-0.56</td><td class="column-5">-0.47</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Scheinwerfer</b><br>
Lichtkreis auf einem Teil der Abbildung</td><td class="column-3">7/7</td><td class="column-4">0.17</td><td class="column-5">0.29</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Grafisch</b><br>
z. B. Concept Maps<br>
</td><td class="column-3">4/3</td><td class="column-4">0.32</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">16/12</td><td class="column-4">0.77*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"><b>Dauer der Hervorhebung</b></td><td class="column-2"><b>Permanent</b><br>
Hervorhebung bleibt bestehen, z. B. in einem Text</td><td class="column-3">84/27</td><td class="column-4">0.58*</td><td class="column-5">0.31*</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Tempor&auml;r</b><br>
Hervorhebung ist nur vor&uuml;bergehend verf&uuml;gbar, z. B. in einem Video oder einer Animation</td><td class="column-3">53/38</td><td class="column-4">0.46*</td><td class="column-5">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"><b>Publikationsjahr der Studie</b></td><td class="column-2"><b>Vor 2000</b></td><td class="column-3">52/9</td><td class="column-4">0.65*</td><td class="column-5">0.06</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Nach 2000</b></td><td class="column-3">87/61</td><td class="column-4">0.46*</td><td class="column-5">0.37*</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>* <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich f&uuml;r die Wiedergabe von Wissen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.53) und im kleinen Bereich f&uuml;r den Transfer von Wissen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.33). Die Gr&ouml;&szlig;e dieser Effekte bedeuten, dass ca. 70&#8239;% der Sch&uuml;lerInnen, die mit Lernmaterialien mit Hervorhebungen gearbeitet haben, Lerninhalte <strong>besser</strong> wiedergeben und 62 % die Lerninhalte besser auf andere Aufgaben anwenden k&ouml;nnen als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigt nur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die unter stark kontrollierten Versuchsbedingungen durchgef&uuml;hrt wurden. Sie beruht auf einer gro&szlig;en Zahl an Studien &ndash; und es finden sich fast durchg&auml;ngig positive Effekte, die im Einzelnen noch deutlich gr&ouml;&szlig;er ausfallen k&ouml;nnen (vgl. <em>Tabelle 1</em>). Diese drei Punkte sprechen f&uuml;r die <strong>positive Wirkung</strong> von Hervorhebungen in Lernmaterialien und die Belastbarkeit der durchgef&uuml;hrten Analysen.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die AutorInnen schl&uuml;sseln ihre Ergebnisse sehr differenziert nach unterschiedlichen F&auml;chern, Altersstufen und mehreren Erfolgskriterien (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und kognitive Belastung) auf. Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sind hilfreich f&uuml;r Lernende aller Altersstufen &ndash; von Sch&uuml;lerInnen der Grundschule bis hin zu Erwachsenen. Im Bereich Wissenstransfer zeigen sich zwischen den (Schul-)F&auml;chern keine Unterschiede. F&uuml;r die Wiedergabe von Wissen haben Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sehr&nbsp;<strong>unterschiedliche Effekte</strong>&nbsp;je nach Fach: am Gr&ouml;&szlig;ten sind sie in Psychologie, Geographie und Erziehungswissenschaften, in den F&auml;chern Physik und Biologie etwas kleiner. Die Tatsache, dass der Effekt in Mathematik nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;ist, f&uuml;hren die AutorInnen darauf zur&uuml;ck, dass in diesem Fach nur wenige Inhalte in Textform dargestellt werden und die Inhalte sehr abstrakt sind.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die AutorInnen testen zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n (vgl. <em>Tabelle 1</em>), um zu sehen, inwiefern der Gesamteffekt f&uuml;r unterschiedliche Bedingungen generalisierbar ist. Die Gesamteffekte bieten gr&ouml;&szlig;tenteils eine gute <strong>Orientierung</strong>. F&uuml;r einige wenige Bereiche &ndash; z.B. das Unterrichtsfach &ndash; unterscheiden sich die Befunde bedeutsam und die spezifischen Werte f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen sind dementsprechend aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n beruhen allerdings gr&ouml;&szlig;tenteils auf kleinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n &ndash; und nicht alle Studien untersuchen alle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en. Die einzelne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> wird dadurch unpr&auml;ziser und muss mit Vorbehalt interpretiert werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Im Vergleich zu spezifischeren Arbeiten (H&ouml;ffler &amp; Leunter, 2007; Richter et al., 2016) liefert diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ein umfassendes Bild zur Wirksamkeit von Hervorhebungen. Gleichzeitig illustriert sie, wie sich der&nbsp;<strong>Fokus</strong>&nbsp;der Forschung &uuml;ber die Zeit ver&auml;ndert hat: W&auml;hrend Effekte auf den Transfer von Wissen vor 2000 kaum untersucht wurden, stand dieser Aspekt nach 2000 im Fokus der Forschung. Wissenschaftlich interessant ist auch, dass die Befunde von Schneider und Kollegen im Gegensatz zu den Befunden von Richter und KollegInnen nicht belegen, dass Lernende mit weniger Vorwissen besonders von Hervorhebungen profitieren. Damit liefern sie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a>&nbsp;gegen die Expertise-Umkehr-Hypothese, die davon ausgeht, dass Lernende mit geringem Vorwissen mehr von instruktionalen Hilfen in Lernmaterialien profitieren.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nahezu exemplarisch den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die einzelnen Schritte des Erstellungsprozesses der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (Suche, Studienauswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse) sind sehr <strong>transparent</strong> und nachvollziehbar beschrieben und daher als methodisch verl&auml;sslich einzuordnen. Eine detaillierte Beurteilung finden Sie in unserem Rating Sheet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Durch Arbeitsmaterialien, in denen lernrelevante Informationen hervorgehoben sind, k&ouml;nnen Lehrpersonen ihre Sch&uuml;lerInnen effektiv beim Lernen unterst&uuml;tzen und deren Motivation steigern. Sch&uuml;lerInnen befassen sich l&auml;nger, zielgerichteter und mit gr&ouml;&szlig;erem Erfolg mit entsprechend gestalteten Arbeitsmaterialien. F&uuml;r diese Schlussfolgerung liefert die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ein solides&nbsp;<strong>Fundament</strong>. Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sind f&uuml;r Lernende aller Altersgruppen unabh&auml;ngig vom Vorwissen sinnvoll &ndash; sowohl in Bezug auf die Wiedergabe als auch auf den Transfer von Wissen.</p>



<p>Prinzipiell k&ouml;nnen Lehrpersonen fast alle Arten von Hervorhebungen einsetzen, um Sch&uuml;lerInnen in ihrem Lernprozess zu unterst&uuml;tzen. Am wirksamsten sind Hinweise in Texten, die <strong>permanent</strong> bestehen bleiben (z.&#8239;B. eine fett gedruckte &Uuml;berschrift in einem Text im Vergleich zu einem Hinweispfeil auf einer Folie, die weiter geklickt wird). Nur sehr wenige Hervorhebungen, wie z.&#8239;B. blinkende Hinweise auf Powerpointfolien, haben keine oder kontraproduktive Auswirkungen auf das Lernen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a> von Reisslein, Johnson &amp; Reisslein (2015) zeigt deutlich, dass schon kleine Ver&auml;nderungen in einer digitalen Lernumgebung &ndash; in diesem Fall farbige Hervorhebungen &ndash; eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Auswirkung auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> haben k&ouml;nnen. Die AutorInnen lie&szlig;en 74 Sch&uuml;lerInnen im Alter von 14 bis 15 Jahren eine <strong>E-Learning-Umgebung</strong> zu elektrischen Schaltungen und Parallelschaltungen bearbeiten und unterteilten sie dabei nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen: In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> war die Schrift in der Lernumgebung komplett schwarz-wei&szlig; gehalten, in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> waren wichtige Ausdr&uuml;cke oder physikalische Zeichen/Einheiten farbig markiert (Spannung blau, Strom rot und Widerstand schwarz, vgl. <em>Grafik 1</em>).</p>



<p>Nach einem Vorwissenstest bearbeiteten die Sch&uuml;lerInnen die Lerneinheit, die aus Abbildungen und einem begleitenden, gesprochenen Erkl&auml;rtext bestand. W&auml;hrend die Sch&uuml;lerInnen den Erkl&auml;rtext anh&ouml;rten, wurden die einzelnen Elemente der Abbildung (vgl. <em>Grafik 1</em>) nach und nach eingeblendet. Anschlie&szlig;end folgte eine <strong>&Uuml;bungseinheit</strong>, in der die Sch&uuml;lerInnen ihr Wissen anwenden und ihre L&ouml;sungen jeweils in das Programm eingeben konnten. Sie erhielten direkt R&uuml;ckmeldung zu ihren Antworten. Abgesehen von den farblichen Unterschieden waren die Lernumgebung und der komplette Versuchsablauf f&uuml;r alle Sch&uuml;lerinnen genau gleich.</p>



<p>Der abschlie&szlig;ende Test, in dem die Sch&uuml;lerInnen ihr Wissen auf vergleichbare Aufgabestellungen anwenden mussten, wurde f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen auf Papier und in schwarz-wei&szlig; durchgef&uuml;hrt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>, die mit den farbigen Hervorhebungen gearbeitet hatte, schnitt sowohl beim <strong>L&ouml;sen</strong> der Praxisaufgaben als auch im anschlie&szlig;enden Test besser ab. Sch&uuml;lerInnen dieser Gruppe waren zudem motivierter. Im Gegensatz dazu berichtete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die ausschlie&szlig;lich mit schwarz-wei&szlig;er Schrift gearbeitet hatte, eine gr&ouml;&szlig;ere kognitive Belastung und sie brauchte l&auml;nger zur Bearbeitung der Aufgaben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>H&ouml;ffler, T.N., &amp; Leutner, D. (2007). Instructional animation versus static pictures: A meta-analysis. <em>Learning and Instruction 17</em>, 722-738. doi: 10.1016/j.learninstruc.2007.09.013.</p>



<p>Richter, J., Scheiter, K., &amp; Eitel, A. (2016). Signaling text-picture relations in multimedia learning. A comprehensive meta-analysis. <em>Educational Research Review, 58</em>(1), 7-14. doi: 10.1016/j.edurev.2015.12.003.</p>



<p>Spyridakis, J. H. (1989). Signaling effects: A review of the research &ndash; Part I. <em>Journal of Technical Writing and Communication, 19</em>(3), 227&ndash;240. doi: 10.2190/UA49-PQ9K-H1MN-DYK9.</p>



<p>Schneider, S., Beege, M., Nebel, S., &amp; Rey, G.D. (2017). A meta-analysis of how signaling affects learning with media. <em>Educational Research Review, 23</em>, 1-24. doi: 10.1016/j.edurev.2017.11.001.</p>



<p>Reisslein, J., Johnson, A. M., &amp; Reisslein, M. (2016). Color Coding of Circuit Quantities in Introductory Circuit Analysis Instruction. <em>IEEE Transactions on Education, 17</em>, 19-36. doi: 10.1109/TE.2014.2312674.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X17300581" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schneider et al., 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://ieeexplore.ieee.org/document/6783753" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reisslein et al., 2016</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Wiesbeck, A.B., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). Gestaltung von Lernmaterial: Wie Hervorhebungen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 22</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_831650_gestaltung_von_lernmaterial_wie_hervorhebungen_den_lernerfolg_beeinflussen.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU_KR-22_-Schneider_2017_Lernmaterial_Hervorhebungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/Rating-Sheet-KR-22-Schneider2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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