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Selbstbestimmungstheorie

Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu klären, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivitäten ausüben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen können und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verläuft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische Motivation entsteht durch externe Faktoren wie Belohnungen (z.B. Preise) oder Druck (z.B. Erwartungen der Eltern). Umgekehrt bezeichnet intrinsische Motivation den Antrieb, sich für etwas zu engagieren, weil man dabei eine innere Befriedigung verspürt (z.B. Interesse, Freude). Die Theorie betont auch die Rolle von drei grundlegenden psychologischen Bedürfnissen – Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Sie geht davon aus, dass Menschen am motiviertesten sind, wenn diese Bedürfnisse befriedigt sind. Diese durch wissenschaftliche Evidenz gestützte Theorie wird verwendet, um Motivation in vielen Kontexten zu erklären, z.B. in Bildung, Arbeit, Sport und Gesundheit.

Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:

  • Autonomie fördern UND Struktur geben: Wie beide Strategien die Lernmotivation stärken