<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Clearing House Unterricht</title>
	<atom:link href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de</link>
	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Dec 2025 08:53:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>
	<item>
		<title>Autonomie fördern UND Struktur geben: Wie beide Strategien die Lernmotivation stärken</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/autonomie-foerdern-und-struktur-geben-wie-beide-strategien-die-lernmotivation-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen & Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomieerleben]]></category>
		<category><![CDATA[extrinsisch]]></category>
		<category><![CDATA[intrinsisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzerleben]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmungstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützungsdimension]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7322</guid>

					<description><![CDATA[Selbstbestimmte Lernende lernen aus eigenem Antrieb, weil sie das Lernen selbst als lohnend empfinden. Nach der Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Ryan &#38; Deci, 2000, 2017) spielen dabei insbesondere auch die Bedürfnisse nach Autonomie und Kompetenz eine zentrale Rolle. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass Lehrkräfte das Autonomieerleben der&#160;SchülerInnen beispielsweise durch das Anbieten sinnvoller Wahlmöglichkeiten und durch einfühlsames [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbstbestimmte Lernende lernen aus eigenem Antrieb, weil sie das Lernen selbst als lohnend empfinden. Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> der Motivation (Ryan &amp; Deci, 2000, 2017) spielen dabei insbesondere auch die Bed&uuml;rfnisse nach Autonomie und Kompetenz eine zentrale Rolle. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass Lehrkr&auml;fte das Autonomieerleben der&nbsp;Sch&uuml;lerInnen beispielsweise durch das Anbieten sinnvoller Wahlm&ouml;glichkeiten und durch einf&uuml;hlsames Zuh&ouml;ren f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte das&nbsp;Kompetenzerleben durch die strukturierenden Ma&szlig;nahmen wie klaren Anweisungen und umsetzbarem Feedback unterst&uuml;tzen. Bisher wurden Autonomieunterst&uuml;tzung und strukturierende Ma&szlig;nahmen jedoch meist getrennt voneinander untersucht. Daher bleiben wichtige Fragen offen: In welchem Zusammenhang stehen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur? Variieren diese Zusammenh&auml;nge je nach Schulstufe, Fach, Kultur oder Datenerhebungsmethode? Und wie h&auml;ngen sie individuell und gemeinsam mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen zusammen? Patzak und Zhang (2025) untersuchen diese Fragen in ihrer Studie &bdquo;Blending&nbsp;teacher autonomy support and provision of structure in the classroom for optimal motivation: A systematic review and meta-analysis&rdquo;.&nbsp;Finden Sie in unserem Kurzreview heraus, ob die F&ouml;rderung der Autonomie, die strukturierende Ma&szlig;nahmen oder deren Kombination den gr&ouml;&szlig;ten Zusammenhang mit den Lernergebnissen von Sch&uuml;lerInnen hat.</p>



<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Die Beziehung zwischen den Strategien der Lehrkr&auml;fte zur F&ouml;rderung der Selbstst&auml;ndigkeit und Kompetenz der Sch&uuml;lerInnen (&uuml;ber Strukturen), die Variabilit&auml;t dieser Beziehung in Abh&auml;ngigkeit von verschiedenen Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n und die Beziehung zwischen der Autonomieunterst&uuml;tzung und Kompetenz und den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen.</p>



<p><strong>Untersuchte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a></strong>: Sch&uuml;lerInnen<strong>, </strong>Studierende und Lehrkr&auml;fte</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>: </strong>die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen zeigten insgesamt einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Zusammenhang (<em>r</em>&nbsp;= 0.53)<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;trugen zu individuellen und kollektiven Beziehungen mit motivierenden Ergebnissen f&uuml;r die Studierenden bei. Die kollektiven Beziehungen waren gr&ouml;&szlig;er.</li>



<li>Die Kombination aus Unterst&uuml;tzung der Autonomie und Strukturen war am st&auml;rksten mit dem Autonomiegef&uuml;hl der Studierenden (<em>r</em>&nbsp;= 0.47) und ihrem Kompetenzgef&uuml;hl (<em>r</em>&nbsp;= 0.36) verbunden.</li>



<li>Die Beziehung zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und der&nbsp;Strukturierende Ma&szlig;nahmen&nbsp;war bei &auml;lteren Lernenden gr&ouml;&szlig;er.</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a></strong> (Deci &amp; Ryan, 2000, 2017) der Lernmotivation erkl&auml;rt, wie Lernende sowohl <strong>extrinsische</strong> als auch <strong>intrinsische Motivation</strong> entwickeln k&ouml;nnen.&nbsp;<em><strong>Extrinsische Motivation</strong></em>&nbsp;bedeutet, dass Lernende Aktivit&auml;ten haupts&auml;chlich auf Grundlage externer Erwartungen oder Belohnungen (z. B. Lob) aus&uuml;ben. Bisherige Forschung konnte zeigen, dass dies zu einer Abh&auml;ngigkeit von externen Anreizen f&uuml;hren und die <strong>langfristige Leistung</strong> oder Zufriedenheit verringern kann. Durch&nbsp;<em><strong>Internalisierung</strong></em>&nbsp;kann sich extrinsisch motiviertes Verhalten jedoch in &Uuml;berzeugungen, Werte und Handlungen <strong>umwandeln</strong>, die besser mit dem Selbstverst&auml;ndnis einer Person &uuml;bereinstimmen. Dieser Prozess kann langfristig zu <em><strong>intrinsischer Motivation</strong>&nbsp;</em>f&uuml;hren, also dem Wunsch, eine Aktivit&auml;t aufgrund ihres inh&auml;renten Interesses an einem Lerninhalt, ihrer Freude oder ihres pers&ouml;nlichen Wertempfindens bei einer Lernaktivit&auml;t auszu&uuml;ben. <strong>Intrinsische Motivation</strong> wird mit einer besseren Entwicklung, mehr Wohlbefinden und qualitativ hochwertigem Lernen in <strong>Verbindung</strong> gebracht. Laut der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> finden Internalisierung und die Entwicklung intrinsischer Motivation statt, wenn die <strong>grundlegenden</strong> <strong>psychologischen Bed&uuml;rfnisse</strong> nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Verbundenheit unterst&uuml;tzt werden.</p>



<p>Im Unterricht kann die intrinsische Motivation der Sch&uuml;lerInnen <strong>aktives Engagement</strong> und <strong>Lernen</strong> f&ouml;rdern. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen die Internalisierung und die Entwicklung intrinsischer Motivation der Lernenden f&ouml;rdern, indem sie die Bed&uuml;rfnisse der Lernenden nach Autonomie und Kompetenz unterst&uuml;tzen. Beide Bed&uuml;rfnisse sind mit positiven schulischen Leistungen verbunden.</p>



<p><em><strong>Autonomie</strong></em>&nbsp;spiegelt das Gef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen wider, Verantwortung und Kontrolle &uuml;ber ihre interessengerechten Lernziele und -erfahrungen zu haben. Die&nbsp;<strong><em>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</em></strong>&nbsp;durch Lehrkr&auml;fte umfasst daher das Verstehen der Perspektiven der Sch&uuml;lerInnen, die F&ouml;rderung ihres Wohlbefindens und die Schaffung von Bedingungen, die sie dazu ermutigen, sinnvolle Entscheidungen zu treffen und sich aktiv an ihrem eigenen Lernen zu beteiligen. Zu den g&auml;ngigen Strategien geh&ouml;ren das Anbieten von Wahlm&ouml;glichkeiten, das Geben von Erkl&auml;rungen, das Anpassen an das Tempo der Lernenden und das einf&uuml;hlsame Zuh&ouml;ren.</p>



<p><em><strong>Kompetenz</strong></em>&nbsp;spiegelt die Wahrnehmung der Sch&uuml;lerInnen ihrer F&auml;higkeiten und ihrer Effektivit&auml;t im Unterricht, beim Lernen und beim Erreichen akademischer Ziele wider. Lehrkr&auml;fte unterst&uuml;tzen das Kompetenzerleben, indem sie&nbsp;<strong>strukturierende Ma&szlig;nahmen</strong>, die es den Lernenden erm&ouml;glichen, F&auml;higkeiten aufzubauen und unn&ouml;tige Schwierigkeiten zu vermeiden. <strong>Strukturelle Unterst&uuml;tzung</strong> kann entweder leitend (z. B. Anpassung der Aufgaben an die sich entwickelnden F&auml;higkeiten der Sch&uuml;ler) oder kl&auml;rend sein (z. B. Bereitstellung expliziter Anweisungen, Erwartungen und umsetzbarer R&uuml;ckmeldungen). <a>Forschungsergebnisse deuten darauf hin</a>, dass sich die <strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong> und die <strong>strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> gegenseitig erg&auml;nzen k&ouml;nnen, um die Lernergebnisse zu verbessern und es Lehrkr&auml;ften zu erm&ouml;glichen, bed&uuml;rfnisorientierten Unterricht zu praktizieren (Jang et al., 2010). Bisher hat jedoch keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ihre Beziehung untersucht. Patzak und Zhang (2025) schlie&szlig;en diese L&uuml;cke mit ihrer <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>sbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a></strong>.&nbsp;<a href="https://www.deepl.com/en/translator#_msocom_1" target="_blank" rel="noopener"></a>Ihre Ergebnisse tragen dazu bei, zu kl&auml;ren, was im Unterricht am wichtigsten ist: Autonomieunterst&uuml;tzung, Struktur oder beides.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen Patzak und Zhang (2025) zwei Unterst&uuml;tzungsformen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a>: Autonomieunterst&uuml;tzung und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung des Kompetenzerlebens. Im Gegensatz zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, die die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en durch den Vergleich von <strong>Versuchs- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n</strong> in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n untersuchen, handelt es sich hier um eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">korrelation</a>sbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>.&nbsp;Hierbei stehen die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en oder Beziehungen zwischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n im Fokus. Diese Art der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert keine Informationen &uuml;ber die Wirksamkeit einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>, sondern bietet vielmehr einen <strong>&Uuml;berblick &uuml;ber die Zusammenh&auml;nge </strong>zwischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n in verschiedenen Studien und das Ausma&szlig;, in dem sie die Lernergebnisse von Sch&uuml;lerInnen vorhersagen. <strong>Konkret untersuchen die AutorInnen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>wie Autonomieunterst&uuml;tzung und strukturierende Ma&szlig;nahmen zusammenh&auml;ngen,</li>



<li>ob diese Beziehung je nach Kontext (d. h. Schulstufe, Fach, Kultur und Datenerhebungsmethode) variiert und&nbsp;</li>



<li>wie diese Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen einzeln und gemeinsam mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen zusammenh&auml;ngen.</li>
</ol>



<p>Dar&uuml;ber hinaus berichten sie &uuml;ber die Konzeptualisierungen beider Unterst&uuml;tzungsformen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a>basis umfasst <strong>94 Studien</strong> aus den Jahren 2002 bis 2024. Die Meta-Analyse st&uuml;tzt sich so auf <strong>110 korrelative Effektgr&ouml;&szlig;en</strong> zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur, <strong>85 korrelative</strong> Effektgr&ouml;&szlig;en zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Lernergebnissen</strong>, und <strong>85 korrelative</strong> Effektgr&ouml;&szlig;en zwischen <strong>Struktur und Lernergebnissen</strong>. Diese Studien wurden durch eine gr&uuml;ndliche Suche in mehreren Datenbanken und erg&auml;nzenden Recherchen ermittelt und umfassten insgesamt Daten von 592.553 Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;ften.</p>



<p>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur wurden in den Studien durch <strong>Sch&uuml;ler- und Lehrkraftbefragungen</strong> sowie durch <strong>Beobachtungsinstrumente</strong> erfasst. Typische Strategien und Verhaltensweisen lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong></td><td><strong>Strukturierende Ma&szlig;nahmen</strong></td></tr><tr><td>&ndash; Wahlm&ouml;glichkeiten anbieten<br>&ndash; Begr&uuml;ndungen geben<br>&ndash; Negative Gef&uuml;hle anerkennen<br>&ndash; Perspektive der Sch&uuml;lerInnen einnehmen<br>&ndash; Sch&uuml;lerstimmen einbeziehen<br>&ndash; Interessen der Sch&uuml;lerInnen ber&uuml;cksichtigen<br>&ndash; Einladende Sprache nutzen<br>&ndash; Bed&uuml;rfnisf&ouml;rderliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> anbieten<br>&ndash; Geduld zeigen<br>&ndash; Respekt zeigen</td><td>&ndash; Anleitung anbieten<br>&ndash; Erwartungen kl&auml;ren<br>&ndash; Ermutigen</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ergab einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt f&uuml;r den Zusammenhang zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und der strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.53). Das bedeutet, dass beide Unterst&uuml;tzungsformen in der Praxis h&auml;ufig <strong>gemeinsam auftreten</strong>, statt sich auszuschlie&szlig;en. Au&szlig;erdem wurde festgestellt, dass dieser Zusammenhang &uuml;ber verschiedene F&auml;cher und kulturelle Kontexte hinweg stabil ist. Hinsichtlich der<strong> Schularten</strong> jedoch variierte die St&auml;rke des Zusammenhangs <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: In der Sekundarstufe (<em>r</em>&nbsp;= 0.56) und bei Studierenden (<em>r</em>&nbsp;= 0.57) fiel der Zusammenhang st&auml;rker aus als in der Grundschule (<em>r</em>&nbsp;= 0.29). Die Datenerhebungsmethode f&uuml;r Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur hatten ebenfalls einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfluss auf ihre Beziehung, wobei die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n bei Sch&uuml;lerberichten (<em>r</em>&nbsp;= 0.59) gr&ouml;&szlig;er waren als bei Lehrerberichten (<em>r</em>&nbsp;= 0.45) und Beobachtungen (<em>r</em>&nbsp;= 0.36).</p>



<p>Die AutorInnen fanden auch heraus, dass sowohl die Autonomieunterst&uuml;tzung als auch die strukturierenden Ma&szlig;nahmen einen <strong>positiven Zusammenhang zu den Lernergebnissen</strong> der Sch&uuml;lerInnen leisteten. Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie zeigte den gr&ouml;&szlig;ten Zusammenhang mit dem Autonomieerleben der Sch&uuml;lerInnen (<em>r</em>&nbsp;= 0.29) und ihrem akademischen Engagement (<em>r</em>&nbsp;= 0.21). Die strukturierende Ma&szlig;nahme war am st&auml;rksten mit dem Kompetenzerleben der Sch&uuml;lerInnen (<em>r</em>&nbsp;= 0.25), ihrem Autonomieerleben (<em>r</em>&nbsp;= 0.21) und ihrem akademischen Engagement (<em>r</em>&nbsp;= 0.19) verbunden. Weder Autonomieunterst&uuml;tzung noch strukturierende Ma&szlig;nahmen zeigten einen s<strong>ignifikanten Zusammenhang </strong>mit <strong>kontrollierter Motivation</strong> (Belohnung/Bestrafung durch &auml;u&szlig;eres Umfeld).&nbsp;</p>



<p>Schlie&szlig;lich stellten sie fest, dass die kombinierte Unterst&uuml;tzung einen gr&ouml;&szlig;eren Zusammenhang mit den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen hatte als die einzelnen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r sich genommen. Die Kombination aus Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur stand am st&auml;rksten im Zusammenhang mit dem <strong>Autonomiegef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.47) und dem <strong>Kompetenzgef&uuml;hl der Sch&uuml;lerInnen</strong> (<em>r</em>&nbsp;= 0.36).</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_Moderator.pdf">Tabelle 1</a> k&ouml;nnen Sie die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>effekte auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur einsehen. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_2_AS-S-mit-Learning-Outcomes.pdf">Tabelle 2</a> zeigt den Zusammenhang zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung bzw. Struktur und dem Lernoutcome.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Hornstra et al. (2021) untersuchten, wie Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe das <strong>Unterrichtsklima erleben</strong> und wie diese<strong> Wahrnehmung mit ihrer Motivation</strong> zusammenh&auml;ngt. Insgesamt nahmen <strong>287 Sch&uuml;lerInnen</strong> der 7. Jahrgangsstufe teil, die im regul&auml;ren Unterricht der F&auml;cher Mathematik, Englisch oder Niederl&auml;ndisch befragt wurden.&nbsp;</p>



<p>Ziel der Studie war es, zu erfassen, ob <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</strong> im Unterricht <strong>gemeinsam </strong>auftreten und wie stark beide Aspekte mit der Motivation der Sch&uuml;lerInnen verbunden sind. Die Sch&uuml;lerInnen f&uuml;llten dazu einmalig den &bdquo;Teacher as Social Context Questionnaire&ldquo; (TASC) aus. Damit wurden <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung</strong> (z.B. Wahlm&ouml;glichkeiten, nachvollziehbare Begr&uuml;ndungen) und <strong>Struktur</strong> (z.B. klare Erwartungen, verst&auml;ndliche Schrittfolgen) erfasst. Zus&auml;tzlich bearbeiteten sie den &bdquo;Self-Regulation Questionnaire &ndash; Academic&ldquo; (SRQ-A), mit dem <strong>autonome Motivation</strong> (z.B. aus eigenem Interesse oder pers&ouml;nlichen Werten) und <strong>kontrollierte Motivation</strong> (z.B. durch &auml;u&szlig;ere Bestrafungen/Belohnungen veranlasst) im jeweiligen Fach eingesch&auml;tzt wurde.&nbsp;</p>



<p>Die Ergebnisse zeigten einen <strong>deutlich positiven Zusammenhang</strong> zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur Lehrkr&auml;fte, die viel Autonomieunterst&uuml;tzung bieten, schaffen in der Regel auch <strong>klare und hilfreiche Strukturen</strong>. Beide Unterst&uuml;tzungsformen standen zudem in engem Zusammenhang mit einer h&ouml;heren <strong>autonomen Motivation</strong> der Sch&uuml;lerInnen. Sch&uuml;lerInnen, die sich st&auml;rker unterst&uuml;tzt f&uuml;hlten, sch&auml;tzten ihre eigenen schulischen Leistungen au&szlig;erdem h&ouml;her ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ergab, dass die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;insgesamt einen <strong>positiven und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Zusammenhang</strong> zeigten (<em>r</em>&nbsp;= 0.53). Von diesen 110 Effektgr&ouml;&szlig;en, waren lediglich sieben negativ, was darauf hindeutet, dass die Beziehung &uuml;berwiegend verst&auml;rkend war: Wenn die Unterst&uuml;tzung der Autonomie im Klassenzimmer zunimmt, nimmt also auch die&nbsp;Strukturierende Ma&szlig;nahmen&nbsp;tendenziell zu. Die St&auml;rke und Richtung der Gesamteffekt deutet darauf hin, dass Lehrkr&auml;fte, die ihren Sch&uuml;lerInnen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre <strong>grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnisse</strong> bieten, dies in Bezug auf Autonomie und Kompetenz recht konsequent tun.</p>



<p>Im Vergleich zu vielen anderen Befunden aus der p&auml;dagogisch-psychologischen Unterrichtsforschung ist dieser <strong>Gesamteffekt bemerkenswert hoch</strong>. Andere Meta-Analysen im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a> berichten typischerweise nur &uuml;ber kleinere bis moderate Zusammenh&auml;nge zwischen <strong>&bdquo;Need Support&ldquo;</strong>, d.h. Unterst&uuml;tzung zu grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnissen und Lernergebnissen. So fanden beispielsweise Mammadov und Schroeder (2023) einen durchschnittlichen Zusammenhang von&nbsp;<em>r</em>&nbsp;= .32 zwischen der wahrgenommenen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung durch Lehrkr&auml;fte</strong> <strong>bzw. Eltern </strong>und <strong>positiven Lern- und Motivations<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n</strong>.</p>



<p>Die AutorInnen stellten au&szlig;erdem fest, dass die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;jeweils <strong>unterschiedliche Zusammenh&auml;nge</strong> zu den Lernergebnissen der Sch&uuml;lerInnen aufwiesen: Die Unterst&uuml;tzung der Autonomie zeigte die st&auml;rksten Zusammenh&auml;nge mit dem <strong>Autonomieerleben</strong> und dem <strong>akademischen Engagement </strong>der Lernenden, w&auml;hrend die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;die st&auml;rksten Zusammenh&auml;nge mit dem Kompetenzgef&uuml;hl, dem <strong>Autonomiegef&uuml;hl</strong> und dem <strong>akademischen Engagement</strong> aufwies. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Einsatz von Strategien zur Unterst&uuml;tzung der Autonomie durch die Lehrkr&auml;fte und die&nbsp;strukturierenden Ma&szlig;nahmen&nbsp;zur F&ouml;rderung der Kompetenz von Sch&uuml;lerInnen jeweils auf unterschiedliche, aber sich erg&auml;nzende Weise zur Motivation dieser beitragen. Dar&uuml;ber hinaus war der Zusammenhang zwischen <strong>kombinierter Unterst&uuml;tzung </strong>und den <strong>Lernergebnissen</strong> der Sch&uuml;lerInnen sogar noch gr&ouml;&szlig;er. Dies deutet darauf hin, dass die Unterst&uuml;tzung von Autonomie und Kompetenz, wenn sie zusammen eingesetzt werden, mit besseren Lernergebnissen verbunden ist als die Unterst&uuml;tzung nur einer dieser Bereiche.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/CHU_Handout_Pearsons-r-Effect-Size-Handout-1.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Es wurden sechs verschiedene Lernergebnisse in Zusammenhang mit der Autonomieunterst&uuml;tzung und den Strukturangeboten untersucht. Dabei ging es um <strong>Autonomiegef&uuml;hl, Kompetenzgef&uuml;hl, autonome Motivation, kontrollierte Motivation, akademisches Engagement und akademische Leistung</strong>. Anhand fr&uuml;herer Ergebnisse wurde vorausgesagt, dass alle Ergebnisse (mit Ausnahme der kontrollierten Motivation) eine positive Beziehung zur <strong>Unterst&uuml;tzung der Autonomie</strong> und zu den <strong>strukturierenden Ma&szlig;nahmen</strong> aufweisen w&uuml;rden. Diese Hypothese wurde best&auml;tigt. F&uuml;r die <strong>kontrollierte Motivation</strong> dagegen wurde in den Hypothesen ein negativer Zusammenhang bei der Unterst&uuml;tzung der Bed&uuml;rfnisse vorausgesagt. Da diese Zusammenh&auml;nge jedoch <strong>nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> </strong>waren, konnte diese Hypothese durch die Studie <strong>nicht best&auml;tigt</strong> wurde.&nbsp;</p>



<p>Die Beziehung zur Unterst&uuml;tzung der Bed&uuml;rfnisse wurde auch anhand verschiedener <strong>Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n </strong>bewertet, um die differenzierte Auspr&auml;gung des Zusammenhangs zu bestimmen. Untersucht wurde, ob sich die Beziehung je nach <strong>Fach</strong> (allgemeinbildende/gemischte F&auml;cher, MINT-F&auml;cher, Sport und Sozialwissenschaften) oder <strong>Klassenstufe </strong>(Grundschule, Sekundarstufe und postsekund&auml;re Bildung) ver&auml;nderte. In Bezug auf das <strong>Bildungsniveau</strong> stellten sie fest, dass der Zusammenhang in der Sekundarstufe und an der Universit&auml;t st&auml;rker ausgepr&auml;gt war. Dies deutet darauf hin, dass die Unterst&uuml;tzung von Autonomie und Kompetenz bei <strong>&auml;lteren Lernenden</strong> Hand in Hand gehen kann, w&auml;hrend Lehrkr&auml;fte<strong> j&uuml;ngerer Lernender</strong> m&ouml;glicherweise nicht so h&auml;ufig beide Arten der Unterst&uuml;tzung kombiniert einsetzen. Zudem wurde untersucht, ob sich der Zusammenhang je nach <strong>Datenerhebungsmethode</strong> (Sch&uuml;lerbericht, Lehrerbericht und Beobachtung) ver&auml;ndert. Dabei zeigte sich, dass der Zusammenhang bei Sch&uuml;lerberichten deutlich st&auml;rker ausgepr&auml;gt war. Dies deutet darauf hin, dass die Sch&uuml;lerInnen die Beziehung zwischen <strong>Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</strong> als st&auml;rker empfanden als Lehrkr&auml;fte und externe Beobachter.&nbsp;</p>



<p>Ein Bereich, der in dieser Studie nicht untersucht wurde, ist die Unterst&uuml;tzung des dritten grundlegenden psychologischen Bed&uuml;rfnisses gem&auml;&szlig; der <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a></strong>, n&auml;mlich das Bed&uuml;rfnis nach sozialer Eingebundenheit. Auch wenn nachgewiesen wurde, dass diese <strong>Art der Unterst&uuml;tzung</strong> Lernende f&ouml;rdert (King, 2015), war dies <strong>nicht Teil der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a></strong>, sodass keine Aussage &uuml;ber diese Unterst&uuml;tzung m&ouml;glich ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Insgesamt zeigten in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positive Zusammenhang. Zus&auml;tzlich konnte durch folgende Ergebnisse eine <strong>erhebliche Verallgemeinerbarkeit</strong> belegt werden. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n innerhalb der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (103 / 110) berichteten &uuml;berwiegend &uuml;ber eine <strong>positive, verst&auml;rkende Beziehung</strong>.</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus zeigten die Unterst&uuml;tzung der Autonomie und die strukturierenden Ma&szlig;nahmen sowohl eindeutige als auch noch gr&ouml;&szlig;ere kollektive Zusammenh&auml;nge mit allen <strong>positiven motivationalen Sch&uuml;lerergebnissen,</strong> dass beide Arten der Unterst&uuml;tzung, insbesondere in Kombination, wahrscheinlich zu positiven motivationalen Wahrnehmungen und Verhaltensweisen der Sch&uuml;lerInnen beitragen.&nbsp;</p>



<p>Die Studie weist zwar auf die <strong>Verallgemeinerbarkeit des Zusammenhangs</strong> zwischen den Unterst&uuml;tzungsstrategien hin, die AutorInnen stellten jedoch auch eine <strong>erhebliche Heterogenit&auml;t </strong>zwischen den Studien fest. Daher f&uuml;hrten sie eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> durch, um zu untersuchen, ob sich der Zusammenhang je nach <strong>Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n</strong> &auml;ndert. Sie hielten es f&uuml;r m&ouml;glich, dass das Engagement der Sch&uuml;lerInnen f&uuml;r das Fach ihre <strong>Unterst&uuml;tzungsbed&uuml;rfnisse</strong> widerspiegelt. Dar&uuml;ber hinaus stellten sie die Hypothese auf, dass kollektivistische vs. individualistische kulturellen Kontexte zu Unterschieden in der Umsetzung von<strong> Unterst&uuml;tzungsstrategien durch Lehrkr&auml;fte </strong>f&uuml;hren k&ouml;nnten (so k&ouml;nnte beispielsweise die Unterst&uuml;tzung der Autonomie mit kollektivistischen kulturellen Normen in Konflikt stehen). Sie stellten jedoch fest, dass der Zusammenhang f&uuml;r das <strong>Fachgebiet</strong><a href="applewebdata://8F46A5F6-1C3E-4027-B372-D7F8C6A0B56F#_ftn1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;und den <strong>kulturellen Kontext</strong> relativ stabil ist, was auf seine Verallgemeinerbarkeit f&uuml;r diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n hindeutet. Wie oben erw&auml;hnt, stellten die AutorInnen auch fest, dass die <strong>Verallgemeinerbarkeit </strong>der Beziehung f&uuml;r Grundsch&uuml;lerInnen sowie f&uuml;r Messungen aus Selbstberichten von Lehrkr&auml;ften und externen Beobachtungen <strong>begrenzt </strong>ist.</p>



<p>Was die Merkmale der <strong>Unterst&uuml;tzungsstrategien </strong>(z. B. Dauer, verschiedene Strategietypen) betrifft, so wurden diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n in der vorliegenden Studie <strong>nicht untersucht</strong>, sodass keine Aussage &uuml;ber die Verallgemeinerbarkeit der Beziehung getroffen werden kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p><a href="applewebdata://8F46A5F6-1C3E-4027-B372-D7F8C6A0B56F#_ftnref1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;Die AutorInnen weisen darauf hin, dass die relative Stabilit&auml;t dieses Zusammenhangs vorsichtig zu interpretieren ist, da in vielen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n das konkrete Unterrichtsfach nicht berichtet wurde und daher in den Analysen fehlt</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> leistet einen wichtigen Beitrag zur <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstbestimmungstheorie/" target="_self" title="Diese umfassende Theorie der menschlichen Motivation zielt darauf ab, zu kl&auml;ren, warum Menschen bestimmte Verhaltensweisen oder Aktivit&auml;ten aus&uuml;ben, welche sozialen und umweltbedingten Faktoren die Motivation (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen k&ouml;nnen und wie der Entwicklungsprozess bis hin zu Wachstum und Wohlbefinden (d.h. Selbstbestimmung) verl&auml;uft. Die Theorie unterscheidet dabei zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsische&hellip;" class="encyclopedia">Selbstbestimmungstheorie</a>.</strong> Sie ist die erste, die Autonomieunterst&uuml;tzung und Strukturierung (Kompetenzunterst&uuml;tzung) im Unterricht <strong>gemeinsam untersucht,</strong> um den Zusammenhang zueinander, zu Lernergebnissen und verschiedenen Bildungskontexten zu verstehen.</p>



<p>Die Ergebnisse kl&auml;ren bestehende Kontroversen: Autonomieunterst&uuml;tzung und Strukturierung sind unabh&auml;ngige Strategien, die sich gegenseitig verst&auml;rken und einzeln wie gemeinsam zur Motivation und zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> der Sch&uuml;lerInnen beitragen. Dies best&auml;tigt <strong>fr&uuml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n </strong>(z.B. Mammadov &amp; Schroeder, 2023).</p>



<p>Zus&auml;tzlich bietet die Studie eine <strong>systematische Begriffskl&auml;rung</strong> beider Konzepte, die auf dem Rahmen von Reeve und Cheon (2021) aufbaut (siehe Abbildung 1). Der pr&auml;sentierte &Uuml;berblick &uuml;ber die <strong>zugeh&ouml;rigen Strategien </strong>schafft ein einheitlicheres Verst&auml;ndnis im Feld und f&ouml;rdert die Verallgemeinerbarkeit zuk&uuml;nftiger Forschung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Grafik-Kurzreview-38_1.png" alt=""><figcaption class="wp-element-caption">Abbildung 1 zeigt die Konzeptualisierungen von Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur und wie diese mit der Motivationsunterst&uuml;tzung der Lernenden zusammenh&auml;ngen. Die unterstrichenen Begriffe sind Erg&auml;nzungen, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zum Rahmenwerk von Reeve und Cheon (2021) hinzugef&uuml;gt hat.</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Darstellung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht in hohem Ma&szlig;e den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Die statistische Berichterstattung der Studie war <strong>gr&uuml;ndlich</strong>, beispielsweise erl&auml;uterten die AutorInnen ihr ausgew&auml;hltes Modell und verwendeten mehrere Tests f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichungsvoreingenommenheit. Es gab jedoch auch Bereiche, in denen <strong>Verbesserungen m&ouml;glich</strong> waren. Die AutorInnen h&auml;tten detailliertere Angaben zu den Einschlusskriterien, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen und Daten<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">kodierung</a> sowie zur Reliabilit&auml;t machen k&ouml;nnen.</p>



<p>Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Rating-Sheet_38.pdf">Rating Sheet</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf">.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Metanalyse zeigt, dass Lehrkr&auml;fte am meisten erreichen, wenn sie zwei Ans&auml;tze kombinieren: <strong>Autonomie unterst&uuml;tzen</strong> (z.B. Lernende mitentscheiden lassen) und <strong>Struktur geben </strong>(z.B. klare Orientierung bieten). Diese beiden Strategien <strong>erg&auml;nzen sich und wirken zusammen am st&auml;rksten</strong> auf die Motivation der Sch&uuml;lerInnen. Die Lernenden f&uuml;hlen sich dann kompetenter, engagieren sich mehr im Unterricht und <strong>lernen aus eigenem Antrieb</strong>. Das gilt &uuml;ber <strong>alle F&auml;cher und Kulturen</strong> hinweg und zeigt sich besonders deutlich bei <strong>&auml;lteren Sch&uuml;lerInnen</strong>.</p>



<p>Konkret bedeutet Autonomieunterst&uuml;tzung, echte <strong>Wahlm&ouml;glichkeiten anzubieten</strong>, zu erkl&auml;ren warum etwas wichtig ist, und die <strong>Perspektiven der Lernenden</strong> ernst zu nehmen. <strong>Struktur geben</strong> hei&szlig;t, klare Anleitungen und Erwartungen zu <strong>kommunizieren</strong> und regelm&auml;&szlig;ig zu <strong>ermutigen</strong>.</p>



<p>Wichtig ist jedoch: Die Studie zeigt Zusammenh&auml;nge, aber <strong>keine direkten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/ursache-wirkung-beziehung/" target="_self" title="Auch Kausalit&auml;t. Wenn Kausalit&auml;t (auch: ein Kausalzusammenhang) vorliegt, l&auml;sst sich klar sagen, dass die Variable x eine andere Variable y beeinflusst. Um eine Ursache-Wirkung zu testen, wird in der Forschung ein Experiment ben&ouml;tigt." class="encyclopedia">Ursache-Wirkung-Beziehung</a>en</strong>. Der <strong>positive Einfluss auf die Motivation</strong> ist klar erkennbar, der direkte Einfluss auf die <strong>Noten weniger</strong>. Vermutlich wirkt sich die bessere Motivation indirekt &uuml;ber mehr Engagement auf die Leistung aus. Dies muss jedoch noch genauer erforscht werden. In jedem Fall lohnen sich <strong>beide Strategien</strong>, am besten setzt man sie zusammen ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahmadi, A., Noetel, M., Parker, P., Ryan, R. M., Ntoumanis, N., Reeve, J., &hellip; &amp; Lonsdale, C. (2023). A classification system for teachers&rsquo; motivational behaviors recommended in self-determination theory <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>s.&nbsp;<em>Journal of Educational Psychology, 115</em>(8), 1158.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/edu0000783" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/edu0000783</a></p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>82</em>(4).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2.&nbsp;Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Hornstra, L., Stroet, K., &amp; Weijers, D. (2021).&nbsp;Profiles of teachers&rsquo; need-support: How do autonomy support, structure, and involvement cohere and predict motivation and learning outcomes?&nbsp;<em>Teaching and Teacher Education,&nbsp;</em>99.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257</a></p>



<p>Jang, H., Reeve, J., &amp; Deci, E. L. (2010). Engaging students in learning activities: It is not autonomy support or structure but autonomy support and structure.&nbsp;<em>Journal of Educational Psychology</em>,&nbsp;<em>102</em>(3), 588&ndash;600.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1037/a0019682" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1037/a0019682</a></p>



<p>King, R. B. (2015). Sense of relatedness boosts engagement, achievement, and well-being: A latent growth model study.&nbsp;<em>Contemporary Educational Psychology</em>,&nbsp;<em>42</em>, 26-38.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2015.04.002" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2015.04.002</a></p>



<p>Mammadov, S., &amp; Schroeder, K. (2023). A meta-analytic review of the relationships between autonomy support and positive learning outcomes.&nbsp;<em>Contemporary Educational Psychology, 75</em>, 102235.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2023.102235" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.cedpsych.2023.102235</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Patzak, A., &amp; Zhang, X. (2025). Blending teacher autonomy support and provision of structure in the classroom for optimal motivation: A systematic review and meta-analysis.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>37</em>(1), 17.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2</a></p>



<p>Reeve, J., &amp; Cheon, S. H. (2021). Autonomy-supportive teaching: Its malleability, benefits, and potential to improve educational practice.&nbsp;<em>Educational psychologist</em>,&nbsp;<em>56</em>(1), 54-77.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/00461520.2020.1862657" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/00461520.2020.1862657</a></p>



<p>Ryan, R. M., &amp; Deci, E. L. (2000). Self-determination theory and the facilitation of intrinsic motivation, social development, and well-being.&nbsp;<em>American Psychologist, 55</em>(1), 68&ndash;78.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/0003-066X.55.1.68" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/0003-066X.55.1.68</a></p>



<p>Ryan, R. M., &amp; Deci, E. L. (2017).&nbsp;<em>Self-determination theory: Basic psychological needs in motivation</em>,&nbsp;<em>development</em>,&nbsp;<em>and wellness.&nbsp;</em>Guilford Press.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1521/978.14625/28806" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1521/978.14625/28806</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1007/s10648-025-09994-2" target="_blank" rel="noopener">Patzak &amp; Zhang, 2025</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1016/j.tate.2020.103257" target="_blank" rel="noopener">Hornstra et al., 2021</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text">
<p>Farrell, M., Arvaneh, B., &amp; CHU Research Group (2025).&nbsp;Autonomie f&ouml;rdern UND Struktur geben: Wie beide Strategien die Lernmotivation st&auml;rken.&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 38.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR3_Report2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_Moderator.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick &ndash; Moderatoreffekte auf Korrelation zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung und Struktur</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/KR38_Einzeltabelle_2_AS-S-mit-Learning-Outcomes.pdf">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick &ndash; Zusammenhang zwischen Autonomieunterst&uuml;tzung bzw. Struktur und Lernoutcomes</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/12/Rating-Sheet_38.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Wettkämpfen zu Rollenspielen: Welche Gamification-Kategorien verbessern Lernergebnisse am meisten?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/von-wettkaempfen-zu-rollenspielen-welche-gamification-kategorien-verbessern-lernergebnisse-am-meisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielbasiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Lernspiel]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7258</guid>

					<description><![CDATA[Spielelemente im Unterricht, wie z. B.&#160;&#160;Abzeichen sammeln oder Herausforderungen meistern, können Strategien sein, um das Engagement und das Lernen der SchülerInnen zu fördern. Aber wirkt Gamification wirklich? Welche Kombination von Gamification-Elementen sollten Lehrkräfte wählen, um das Lernen am effektivsten zu fördern? Hat das Fach, die Bildungsstufe oder die Dauer des Gamification-Einsatzes einen Einfluss auf den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Spielelemente im Unterricht, wie z. B.&nbsp;&nbsp;Abzeichen sammeln oder Herausforderungen meistern, k&ouml;nnen Strategien sein, um das Engagement und das Lernen der Sch&uuml;lerInnen zu f&ouml;rdern. Aber wirkt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> wirklich? Welche Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen sollten Lehrkr&auml;fte w&auml;hlen, um das Lernen am effektivsten zu f&ouml;rdern? Hat das Fach, die Bildungsstufe oder die Dauer des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Einsatzes einen Einfluss auf den Erfolg? Diese Fragen werden in der Meta-Analyse von Dai und Kollegen (2025) &bdquo;Gamified learning impact: A meta-analysis of game element combinations on students&lsquo; learning outcomes&ldquo; behandelt. Glauben Sie zu wissen, welche Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen am effektivsten ist? Werfen Sie einen Blick auf unsere Kurzreview, um es herauszufinden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Die Effekte auf die Lernergebnisse der Lernenden von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu &auml;hnlichen Lernaufgaben ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> und welche Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen das Lernpotenzial maximieren k&ouml;nnen</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der K12 und Studierende<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> hatte insgesamt einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt auf die Lernergebnisse der Lernenden (<em>d</em>&nbsp;= 0.57)</li>



<li>Die Effekte f&uuml;r kognitive Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) waren etwas gr&ouml;&szlig;er als f&uuml;r kompetenzbasierte Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.55) und affektive Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.44)</li>
</ul>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Wirkung f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en festgestellt, die nur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente aus der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; verwendeten&nbsp;</li>



<li>Wenn jedoch zus&auml;tzlich zu den &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente der Kategorie &bdquo;Herausforderung&ldquo; implementiert wurden, zeigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Wirkung</li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zeigte in allen F&auml;chern einen positiven Effekt, jedoch waren die Effekte in den MINT-F&auml;chern <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in der Bildung beinhaltet die Verwendung von <strong>Spielelementen und -merkmalen</strong> wie Punkten, Ranglisten, Fantasiefiguren oder geheimnisvollen Themen zur <strong>F&ouml;rderung des Lernens</strong> und der Beteiligung der Lernenden im Unterricht (Landers, 2014). &Auml;hnlich wie beim&nbsp;spielbasierten Lernen, bei dem mehrere Spielfunktionen vollst&auml;ndig in ein eigenst&auml;ndiges Lernspiel integriert werden (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielbasiertes-lernen-und-motivation/">Kurzreview 3</a> zu DGBL von Wouters et al., 2013), werden bei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> ein oder mehrere <strong>Spielelemente</strong> flexibler <strong>in Nicht-Spielkontexte</strong> wie Lernaufgaben oder Sch&uuml;lerprojekte eingebunden. </p>



<p>Dieser Aspekt erleichtert die Gestaltung und Entwicklung im Vergleich zu einem kompletten Spiel. Dar&uuml;ber hinaus deuten fr&uuml;here Untersuchungen<a href="https://www.deepl.com/en/translator#_msocom_2" target="_blank" rel="noopener"></a>&nbsp;darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu traditionellen Ans&auml;tzen zu einem <strong>verbesserten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> </strong>f&uuml;hrt (siehe z. B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 30</a> zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> von Bai et al., 2020).&nbsp;Es ist jedoch noch unklar, wie sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auf verschiedene Arten von<strong> Lernergebnissen </strong>auswirkt und welche <strong>Kombinationen</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen das Lernpotenzial maximieren. Ebenso ist unklar, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in verschiedenen <strong>Fachbereichen</strong>, <strong>Lernphasen</strong> oder bei unterschiedlicher <strong>Anwendungsdauer</strong> &auml;hnliche Vorteile bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dai und Kollegen (2025) untersucht die Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Vergleich zu traditionellem Lernen auf die <strong>kognitiven</strong> (z.B. Wissen, Wissenstransfer), <strong>kompetenzbezogenen</strong> (z.B. technische F&auml;higkeiten) und <strong>affektiven Ergebnisse</strong> (z.B. Einstellungen, &Uuml;berzeugungen) von <strong>Lernenden</strong>. Dabei wird genauer betrachtet, welche die effektivsten <strong>Kombinationen von Spielelementen</strong> f&uuml;r das Lernen sind und ob sich die Auswirkungen von Gamifizierung je nach Fachbereich, Lernphase oder Implementierungsdauer unterscheiden.</p>



<p>Daf&uuml;r analysieren die AutorInnen 37 (quasi-)experimentellen Studien, die zwischen 2013 und 2023 ver&ouml;ffentlicht wurden und insgesamt <strong>182 Effektgr&ouml;&szlig;en</strong> berichteten. Die eingeschlossenen Studien mussten die Ergebnisse der Lernenden zwischen einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> ohne und einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen vergleichen, wobei ein oder mehrere Spielelemente in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> integriert wurden.</p>



<p>Die Spielelemente in jeder der Studien wurden gem&auml;&szlig; dem Modell von <strong>Garris und Kollegen</strong> (2002) in <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien</strong> unterteilt:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorie</strong></td><td><strong>Definitionen</strong></td><td><strong>Beispiele f&uuml;r Spielelemente</strong></td></tr><tr><td><strong>Regeln/Ziele</strong></td><td>Eine Reihe von Regeln f&uuml;r einen festen Kontext, die als Anleitungen f&uuml;r das Erreichen von (Lern-)Zielen und/oder Feedback zum Fortschritt dienen.</td><td>Punkte, Abzeichen, Fortschrittsbalken</td></tr><tr><td><strong>Herausforderung</strong></td><td>Aktivit&auml;ten, die &uuml;ber die aktuellen F&auml;higkeiten der Lernenden hinausgehen oder Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad.</td><td>Ranglisten, Wettk&auml;mpfe, progressive Schwierigkeitsgrade</td></tr><tr><td><strong>Fantasie</strong></td><td>Imagin&auml;re physische oder soziale Situationen, die in der Realit&auml;t nicht existieren.</td><td>Imagin&auml;rer Kontext und/oder imagin&auml;re Figuren, Fantasiethemen, Rollenspiel</td></tr><tr><td><strong>Geheimnis</strong></td><td>Unerwartete oder &uuml;berraschende Elemente, die gezielt die Neugier der Lernenden wecken, z.B. durch versteckte Inhalte oder Wendungen in der Handlung</td><td>Abenteuer-/Mystery-Handlung, &uuml;berraschende&nbsp;Wendungen, &bdquo;Geheime&ldquo; Level</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Die Studien wurden dann in vier Gruppen eingeteilt, je nach <strong>Kombination</strong> der eingesetzten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur Regeln/Ziele (4 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung (18 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung + Fantasie (10 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung + Geheimnis (5 Studien)</li>
</ul>



<p>F&uuml;r jede Studie wurden au&szlig;erdem die <strong>Bildungsstufe</strong> (K-12 oder h&ouml;here Bildung), das <strong>Fachgebiet </strong>(Mathematik, Ingenieurwesen, Kunst und Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder andere) und die <strong>Dauer des Einsatzes</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> (von &bdquo;innerhalb eines Tages&ldquo; bis &bdquo;innerhalb eines Jahres&ldquo;) notiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus</h3>



<p>Die Ergebnisse zeigten, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> insgesamt einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt</strong> auf die <strong>Lernergebnisse</strong> hatte (<em>d</em>= 0.57) im Gegensatz zu &auml;hnlichen Lernaufgaben ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Die Effekte auf <strong>kognitive</strong> Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) waren etwas <strong>gr&ouml;&szlig;er als</strong> auf <strong>kompetenzbasierte Ergebnisse</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.55) und <strong>affektive Ergebnisse</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.44).</p>



<p>Besonders deutlich wurden die Unterschiede bei den eingesetzten <strong>Spielelementen</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die ausschlie&szlig;lich auf &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; setzten, zeigten keine Wirkung. Wurden zus&auml;tzlich &bdquo;Herausforderungs&ldquo;-Elemente integriert, stieg der <strong>Effekt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> an</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.49). Die <strong>besten </strong>Ergebnisse erzielten <strong>Kombinationen aus drei verschiedenen Kategorien</strong>: &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo;, &bdquo;Herausforderung&ldquo; und &bdquo;Fantasie&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.50) bzw. &bdquo;Geheimnis&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.52). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen aus verschiedenen/mehreren Kategorien die Lernergebnisse deutlich verbessert hat, im Vergleich zum alleinigen Einsatz von Elementen der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo;.</p>



<p>Mit Hilfe einer <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a></strong> stellten die AutorInnen fest, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Effekte je nach <strong>Fachgebiet </strong>und<strong> Dauer des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Einsatzes</strong> unterschieden, jedoch <strong>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede</strong> zwischen den <strong>Bildungsstufen</strong> aufwiesen. In Bezug auf das Fachgebiet hatte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zwar in allen F&auml;chern einen <strong>positiven Effekt</strong>, jedoch waren die Effekte in den <strong>MINT-F&auml;chern</strong> (Mathematik:&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.58, Ingenieurwissenschaften:&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.50) <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her. Die Dauer des Einsatzes zeigte <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Effekte</strong> f&uuml;r alle Zeitspannen mit Ausnahme von &bdquo;innerhalb einer Woche&ldquo;. Die gr&ouml;&szlig;ten Effekte wurden f&uuml;r &bdquo;innerhalb eines Tages&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.63) und &bdquo;innerhalb eines Jahres&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) und geringere Effekte f&uuml;r &bdquo;innerhalb eines halben Jahres&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.39) gefunden.&nbsp;</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Hsiao und Kollegen (2023) untersuchte den Einsatz von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen zur F&ouml;rderung der <strong>Lernergebnisse</strong> in einem <strong>Programmierkurs</strong> f&uuml;r die 10. Klasse in Taiwan. Dabei entwickelten 132 Sch&uuml;lerInnen in einem <strong>12-w&ouml;chigen MINT-Projekt</strong> mit Hilfe praktischer Aktivit&auml;ten (z.B. Programmierung, physikalische Sensoren) ein &bdquo;Smart House&rdquo;. Ziel der Studie war es, die Auswirkungen verschiedener Lernstrategien f&uuml;r das Projekt zu vergleichen, indem die Sch&uuml;lerInnen in drei Gruppen eingeteilt wurden:</p>



<p>Die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a></strong> arbeitete mit Hilfe einer <strong>6-stufigen Probleml&ouml;seaktivit&auml;t</strong> nach der traditionellen Lernmethode der Softwareentwicklung an dem Projekt. Dazu geh&ouml;rten Phasen wie Problemdefinition, Entwicklung und Testen des Endprodukts.&nbsp;</p>



<p>Die <strong>erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> f&uuml;hrte das Projekt mit der <strong>6E-Methode</strong> (ein ingenieurwissenschaftlichen Lernansatz mit sechs Phasen) durch. Zu der Projektkonzeption und -entwicklung dieser Strategie geh&ouml;rten beispielsweise Erkundung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a>ion und Bewertung, jedoch ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>.&nbsp;</p>



<p>Die <strong>zweite <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> arbeitete ebenfalls mit der <strong>6E-Methode</strong>, jedoch wurden jeder Phase <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente </strong>hinzugef&uuml;gt:&nbsp;Zu Beginn &uuml;bernahmen die Sch&uuml;lerInnen fiktive Rollen als Bauunternehmerteams (&bdquo;<strong>Fantasie&ldquo;</strong>). In den n&auml;chsten Phasen konnten die Teams gegeneinander antreten, indem sie Punkte f&uuml;r Quizze, Herausforderungen und soziales Verhalten (bspw. das Helfen anderer) sammelten (&bdquo;<strong>Regeln/Ziele&ldquo;, &bdquo;Herausforderung&ldquo;</strong>). Und zuletzt konnten die Teams eine Rangliste der Teamleistungen einsehen (&bdquo;<strong>Herausforderung&ldquo;</strong>).</p>



<p>Hsiao und Kollegen (2023) verglichen die drei Gruppen hinsichtlich <strong>kognitiver, kompetenzbezogener</strong> und <strong>affektiver </strong>Lernergebnisse. Sie stellten fest, dass die zweite experimentelle Gruppe, die das Projekt mit der 6E-Methode in Kombination mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> durchf&uuml;hrte, bei allen Ergebnissen die beste Leistung erzielte: Sie zeigte h&ouml;here <strong>kognitive Lerngewinne</strong> und bessere praktische Leistungen im Projekt gegen&uuml;ber der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> und im Vergleich zur ersten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Diese Studie zeigt, dass eine gezielte <strong>Kombination aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a></strong> zusammen mit der <strong>6E-Lernmethode</strong> den Sch&uuml;lerInnen helfen kann, &uuml;ber die traditionellen <strong>Probleml&ouml;sungsaktivit&auml;ten</strong> hinauszugehen und den MINT-Unterricht unterst&uuml;tzen kann.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>F&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> wurde ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&lsquo;s&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.57 gefunden. Ein Effekt dieser St&auml;rke bedeutet, dass circa 70% der Lernenden, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen lernten, eine h&ouml;here Lernleistung erbrachten als der Durchschnitt der Lernenden, die ohne solche Elemente lernten. Dieser Effekt <strong>repliziert fr&uuml;here Ergebnisse</strong> (<em>g</em>&nbsp;= 0.50) aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Bai und Kollegen (2020) (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>), was auf einen <strong>recht stabilen Effekt</strong> f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> hindeutet. Dai und Kollegen unterscheiden dar&uuml;ber hinaus zwischen kognitiven, kompetenzbasierten und affektiven Ergebnissen, wobei die kognitiven Effekte am gr&ouml;&szlig;ten waren (<em>d&nbsp;</em>= 0.61).</p>



<p>Von den verschiedenen Kombinationsm&ouml;glichkeiten der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente zeigte das <strong>Zusammenspiel von drei Kategorien</strong> die gr&ouml;&szlig;ten Effekte (&bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo; + &bdquo;Geheimnis&ldquo; oder &bdquo;Fantasie&ldquo;). Allerdings zeigte bereits die Kombination aus zwei Kategorien, n&auml;mlich &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo;, &auml;hnliche Effekte, w&auml;hrend die alleinige Umsetzung von &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; keinen Vorteil erkennen lie&szlig;. Dies legt nahe, dass Lehrkr&auml;fte mindestens die beiden Kategorien &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo; umsetzen sollten, um die Vorteile der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> nutzen zu k&ouml;nnen.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, div.MsoCommentText&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.MsoCommentReference&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-noshow:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:8.0pt;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level4&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level5&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level6&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level7&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level8&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level9&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>-->&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br></style></p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden drei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abhaengige-variable-av/" target="_self" title="Eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2: Das Experiment" class="encyclopedia">abh&auml;ngige Variable</a>n berichtet: kognitive, kompetenzbasierte und affektive Lernergebnisse. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> wurden zus&auml;tzlich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Effekte f&uuml;r verschiedene F&auml;cher, Bildungsstufen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer untersucht:&nbsp;</p>



<p>Dabei zeigte sich, dass die <strong>Effekte</strong> je nach Fach variierten und in den MINT-F&auml;chern (Mathematik und Ingenieurwesen) gr&ouml;&szlig;er waren. In Bezug auf die Bildungsstufe unterschied die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zwischen den Auswirkungen auf Sch&uuml;lerInnen der <strong>Klassenstufen K-12 und Studierende</strong> im Hochschulbereich und stellte f&uuml;r beide Gruppen &auml;hnliche Auswirkungen fest. Die AutorInnen unterschieden jedoch nicht weiter zwischen <strong>Grundschul- und Sekundarsch&uuml;lerInnen</strong>, sodass keine Schlussfolgerungen zu diesen Gruppen gezogen werden k&ouml;nnen.</p>



<p>Die<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer wurde in f&uuml;nf Bereiche</strong> unterteilt: innerhalb eines Tages, innerhalb einer Woche, innerhalb eines Monats, innerhalb eines halben Jahres und innerhalb eines Jahres. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> zeigt, dass die Auswirkungen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> am gr&ouml;&szlig;ten sind, wenn sie einen Tag lang (<em>d</em>&nbsp;= 0.63) oder ein Jahr lang (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) umgesetzt wird. Dai und Kollegen vermuten, dass die kurzfristigen Effekte auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/neuigkeitseffekt/" target="_self" title="Dieser Effekt kann eintreten, wenn eine&nbsp;Methode&nbsp;&uuml;ber ein neues Medium erfolgt. Die wahrgenommene Neuheit des Mediums (z. B. neue Technologie) kann die Aufmerksamkeit und den Einsatz der&nbsp;Lernenden&nbsp;erh&ouml;hen und zu einer vor&uuml;bergehenden Steigerung der kognitiven und/oder motivational-affektiven&nbsp;Lernergebnisse f&uuml;hren. Sobald sich die&nbsp;Lernenden&nbsp;jedoch an das neue Medium gew&ouml;hnt haben, bleiben diese anf&auml;nglichen Ergebnisse nicht bestehen." class="encyclopedia">Neuigkeitseffekt</a></strong> zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein k&ouml;nnten, w&auml;hrend <strong>l&auml;ngere Einsatzdauern</strong> m&ouml;glicherweise ti<strong>eferes Lernen</strong> f&ouml;rdern.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>In Bezug auf die Verallgemeinerbarkeit zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <strong>positive Effekte</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;r mehrere Lernergebnisse, &uuml;ber verschiedene Fachbereiche hinweg und w&auml;hrend der <strong>gesamten Schul- und Universit&auml;tslaufbahn</strong>.</p>



<p>Die Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu keinen Elementen waren bei allen drei Lernergebnissen positiv. Dar&uuml;ber hinaus ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &auml;hnliche Auswirkungen f&uuml;r die K-12- und die Hochschulbildung, was darauf hindeutet, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in allen Lernphasen positive Ergebnisse f&ouml;rdern kann. Obwohl <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in den <strong>MINT-F&auml;chern</strong> gr&ouml;&szlig;ere Auswirkungen zeigte, stellten die Autoren <strong>positive Auswirkungen</strong> f&uuml;r alle F&auml;cher fest, was f&uuml;r ihre Verallgemeinerbarkeit spricht. In Bezug auf die Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Effekte </strong>f&uuml;r alle Kombinationen von zwei oder mehr Kategorien. Dies deutet auf die <strong>Verallgemeinerbarkeit der Wirksamkeit</strong> hin, wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> &uuml;ber die Umsetzung von &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; hinausgeht.&nbsp;</p>



<p>Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchte jedoch nicht die Auswirkungen unterschiedlicher Arten der Messung von Lernergebnissen oder kultureller Einfl&uuml;sse. Bai und Kollegen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>)&nbsp;fanden keine Auswirkungen methodischer Faktoren, stellten jedoch fest, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in Studien aus Asien deutlich gr&ouml;&szlig;ere Effekte hatte.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie &auml;hnliche Ergebnisse aus <strong>fr&uuml;heren Studien repliziert</strong> und dar&uuml;ber hinaus einen theoretisch fundierten Ansatz zur Analyse von <strong>Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien</strong> verfolgt. Sie best&auml;tigt nicht nur den von Bai und Kollegen (2020) (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>) berichteten Haupteffekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, sondern unterscheidet zudem zwischen <strong>kognitiven, kompetenzbezogenen</strong> und <strong>affektiven</strong> Lernergebnissen. Diese Ergebnisse spiegeln &auml;hnliche metaanalytische Befunde wider, die darauf hindeuten, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf kognitive Ergebnisse und weniger auf affektive Ergebnisse hat (z. B. Sailer &amp; Homner, 2019).</p>



<p>Besonders hervorzuheben ist die <strong>theoretisch fundierte Kategorisierung</strong> der eingesetzten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente: Anhand des Modells von Garris et al. (2002) werden die Elemente nach ihrer Funktion geordnet. Zudem werden die verschiedenen Kombinationsm&ouml;glichkeiten genauer betrachtet. Dieser Ansatz liefert Impulse f&uuml;r die <strong>Weiterentwicklung</strong> theoretischer Modelle.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Darstellung des methodischen Vorgehens entspricht nur zum Teil den Kriterien <strong>g&auml;ngiger Anforderungskataloge</strong> (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Transparenz der Berichterstattung zur Datenextraktion und statistischen Analyse wird nur teilweise detailliert dargestellt. Beispielsweise werden die Merkmale der Kontrollbedingung nicht explizit dokumentiert. Dar&uuml;ber hinaus fehlen in der Studie Informationen zu den statistischen Verfahren f&uuml;r die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>.</p>



<p>Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Insgesamt liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dai und Kollegen (2025) weitere Hinweise f&uuml;r die <strong>positiven Auswirkungen</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, insbesondere auf kognitive Lernergebnisse.</p>



<p>Die AutorInnen stellten fest, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> vor allem dann wirksam ist, wenn verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente sinnvoll kombiniert werden. Elemente der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&rdquo;, wie Punkte, Abzeichen und Fortschrittsbalken, k&ouml;nnen den Sch&uuml;lerInnen zwar Feedback geben, reichen aber m&ouml;glicherweise nicht aus, um<strong> tieferes Lernen</strong> zu f&ouml;rdern. Wird zus&auml;tzlich der Schwierigkeitsgrad gesteigert oder ein Wettbewerbselement hinzugef&uuml;gt (&bdquo;Herausforderungen&rdquo;), kann das kognitive Engagement steigen. Eine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Sailer und Homner (2019) zeigte beispielweise die gr&ouml;&szlig;ten Effekte f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> mit <strong>kollaborativen Wettbewerb</strong> (z.B. Teams gegen Teams). Dar&uuml;ber hinaus kann das Hinzuf&uuml;gen <strong>fantasievoller Rollenspiele</strong> oder<strong> &uuml;berraschender Handlungselemente</strong> (&bdquo;Fantasie&ldquo;, &bdquo;Geheimnis&ldquo;) emotionale Beteiligung oder Neugier f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<p>Die Studie zeigte zudem, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> besonders f&uuml;r stark strukturierte Bereiche wie Mathematik und Ingenieurwesen von Vorteil zu sein scheint. Dabei war der Einsatz sowohl bei Sch&uuml;lerInnen als auch bei Studierenden hilfreich &ndash; allerdings sollten die Elemente an das <strong>kognitive Niveau der Lernenden </strong>angepasst sein.&nbsp;</p>



<p>Interessant ist auch: Die Wirksamkeit kann sich im Laufe der Zeit ver&auml;ndern. Die AutorInnen vermuten, dass die Auswirkungen zun&auml;chst mit einer <strong>starken (kurzlebigen) extrinsichen Motivation</strong> beginnen, die jedoch bald nachl&auml;sst. Wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> aber &uuml;ber <strong>einen Zeitraum von einem Jahr</strong> eingesetzt wird, f&ouml;rdert ein allm&auml;hliches, tieferes Lernen vermutlich eine <strong>nachhaltigere intrinsische Motivation</strong>, was wiederum zu gr&ouml;&szlig;eren Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;hrt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>, 82(4), 436-476&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p>Bai, S., Hew, K. F., &amp; Huang, B. (2020). Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts.&nbsp;<em>Educational Research Review</em>,&nbsp;<em>30</em>, 100322. <a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Dai, W. A., Xu, W., &amp; Xing, Q. W. (2025). Gamified learning impact: a meta-analysis of game element combinations on students&rsquo; learning outcomes.&nbsp;<em>Educational Technology Research and Development</em>, 1-27.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s11423-025-10493-y" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s11423-025-10493-y</a></p>



<p>Garris, R., Ahlers, R., &amp; Driskell, J. E. (2002). Games, motivation, and learning: A research and practice model.&nbsp;<em>Simulation &amp; Gaming, 33</em>(4), 441&ndash;467. <a href="https://doi.org/10.1177/1046878102238607" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/1046878102238607</a></p>



<p>Landers, R. N. (2014). Developing a theory of gamified learning: Linking <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">serious games</a> and <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> of learning.&nbsp;<em>Simulation &amp; Gaming</em>,&nbsp;<em>45</em>(6), 752-768. <a href="https://doi.org/10.1177/1046878114563660" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/1046878114563660</a></p>



<p><span lang="EN-US" style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-size: 12pt; white-space: normal; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">Sailer, M., &amp; Homner, L. (2019). The <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> of learning: A meta-analysis.</span><i style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); white-space: normal;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">&nbsp;Educational Psychology Review</span></i><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-size: 12pt; white-space: normal; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">.&nbsp;</span><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); white-space: normal; font-size: 11pt; line-height: 16.866667px; font-family: Arial, sans-serif;"><a style="color: purple;" href="https://doi.org/10.1007/s10648-019-09498-w" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-size: 12pt; line-height: 18.4px;">https://doi.org/10.1007/s10648-019-09498-w</span></a></span><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11423-025-10493-y" target="_blank" rel="noopener">Dai et al., 2025&nbsp;</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noopener">Hsiao et al., 2023</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Farrell, M., Arvaneh, B., Reinwarth, F. &amp; CHU Research Group (2025). Von Wettk&auml;mpfen zu Rollenspielen: Welche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien verbessern Lernergebnisse am meisten?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 37.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Report.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools Lernerfolg, Motivation und selbstreguliertes Lernen beeinflussen können.</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/selbstreguliertes-lernen/selbst-monitoring-im-unterricht-wie-tools-lernerfolg-motivation-und-selbstreguliertes-lernen-beeinflussen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstregulation]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7149</guid>

					<description><![CDATA[Selbst-Monitoring – oder auch Monitoring – ist eine wichtige Kompetenz, die SchülerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&#160;Die Metaanalyse von Dignath et al. (2023) „Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&#160;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring“, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbstüberwachung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbst-Monitoring &ndash; oder auch Monitoring &ndash; ist eine wichtige Kompetenz, die Sch&uuml;lerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) &bdquo;Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&nbsp;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring&ldquo;, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbst&uuml;berwachung von Lernprozessen und -inhalten f&ouml;rdern. Ziel der Analyse war es zu kl&auml;ren, wie diese Tools den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, die Selbstregulation und die Motivation der Lernenden beeinflussen. Es wurde betrachtet, welche Faktoren wie Feedback, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer und Alter einen Einfluss auf die Wirksamkeit dieser Tools haben. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Gestaltung und den gezielten Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht und unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, um die Wirksamkeit von Tools zu maximieren.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekt von Monitoring-Tools auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a></p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 3.492 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Gesamteffekt von Monitoring Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiver Effekt auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.42), Motivation (<em>d&nbsp;</em>= 0.17) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.19)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Metakognitive Monitoring-Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachen, haben einen gr&ouml;&szlig;eren positiven Einfluss auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> als Tools, die nur das Lernverhalten &uuml;berwachen.&nbsp;</li>



<li>Zus&auml;tzliches Feedback durch die Lehrkraft kann die Wirksamkeit der Tools weiter verst&auml;rken.</li>



<li>K&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (weniger als 8 Wochen) f&uuml;hrten zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;eren positiven Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>.</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a><strong> (SRL)</strong> ist ein Kernbereich vieler aktueller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a> und Schulcurricula. Es spielt eine zentrale Rolle f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, da es den Lernenden erm&ouml;glicht, ihren Lernprozess aktiv zu steuern und anzupassen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist das <strong>Monitoring</strong>, das w&auml;hrend der Lernhandlung stattfindet und sowohl die <strong>kognitive</strong> als auch die <strong>metakognitive</strong> &Uuml;berwachung des Lernens umfasst. Der positive Effekt von Selbst-Monitoring auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> konnte bereits in einigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n festgestellt werden (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021).</p>



<p>In den letzten Jahren wurden zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt, um das Monitoring durch den Einsatz von <strong>Tools</strong> wie Lerntageb&uuml;cher, Rubriken (z. B. Bewertungsskalen) oder Portfolios zu f&ouml;rdern. Diese Tools sollen die Selbstregulation und die Leistung der Lernenden verbessern. Trotz ihres weit verbreiteten Einsatzes gibt es bisher jedoch wenig eindeutige empirische Belege daf&uuml;r, welche Tools am effektivsten sind und unter welchen Bedingungen sie den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen bringen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geht genau diesen Fragen nach und untersucht, wie verschiedene Tools das Monitoring und die damit verbundenen <strong>Lernprozesse</strong> beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) untersuchte die Wirksamkeit von Tools, die das Monitoring von <strong>Lerninhalten und -prozessen</strong> unterst&uuml;tzen. Ziel der Studie war es zu kl&auml;ren, wie sich diese Tools auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, die <strong>Selbstregulation</strong> und die <strong>Motivation</strong> der Lernenden auswirken und welche Faktoren (z.B. Feedback, Art des Monitoring) die Wirksamkeit dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en moderieren. Es wurden nur Studien ber&uuml;cksichtigt, die ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/prae-post-vergleich/" target="_self" title="Forschungsdesign, das Ergebnisse beispielsweise eines Leistungstests von Sch&uuml;lerInnen vor und nach einer Intervention oder Lerneinheit miteinander vergleicht, um ihre Effektivit&auml;t zu bewerten. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirksam ist Flipped Classroom? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r die Sekundarstufe" class="encyclopedia">Pr&auml;-Post-Design</a></strong> mit einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> verwendeten, so dass die Hauptergebnisse der Analyse auf dem Vergleich der Lernergebnisse zwischen Lernenden, die mit <strong>Monitoring-Tools</strong> arbeiteten, und Lernenden basieren, die keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> erhielten. </p>



<p>Die Analyse umfasste 32 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstudien mit 3.492 Teilnehmenden zwischen 9 und 26 Jahren, die den Einsatz von Monitoring-Tools in verschiedenen Bildungsbereichen untersuchten. Zudem wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durchgef&uuml;hrt, um zu ermitteln, welche Faktoren wie <strong>Feedback</strong> und <strong>Art des Monitorings</strong> die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n beeinflussten. Hierf&uuml;r wurden f&uuml;nf zentrale Merkmale der Implementierung von Monitoring-Tools identifiziert, die deren Wirksamkeit beeinflussen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Art des Monitorings.</strong>&nbsp;Es wurden drei Arten von Monitoring unterschieden:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Kognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;bezieht sich auf die &Uuml;berwachung der Lerninhalte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Lernenden den Lerninhalt verstanden haben und ob sie die richtigen L&ouml;sungen oder Antworten gefunden haben (z.B. Quiz, Test).&nbsp;</span></li>



<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Metakognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;zielt darauf ab, die Lernenden zur Reflexion &uuml;ber ihre Lernprozesse und -strategien anzuregen. Die Lernenden sollen nicht nur wissen, was sie lernen, sondern auch wie sie lernen und ob ihre Lernmethoden effektiv sind (z.B. Lerntagebuch).</span></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Indirekte Stimulation&nbsp;</strong>im Monitoring erfolgt, indem die Lernenden ermutigt werden, Artefakte ihrer Arbeit zu sammeln und f&uuml;r die Reflexion zu nutzen (z.B. in Portfolios). Anstatt den Lernprozess direkt zu &uuml;berwachen, wird den Lernenden die M&ouml;glichkeit gegeben, Beweise f&uuml;r ihre Arbeit zu sammeln, die sp&auml;ter f&uuml;r die Selbstbewertung und Reflexion verwendet werden k&ouml;nnen.</li>



<li><strong>Fokus des Tools.</strong>&nbsp;Es wurde untersucht, ob der Schwerpunkt des Tools auf dem (1) Lerninhalt (<em>kognitiv</em>), dem (2) Lernprozesse (<em>metakognitiv</em>) oder (3) beidem liegt. Der Lerninhalt bezieht sich auf die Themen oder Konzepte, die gelernt werden (z.B. durch Tests), w&auml;hrend das Lernverhalten die Art und Weise betrifft, wie die Lernenden ihre Aufgaben &uuml;berwachen (z.B. Lerntagebuch).&nbsp;</li>



<li><strong>Feedback durch Lehrkr&auml;fte.</strong>&nbsp;Hier wurde ber&uuml;cksichtigt, ob die Lernenden von der Lehrkraft ein Feedback zu ihren Monitoring-Ergebnissen erhalten haben.</li>



<li><strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>.</strong>&nbsp;Die L&auml;nge der Zeit, in der die Monitoring-Tools eingesetzt wurden, wobei darauf geachtet wurde, dass das Tool mindestens dreimal eingesetzt wurde.</li>



<li><strong>Alter der Teilnehmenden.</strong>&nbsp;Die Altersspanne der Lernenden befand sich vom Grundschul- bis zum Erwachsenenalter.</li>
</ol>



<p>Diese Merkmale werden als wesentliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en f&uuml;r den Erfolg von Monitoring-Tools angesehen und liefern wichtige Hinweise f&uuml;r deren <strong>zielgerichteten Einsatz</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Dignath et al. (2023)&nbsp;ein <strong>Gesamteffekt</strong> von&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.27 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.12 bis&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.42).&nbsp;Die Ergebnisse&nbsp;zeigten zudem, dass Monitoring-Tools den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42) hatten. Dies best&auml;tigte auch den &bdquo;<strong>Reaktivit&auml;tseffekt</strong>&ldquo; nach Zimmerman (2002), welcher aussagt, dass Lernende, die ihr eigenes Lernen &uuml;berwachen und reflektieren, in der Regel bessere Lernergebnisse erzielen. Der Einfluss auf die <strong>Selbstregulation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) war dagegen geringer.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass der <strong>Fokus des Tools</strong> einen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit hat: Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachten, f&uuml;hrten zu gr&ouml;&szlig;eren <strong>positiven Effekten</strong>. Metakognitive Monitoring-Tools, die den Lernenden nicht nur dabei helfen, ihr Lernen zu &uuml;berwachen, sondern sie auch dazu anregen, &uuml;ber ihre Lernstrategien nachzudenken, erzielten die besten Ergebnisse. Diese <strong>metakognitive Reflexion</strong> erm&ouml;glichte es den Lernenden, ihre Lernprozesse anzupassen und Fehler fr&uuml;hzeitig zu erkennen. Das f&uuml;hrte zu einer nachhaltigen Verbesserung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s.</p>



<p>Weitere Faktoren, die die Wirksamkeit beeinflussten, waren die <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> und das <strong>Feedback</strong>, das die Lernenden von ihren Lehrkr&auml;ften erhielten. Es wurde festgestellt, dass k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere positive Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> hatten. Das Feedback der Lehrkr&auml;fte, insbesondere wenn es regelm&auml;&szlig;ig und gezielt auf die Ergebnisse des Monitorings einging, erreichte keine statistische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a>, zeigte aber einen positiven Trend. Es half den Lernenden, ihre <strong>Lernstrategien</strong> zu verbessern und den Lernprozess anzupassen. Schlie&szlig;lich ergab die Analyse keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Alterseffekte, was darauf hindeutet, dass die Wirksamkeit der Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant ist. Die Ergebnisse verdeutlichen die Heterogenit&auml;t der Befunde. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer genaueren Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, die den Erfolg des Einsatzes von Monitoring-Tools beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) kam die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;<strong>positiven</strong>&nbsp;Gesamteffekt von Monitoring-Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 61% der Sch&uuml;lerInnen, die Monitoring-Tools im Unterricht eingesetzt haben, <strong>h&ouml;here Lernleistungen</strong> zeigten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsgruppen. Am st&auml;rksten zeigte sich der Effekt beim <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42). Im Vergleich dazu fielen die Effekte auf das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) geringer aus.</p>



<p>Die in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gefundenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zeigen &Auml;hnlichkeiten mit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021). Dies st&uuml;tzt die&nbsp;<strong>Belastbarkeit</strong>&nbsp;der Befunde.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, div.MsoCommentText&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.MsoCommentReference&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-noshow:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:8.0pt;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level4&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level5&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level6&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level7&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level8&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level9&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>-->&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br></style></p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> differenziert in drei verschiedene Lerndimensionen: <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a></strong> und <strong>Motivation</strong>. Die Effekte wurden zudem in Abh&auml;ngigkeit folgender <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en berichtet: (a) Art des Monitorings, (b) Fokus des Tools, (c) Feedback durch die Lehrkraft, (d) Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und (e) Alter der Teilnehmenden. Der Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en wurde dabei sowohl getrennt f&uuml;r die drei Lernleistungen &ndash; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> und Motivation &ndash; als auch auf die <strong>gesamte Lernleistung</strong> dargestellt.</p>



<p>Neben dem Alter h&auml;tte die Ber&uuml;cksichtigung der <strong>Klassenstufen</strong> eine zus&auml;tzliche Differenzierung erm&ouml;glichen k&ouml;nnen. Auch eine Differenzierung der <strong>Fachbereiche</strong> wurde in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht vorgenommen. Demnach kann nicht dargestellt werden, ob der Einsatz von Monitoring-Tools beispielsweise im Mathematikunterricht zu unterschiedlichen <strong>Lernleistungen</strong> f&uuml;hrt als im Sprachenunterricht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Der insgesamt positive Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt, dass der Einsatz von Monitoring-Tools das Lernen im Allgemeinen f&ouml;rdert. Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gelangten dar&uuml;ber hinaus zu dem Ergebnis, dass es eine erhebliche Heterogenit&auml;t zwischen den Studien aufgrund unterschiedlicher <strong>Studienmerkmalen </strong>besteht. Um diese Unterschiede genauer zu erfassen und die Gr&uuml;nde f&uuml;r die beobachtete Heterogenit&auml;t zu entschl&uuml;sseln, wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>-Analysen durchgef&uuml;hrt.</p>



<p>Es wurde festgestellt, dass die <strong>Effekte</strong> in Abh&auml;ngigkeit von der Art des Monitorings, dem Fokus des Tools auf Lerninhalte und Lernverhalten, sowie der Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> <strong>variierten</strong>. Dem gegen&uuml;ber zeigten sich die gefundenen Effekte einheitlich in Bezug auf das Alter der Teilnehmenden. Auch f&uuml;r externes <strong>Feedback</strong> durch die Lehrkraft fanden sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede.</p>



<p>Es ist jedoch zu beachten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z. B. Klassenstufe, Fachbereiche) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en ber&uuml;cksichtigt wurden. In Anbetracht dessen kann keine Aussage &uuml;ber die <strong>Generalisierbarkeit</strong> dieser Aspekte getroffen werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert die erste quantitative Zusammenfassung der Wirksamkeitsforschung &uuml;ber den Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht auf die<strong> Lernergebnisse</strong>. Die AutorInnen leisten somit einen wertvollen Beitrag zum Verst&auml;ndnis von Tools zur F&ouml;rderung des Monitorings in der Schul- und Hochschulbildung. Dabei stellen sie dar, wie diese<strong> Tools</strong> am effektivsten eingesetzt werden k&ouml;nnen, um den<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> und die <strong>Motivation</strong> zu f&ouml;rdern.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht in hohem Ma&szlig;e den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Die Gesamtpunktzahl der Qualit&auml;tsbewertung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist&nbsp;<strong>sehr hoch&nbsp;</strong>einzuordnen. Dies l&auml;sst den Schluss zu, dass die <strong>Suche</strong> nach relevanten Studien, die <strong>Selektion</strong> der Studien, die <strong>Erfassung</strong> relevanter Elemente und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n sowie das <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>sschema</strong> transparent dargestellt wurden. Die statistischen Analysen wurden ausf&uuml;hrlich beschrieben und durchgef&uuml;hrt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Suche nach relevanten Studien ausschlie&szlig;lich auf Datenbanken beschr&auml;nkt wurde. Folglich k&ouml;nnten m&ouml;gliche relevante Studien nicht ber&uuml;cksichtigt worden sein. Zus&auml;tzliche Suchstrategien, wie die Recherche in den Inhaltsverzeichnissen relevanter Fachzeitschriften, k&ouml;nnten die Ergebnisse erweitern und pr&auml;zisieren. </p>



<p>Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) zeigt, dass Monitoring-Tools, die sowohl den <strong>Lerninhalt</strong> als auch das <strong>Lernverhalten</strong> &uuml;berwachen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekte auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> haben. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die metakognitive Reflexion anregen, sind besonders effektiv, da sie den Lernenden helfen, ihre <strong>Lernstrategien</strong> aktiv zu steuern und anzupassen (siehe Beispielstudie). Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Praxis, insbesondere im Kontext des <strong>MINT-Unterrichts</strong>, in dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> eine <strong>Schl&uuml;sselkompetenz</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> darstellen kann.</p>



<p>Zu den praktischen Implikationen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geh&ouml;rt die Empfehlung, <strong>metakognitive Monitoring-Tools</strong> gezielt im Unterricht einzusetzen, insbesondere solche, die es den Lernenden erm&ouml;glichen, ihr Lernen aktiv zu reflektieren und zu steuern. Lehrkr&auml;fte sollten den Lernenden regelm&auml;&szlig;ig <strong>Feedback</strong> zu ihren Monitoring-Ergebnissen geben und ihnen die M&ouml;glichkeit bieten, ihre Lernprozesse zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu verbessern. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass <strong>k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en</strong> in der Regel effektiver sind, was darauf hindeutet, dass gezielte, aber kurze Phasen des Monitorings mit klarer und regelm&auml;&szlig;iger R&uuml;ckmeldung besonders geeignet sind, den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu f&ouml;rdern. Au&szlig;erdem wurde festgestellt, dass die Wirksamkeit der Monitoring-Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant bleibt. Dies unterstreicht ihre Vielseitigkeit f&uuml;r den Einsatz in unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Bildungsbereichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Schmitz und Perels (2011) zielte auf die Verbesserung des <strong>Mathematiklernens</strong> und der <strong>Selbstregulation</strong> im Allgemeinen. Um das t&auml;gliche selbstregulierte Verhalten w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben zu unterst&uuml;tzen, verwendeten die AutorInnen standardisierte <strong>Lerntageb&uuml;cher </strong>als Monitoring-Tool (<strong>Fokus</strong> des Tools auf Lernprozesse).</p>



<p>Die Studie wurde mit 195 Sch&uuml;lerInnen der 8. Klasse aus drei verschiedenen Gymnasien durchgef&uuml;hrt. In der <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> nahmen 95 Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber einen Zeitraum von 49 Tagen (insgesamt 7 Wochen) an der Tagebuch<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a> teil, w&auml;hrend die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a></strong> lediglich an den Pr&auml;- und Posttests teilnahm. Pr&auml;- und Posttest bestanden jeweils aus einem <strong>Fragebogen</strong> zur Selbstregulation und einem Mathematiktest. Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> f&uuml;llten t&auml;glich vor und nach den Hausaufgaben ihr <strong>Lerntagebuch</strong> aus. Dieses bestand aus einem allgemeinen Teil zur Selbstregulation, der t&auml;glich ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Warum lernst du heute nicht?&ldquo;), und einem mathematikbezogenen Teil, der nur an Tagen mit Mathematikhausaufgaben ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Wie gehst du heute&nbsp;<strong>exakt</strong>&nbsp;vor?&ldquo;).</p>



<p>Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass sich die Selbstregulation und die Mathematikleistung der Sch&uuml;lerInnen in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> im Vergleich zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> verbesserten</strong>. Dies deutet darauf hin, dass der Einsatz von Lerntageb&uuml;chern w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben einen positiven Einfluss auf das<strong> Lernen</strong> und die <strong>Selbstregulation</strong> haben kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Dignath, C., van Ewijk, R., Perels, F. &amp; Fabriz, S. (2023). Let Learners Monitor the Learning Content and Their Learning Behavior! A Meta-analysis on the Effectiveness of Tools to Foster Monitoring.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>35</em>(2).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4</a></p>



<p>Guzman, G., Goldberg, T. S. &amp; Swanson, H. L. (2017). A meta-analysis of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">self-monitoring</a> on reading performance of K&ndash;12 students.&nbsp;<em>School Psychology Quarterly, 33</em>(1), 160&ndash;168.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1037/spq0000199" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1037/spq0000199</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Schmitz, B. &amp; Perels, F. (2011). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-monitoring</a> of self-regulation during math homework behaviour using standardized diaries.&nbsp;<em>Metacognition and Learning, 6</em>(3), 255-273.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6</a></p>



<p>Yan, Z., Wang, X., Boud, D. &amp; Lao, H. (2021). The effect of self-assessment on academic performance and the role of explicitness: a meta-analysis.&nbsp;<em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 48(1), 1&ndash;15.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644</a></p>



<p>Zimmerman, B. J. (2002). Becoming a self-regulated learner: An overview.&nbsp;<em>Theory into Practice, 41</em>(2), 64&ndash;70.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">Dignath et al., 2023&nbsp;</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noopener">Schmitz &amp; Perels, 2011</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Arvaneh, B., Reith, S., &amp; CHU Research Group (2025). Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> beeinflussen k&ouml;nnen.&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 36.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Reports.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Veränderungen helfen wirklich?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/mint-texte-besser-verstehen-welche-sprachlichen-veraenderungen-helfen-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 20:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fachsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7035</guid>

					<description><![CDATA[Lernen mit Texten gehört in den MINT-Fächern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass SchülerInnen die Texte vollständig verstehen. Wie können MINT-Texte von Lehrkräften sprachlich so angepasst werden, dass SchülerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Veränderungen sind für wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die Metaanalyse „On the role of linguistic features for [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lernen mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass Sch&uuml;lerInnen die Texte vollst&auml;ndig verstehen. Wie k&ouml;nnen MINT-Texte von Lehrkr&auml;ften sprachlich so angepasst werden, dass Sch&uuml;lerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen sind f&uuml;r wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;<em>&bdquo;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts&ldquo;</em>&nbsp;von Strohmaier et al. (2023).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Einfluss sprachlicher Ver&auml;nderungen bei MINT-Texten auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 6.477 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: positiver Effekt (<em>g&nbsp;</em>= 0.15)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Effekt bei Erh&ouml;hung von &bdquo;Klarheit und Tiefe&ldquo; und Personalisierung</li>



<li>Vor allem Lernende mit geringem fachlichen Vorwissen profitieren von sprachlichen Ver&auml;nderungen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Im MINT-Unterricht, vor allem in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, lernen Sch&uuml;lerInnen h&auml;ufig mit Texten, zum Beispiel in Schulb&uuml;chern und auf Arbeitsbl&auml;ttern. Nach van den Broek (2010) sind diese Texte fachsprachlich oft anspruchsvoll und f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen nur schwer zu verstehen, auch weil sie im Alltag nur selten mit dieser Art von <strong>Fachsprache</strong> in Ber&uuml;hrung kommen. F&uuml;r MINT-Lehrkr&auml;fte kann es herausfordernd sein, diese Schwierigkeiten zu erkennen und die Texte so anzupassen, dass Sch&uuml;lerInnen optimal damit lernen k&ouml;nnen.</p>



<p>In der Forschung wurden bereits verschiedene Ans&auml;tze untersucht, wie MINT-Texte sprachlich so angepasst werden k&ouml;nnen, dass sie die <strong>Wissensvermittlung</strong> erleichtern. Diese Ans&auml;tze reichen von Ver&auml;nderungen auf der&nbsp;<strong><em>lokalen&nbsp;</em>Wortebene </strong>&ndash; beispielsweise, indem komplizierte Fachbegriffe oder Fremdw&ouml;rter vermieden werden &ndash; bis hin zu Ver&auml;nderungen auf der<em>&nbsp;</em><strong><em>globalen</em>&nbsp;Ebene</strong> von S&auml;tzen oder des gesamten Textes. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Zwischen&uuml;berschriften und Zusammenfassungen.&nbsp;Allerdings unterscheiden sich die Ergebnisse in diesem Forschungsfeld teilweise sehr stark je nach Eigenschaften der Lernenden und Art der Texte. Beispielsweise wird in manchen Studien gezeigt, dass <strong>leistungsschw&auml;chere</strong> Sch&uuml;lerInnen st&auml;rker von sprachlichen Vereinfachungen profitieren. Es ist f&uuml;r Lehrkr&auml;fte daher nur schwer zu schlussfolgern, welche sprachliche Ver&auml;nderungen von Lerntexten f&uuml;r ihre eigene Klasse wirkungsvoll sein k&ouml;nnten. Die hier zugrundeliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht deshalb, welche Ver&auml;nderungen und Merkmale des <strong>Lernkontexts</strong> den Lerneffekt &uuml;ber alle Studien hinweg positiv beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Strohmaier et al. (2023) fasst Studien zusammen, in denen MINT-Texte sprachlich ver&auml;ndert wurden, um zu untersuchen, wie diese Ver&auml;nderungen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen. Die Autoren ber&uuml;cksichtigten nur experimentelle Studien, bei denen eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> mit einem Originaltext und mindestens eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> mit einem ver&auml;nderten Text lernte. Anschlie&szlig;end absolvierten beide Gruppen den gleichen Test, um den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu erfassen.</p>



<p>Um herauszufinden, welche sprachlichen Ver&auml;nderungen lernwirksam sind, wurden <strong>drei Kategorien</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen unterschieden und in <strong>lokale</strong> und <strong>globale Elemente</strong> unterteilt:&nbsp;</p>



<p>(1)&nbsp;<a><em>Verringerung der sprachlichen Komplexit&auml;t</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Reduktion der Komplexit&auml;t auf Wortebene (z.B. Verwenden einfacherer W&ouml;rter, Vermeiden von Fachbegriffen)</li>



<li>Global: Reduktion der strukturellen Komplexit&auml;t (z.B. durch k&uuml;rzere, weniger komplexe S&auml;tze;&nbsp;</li>
</ul>



<p>(2)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung der Koh&auml;sion</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: klarere Verbindungen zwischen W&ouml;rtern und S&auml;tzen (z.B. &uuml;berlappende Substantive statt Pronomen und Synonymen, zus&auml;tzliche verbindende Phrasen)</li>



<li>Global: Verbesserung der Textkontinuit&auml;t (z.B. Ver&auml;nderte Reihenfolge von Inhalten)</li>
</ul>



<p>(3)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Hinzuf&uuml;gen von W&ouml;rtern und verbindenden Ausf&uuml;hrungen (z.B. durch Wiederholen von Begriffen und Verkn&uuml;pfen mit Vorwissen)</li>



<li>Global: Hinzuf&uuml;gen von inhaltlichen Ausarbeitungen (z.B. &Uuml;berschriften, Zusammenfassungen, Personalisierung).&nbsp;</li>
</ul>



<p>Au&szlig;erdem untersuchten die Autoren, f&uuml;r welche Lernenden sprachliche Ver&auml;nderungen besonders wirkungsvoll waren. Daf&uuml;r wurden unter anderem die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en&nbsp;<em>Vorwissen</em>,&nbsp;<em>Unterrichtsfach</em>,&nbsp;<em>Textl&auml;nge</em>,&nbsp;<em>Alter der TeilnehmerInnen</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Anforderungsniveau des Tests</em>&nbsp;untersucht.Die Datengrundlage dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> umfasst <strong>45 Einzelstudien</strong> mit insgesamt <strong>6.477 Lernenden</strong> von der Grundschule bis zur Hochschule. Die meisten Studien verwendeten Texte aus dem Physik- und Biologieunterricht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermittelte einen insgesamt <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15. Bei der Analyse der drei Subkategorien zeigte nur noch die Kategorie&nbsp;<em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em>&nbsp;einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Einfluss</strong> auf das Lernen mit MINT-Texten. Auf lokaler Ebene ist es daher besonders effektiv (<em>g</em>&nbsp;= 0.20), Inhalte zu wiederholen und zu erkl&auml;ren (z. B. Schlussfolgerungen zu erl&auml;utern, Beziehungen und Handlungen zu verdeutlichen). Auf der globalen Ebene des gesamten Textes f&uuml;hrten <strong>strukturierte &Uuml;berschriften</strong> und Zusammenfassungen (z. B. Vorschauen, Advance Organizer) zu einem verbesserten Lernergebnis (<em>g</em>&nbsp;= 0.15). Dar&uuml;ber hinaus war die st&auml;rkere Personalisierung des Textes durch die Verwendung von <strong>Personal- und Possessivpronomen</strong> (z. B. &bdquo;Du siehst&ldquo; statt &bdquo;man sieht&ldquo;; &bdquo;dein Garten&ldquo; statt &bdquo;ein Garten&ldquo;) besonders wirksam (<em>g</em>&nbsp;= 0.52).&nbsp;</p>



<p>Die weiterf&uuml;hrenden Analysen zeigen, dass sprachliche Vereinfachungen tats&auml;chlich vor allem f&uuml;r Lernende mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> hilfreich sind (g = 0.35). Dieser Moderationseffekt war so deutlich, dass dagegen f&uuml;r Lernende mit hohem fachlichem Vorwissen durchschnittlich &uuml;berhaupt kein Effekt mehr zu erkennen war. L&auml;ngere Texte erzielen dabei gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>g</em>&nbsp;= 0.17).&nbsp;Das Unterrichtsfach, das Alter der Lernenden und das Anforderungsniveau der Tests beeinflussten die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen nicht; die Ergebnisse bleiben &uuml;ber <strong>diese Faktoren hinweg stabil</strong>.</p>



<p>Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wird die mittlere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15 gem&auml;&szlig; g&auml;ngiger Klassifikationen (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, 1988) als<em>&nbsp;kleiner Effekt</em>&nbsp;angesehen. So w&uuml;rde ein/e Sch&uuml;lerIn, die einen sprachlich vereinfachten MINT-Text erh&auml;lt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 54% bessere Leistungen erzielen als mit dem urspr&uuml;nglichen Text. Deutlich wird aber auch, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien und verschiedenen Personengruppen teilweise sehr stark unterscheiden. Insbesondere war der <strong>mittlere Effekt</strong> f&uuml;r Personen mit <strong>geringem fachlichem Vorwissen</strong> mit&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.35 substanziell gr&ouml;&szlig;er, hier lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein ver&auml;nderter Text zu mehr <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;hrt, bei etwa 60%.&nbsp;</p>



<p>Andere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, die im Kontext von Lernen aus Texten andere, nicht-sprachliche Textmerkmale untersuchen, berichten teilweise deutlich gr&ouml;&szlig;ere Effekte, wie beispielsweise die Bereitstellung von Feedback (<em>g</em>&nbsp;= 0.35; Swart et al., 2019) oder die Einbeziehung von Grafiken (<em>g</em>&nbsp;= 0.39; Guo et al., 2020). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt mit dem Fokus auf <strong>rein sprachliche Vereinfachungen</strong> zum Forschungsfeld bei.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, div.MsoCommentText&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.MsoCommentReference&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-noshow:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:8.0pt;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level4&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level5&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level6&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level7&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level8&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level9&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>-->&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br></style></p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beinhaltet eine umfangreiche Untersuchung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n mittels Metaregression und unterscheidet Effekte nach acht verschiedenen Typen von sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dar&uuml;ber hinaus differenziert sie Effekte auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;r verschiedene <strong>Kontexte</strong>  (z.B. Fachgebiet, Textl&auml;nge, Studienort), <strong>Studienteilnehmer</strong> (z. B. Altersgruppe, Vorwissen) und <strong>Studienmethodik</strong> (z. B. Erfolgsmessung). Die Ergebnisse zeigen, wie stark die einzelnen Merkmale den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen.Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beschr&auml;nkt sich auf Texte aus MINT-F&auml;chern: Physik, Biologie, Informatik und andere. Die Autoren berichten Ergebnisse differenziert &uuml;ber verschiedene Altersgruppen hinweg. In den Leistungstexts wurden verschiedene <strong>Anforderungsniveaus</strong> &ndash;&nbsp;<em>Reproduktion</em>,&nbsp;<em>Anwendung</em>, und<em>&nbsp;Transfer &ndash;&nbsp;</em>unterschieden. M&ouml;gliche motivationale Effekte wurden nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Obwohl die Auswirkungen des Lernens aus MINT-Texten mit sprachlichen Ver&auml;nderungen <strong>gering</strong> sind, lassen sich die Ergebnisse f&uuml;r verschiedene Lernkontexte verallgemeinern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> ergab <strong>keine wesentlichen Unterschiede</strong>, was verschiedene Altersgruppen, MINT-F&auml;cher, Lernbewertungen oder Standorte (Labor vs. Feld) betrifft. Im Hinblick auf die Art der Textmodifikation, Textl&auml;nge, Vorwissen und ihre Kombination lassen sich die Ergebnisse jedoch nicht verallgemeinern.</p>



<p>Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen in MINT-Texten von spezifischen Bedingungen abh&auml;ngt. Insbesondere f&uuml;r Lernende mit geringem Vorwissen sind sprachliche Ver&auml;nderungen im Allgemeinen <strong>hilfreich</strong>, f&uuml;r viele Lernende spielen aber sprachliche Ver&auml;nderungen keine Rolle.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aufgrund ihres kl&auml;renden und methodischen Beitrags f&uuml;r das Feld bedeutsam. In der Forschung wurden bereits verschiedene sprachliche Ver&auml;nderungen in MINT-Texten untersucht, die Ergebnisse waren jedoch <strong>uneinheitlich oder widerspr&uuml;chlich</strong>. Die Interpretation und Verallgemeinerbarkeit dieser Ergebnisse sind in den Einzelstudien besonders problematisch, da eine gro&szlig;e Anzahl unterschiedlicher Ans&auml;tze unter der einzelnen Kategorie&nbsp;<em>sprachliche Ver&auml;nderungen</em> verstanden werden. Dar&uuml;ber hinaus stammten diese Studien aus <strong>vielf&auml;ltigen Forschungsbereichen</strong>, etwa aus den Fachdidaktiken, der Linguistik oder der Lernpsychologie, die teils sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erzielt hier eine <strong>gewisse Vergleichbarkeit</strong> und hilft dabei zu verstehen, welche spezifische sprachliche Ver&auml;nderungen &uuml;ber alle Studien hinweg f&uuml;r etwaige <strong>Lerneffekte</strong> verantwortlich sind.</p>



<p>Die Methode der Meta-Regression, die von Strohmaier et al. (2023) verwendet wird, erlaubt es, mehrere Studien mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen in einer gemeinsamen Analyse zu untersuchen. Das statistische Verfahren ermittelt dabei <strong>isolierte Effekte</strong> aller sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dadurch k&ouml;nnen die Autoren bestehende Forschung so zusammenzufassen, dass sich allgemeine Aussagen ableiten lassen, die &uuml;ber verschiedene Forschungsdisziplinen hinweg einheitlich interpretiert werden k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p>Das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse werden weitgehend transparent berichtet.&nbsp;Besonders hervorzuheben ist&nbsp;die Vielzahl untersuchter relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und die Verwendung eines differenzierten Metaregressionsmodells, welches die &Uuml;ber- oder Untersch&auml;tzung der Effekte verhindert.&nbsp;</p>



<p>Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a> <sup>[1]</sup>.&nbsp;</p>



<p><sup>[1]</sup>Die methodische Beurteilung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde <strong>ausschlie&szlig;lich</strong> von Autoren des CHU durchgef&uuml;hrt, um die Objektivit&auml;t der Bewertung zu gew&auml;hrleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Arbeit mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Unterrichtsalltag. Die Frage, ob durch eine sprachliche Ver&auml;nderung solcher Texte ein h&ouml;herer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erreicht werden kann, ist daher f&uuml;r die Unterrichtspraxis hochrelevant. Aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> lassen sich folgende Schlussfolgerungen f&uuml;r die Praxis ableiten:</p>



<p>Insgesamt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass sprachliche Ver&auml;nderungen einen <strong>eher geringen Gesamteffekt</strong> haben. Somit m&uuml;ssen bereits vorhandene Texte aus <strong>Schulb&uuml;chern</strong>, die bereits ein angemessenes Sprachniveau haben, in der Regel nicht aufwendig &uuml;berarbeitet werden.&nbsp;</p>



<p>Wenn sprachliche Ver&auml;nderungen aber Wirkung zeigen, h&auml;ngt das oft mit dem <strong>Lerninhalt</strong> zusammen. Dieser sollte von Lehrkr&auml;ften daher immer beachtet werden. Zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen zu schwierigen Konzepten oder eine klare Gliederung durch &Uuml;berschriften k&ouml;nnen beispielsweise das <strong>Verst&auml;ndnis</strong> der Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern. Auch eine Kombination solcher Ver&auml;nderung mit weiteren Methoden, wie zum Beispiel die Sch&uuml;lerInnen selbst eine Gliederung erstellen zu lassen, kann wirksam sein. Die Texte lediglich oberfl&auml;chlich zu bearbeiten, zum Beispiel durch k&uuml;rzere W&ouml;rter oder S&auml;tze, erscheint jedoch den Ergebnissen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zufolge als weniger sinnvoll.&nbsp;Zuletzt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> klar auf, dass gerade Sch&uuml;lerInnen mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen profitieren k&ouml;nnen. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass anspruchsvolle Texte die <strong>Leistungsunterschiede</strong> in der Klasse vergr&ouml;&szlig;ern k&ouml;nnen. Wenn Lehrkr&auml;fte sich jedoch gezielt auf die&nbsp;<em>Erh&ouml;hung sprachliche Klarheit und Tiefe&nbsp;</em>in ihren Texten konzentrieren, profitieren davon alle Sch&uuml;lerInnen &ndash; besonders in <strong>leistungsheterogenen Gruppen</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In der Studie von Boscolo und Mason (2003) wurde die Wirksamkeit eines Textes &uuml;ber den Treibhauseffekt mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen mit einem Originaltext verglichen. Daf&uuml;r wurde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von <strong>167 Sch&uuml;lerInnen </strong>der <strong>10. und 11. Klasse</strong> einer italienischen Schule untersucht. In einer Version erh&ouml;hte die&nbsp;<em><strong>lokale Koh&auml;sion</strong></em>&nbsp;des Texts durch Wortwiederholungen und explizite Verkn&uuml;pfungen einzelner S&auml;tze, eine andere Version sch&auml;rfte zus&auml;tzlich die&nbsp;<em><strong>globale Klarheit und Tiefe</strong></em>&nbsp;durch die Verwendung von &Uuml;berschriften und Kurzzusammenfassungen. Die Lernenden wurden nach fachlichen Vorwissen und Interesse eingeteilt und lernten mit jeweils einem der Texte. Der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> wurde mit Aufgaben zu Reproduktion, Anwendung und Transfer getestet.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen, dass die Gruppe mit erh&ouml;hter globaler Klarheit und Tiefe im Text in einer Mehrzahl der Aufgaben den <strong>h&ouml;chsten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> erreichte, w&auml;hrend lokale Koh&auml;sion nur vereinzelt zu h&ouml;herem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> f&uuml;hrte. Lernende mit weniger fachlichem Vorwissen <strong>profitierten tendenziell mehr</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen, aber der Effekt war in dieser Studie statistisch nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Boscolo, P., &amp; Mason, L. (2003). Topic knowledge, text coherence, and interest: How they interact in learning from instructional texts.&nbsp;<em>The Journal of Experimental Education, 71</em>(2), 126-148.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/00220970309602060</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Guo, D., Zhang, S., Wright, K. L., &amp; McTigue, E. M. (2020). Do you get the picture? A meta-analysis of the effect of graphics on reading comprehension.&nbsp;<em>AERA Open</em>,&nbsp;<em>6</em>(1).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1177/2332858420901696" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/2332858420901696</a></p>



<p>Strohmaier, A. R., Ehmke, T., H&auml;rtig, H., &amp; Leiss, D. (2023).&nbsp;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts. A meta-analysis.&nbsp;<em>Educational Research Review, 39</em>, 100533.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533</a></p>



<p>Swart, E. K., Nielen, T. M., &amp; Sikkema-de Jong, M. T. (2019).&nbsp;Supporting learning from text: A meta-analysis on the timing and content of effective feedback.&nbsp;<em>Educational Research Review</em>,&nbsp;<em>28</em>, 100296.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>van den Broek, P. (2010). Using texts in science education: cognitive processes and knowledge representation.&nbsp;<em>Science, 328</em>(5977), 453-456.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1126/science.1182594" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1126/science.1182594</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1747938X2300026X?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strohmaier et al., 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Boscolo &amp; Mason, 2010</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Strohmaier, A., Farrell, M., Arvaneh, B. &amp; CHU Research Group (2025). MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 35.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Report_KR35-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterstützt?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/chatbots-im-unterricht-welche-lernergebnisse-werden-unterstuetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 14:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbot]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[sustainable education]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7014</guid>

					<description><![CDATA[Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue Möglichkeiten für individualisiertes Lernen und die Unterstützung von Lehrkräften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche Lernerfolge zu fördern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&#160;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r individualisiertes Lernen und die Unterst&uuml;tzung von Lehrkr&auml;ften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e zu f&ouml;rdern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&nbsp;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) in ihrer Studie, &bdquo;A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable Education<sup>[1]</sup>&rdquo;.&nbsp;Darin analysieren die Autoren 32 Studien mit insgesamt 2.201 Teilnehmenden. Die Ergebnisse beleuchten die Potenziale und m&ouml;glichen Einschr&auml;nkungen von Chatbots im Bildungskontext.</p>



<p><sup>[1]</sup>&nbsp;Nach Angaben der Zeitschrift wird &sbquo;sustainable education&lsquo; als das Finden nachhaltiger L&ouml;sungen f&uuml;r Umwelt-, soziale und wirtschaftliche Probleme durch Bildung definiert.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Lernen mit Chatbots auf sieben verschiedene Lernergebnisse sowie Analyse von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, wie Chatbot-Rolle, Nutzungsdauer und Lerninhalt&nbsp;</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 2.201 Sch&uuml;lerInnen und Studierende verschiedener Bildungskontexte<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer bis hoher Gesamteffekt (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em>&nbsp;= 0.79)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Effekte bei expliziter Argumentation (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und Lernleistung (<em>d</em>&nbsp;= 1.03)</li>



<li>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekte bei kritischem Denken, Engagement und Motivation</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Integration von auf k&uuml;nstlicher Intelligenz basierenden Chatbots in den Unterricht gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der <strong>digitalen Bildungsreform</strong> und dem Ziel, digitale Kompetenzen zu f&ouml;rdern. F&uuml;r den MINT-Unterricht bieten Chatbots als Lehrassistenten und Tutoren neue M&ouml;glichkeiten, Sch&uuml;lerInnen individuell zu unterst&uuml;tzen und komplexe Inhalte zug&auml;nglicher zu machen. Dies steht im Einklang mit <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a></strong>, die selbstgesteuertes Lernen und den Einsatz moderner Technologien betonen. In der Bildungsforschung wird jedoch kontrovers diskutiert, wie effektiv solche Technologien im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden tats&auml;chlich sind, beispielsweise auch bez&uuml;glich der Motivation von Lernenden. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht auf Basis von Theorien des <strong>technologiegest&uuml;tzten Lernens</strong>, wie Chatbots sieben unterschiedliche Lernergebnisse f&ouml;rdern k&ouml;nnen, wie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>. Au&szlig;erdem analysiert sie verschiedene Einsatzbedingungen, die die Effektivit&auml;t von Chatbots beeinflussen, um praktische Handlungsempfehlungen f&uuml;r den Unterricht zu liefern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden Chatbots von den AutorInnen als ein Dialogprogramm definiert, das Eingaben verarbeiten und dementsprechend Informationen durch verbale oder schriftliche Interaktion bereitstellen kann. Dabei werden experimentelle Designs mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n genutzt, um die Effektivit&auml;t von Chatbots mit herk&ouml;mmlichem Unterricht zu vergleichen. Hierf&uuml;r beziehen sie <strong>32 Studien</strong> mit insgesamt <strong>2.201 Teilnehmenden</strong> ein. Die m&ouml;glichen Einfl&uuml;sse solcher Chatbots werden in <strong>drei zentralen Fragestellungen</strong> analysiert. </p>



<p>Erstens untersuchen sie, ob das Lernen mit Chatbots effektiver ist als das Lernen mit traditionellen Methoden, indem sie die Effekte von <strong>sieben verschiedenen Lernergebnissen</strong> zu einem Gesamteffekt kombinieren.&nbsp;&nbsp;Zweitens untersuchen die AutorInnen, die Auswirkungen von Chatbots auf jede der sieben verschiedene Lernkomponenten wie z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Motivation und Interesse (Definitionen und Effekte siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">Befunde zu Lernergebnisse</a>). Drittens analysieren sie, ob Faktoren wie <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong>, <strong>Rolle des Chatbots</strong> oder die Art der <strong>Lerninhalte</strong> die Effektivit&auml;t der Chatbots beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Die Studien, die zwischen 2010 und 2022 ver&ouml;ffentlicht wurden, untersuchen Chatbots in verschiedenen Kontexten, darunter Sprachunterricht und technische F&auml;cher. Dabei nutzen sie standardisierte Tests, Befragungen und Beobachtungen als Messmethoden. Zudem decken die Analysen ein breites Spektrum an Bildungskontexten ab, darunter <strong>Schulen</strong> und <strong>Hochschulen</strong>. Die Autoren differenzieren zudem zwischen drei Rollen, die Chatbots einnehmen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tutoren</strong>&nbsp;stellen und beantworten selbst Fragen und f&uuml;hren die Sch&uuml;lerInnen durch den Unterricht</li>



<li><strong>Lehrassistenten</strong>&nbsp;&uuml;bernehmen eine unterst&uuml;tzende Funktion, indem sie professionelles Wissen bereitstellen, professionelles Feedback geben und den Lernprozess strukturieren</li>



<li><strong>Lernpartner</strong>&nbsp;kommunizieren und interagieren mit Sch&uuml;lerInnen &ndash; entweder &uuml;ber Text oder Sprache &ndash; weniger formal.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt zeigt diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass der Einsatz von Chatbots im Unterricht einen mittleren bis gro&szlig;en positiven Einfluss auf den Lernergebnisse hat. Der durchschnittliche <strong>Gesamteffekt</strong> betr&auml;gt&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.79, was darauf hindeutet, dass Lernende, die mit Chatbots arbeiten, tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als Lernende, die traditionelle Methoden nutzen. Dar&uuml;ber hinaus zeigen sich starke Effekte im Bereich der <strong>expliziten Argumentation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und des <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Dies legt nahe, dass Chatbots besonders gut geeignet sind, argumentative Lernprozesse zu strukturieren und auch die Pr&uuml;fungsleistung zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<p>Ebenso finden sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekt auf die <strong>Behaltensleistung</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.69). Dies zeigt, dass Chatbots Lerninhalte nicht nur kurzfristig vermitteln, sondern auch langfristig im Ged&auml;chtnis verankern k&ouml;nnen. Ein &auml;hnlicher Effekt ist bei <strong>Interesse </strong>(<em>d&nbsp;</em>= 0.84) zu beobachten, was darauf hindeutet, dass Chatbots die Lernbereitschaft von Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<p>Bei den Auswirkungen von Chatbots gibt es nur sehr geringe Unterschiede zwischen verschiedenen Nutzungsarten, f&uuml;r verschiedene F&auml;cher und f&uuml;r verschiedene Zeitr&auml;ume. Die&nbsp;<a>gr&ouml;&szlig;ten&nbsp;</a>deskriptiven Effekte wurden jedoch bei der Verwendung von <strong>Chatbots als Lernassistent</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 1.63), bei einer Dauer von weniger als f&uuml;nf Wochen (<em>d</em>&nbsp;= 1.06) und in den technischen <strong>F&auml;chern Informatik</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.70) und <strong>Unterrichtstechnologie</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 0.93) festgestellt. Dies deutet auf die N&uuml;tzlichkeit von strukturiertem und klarem Feedback in diesen Bereichen hin.&nbsp;Die&nbsp;Befunde zu den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">einzelnen Lernergebnissen</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf">weiteren Moderatoren</a>&nbsp;sind der jeweiligen Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) war der Gesamteffekt von Chatbots im Unterricht <strong>positiv</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.79). Das bedeutet, dass Lernende, die auf Chatbots basierendes Lernen nutzten, im Durchschnitt bessere Lernergebnisse (z. B. Leistung, Argumentation) erzielten als Lernende, die traditionelle Lernans&auml;tze verwendeten. Um diesen Effekt zu veranschaulichen: Wenn man aus jeder experimentellen Gruppe zuf&auml;llig einen Lernenden ausw&auml;hlt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der mit Chatbots Lernende, bessere Ergebnisse erzielt, um etwa 70 % h&ouml;her als bei dem Lernenden, der sie nicht nutzt.</p>



<p>Dieser Effekt war besonders stark bei den <strong>Lernleistungen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Das bedeutet, dass etwa 85 % der Sch&uuml;lerInnen, die Chatbots verwenden, bessere Testergebnisse erzielen w&uuml;rden als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen, die traditionelle Lernans&auml;tze verwenden.</p>



<p>Alle Einzelstudien in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigten positive Auswirkungen von Chatbots auf die Lernergebnisse. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigte jedoch <strong>keinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en</strong> Unterschied zwischen dem Lernen mit Chatbots und den traditionellen Ans&auml;tzen in Bezug auf die Lernergebnisse <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, Lernmotivation und Lernengagement auf. Dennoch wurde festgestellt, dass Chatbots &uuml;ber verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, wie Nutzungsdauer, verschiedene Lerninhalte und bei der Verwendung verschiedener Rollen, hinweg effektiv sind. <style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, div.MsoCommentText&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.MsoCommentReference&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-noshow:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:8.0pt;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level4&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level5&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level6&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level7&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level8&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level9&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>-->&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br></style></p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>In dieser Studie wird die Wirkung des Lernens mit Chatbots auf verschiedene Weise differenziert. Die Effektgr&ouml;&szlig;en werden nach Fachinhalten getrennt,&nbsp;einschlie&szlig;lich des MINT-Fachs Informatik&nbsp;. Dar&uuml;ber hinaus wurden Effektgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r <strong>sieben verschiedene Lernergebnisse</strong> angegeben: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, explizite Argumentation, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Lernengagement, Lernmotivation und Interesse. Die Effekte wurden auch in Abh&auml;ngigkeit von der Rolle des Chatbots beim Lernen der Sch&uuml;lerInnen (d. h. Tutoren, Lernpartner oder Lehrassistenten) und der Dauer der Chatbot-Nutzung berichtet. Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass die Effektgr&ouml;&szlig;en <strong>nicht nach Altersgruppen oder Klassenstufen</strong> unterteilt werden. Da die Studien in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n aus verschiedenen Schulformen der Primar- und Sekundarstufe sowie der Hochschulbildung umfassten, kann nicht dargestellt werden, ob sich die Auswirkungen von Chatbots zwischen diesen Schulstufen unterscheiden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Laut der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> haben Chatbots ihre Wirksamkeit f&uuml;r verschiedene Lernergebnisse und in mehreren Lernkontexten und Behandlungsbedingungen unter Beweis gestellt.</p>



<p>Im Lernkontext war die Wirkung von Chatbots &uuml;ber die F&auml;cher hinweg <strong>gr&ouml;&szlig;tenteils stabil</strong>. Ebenso waren die Lerneffekte durch Chatbots &uuml;ber unterschiedliche Zeitr&auml;ume (d. h. von weniger als einer Woche bis zu mehr als zehn Wochen) und f&uuml;r verschiedene Rollen &auml;hnlich. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Effektivit&auml;t von Chatbots f&uuml;r diese Lernkontexte <strong>tendenziell verallgemeinerbar</strong> ist.</p>



<p>In Bezug auf die Ergebnisse zeigte sich auch, dass das Lernen mit Chatbots gegen&uuml;ber traditionellen Lernans&auml;tzen einen deutlichen Vorteil f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> bietet. Diese Effekte waren jedoch &uuml;ber die Vielzahl der untersuchten Lernergebnisse <strong>weniger verallgemeinerbar</strong>. Die Effekte waren <strong>robust</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> und basierten auf 31 Studien. Andere Ergebnisse, wie beispielsweise das Interesse basierten aber auf weniger Studien, was ihre Verallgemeinerbarkeit trotz m&ouml;glicher <strong>positiver Trends</strong> einschr&auml;nkte. Bei anderen Ergebnissen, wie z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, unterschied sich der Einsatz von Chatbots nicht von traditionellen Methoden. Daher kann angenommen werden, dass die Wirkung von Chatbots vom Lernziel abh&auml;ngt.&nbsp;</p>



<p>Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z.B. Klassenstufe, geographische Lage) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en mitber&uuml;cksichtigt wurden, weswegen keine Aussage &uuml;ber die Generalisierbarkeit dieser Aspekte getroffen werden kann. Auch f&uuml;r eine differenzierte Aussage &uuml;ber die Wirksamkeit in anderen MINT-F&auml;chern bedarf es weiterer experimenteller Studien.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Mit der wachsenden Verbreitung von KI und Chatbot-Technologie und ihrer Integration in den Unterricht nimmt die Forschung zur Lerneffektivit&auml;t weiter zu. Da es sich um ein relativ neues Forschungsthema handelt, liefern erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n spezialisierte Informationen &uuml;ber <strong>aufkommende Trends</strong>, die Lehrkr&auml;ften erste Einblicke in dieses dynamische Ph&auml;nomen bieten. Da sich diese Studie auf den Einsatz von Chatbots in der Allgemeinbildung und nicht nur auf bestimmte Fachbereiche oder Chatbot-Rollen konzentriert, ist sie die erste, die Einblicke in die <strong>umfassendere Frage</strong> nach der Wirksamkeit von Chatbots f&uuml;r das Lernen im Bildungsbereich gibt.&nbsp;</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus sollten diese Ergebnisse im Bildungskontext zwar als vorl&auml;ufig betrachtet werden, doch die strenge Auswahl der Studien, durch die AutorInnen (z.B. &Auml;quivalenz von Kontroll- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) und ihre Differenzierung zwischen den sieben Lernergebnissen, verleihen ihren Erkenntnissen zur Effektivit&auml;t von Chatbots sowohl St&auml;rke als auch Nuancen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist zudem <strong>wissenschaftlich bedeutsam</strong>, da sie ein besonders interessantes Ergebnis liefert: Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung legen die bisherigen Befunde nahe, dass Chatbots keinen deutlichen Einfluss auf Motivation, Engagement und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> haben.&nbsp;&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>)</p>



<p>Die Gesamtpunktzahl liegt im <strong>oberen Drittel</strong>. Somit werden das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl der Studien, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und die statistische Analyse weitgehend transparent und nachvollziehbar berichtet und beschrieben. Diese Studie zeigte beispielsweise besondere St&auml;rken bei der Ermittlung relevanter Schl&uuml;sselw&ouml;rter f&uuml;r die Datenbanksuche unter Verwendung einer neuartigen Clustering-Methode und der Durchf&uuml;hrung mehrerer statistischer Pr&uuml;fungen (z. B. Publikationsbias, Sensitivit&auml;tsanalyse) zur Sicherstellung der <strong>Validit&auml;t</strong>. Die Datenbanksuche h&auml;tte jedoch durch zus&auml;tzliche Suchmethoden erg&auml;nzt werden k&ouml;nnen (z. B. R&uuml;ckw&auml;rtssuche in Referenzlisten), um weitere relevante Studien zu finden, die einige Ergebniskategorien m&ouml;glicherweise robuster gemacht h&auml;tten (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>).&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Ergebnisse dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bieten einen ersten Einblick in die Forschung zur Effektivit&auml;t von Chatbots im Bildungsbereich. So erhalten Lehrkr&auml;fte einen ersten &Uuml;berblick &uuml;ber bestimmte Lernergebnisse, Kontexte und Bedingungen, mit welchen die Integration von Chatbots erfolgreich gelingen kann. Was die Auswirkungen auf das Lernen betrifft, k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte <strong>positive Ergebnisse</strong> bei <strong>Leistungstests</strong> und m&ouml;glicherweise auch einen positiven Einfluss auf <strong>explizite Argumentation</strong> und die <strong>Behaltensleistung</strong> erwarten.</p>



<p>Hinsichtlich des Lernengagements und der Lernmotivation der Lernenden scheinen Chatbots ihrem angenommenen Einfluss jedoch m&ouml;glicherweise nicht gerecht zu werden. Weiterhin ist unklar, ob Chatbots <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a></strong> f&ouml;rdern (siehe dazu unser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/kritisches-denken-als-unterrichtsziel-von-der-definition-zur-foerderung/">Kurzreview</a>). Es ist auch erw&auml;hnenswert, dass ein potenzielles Risiko bei der Verwendung von Chatbots der&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/neuigkeitseffekt/" target="_self" title="Dieser Effekt kann eintreten, wenn eine&nbsp;Methode&nbsp;&uuml;ber ein neues Medium erfolgt. Die wahrgenommene Neuheit des Mediums (z. B. neue Technologie) kann die Aufmerksamkeit und den Einsatz der&nbsp;Lernenden&nbsp;erh&ouml;hen und zu einer vor&uuml;bergehenden Steigerung der kognitiven und/oder motivational-affektiven&nbsp;Lernergebnisse f&uuml;hren. Sobald sich die&nbsp;Lernenden&nbsp;jedoch an das neue Medium gew&ouml;hnt haben, bleiben diese anf&auml;nglichen Ergebnisse nicht bestehen." class="encyclopedia">Neuigkeitseffekt</a></strong>&nbsp;ist, bei dem sich die Ergebnisse anfangs verbessern, die Effekte aber nachlassen, sobald der Reiz des Neuen nachl&auml;sst (Clark, 1983; e.g., Fryer et al., 2017). Dies kann vermieden werden, indem sich Sch&uuml;lerInnen zun&auml;chst mit dem Chatbot vertraut machen, bevor sie ihn f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> verwenden.</p>



<p>Die AutorInnen betonen, dass Chatbots in technischen Kursen, insbesondere als <strong>Tutoren oder Lernpartner </strong>die <strong>gr&ouml;&szlig;ten und robustesten Effekte</strong> erzielen, wenn sie &uuml;ber einen Zeitraum von weniger als f&uuml;nf Wochen eingesetzt werden. In diesen Kontexten k&ouml;nnen sie gezielt eingesetzt werden, um <strong>explizite Argumentation</strong> oder die <strong>Behaltensleistung</strong> zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Eine Laborstudie von Ruan und Kollegen (2020) zeigte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Auswirkungen eines Lerndesigns mit einem Chatbot-Tutor. Die Studie untersuchte eine <strong>interaktive mathematische Lernumgebung</strong> f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der 3. bis 5. Klasse und ihre Auswirkungen auf <strong>Engagement</strong>, <strong>Lernen</strong> und <strong>Wissenserhalt</strong> in Mathematik. Sie verglichen vier Varianten der Lernplattform:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gruppe A: Nur mathematische Textaufgabe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>)</li>



<li>Gruppe B: Dieselbe mathematische Aufgabe eingebettet in eine m&auml;rchenhafte Geschichte</li>



<li>Gruppe C: Dieselbe mathematische Aufgabe in einer Geschichte mit Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitung zur L&ouml;sung</li>



<li>Gruppe D: Dieselbe Mathematische Aufgabe in einer Geschichte plus einen Chatbot-Tutor. Der Chatbot bot den Sch&uuml;lerInnen personalisierten Smalltalk, Ermutigung, wenn sie nicht weiterkamen, adaptive Hinweise im Konversationsstil und Fragen, um das Verst&auml;ndnis zu &uuml;berpr&uuml;fen.</li>
</ul>



<p>Die Studie ergab, dass die <strong>erz&auml;hlbasierte Aktivit&auml;t</strong> plus Chatbot-Variante (D) im Vergleich zur reinen Aufgabenvariante (A) einen <strong>gro&szlig;en und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt</strong> auf das <strong>Engagement </strong>(ES = 0.90), das Lernen (ES = 0.88) und den <strong>Wissenserhalt</strong> der Konzepte, eine Woche nach der Aktivit&auml;t, hatte.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>82</em>(4), 436-476.&nbsp;&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Clark, R. E. (1983). Reconsidering research on learning from media.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>53</em>(4), 445-459.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/00346543053004445" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/00346543053004445</a></p>



<p>Deng, X., &amp; Yu, Z. (2023). A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable education.&nbsp;<em>Sustainability</em>,&nbsp;<em>15</em>(4), 2940.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3390/su15042940" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3390/su15042940</a></p>



<p>Fryer, L. K., Ainley, M., Thompson, A., Gibson, A., &amp; Sherlock, Z. (2017). Stimulating and sustaining interest in a language course: An experimental comparison of Chatbot and Human task partners.&nbsp;<em>Computers in Human Behavior</em>,&nbsp;<em>75</em>, 461-468.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045</a></p>



<p>Ruan, S., He, J., Ying, R., Burkle, J., Hakim, D., Wang, A., Yin, Y., Zhou, L., Xu, Q., AbuHashem, A., Dietz, G., Murnane, E. L., Brunskill E.P., Landay, J. A. (2020, June) Supporting children&rsquo;s math learning with feedback-augmented narrative technology. In <em>Proceedings of the interaction design and children conference</em> (pp. 567&ndash;580).<a href="https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noopener">https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400</a>&nbsp;&nbsp;</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.mdpi.com/2071-1050/15/4/2940" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deng &amp; Yu, 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://dl.acm.org/doi/abs/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruan et al., 2020</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Arvaneh, B., Farrell, M., &amp; CHU Research Group (2024). Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterst&uuml;tzt?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 34.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR-34_gesamt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Lernergebnisse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde weiterer Moderatoren im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quizze im Unterricht und in der Lehre: Wie häufiges Testen zum Lernen beiträgt</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/quizze-im-unterricht-und-in-der-lehre-wie-haeufiges-testen-zum-lernen-beitraegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 08:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Abfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<category><![CDATA[Test-Potentiated Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Testing Effect]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=6968</guid>

					<description><![CDATA[Quizze sind in der Unterrichtspraxis eine gerne genutzte Methode, um das Lernen und das Behalten von Wissen zu fördern. Doch wie tragen regelmäßige Quizze tatsächlich zur Förderung der Lernleistung bei? Welche Bedingungen und Formate sind dabei besonders erfolgversprechend? Diese und weitere Fragen wurden in der Metaanalyse &#8222;Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Quizze sind in der Unterrichtspraxis eine gerne genutzte Methode, um das Lernen und das Behalten von Wissen zu f&ouml;rdern. Doch wie tragen regelm&auml;&szlig;ige Quizze tats&auml;chlich zur F&ouml;rderung der Lernleistung bei? Welche Bedingungen und Formate sind dabei besonders erfolgversprechend? Diese und weitere Fragen wurden in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on the relationship between frequent low-stakes testing and class performance&ldquo; von Sotola und Crede (2021) untersucht, die sich mit der Wirksamkeit von Quizzen im Bildungskontext besch&auml;ftigt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Auswirkungen regelm&auml;&szlig;iger Quizabfragen auf die Lernleistung&nbsp;</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 7.846 Sch&uuml;lerInnen und Studierende in Schule und Hochschule <span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Der regelm&auml;&szlig;ige Einsatz von Quizzen zeigt einen positiven Effekt auf die Lernleistung (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em> = 0.42)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quizze, die zur Abschlussnote z&auml;hlten, erzielten h&ouml;here Effekte (<em>d</em> = 0.51) als Quizze, die nicht in die Abschlussnote eingingen (<em>d</em> = 0.33)&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Weitere Trends:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quizze mit unmittelbarem Feedback (<em>d</em> = 0.41) wirkten effektiver als solche mit verz&ouml;gertem Feedback (<em>d</em> = 0.31).</li>



<li>Offene Fragen erzielten gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>d</em> = 0.60) als Multiple-Choice-Fragen (<em>d</em> = 0.37).</li>



<li>Angek&uuml;ndigte Quizze (<em>d</em> = 0.43) waren wirksamer als unangek&uuml;ndigte (<em>d</em> = 0.15).&nbsp;</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Quizabfragen sind eine bew&auml;hrte Methode im Klassenzimmer und erfreuen sich gro&szlig;er Beliebtheit bei Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen. <strong>Regelm&auml;&szlig;iges Testen</strong> in Form von Quizzen bietet eine unkomplizierte M&ouml;glichkeit, Sch&uuml;lerInnen R&uuml;ckmeldung dar&uuml;ber zu geben, wie gut sie den aktuellen Unterrichtsstoff verstehen.</p>



<p>Empirisch fundierte Lerntheorien, wie der <strong>Testeffekt</strong> (engl. testing effect), unterst&uuml;tzen den Ansatz, dass wiederholtes Testen &ndash; etwa durch unbenotete Quizze &ndash; das Verst&auml;ndnis und die Leistung der Lernenden verbessert. Der <strong>Testeffekt</strong> besagt, dass Lernende beim Beantworten von Testfragen Inhalte aktiv abrufen m&uuml;ssen, wodurch das Wissen langfristiger verankert wird. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die Forschung, dass h&auml;ufiges Testen auch das <strong>Erlernen neuen Wissens</strong> f&ouml;rdert (test-potentiated learning).</p>



<p>Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> fasst erstmals die Ergebnisse von <strong>Feldstudien</strong> zum Einsatz von Quizzen zusammen. Die Erkenntnisse sind besonders relevant f&uuml;r die Lehrpraxis an Schulen und Hochschulen, da sie unter realen Bedingungen im Klassenzimmer &ndash; und nicht im Labor &ndash; gewonnen wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen die Autoren vier zentrale Fragestellungen: Erstens pr&uuml;fen sie, ob regelm&auml;&szlig;ige Quizze im Unterricht im Vergleich zu Unterricht ohne Quizze einen Mehrwert bieten. Daf&uuml;r analysieren sie <strong>52 (quasi-)experimentelle Studien</strong> mit insgesamt <strong>7864 </strong>Teilnehmenden, die zwischen 1932 und 2017 ver&ouml;ffentlicht wurden. Diese Studien vergleichen die Kursleistungen (Noten) in Unterrichtssettings mit und ohne Quizze.</p>



<p>Zweitens untersuchen die Autoren, unter welchen Bedingungen Quizze besonders wirksam sind. In sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n pr&uuml;fen sie, ob die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von bestimmten Faktoren wie <strong>Testh&auml;ufigkeit</strong>, sofortigem oder verz&ouml;gertem <strong>Feedback</strong>, <strong>Fragetypen</strong>, der Durchf&uuml;hrung als Hausaufgabe oder im Unterricht sowie einer vorherigen <strong>Ank&uuml;ndigung</strong> der Quizze beeinflusst wird. Ebenso betrachten sie Rahmenbedingungen wie die <strong>Bildungsstufe</strong> (Schule vs. Hochschule) und das <strong>Fach</strong>, wobei sie zwischen Psychologie (etwa die H&auml;lfte der Studien) und anderen F&auml;chern unterscheiden.</p>



<p>Drittens analysieren sie anhand von <strong>5 Studien</strong> mit <strong>1004 Teilnehmenden</strong>, ob mehr Lernende den Kurs bestehen, wenn Quizze h&auml;ufiger eingesetzt werden, da insbesondere schw&auml;chere Lernende von regelm&auml;&szlig;igen Tests profitieren k&ouml;nnten.</p>



<p>Abschlie&szlig;end wird untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen den Quizleistungen und der sp&auml;teren Kursnote besteht.&nbsp;Hierf&uuml;r lieferten <strong>20 Studien</strong> mit insgesamt <strong>4268 Teilnehmenden</strong> die erforderlichen Daten[*].</p>



<p>[*] Diese Studien sind Teil der oben genannten Gesamt<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">stichprobe</a> von 52 Studien und liefern die f&uuml;r diese Fragestellung notwendigen Daten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt von <em>d</em> = 0.42 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>d</em> = 0.29 bis <em>d</em> = 0.55) zugunsten der Leistung von Lernenden, die regelm&auml;&szlig;ig mit Quizzen getestet wurden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>In den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur zweiten Frage zeigte sich, dass die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n deskriptiv gr&ouml;&szlig;er waren, wenn die <strong>Quizzergebnisse in die Endnote</strong> einflossen (<em>d</em> = 0.51) im Vergleich zu Quizzen ohne Einfluss auf die Note (<em>d</em> = 0.33). H&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n traten auf, wenn das <strong>Feedback unmittelbar </strong>erfolgte (<em>d</em> = 0.41) im Vergleich zu verz&ouml;gertem Feedback (<em>d</em> = 0.31) und wenn die Quizze aus <strong>offenen Fragen</strong> bestanden (<em>d</em> = 0.60) im Gegensatz zu Multiple-Choice-Fragen (<em>d</em> = 0.37) oder L&uuml;ckentext- und anderen Fragetypen (<em>d</em> = .38). Deskriptive Unterschiede in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n waren auch f&uuml;r einige der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en erkennbar, die aus rein explorativen Gr&uuml;nden untersucht wurden. Das hei&szlig;t, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n waren gr&ouml;&szlig;er, wenn die Quizze au&szlig;erhalb des Klassenzimmers <strong>online</strong> stattfanden (<em>d</em> = 0.62) anstatt im Klassenzimmer (<em>d</em> = 0.22); <strong>angek&uuml;ndigt</strong> (<em>d</em> = 0.43) im Vergleich zu nicht angek&uuml;ndigt (<em>d</em> = 0.15) und wenn sie im Fach Psychologie stattfanden (<em>d</em> = 0.47) im Vergleich zu anderen F&auml;chern (<em>d</em> = 0.29).&nbsp;In einer Metaregression wurden davon zwei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: 1. <strong>Einfluss auf die Endnote</strong>: wenn die Quizzleistungen Einfluss auf die Endnote hatten, waren die Leistungen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her und 2. <strong>das Fach</strong>: Im Fach Psychologie zeigten sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n als in den anderen F&auml;chern.</p>



<p>Die Befunde zur dritten Fragestellung zeigten, dass der Anteil der Lernenden, die den Kurs bestehen gr&ouml;&szlig;er war, wenn Quizze eingesetzt wurden.</p>



<p>Schlie&szlig;lich zeigte die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Quizeinsatz und sp&auml;teren Pr&uuml;fungsleistungen eine deutliche, <strong>statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a></strong> von <em>r</em> = 0.55. &nbsp;</p>



<p>Weitere Details und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Tabelle-Einzelbefunde_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde</a> sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> kommt bez&uuml;glich der Lernleistungen der Sch&uuml;lerInnen insgesamt zu einem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en</strong> positiven Gesamteffekt <em>d</em> = 0.42. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 66% der Sch&uuml;lerInnen, die regelm&auml;&szlig;ig in realen Lehr-Lernsettings mit Quizzen getestet wurden, einen gr&ouml;&szlig;eren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zeigten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsgruppen. Zudem zeigen die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>, dass dieser Gesamteffekt &uuml;ber unterschiedliche Bedingungen <strong>weitgehend robust</strong> ist.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Vorherige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (z.B. Anderson et al., 1999; Vanhove &amp; Harms, 2015) dokumentieren zudem, dass <strong>&auml;hnliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n</strong> auch unter Laborbedingungen beobachtet wurden. Zudem zeigte eine weitere aktuelle und umfassende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Yang et al. (2020) ebenfalls einen <strong>positiven Effekt</strong> von <em>g </em>= 0.50, was die Ergebnisse dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> best&auml;tigt.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.MsoCommentText, li.MsoCommentText, div.MsoCommentText&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>span.MsoCommentReference&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-noshow:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:8.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:8.0pt;}&amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level4&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level5&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level6&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level7&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Symbol;}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level8&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:o;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Courier New";}&amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level9&amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;lt;br>-->&amp;amp;amp;lt;br></style></p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird von der&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;anhand der untersuchten Fachbereiche, Bildungsstufen und abh&auml;ngigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">Variable</a>n eingesch&auml;tzt.&nbsp;In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden&nbsp;die Ergebnisse differenziert nach <strong>Bildungsstufe</strong> (Sekundarstufe vs. terti&auml;re Stufe) und <strong>Fachbereich </strong>untersucht. Bei den Fachbereichen wurde zwischen Befunden in Kursen der Psychologie und anderen F&auml;chern (darin enthalten: u.a. naturwissenschaftliche F&auml;cher oder Finanzen und Management) unterschieden, da viele der inkludierten Studien mit Studierenden des Fachbereichs &bdquo;Psychologie&ldquo; durchgef&uuml;hrt wurden.&nbsp;</p>



<p>S&auml;mtliche Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beziehen sich auf die Leistung der Lernenden; weitere m&ouml;gliche Effektkategorien wie etwa Lernmotivation wurden nicht untersucht.&nbsp;&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Autoren pr&uuml;fen mithilfe zweier unterschiedlicher Analyseans&auml;tze bezogen auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, inwiefern der Gesamteffekt f&uuml;r unterschiedliche Bedingungen verallgemeinerbar ist. Als Erstes vergleichen sie deskriptiv die aggregierten Befunde der unterschiedlichen Stufen aller einbezogener <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n. Hier zeigten sich auf vielen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n <strong>beachtenswerte Unterschiede</strong> (siehe Ergebnisse). Da diese Unterschiede jedoch <strong>nicht auf statistische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a></strong> hin getestet wurden und zum Teil auch erhebliche Unterschiede in der Zahl der eingeflossenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n bestehen, sind diese Befunde <strong>als Trends</strong> zu verstehen und lassen nur bedingt R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Einschr&auml;nkungen der Verallgemeinerbarkeit zu. Als Zweites f&uuml;hren die Autoren eine&nbsp;<a>Metaregressionsanalyse</a> durch. Hierbei zeigte ich, dass Quizze unterschiedlich wirksam sein k&ouml;nnen, je nachdem in welchen Fachbereichen sie durchgef&uuml;hrt werden und ob Quizzleistungen f&uuml;r die Endnote gewertet werden. F&uuml;r alle anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en ergab die Analyse <strong>keine Einschr&auml;nkung der Verallgemeinerbarkeit</strong>. Bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n zeigt sich, dass der Fokus vor allem auf Aspekten der Durchf&uuml;hrung lag. Merkmale der Lernenden, wie beispielsweise deren Vorwissen, sowie Kontext<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>n wie die geografische Region, wurden hingegen nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht im Gegensatz zu fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n nur Befunde aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, in denen Quizze tats&auml;chlich im Kontext des <strong>Schulunterrichts oder in der universit&auml;ren Lehre</strong> eingesetzt wurden. Die Befunde lassen sich demnach mit h&ouml;herer Wahrscheinlichkeit auf diese Kontexte &uuml;bertragen verglichen mit Befunden reiner Laborstudien. Zudem wurden auf Basis verschiedener Theorien (z.B. Testeffekt, test potentiated learning) eine sehr umfassende Analyse von moderierenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n vorgenommen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht <strong>&uuml;berwiegend</strong> den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n und der Analyse der Befunde sind gr&ouml;&szlig;tenteils transparent.&nbsp;Damit sind das Vorgehen bei der Suche nach relevanten Studien, Studienauswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse <strong>weitgehend </strong>offengelegt und nachvollziehbar beschrieben. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren allerdings genauere Angaben zur Messung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s, zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der jeweiligen Studienqualit&auml;t sowie zum Herkunftsland der Studie w&uuml;nschenswert gewesen. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Rating-Sheet_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> verdeutlicht, dass <strong>regelm&auml;&szlig;ige Quizze</strong> eine effektive Methode zur F&ouml;rderung des Lernens sowohl im <strong>Schulunterricht</strong> als auch in der <strong>Hochschullehre</strong> darstellen. Die Ergebnisse untermauern die theoretischen Annahmen zum &bdquo;<strong>Testing Effect</strong>&ldquo; und &bdquo;<strong>Test-Potentiated Learning</strong>&ldquo; und zeigen, dass Quizze Lehrkr&auml;ften eine einfache und kosteng&uuml;nstige M&ouml;glichkeit bieten, den Lernfortschritt der Sch&uuml;lerInnen gezielt zu verfolgen und Wissensl&uuml;cken systematisch zu schlie&szlig;en. Dadurch wird das <strong>Verst&auml;ndnis</strong> der Lerninhalte verbessert und die <strong>gezielte Vorbereitung</strong> auf Pr&uuml;fungen unterst&uuml;tzt.</p>



<p>Besonders wirksam erwies sich der Einsatz von Quizzen, wenn deren Ergebnisse in die <strong>Endnote </strong>einflossen. Neben einer allgemeinen Steigerung der <strong>Lernleistung</strong> trugen Quizze auch dazu bei, die Anzahl der Sch&uuml;lerInnen zu verringern, die einen Kurs nicht bestehen. Diese Methode erweist sich somit als praktisches und nachhaltiges Werkzeug zur F&ouml;rderung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s. Fortschritte in der k&uuml;nstlichen Intelligenz und der Entwicklung digitaler Quiztools erleichtern die Erstellung personalisierter Quizfragen, was den Einsatz dieser Methode weiter vereinfacht und deren Potenzial zur Lernf&ouml;rderung noch steigert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>McDaniel et al. (2011) untersuchten in einer experimentellen Studie, wie regelm&auml;&szlig;ige Quizze die <strong>Lern- und Behaltensleistung</strong> im <strong>naturwissenschaftlichen Unterricht</strong> einer Middle School (vergleichbar mit der <strong>Sekundarstufe I</strong>) f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Es wurden verschiedene Themenbereiche u.a. Genetik, Anatomie und Evolution in mehreren Unterrichtsstunden behandelt. In diesen sog. Unterrichtseinheiten wurde jeweils ein Thema behandelt, welches nach etwas 20 Tagen durch eine Pr&uuml;fung abgeschlossen wurde. Die Studie wurde mit <strong>139 Achtkl&auml;sslerInnen</strong> in den USA in drei experimentellen Designs durchgef&uuml;hrt. Dabei erhielten die Sch&uuml;lerInnen zu drei Zeitpunkten Quizze im <strong>Multiple Choice Format</strong>:&nbsp;</p>



<p><strong>Pre-Lecture-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz vor der Unterrichtsstunde zur Aktivierung des Vorwissens.</p>



<p><strong>Post-Lecture-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz direkt nach der Unterrichtsstunde zur Festigung des im Unterricht behandeltes Inhalts.</p>



<p><strong>Review-Quiz:</strong>&nbsp;Quiz vor Pr&uuml;fungen zur gezielten Wiederholung der Inhalte.</p>



<p>Die <strong>Pre- und Post-Lecture-Quizze</strong> wurden &uuml;ber den gesamten Zeitraum der jeweiligen Unterrichtseinheit an die Sch&uuml;lerInnen ausgegeben. Die Versuchsreihen endeten jeweils mit einem <strong>Review-Quiz</strong>, das etwa 24 Stunden vor der Pr&uuml;fung am Ende der Unterrichtseinheit durchgef&uuml;hrt wurde. Die Pr&uuml;fungen fanden je nach experimentellen Design am Ende der Unterrichtseinheit, am Ende des Semesters und am Ende des Jahres statt. Zur genaueren Untersuchung der <strong>Behaltensleistung</strong> wurde zwischen den Review-Quizzen vor der ersten Pr&uuml;fung und den sp&auml;teren Pr&uuml;fungen keine weiteren Quizze durchgef&uuml;hrt. Die H&auml;lfte der Testfragen waren inhaltlich &uuml;bereinstimmend mit Fragen, die auch in den sp&auml;teren Pr&uuml;fungen abgefragt wurden. Die andere H&auml;lfte an pr&uuml;fungsrelevanten Inhalten wurde in Lekt&uuml;ren und im Unterricht besprochen.&nbsp;&nbsp;Dies erm&ouml;glichte es, <strong>den Effekt der Quizze auf die Lern- und Behaltensleistung</strong> im Vergleich zu regul&auml;rem Unterricht ohne Quizze zu untersuchen.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigten, dass&nbsp;<strong>Review-Quizze</strong>&nbsp;die st&auml;rkste Verbesserung der Pr&uuml;fungsleistungen erzielten: Gequizzte Inhalte wurden zu 86 % korrekt beantwortet, verglichen mit 64 % bei nicht gequizzten Inhalten.&nbsp;<strong>Post-Lecture-Quizze</strong>&nbsp;zeigten ebenfalls positive Effekte, w&auml;hrend&nbsp;<strong>Pre-Lecture-Quizze</strong>&nbsp;keinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfluss hatten. In einem weiteren Experiment wurde deutlich, dass&nbsp;sowohl einzelne&nbsp;<strong>Review-Quizze&nbsp;</strong>als auch&nbsp;<strong>Review- und Post-Lecture-Quizze kombiniert,</strong>&nbsp;langfristig den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen&nbsp;f&uuml;r die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen&nbsp;bringen. Laut den Autoren, k&ouml;nnen strategisch platzierte Quizze eine effektive Methode sein, um sowohl kurzfristige Lernziele zu erreichen als auch das langfristige Behalten von Wissen zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Anderson, C. A., Lindsay, J. L., &amp; Bushman, B. J. (1999). Research in the laboratory: truth or triviality?&nbsp;<em>Current Directions in Psychological Science, 8</em>(1), 3&ndash;9. https://doi.org/10.1111/1467-8721.00002</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2.Ed.).&nbsp;Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587&nbsp;</a></p>



<p>McDaniel, M. A., Agarwal, P. K., Huelser, B. J., McDermott, K. B., &amp; Roediger III, H. L. (2011).&nbsp;Test-enhanced learning in a middle school science classroom: The effects of quiz frequency and placement.&nbsp;<em>Journal of educational psychology</em>,&nbsp;<em>103</em>(2), 399-414.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0021782" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/a0021782</a></p>



<p>Sotola, L. K., &amp; Crede, M. (2021). Regarding class quizzes: A meta-analytic synthesis of studies on the relationship between frequent low-stakes testing and class performance.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>33</em>, 407-426.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-020-09563-9" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-020-09563-9</a></p>



<p>Vanhove, A. J., &amp; Harms, P. D. (2015). Reconciling the two disciplines of organisational science: a comparison of findings from lab and field research.&nbsp;<em>Applied Psychology, 64</em>(4), 637&ndash;673&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1111/apps.12046" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1111/apps.12046</a></p>



<p>Yang, C., Luo, L., Vadillo, M. A., Yu, R., &amp; Shanks, D. R. (2021). Testing (Quizzing) Boots Classroom Learning: A Systematic and Meta-Analytic Review.&nbsp;<em>Psychological Bulletin, 147</em>(4), 399-435. <a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/bul0000309" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1037/bul0000309</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-020-09563-9" target="_blank" rel="noopener">Sotola &amp; Crede, 2021</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://psycnet.apa.org/record/2011-03466-001" target="_blank" rel="noopener">McDaniel et al., 2011</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Arvaneh, B. &amp; Research Group (2024). Quizze im Unterricht und in der Lehre: Wie h&auml;ufiges Testen zum Lernen beitr&auml;gt?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 33.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Kurzreview_33_footnote.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Tabelle-Einzelbefunde_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/Rating-Sheet_KR33.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Motivation und Interesse für MINT Fächer in der Schule fördern: Profitieren Mädchen und Jungen gleichermaßen?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/geschlechterunterschiede/motivation-und-interesse-fuer-mint-faecher-in-der-schule-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 09:51:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsungleichheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterstereotype]]></category>
		<category><![CDATA[Growth Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Interventionseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[motivational-affective]]></category>
		<category><![CDATA[Projektwochen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=5720</guid>

					<description><![CDATA[Kinder entwickeln bereits früh geschlechterstereotype Interessen für verschiedene Inhalte und Fächer. Da Lehrkräfte und die schulische Umgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Interessen und Motivation haben können, wurden in den letzten Jahren gezielte Interventionen entwickelt, um diesen geschlechterstereotypen Einstellungen entgegenzuwirken – zum Beispiel der Girls’Day und Boys’Day. Doch fördern solche Interventionen die Einstellungen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kinder entwickeln bereits fr&uuml;h geschlechterstereotype Interessen f&uuml;r verschiedene Inhalte und F&auml;cher.  Da Lehrkr&auml;fte und die schulische Umgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Interessen und Motivation haben k&ouml;nnen, wurden in den letzten Jahren gezielte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt, um diesen geschlechterstereotypen Einstellungen entgegenzuwirken &ndash; zum Beispiel der Girls&rsquo;Day und Boys&rsquo;Day. Doch f&ouml;rdern solche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die Einstellungen, Interessen und Motivation (zusammengefasst: die motivational-affektiven Merkmale) von M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en? Dieser und weiteren Fragen sind Lesperance, Hofer, Retelsdorf und Holzberger in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> &bdquo;Reducing gender differences in student motivational-affective factors: A meta-analysis of school-based <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>s&ldquo; aus dem Jahr 2022 nachgegangen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Effekten schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> von Sch&uuml;lerInnen</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 3458 Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt f&uuml;r M&auml;dchen (<em>g</em> = 0.49) und Jungen (<em>g</em> = 0.28)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In MINT-F&auml;chern st&auml;rkere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>seffekte f&uuml;r M&auml;dchen als f&uuml;r Jungen</li>



<li>St&auml;rkerer Effekt bei M&auml;dchen, wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en direkt und geschlechtsspezifisch ausgerichtet</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Gro&szlig;angelegte Studien wie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/pisa-studie/" target="_self" title="Programme for International Student Assessment (PISA) ist eine internationale Schulleistungsstudie der OECD (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). PISA untersucht, inwieweit 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und F&auml;higkeiten erworben haben, die es ihnen erm&ouml;glichen, an der Wissensgesellschaft teilzuhaben. Siehe auch Large-Scale-Studie. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in&hellip;" class="encyclopedia">PISA</a> zeigen immer wieder <strong>geschlechtsspezifische Unterschiede</strong> in motivational-affektiven Merkmalen: M&auml;dchen zeigen tendenziell mehr Interesse und positivere Einstellungen f&uuml;r bzw. gegen&uuml;ber sprachlich-k&uuml;nstlerischen F&auml;chern, Jungen mehr f&uuml;r bzw. gegen&uuml;ber naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern[*]. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a> beeinflussen, welche Ziele Sch&uuml;lerInnen als w&uuml;nschenswert erachten, welche Handlungen sie initiieren und bei welchen Handlungen sie Ausdauer zeigen. Dementsprechend h&auml;ngen diese Merkmale auch eng mit der (schulischen) Leistung von Sch&uuml;lerInnen, ihren sp&auml;teren Bildungsentscheidungen (z.B. Aufnahme eines naturwissenschaftlichen Studiums) und ihrer Berufswahl zusammen. Geschlechtsspezifische Unterschiede in motivational-affektiven Merkmalen k&ouml;nnen damit bestehende Bildungsungleichheiten verst&auml;rken.</p>



<p>Um allen Sch&uuml;lerInnen unabh&auml;ngig ihres Geschlechts&nbsp;<strong>gleiche Bildungschancen</strong>&nbsp;zu er&ouml;ffnen, sind in den letzten Jahren zahlreiche schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt worden, die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;von allen Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern sollen. Diese&nbsp;<strong>schulbasierten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en</strong>&nbsp;adressieren die Ver&auml;nderung von motivational-affektiven Merkmalen und Geschlechterstereotypen dabei entweder direkt (z.B. durch ein spezifisches&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>straining oder explizite Reflexion von Geschlechterstereotypen) oder indirekt (z.B. durch den Einsatz von spielbasierten oder kooperativen Lernformen). Bislang ist aber nicht klar, ob solche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die motivational-affektiven Merkmale von M&auml;dchen und Jungen&nbsp;<strong>gleicherma&szlig;en f&ouml;rdern</strong>&nbsp;k&ouml;nnen. Hier setzt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Lesperance und KollegInnen an. Die AutorInnen werten systematisch aus, ob und wie bestehende schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;bei M&auml;dchen und Jungen insbesondere in den jeweils stereotyp benachteiligten F&auml;chern f&ouml;rdern k&ouml;nnen.</p>



<p>[*] Da die der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zugrundeliegenden Daten ein bin&auml;res Geschlechterverh&auml;ltnis abbilden, unterscheiden wir in diesem Kurzreview nur zwischen M&auml;dchen und Jungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Lesperance und KollegInnen analysieren in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, ob schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die motivational-affektiven Merkmale von M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Die Datenbasis bilden insgesamt&nbsp;<strong>20 Einzelstudien</strong>, die zwischen 1981 und 2019 in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften und Dissertationen publiziert wurden. Grundlage der 20 Einzelstudien sind Daten von&nbsp;<strong>3458 Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</strong>. Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigten in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nur Studien, die ein (quasi)experimentelles&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>&nbsp;sowie einen Pr&auml;- und Posttest aufwiesen.</p>



<p>Im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchen die AutorInnen zudem, ob weitere Einflussfaktoren des Kontexts oder der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> die geschlechtsspezifischen Effekte der schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en beeinflussen. Sie werten beispielsweise aus, ob das <strong>Schulfach</strong>, in dem die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> durchgef&uuml;hrt wurde (Kontextmerkmal) oder die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie</strong> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>smerkmal) einen Einfluss auf den Effekt haben. Die in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n finden Sie in der untenstehenden Tabelle.</p>



<table id="tablepress-34" class="tablepress tablepress-id-34">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Kategorie</th><th class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">1. Kontext</td><td class="column-2">&bull; Schulfach (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>)<br>
&bull; Schulstufe (Primarstufe, Sekundarstufe 1 und 2)</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">2. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></td><td class="column-2">&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie (direkte F&ouml;rderung, z.B. sogenannte psychosoziale <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die direkt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> adressieren vs. Indirekte F&ouml;rderung: verschiedene instruktionale Strategien, z.B. problembasiertes, kooperatives oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/spielbasiertes-lernen/" target="_self" title="Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannten &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Wird im Englischen als &raquo;game-based learning&laquo; bezeichnet. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern?" class="encyclopedia">spielbasiertes Lernen</a>)<br>
&bull; Geschlechtsspezifische Ausrichtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (ja/ nein)<br>
&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer (in Wochen)<br>
&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a>:<br>
   &bull; Motivationale Merkmale: Motivation, Interesse, Wert, Engagement<br>
   &bull; Selbst-Schemata: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstkonzept/" target="_self" title="Siehe auch F&auml;higkeitsselbstkonzept (FSK). Enth&auml;lt auf die eigene Person bezogene Informationen und kann als mentales Modell der Person von sich selbst beschrieben werden. Neben den Einsch&auml;tzungen eigener Kompetenzen und Schw&auml;chen stellen auch stabile Vorlieben und Abneigungen (z.B. pers&ouml;nliche Interessen) wichtige Komponenten des Selbstkonzepts einer Person dar." class="encyclopedia">Selbstkonzept</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>, Selbstvertrauen, Stereotype<br>
   &bull; Einstellungen<br>
   &bull; Affektive Merkmale: Freude, Angst, und Zufriedenheit</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-34 from cache -->



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass M&auml;dchen und Jungen, die an schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en teilgenommen hatten, <strong>h&ouml;here Werte</strong> in ihren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>n aufwiesen als Vergleichsgruppen ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>. M&auml;dchen (<em>g</em> = 0.49; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.27 bis <em>g</em> = 0.71) profitieren &ndash;  deskriptiv betrachtet &ndash; st&auml;rker von den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en als Jungen (<em>g</em> = 0.28; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g </em>= 0.01 bis <em>g</em> = 0.55). Dieser Unterschied war allerdings statistisch nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.</p>



<p>Bei den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen sich f&uuml;r die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie</strong> und die <strong>Ausrichtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede zugunsten der M&auml;dchen. M&auml;dchen erzielten bei direkter F&ouml;rderung <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>g</em> = 0.53) als Jungen (<em>g</em> = 0.19). M&auml;dchen berichteten au&szlig;erdem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere Zuw&auml;chse in ihren motivational-affektiven Merkmalen bei geschlechtsspezifisch ausgerichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (<em>g</em> = 0.63) im Vergleich zu nicht geschlechtsspezifisch ausgerichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (g = 0.20).</p>



<p>Die weiteren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n ergaben <strong>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede</strong> hinsichtlich des Effekts schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en. So profitierten M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en von schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en &ndash;  unabh&auml;ngig davon, ob diese im naturwissenschaftlichen oder mathematischen Unterricht durchgef&uuml;hrt wurden. Auch die Schulstufe, die Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und die Art des motivational-affektiven Merkmals beeinflussten die positiven Effekte der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en nicht.</p>



<p>Weitere Details und Einzelbefunde sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> f&uuml;r M&auml;dchen bei <em>g</em> = 0.49 und f&uuml;r Jungen bei <em>g</em> = 0.28. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 70 % der M&auml;dchen bzw. 61 % der Jungen, die an einer schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> teilgenommen hatten, h&ouml;here Auspr&auml;gungen in ihren motivational-affektiven Merkmalen aufwiesen als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen aus den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n (ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>). Diese Effekte sind &uuml;ber alle untersuchten Kontextmerkmale (Schulstufe und Schulfach) und die untersuchten motivational-affektiven Merkmale hinweg <strong>stabil</strong>. Es zeigte sich jedoch, dass durch eine direkte (<em>g</em> = 0.53) und geschlechtsspezifische F&ouml;rderung (<em>g</em> = 0.63) der <strong>Effekt f&uuml;r M&auml;dchen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> vergr&ouml;&szlig;ert</strong> werden kann.</p>



<p>Zur Substanz der Effekte tr&auml;gt zudem bei, dass die AutorInnen bei der Auswahl der Einzelstudien<strong> strikte Qualit&auml;tskriterien</strong> genutzt (u.a. Standardkriterien des What Works Clearinghouse) und so nur Studien mit<strong> zuverl&auml;ssigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>s</strong> und zuverl&auml;ssigen Messverfahren ber&uuml;cksichtigt haben. Es finden sich <strong>keine Anzeichen f&uuml;r Publikationsverzerrungen</strong>, sog. publication bias (also eine &uuml;berdurchschnittliche Anzahl positiver Ergebnisse), in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, was die Substanz weiter unterst&uuml;tzt.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem Handout.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n werden differenziert f&uuml;r<strong> MINT-Schulf&auml;cher</strong> (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>), <strong>Schulstufen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) sowie verschiedene Arten von <strong>motivational-affektiven Merkmalen</strong> berichtet. Die Unterschiede in diesen drei Bereichen sind jedoch <strong>nicht statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a></strong>. Dieser Befund spricht daf&uuml;r, dass sich schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zur F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale bei M&auml;dchen und Jungen innerhalb dieser Bereiche &auml;hnlich positiv auswirken.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Der statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Gesamteffekt (jeweils f&uuml;r M&auml;dchen und Jungen) spricht daf&uuml;r, dass schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> auf vielf&auml;ltige Art und Weisen f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Grunds&auml;tzlich kann von<strong> hoher Generalisierbarkeit</strong> ausgegangen werden, da die gefundenen positiven Effekte unabh&auml;ngig von Schulf&auml;chern, Schulstufen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauern und den spezifischen motivational-affektiven Merkmalen sind.</p>



<p>Allerdings kann angenommen werden, dass Anzahl und Gr&ouml;&szlig;e der eingehenden Studien die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n entscheidend beeinflussen. Bei der vorliegenden, limitierten Studienlage konnten Lesperance und KollegInnen bestimmte, wom&ouml;glich relevante, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en nicht ber&uuml;cksichtigen. Eine umfangreichere Studienlage, die beispielsweise auch geschlechtsspezifische Unterschiede in stereotyp weiblichen F&auml;chern ber&uuml;cksichtigt, k&ouml;nnte differenziertere Befunde zur Effektivit&auml;t schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en erm&ouml;glichen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie die bereits bekannte Forschungsthematik zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en rund um <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> um eine wichtige, geschlechtsspezifische Perspektive erg&auml;nzt. Sie bietet einen umfassenden Blick auf verschiedene Gestaltungsm&ouml;glichkeiten von schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die sich f&uuml;r die F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale von M&auml;dchen und Jungen als wirksam gezeigt haben.</p>



<p>Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem bedeutsam, dass diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als Registered Report ver&ouml;ffentlicht wurde. Die AutorInnen haben die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> pr&auml;registriert sowie alle Materialien auf dem Open Science Framework zug&auml;nglich gemacht, was die Nachvollziehbarkeit des Prozesses, die Replizierbarkeit der Ergebnisse und damit die <strong>wissenschaftliche Glaubw&uuml;rdigkeit</strong> der Befunde deutlich erh&ouml;ht.</p>



<p>Nicht zuletzt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auch Forschungsdesiderate bestehender Forschung auf: Nur wenige Studien zu schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en berichten explizit geschlechtsspezifische Effekte. Bislang gibt es au&szlig;erdem kaum Studien, die die Effekte schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&uuml;r Jungen in stereotyp benachteiligten F&auml;chern wie Schreiben und Lesen untersuchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die methodische Verl&auml;sslichkeit wird auf Grundlage eines Ratingsystems (basierend auf u.a. Meta-Analysis Reporting Standards der APA) eingeordnet. Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entsprechen&nbsp;<strong>gr&ouml;&szlig;tenteils</strong>&nbsp;den Kriterien dieses Ratingsystems. Das Vorgehen bei der Suche nach relevanten Studien, bei der Studienauswahl, der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und der statistischen Analyse sind weitgehend offengelegt und nachvollziehbar beschrieben. Eine detailliertere Beurteilung ist im Begleitmaterial verf&uuml;gbar (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/Rating-Sheet-KR-32_Lesperance.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet)</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;lassen sich durch schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&ouml;rdern &ndash; bei M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en. Es lohnt sich also Zeit daf&uuml;r in <strong>schulbasierten Workshop-Reihen oder Projektwochen</strong>&nbsp;einzur&auml;umen, um Stereotypisierung in verschiedenen F&auml;chern zu adressieren. Die f&ouml;rderlichen Strategien der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en k&ouml;nnen auch direkt im (eigenen) Unterricht eingesetzt werden: So lohnt es sich beispielsweise, die Sch&uuml;lerInnen gezielt nach Vorbildern suchen zu lassen, die dem jeweiligen Geschlechterstereotyp widersprechen. Gerade beim Umgang mit Fehlern oder Misserfolgen, lassen sich durch die Unterst&uuml;tzung eines&nbsp;<em>&bdquo;Growth Mindset&ldquo;</em>&nbsp;(z. B. durch die Formulierung&nbsp;&bdquo;das kann ich&nbsp;<em>noch</em>&nbsp;nicht&ldquo;)&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;f&ouml;rdern. Schlie&szlig;lich ist es auch gewinnbringend, Sch&uuml;lerInnen immer wieder&nbsp;<strong>&uuml;ber die pers&ouml;nliche Bedeutung eines Themas nachdenken</strong>&nbsp;und miteinander diskutieren zu lassen. Die Wege zur F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale sind also&nbsp;<strong>vielf&auml;ltig</strong>.</p>



<p>Die Befunde der aktuellen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen dar&uuml;ber hinaus, dass in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern M&auml;dchen &ndash; das stereotyp benachteiligte Geschlecht &ndash; vor allem dann profitieren, wenn <strong>gezielt geschlechtsspezifische Ma&szlig;nahmen</strong> ergriffen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> <strong>direkt gef&ouml;rdert</strong> werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass vor allem Sch&uuml;lerInnen mit niedrigen Startwerten (z. B. wenig Interesse f&uuml;r bestimmte F&auml;cher), also z.B. das jeweils stereotyp benachteiligte Geschlecht, von Ma&szlig;nahmen profitieren. Inwiefern das so auch auf F&auml;cher zutrifft, in denen Jungen stereotyp benachteiligt sind (z. B. beim Lesen und Schreiben) wird k&uuml;nftige Forschung beantworten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Falco und Summers (2019) untersuchten in einem Experiment, ob eine schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> in Form einer <strong>Karriereberatung </strong>die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung von M&auml;dchen im Hinblick auf ihre Berufswahlkompetenzen und ihre MINT-Kompetenzen steigern kann. Daf&uuml;r teilten sie eine Gruppe von 88 Sch&uuml;lerinnen einer amerikanischen High-School im Alter von 14 bis 16 Jahren zuf&auml;llig entweder einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> oder einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> zu. Die 44 Sch&uuml;lerinnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a>n nahmen in den folgenden 9 Wochen einmal pro Woche an einem 50-min&uuml;tigen Gruppenworkshop teil. Die Themen und didaktischen Methoden der Gruppenworkshops variierten dabei von Woche zu Woche. So gab es u. a. Reflexions&uuml;bungen zu Wert und Nutzen verschiedener Bildungs- oder Berufsziele in MINT-Bereichen, Aufkl&auml;rung &uuml;ber MINT-Berufe und -Berufswege sowie &Uuml;bungen zum pers&ouml;nlichen &bdquo;Growth Mindset&ldquo;. Vor dem Hintergrund der untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>smerkmale der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> steht diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> beispielhaft f&uuml;r eine <strong>geschlechtsspezifische Ausrichtung (auf M&auml;dchen) und eine direkte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie.</strong></p>



<p>Um die Wirksamkeit der Karriereberatung zu bestimmen, bearbeiteten alle 88 M&auml;dchen vor und nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> einen Fragebogen zu ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung. Die Ergebnisse zeigten, dass M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (Posttest) h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung aufwiesen als zu Beginn (Pr&auml;test). Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> hatte sich nicht ver&auml;ndert. Dar&uuml;ber hinaus zeigten die M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> eine<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung im Hinblick auf ihre Berufswahl und ihre MINT-Kompetenzen</strong> als die M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Falco, L. D., &amp; Summers, J. J. (2019). Improving career decision self-efficacy and STEM self-efficacy in high school girls: Evaluation of an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a>. <em>Journal of Career Development</em>, <em>46</em>(1), 62-76.</p>



<p>Lesperance, K., Hofer, S., Retelsdorf, J., &amp; Holzberger, D. (2022). Reducing gender differences in student motivational-affective factors: A meta-analysis of school-based <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">interventions</a>. <em>British Journal of Educational Psychology, 92</em>, 1502 &ndash; 1536.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1111/bjep.12512" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesperance et al., 2022</a>.</p>



<p>Zum <a href="https://doi.org/10.1177/0894845317721651" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbeispiel </a>von <a href="https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0894845317721651" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Falco und Summers, 2019</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Diery, A., T&auml;schner, J. &amp; CHU Research Group (2023). Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 32</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/CHU_KR-32_Lesperance_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/KR32_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/Rating-Sheet-KR-32_Lesperance.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Allein, zu zweit oder in Gruppen – Wie lernen SchülerInnen am besten?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-in-gruppen/allein-zu-zweit-oder-in-gruppen-wie-lernen-schuelerinnen-am-besten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 11:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Interaction]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektivübernahme]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialformen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=5498</guid>

					<description><![CDATA[Die Schule ist ein sozialer Lernort, an dem SchülerInnen Aufgaben häufig gemeinsam mit ihren Sitznachbarn oder anderen KlassenkameradInnen in Partner- oder Gruppenarbeit (engl.: Peer Interaction) lösen. Doch wie sollten diese Partner- oder Gruppenarbeiten gestaltet werden, damit sie das Lernen aller SchülerInnen unterstützen? Dieser Frage widmen sich Tenenbaum und KollegInnen (2020) in ihrer Metaanalyse &#8222;How effective [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Schule ist ein sozialer Lernort, an dem Sch&uuml;lerInnen Aufgaben h&auml;ufig gemeinsam mit ihren Sitznachbarn oder anderen KlassenkameradInnen in Partner- oder Gruppenarbeit (engl.: <em>Peer Interaction</em>) l&ouml;sen. Doch wie sollten diese Partner- oder Gruppenarbeiten gestaltet werden, damit sie das Lernen aller Sch&uuml;lerInnen unterst&uuml;tzen? Dieser Frage widmen sich Tenenbaum und KollegInnen (2020) in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;How effective is peer interaction in facilitating learning?&ldquo;. Die AutorInnen untersuchen, ob Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeiten arbeiten, mehr lernen, als Sch&uuml;lerInnen, die alleine, gemeinsam mit einer erwachsenen Person oder in einer Wartekontrollbedingung gar nicht arbeiten.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> bei Partner- und Gruppenarbeiten im Vergleich zu anderen Sozialformen im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 7103 Sch&uuml;lerInnen im Alter von 4 bis 18 Jahren</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver, statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Vorteil der Partner- und Gruppenarbeiten gegen&uuml;ber den Vergleichsgruppen (<em>g</em> = 0.40)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stabiler positiver Gesamteffekt &uuml;ber vers. Lernbereiche und Gruppenzusammensetzungen hinweg;</li>



<li>Gr&ouml;&szlig;erer Effekt wenn Lernende zum Konsens kommen sollen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Gruppen- und Partnerarbeiten geh&ouml;ren f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;fte gleicherma&szlig;en zum Schulalltag. Sie sind eine <strong>beliebte</strong> <strong>Sozialform</strong>, um den Unterrichtsfluss anzuregen oder verschiedene Lernende miteinander zu vernetzen. Aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ivistischer Sicht bieten Partner- und Gruppenarbeiten die Chance, sich mit fremden Perspektiven auseinanderzusetzen, kognitive Konflikte zu induzieren und dadurch Lernen anzuregen.</p>



<p>Sowohl in der Unterrichtspraxis als auch in der Theorie ist allerdings unklar, welche Konstellationen der Partner- und Gruppenarbeit das Lernen am besten unterst&uuml;tzen. Lernen die Sch&uuml;lerInnen besser zu zweit als zu dritt? Welchen Einfluss hat die Geschlechterkonstellation einer Gruppe auf das Lernen? Sind diese Fragen je nach Inhalt der Gruppenarbeit vielleicht verschieden zu beantworten? Diesen Fragen gehen Tenenbaum und KollegInnen in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nach.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht der Frage nach, ob Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben in Partner- oder Gruppenarbeit bearbeiten,&nbsp;<strong>erfolgreicher</strong>&nbsp;lernen, d. h. zum Beispiel mehr Aufgaben l&ouml;sen und/oder qualitativ hochwertigere L&ouml;sungen erzielen, als Sch&uuml;lerInnen, die die Aufgabe allein, gar nicht oder mit einer erwachsenen Person bearbeiten.</p>



<p>Als Datengrundlage dienen 62 Publikationen, die sich auf 71 verschiedene&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n mit insgesamt 7103 Sch&uuml;lerInnen zwischen 4 und 18 Jahren beziehen. Alle ber&uuml;cksichtigten Studien vergleichen den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen, die an Partner- und Gruppenarbeiten teilnahmen, mit dem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen aus mindestens einer der&nbsp;<strong>drei folgenden</strong>&nbsp;<strong>Vergleichsbedingungen</strong>: 1) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe allein, 2) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe gemeinsam mit einer erwachsenen Person oder 3) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe gar nicht und warten einfach (eine sogenannte Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a>). Die Aufgaben, die gel&ouml;st werden mussten, waren dabei f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen der jeweiligen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>&nbsp;gleich &ndash; egal ob sie an der Partner- und Gruppenarbeit oder einer der drei Vergleichsbedingungen teilnahmen.</p>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wird au&szlig;erdem untersucht, ob verschiedene&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n</strong>&nbsp;den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;w&auml;hrend der Partner- und Gruppenarbeit beeinflussen. Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n werden von den AutorInnen in drei Kategorien eingeteilt:&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></strong>&nbsp;(z. B. H&auml;ufigkeit der Partner- und Gruppenarbeit),&nbsp;<strong>Gruppenmerkmale</strong>&nbsp;(z. B. Geschlechtszusammensetzung) und&nbsp;<strong>Lernbereich</strong>&nbsp;der Aufgabe (z. B. naturwissenschaftliches Argumentieren).</p>



<p>Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n in diesen drei Kategorien finden Sie in der &Uuml;bersicht &uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben w&auml;hrend einer Partner- bzw. Gruppenarbeit l&ouml;sten, zeigten einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>gr&ouml;&szlig;eren</strong> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (also beispielsweise mehr gel&ouml;ste Aufgaben) als Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsbedingungen. Dies spiegelt sich in dem positiven und statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.40 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.27 bis <em>g</em> = 0.54) wider. Wenn man die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e der Sch&uuml;lerInnen in den drei Vergleichsbedingungen jeweils getrennt mit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>en der Sch&uuml;lerInnen in Partner- bzw. Gruppenarbeiten vergleicht, zeigen sich jedoch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e <strong>Unterschiede</strong>: Sch&uuml;lerInnen, die mit Erwachsenen arbeiteten, erzielten genauso gro&szlig;e <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e wie Sch&uuml;lerInnen, die die Aufgaben in Partner- bzw. Gruppenarbeit l&ouml;sten. Sch&uuml;lerInnen, die in der Wartekontrollbedingung gar nicht oder alleine arbeiteten, erzielten allerdings geringere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e als Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeit zusammenarbeiteten.</p>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> waren die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e au&szlig;erdem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;er,</strong> wenn die Kinder und Jugendlichen angehalten wurden w&auml;hrend der Partner- bzw. Gruppenarbeit zu einem <strong>Konsens</strong> zu kommen (<em>g</em> = 0.61; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.42 bis <em>g</em> = 0.81). Alle anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (z. B. H&auml;ufigkeit der Partner- bzw. Gruppenarbeit) und der Gruppenmerkmale (z. B. Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e) sowie der Lernbereich der Aufgabe beeinflussten den positiven Gesamteffekt nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> der Sch&uuml;lerInnen bei den Partner- und Gruppenarbeiten war es egal, ob die Partner- bzw. Gruppenarbeit</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nur einmal oder mehr als einmal</li>



<li>mit jungen (4-10-j&auml;hrigen) oder &auml;lteren (11-18-j&auml;hrigen) Sch&uuml;lerInnen</li>



<li>in gleichgeschlechtlichen oder gemischtgeschlechtlichen Paarungen bzw. Gruppen</li>



<li>mit zwei oder mehr als zwei Sch&uuml;lerInnen</li>



<li>im Lernbereich Kreativit&auml;t, Moral, Argumentieren, r&auml;umliches Denken etc.</li>
</ul>



<p>stattfand.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Insgesamt kommt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Gesamteffekt</strong> von <em>g</em> = 0.40. Die Gr&ouml;&szlig;e dieses Effekts zeigt an, dass ca. 65% der Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeit gearbeitet haben, einen gr&ouml;&szlig;eren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erzielten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den anderen drei Vergleichsbedingungen (Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a>, Bearbeitung der Aufgabe allein, Bearbeitung der Aufgabe mit einer erwachsenen Person).</p>



<p>Der positive Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.40 ist &uuml;ber die untersuchten Gruppenmerkmale und Lernbereiche der Aufgaben hinweg <strong>stabil</strong>, wird aber von bestimmten Merkmalen des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (Vergleichsbedingung, Instruktion zur Konsensfindung) beeinflusst. Das hei&szlig;t, obwohl die Einzelstudien zum Teil Effekte aufweisen, die unter oder &uuml;ber dem Gesamteffekt liegen, ist insgesamt davon auszugehen, dass Partner- bzw. Gruppenarbeiten unter <strong>vielen Umst&auml;nden</strong> das Lernen f&ouml;rdern k&ouml;nnen.</p>



<p>Der Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.40) f&auml;llt im Vergleich mit zwei bestehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, bei denen es weniger um spontane Partner- und Gruppenarbeit, sondern um ge&uuml;btes kooperatives bzw. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> geht (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/">Kurzreview 4</a> zur Wirksamkeit kooperativer Lernformen (<em>g</em> = 0.54) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/">Kurzreview 15</a> zur Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten (<em>g</em> = 0.52)) etwas geringer aus. Werden die Sch&uuml;lerInnen jedoch instruiert, w&auml;hrend der Partner- bzw. Gruppenarbeit zu einem Konsens zu finden, &uuml;bersteigt der Effekt von <em>g</em> = 0.61 die Gesamteffekte der beiden vergleichbaren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> berichtet die Ergebnisse differenziert nach <strong>Lernbereichen</strong> der Aufgaben und <strong>Altersstufen</strong>. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden insgesamt neun verschiedene inhaltliche Lernbereiche getrennt analysiert (z. B. naturwissenschaftliches Argumentieren und mathematisches Argumentieren). Au&szlig;erdem werden die Ergebnisse differenziert f&uuml;r zwei Altersgruppen dargestellt, die Aufteilung entspricht dabei in etwa dem internationalen Primar- und Sekundarstufenbereich.</p>



<p>Innerhalb der verschiedenen Lernbereiche und &uuml;ber die beiden Altersgruppen hinweg finden sich keine statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede, das hei&szlig;t, Partner- und Gruppenarbeiten wirken in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &uuml;ber verschiedene Lernbereiche und Altersstufen hinweg &auml;hnlich positiv. Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Differenzierung bez&uuml;glich der verschiedenen Erhebungsmethoden des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s durchgef&uuml;hrt wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durchgef&uuml;hrt, um die Generalisierbarkeit &uuml;ber verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (z. B. Art der Vergleichsgruppe, H&auml;ufigkeit der Messung), Gruppenmerkmale (z. B. Alter, Geschlecht) und Lernbereiche hinweg zu testen. Der vorteilhafte Effekt der Partner- bzw. Gruppenarbeit ist <strong>&uuml;ber <em>alle </em>untersuchten Gruppenmerkmale</strong> (Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Geschlechtszusammensetzung) und Lernbereiche hinweg <strong>robust</strong>. Es ist einschr&auml;nkend festzustellen, dass bei den verschiedenen Lernbereichen der Aufgaben teilweise nur sehr wenige Studien eingeflossen sind (z.B. nur zwei Studien im Lernbereich Kreativit&auml;t). Au&szlig;erdem enth&auml;lt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keinerlei Informationen zu den geografischen Regionen der Studien, was die direkte &Uuml;bertragbarkeit auf den MINT-Unterricht an deutschen Schulen erschwert.</p>



<p>Auch wenn der positive Gesamteffekt &uuml;ber bestimmte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (H&auml;ufigkeit und Zeitpunkt der Messung sowie H&auml;ufigkeit der Partner- bzw. Gruppenarbeit) hinweg generalisierbar ist, wird er von zwei anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s, n&auml;mlich der <strong>Art der Vergleichsgruppe</strong> sowie der <strong>Instruktion zur Konsensfindung</strong>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> beeinflusst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigt zentrale Punkte aus <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ivistischen Lerntheorien</strong> nach Jean Piaget und Lew Wygotsky: Kinder und Jugendliche profitieren in ihrer Entwicklung vom aktiven (sprachlichen) Austausch mit mind. einer anderen Person. W&auml;hrend Piaget annimmt, dass Sch&uuml;lerInnen bei der Zusammenarbeit mit Erwachsenen weniger lernen als bei der Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen, geht Wygotsky davon aus, dass Sch&uuml;lerInnen sehr wohl von der Zusammenarbeit mit Erwachsenen profitieren k&ouml;nnen.</p>



<p>Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tragen diesen &Uuml;berlegungen durch die Bildung ihrer <strong>Vergleichsgruppen</strong> Rechnung. So untersuchen sie den ersten Punkt, indem sie analysieren, ob Sch&uuml;lerInnen im aktiven (sprachlichen) Austausch mit Gleichaltrigen (Partner- bzw. Gruppenarbeit) mehr bzw. erfolgreicher lernen als Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben alleine bearbeiten (Vergleichsgruppe). Den zweiten Punkt, in dem sich Piaget und Wygotsky allerdings unterscheiden, untersuchen sie, indem sie den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben mit Gleichaltrigen (Partner- bzw. Gruppenarbeit) bearbeiten, mit dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben gemeinsam mit Erwachsenen l&ouml;sen, vergleichen.</p>



<p>Weitere wissenschaftliche Relevanz erlangt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> dadurch, dass sie bestehende <strong>Forschungsdesiderate</strong> aufzeigt: Es ist bislang wenig dar&uuml;ber bekannt, wie und ob soziale Rollen oder kognitive Voraussetzungen (z. B. Vorwissen) der Sch&uuml;lerInnen bei Partner- und Gruppenarbeiten zusammenwirken und den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen k&ouml;nnen. Des Weiteren ist unklar, ob die konkrete Dauer der Gruppenarbeit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflusst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n und der Analyse der Befunde sind weitgehend transparent. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren allerdings genauere Angaben zur Messung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s, zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der jeweiligen Studienqualit&auml;t sowie zum Herkunftsland der Studie w&uuml;nschenswert gewesen. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem Rating Sheet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Partner- und Gruppenarbeiten k&ouml;nnen im Unterricht schnell und variabel eingesetzt werden. Die Befunde der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> k&ouml;nnen als Hinweis daf&uuml;r angesehen werden, dass Partner- und Gruppenarbeiten das Lernen von Sch&uuml;lerInnen zwischen 4 und 18 Jahren f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen von der Partner- und Gruppenarbeit unabh&auml;ngig von der Geschlechterzusammensetzung und der Gruppengr&ouml;&szlig;e <strong>profitieren</strong>. Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> verweisen allerdings auf Forschungsergebnisse der Sozialpsychologie, wonach sowohl bei &auml;lteren Sch&uuml;lerInnen als auch ab einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von sechs Personen das Ph&auml;nomen des &bdquo;sozialen Faulenzens&ldquo; wesentlich h&auml;ufiger auftritt.</p>



<p>Um den gegenseitigen <strong>Austausch</strong> und die Perspektiv&uuml;bernahme, vor allem bei kontroversen Themen, weiter anzuregen, bietet es sich an, die Sch&uuml;lerInnen zur Konsensfindung aufzufordern. Insgesamt liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Indizien daf&uuml;r, dass die Lerneffekte beim gemeinschaftlichen Lernen scheinbar gr&ouml;&szlig;er sind als beim Lernen allein.</p>



<p>Trotz dieser praktischen Erkenntnisse weisen die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> aber auch daraufhin, dass f&uuml;r zuverl&auml;ssige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">evidenz</a>basierte Aussagen zu spezifischen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten (z. B. Dauer der Gruppenarbeit, Zusammensetzung der Gruppen nach Vorwissen) noch weitere Forschungsbem&uuml;hungen notwendig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Schwarz und Linchevski (2007) untersuchten in ihrer Studie, ob Partnerarbeit im Vergleich zu einer Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a> zu Verbesserungen beim <strong>mathematischen</strong> Argumentieren von Zehntkl&auml;sslern f&uuml;hrt. Daf&uuml;r absolvierten 60 Zehntkl&auml;sslerInnen aus Israel einen Pr&auml;- und Posttest mit Aufgaben zum mathematischen Argumentieren. Zwischen dem Pr&auml;- und Posttest lagen drei Wochen.</p>



<p>Nach dem Pr&auml;test wurden die Sch&uuml;lerInnen in eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> und eine Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a> aufgeteilt. Die 32 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> bearbeiteten in 16 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>en <strong>Paaren</strong> gemeinsam 3 der 9 Aufgaben aus dem Pr&auml;test, die dann nicht im Posttest vorkamen. Zentraler Punkt der Partnerarbeit war, dass die Sch&uuml;lerInnen sich gegenseitig ihre L&ouml;sungswege erkl&auml;rten. Die 28 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> warteten und bearbeiteten zwischen Pr&auml;- und Posttest keine weiteren Aufgaben.</p>



<p>W&auml;hrend die Zehntkl&auml;ssler, die zwischen Pr&auml;- und Posttest an der Partnerarbeit teilgenommen hatten, im Posttest einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Zuwachs</strong> in der Anzahl und Qualit&auml;t der L&ouml;sungen der Aufgaben aufwiesen, fand sich bei den Zehntkl&auml;sslern, die nur Pr&auml;- und Posttest ohne Partnerarbeit absolviert hatten, kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Zuwachs.</p>



<p>Ein Beispiel f&uuml;r die in der Studie bearbeiteten Aufgaben zum mathematischen Argumentieren:</p>



<p>Den Sch&uuml;lerInnen werden zwei Paare von <strong>Bl&ouml;cken</strong> gezeigt (A, B und C, D); alle W&uuml;rfel in den Bl&ouml;cken A und C wiegen gleich viel, alle W&uuml;rfel in B und D wiegen gleich viel. Bei allen Aufgaben bleibt die Anzahl der W&uuml;rfel von Block A und Block C gleich, die Anzahl der W&uuml;rfel von Block B und D variiert allerdings. Am Anfang jeder Aufgabe werden die Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber das relative Gewicht der Bl&ouml;cke A und B informiert, z. B. Block A ist schwerer als Block B. Danach sollen sie jeweils das relative Gewicht der Bl&ouml;cke C und D ableiten.</p>



<p><em>Eine Beispielaufgabe</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="300" height="90" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-300x90.png" alt="" class="wp-image-5576" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-300x90.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-140x42.png 140w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie.png 475w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></figure>



<p><em>Block A besteht aus 27 W&uuml;rfeln, Block C aus 30 W&uuml;rfeln. Block B besteht aus 26, Block D aus 30 W&uuml;rfeln. Block A und B sind gleich schwer. Ist der Block C leichter als Block D? Begr&uuml;nde.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Kyndt, E., Raes, E., Lismont, B., Timmers, F., Cascallar, E. &amp; Dochy, F. (2013). A meta-analysis of the effects of face-to-face cooperative learning. do recent studies falsify or verify earlier findings? Educational Research Review, 10, 133-149.</p>



<p>Schwarz, B. B. &amp; Linchevski, L. (2007). The role of task design and argumentation in cognitive development during peer interaction: The case of proportional reasoning. Learning and Instruction, 17 (5), 510-531.</p>



<p>Sung, Y. T., Yang, J. M. &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. Review of Educational Research, 87 (4), 768-805.</p>



<p>Tenenbaum, H. R., Winstone, N. E., Leman, P. J. &amp; Avery, R. E. (2020). How effective is peer interaction in facilitating learning? a meta-analysis. Journal of Educational Psychology, 112 (7), 1303-1319.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://psycnet.apa.org/record/2019-75000-001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tenenbaum et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959475207000941?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwarz &amp; Linchevski, 2007</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>T&auml;schner, J., Diery, A. &amp; CHU Research Group (2022). <em>Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten?</em> www.clearinghouse-unterricht.de, Kurzreview 31.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107123_allein_zu_zweit_oder_in_gruppen_wie_lernen_schulerinnen_am_besten.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/CHU_KR-31_Tenenbaum_2020_Allein-zu-zweit-oder-in-Gruppen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/Rating-Sheet-KR-31_Tenenbaum.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Tenenbaum_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107123_allein_zu_zweit_oder_in_gruppen_wie_lernen_schulerinnen_am_besten.mp3" length="8196240" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Spielend zum Lernerfolg: Können digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht fördern?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 08:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielbasiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Game-based]]></category>
		<category><![CDATA[gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Serious Games]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=5288</guid>

					<description><![CDATA[Spielen und Lernen: Für viele Menschen wirken diese Begriffe gegensätzlich. Doch passen sie vielleicht besser zusammen, als auf den ersten Blick vermutet? Mit ihrer Metaanalyse &#8222;Does gamification improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts&#8220; wollen Bai, Hew und Huang (2020) Orientierung in dieser Debatte bieten. Während [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Spielen und Lernen: F&uuml;r viele Menschen wirken diese Begriffe gegens&auml;tzlich. Doch passen sie vielleicht besser zusammen, als auf den ersten Blick vermutet? Mit ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts&ldquo; wollen Bai, Hew und Huang (2020) Orientierung in dieser Debatte bieten. W&auml;hrend fr&uuml;here Metanalysen vor allem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/" target="_self" title="Dt. Spielbasiertes Lernen, beschreibt die Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannte &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Siehe auch: Gamification Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen Spielen: Wie lassen sich Lernende am besten&hellip;" class="encyclopedia">Game-based Learning</a> (siehe Kurzreview 2) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> (siehe Kurzreview 3) in den Blick nahmen, untersucht diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, inwiefern der Einsatz von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> (z. B. Badges, Wettbewerbe oder Rankings) im Unterricht zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beitragen kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;r die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen und Studierenden.</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 3.202 Sch&uuml;lerInnen (Primar- und Sekundarstufe) und Studierende.</p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>er positiver Effekt (g = 0.50) auf die Leistung.</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Unterschiede der Wirksamkeit hinsichtlich der Probandenzahl, der Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und der geographischen Region der Sch&uuml;lerInnen.</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Diskussion, ob und unter welchen Bedingungen spielbasierte Anwendungen im Allgemeinen f&uuml;r den Einsatz im Unterricht geeignet sind, ist nicht neu und es existieren bereits einige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n hierzu (siehe zum Beispiel Kurzreview 2 &uuml;ber Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen beim <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/" target="_self" title="Dt. Spielbasiertes Lernen, beschreibt die Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannte &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Siehe auch: Gamification Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen Spielen: Wie lassen sich Lernende am besten&hellip;" class="encyclopedia">Game-based Learning</a> und Kurzreview 3 &uuml;ber kognitive und motivationale Effekte von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a>). Bai und KollegInnen (2020) fokussieren in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> im Speziellen auf die Wirksamkeit von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Hiermit meinen die AutorInnen den Einsatz von digitalen Spielelementen in nicht-spielerischen Kontexten (z. B. im Unterricht), um so Sch&uuml;lerInnen zum Lernen zu motivieren.</p>



<p>Die AutorInnen grenzen den Begriff der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> klar von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> ab. Bei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> handelt es sich um den Einsatz von Spielen, die gezielt entwickelt wurden, um Lerninhalte zu transportieren. In ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> konzentrieren sich Bai und KollegInnen auf digitale Spielelemente, die den Lernenden dabei helfen, ihren Lernprozess spielerisch zu beobachten und zu evaluieren. Darunter fallen beispielsweise Badges (i. S. v. Abzeichen f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e), Wettbewerbsysteme, Rankings (i. S. v. Rangfolgelisten), Punkte und Lernfortschrittsanzeigen. Die bisherige Forschung zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen: Mal werden positive, mal negative und teilweise auch gar keine Effekte berichtet. Bai und KollegInnen untersuchen nun anhand von ausgew&auml;hlten Einzelstudien systematisch, ob Lernumgebungen mit digitalen Spielelementen im Vergleich zu Lernumgebungen ohne diese Elemente, einen positiven Effekt auf die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Bai und KollegInnen beleuchten in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> die Frage, ob der Einsatz digitaler Spielelemente im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> einen Effekt auf die <strong>Leistung</strong> der Sch&uuml;lerInnen hat und unter welchen Bedingungen der Einsatz besonders <strong>lernf&ouml;rderlich</strong> ist. Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigen hierbei <strong>24 Einzelstudien</strong>, in denen die Wirkung von insgesamt 30 unabh&auml;ngigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en untersucht werden. Insgesamt gehen die Studien auf die Werte von<strong> 3.202</strong> <strong>Sch&uuml;lerInnen</strong> der Primar- und Sekundarstufe sowie Studierende zur&uuml;ck. Alle Studien wurden im Zeitraum von 2010 bis 2018 ver&ouml;ffentlicht und haben <strong>(quasi)experimentelle</strong> Designs.</p>



<p>Das hei&szlig;t, sie beinhalten den empirischen Vergleich einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>, die mit digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> lernt, und einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die in einer Lernumgebung ohne solche digitalen Spielelemente lernt. Im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchen die AutorInnen zus&auml;tzlich, inwiefern die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> von unterschiedlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten und Untersuchungsmerkmalen abh&auml;ngt. Daf&uuml;r ber&uuml;cksichtigen sie vier Kategorien an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en: Typ und die Anzahl der eingesetzten Spielelemente, Art der Kontrollbedingung, Merkmale des Kurses (z. B. Schul-/Studienfach, Anzahl der ProbandInnen oder Dauer des Einsatzes) und Merkmale der ProbandInnen (z. B. Alter und geographische Region).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt &uuml;ber alle Studien hinweg einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Gesamteffekt</strong> von Hedges&rsquo; <em>g </em>= 0.50 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.28 bis <em>g</em> = 0.72) zugunsten der Lernumgebungen mit digitalen Spielelementen im Vergleich zu Lernangeboten ohne solche Elemente. Die meisten untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en zeigen <strong>keine</strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Unterschiede</strong> bez&uuml;glich der Wirksamkeit von digitalen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen in unterschiedlichen Untergruppen.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Unterschiede in der Wirksamkeit zeigen sich lediglich bei der <strong>Anzahl</strong> an ProbandInnen, der <strong>Dauer</strong> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und der geographischen <strong>Region</strong>, aus der die Lernenden stammen. Hinsichtlich der Anzahl der Lernenden zeigt sich, dass der Einsatz von digitalen Spielelementen bei <strong>gr&ouml;&szlig;eren</strong> Gruppen von 50 bis 100 Personen am wirkungsvollsten zu sein scheint. Zudem bekunden die Ergebnisse der Analyse bzgl. der Dauer des Einsatzes der digitalen Spielelemente den gr&ouml;&szlig;ten Effekt bei einem bis drei Monate. Mit Blick auf die geographische Region der Lernenden finden sich die gr&ouml;&szlig;ten Effekte in West- und Ostasien. Eine genaue Auflistung der untersuchen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und der Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n finden Sie in der Gesamt&uuml;bersicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei Hedge&rsquo;s <em>g </em>= 0.50. Ein Effekt dieser St&auml;rke bedeutet, dass circa 70 % der Lernenden, die mit digitalen Spielelementen lernten, eine <strong>h&ouml;here Lernleistung</strong> erbrachten als der Durchschnitt der Lernenden, die ohne solche digitalen Elemente lernten. Dieser Gesamteffekt ist etwas h&ouml;her als in vorausgehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalysen</a> zum spielbasierten Lernen: Wouters und Kollegen (2013) berichten einen Gesamteffekt digitaler Spiele (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a></em>) auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em> = 0.29 (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/spielbasiertes-lernen/spielbasiertes-lernen-und-motivation/#:~:text=Insgesamt%20zeigt%20die%20Metaanalyse%20(siehe,regul%C3%A4re%20Lernangebote%20(kleine%20Effektst%C3%A4rke).">Kurzreview 3</a>).</p>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n weisen darauf hin, dass die <strong>Wirksamkeit </strong>von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> durch die <strong>Gruppengr&ouml;&szlig;e</strong> (z. B. bei Gruppen von 50 Lernenden) und die <strong>Dauer</strong> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (z. B. &uuml;ber mehrere Tage/Wochen) potentiell vergr&ouml;&szlig;ert werden kann. Zur Substanz der Befunde tr&auml;gt zudem bei, dass Einzelstudien mit selbstberichteten bzw. subjektiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>en aus den Analysen ausgeschlossen wurden. Weitere Informationen zur Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n finden Sie in unserem Handout zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der untersuchten Schulf&auml;cher und Altersgruppen eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen <strong>Fachbereichen</strong> (z. B. Computer und Informatik, Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sprache, Kunst) und unterschiedlichen <strong>Altersgruppen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe, Bachelorstudium, Masterstudium). Beide untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en (Fach und Alter) liefern jedoch keine Hinweise auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikante</a> Unterschiede zwischen den Auspr&auml;gungsformen. Das untersuchte Leistungskriterium Lernleistung wird nicht weiter differenziert betrachtet.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Grunds&auml;tzlich zeigen sich <strong>positive</strong> Effekte von digitalen Spielelementen im Rahmen von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a></em> &uuml;ber die verschiedenen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten und Rahmenbedingungen hinweg. Die AutorInnen fanden <strong>keine</strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Unterschiede</strong> in der Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zwischen der Art oder der Anzahl von Spielelementen, der Schulart der Sch&uuml;lerInnen oder dem Unterrichtsfach. Dies deutet darauf hin, dass die Wirksamkeit des Einsatzes digitaler Spielelemente gut verallgemeinerbar ist. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen jedoch, dass die Anzahl der ProbandInnen die Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und die geographische Region, in der die Studie durchgef&uuml;hrt wurde, zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschieden f&uuml;hren. In diesen F&auml;llen sind die spezifischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aufgrund folgender Argumente <strong>wissenschaftlich bedeutsam</strong>: Zum einen liefert sie neue Befunde zum spielbasierten Lernen mit einem Fokus auf die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Zum anderen zeichnet sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> durch die Auswahl unterschiedlicher <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en aus. Neben methodischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en (z. B. Kontrollbedingungen) wurden auch Merkmale der Lernenden und des Kurses ber&uuml;cksichtigt. So zeigt sich nicht nur, dass digitale Spielelemente lernf&ouml;rderlich sein k&ouml;nnen, sondern auch, unter welchen Bedingungen sie besonders wirksam sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Darstellung des methodischen Vorgehens entsprechen nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). &Uuml;ber die Recherche und statistischen Analysen wird &uuml;berwiegend transparent und nachvollziehbar berichtet. Allerdings fehlen detaillierte Aussagen zur Auswahl und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der Einzelstudien (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;en, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n). Detaillierte Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/Rating-Sheet-KR-30_Bai-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><strong>Spielen und Lernen</strong> &ndash; diese Begriffe passen zusammen! Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt: Der Einsatz digitaler Spielelemente, kurz <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, lohnt sich auch im Klassenzimmer. Der <strong>positive</strong> Gesamteffekt deutet darauf hin, dass die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> gef&ouml;rdert werden kann. Dieses Ergebnis zeigt sich stabil &uuml;ber Schularten, Unterrichtsf&auml;cher und Altersgruppen hinweg. Auch die Art und Anzahl der eingesetzten Spiele scheint den Effekt digitaler Spielelemente nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> zu beeinflussen. Der konkrete <strong>Unterrichtskontext</strong>, in dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">Gamification</a> eingesetzt wird, zeigt sich damit in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als weniger entscheidend.</p>



<p>Auch wenn sich aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Handlungsempfehlungen f&uuml;r konkrete Unterrichtssituationen ableiten lassen, so geben die Ergebnisse wichtige Hinweise darauf, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> grunds&auml;tzlich lernf&ouml;rderlich sein kann. Ob sich die gefundenen Effekte auch au&szlig;erhalb des asiatischen Kulturkreis zeigen, m&uuml;ssen weitere Studien kl&auml;ren. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermutigt Lehrkr&auml;fte, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auszuprobieren und sie in R&uuml;cksprache mit den Sch&uuml;lerInnen bedarfsgerecht einzusetzen. F&uuml;r einen Einstieg in diesen Prozess gibt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erste Impulse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Turan, Avinc, Kara und Goktas (2016) untersuchen in ihrer Studie den Effekt von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auf die kognitive Belastung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen in einem <strong>Informatik-</strong> und <strong>Softwarekurs</strong>. An der Studie nahmen insgesamt 94 Sch&uuml;lerInnen der <strong>6. Jahrgangsstufe</strong> an zwei Schulen in der T&uuml;rkei teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden &ndash; eine Experimental- und eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> umfasste 46 Sch&uuml;lerInnen, die f&uuml;r bestimmte Aufgaben und Verhaltensweisen w&auml;hrend des Unterrichts Punkte erhielten, die wiederrum auf einem <strong>digitalen Board</strong> vermerkt wurden. Zus&auml;tzlich bearbeiteten die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> kleine fachbezogene <strong>Quizzes</strong> (auf der Quiz-Plattform Kahoot). Dadurch erhielten die Sch&uuml;lerInnen stets unmittelbar R&uuml;ckmeldung zu ihrem derzeitigen Lernstand.</p>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> erfolgte &uuml;ber sechs Wochen f&uuml;r zwei Stunden pro Woche. Die 48 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> wurden zum gleichen Inhalt regul&auml;r ohne den Einsatz digitaler Spielelemente unterrichtet. Um die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zu untersuchen, erhoben die AutorInnen nach jeder Woche bei allen Sch&uuml;lerInnen die <strong>kognitive Belastung</strong> und zum Abschluss der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> die erbrachte <strong>Lernleistung</strong> mit Fragb&ouml;gen und Tests. Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> zeigten nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> zwar eine h&ouml;here kognitive Belastung (gemittelt &uuml;ber die sechs Wochen der Studie), allerdings auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here Leistungen als die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Bai, S., Hew, K. F., &amp; Huang, B. (2020). Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts. <em>Educational Research Review</em>, <em>30</em>, 100322. <a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322</a></p>



<p>Turan, Z., Avinc, Z., Kara, K., &amp; Goktas, Y. (2016). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">Gamification</a> and education: Achievements, cognitive loads, and views of students. <em>International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET)</em>, <em>11</em>(07), 64. <a href="https://doi.org/10.3991/ijet.v11i07.5455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.3991/ijet.v11i07.5455</a></p>



<p>Wouters, P., Nimwegen, C., van Oostendorp, H., &amp; van der Spek, E. D. (2013). A meta-analysis of the cognitive and motivational effects of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Journal of Educationa l Psychology, 105</em>(2),  249-265. <a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0031311" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0031311</a></p>



<p>Wouters, P., &amp; van Oostendorp, H. (2013). A meta-analytic review of the role of instructional support in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/">game-based learning</a>. <em>Computers &amp; Education, 60</em>(1), 412&ndash;425. <a href="https://doi.org/10.1016/j.compedu.2012.07.018" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/j.compedu.2012.07.018</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Bai, Hew, &amp; Huang, 2020</p>



<p>Zum <a href="https://online-journals.org/index.php/i-jet/article/view/5455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbeispiel</a> von Turan, Avinc, Kara, &amp; Goktas, 2016</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Munk, S., Lesperance, K., Diery, A., &amp; CHU Research Group (2022). Spielend zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 30</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1057700_spielend_zum_lernerfolg_kann_gamification_die_schulleistung_fordern.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/CHU-KR-30_Bai-2020_Spielend-zum-Lernerfolg-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/KR30_Gesamttabelle-Befunde-1.pdf">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/Rating-Sheet-KR-30_Bai-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1057700_spielend_zum_lernerfolg_kann_gamification_die_schulleistung_fordern.mp3" length="8650683" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Wenn SchülerInnen sich gegenseitig beurteilen: Wie lernwirksam ist Peer Assessment im Unterricht?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/wenn-schuelerinnen-sich-gegenseitig-beurteilen-wie-lernwirksam-ist-peer-assessment-im-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[kritisches Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsrückmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=4747</guid>

					<description><![CDATA[Es gehört zu den Kernaufgaben einer Lehrkraft, ihren SchülerInnen Rückmeldungen auf ihre Lernleistung zu geben – in Form von Noten, mündlichem oder schriftlichem Feedback. Bei der Methode des Peer Assessment wird diese Aufgabe von den SchülerInnen selbst übernommen: Sie geben sich wechselseitig Rückmeldung auf ihre erbrachte Leistung. Ob SchülerInnen von Peer Assessment profitieren können, untersuchen Double, McGrane und Hopfenbeck [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es geh&ouml;rt zu den Kernaufgaben einer Lehrkraft, ihren Sch&uuml;lerInnen R&uuml;ckmeldungen auf ihre Lernleistung zu geben &ndash; in Form von Noten, m&uuml;ndlichem oder schriftlichem Feedback. Bei der Methode des&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;wird diese Aufgabe von den Sch&uuml;lerInnen selbst &uuml;bernommen: Sie geben sich wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung. Ob Sch&uuml;lerInnen von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;profitieren k&ouml;nnen, untersuchen Double, McGrane und Hopfenbeck (2020) in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;The impact of&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">peer assessment</a>&nbsp;on academic performance: A meta-analysis of control group studies&ldquo;. Die AutorInnen gehen auch der Frage nach, in welcher Form&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;wirksam im Unterricht umgesetzt werden kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a> auf Leistung im Vergleich zu anderen Formen des Assessment (z.B. durch Lehrkraft)</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe und Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver Gesamteffekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung (<em>g</em> = 0.31)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> ist &uuml;ber unterschiedliche Umsetzungsm&ouml;glichkeiten und Altersgruppen stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> taucht in der Literatur unter verschiedenen Begriffen auf, z.B. <em>peer feedback, peer grading</em> oder <em>peer evaluation</em>. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Double und KollegInnen wird <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als eine Methode verstanden, bei der sich <em>Peers</em> &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Diese Form der <strong>Leistungsr&uuml;ckmeldung</strong> umfasst den m&uuml;ndlichen, schriftlichen oder digitalen Austausch von aufgabenrelevantem Feedback.</p>



<p>Im Unterricht kann <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf unterschiedliche Weisen umgesetzt werden. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen den Sch&uuml;lerInnen beispielsweise Bewertungskriterien in Form von Leitf&auml;den oder Benotungssystemen zur Verf&uuml;gung stellen, den digitalen Austausch von Feedback erm&ouml;glichen oder <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als eine regelm&auml;&szlig;ige <strong>Feedbackpraxis</strong> in ihrem Unterricht etablieren.</p>



<p>Die bisherige Forschung zu <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> weist auf einen starken <strong>Zusammenhang</strong> zwischen den Bewertungen von Sch&uuml;lerInnen durch Mitsch&uuml;lerInnen im Rahmen von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> und den Bewertungen der selben Sch&uuml;lerInnen durch die Lehrkraft hin (z.B. Li et al, 2016; Sanchez et al., 2017). Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht nun die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die schulische und akademische Leistung auch auf der Basis experimenteller Untersuchungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Double und KollegInnen untersuchen in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, wie sich der Einsatz von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> <strong>auf die Leistung</strong> von Sch&uuml;lerInnen (Primar- und Sekundarstufe) und Studierenden (terti&auml;re Stufe) im Vergleich zu Unterricht <strong>ohne</strong> <em>Assessment</em>, mit Selbstbewertungen (engl<em>. Self Assessment</em>) oder Bewertung durch die Lehrkraft (engl<em>. Teacher Assessment</em>) auswirkt.</p>



<p>Insgesamt flie&szlig;en in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> 55 (quasi-)experimentelle Einzelstudien mit insgesamt 143 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ein, die im Zeitraum zwischen 1966 und 2018 in internationalen Zeitschriften ver&ouml;ffentlicht wurden oder als <strong>&raquo;</strong>graue Literatur<strong>&laquo;</strong> (z.B. Dissertationen, Konferenzbeitr&auml;ge) zur Verf&uuml;gung standen. In den ber&uuml;cksichtigten Studien wurde <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf unterschiedlichste Weise in den Unterricht <strong>integriert</strong> (siehe Tabelle 1) und jeweils mit einer passiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> (d.h. kein <em>Assessment</em>) oder einer aktiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> (d.h. andere Form des Assessments, z. B. durch Lehrkraft) verglichen.</p>



<p>Die Leistung der Sch&uuml;lerInnen wird dabei entweder in Form von schriftlichen Leistungen (z.B. Test oder Essays) oder&nbsp;<strong>praktischen</strong>&nbsp;Leistungen (z.B. Anwendungsaufgaben) erfasst. Um zu untersuchen, unter welchen dieser Bedingungen&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;im Unterricht besonders effektiv ist, nutzen die AutorInnen sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Dabei untersuchen sie nicht nur den Einfluss verschiedener Umsetzungsm&ouml;glichkeiten im Unterricht, sondern auch, in welchem Fach das&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;eingesetzt wurde (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf">Gesamt&uuml;bersicht</a>).</p>


<h2 id="tablepress-33-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-33">Tabelle 1. Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <i>Peer Assessment</i> im Unterricht</h2>

<table id="tablepress-33" class="tablepress tablepress-id-33" aria-labelledby="tablepress-33-name">
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-1">
	<td class="column-1"><b>Rolle:</b></td><td class="column-2">Die Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen innerhalb des <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> verschiedene Rollen einnehmen: Als Bewertende, zu Bewertende oder beides.</td>
</tr>
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Typ:</b></td><td class="column-2">Die h&auml;ufigsten Umsetzungsformen von <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> sind Benotung, m&uuml;ndlicher Austausch und schriftliche Beurteilung. Alle Formen k&ouml;nnen verschieden kombiniert und auch online umgesetzt werden.  </td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Unterst&uuml;tzung:</b></td><td class="column-2">M&ouml;gliche Unterst&uuml;tzungsformen sind z.B. die Vorgabe eines Kriterienkatalogs, eines Bewertungsschemas oder eines Notensystems. <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann aber auch ganz frei und ohne Unterst&uuml;tzung gestaltet werden.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Anonymit&auml;t:</b></td><td class="column-2"><i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann offen oder anonym stattfinden. Es kann also transparent gemacht werden, welche/r Sch&uuml;lerIn wen bewertet und wer von wem bewertet wird oder nicht. Au&szlig;erdem kann die Art der Zuteilung variiert werden: Werden die Rollen offen oder verdeckt zugeteilt oder kann die Zuteilung von den Sch&uuml;lerInnen frei gew&auml;hlt werden?</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>H&auml;ufigkeit:</b></td><td class="column-2">Der Einsatz von <i><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</i> kann von der einmaligen Nutzung bis zur regelm&auml;&szlig;igen Praxis im Unterricht variieren. <br>
Zu vermuten ist, dass mit zunehmender Erfahrung und &Uuml;bung seitens der Sch&uuml;lerInnen auch die Qualit&auml;t des Feedbacks gesteigert werden kann.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-33 from cache -->



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Basierend auf den 55 Einzelstudien konnten die AutorInnen einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>positiven</strong> Gesamteffekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung feststellen: <em>g</em> = 0.31 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.18 bis <em>g</em> = 0.44). Auch bei gesonderter Betrachtung von Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe ergab sich ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiver Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die schulische Leistung: <em>g</em> = 0.44 (13 Studien).</p>



<p>Mit Blick auf die ber&uuml;cksichtigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n zeigt sich, dass Sch&uuml;lerInnen und Studierende mit <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>bessere</strong> <strong>Lernleistungen</strong> erbrachten als Sch&uuml;lerInnen und Studierende in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n ohne <em>Assessment</em> (<em>g</em> = 0.31). Dieser Effekt zeigte sich auch im Vergleich zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit Bewertung durch die Lehrkraft (<em>g</em> = 0.28), jedoch nicht im Vergleich zu  <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit Selbstbewertungen.</p>



<p>In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n stellen die AutorInnen fest, dass der positive Effekt von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;&uuml;ber verschiedene Umsetzungsm&ouml;glichkeiten hinweg&nbsp;<strong>robust</strong>&nbsp;ist. Das hei&szlig;t, f&uuml;r beinahe alle* untersuchten Formen des<em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;(Typ, H&auml;ufigkeit etc.) l&auml;sst sich ein positiver Effekt auf die Leistung der Sch&uuml;lerInnen feststellen. Eine &Uuml;bersicht aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en findet sich im &Uuml;berblick &uuml;ber alle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf">Einzelbefunde</a>.</p>



<p>*<em>Lediglich beim Einsatz von Noten zeigt sich ein Unterschied: W&auml;hrend der Einsatz von Noten beim&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>&nbsp;bei Studierenden einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt auf die Leistung hat (g = 0.55), konnte dieser Effekt nicht f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe gezeigt werden (g = 0.002, n.s.)</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Insgesamt kommt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.31. Die Gr&ouml;&szlig;e dieses Effekts zeigt, dass mehr als 60 % der Sch&uuml;lerInnen, die mit <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> gearbeitet haben, eine <strong>bessere</strong> Lernleistung erzielen als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Kontrollbedingungen ohne <em>Assessment</em> oder mit anderen Formen des <em>Assessments</em>. Ergebnisse aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass verschiedene Umsetzungsm&ouml;glichkeiten des <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a>s</em> keine statistisch bedeutsamen Unterschiede in diesem Effekt ausmachen. Somit deuten die Befunde insgesamt darauf hin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> unabh&auml;ngig von der jeweiligen Umsetzung <strong>positiv</strong> auf die Leistung der Sch&uuml;lerInnen wirkt. Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigen in ihren Analysen verschiedene <strong>Bildungsstufen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe und terti&auml;rer Bildungsbereich) und Schulf&auml;cher. Zwischen den Bildungsstufen und Schulf&auml;chern zeigen sich jedoch keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede hinsichtlich der Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>. Sowohl Sch&uuml;lerInnen als auch Studierende scheinen in verschiedenen F&auml;chergruppen und bei unterschiedlichen Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> zu <strong>profitieren</strong>. Das untersuchte Leistungskriterium wird zwar bei der Studienselektion differenziert in schriftliche und praktische Aufgaben, in den Analysen allerdings nicht getrennt untersucht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen f&uuml;r nahezu alle Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> positive Effekte auf die Leistung. Dabei konnten keine statistisch bedeutsamen Unterschiede f&uuml;r verschiedene F&auml;cher oder Bildungsstufen festgestellt werden. Grunds&auml;tzlich kann also davon ausgegangen werden, dass der positive Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> als <strong>verallgemeinerbar</strong> angesehen werden kann.</p>



<p>Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass die geographische Lage nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a> mitber&uuml;cksichtigt wurde, weswegen <strong>keine</strong> Aussage &uuml;ber die Generalisierbarkeit &uuml;ber verschiedene <strong>L&auml;nder</strong> hinweg getroffen werden kann. Auch f&uuml;r eine differenzierte Aussage &uuml;ber die Wirksamkeit verschiedener Umsetzungsm&ouml;glichkeiten von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> speziell in der Sekundarstufe und den verschiedenen mathematischen-naturwissenschaftlichen F&auml;chergruppen bedarf es weiterer experimenteller Studien.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Double und KollegInnen ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie die Wirksamkeit von&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>&nbsp;f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;systematisch und verl&auml;sslich in Erg&auml;nzung zu bereits existierenden qualitativen &Uuml;bersichts- und Literaturarbeiten einsch&auml;tzt (Dochy et al., 1999; Topping, 1998).</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zwei wichtige Forschungsdesiderate auf: Sie macht zum einen sichtbar, dass experimentelle Untersuchungen, in denen Effekte des Bewertens und des Bewertetwerdens auf die Leistung differenziert betrachtet werden, bisher fehlen. Die Ber&uuml;cksichtigung dieser jeweiligen Rolle beim <em>Peer Assessmen</em>t ist <strong>wichtig</strong>, um spezifischere Aussagen &uuml;ber die lernf&ouml;rderlichen Mechanismen treffen zu k&ouml;nnen. Zudem zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass die Sch&uuml;lerInnen in den ber&uuml;cksichtigten Studien &uuml;berwiegend als ganze Klassen in Experimental- und Kontrollbedingung, also quasi-experimentell zugeteilt wurden. F&uuml;r die Zukunft br&auml;uchte es strengere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>er Zuweisung auf Individualebene (experimentelle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht zum Gro&szlig;teil den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Insbesondere die Studiensuche und -selektion sind vorbildlich dokumentiert. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und Analyse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren f&uuml;r eine bessere Nachvollziehbarkeit genauere Angaben erforderlich &ndash; z.B. Details zu den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, Designs und Erhebungsinstrumenten der ber&uuml;cksichtigten Studien. Detailliertere Informationen zur methodischen Beurteilung sind dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/Rating-Sheet-KR-28_Double-2020_Uebersichtsblatt.pdf">Rating Sheet</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Befunde der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geben Hinweise darauf hin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> eine lernf&ouml;rderliche Erg&auml;nzung f&uuml;r den Unterricht darstellen kann. Der positive Effekt von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> auf die Leistung ist &uuml;ber <strong>verschiedene</strong> Altersstufen, F&auml;cher und weiteren Bedingungen hinweg <strong>stabil</strong>. Dies deutet daraufhin, dass <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> in vielf&auml;ltiger Form wirksam in den Unterricht implementiert werden kann.</p>



<p>F&uuml;r die Sch&uuml;lerInnen bietet <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> die M&ouml;glichkeit, sich kritisch mit dem Lerninhalt auseinanderzusetzen und die eigenen Leistungen zu <strong>reflektieren</strong>. Anhand der ber&uuml;cksichtigten Einzelstudien l&auml;sst sich allerdings auch feststellen, dass die bisherige Forschung zum <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> noch recht <strong>unspezifisch</strong> ist. So fehlen Untersuchungen, die die verschiedenen Rollen beim <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> oder die konkreten Kontexte mit einbeziehen, um hier <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">evidenz</a>basierte Empfehlungen zur konkreten Umsetzung aussprechen zu k&ouml;nnen. Um die Effektivit&auml;t unterschiedlicher Umsetzungsm&ouml;glichkeiten und lernf&ouml;rderliche Mechanismen noch besser zu verstehen, sind daher weitere Forschungsbem&uuml;hungen notwendig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Wang und KollegInnen (2017) untersuchen in ihrer Studie die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> im <strong>Informatikunterricht</strong> in der 9. Klasse. In den zehn Wochen der Untersuchung sollten die Sch&uuml;lerInnen die Programmiersprache <strong>&raquo;</strong>Scratch<strong>&laquo;</strong> lernen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a> bestand aus vier Schulklassen mit insgesamt 166 Sch&uuml;lerInnen. Alle vier Klassen erhielten eine Einf&uuml;hrung in <strong>&raquo;</strong>Scratch<strong>&laquo;</strong> und die Aufgabe, ein eigenes Projekt zu programmieren.</p>



<p>In zwei Klassen sollten sich die Sch&uuml;lerInnen anschlie&szlig;end gegenseitig <em>Feedback</em> auf ihre individuellen Projekte geben (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> mit 80 Sch&uuml;lerInnen, <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em>). Daf&uuml;r standen ihnen <strong>klare Bewertungskriterien</strong> (z.B. zu Thema und Inhalt oder Gestaltung) und Bewertungsstufen (von 1 bis 4) zur Verf&uuml;gung. In den anderen beiden Klassen erhielten die Sch&uuml;lerInnen Feedback von der <strong>Lehrkraft</strong> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> mit 86 Sch&uuml;lerInnen).</p>



<p>Um die Wirksamkeit von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a></em> im Vergleich zur Bewertung durch die Lehrkraft zu &uuml;berpr&uuml;fen, nahmen alle Sch&uuml;lerInnen an einem <strong>Test</strong> zu Programmierkenntnissen und -f&auml;higkeiten sowie <strong>Frageb&ouml;gen</strong> zum kritischen Denken und ihren Einstellungen teil &ndash; einmal vor Beginn (Pr&auml;test, zur Kontrolle der Eingangsvoraussetzungen) und zum Abschluss des Kurses (Posttest). Zus&auml;tzlich erhielten die Sch&uuml;lerInnen zu beiden Zeitpunkten Programmieraufgaben, um ihre praktischen Programmierfertigkeiten zu testen. Im Ergebnis erzielte die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> in allen Bereichen des Posttests <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>bessere</strong> Ergebnisse als die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses. <em>Review of Educational Research</em>, 0034654312458162.</p>



<p>Dochy, F., Segers, M., &amp; Sluijsmans, D. (1999). The use of self-, peer and co-assessment in higher education: A review. <em>Studies in Higher Education</em>, 24(3), 331&ndash;350.</p>



<p>Double, K. S., McGrane, J. A., &amp; Hopfenbeck, T. N. (2020). The impact of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">peer assessment</a> on academic performance: A meta-analysis of control group studies. <em>Educational Psychology Review 32</em>, 481-509. https://doi.org/10.1007/s10648-019-09510-3</p>



<p>Li, H., Xiong, Y., Zang, X., Kornhaber, M. L., Lyu, Y., Chung, K. S., &amp; Suen, K. H. (2016). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/">Peer assessment</a> in the digital age: a meta-analysis comparing peer and teacher ratings. <em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 41(2), 245&ndash;264.</p>



<p>Sanchez, C. E., Atkinson, K. M., Koenka, A. C., Moshontz, H., &amp; Cooper, H. (2017). Self-grading and peergrading for formative and summative assessments in 3rd through 12th grade classrooms: A meta-analysis. <em>Journal of Educational Psychology</em>, 109(8), 1049.</p>



<p>Topping, K. (1998). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer assessment</a> between students in colleges and universities. <em>Review of Educational Research</em>, 68(3), 249-276.</p>



<p>Wang, X.-M., Hwang, G.-J., Liang, Z.-Y., &amp; Wang, H.-Y. (2017). Enhancing students&rsquo; computer programming performances, critical thinking awareness and attitudes towards programming: An online peer-assessment attempt. <em>Journal of Educational Technology &amp; Society, 20</em>(4), 58-68.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-019-09510-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Double et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.jstor.org/stable/26229205" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wang et al., 2017</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Diery, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2021). <em>Wenn Sch&uuml;lerInnen sich gegenseitig beurteilen: Wie lernwirksam ist <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-assessment/" target="_self" title="Methode, bei der sich Peers &ndash; verstanden als Mitglieder einer Peer Group, z.B. Sch&uuml;lerInnen der gleichen Schulstufe &ndash; wechselseitig R&uuml;ckmeldung auf ihre erbrachte Leistung geben. Eine Methode des Peer Assessment ist das Peer-Feedback. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Evidenzbasierte Lehrstrategien.&nbsp;Lerneinheit: Peer Assessment" class="encyclopedia">Peer Assessment</a> im Unterricht? </em><a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 28.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099433_wenn_schulerinnen_sich_gegenseitig_beurteilen_wie_lernwirksam_ist_peer_assessment.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/04/CHU-KR-28_Double_2020_Wenn-SchuelerInnen-sich-gegenseitig-beurteilen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/KR28_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/Rating-Sheet-KR-28_Double-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU-KR-28_ENG_Double_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR28_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR28_ENG_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099433_wenn_schulerinnen_sich_gegenseitig_beurteilen_wie_lernwirksam_ist_peer_assessment.mp3" length="9026171" type="audio/mpeg" />

			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Object Caching 39/322 objects using Disk
Page Caching using Disk: Enhanced 
Database Caching using Disk (Request-wide modification query)

Served from: www.clearinghouse.edu.tum.de @ 2026-03-09 20:07:01 by W3 Total Cache
-->