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	<title>Lernen digital &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterstützt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 14:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbot]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
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		<category><![CDATA[sustainable education]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue Möglichkeiten für individualisiertes Lernen und die Unterstützung von Lehrkräften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche Lernerfolge zu fördern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&#160;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r individualisiertes Lernen und die Unterst&uuml;tzung von Lehrkr&auml;ften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e zu f&ouml;rdern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen?&nbsp;Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) in ihrer Studie, &bdquo;A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable Education<sup>[1]</sup>&rdquo;.&nbsp;Darin analysieren die Autoren 32 Studien mit insgesamt 2.201 Teilnehmenden. Die Ergebnisse beleuchten die Potenziale und m&ouml;glichen Einschr&auml;nkungen von Chatbots im Bildungskontext.</p>



<p><sup>[1]</sup>&nbsp;Nach Angaben der Zeitschrift wird &sbquo;sustainable education&lsquo; als das Finden nachhaltiger L&ouml;sungen f&uuml;r Umwelt-, soziale und wirtschaftliche Probleme durch Bildung definiert.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Lernen mit Chatbots auf sieben verschiedene Lernergebnisse sowie Analyse von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, wie Chatbot-Rolle, Nutzungsdauer und Lerninhalt&nbsp;</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 2.201 Sch&uuml;lerInnen und Studierende verschiedener Bildungskontexte<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer bis hoher Gesamteffekt (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em>&nbsp;= 0.79)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Effekte bei expliziter Argumentation (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und Lernleistung (<em>d</em>&nbsp;= 1.03)</li>



<li>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekte bei kritischem Denken, Engagement und Motivation</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Integration von auf k&uuml;nstlicher Intelligenz basierenden Chatbots in den Unterricht gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der <strong>digitalen Bildungsreform</strong> und dem Ziel, digitale Kompetenzen zu f&ouml;rdern. F&uuml;r den MINT-Unterricht bieten Chatbots als Lehrassistenten und Tutoren neue M&ouml;glichkeiten, Sch&uuml;lerInnen individuell zu unterst&uuml;tzen und komplexe Inhalte zug&auml;nglicher zu machen. Dies steht im Einklang mit <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a></strong>, die selbstgesteuertes Lernen und den Einsatz moderner Technologien betonen. In der Bildungsforschung wird jedoch kontrovers diskutiert, wie effektiv solche Technologien im Vergleich zu traditionellen Lehrmethoden tats&auml;chlich sind, beispielsweise auch bez&uuml;glich der Motivation von Lernenden. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht auf Basis von Theorien des <strong>technologiegest&uuml;tzten Lernens</strong>, wie Chatbots sieben unterschiedliche Lernergebnisse f&ouml;rdern k&ouml;nnen, wie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>. Au&szlig;erdem analysiert sie verschiedene Einsatzbedingungen, die die Effektivit&auml;t von Chatbots beeinflussen, um praktische Handlungsempfehlungen f&uuml;r den Unterricht zu liefern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden Chatbots von den AutorInnen als ein Dialogprogramm definiert, das Eingaben verarbeiten und dementsprechend Informationen durch verbale oder schriftliche Interaktion bereitstellen kann. Dabei werden experimentelle Designs mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n genutzt, um die Effektivit&auml;t von Chatbots mit herk&ouml;mmlichem Unterricht zu vergleichen. Hierf&uuml;r beziehen sie <strong>32 Studien</strong> mit insgesamt <strong>2.201 Teilnehmenden</strong> ein. Die m&ouml;glichen Einfl&uuml;sse solcher Chatbots werden in <strong>drei zentralen Fragestellungen</strong> analysiert. </p>



<p>Erstens untersuchen sie, ob das Lernen mit Chatbots effektiver ist als das Lernen mit traditionellen Methoden, indem sie die Effekte von <strong>sieben verschiedenen Lernergebnissen</strong> zu einem Gesamteffekt kombinieren.&nbsp;&nbsp;Zweitens untersuchen die AutorInnen, die Auswirkungen von Chatbots auf jede der sieben verschiedene Lernkomponenten wie z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Motivation und Interesse (Definitionen und Effekte siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">Befunde zu Lernergebnisse</a>). Drittens analysieren sie, ob Faktoren wie <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong>, <strong>Rolle des Chatbots</strong> oder die Art der <strong>Lerninhalte</strong> die Effektivit&auml;t der Chatbots beeinflussen.&nbsp;</p>



<p>Die Studien, die zwischen 2010 und 2022 ver&ouml;ffentlicht wurden, untersuchen Chatbots in verschiedenen Kontexten, darunter Sprachunterricht und technische F&auml;cher. Dabei nutzen sie standardisierte Tests, Befragungen und Beobachtungen als Messmethoden. Zudem decken die Analysen ein breites Spektrum an Bildungskontexten ab, darunter <strong>Schulen</strong> und <strong>Hochschulen</strong>. Die Autoren differenzieren zudem zwischen drei Rollen, die Chatbots einnehmen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tutoren</strong>&nbsp;stellen und beantworten selbst Fragen und f&uuml;hren die Sch&uuml;lerInnen durch den Unterricht</li>



<li><strong>Lehrassistenten</strong>&nbsp;&uuml;bernehmen eine unterst&uuml;tzende Funktion, indem sie professionelles Wissen bereitstellen, professionelles Feedback geben und den Lernprozess strukturieren</li>



<li><strong>Lernpartner</strong>&nbsp;kommunizieren und interagieren mit Sch&uuml;lerInnen &ndash; entweder &uuml;ber Text oder Sprache &ndash; weniger formal.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt zeigt diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass der Einsatz von Chatbots im Unterricht einen mittleren bis gro&szlig;en positiven Einfluss auf den Lernergebnisse hat. Der durchschnittliche <strong>Gesamteffekt</strong> betr&auml;gt&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.79, was darauf hindeutet, dass Lernende, die mit Chatbots arbeiten, tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als Lernende, die traditionelle Methoden nutzen. Dar&uuml;ber hinaus zeigen sich starke Effekte im Bereich der <strong>expliziten Argumentation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.19) und des <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Dies legt nahe, dass Chatbots besonders gut geeignet sind, argumentative Lernprozesse zu strukturieren und auch die Pr&uuml;fungsleistung zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<p>Ebenso finden sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekt auf die <strong>Behaltensleistung</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.69). Dies zeigt, dass Chatbots Lerninhalte nicht nur kurzfristig vermitteln, sondern auch langfristig im Ged&auml;chtnis verankern k&ouml;nnen. Ein &auml;hnlicher Effekt ist bei <strong>Interesse </strong>(<em>d&nbsp;</em>= 0.84) zu beobachten, was darauf hindeutet, dass Chatbots die Lernbereitschaft von Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<p>Bei den Auswirkungen von Chatbots gibt es nur sehr geringe Unterschiede zwischen verschiedenen Nutzungsarten, f&uuml;r verschiedene F&auml;cher und f&uuml;r verschiedene Zeitr&auml;ume. Die&nbsp;<a>gr&ouml;&szlig;ten&nbsp;</a>deskriptiven Effekte wurden jedoch bei der Verwendung von <strong>Chatbots als Lernassistent</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 1.63), bei einer Dauer von weniger als f&uuml;nf Wochen (<em>d</em>&nbsp;= 1.06) und in den technischen <strong>F&auml;chern Informatik</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.70) und <strong>Unterrichtstechnologie</strong> (<em>d&nbsp;</em>= 0.93) festgestellt. Dies deutet auf die N&uuml;tzlichkeit von strukturiertem und klarem Feedback in diesen Bereichen hin.&nbsp;Die&nbsp;Befunde zu den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf">einzelnen Lernergebnissen</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf">weiteren Moderatoren</a>&nbsp;sind der jeweiligen Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) war der Gesamteffekt von Chatbots im Unterricht <strong>positiv</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.79). Das bedeutet, dass Lernende, die auf Chatbots basierendes Lernen nutzten, im Durchschnitt bessere Lernergebnisse (z. B. Leistung, Argumentation) erzielten als Lernende, die traditionelle Lernans&auml;tze verwendeten. Um diesen Effekt zu veranschaulichen: Wenn man aus jeder experimentellen Gruppe zuf&auml;llig einen Lernenden ausw&auml;hlt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der mit Chatbots Lernende, bessere Ergebnisse erzielt, um etwa 70 % h&ouml;her als bei dem Lernenden, der sie nicht nutzt.</p>



<p>Dieser Effekt war besonders stark bei den <strong>Lernleistungen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 1.03). Das bedeutet, dass etwa 85 % der Sch&uuml;lerInnen, die Chatbots verwenden, bessere Testergebnisse erzielen w&uuml;rden als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen, die traditionelle Lernans&auml;tze verwenden.</p>



<p>Alle Einzelstudien in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigten positive Auswirkungen von Chatbots auf die Lernergebnisse. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigte jedoch <strong>keinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en</strong> Unterschied zwischen dem Lernen mit Chatbots und den traditionellen Ans&auml;tzen in Bezug auf die Lernergebnisse <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, Lernmotivation und Lernengagement auf. Dennoch wurde festgestellt, dass Chatbots &uuml;ber verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, wie Nutzungsdauer, verschiedene Lerninhalte und bei der Verwendung verschiedener Rollen, hinweg effektiv sind. <style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>In dieser Studie wird die Wirkung des Lernens mit Chatbots auf verschiedene Weise differenziert. Die Effektgr&ouml;&szlig;en werden nach Fachinhalten getrennt,&nbsp;einschlie&szlig;lich des MINT-Fachs Informatik&nbsp;. Dar&uuml;ber hinaus wurden Effektgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r <strong>sieben verschiedene Lernergebnisse</strong> angegeben: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, explizite Argumentation, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Behaltensleistung, Lernengagement, Lernmotivation und Interesse. Die Effekte wurden auch in Abh&auml;ngigkeit von der Rolle des Chatbots beim Lernen der Sch&uuml;lerInnen (d. h. Tutoren, Lernpartner oder Lehrassistenten) und der Dauer der Chatbot-Nutzung berichtet. Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass die Effektgr&ouml;&szlig;en <strong>nicht nach Altersgruppen oder Klassenstufen</strong> unterteilt werden. Da die Studien in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n aus verschiedenen Schulformen der Primar- und Sekundarstufe sowie der Hochschulbildung umfassten, kann nicht dargestellt werden, ob sich die Auswirkungen von Chatbots zwischen diesen Schulstufen unterscheiden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Laut der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> haben Chatbots ihre Wirksamkeit f&uuml;r verschiedene Lernergebnisse und in mehreren Lernkontexten und Behandlungsbedingungen unter Beweis gestellt.</p>



<p>Im Lernkontext war die Wirkung von Chatbots &uuml;ber die F&auml;cher hinweg <strong>gr&ouml;&szlig;tenteils stabil</strong>. Ebenso waren die Lerneffekte durch Chatbots &uuml;ber unterschiedliche Zeitr&auml;ume (d. h. von weniger als einer Woche bis zu mehr als zehn Wochen) und f&uuml;r verschiedene Rollen &auml;hnlich. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Effektivit&auml;t von Chatbots f&uuml;r diese Lernkontexte <strong>tendenziell verallgemeinerbar</strong> ist.</p>



<p>In Bezug auf die Ergebnisse zeigte sich auch, dass das Lernen mit Chatbots gegen&uuml;ber traditionellen Lernans&auml;tzen einen deutlichen Vorteil f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> bietet. Diese Effekte waren jedoch &uuml;ber die Vielzahl der untersuchten Lernergebnisse <strong>weniger verallgemeinerbar</strong>. Die Effekte waren <strong>robust</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> und basierten auf 31 Studien. Andere Ergebnisse, wie beispielsweise das Interesse basierten aber auf weniger Studien, was ihre Verallgemeinerbarkeit trotz m&ouml;glicher <strong>positiver Trends</strong> einschr&auml;nkte. Bei anderen Ergebnissen, wie z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, unterschied sich der Einsatz von Chatbots nicht von traditionellen Methoden. Daher kann angenommen werden, dass die Wirkung von Chatbots vom Lernziel abh&auml;ngt.&nbsp;</p>



<p>Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z.B. Klassenstufe, geographische Lage) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en mitber&uuml;cksichtigt wurden, weswegen keine Aussage &uuml;ber die Generalisierbarkeit dieser Aspekte getroffen werden kann. Auch f&uuml;r eine differenzierte Aussage &uuml;ber die Wirksamkeit in anderen MINT-F&auml;chern bedarf es weiterer experimenteller Studien.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p>Mit der wachsenden Verbreitung von KI und Chatbot-Technologie und ihrer Integration in den Unterricht nimmt die Forschung zur Lerneffektivit&auml;t weiter zu. Da es sich um ein relativ neues Forschungsthema handelt, liefern erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n spezialisierte Informationen &uuml;ber <strong>aufkommende Trends</strong>, die Lehrkr&auml;ften erste Einblicke in dieses dynamische Ph&auml;nomen bieten. Da sich diese Studie auf den Einsatz von Chatbots in der Allgemeinbildung und nicht nur auf bestimmte Fachbereiche oder Chatbot-Rollen konzentriert, ist sie die erste, die Einblicke in die <strong>umfassendere Frage</strong> nach der Wirksamkeit von Chatbots f&uuml;r das Lernen im Bildungsbereich gibt.&nbsp;</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus sollten diese Ergebnisse im Bildungskontext zwar als vorl&auml;ufig betrachtet werden, doch die strenge Auswahl der Studien, durch die AutorInnen (z.B. &Auml;quivalenz von Kontroll- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) und ihre Differenzierung zwischen den sieben Lernergebnissen, verleihen ihren Erkenntnissen zur Effektivit&auml;t von Chatbots sowohl St&auml;rke als auch Nuancen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist zudem <strong>wissenschaftlich bedeutsam</strong>, da sie ein besonders interessantes Ergebnis liefert: Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung legen die bisherigen Befunde nahe, dass Chatbots keinen deutlichen Einfluss auf Motivation, Engagement und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> haben.&nbsp;&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>)</p>



<p>Die Gesamtpunktzahl liegt im <strong>oberen Drittel</strong>. Somit werden das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl der Studien, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und die statistische Analyse weitgehend transparent und nachvollziehbar berichtet und beschrieben. Diese Studie zeigte beispielsweise besondere St&auml;rken bei der Ermittlung relevanter Schl&uuml;sselw&ouml;rter f&uuml;r die Datenbanksuche unter Verwendung einer neuartigen Clustering-Methode und der Durchf&uuml;hrung mehrerer statistischer Pr&uuml;fungen (z. B. Publikationsbias, Sensitivit&auml;tsanalyse) zur Sicherstellung der <strong>Validit&auml;t</strong>. Die Datenbanksuche h&auml;tte jedoch durch zus&auml;tzliche Suchmethoden erg&auml;nzt werden k&ouml;nnen (z. B. R&uuml;ckw&auml;rtssuche in Referenzlisten), um weitere relevante Studien zu finden, die einige Ergebniskategorien m&ouml;glicherweise robuster gemacht h&auml;tten (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>).&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Ergebnisse dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bieten einen ersten Einblick in die Forschung zur Effektivit&auml;t von Chatbots im Bildungsbereich. So erhalten Lehrkr&auml;fte einen ersten &Uuml;berblick &uuml;ber bestimmte Lernergebnisse, Kontexte und Bedingungen, mit welchen die Integration von Chatbots erfolgreich gelingen kann. Was die Auswirkungen auf das Lernen betrifft, k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte <strong>positive Ergebnisse</strong> bei <strong>Leistungstests</strong> und m&ouml;glicherweise auch einen positiven Einfluss auf <strong>explizite Argumentation</strong> und die <strong>Behaltensleistung</strong> erwarten.</p>



<p>Hinsichtlich des Lernengagements und der Lernmotivation der Lernenden scheinen Chatbots ihrem angenommenen Einfluss jedoch m&ouml;glicherweise nicht gerecht zu werden. Weiterhin ist unklar, ob Chatbots <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a></strong> f&ouml;rdern (siehe dazu unser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/kritisches-denken-als-unterrichtsziel-von-der-definition-zur-foerderung/">Kurzreview</a>). Es ist auch erw&auml;hnenswert, dass ein potenzielles Risiko bei der Verwendung von Chatbots der&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/neuigkeitseffekt/" target="_self" title="Dieser Effekt kann eintreten, wenn eine&nbsp;Methode&nbsp;&uuml;ber ein neues Medium erfolgt. Die wahrgenommene Neuheit des Mediums (z. B. neue Technologie) kann die Aufmerksamkeit und den Einsatz der&nbsp;Lernenden&nbsp;erh&ouml;hen und zu einer vor&uuml;bergehenden Steigerung der kognitiven und/oder motivational-affektiven&nbsp;Lernergebnisse f&uuml;hren. Sobald sich die&nbsp;Lernenden&nbsp;jedoch an das neue Medium gew&ouml;hnt haben, bleiben diese anf&auml;nglichen Ergebnisse nicht bestehen." class="encyclopedia">Neuigkeitseffekt</a></strong>&nbsp;ist, bei dem sich die Ergebnisse anfangs verbessern, die Effekte aber nachlassen, sobald der Reiz des Neuen nachl&auml;sst (Clark, 1983; e.g., Fryer et al., 2017). Dies kann vermieden werden, indem sich Sch&uuml;lerInnen zun&auml;chst mit dem Chatbot vertraut machen, bevor sie ihn f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> verwenden.</p>



<p>Die AutorInnen betonen, dass Chatbots in technischen Kursen, insbesondere als <strong>Tutoren oder Lernpartner </strong>die <strong>gr&ouml;&szlig;ten und robustesten Effekte</strong> erzielen, wenn sie &uuml;ber einen Zeitraum von weniger als f&uuml;nf Wochen eingesetzt werden. In diesen Kontexten k&ouml;nnen sie gezielt eingesetzt werden, um <strong>explizite Argumentation</strong> oder die <strong>Behaltensleistung</strong> zu f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Eine Laborstudie von Ruan und Kollegen (2020) zeigte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Auswirkungen eines Lerndesigns mit einem Chatbot-Tutor. Die Studie untersuchte eine <strong>interaktive mathematische Lernumgebung</strong> f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der 3. bis 5. Klasse und ihre Auswirkungen auf <strong>Engagement</strong>, <strong>Lernen</strong> und <strong>Wissenserhalt</strong> in Mathematik. Sie verglichen vier Varianten der Lernplattform:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gruppe A: Nur mathematische Textaufgabe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>)</li>



<li>Gruppe B: Dieselbe mathematische Aufgabe eingebettet in eine m&auml;rchenhafte Geschichte</li>



<li>Gruppe C: Dieselbe mathematische Aufgabe in einer Geschichte mit Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitung zur L&ouml;sung</li>



<li>Gruppe D: Dieselbe Mathematische Aufgabe in einer Geschichte plus einen Chatbot-Tutor. Der Chatbot bot den Sch&uuml;lerInnen personalisierten Smalltalk, Ermutigung, wenn sie nicht weiterkamen, adaptive Hinweise im Konversationsstil und Fragen, um das Verst&auml;ndnis zu &uuml;berpr&uuml;fen.</li>
</ul>



<p>Die Studie ergab, dass die <strong>erz&auml;hlbasierte Aktivit&auml;t</strong> plus Chatbot-Variante (D) im Vergleich zur reinen Aufgabenvariante (A) einen <strong>gro&szlig;en und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt</strong> auf das <strong>Engagement </strong>(ES = 0.90), das Lernen (ES = 0.88) und den <strong>Wissenserhalt</strong> der Konzepte, eine Woche nach der Aktivit&auml;t, hatte.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>82</em>(4), 436-476.&nbsp;&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p>Clark, R. E. (1983). Reconsidering research on learning from media.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>,&nbsp;<em>53</em>(4), 445-459.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/00346543053004445" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/00346543053004445</a></p>



<p>Deng, X., &amp; Yu, Z. (2023). A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable education.&nbsp;<em>Sustainability</em>,&nbsp;<em>15</em>(4), 2940.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3390/su15042940" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3390/su15042940</a></p>



<p>Fryer, L. K., Ainley, M., Thompson, A., Gibson, A., &amp; Sherlock, Z. (2017). Stimulating and sustaining interest in a language course: An experimental comparison of Chatbot and Human task partners.&nbsp;<em>Computers in Human Behavior</em>,&nbsp;<em>75</em>, 461-468.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.05.045</a></p>



<p>Ruan, S., He, J., Ying, R., Burkle, J., Hakim, D., Wang, A., Yin, Y., Zhou, L., Xu, Q., AbuHashem, A., Dietz, G., Murnane, E. L., Brunskill E.P., Landay, J. A. (2020, June) Supporting children&rsquo;s math learning with feedback-augmented narrative technology. In <em>Proceedings of the interaction design and children conference</em> (pp. 567&ndash;580).<a href="https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noopener">https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/10.1145/3392063.3394400</a>&nbsp;&nbsp;</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.mdpi.com/2071-1050/15/4/2940" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deng &amp; Yu, 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://dl.acm.org/doi/abs/10.1145/3392063.3394400" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ruan et al., 2020</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Arvaneh, B., Farrell, M., &amp; CHU Research Group (2024). Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterst&uuml;tzt?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 34.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR-34_gesamt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Lernergebnisse_v4.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Lernergebnisse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR_34-Tabelle-Einzelbefunde-Moderatoren.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde weiterer Moderatoren im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/KR34_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



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</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spielend zum Lernerfolg: Können digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht fördern?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 08:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielbasiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Game-based]]></category>
		<category><![CDATA[gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Serious Games]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=5288</guid>

					<description><![CDATA[Spielen und Lernen: Für viele Menschen wirken diese Begriffe gegensätzlich. Doch passen sie vielleicht besser zusammen, als auf den ersten Blick vermutet? Mit ihrer Metaanalyse &#8222;Does gamification improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts&#8220; wollen Bai, Hew und Huang (2020) Orientierung in dieser Debatte bieten. Während [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Spielen und Lernen: F&uuml;r viele Menschen wirken diese Begriffe gegens&auml;tzlich. Doch passen sie vielleicht besser zusammen, als auf den ersten Blick vermutet? Mit ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts&ldquo; wollen Bai, Hew und Huang (2020) Orientierung in dieser Debatte bieten. W&auml;hrend fr&uuml;here Metanalysen vor allem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/" target="_self" title="Dt. Spielbasiertes Lernen, beschreibt die Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannte &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Siehe auch: Gamification Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen Spielen: Wie lassen sich Lernende am besten&hellip;" class="encyclopedia">Game-based Learning</a> (siehe Kurzreview 2) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> (siehe Kurzreview 3) in den Blick nahmen, untersucht diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, inwiefern der Einsatz von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> (z. B. Badges, Wettbewerbe oder Rankings) im Unterricht zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beitragen kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;r die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen und Studierenden.</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 3.202 Sch&uuml;lerInnen (Primar- und Sekundarstufe) und Studierende.</p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>er positiver Effekt (g = 0.50) auf die Leistung.</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Unterschiede der Wirksamkeit hinsichtlich der Probandenzahl, der Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und der geographischen Region der Sch&uuml;lerInnen.</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Diskussion, ob und unter welchen Bedingungen spielbasierte Anwendungen im Allgemeinen f&uuml;r den Einsatz im Unterricht geeignet sind, ist nicht neu und es existieren bereits einige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n hierzu (siehe zum Beispiel Kurzreview 2 &uuml;ber Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen beim <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/" target="_self" title="Dt. Spielbasiertes Lernen, beschreibt die Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannte &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Siehe auch: Gamification Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen Spielen: Wie lassen sich Lernende am besten&hellip;" class="encyclopedia">Game-based Learning</a> und Kurzreview 3 &uuml;ber kognitive und motivationale Effekte von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a>). Bai und KollegInnen (2020) fokussieren in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> im Speziellen auf die Wirksamkeit von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Hiermit meinen die AutorInnen den Einsatz von digitalen Spielelementen in nicht-spielerischen Kontexten (z. B. im Unterricht), um so Sch&uuml;lerInnen zum Lernen zu motivieren.</p>



<p>Die AutorInnen grenzen den Begriff der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> klar von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> ab. Bei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a> handelt es sich um den Einsatz von Spielen, die gezielt entwickelt wurden, um Lerninhalte zu transportieren. In ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> konzentrieren sich Bai und KollegInnen auf digitale Spielelemente, die den Lernenden dabei helfen, ihren Lernprozess spielerisch zu beobachten und zu evaluieren. Darunter fallen beispielsweise Badges (i. S. v. Abzeichen f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e), Wettbewerbsysteme, Rankings (i. S. v. Rangfolgelisten), Punkte und Lernfortschrittsanzeigen. Die bisherige Forschung zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen: Mal werden positive, mal negative und teilweise auch gar keine Effekte berichtet. Bai und KollegInnen untersuchen nun anhand von ausgew&auml;hlten Einzelstudien systematisch, ob Lernumgebungen mit digitalen Spielelementen im Vergleich zu Lernumgebungen ohne diese Elemente, einen positiven Effekt auf die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Bai und KollegInnen beleuchten in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> die Frage, ob der Einsatz digitaler Spielelemente im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> einen Effekt auf die <strong>Leistung</strong> der Sch&uuml;lerInnen hat und unter welchen Bedingungen der Einsatz besonders <strong>lernf&ouml;rderlich</strong> ist. Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigen hierbei <strong>24 Einzelstudien</strong>, in denen die Wirkung von insgesamt 30 unabh&auml;ngigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en untersucht werden. Insgesamt gehen die Studien auf die Werte von<strong> 3.202</strong> <strong>Sch&uuml;lerInnen</strong> der Primar- und Sekundarstufe sowie Studierende zur&uuml;ck. Alle Studien wurden im Zeitraum von 2010 bis 2018 ver&ouml;ffentlicht und haben <strong>(quasi)experimentelle</strong> Designs.</p>



<p>Das hei&szlig;t, sie beinhalten den empirischen Vergleich einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>, die mit digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> lernt, und einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die in einer Lernumgebung ohne solche digitalen Spielelemente lernt. Im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchen die AutorInnen zus&auml;tzlich, inwiefern die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> von unterschiedlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten und Untersuchungsmerkmalen abh&auml;ngt. Daf&uuml;r ber&uuml;cksichtigen sie vier Kategorien an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en: Typ und die Anzahl der eingesetzten Spielelemente, Art der Kontrollbedingung, Merkmale des Kurses (z. B. Schul-/Studienfach, Anzahl der ProbandInnen oder Dauer des Einsatzes) und Merkmale der ProbandInnen (z. B. Alter und geographische Region).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt &uuml;ber alle Studien hinweg einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Gesamteffekt</strong> von Hedges&rsquo; <em>g </em>= 0.50 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.28 bis <em>g</em> = 0.72) zugunsten der Lernumgebungen mit digitalen Spielelementen im Vergleich zu Lernangeboten ohne solche Elemente. Die meisten untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en zeigen <strong>keine</strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Unterschiede</strong> bez&uuml;glich der Wirksamkeit von digitalen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen in unterschiedlichen Untergruppen.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Unterschiede in der Wirksamkeit zeigen sich lediglich bei der <strong>Anzahl</strong> an ProbandInnen, der <strong>Dauer</strong> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und der geographischen <strong>Region</strong>, aus der die Lernenden stammen. Hinsichtlich der Anzahl der Lernenden zeigt sich, dass der Einsatz von digitalen Spielelementen bei <strong>gr&ouml;&szlig;eren</strong> Gruppen von 50 bis 100 Personen am wirkungsvollsten zu sein scheint. Zudem bekunden die Ergebnisse der Analyse bzgl. der Dauer des Einsatzes der digitalen Spielelemente den gr&ouml;&szlig;ten Effekt bei einem bis drei Monate. Mit Blick auf die geographische Region der Lernenden finden sich die gr&ouml;&szlig;ten Effekte in West- und Ostasien. Eine genaue Auflistung der untersuchen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und der Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n finden Sie in der Gesamt&uuml;bersicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei Hedge&rsquo;s <em>g </em>= 0.50. Ein Effekt dieser St&auml;rke bedeutet, dass circa 70 % der Lernenden, die mit digitalen Spielelementen lernten, eine <strong>h&ouml;here Lernleistung</strong> erbrachten als der Durchschnitt der Lernenden, die ohne solche digitalen Elemente lernten. Dieser Gesamteffekt ist etwas h&ouml;her als in vorausgehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalysen</a> zum spielbasierten Lernen: Wouters und Kollegen (2013) berichten einen Gesamteffekt digitaler Spiele (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">Serious Games</a></em>) auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s <em>d</em> = 0.29 (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/spielbasiertes-lernen/spielbasiertes-lernen-und-motivation/#:~:text=Insgesamt%20zeigt%20die%20Metaanalyse%20(siehe,regul%C3%A4re%20Lernangebote%20(kleine%20Effektst%C3%A4rke).">Kurzreview 3</a>).</p>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n weisen darauf hin, dass die <strong>Wirksamkeit </strong>von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> durch die <strong>Gruppengr&ouml;&szlig;e</strong> (z. B. bei Gruppen von 50 Lernenden) und die <strong>Dauer</strong> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (z. B. &uuml;ber mehrere Tage/Wochen) potentiell vergr&ouml;&szlig;ert werden kann. Zur Substanz der Befunde tr&auml;gt zudem bei, dass Einzelstudien mit selbstberichteten bzw. subjektiven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>en aus den Analysen ausgeschlossen wurden. Weitere Informationen zur Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n finden Sie in unserem Handout zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der untersuchten Schulf&auml;cher und Altersgruppen eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen <strong>Fachbereichen</strong> (z. B. Computer und Informatik, Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sprache, Kunst) und unterschiedlichen <strong>Altersgruppen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe, Bachelorstudium, Masterstudium). Beide untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en (Fach und Alter) liefern jedoch keine Hinweise auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikante</a> Unterschiede zwischen den Auspr&auml;gungsformen. Das untersuchte Leistungskriterium Lernleistung wird nicht weiter differenziert betrachtet.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Grunds&auml;tzlich zeigen sich <strong>positive</strong> Effekte von digitalen Spielelementen im Rahmen von <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a></em> &uuml;ber die verschiedenen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten und Rahmenbedingungen hinweg. Die AutorInnen fanden <strong>keine</strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Unterschiede</strong> in der Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zwischen der Art oder der Anzahl von Spielelementen, der Schulart der Sch&uuml;lerInnen oder dem Unterrichtsfach. Dies deutet darauf hin, dass die Wirksamkeit des Einsatzes digitaler Spielelemente gut verallgemeinerbar ist. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen jedoch, dass die Anzahl der ProbandInnen die Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und die geographische Region, in der die Studie durchgef&uuml;hrt wurde, zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschieden f&uuml;hren. In diesen F&auml;llen sind die spezifischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aufgrund folgender Argumente <strong>wissenschaftlich bedeutsam</strong>: Zum einen liefert sie neue Befunde zum spielbasierten Lernen mit einem Fokus auf die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Zum anderen zeichnet sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> durch die Auswahl unterschiedlicher <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en aus. Neben methodischen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en (z. B. Kontrollbedingungen) wurden auch Merkmale der Lernenden und des Kurses ber&uuml;cksichtigt. So zeigt sich nicht nur, dass digitale Spielelemente lernf&ouml;rderlich sein k&ouml;nnen, sondern auch, unter welchen Bedingungen sie besonders wirksam sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Darstellung des methodischen Vorgehens entsprechen nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). &Uuml;ber die Recherche und statistischen Analysen wird &uuml;berwiegend transparent und nachvollziehbar berichtet. Allerdings fehlen detaillierte Aussagen zur Auswahl und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der Einzelstudien (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;en, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n). Detaillierte Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/Rating-Sheet-KR-30_Bai-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><strong>Spielen und Lernen</strong> &ndash; diese Begriffe passen zusammen! Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt: Der Einsatz digitaler Spielelemente, kurz <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, lohnt sich auch im Klassenzimmer. Der <strong>positive</strong> Gesamteffekt deutet darauf hin, dass die Lernleistung der Sch&uuml;lerInnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> gef&ouml;rdert werden kann. Dieses Ergebnis zeigt sich stabil &uuml;ber Schularten, Unterrichtsf&auml;cher und Altersgruppen hinweg. Auch die Art und Anzahl der eingesetzten Spiele scheint den Effekt digitaler Spielelemente nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> zu beeinflussen. Der konkrete <strong>Unterrichtskontext</strong>, in dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">Gamification</a> eingesetzt wird, zeigt sich damit in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als weniger entscheidend.</p>



<p>Auch wenn sich aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Handlungsempfehlungen f&uuml;r konkrete Unterrichtssituationen ableiten lassen, so geben die Ergebnisse wichtige Hinweise darauf, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> grunds&auml;tzlich lernf&ouml;rderlich sein kann. Ob sich die gefundenen Effekte auch au&szlig;erhalb des asiatischen Kulturkreis zeigen, m&uuml;ssen weitere Studien kl&auml;ren. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermutigt Lehrkr&auml;fte, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auszuprobieren und sie in R&uuml;cksprache mit den Sch&uuml;lerInnen bedarfsgerecht einzusetzen. F&uuml;r einen Einstieg in diesen Prozess gibt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erste Impulse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Turan, Avinc, Kara und Goktas (2016) untersuchen in ihrer Studie den Effekt von digitalen Spielelementen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auf die kognitive Belastung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen in einem <strong>Informatik-</strong> und <strong>Softwarekurs</strong>. An der Studie nahmen insgesamt 94 Sch&uuml;lerInnen der <strong>6. Jahrgangsstufe</strong> an zwei Schulen in der T&uuml;rkei teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden &ndash; eine Experimental- und eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> umfasste 46 Sch&uuml;lerInnen, die f&uuml;r bestimmte Aufgaben und Verhaltensweisen w&auml;hrend des Unterrichts Punkte erhielten, die wiederrum auf einem <strong>digitalen Board</strong> vermerkt wurden. Zus&auml;tzlich bearbeiteten die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> kleine fachbezogene <strong>Quizzes</strong> (auf der Quiz-Plattform Kahoot). Dadurch erhielten die Sch&uuml;lerInnen stets unmittelbar R&uuml;ckmeldung zu ihrem derzeitigen Lernstand.</p>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> erfolgte &uuml;ber sechs Wochen f&uuml;r zwei Stunden pro Woche. Die 48 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> wurden zum gleichen Inhalt regul&auml;r ohne den Einsatz digitaler Spielelemente unterrichtet. Um die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zu untersuchen, erhoben die AutorInnen nach jeder Woche bei allen Sch&uuml;lerInnen die <strong>kognitive Belastung</strong> und zum Abschluss der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> die erbrachte <strong>Lernleistung</strong> mit Fragb&ouml;gen und Tests. Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> zeigten nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> zwar eine h&ouml;here kognitive Belastung (gemittelt &uuml;ber die sechs Wochen der Studie), allerdings auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here Leistungen als die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Bai, S., Hew, K. F., &amp; Huang, B. (2020). Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts. <em>Educational Research Review</em>, <em>30</em>, 100322. <a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322</a></p>



<p>Turan, Z., Avinc, Z., Kara, K., &amp; Goktas, Y. (2016). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/">Gamification</a> and education: Achievements, cognitive loads, and views of students. <em>International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET)</em>, <em>11</em>(07), 64. <a href="https://doi.org/10.3991/ijet.v11i07.5455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.3991/ijet.v11i07.5455</a></p>



<p>Wouters, P., Nimwegen, C., van Oostendorp, H., &amp; van der Spek, E. D. (2013). A meta-analysis of the cognitive and motivational effects of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Journal of Educationa l Psychology, 105</em>(2),  249-265. <a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0031311" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://psycnet.apa.org/doi/10.1037/a0031311</a></p>



<p>Wouters, P., &amp; van Oostendorp, H. (2013). A meta-analytic review of the role of instructional support in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/game-based-learning/">game-based learning</a>. <em>Computers &amp; Education, 60</em>(1), 412&ndash;425. <a href="https://doi.org/10.1016/j.compedu.2012.07.018" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/j.compedu.2012.07.018</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Bai, Hew, &amp; Huang, 2020</p>



<p>Zum <a href="https://online-journals.org/index.php/i-jet/article/view/5455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbeispiel</a> von Turan, Avinc, Kara, &amp; Goktas, 2016</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Munk, S., Lesperance, K., Diery, A., &amp; CHU Research Group (2022). Spielend zum <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 30</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1057700_spielend_zum_lernerfolg_kann_gamification_die_schulleistung_fordern.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/CHU-KR-30_Bai-2020_Spielend-zum-Lernerfolg-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/KR30_Gesamttabelle-Befunde-1.pdf">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/09/Rating-Sheet-KR-30_Bai-2020_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1057700_spielend_zum_lernerfolg_kann_gamification_die_schulleistung_fordern.mp3" length="8650683" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Digitale Tools im Unterricht: Welche Typen gibt es und wie kommen sie effektiv zum Einsatz?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/digitale-tools-im-unterricht-welche-typen-gibt-es-und-wie-kommen-sie-zum-einsatz/</link>
					<comments>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/digitale-tools-im-unterricht-welche-typen-gibt-es-und-wie-kommen-sie-zum-einsatz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 10:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsatzmöglichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung digitaler Tools zur Lernunterstützung schreitet rasant voran und damit das Bedürfnis von PädagogInnen nach Orientierung in einem unübersichtlichen Feld. Welche der aktuell verfügbaren Typen von digitalen Tools haben aus wissenschaftlicher Sicht das Potenzial, Lernprozesse in der Schule effektiv zu unterstützen und unter welchen Bedingungen kann ihr Potenzial ausgeschöpft werden? Diesen Fragen geht die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Entwicklung digitaler Tools zur Lernunterst&uuml;tzung schreitet rasant voran und damit das Bed&uuml;rfnis von P&auml;dagogInnen nach Orientierung in einem un&uuml;bersichtlichen Feld. Welche der aktuell verf&uuml;gbaren Typen von digitalen Tools haben aus wissenschaftlicher Sicht das Potenzial, Lernprozesse in der Schule effektiv zu unterst&uuml;tzen und unter welchen Bedingungen kann ihr Potenzial ausgesch&ouml;pft werden? Diesen Fragen geht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Hillmayr, Ziernwald, Reinhold, Hofer und Reiss (2020), &raquo;The potential of digital tools to enhance mathematics and science learning in secondary schools: A context-specific meta-analysis&laquo; nach. Sie untersucht sechs verschiedene Typen von digitalen Tools auf ihre Wirksamkeit speziell im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit digitaler Tools auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> und Einstellung gegen&uuml;ber dem Unterrichtsfach (Mathematik &amp; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>)</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt (<em>g</em> = 0.65) auf die Leistung, kleiner, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt auf die Einstellung (<em>g</em> = 0.45)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Gro&szlig;e Effekte auf die Wirksamkeit bei Schulung von Lehrkr&auml;ften</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Das Schlagwort<strong> Digitalisierung</strong> in Schule und Unterricht weckt verschiedenste Assoziationen und l&ouml;st sehr unterschiedliche Reaktionen aus. In ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen Hillmayr und KollegInnen anhand von empirischen Befunden, wie sich der Einsatz von digitalen Tools im Unterricht einerseits auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> und andererseits auf die Einstellung der Sch&uuml;lerInnen dem jeweiligen Fach gegen&uuml;ber auswirkt. Als digitale Tools werden in der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> verschiedene computergest&uuml;tzte Programme und Anwendungen bezeichnet, die den Lernprozess in der Schule unterst&uuml;tzen sollen. Die Art der Hardware &ndash; Smartphone, Computer oder Tablet &ndash; steht dabei nicht im Vordergrund. Die untersuchten Tools bilden das ganze Spektrum von digitalen Anwendungen ab. Die sechs untersuchten Typen werden in Anlehnung an Hillmayr et al. (2017) sowie Nattland &amp; Kerres (2009) im Folgenden kurz beschrieben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Drill-und-Practice-Programme.</strong> Hierunter werden klassische &Uuml;bungsprogramme zur Wiederholung und &Uuml;ben von Wissen verstanden. Die Sch&uuml;lerInnen erhalten nach jeder &Uuml;bung R&uuml;ckmeldung zu ihrer L&ouml;sung. Neues Wissen erlernen die Sch&uuml;lerInnen damit allerdings nicht.</li>



<li><strong>Digitaler Tutor.</strong> Digitale Tutoren sind Programme, die prinzipiell die Funktion einer Lehrperson &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Wissen wird in zumeist kleinen Lerneinheiten vermittelt. Zudem bieten die Programme h&auml;ufig die M&ouml;glichkeit zum &Uuml;ben und Vertiefen des Wissens.</li>



<li><strong>Intelligenter digitaler Tutor.</strong> Auch intelligente digitale Tutoren dienen der Vermittlung von Wissen und der M&ouml;glichkeit zur &Uuml;bung. Allerdings haben sie zus&auml;tzlich eine adaptive Funktion: Je nach Wissensstand der Sch&uuml;lerInnen werden die Inhalte angepasst. Dies geschieht beispielsweise anhand der Schwierigkeit der Aufgaben oder durch zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung.</li>



<li><strong>Hypermedia.</strong> Im Gegensatz zu Tutoren erledigen die Sch&uuml;lerInnen hier Aufgaben nicht entlang einer vorgegebenen Reihenfolge, sondern k&ouml;nnen frei explorieren. Durch Querverweise und Links k&ouml;nnen die Sch&uuml;lerInnen auf verschiedene Ton-, Bild- oder Videodokumente zur&uuml;ckgreifen, damit individuelle Wissensl&uuml;cken f&uuml;llen und die Inhalte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a> erarbeiten, indem sie frei durch die Inhalte navigieren. Beispiele hierf&uuml;r sind Online-Enzyklop&auml;dien.</li>



<li><strong>Dynamische mathematische Visualisierungen.</strong> Sie erlauben es Sch&uuml;lerInnen, mathematische Zusammenh&auml;nge zu explorieren. Hauptmerkmal ist die visuelle Darstellung komplexer mathematischer Zusammenh&auml;nge, wie beispielsweise in der Software <a href="https://www.geogebra.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GeoGebra</a> zur Sinusfunktion</li>



<li><strong>Virtual Reality</strong>. Diese Art von Anwendung beschreibt Lernumgebungen, in denen eine reale Situation simuliert wird. Die Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen hier komplexe Sachverhalte erfassen und nachvollziehen &ndash; wie beispielsweise aufw&auml;ndige naturwissenschaftliche Experimente. Virtual reality-Anwendungen erm&ouml;glichen das Experimentieren ohne Beschr&auml;nkungen durch den Aufwand oder Sicherheitsprobleme, wie sie im Labor zu erwarten w&auml;ren.</li>
</ul>



<p>Durch die Vielfalt der untersuchten Tools einerseits und den Fokus auf den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich der Sekundarstufe andererseits unterscheidet sich die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von vorherigen Arbeiten. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu &raquo;adaptiver Lernsoftware&laquo; von Gerard und KollegInnen (2015; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/adaptive-lernsoftware-ein-wirksames-mittel-im-umgang-mit-schuelerdiversitaet/">Kurzreview 21</a>) beschr&auml;nkt sich auf spezifischere Tools; die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu &raquo;digitalen Anwendungen in Mathematik&laquo; von Cheung und Slavin (2013; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/foerderung-von-schuelerleistung-im-fach-mathematik/">Kurzreview 7</a>) fokussiert sich nur auf die Anwendung in einem Fach.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Zun&auml;chst wollen Hillmayr und KollegInnen herausfinden, wie sich der Einsatz von digitalen Tools im Vergleich zu Unterricht ohne diese auf die <strong>Leistung</strong> und die<strong> Einstellung</strong> zum jeweiligen Unterrichtsfach auswirkt. Daf&uuml;r fassen sie 92 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n mit 92 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zur Leistung und 16 zu den Einstellungen zusammen. Die Studien wurden im Zeitraum 2000 bis 2018 in internationalen Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a> ver&ouml;ffentlicht und beinhalten Daten von knapp 15.000 Sch&uuml;lerInnen. Alle Studien basieren auf einem (quasi-)experimentellen Untersuchungsdesign mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> und wurden in den naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern in der Sekundarstufe durchgef&uuml;hrt &ndash; mit Sch&uuml;lerInnen ohne besonderen F&ouml;rderbedarf.</p>



<p>Der Fokus der Untersuchung liegt klar auf Tools, die f&uuml;r den Unterricht entwickelt wurden. Entsprechend werden beispielsweise Computerspiele, die unabh&auml;ngig von Unterricht funktionieren, von der Untersuchung ausgeschlossen. Zudem untersuchen sie zahlreiche weitere Einflussfaktoren und <strong>Kontextbedingungen</strong>, die konkrete Hinweise darauf liefern k&ouml;nnen, unter welchen Bedingungen die Anwendungen besonders effektiv sind. Sie erfassen beispielsweise, wie viele Sch&uuml;lerInnen gleichzeitig mit dem gleichen digitalen Tool arbeiten, ob sie dabei von der Lehrkraft oder Mitsch&uuml;lerInnen zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung erhalten, ob das Tool erg&auml;nzend zu anderen Methoden im Unterricht oder als Ersatz f&uuml;r bestimmte Elemente des Unterrichts eingesetzt wurde sowie ob die Lehrkr&auml;fte f&uuml;r den Einsatz dieser Tools gezielt geschult wurden. Den Einfluss dieser Faktoren auf die Leistung untersuchen sie in sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n.</p>


<h2 id="tablepress-32-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-32">Tabelle 1: &Uuml;bersicht &uuml;ber die Moderatoren und Moderatorstufen.</h2>

<table id="tablepress-32" class="tablepress tablepress-id-32" aria-labelledby="tablepress-32-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th><th class="column-4">ANZAHL EFFEKTE</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Schulfach</b></td><td class="column-2">Mathematik</td><td class="column-3">0.55*</td><td class="column-4">33</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Biologie</td><td class="column-3">0.59*</td><td class="column-4">22</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Chemie</td><td class="column-3">0.69*</td><td class="column-4">16</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Physik</td><td class="column-3">0.80*</td><td class="column-4">19</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>Altersstufe</b></td><td class="column-2">Klasse 5-7</td><td class="column-3">0.62</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Klasse 8-10</td><td class="column-3">0.61*</td><td class="column-4">35</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Klasse 11-13</td><td class="column-3">0.71*</td><td class="column-4">27</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"><b>Sch&uuml;lerInnen pro Tool</b></td><td class="column-2">Ein/e Sch&uuml;lerIn</td><td class="column-3">0.46*</td><td class="column-4">29</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwei Sch&uuml;lerInnen</td><td class="column-3">0.72*</td><td class="column-4">14</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als drei Sch&uuml;lerInnen</td><td class="column-3">0.46*</td><td class="column-4">11</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Typen digitaler Tools</b></td><td class="column-2">Drill- &amp; Practice-Programme</td><td class="column-3">0.58*</td><td class="column-4">4</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Digitaler Tutor</td><td class="column-3">0.55*</td><td class="column-4">22</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Intelligenter digitaler Tutor</td><td class="column-3">0.89*</td><td class="column-4">7</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Hypermedia</td><td class="column-3">0.40*</td><td class="column-4">10</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Dynamische mathematische Visualisierungen</td><td class="column-3">1.02*</td><td class="column-4">6</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Virtual Reality</td><td class="column-3">0.63*</td><td class="column-4">36</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"><b>Art des Einsatzes</b></td><td class="column-2">Erg&auml;nzend zu anderen Methoden</td><td class="column-3">0.64*</td><td class="column-4">53</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Als Ersatz f&uuml;r andere Methoden</td><td class="column-3">0.51*</td><td class="column-4">29</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b>Lehrkr&auml;fteschulung*</b></td><td class="column-2">Ja</td><td class="column-3">0.84*</td><td class="column-4">27</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Nein</td><td class="column-3">0.56*</td><td class="column-4">65</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"><b>Zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzungsformen</b></td><td class="column-2">Durch die Lehrkraft</td><td class="column-3">0.61*</td><td class="column-4">28</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Durch Mitsch&uuml;lerInnen</td><td class="column-3">0.63*</td><td class="column-4">11</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Durch Lehrkraft und Mitsch&uuml;lerInnen</td><td class="column-3">0.54*</td><td class="column-4">22</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">keine</td><td class="column-3">0.37</td><td class="column-4">5</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em><strong>*</strong> markiert einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt bzw. Unterschied.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Mathematik insgesamt vom Einsatz digitaler Tools <strong>profitieren</strong>. Der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Gesamteffekt f&uuml;r die Leistungen von Sch&uuml;lerInnen mit Unterricht mit digitalen Tools im Vergleich zu Unterricht ohne digitale Tools ist: <em>g</em> = 0.65. Der Gesamteffekt f&uuml;r die Einstellungen gegen&uuml;ber dem jeweiligen Fach ist ebenfalls positiv und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: <em>g</em> = 0.45. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass die gezielte Schulung der Lehrkr&auml;fte die Wirksamkeit des Einsatzes digitaler Tools <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> verbessert (siehe <em>Tabelle 1</em>).</p>



<p>Die weiteren Analysen ergeben keine statistisch belastbaren Unterschiede zwischen den verschiedenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en. Auch wenn die Art des Tools kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a> ist, zeigt sich deskriptiv, dass <strong>dynamische mathematische Visualisierungen</strong> und (intelligente) digitale Tutoren besonders positive Auswirkungen auf die Leistung haben. Weitere Details und Einzelbefunde sind <em>Tabelle 1</em> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) zeigt sich ein mittelgro&szlig;er <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er positiver Effekt auf die Leistung und ein kleiner <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er positiver Effekt auf die Einstellung gegen&uuml;ber dem jeweiligen Fach. Durch Schulung der Lehrkr&auml;fte (<em>g</em> = 0.84) oder spezielle Tools k&ouml;nnen <strong>gro&szlig;e Effekte</strong> erzielt werden; beispielsweise mit dem Einsatz dynamischer mathematischer Visualisierungen (<em>g</em> = 1.02). Ein solcher Effekt bedeutet, dass von drei zuf&auml;llig ausgew&auml;hlten Sch&uuml;lerInnen im Durchschnitt mindestens einer vom Einsatz des Tools profitiert. Diese Effekte sind beachtlich, wenn man bedenkt, dass in den Kontrollbedingungen die gleichen Inhalte lediglich ohne digitale Tools gelernt bzw. unterrichtet wurden. Die Effekte in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> fallen deutlich <strong>h&ouml;her</strong> aus als in den vorherigen Arbeiten (Cheung &amp; Slavin, 2013: <em>d</em> = 0.16 und Gerard et al., 2015: <em>g</em> = 0.34), was zum einen an den unterschiedlichen, auf die jeweilige Frage zugeschnittenen Auswahlkriterien f&uuml;r ber&uuml;cksichtigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n liegen d&uuml;rfte. Zum anderen haben sich die digitalen Tools in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n werden gesondert f&uuml;r die F&auml;cher Mathematik, Biologie, Chemie und Physik dargestellt. Zwischen den F&auml;chern zeigt sich jedoch kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied im Hinblick auf die Effektivit&auml;t der digitalen Tools. Innerhalb der Sekundarstufe unterscheiden die AutorInnen zwischen Jahrgangsstufe f&uuml;nf bis sieben, acht bis zehn und elf bis dreizehn und berichten die Ergebnisse entsprechend aufgeteilt. Hier ergeben die Analysen, dass die Effekte in den <strong>letzten Schuljahren</strong> deskriptiv gr&ouml;&szlig;er werden, ohne dass sich jedoch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterscheide ergeben. Dar&uuml;ber hinaus berichten sie die Ergebnisse f&uuml;r Leistung und Einstellung dem Fach gegen&uuml;ber in zwei getrennten Analysen. Eine weitere Differenzierung der Leistungskomponente (z.B. Wissen und Kompetenzen) wird nicht vorgenommen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die positiven Effekte der digitalen Tools erweisen sich in den zahlreichen durchgef&uuml;hrten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n als sehr robust, d.h. von wenigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> beeinflusst. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Unterschiede f&uuml;r verschiedene F&auml;cher oder Altersstufen konnten nicht ausgemacht werden. Auch die Typen der digitalen Tools und weitere Varianten der Umsetzung der digitalen Unterst&uuml;tzung machen keinen statistisch belastbaren Unterschied. Eine Ausnahme bildet der positive Effekt von Schulungen der Lehrkr&auml;fte.<br>Daher ist davon auszugehen, dass die berichteten Effekte f&uuml;r den Bereich des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Sekundarstufe eine belastbare und <strong>verallgemeinerbare Sch&auml;tzung</strong> darstellen. Inwiefern die Befunde auf andere Altersstufen (z. B. Primarschulbereich), differenziertere Leistungsindikatoren (z.B. Fachwissenserwerb) oder &uuml;ber kulturelle Kontexte hinweg verallgemeinert werden k&ouml;nnen, geht aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht hervor.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;weist zum einen durch ihren Fokus auf Mathematik und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;in der Sekundarstufe einen hohen Spezifizierungsgrad auf und deckt gleichzeitig ein breites Spektrum an digitalen Tools ab. Sie beschr&auml;nkt sich auf den Einsatz im Unterricht und untersucht neben Effekten auf die Leistung auch Auswirkungen auf die Einstellung dem jeweiligen Fach gegen&uuml;ber. Dieser besondere Zuschnitt erm&ouml;glicht es, sehr konsequent relevante&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und deren Auswirkungen f&uuml;r genau diesen Anwendungsbereich zu untersuchen. Dadurch kommt der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;eine besondere&nbsp;<strong>praktische Bedeutung</strong>&nbsp;zu. Angesichts der rasanten Entwicklung in diesem Forschungsbereich liefert die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;einen bedeutsamen Beitrag zur Synthese aktueller Befunde.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>) in hohem Ma&szlig;e. Insbesondere die Bereiche der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und Analyse der Befunde sind hervorragend dokumentiert. Detailliertere Informationen zur methodischen Beurteilung sind dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/03/Rating-Sheet-KR-27_Hillmayr-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt deutlich, dass sich der Einsatz digitaler Tools im Unterricht auszahlt: Die <strong>positiven Effekte</strong> ihres Einsatzes zeigen sich sowohl mit Blick auf die Leistung als auch hinsichtlich der Einstellung gegen&uuml;ber den naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern. Die Effekte auf die Leistung sind in verschiedenen F&auml;chern und &uuml;ber verschiedene Altersstufen hinweg robust nachweisbar. Gro&szlig;e Effekte sind insbesondere mit Software, die mathematische Zusammenh&auml;nge dynamisch visualisieren und simulieren, wie zum Beispiel die Mathematiksoftware <a href="https://www.geogebra.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GeoGebra</a>, zu erreichen. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse, wie bedeutsam die entsprechende <strong>Schulung</strong> der Lehrkr&auml;fte f&uuml;r den erfolgreichen Einsatz digitaler Tools ist. Weitere konkrete Beispiele und Hinweise f&uuml;r die Unterrichtspraxis, die sich aus diesen Erkenntnissen ergeben, finden Sie in der begleitenden Praxisbrosch&uuml;re zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>: <a href="https://www.waxmann.com/index.php?eID=download&amp;buchnr=3766" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Medien im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe</a> von Hillmayr et al., 2017 (siehe Zusatzmaterial).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Frailich, Kesner, &amp; Hofstein (2009) zeigt das Potenzial der digitalen Tools in Kombination mit einer gezielten Schulung von Lehrkr&auml;ften. In dieser Studie sollte Sch&uuml;lerInnen der zehnten Klasse ein besseres <strong>Verst&auml;ndnis</strong> von Strukturen chemischer Bindungen vermittelt werden. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalbedingung/" target="_self" title="Versuchsanordnung, bei der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) mit einer Experimentalgruppe durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalbedingung</a> wurde eine Website mit strukturierten Materialien &ndash; bestehend aus visuellen Modellierungen der chemischen Verbindungen und deren Strukturen &ndash; bereitgestellt.</p>



<p>Die Lehrkr&auml;fte dieser Gruppe nahmen zun&auml;chst an einem Vorbereitungskurs f&uuml;r die Nutzung der Website teil. Die 161 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> bearbeiteten die <strong>Website</strong> mit vier Lerneinheiten zu unterschiedlichen chemischen Stoffen (Metalle, Ionen-, &amp; Molekularverbindungen) interaktiv in Kleingruppen aus zwei bis drei Personen. Die 93 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> erhielten Unterricht zu den gleichen Inhalten, nur ohne die Erg&auml;nzung um die Website. Im abschlie&szlig;enden Wissenstest schnitten die Lernenden der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> besser ab als die der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> (<em>g</em> = 0.76). Die Befunde der Studie lassen darauf schlie&szlig;en, dass die Sch&uuml;lerInnen durch den Einsatz der Website die <strong>komplexen Inhalte</strong> besser verstehen und lernen konnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Frailich, M., Kesner, M., &amp; Hofstein, A. (2009). Enhancing students&lsquo; understanding of the concept of chemical bonding by using activities provided on an interactive website. Journal of Research in Science Teaching, 46(3), 289&ndash;310. <a href="https://doi.org/10.1002/tea.20278" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1002/tea.20278</a></p>



<p>Hillmayr, D., Reinhold, F., Ziernwald, L., &amp; Reiss, K. (2017). Digitale Medien im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe: Einsatzm&ouml;glichkeiten, Umsetzung und Wirksamkeit. M&uuml;nster, New York: Waxmann. Abgerufen am 4.3.2021 von <a href="https://content-select.com/de/portal/media/view/5aa25a06-c3bc-4392-9caa-27cab0dd2d03" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://content-select.com/de/portal/media/view/5aa25a06-c3bc-4392-9caa-27cab0dd2d03</a></p>



<p>Hillmayr, D., Ziernwald, L., Reinhold, F., Hofer, S. I., &amp; Reiss, K. M. (2020). The potential of digital tools to enhance mathematics and science learning in secondary schools: A context-specific me-ta-analysis. <em>Computers &amp; Education</em>,153, 103897. <a href="https://doi.org/10.1016/j.compedu.2020.103897" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1016/j.compedu.2020.</a></p>



<p>Nattland, A. &amp; Kerres, M. (2009). Computerbasierte Methoden im Unterricht. In K.-H. Arnold, U. Sandfuchs &amp; J. Wiechmann (Hrsg.), Handbuch Unterricht (S. 317&ndash;324). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0360131520300968?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hillmayr et al, 2020</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/tea.20278" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frailich et al., 2009</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Munk, S. &amp; CHU Research Group (2021). Digitale Tools im Unterricht: Welche Arten gibt es und wie wirksam sind sie? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 27</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_748498_digitale_tools_im_unterricht_welche_typen_gibt_es_und_wie_kommen_sie_effektiv_zum.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/03/CHU_KR27_Hillmayr_2020_Digitale-Tools.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.waxmann.com/waxmann-buecher/?tx_p2waxmann_pi2%5bbuchnr%5d=3766&amp;tx_p2waxmann_pi2%5baction%5d=show" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Praxisbrosch&uuml;re zur Metanalyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/03/Rating-Sheet-KR-27_Hillmayr-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR27_ENG_Hillmayr_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR27_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/87fb1e12f8bf4f1eb9778da55d6d7489/1098980d4edb4d9a843b8f68b8b96a36/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul: Lehren und Lernen mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox.edu.tum.de/visualisierungen.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Visualisierungen</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/digitale-tools-im-unterricht-welche-typen-gibt-es-und-wie-kommen-sie-zum-einsatz/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Wie wirksam ist Flipped Classroom? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse für die Sekundarstufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 17:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Unterrichtsstoff zuhause erarbeiten und im Klassenzimmer üben: Flipped Classroom dreht die klassische Abfolge von Unterricht wortwörtlich um. Diese innovative Methode erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Lehrkräften und SchülerInnen. Ihre Lernwirksamkeit wird seit einigen Jahren auch vermehrt wissenschaftlich untersucht. Die Metaanalyse &#8222;Effectiveness of the Flipped Classroom on Student Achievement in Secondary Education: A Meta-Analysis&#8220; von Wagner, Gegenfurtner und Urhane (2020) fasst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Den Unterrichtsstoff zuhause erarbeiten und im Klassenzimmer &uuml;ben:&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;dreht die klassische Abfolge von Unterricht wortw&ouml;rtlich um. Diese innovative Methode erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen. Ihre Lernwirksamkeit wird seit einigen Jahren auch vermehrt wissenschaftlich untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Effectiveness of the&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;on Student Achievement in Secondary Education: A Meta-Analysis&ldquo; von Wagner, Gegenfurtner und Urhane (2020) fasst nun erstmals alle vorliegenden Befunde f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe zusammen und untersucht, ob und wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;sich auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen auswirkt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlere bis gro&szlig;e Effekte zugunsten von Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Die Studienlage erlaubt noch keine differenzierteren Befunde</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Lehren und Lernen nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz wird immer popul&auml;rer. Lehrende an Schulen und Hochschulen erstellen immer h&auml;ufiger Videos mit Lerninhalten, mit denen sich Sch&uuml;lerInnen den Unterrichtsstoff selbstst&auml;ndig und selbstreguliert aneignen k&ouml;nnen (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/selbstreguliertes-lernen/selbstreguliertes-lernen-unterrichten-eine-moeglichkeit-den-lernerfolg-zu-foerdern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 14</a> zu selbstreguliertem Lernen). Auf diese Weise k&ouml;nnen die Pr&auml;senzzeiten in der Schule verst&auml;rkt dazu genutzt werden, das Gelernte gemeinsam zu vertiefen.</p>



<p>F&uuml;r dieses Vorgehen spricht aus <strong>lernpsychologischer</strong> Sicht, dass Lernende einerseits die Geschwindigkeit der Inhaltsvermittlung besser ihrem eigenen Lerntempo anpassen k&ouml;nnen und andererseits im Klassenzimmer mehr Zeit f&uuml;r gezielte Unterst&uuml;tzung und Feedback beim L&ouml;sen von Aufgaben und Anwenden der Lerninhalte zur Verf&uuml;gung steht. Zudem l&auml;sst sich Lernen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> interaktiver gestalten, was sich positiv auf die Motivation der Sch&uuml;lerInnen auswirken k&ouml;nnte.</p>



<p>Ob und wie sich dieses Potenzial tats&auml;chlich aussch&ouml;pfen l&auml;sst, wurde in den vergangenen Jahren verst&auml;rkt <strong>wissenschaftlich</strong> untersucht. Die vorliegende Metanalyse liefert nun umfassende Befunde und legt den Fokus ausschlie&szlig;lich auf die Sekundarstufe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Was bedeutet Flipped Classroom?</h3>



<p>Beim <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von <strong>Lehrvideos</strong> individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann dazu genutzt, das Verst&auml;ndnis der Lerninhalte weiter zu <strong>vertiefen</strong>: Anwendungsaufgaben k&ouml;nnen individuell oder kooperativ mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iver Unterst&uuml;tzung durch die Lehrkraft bearbeiten werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersuchen die AutorInnen die Effektivit&auml;t des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatzes bei Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe. Dabei konzentriert sich die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;auf Studien, in denen ausschlie&szlig;lich&nbsp;<strong>Lernvideos</strong>&nbsp;zur Stoffvermittlung verwendet werden. Empirische Untersuchungen dazu wurden erstmals 2012 ver&ouml;ffentlicht. Entsprechend ber&uuml;cksichtigt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;44 experimentelle Studien aus sechs Jahren Forschung (2012&ndash;2018). Darin enthalten sind 83&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zu Leistungen von insgesamt 2.323 Sch&uuml;lerInnen, die mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;&ndash; d.h. Videos zu Hause und Interaktion in der Schule &ndash; lernten.</p>



<p>Die AutorInnen gehen bei ihren Analysen differenziert vor: Sie ber&uuml;cksichtigen den Umstand, dass die experimentellen Vergleiche in den Studien&nbsp;<strong>unterschiedlich streng</strong>&nbsp;angelegt sind. Abh&auml;ngig von der Art des zugrundeliegenden experimentellen Vergleichs m&uuml;ssen auch die Ergebnisse unterschiedlich interpretiert werden. Deshalb teilen die AutorInnen alle Studien drei typischen Kategorien von Vergleichen zu: vom einfachen Pr&auml;-Post Vergleich bis hin zum strengen Ver&auml;nderungsvergleich (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>). F&uuml;r alle drei Kategorien berechnen sie dann jeweils einen durchschnittlichen Effekt (Gesamteffekt) und f&uuml;hren jeweils separate&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durch.</p>


<h2 id="tablepress-31-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-31">Tabelle 1: &Uuml;bersicht und Beschreibung der drei unterschiedlichen Vergleichskategorien.</h2>

<table id="tablepress-31" class="tablepress tablepress-id-31" aria-labelledby="tablepress-31-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Kategorie/Analyse</th><th class="column-2">Aussage/Bedeutung</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Pr&auml;-Post-Vergleich</b><br>
(24 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern Sch&uuml;lerInnen nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht mehr oder weniger wissen als vorher</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/ein-gruppen-prae-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, bei dem vor und nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme (z.B. Flipped Classroom) eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. So kann zum Beispiel der Lernstand vor und nach einer Lernsequenz nach dem Flipped-Classroom Prinzip gemessen werden. Etwaige Lernstandsver&auml;nderungen k&ouml;nnen allerdings nicht (kausal) auf die Ma&szlig;nahme zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, da Alternativerkl&auml;rungen (wie z.B. Lernen durch mehrfaches Testen: sogenannte Testeffekte)&hellip;" class="encyclopedia">Ein-Gruppen Pr&auml;-Post-Design</a>: eine Gruppe wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichtet. Der Lernstand wird <i>vorher</i> und <i>nachher gemessen.</i></td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Postvergleich</b><br>
(39 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern Sch&uuml;lerInnen, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> gelernt haben, anschlie&szlig;end mehr oder weniger wissen als Sch&uuml;lerInnen, die regul&auml;ren Unterricht besucht haben.</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/zwei-gruppen-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, bei dem bei zwei Gruppen jeweils nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist in der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Ma&szlig;nahme (z.B. Unterricht nach der Flipped Classroom-Prinzip) durchgef&uuml;hrt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regul&auml;r unterrichtet. Anschlie&szlig;end wird der Lernstand gemessen. Etwaige Lernstandsunterschiede k&ouml;nnen allerdings nicht&hellip;" class="encyclopedia">Zwei-Gruppen Post-Design</a>: Eine Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichtet. Eine andere Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird <i>nach</i> dem Unterricht der Lernstand gemessen.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Ver&auml;nderungsvergleich</b><br>
(20 Studien)</td><td class="column-2">Der Effekt beschreibt, inwiefern sich der Lernzuwachs Sch&uuml;lerInnen, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> gelernt haben, gr&ouml;&szlig;er oder kleiner ist als der Lernzuwachs als bei Sch&uuml;lerInnen, die regul&auml;ren Unterricht besucht haben</td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/zwei-gruppen-prae-post-design/" target="_self" title="Studiendesign, das bei zwei Gruppen jeweils vor und nach der Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme eine Messung durchgef&uuml;hrt wird. In der Unterrichtsforschung wird meist bei der einen Gruppe (Experimentalgruppe) eine bestimmte Ma&szlig;nahme (z.B. Unterricht nach der Flipped-Classroom Prinzip) durchgef&uuml;hrt und in der anderen Gruppe (Kontrollgruppe) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird vor und nach der Ma&szlig;nahme&hellip;" class="encyclopedia">Zwei-Gruppen Pr&auml;-Post-Design</a>: Eine Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) wird mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unterrichet. Eine andere Gruppe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) wird regul&auml;r unterrichtet. Bei beiden Gruppen wird der Lernstand <i>vor</i> und <i>nach</i> dem Unterricht gemessen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>Au&szlig;erdem &uuml;berpr&uuml;fen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n vier Annahmen, die sie aus bisherigen Forschungsbefunden ableiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Annahme, dass sich die Effektivit&auml;t von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> nach <strong>Schulf&auml;chern</strong> unterscheidet.</li>



<li>Bei  <strong>l&auml;ngeren Einsatz</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> sollten geringere Effekte zeigen als bei k&uuml;rzerer Dauer, weil sich Sch&uuml;lerInnen nach einer Weile an die Methode gew&ouml;hnen k&ouml;nnten und dadurch der sog. &bdquo;novelty effect&ldquo; wegf&auml;llt.</li>



<li>Die Vermutung, dass es Unterschiede in den Effekten gibt, je nachdem, ob <strong>Quizfragen</strong> zur &Uuml;berp&uuml;fung des Gelernten direkt im Anschluss an das Video bearbeitet werden oder erst sp&auml;ter in der Schule.</li>



<li>Die Frage, ob sich der zus&auml;tzliche Einsatz von <strong>Lernmanagementsystemen</strong> (wie z.B. Moodle) positiv auf die Effekte auswirkt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/KR_26_Grafik_Forschungsdesigns.png" alt="&Uuml;bersicht &uuml;ber die verschiedenen Forschungsdesigns, die die Metaanalyse jeweils untersucht hat."></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Sekundarstufe insgesamt von Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Prinzip <strong>profitieren</strong>. Die Analysen zeigen in allen drei Vergleichskategorien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e und positive Gesamteffekte* auf die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen. In der Kategorie <strong>&raquo;</strong>Pr&auml;-Post Vergleich<strong>&laquo;</strong> fand man den gr&ouml;&szlig;ten Gesamteffekt mit <em>d</em> = 1.14. Dies deutet darauf hin, dass Sch&uuml;lerInnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Unterricht auf messbare Weise hinzulernen, da sie einen deutlichen Wissenszuwachs vom Pr&auml;test zum Posttest verzeichnen.</p>



<p>In den beiden anderen (strengeren) Kategorien wurden in den Studien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n in Form von regul&auml;rem Unterricht zum Vergleich herangezogen. Hier fallen die <strong>Gesamteffekte</strong> kleiner aus, sind aber dennoch substanziell und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t, dass Sch&uuml;lerInnen, die mit Hilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> lernten, im Vergleich zu Sch&uuml;lerInnen im regul&auml;ren Unterricht mehr gelernt haben: F&uuml;r Posttestvergleiche betr&auml;gt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> <em>d</em> = 0.55 und f&uuml;r Ver&auml;nderungsvergleiche <em>d</em> = 0.45. Dies kann als Beleg daf&uuml;r dienen, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Unterricht effektiver sein kann als traditionelle Unterrichtsangebote.</p>



<p>Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n (je nach Vergleichskategorie: siehe <em>Tabelle 1</em>) zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und in die einzelne Modertoranalyse jeweils eine <strong>geringe Anzahl</strong> an Studien eingehen, kann die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine eindeutigen Befunde zu den Annahmen der AutorInnen im Hinblick auf weitere Einflussfaktoren beitragen.</p>



<p><em>* S&auml;mtliche Befunde gelten f&uuml;r die Analysen in denen einzelne Extremwerte (sogenannte Ausrei&szlig;er) aufgrund ihrer verzerrenden Wirkung auf den Gesamteffekt ausgeschlossen wurden.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittlichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren (<em>d</em>&nbsp;= 0.45/0.55) bis hohen Bereich (<em>d</em>&nbsp;= 1.2). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;von&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.45 bei der Analyse der Studien mit kontrollierten Ver&auml;nderungsvergleichen bedeutet, dass etwas mehr als 67 % der Lernenden mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>&nbsp;<strong>h&ouml;here Lernzuw&auml;chse</strong>&nbsp;erzielten als der Durchschnitt der Lernenden im regul&auml;ren Unterricht.</p>



<p>Analog zu bisherigen Befunden (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016) zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass striktere und damit zuverl&auml;ssigere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s, die Ver&auml;nderungsvergleiche (Kategorie 3) erm&ouml;glichen, geringere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aufweisen. Dass die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> dennoch im <strong>mittleren Bereich</strong> liegt, deutet auf die Best&auml;ndigkeit des positiven Effekts von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Angeboten im Sekundarbereich hin. Eine weitere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (van Alten et al., 2019), die sich vorwiegend auf Studien aus dem Hochschulbereich st&uuml;tzt, ermittelte ebenfalls einen positiven Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.36) f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>.</p>



<p>Bei der Einsch&auml;tzung aller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist <strong>einschr&auml;nkend</strong> festzuhalten, dass die relativ geringe Zahl der eingehenden Studien meist auf kleinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n und kaum auf standardisierten Leistungstests beruhen (wie auch im Studienbeispiel dieses Kurzreviews). Aus der Forschung ist jedoch bekannt, dass auch diese Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben k&ouml;nnen. Eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die diesen Kriterien auch gen&uuml;gen, muss in der Zukunft zeigen, wie belastbar die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Analysen fokussieren auf Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und wurden in diesem Bildungsabschnitt nicht weiter differenziert. Bezogen auf die Schulf&auml;cher wurden Befunde aus den Bereichen Mathematik/Informatik, Naturwissenschaft/Technik und Sprach- und Geisteswissenschaften verglichen. Je nach Kategorie liefern die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n dazu unterschiedliche Befunde. Sie lassen deshalb keine klare Einsch&auml;tzung zu, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Angebote in den verschiedenen <strong>Schulf&auml;chern</strong> unterschiedlich effektiv sind. S&auml;mtliche Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beziehen sich auf Sch&uuml;lerleistungen; weitere m&ouml;gliche Ergebnisse wie Sch&uuml;lermotivation oder Engagement wurden nicht untersucht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Frage nach der Verallgemeinerbarkeit der berichteten Effekte richtet zun&auml;chst den Fokus auf die in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchten Bedingungen, die die generelle Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> einschr&auml;nken k&ouml;nnten. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermittelte unter nahezu allen untersuchten Bedingungen positive Effekte. Das hei&szlig;t, Sch&uuml;lerInnen <strong>profitieren</strong> in unterschiedlichen F&auml;chern wie Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> oder bei unterschiedlicher Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> &ndash; von weniger als vier Wochen bis zu mehr als acht Wochen. Gleiches gilt f&uuml;r unterschiedliche Einsatzvarianten von Quiz oder Lernmanagementsystemen im Zusammenhang mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>.</p>



<p>Grunds&auml;tzlich deuten die Befunde folglich auf eine positive Wirkung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> unter verschiedenen Bedingungen hin. Ob sich diese positiven Wirkungen in ihrem Ausma&szlig; von einander unterscheiden, kann die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht hinreichend kl&auml;ren, da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zu unterschiedlichen Ergebnissen f&uuml;hrten (siehe &Uuml;bersichtstabelle &bdquo;Einzelbefunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> im &Uuml;berblick&ldquo;). Weitere m&ouml;gliche <strong>Einflussfaktoren</strong> konnten aufgrund der geringen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nbasis nicht getestet werden. So w&auml;re es aufschlussreich gewesen zu wissen, ob Voraussetzungen der Sch&uuml;lerInnen oder der Lehrkr&auml;fte hinsichtlich Motivation und Erfahrung mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> eine Rolle spielen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Aktuelle Studien und metaanalytische Befunde zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> stammen vorwiegend aus dem Hochschulbereich (siehe van Alten et al, 2019). Da sich der Kontext Schule von dem der Hochschule/Universit&auml;t stark unterscheidet, sind <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n wichtig, die zuverl&auml;ssige Befunde f&uuml;r spezifische Lernergruppen ermitteln. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> leistet hier einen wichtigen Beitrag. Sie liefert eine erste Bestandsaufnahme und Belege bez&uuml;glich der Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> f&uuml;r die <strong>Sekundarstufe</strong>.</p>



<p>Dass die AutorInnen unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s nicht nur ber&uuml;cksichtigen, sondern auch konsequent in unterschiedliche Analysen aufteilen, ist gerade bei der oft heterogenen Studienlage der Unterrichtsforschung eine wirksame Ma&szlig;nahme. In dieser Hinsicht kann diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als wegweisend betrachtet werden. Ferner zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> deutlich, dass <strong>mehr Forschung</strong> notwendig, ist, um auf Fragen des effektiven Einsatzes und der effektiven Gestaltung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Unterricht zuverl&auml;ssige Antworten zu erhalten.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht <strong>gr&ouml;&szlig;tenteils</strong> den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Angaben zur Suche, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und Analyse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen nahezu alle Qualit&auml;tsstandards. Detailliertere Informationen dazu, wie die ber&uuml;cksichtigten Studien genau ausgew&auml;hlt wurden, h&auml;tten noch erg&auml;nzt werden k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/05/Rating-Sheet-KR-Wagner-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> setzt an einem gemeinsamen zentralen <strong>Anliegen</strong> von Lehrkr&auml;ften und Lernenden an: <em>Mehr Zeit</em> daf&uuml;r zu haben, Inhalte im Unterricht zu vertiefen, zu diskutieren und gemeinsam (Anwendungs-)Aufgaben zu bearbeiten, die mit gezielter Unterst&uuml;tzung und zeitnahem Feedback f&uuml;r einzelne Sch&uuml;lerInnen oder Sch&uuml;lerInnengruppen einhergehen.</p>



<p>Weiteren Aufwind erh&auml;lt diese M&ouml;glichkeit durch die <strong>technischen Entwicklungen</strong>, die das Erstellen und den Einsatz von videobasiertem Lernmaterial enorm erleichtern.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> enth&auml;lt nun auch erste Hinweise auf der Basis aktueller Forschung, dass sich Unterricht nach dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>-Ansatz f&uuml;r das Lernen der Sch&uuml;lerInnen auszahlt und eine wirksame Alternative oder Erg&auml;nzung zu regul&auml;ren Unterrichtsarrangements darstellt. Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ am <strong>Anfang</strong> steht und unterschiedliche Gestaltungoptionen oder Einsatzszenarien von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> dringend in weiteren Studien untersucht werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Kostaris und KollegInnen (2017) fand im regul&auml;ren <strong>Informatikunterricht</strong> der 8. Klasse &uuml;ber einen Zeitraum von acht Wochen statt. Inhalte des Unterrichts waren Hardwarekomponenten von Computern sowie Grundprinzipien von Informationsverarbeitung und Software Design. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a> bestand aus zwei Schulklassen (jeweils 23 Sch&uuml;lerInnen), die beide von derselben Lehrkraft unterrichtet wurden.</p>



<p>Um die Wirksamkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> zu bestimmten, unterrichtete die Lehrkraft in der einen Klasse nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>) und in der anderen Klasse im regul&auml;ren Modus (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>). Beide Klassen wurden <strong>projektbasiert</strong> unterrichtet, das hei&szlig;t, die Sch&uuml;lerInnen arbeiteten gemeinsam an offenen Aufgabenstellungen, deren Durchf&uuml;hrung sie planen und umsetzen mussten.</p>



<p>F&uuml;r die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;erstellte die Lehrkraft Lehrvideos zu den Inhalten, mit deren Hilfe sich Sch&uuml;lerInnen zu Hause vorbereiten konnten. Die Zeit im&nbsp;<strong>Pr&auml;senzunterricht</strong>&nbsp;konnte die Klasse dann nahezu ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die gemeinsame Arbeit verwenden. In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;hingegen wurden die Inhalte durch Lehrervortr&auml;ge im Pr&auml;senzunterricht erarbeitet. Die restliche Unterrichtszeit konnten Sch&uuml;lerInnen ebenfalls gemeinsam an Aufgaben arbeiten und die Arbeit zu Hause fortsetzen. Die Lernzeit, die Lerninhalte und auch der projektbasierte Unterrichtsmodus waren also in beiden Untersuchungsgruppen gleich lediglich in der&nbsp;<strong>Gestaltung</strong>&nbsp;von Pr&auml;senzzeit und der Zeit zu Hause unterschieden sich die Gruppen.</p>



<p>Zusammen mit KollegInnen und WissenschaftlerInnen entwickelte der Lehrer einen Multiple-Choice-Test auf Basis der Lehrplanvorgaben. Mithilfe des Tests wurde die Leistung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> vor und nach der Unterrichtssequenz gemessen. Damit realisiert die Studie ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, auf dessen Grundlage <strong>Ver&auml;nderungsvergleiche</strong> vorgenommen werden k&ouml;nnen. Beide Gruppen erzielten im Posttest h&ouml;here Leistungen als im Pr&auml;test, allerdings war der Zugewinn in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a> Gruppe gr&ouml;&szlig;er (<em>d</em> = 0.75).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Kostaris, C., Sergis, S., Sampson, D. G., &amp; Pelliccione, L. (2017). Investigating the Potential of the <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/">Flipped Classroom</a> Model in K-12 ICT Teaching and Learning: An Action Research Study. <em>Journal of Educational Technology &amp; Society</em>, <em>20</em>(1), 261.</p>



<p>van Alten, D. C. D., Janssen, J. J. H. M., Phielix, C., &amp; Kester, L. (2019). Effects of flipping the classroom on learning outcomes and satisfaction:: A meta-analysis. <em>Educational Research Review</em>, <em>28</em>, 1.</p>



<p>Wagner, M., Gegenfurtner, A. &amp; Urhahne, D. (2020). Effectiveness of the <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/">flipped classroom</a> on student achievement in secondary education: A meta-analysis. <em>Zeitschrift f&uuml;r P&auml;dagogische Psychologie</em>. doi: 10.1024/1010-0652/a000274</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1010-0652/a000274" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wagner et al., 2020</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://files.eric.ed.gov/fulltext/ED571429.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kostatis et al., 2017</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Mazziotti, C.,&amp; CHU Research Group (2020). Wie wirksam ist <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/flipped-classroom/" target="_self" title="Bei diesem Ansatz (dt. Umgedrehter Unterricht, auch Inverted Classroom) wird die &uuml;bliche Abfolge &ndash; Sch&uuml;lerInnen bekommen Inhalte in der Schule vermittelt und wenden sie dann im Rahmen von Hausaufgaben an und &uuml;ben &ndash; umgedreht. Zuerst erarbeiten sich Sch&uuml;lerInnen die Lerninhalte meistens mithilfe von Lehrvideos individuell und selbstst&auml;ndig. Die gemeinsame Zeit in der Schule wird dann&hellip;" class="encyclopedia">Flipped Classroom</a>? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r die Sekundarstufe. <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 26</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_945290_flipped_classroom_wie_wirksam_ist_die_beliebte_methode.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/CHU_KR26_Wagner_2020_Flipped_Classroom.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/06/KR26_Wagner_Flipped_Classroom_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Befunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2020/05/Rating-Sheet-KR-Wagner-2020_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Wagner_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR26_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+10+V1/courseware/935f9eac01db4735a68bbd7175b6811e/3a9027a8353c49588d40813b96af5c83/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehrerbildung</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/wie-wirksam-ist-flipped-classroom-erste-wissenschaftliche-erkenntnisse-fuer-die-sekundarstufe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_945290_flipped_classroom_wie_wirksam_ist_die_beliebte_methode.mp3" length="9654726" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/gestaltung-von-lernmaterial-wie-integration-von-abbildung-und-text-das-lernen-erleichtert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 08:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive load theory]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3546</guid>

					<description><![CDATA[Lernmaterialien können den Lernprozess besonders effektiv unterstützen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu gehört, unnötige Belastung der Verarbeitungskapazität für die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erklärende Texte sinnvoll verknüpft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der Metaanalyse &#8222;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lernmaterialien k&ouml;nnen den Lernprozess besonders effektiv unterst&uuml;tzen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu geh&ouml;rt, unn&ouml;tige Belastung der Verarbeitungskapazit&auml;t f&uuml;r die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erkl&auml;rende Texte sinnvoll verkn&uuml;pft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis&ldquo; tragen Schroeder &amp; Cenkci (2018) die aktuellsten Befunde zusammen und zeigen, wie Abbildung und Text miteinander kombiniert werden k&ouml;nnen, damit m&ouml;glichst lernf&ouml;rderliches Lernmaterial entsteht.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von integrierter Darstellung von Abbildung und Text in Lernmaterialien</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Kindergartenkinder bis Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er positiver Effekt der r&auml;umlichen Integration von Abbildung und erkl&auml;rendem Text <em>g</em> = 0.63) im Vergleich zu getrennter Anordnung</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Besonders gro&szlig;e Effekte bei Arbeitsbl&auml;ttern (<em>g</em> = 0.80), zweidimensionalen Abbildungen (<em>g</em> = 0.71) und wenn sich Informationen in Abbildung und Text erg&auml;nzen<br>(<em>g</em> = 0.72)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Abbildungen* sind &ndash; egal ob in Arbeitsbl&auml;ttern oder online, in digitalen Lernumgebungen, projizierten Folien oder bei Tafelanschriften &ndash; ein zentrales Element von Lernmaterialien. Sie helfen, Zusammenh&auml;nge zu veranschaulichen oder Lerngegenst&auml;nde zu konkretisieren.</p>



<p>Doch in der Regel sind Abbildungen nicht selbsterkl&auml;rend, sondern bed&uuml;rfen zus&auml;tzlicher textlicher Erl&auml;uterung. Wenn Lernende zwei unterschiedliche Informationsquellen integrieren und verarbeiten m&uuml;ssen, entsteht&nbsp;<strong>kognitive Belastung</strong>. Im Rahmen der Theorie der kognitiven Belastung (engl.&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/cognitive-load-theory/" target="_self" title="Annahme, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsged&auml;chtnisses darstellt, das begrenzte Kapazit&auml;ten hat. Wie gro&szlig; die kognitive Belastung beim Lernen ist, h&auml;ngt sowohl von der Komplexit&auml;t der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. &Uuml;bersteigt die kognitive Belastung die Kapazit&auml;t des Arbeitsged&auml;chtnisses, spricht man von kognitiver &Uuml;berlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt&hellip;" class="encyclopedia">cognitive load theory</a></em>) oder kognitiven Theorie des Multimedialernens wurde vielfach untersucht, unter welchen Bedingungen eine Kombination aus Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich bzw. -hinderlich ist.</p>



<p>Mit folgendem Ergebnis: Sind zwei f&uuml;r das Verst&auml;ndnis zusammengeh&ouml;rende Informationen, z.B. Abbildung und erkl&auml;render Text, in der Darstellung getrennt bzw. an verschiedenen Stellen platziert, dann m&uuml;ssen Lernende ihre Aufmerksamkeit auf zwei verschiedene Punkte lenken. Dies hat negative Auswirkungen auf das Lernen und Verstehen der Inhalte.</p>



<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png" alt="" width="551" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png 551w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-300x194.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-140x91.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3559"><em>Abb. 1. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Sind Abbildung und Text dagegen integriert dargestellt, also nahe beieinander angeordnet, hat dies einen positiven Effekt (<em>spatial contiguity effect</em>):</p>



<p><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png" alt="" width="492" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png 492w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-300x218.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-140x102.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3561"><em>Abb. 2. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Die positive Wirkung der Integration von Abbildung und zugeh&ouml;rigem Text auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ist vielfach belegt. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;erweitert diesen Kenntnisstand, indem sie aktuelle Studien ber&uuml;cksichtigt und genauer analysiert, unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text besonders effektiv funktioniert.</p>



<p><em>*Dazu geh&ouml;ren Bilder, Grafiken, Diagramme und weitere Visualisierungen von Informationen.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht es um den Effekt, den die integrierte Anordnung von Abbildung und Text gegen&uuml;ber getrennter Anordnung auf das Lernen und Verstehen der Inhalte hat. Sie aktualisiert &auml;ltere&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (z.B. Ginns, 2006) und untersucht &ndash; erm&ouml;glicht durch die gr&ouml;&szlig;ere Zahl von verf&uuml;gbaren Studien &ndash; unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text den Lerneffekt wie beeinflusst.</p>



<p>Schr&ouml;der und Cenkci k&ouml;nnen auf insgesamt 58 qualitativ hochwertige experimentelle Vergleiche von integrierter vs. getrennter&nbsp;<strong>Anordnung</strong>&nbsp;von Abbildung und Text zur&uuml;ckgreifen (21 mehr als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Ginns, 2006). Die Studien stammen aus dem Zeitraum von 1989 bis 2017. Insgesamt waren 2.426 Lernende daran beteiligt. Der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;wird in allen ber&uuml;cksichtigten Studien in Form von Wissenstests (Wiedergabe und/oder Transfer) &uuml;berpr&uuml;ft.</p>



<p>Um die <strong>Nachhaltigkeit</strong> der Effekte mit zu erfassen, verwenden die AutorInnen bei der Berechnung der Effekte jeweils die Testdaten mit dem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen zeitlichen Abstand zwischen Lernphase und Testung. Um zu &uuml;berpr&uuml;fen, unter welchen Bedingungen die integrierte Gestaltung von Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich wirkt, erfassen die Autoren das Pr&auml;sentationsmedium, die Art und Dynamik der Abbildung sowie die Redundanz des Lernmaterials, also inwiefern die Information in Abbildung und Text doppelt auftaucht (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt lernen Lernende mit der integrierten Darstellung von Abbildung und Text mehr als mit getrennt dargestellten Informationen (<em>g</em>&nbsp;= 0.63). In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n stellen die AutorInnen fest, dass das&nbsp;<strong>Pr&auml;sentationsmedium</strong>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Einfluss hat: Den gr&ouml;&szlig;ten Effekt hat die Integration bei Arbeitsbl&auml;ttern und in computerbasiertem Lernmaterial. Die Dynamik der Abbildung beeinflusst den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ebenfalls&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: Bei statischen Abbildungen, die nicht animiert oder interaktiv gestaltet sind, sind die Effekte der integrierten Darstellung am gr&ouml;&szlig;ten.</p>



<p>Auch die Redundanz der Inhalte in Abbildung und Text spielt eine Rolle: Wenn die Abbildung nur in Kombination mit dem Text verst&auml;ndlich ist oder wenn der Text auch g&auml;nzlich ohne Abbildung&nbsp;<strong>verst&auml;ndlich</strong>&nbsp;ist, zeigt sich der positive Effekt der integrierten Darstellung am deutlichsten. F&uuml;r die Art der Abbildung dagegen konnte kein bedeutsamer Einfluss nachgewiesen werden. Weitere Details und Informationen zu den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n sind in&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;berichtet:</p>


<h2 id="tablepress-29-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-29">Tabelle 1. Stufen der Moderatoren und Ergebnisse der Moderatorenanalysen.</h2>

<table id="tablepress-29" class="tablepress tablepress-id-29" aria-labelledby="tablepress-29-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">VARIABLE</a></th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3">ANZAHL EFFEKTE</th><th class="column-4"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Pr&auml;sentationsmedium</b></td><td class="column-2">Computerbasiert </td><td class="column-3">20</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Arbeitsblatt</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.80*</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mobiles Ger&auml;t</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt </td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.37</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">2.57*</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Nicht berichtet</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Art der Abbildung</b></td><td class="column-2">zweidimensional</td><td class="column-3">42</td><td class="column-4">0.71*</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">dreidimensional  </td><td class="column-3">3</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Fotografie</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.44*</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.23</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"><b>Dynamik der Abbildung</b></td><td class="column-2">Dynamisch</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Interaktiv </td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.24*</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Statisch</td><td class="column-3">48</td><td class="column-4">0.68*</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><b>Redundanz</b></td><td class="column-2">Abbildung f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.26</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Text f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">25</td><td class="column-4">0.60*</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Abbildung und Text ohne Dopplung des Inhalts</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige </td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></b></td><td class="column-2">Wiedergabe</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Transfer</td><td class="column-3">37</td><td class="column-4">0.65*</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"><b>Schulfach</b></td><td class="column-2">Anatomie/Medizin</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Biologie/Geographie</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.56*</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Technik</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik/Physik</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.49*</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialkunde</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">1.02*</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Kindergarten bis 5. Klasse</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">6. bis 8. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.34*</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">9. bis 12. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.81*</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.99*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsenenbildung</td><td class="column-3">35</td><td class="column-4">0.72*</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.06</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"><b>Region</b></td><td class="column-2">Afrika</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">1.10*</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Asien</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Australien/Neuseeland</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.79*</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Europa </td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.45*</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">USA  </td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.86*</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>*<em>&nbsp;=&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a></em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) ist der Gesamteffekt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.63 als mittelgro&szlig; einzustufen (Basis: 58 Effekte). Damit f&auml;llt er etwas niedriger aus als in der letzten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zum Thema von Ginns:&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.72 (Basis: 37 Effekte). Der geringf&uuml;gige Unterschied l&auml;sst sich durch die erweiterten technischen M&ouml;glichkeiten der Darstellung von Abbildungen und Text erkl&auml;ren. Dadurch entsteht eine gr&ouml;&szlig;ere&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/varianz-statistische-variabilitaet/" target="_self" title="Ein Ma&szlig; daf&uuml;r, wie stark die Einzelwerte um den Mittelwert herum streuen." class="encyclopedia">Varianz</a></strong>. Bei der Integration von Abbildung und Text in Arbeitsbl&auml;ttern kann unter bestimmten Bedingungen ein gro&szlig;er Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.80 erreicht werden. Dies bedeutet dann, dass knapp 80% der Lernenden, die mit optimiertem Lernmaterial arbeiten, einen h&ouml;heren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;erreichen als der Durchschnitt der Kontrollbedingung. Zusammenfassend ist der Effekt der Integration von Abbildung und Text &ndash; insbesondere gemessen am geringen Umsetzungsaufwand &ndash; als substanziell einzuordnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Ergebnisse werden nach verschiedenen Schulf&auml;chern und Altersgruppen differenziert. Bei den Schulf&auml;chern wird f&uuml;r Biologie/Geographie ein mittelgro&szlig;er Effekt, f&uuml;r Technik ein mittelgro&szlig;er Effekt und f&uuml;r Mathematik/Physik ein kleiner Effekt berichtet. Im Sekundarstufenbereich wird f&uuml;r die Klassen 6-8 ein kleiner und f&uuml;r die Klassen 9-12 ein gro&szlig;er Effekt berichtet. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurde lediglich&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;in Form von Wiedergabe-, Transfer- und gemischten Tests untersucht. Motivationale&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n beispielsweise wurden nicht systematisch erfasst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersucht zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die die Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts einschr&auml;nken k&ouml;nnen. F&uuml;r die Dauer der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;(Abstufungen zwischen unter f&uuml;nf bis &uuml;ber 15 Minuten), unterschiedliche Ausrichtungen der Testung (Wiedergabe vs. Transfer), Gestaltung der Testaufgaben (offene Aufgaben, Multiple Choice-Aufgaben, Mischung aus beiden) und verschiedene Arten der Rekrutierung und Belohnung der Probanden konnten keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfl&uuml;sse nachgewiesen werden. F&uuml;r unterschiedliche geographische Regionen (u.a. Europa: kleiner Effekt) und Altersgruppen (verschiedene Abstufungen von Kindergarten bis Studierende) jedoch schon. In diesem Fall sind&nbsp; die&nbsp;<strong>spezifischen</strong>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> ist aus verschiedenen Gr&uuml;nden als bedeutsam einzustufen. Sie stellt ein Update zu fr&uuml;heren &Uuml;berblicksarbeiten dar und erweitert den bisherigen Forschungsstand, indem sie einen dezidierten Fokus auf die <strong>Bedingungen</strong> legt, die sich auf den Effekt der Integration von Abbildung und Text auswirken. Au&szlig;erdem zeigt sie in ihrer systematischen Herangehensweise Forschungsl&uuml;cken auf. So liegen beispielsweise bestimmten Darstellungsvarianten bislang nur wenige Studien vor.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Angaben zur Suche,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und Analyse der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen weitgehend alle Qualit&auml;tsstandards. Lediglich bei der Frage, wie die ber&uuml;cksichtigten Studien genau ausgew&auml;hlt wurden, bleibt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;vage. Genauere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>In diesem Fall f&auml;llt das Fazit sehr eindeutig aus: Bei der Gestaltung von Lernmaterialien, in denen Abbildungen und erkl&auml;render Text kombiniert werden, gilt es, die beiden Informationsquellen m&ouml;glichst sinnvoll nahe beieinander zu platzieren, d.h. <strong>integriert</strong> darzustellen (siehe <em>Abb. 2</em>). Die negativen Effekte von r&auml;umlich getrennten Materialien sind vielfach aufgezeigt und in unterschiedlichsten Kontexten best&auml;tigt worden.</p>



<p>Die Mehrzahl der Befunde stammt aus experimentellen Laborstudien und nicht aus dem Klassenzimmer. Nichtsdestotrotz haben sie eine hohe Relevanz f&uuml;r die Unterrichtspraxis. Der zugrundeliegende <strong>Mechanismus</strong> der kognitiven &Uuml;ber- bzw. Entlastung der Verarbeitungskapazit&auml;ten von Lernenden beansprucht eine grunds&auml;tzliche G&uuml;ltigkeit f&uuml;r effektives Lernen. Dieser Effekt ist besonders bei der Gestaltung von Arbeitsbl&auml;ttern mit zweidimensionalen Abbildungen zu beobachten. Wenn LehrerInnen also ein gezieltes Augenmerk darauf haben, dass sie Lernmaterialien entwickeln oder ausw&auml;hlen, in denen Abbildungen und dazugeh&ouml;rige Texte integriert angeordnet sind, dann k&ouml;nnen sie &ndash; bei sehr geringem Aufwand &ndash; das Lernen deutlich vereinfachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Ein besonders gro&szlig;er Effekt (<em>d</em> = 0.97) f&uuml;r die integrierte Darstellung von Abbildung und Text im Vergleich zu getrennt dargestellten Informationen zeigt sich in der Studie von Tindall-Ford und KollegInnen (2015) f&uuml;r Lernmaterial zu Winkeln im Mathematik-Unterricht. Au&szlig;erdem <strong>verdeutlicht</strong> die Studie den Mehrwert, der entsteht, wenn Lernende die Integration von Abbildung und Text selbst vornehmen. An der Studie im regul&auml;ren Mathematikunterricht der siebten Klasse nahmen 48 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<p>Nach einer kurzen Einf&uuml;hrung der zentralen Konzepte wurden die Sch&uuml;lerinnen zuf&auml;llig in eine von drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt Lernmaterial mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text, die zweite erhielt Material mit integrierter Darstellung (siehe <em>Abb. 2</em>), die dritte Gruppe konnte die Beschriftungstexte am Computerbildschirm selbst an die entsprechenden Stellen in der Abbildung setzen. Beim abschlie&szlig;enden Test schnitt die Gruppe mit der integrierten Darstellung am besten ab; wobei der Unterschied zur dritten Gruppe, die die Integration selbst geleistet hatte, unbedeutend war. Der <strong>Abstand</strong> dieser beiden zur Gruppe mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text war hingegen gro&szlig; und statistisch bedeutsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Ginns, P. (2006). Integrating information: A meta-analysis of the spatial contiguity and temporal contiguity effects. <em>Learning and Instruction, 16</em>(6), 511&ndash;525.</p>



<p>Schroeder, N. L., &amp; Cenkci, A. T. (2018). Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis. <em>Educational Psychology Review</em>, 1-23. doi:10.1007/s10648-018-9435-9.</p>



<p>Tindall-Ford, S., Agostinho, S., Bokosmaty, S., Paas, F. &amp; Chandler, P. (2015). Computer-based learning of geometry from integrated and split a ention worked examples: the power of self-management. <em>Educational Technology and Society, 18</em>(4), 89-99.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-018-9435-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Schroeder &amp; Cenkci, 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://ro.uow.edu.au/cgi/viewcontent.cgi?article=2813&amp;context=sspapers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tindall-Ford et al., 2015</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Wiesbeck, A.B., &amp; CHU Research Group (2019). Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 23</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-23_Schroeder-2018_Lernmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adaptive Lernsoftware: Ein wirksames  Mittel im Umgang mit Schülerdiversität?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/adaptive-lernsoftware-ein-wirksames-mittel-im-umgang-mit-schuelerdiversitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 07:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Adaptive Lernsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsrückmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerdiversität]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3051</guid>

					<description><![CDATA[Eine der größten Herausforderungen für guten Unterricht sind die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von SchülerInnen. Sie werden häufig mit dem Schlagwort &#8222;Schülerdiversität&#8220; beschrieben. Für optimale Lernergebnisse muss diese Diversität berücksichtigt werden – zum Beispiel, indem einzelne SchülerInnen individuell unterstützt werden. Die Metaanalyse &#8222;Automated adaptive guidance for K-12 education&#8220; (2015) von Gerard, Matuk, McElhany &#38; Linn geht der Frage nach, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r guten Unterricht sind die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Sch&uuml;lerInnen. Sie werden h&auml;ufig mit dem Schlagwort &bdquo;Sch&uuml;lerdiversit&auml;t&ldquo; beschrieben. F&uuml;r optimale Lernergebnisse muss diese Diversit&auml;t ber&uuml;cksichtigt werden &ndash; zum Beispiel, indem einzelne Sch&uuml;lerInnen individuell unterst&uuml;tzt werden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Automated adaptive guidance for K-12 education&ldquo; (2015) von Gerard, Matuk, McElhany &amp; Linn geht der Frage nach, inwiefern&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;einen Beitrag zur individuellen Unterst&uuml;tzung im Unterricht leisten kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekte adaptiver Lernsoftware im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner positiver Gesamteffekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34) adaptiver Lernsoftware auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;im Vergleich zu Unterricht ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a></p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mittlere Effekte adaptiver Software auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;bei Sch&uuml;lerinnen mit geringerem Vorwissen</li>



<li>Mittlere Effekte bei komplexeren/generativen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>M&ouml;glichst allen Sch&uuml;lerInnen innerhalb der Klasse tiefergehendes Wissen und eingehendes Verst&auml;ndnis von Inhalten zu vermitteln, ist das Idealziel von LehrerInnen. Doch wie soll eine einzelne Lehrkraft h&auml;ufig mehr als 30 Sch&uuml;lerInnen gleichzeitig und individuell nach ihren F&auml;higkeiten <strong>unterst&uuml;tzen</strong>? Daf&uuml;r m&uuml;ssten Sch&uuml;lerInnen jeweils zur richtigen Zeit den richtigen Impuls bekommen und unmittelbar R&uuml;ckmeldung auf ihre Antworten erhalten. Diese R&uuml;ckmeldungen sollten im besten Fall &uuml;ber richtig oder falsch hinausgehen und mit einem Hinweis auf die n&auml;chsten Schritte oder Aufgaben verbunden sein. In den meisten Klassenzimmern ist dies kaum umsetzbar. Will man jedoch am Ziel festhalten, Sch&uuml;lerInnen individuell zu unterst&uuml;tzen, muss diese Unterst&uuml;tzung auf andere Weise realisiert werden.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">Adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;(engl.:&nbsp;<em>automated adaptive guidance</em>) bietet hier eine reale Alternative und Erg&auml;nzung zum Lehrerhandeln: Sie bewertet Sch&uuml;lerantworten automatisiert und unterst&uuml;tzt Sch&uuml;lerInnen adaptiv. Bisher wurden die&nbsp;<strong>Potenziale</strong>&nbsp;derartiger Lernsoftware vorwiegend bei Studierenden untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Gerard und KollegInnen nimmt ihre Wirksamkeit nun bei Sch&uuml;lerInnen der&nbsp;<strong>Sekundarstufe</strong>&nbsp;umfassend in den Blick.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersucht zwei unterschiedliche Fragestellungen und enth&auml;lt zwei verschiedene statistische Analysen. Die erste Fragestellung bezieht sich generell darauf, ob&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;einen&nbsp;<strong>Mehrwert</strong>&nbsp;gegen&uuml;ber Unterricht ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;bietet (24 experimentelle Vergleiche). Die Studien vergleichen die&nbsp;<strong>Lernleistungen</strong>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen, die mit adaptiver Lernsoftware arbeiten, mit denen von Sch&uuml;lerInnen, die die gleichen Inhalte ohne diese Art von Software lernten &ndash; z.B. durch lehrergef&uuml;hrten Unterricht und/oder Arbeitsbl&auml;tter, durch nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>, anhand von Multiple-Choice-Tests oder anhand von offenen Aufgaben.</p>



<p>Die zweite Fragestellung bezieht sich auf die Wirksamkeit spezieller Designelemente (Features) adaptiver Lernsoftware. In den entsprechenden experimentellen Studien werden <strong>erweiterte Versionen</strong> von adaptiver Lernsoftware, die ein bestimmtes Feature enthalten, verglichen mit einfacheren Versionen, die dieses Feature nicht enthalten (29 Einzelvergleiche).</p>



<p>In beiden Analysen wird zudem der Einfluss verschiedener sogenannter&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en untersucht (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>). Grundlage der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;sind 53 Vergleiche aus 42 Ver&ouml;ffentlichungen, die zwischen 2000 und 2014 erschienen sind. &Uuml;ber 70&thinsp;% der Vergleiche stammen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich, der Rest aus sprachlich-gesellschaftswissenschaftlichen F&auml;chern.</p>


<h2 id="tablepress-25-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-25">Tabelle 1. &Uuml;bersicht &uuml;ber die untersuchten Moderatoren.</h2>

<table id="tablepress-25" class="tablepress tablepress-id-25" aria-labelledby="tablepress-25-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><td class="column-2"></td><th class="column-3">STUFEN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Studiencharakteristika</b></td><td class="column-2"><b>Jahrgangsstufe</b></td><td class="column-3">Jahrgangstufe 6-8</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Jahrgangsstufe 9-12</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Fachbereich</b></td><td class="column-3">Mathematik</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Sprachen und Gesellschaftswissenschaften</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Vorwissen</b></td><td class="column-3">Gering</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Mittel</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Hoch</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Softwareeigenschaften</b></td><td class="column-2"><b>Technologie der <br>
automatisierten <br>
Bewertung</b></td><td class="column-3">Automatisierter Abgleich mit korrekter Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Sprachverarbeitungssoftware zur <br>
Bewertung offener Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Arten adaptiver <br>
Unterst&uuml;tzung</b><br>
</td><td class="column-3">Einfache R&uuml;ckmeldung zur Korrektheit der <br>
Antwort<br>
</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Konzeptuelle Unterst&uuml;tzung zur Erarbeitung <br>
einer korrekten Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Unterst&uuml;tzung zur &Uuml;berwachung des <br>
Lernprozesses (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>)</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Multiple Formen der Unterst&uuml;tzung</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Adaptive <br>
Problemstellungen</b></td><td class="column-3">Gegeben: Basierend auf ihrer mit den Antworten erreichten Punktezahl erhalten Lernende adaptiv weitere Aufgaben</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Nicht gegeben: Lernende erhalten eine neue Aufgabe unabh&auml;ngig von ihrer vorherigen Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Impulse zum <br>
<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a></b></td><td class="column-3">Gegeben</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Nicht gegeben</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></b></td><td class="column-2"><b>Dauer der <br>
<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></b></td><td class="column-3">Eine Unterrichtsstunde oder weniger</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Mehr als eine Unterrichtsstunde</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Art der <br>
Vergleichsbedingung</b></td><td class="column-3">Lehrergeleiteter Unterricht</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Arbeitsbl&auml;tter ohne Unterst&uuml;tzung der Lehrkraft</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Lernsoftware ohne adaptive Unterst&uuml;tzungsfunktion</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Lernsoftware ohne adaptive Unterst&uuml;tzungsfunktion</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Lernaktivit&auml;t, die die Software unterst&uuml;tzt</b></td><td class="column-3">Erstellen eines Erkl&auml;rtexts</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Erstellen einer <i>Concept Map</i></td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Rechenaufgabe</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Multiple-Choice-Aufgabe</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Leistungskriterium</b></td><td class="column-3">Korrektheit der Inhalte</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Strategieanwendung beim Probleml&ouml;sen</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Struktureller Aufbau der schriftlichen <br>
Antwort/Erkl&auml;rung  </td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Art des Testformats</b></td><td class="column-3">Selektion aus vorgegebenen Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Offene Sch&uuml;lerantworten</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Kombination aus Selektion und offenen <br>
Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Zeitpunkt der <br>
Leistungsmessung</b></td><td class="column-3">Messung w&auml;hrend der Lernphase</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Messung vor und nach der Lernphase</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Zeitlich verz&ouml;gerte Messung (z.B. zwei <br>
Wochen nach der Lernphase)</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Kombination aus den drei Zeitpunkten</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Analysen zur ersten Fragestellung ergeben einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en kleinen Gesamteffekt zugunsten adaptiver Lernsoftware (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34). Dieser Effekt zeigt sich unabh&auml;ngig von der Art der Vergleichsbedingung, d.h., ob nicht-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>, Arbeitsbl&auml;tter ohne Unterst&uuml;tzung oder unterst&uuml;tzende Lehrerinstruktion in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;eingesetzt wurden. Von allen getesteten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en hat nur das unterschiedliche&nbsp;<strong>Vorwissen</strong>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt: W&auml;hrend Sch&uuml;lerInnen mit geringem oder mittlerem Vorwissen von der Unterst&uuml;tzung der Software profitieren, ist dies bei Sch&uuml;lerInnen mit hohem Vorwissen nicht der Fall.</p>



<p>Die Analysen zur zweiten Fragestellung ergeben ebenfalls einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en kleinen Gesamteffekt &ndash; zugunsten der erweiterten adaptiven Lernsoftware (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.27). Das bedeutet, dass die Integration bestimmter&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;die Effektivit&auml;t der Software erh&ouml;hen kann. Zu diesen&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;geh&ouml;ren inhaltliche Hinweise zur&nbsp;<strong>F&ouml;rderung</strong>&nbsp;eines tieferen konzeptuellen Verst&auml;ndnisses oder Hinweise zum selbstregulierten Lernen z.B. zum Monitoring der eigenen Lernaktivit&auml;t. Versionen, die solche&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;beinhalten, sind einfacheren Versionen der Lernsoftware, die lediglich Feedback zur Korrektheit der Sch&uuml;lerantwort anbieten,&nbsp;<strong>&uuml;berlegen</strong>. Insbesondere wenn Sch&uuml;lerinnen bei komplexeren Aufgaben &ndash; beispielsweise beim Erstellen von Diagrammen oder&nbsp;<em>Concept Maps</em>&nbsp;(siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lehrstrategien-im-vergleich/lernen-mit-concept-maps-eine-bilanz-nach-42-jahren-forschung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 19</a>) &ndash; unterst&uuml;tzt wurden, f&uuml;hrten Versionen mit&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;zu besseren Leistungen. Auch hier zeigte sich, dass ausschlie&szlig;lich Sch&uuml;lerInnen mit geringem oder mittlerem Vorwissen davon profitieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) sind die Gesamteffekte beider Analysen als&nbsp;<strong>klein</strong>&nbsp;einzustufen. Veranschaulicht bedeutet der Effekt von&nbsp;<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34, dass ca. 64&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen mit adaptiver Lernsoftware eine h&ouml;here Lernleistung aufweisen als der Durchschnitt der Vergleichssch&uuml;lerInnen.</p>



<p>Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese Effekte unter strengen Bedingungen erzielt werden. Zum einen bezieht sich der Effekt immer auf den&nbsp;<strong>Mehrwert</strong>&nbsp;der adaptiven Software (<em>Fragestellung 1</em>) oder erweiterter Versionen (<em>Fragestellung 2</em>) im Vergleich zu &auml;hnlichen Angeboten. Das hei&szlig;t, auch in der Vergleichsbedingung erhalten Sch&uuml;lerInnen Aufgaben zur F&ouml;rderung ihres Verst&auml;ndnisses bzw. einfachere Formen der Unterst&uuml;tzung. Zum anderen erfassen die meisten Studien den tats&auml;chlichen&nbsp;<strong>Lernfortschritt</strong>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen indem sie den Lernstand nach der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;mit dem Lernstand vor der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;vergleichen (Pr&auml;-Post-Studien). Wie die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n im Hinblick auf das Vorwissen und die Komplexit&auml;t der Aufgaben gezeigt haben, k&ouml;nnen die Effekte adaptiver Software unter bestimmten Bedingungen noch gr&ouml;&szlig;er ausfallen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Effekte werden differenziert nach Fachbereichen (Mathematik,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sprachen) und nach Altersstufen (6.-8. Klasse und 9.-12. Klasse) dargestellt. Auch um die Lernleistung zu ermitteln, werden unterschiedliche&nbsp;<strong>Ma&szlig;e</strong>&nbsp;herangezogen: Unterschieden wird, ob Sch&uuml;lerlnnen korrekt aus verschiedenen Optionen ausw&auml;hlen k&ouml;nnen (Selektionsaufgaben), ob sie selbst korrekte Probleml&ouml;sungen durchf&uuml;hren oder eigene Antworten mit korrektem Aufbau erstellen k&ouml;nnen (generative Aufgaben). F&uuml;r keine dieser Differenzierungen ergeben sich bedeutsame Unterschiede.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In beiden Analysen zeigt sich, dass sich die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n der verschiedenen Studien durchaus unterscheiden. Jedoch zeigen die meisten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die als&nbsp;<strong>Erkl&auml;rung</strong>&nbsp;f&uuml;r diese Unterschiede getestet werden, keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekte (Ausnahme: Vorwissen). Auch wenn dies auf den ersten Blick f&uuml;r eine hohe Generalisierbarkeit spricht, stehen den einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>entests jeweils nur eine geringe Anzahl an Studien zur Verf&uuml;gung. Aufgrund der wenigen Einzelvergleiche sind diese Ergebnisse als&nbsp;<strong>vorl&auml;ufig</strong>&nbsp;zu sehen und nur eingeschr&auml;nkt belastbar, da neue Studien diese Trends ver&auml;ndern k&ouml;nnten.</p>



<p>Zuk&uuml;nftige Forschung sollte dementsprechend den&nbsp;<strong>Einfluss</strong>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n weiter pr&uuml;fen, um belastbarere Ergebnisse in Bezug auf den Einfluss der hier getesteten und gegebenenfalls auch weiterer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n zu generieren: So ist z.B. auch denkbar, dass sich die Effekte&nbsp;<strong>unterscheiden</strong>&nbsp;&ndash; je nachdem, in welcher Weise die Lernsoftware in den Unterricht eingebettet wird, in welchem kulturellen Kontext die Studie durchgef&uuml;hrt wurde und ob dabei l&auml;ngerfristig Unterschiede gemessen wurden (nachhaltiges Lernen).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Wissenschaftlich bedeutsam ist diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, da sie eine spezielle Form der Lernsoftware erstmals exklusiv bei Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe untersucht. Sie&nbsp;<strong>kombiniert</strong>&nbsp;dabei Analysen, die einerseits den Mehrwert adaptiver Lernsoftware gegen&uuml;ber Unterricht ohne solche Software ermitteln, mit Analysen, die die Effektivit&auml;t bestimmter Erweiterungen der Lernsoftware bestimmen. Dies l&auml;sst differenzierte Aussagen zum Forschungsstand und zu weiterf&uuml;hrenden Forschungsfragen zu.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Zwar erf&uuml;llen die Angaben zur Suche und Analyse der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n weitgehend alle Anspr&uuml;che, jedoch fehlen Informationen, die die Auswahl und vor allem die genaue&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n betreffen. Genauere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/10/Rating-Sheet-KR-21_Gerard2015_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe unterscheiden sich in vielf&auml;ltiger Weise voneinander und ben&ouml;tigen deshalb auch&nbsp;<strong>unterschiedliche Unterst&uuml;tzung</strong>, um gute Lernergebnisse zu erzielen. Optimale individualisierte Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte im t&auml;glichen Unterricht kaum leisten. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&ndash; deren Studien alle im Schulkontext durchgef&uuml;hrt wurden &ndash; zeigt, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;diese Funktion effektiv &uuml;bernehmen und Lehrkr&auml;fte bei ihrer Arbeit&nbsp;<strong>entlasten</strong>&nbsp;kann. Gerade Sch&uuml;lerInnen mit geringem Vorwissen, die mehr Unterst&uuml;tzung brauchen, k&ouml;nnen von adaptiver Lernsoftware profitieren. Zudem zahlt sich der Einsatz solcher Software vor allem bei komplexeren Aufgaben aus; sie f&ouml;rdern das tiefere Verst&auml;ndnis von Sachverhalten besonders.</p>



<p>Ob nun die Unterst&uuml;tzung von der Lehrkraft oder von der Software kommt, muss kein &raquo;entweder-oder&laquo; sein. Vielmehr erh&auml;lt die Lehrkraft durch die Software mehr <strong>Freiraum</strong>, um sich um einzelne Sch&uuml;IerInnen k&uuml;mmern zu k&ouml;nnen, w&auml;hrend die Mitsch&uuml;lerInnen parallel weiterarbeiten k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Einen besonders gro&szlig;en Effekt (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;1.43) erzielt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;&bdquo;<a href="https://web.archive.org/web/20110726150810/http://www.teachableagents.org/downloadbetty.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Betty&rsquo;s Brain</a>&ldquo; in der Studie von Leelawong &amp; Biswas (2008). Die Software verfolgt den Ansatz, dass Sch&uuml;lerInnen&nbsp;<strong>durch Lehren lernen</strong>. F&uuml;r die Studie hatten Sch&uuml;lerInnen die Aufgabe, der Cartoonfigur &bdquo;Betty&ldquo; mithilfe von Concept Maps grundlegende Zusammenh&auml;nge &uuml;ber das &Ouml;kosystem von Fl&uuml;ssen beizubringen. F&uuml;r die Concept Maps m&uuml;ssen die Sch&uuml;lerInnen eigenst&auml;ndig notwendige Informationen &uuml;ber &ouml;kologische Zusammenh&auml;nge recherchieren.</p>



<p>Wenn sie danach ihre Ergebnisse in eine Concept Map &uuml;bersetzen, gibt die Software dazu inhaltliche R&uuml;ckmeldungen. Um sicherzustellen, dass Betty (und dadurch auch sie selbst) die Zusammenh&auml;nge richtig verstanden hat, m&uuml;ssen die Sch&uuml;lerInnen Betty regelm&auml;&szlig;ig&nbsp;<strong>testen</strong>. Wenn sich Betty schlecht vorbereitet f&uuml;hlt oder im Test schlecht abschneidet, gibt sie klare Tipps, wie man sie besser unterst&uuml;tzen kann und fordert diese Unterst&uuml;tzung lautstark ein (Impulse zum&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>).</p>



<p>In der Studie arbeiteten 15 Sch&uuml;lerInnen der f&uuml;nften Jahrgangsstufe f&uuml;nf Unterrichtsstunden lang mit dieser erweiterten Version adaptiver Lernsoftware. Es zeigten sich&nbsp;<strong>gro&szlig;e Zuw&auml;chse</strong>&nbsp;im Wissen der Sch&uuml;lerInnen, die dieses Wissen und erworbene Strategien des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>s auch auf neue Problemstellungen &uuml;bertragen konnten. Sch&uuml;lerInnen zweier&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n, die ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>-Elemente arbeiteten bzw. nicht in der Rolle der Lehrenden waren, verzeichneten zwar ebenfalls Lernzuw&auml;chse &ndash; jedoch in geringerem Umfang. Insgesamt demonstriert die kleine Studie die Effektivit&auml;t von adaptiver Lernsoftware und liefert Hinweise auf effektive Features wie den &bdquo;Lernen durch Lehren&ldquo; Ansatz und erweiterte Features anhand des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>s.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Gerard, L., Matuk, C., McElhaney, K., &amp; Linn, M. C. (2015). Automated, adaptive guidance for K-12 education. <em>Educational Research Review, 15</em>, 41-58.</p>



<p>Leelawong, K., &amp; Biswas, G. (2008). Designing learning by teaching agents: The Betty&rsquo;s Brain system. International Journal of Artificial <em>Intelligence in Education, 18</em>(3), 181-208.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X15000238?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerard et al., 2015</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://www.ijaied.org/pub/997/file/997_Biswas08.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leelawong &amp; Biswas, 2008</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2018).&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">Adaptive Lernsoftware</a>: Ein wirksames Mittel im Umgang mit Sch&uuml;lerdiversit&auml;t?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>,&nbsp;<em>Kurzreview 21</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_22_adaptive_lernsoftware_ein_wirksames_mittel_bei_schulerdiversitat.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR-21_Gerard-2015_Adaptive-Lernsoftware.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/10/Rating-Sheet-KR-21_Gerard2015_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/8dd3259a3a824b89bae0c126b78f7f69/58899e3f3ac24ad3b776c921ab66692e/1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Lehrmaterialien zum Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+04+V1/courseware/0c058864ea3c42ff80016479dad8bb75/401b27e50bed40628720c183a36f85d6/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Lehrmaterialien zu Heterogenit&auml;t und adaptiven Unterricht</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_22_adaptive_lernsoftware_ein_wirksames_mittel_bei_schulerdiversitat.mp3" length="9673184" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kollaboratives Lernen und mobile digitale Geräte: Eine wirksame Kombination?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[computer-supported collaborative learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2559</guid>

					<description><![CDATA[Mobile digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele Möglichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und kollaboratives Lernen zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Geräte die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden fördern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die Metaanalyse &#8222;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mobile digitale Ger&auml;te wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele M&ouml;glichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> zu unterst&uuml;tzen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Ger&auml;te die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden f&ouml;rdern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and critical synthesis&ldquo; von Sung, Yang und Lee (2017) fasst die vorliegenden Befunde erstmals zusammen und untersucht, ob und wie mobile digitale Ger&auml;te <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende verschiedener Altersstufen</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt zugunsten (<em>g</em> = 0.52) des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern profitieren</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die fortschreitende Digitalisierung schafft immer neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Unterrichtsgestaltung. Konkrete Anwendungsm&ouml;glichkeiten bietet der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te zur F&ouml;rderung von kollaborativem Lernen: Smartphones, Tablets und Laptops machen es m&ouml;glich, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">gemeinsames Lernen</a> f&uuml;r den Einzelnen zeitlich und r&auml;umlich sehr <strong>flexibel</strong> zu gestalten, da Lernende weder am gleichen Ort noch zur gleichen Zeit arbeiten m&uuml;ssen.</p>



<p>Die Ger&auml;te er&ouml;ffnen viele M&ouml;glichkeiten, Lernende optimal zu <strong>vernetzen</strong>, zum Beispiel durch flexible und strukturierte Kommunikation, durch das Teilen von Wissen, Meinungen und Fragen oder durch Optionen f&uuml;r schnelles Feedback. Dadurch k&ouml;nnen sie kleinen Gruppen potenziell helfen, beim Lernen produktiver zusammenzuarbeiten und damit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> jedes Einzelnen erh&ouml;hen.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht zusammenfassend die Effektivit&auml;t von mobilem digitalen kollaborativen Lernen (engl. mCSCL = <em>mobile computer supported collaborative learning</em>) und verkn&uuml;pft dabei die Forschungsstr&auml;nge des kollaborativen Lernens und des Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten. Sie liefert dadurch erstmals Hinweise, ob und unter welchen <strong>Bedingungen</strong> mobile digitale Ger&auml;te das gemeinsame Lernen in Gruppen effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, inwiefern kleine Gruppen beim kollaborativen Lernen von der Unterst&uuml;tzung durch mobile digitale Ger&auml;te in Bezug auf Lernleistung, Einstellungen und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit profitieren und welche <strong>Faktoren</strong> diese Zusammenh&auml;nge beeinflussen. Dazu werden Studien herangezogen, die die Effekte mobilen kollaborativen Lernens mit drei unterschiedlichen Alternativbedingungen vergleichen:</p>



<p>1. mit individuellem digitalen Lernen,</p>



<p>2. mit kollaborativem Lernen ohne digitale Medien, und</p>



<p>3. mit kollaborativem Lernen mit klassischen digitalen Medien (station&auml;ren Computern).</p>



<p>Dadurch k&ouml;nnen die AutorInnen feststellen, ob die soziale Lernform oder der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te entscheidend f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ist.</p>



<p>Ein Blick in einzelne Studien zeigt, dass die Wirksamkeit von mobilem digitalen kollaborativem Lernen je nach Schulfach, Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Gruppenzusammensetzung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer, Notenvergabe bzw. Belohnungsvergabe oder unterschiedlichen Lehrmethoden <strong>variiert.</strong> Ob die Wirksamkeit systematisch von diesen Faktoren beeinflusst wird, untersuchen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Insgesamt konnten die AutorInnen f&uuml;r Ihre <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auf 47 Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften und eine Dissertationsschrift zur&uuml;ckgreifen, die zwischen 2000 und 2016 erschienen sind. Darin enthalten sind 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n von 5.294 Teilnehmenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Auf der Basis aller 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiven Gesamteffekt <strong>mittlerer Gr&ouml;&szlig;e</strong><br>(<em>g</em> = 0.52): Werden beim kollaborativen Lernen mobile digitale Ger&auml;te genutzt, so erzielen Lernende h&ouml;here Leistungen, haben positivere Einstellungen zum Lernen und arbeiten produktiver zusammen. Ein sogenannter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/heterogenitaetstest/" target="_self" title="Bezeichnet in Metaanalysen das Ausma&szlig;, zu dem sich die in den eingeschlossenen Prim&auml;rstudien gefundenen Effekte unterscheiden. Mit statistischen Heterogenit&auml;tstests kann festgestellt werden, ob die Unterschiede zwischen den Prim&auml;rstudien gr&ouml;&szlig;er sind als zufallsbedingt zu erwarten w&auml;re. Ist dies der Fall, sollte in Moderatoranalysen weiter untersucht werden, welche Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese Unterschiede existieren. So k&ouml;nnen Erkl&auml;rungen f&uuml;r&hellip;" class="encyclopedia">Heterogenit&auml;tstest</a> zeigt, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien bedeutsam unterscheiden. Mithilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n lassen sich Faktoren identifizieren, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> jeweils beeinflussen. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n sind in <em>Tabelle 1</em> dargestellt.</p>



<p>Die Analyse unterschiedlicher Vergleichsbedingungen zeigt, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen Ger&auml;ten effektiver ist als individuelles Lernen mit mobiler Technologie oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> ohne digitale Unterst&uuml;tzung. Allerdings ergaben die Vergleiche auch, dass Lernende, die kollaborativ mit mobilen digitalen Ger&auml;ten lernen, verglichen mit Lernenden, die kollaborativ mit statischen (Desktop-)Ger&auml;ten lernen, nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> besser abschneiden. Dies deutet darauf hin, dass das besondere <strong>Potenzial</strong> mobiler digitaler Ger&auml;te erst noch nachgewiesen bzw. entwickelt werden muss. Im Hinblick auf den Einsatzkontext ergeben die Befunde, dass insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern vom kollaborativen Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten profitieren.</p>



<p>Zudem zeigen Gestaltungsoptionen auf unterschiedlichsten Ebenen, wann <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> von der Unterst&uuml;tzung durch digitale Technologien profitieren kann: Besonders wirksam im Vergleich zeigte sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> unterst&uuml;tzt durch mobile digitale Ger&auml;te bei einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von <strong>vier Personen</strong>, bei einer vorwiegend <strong>homogenen</strong> Gruppenzusammensetzung (im Hinblick auf Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften und Leistungsvoraussetzungen), sowie bei einer Lernzeit, die weder besonders kurz (unter einer Woche) noch besonders lang (&uuml;ber vier Wochen) angesetzt war. Gr&ouml;&szlig;ere Effekte zeigten sich auch, wenn kollaborative Instruktionsans&auml;tze (z. B. Gruppenpuzzle, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a>) anstelle von kompetitiven Ans&auml;tzen (z. B: Gruppenrallye, Gruppenturnier) gew&auml;hlt wurden. Zudem waren individuelle Formen der Belohnung oder Benotung der Lernenden mit h&ouml;heren Effekten verbunden als die Belohnung von Gruppenleistungen. Ob das Klassenzimmer oder informelle Settings (Outdoor, Museum) gew&auml;hlt wurden, ergab keinen Unterschied.</p>


<h2 id="tablepress-20-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-20">Tabelle 1. Effekte nach unterschiedlichen Moderatorstufen.</h2>

<table id="tablepress-20" class="tablepress tablepress-id-20" aria-labelledby="tablepress-20-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></b></th><th class="column-2"><b>VERGLICHENE VARIANTEN/STUFEN</b></th><th class="column-3"><b>ANZAHL STUDIEN</b></th><th class="column-4"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i></b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Vergleichsbedingungen</b></td><td class="column-2">Individuelles Lernen</td><td class="column-3">31</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> ohne mobile digitale Technologie</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.47**</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kooperatives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel Sch&uuml;lerInnen in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kollaboratives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher erwachsene Lernende gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives Lernen und&hellip;" class="encyclopedia">Kooperatives Lernen</a> mit Desktop</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.20</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e</b></td><td class="column-2">Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.55***</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einstellung zum Lernen</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.52***</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Qualit&auml;t der Zusammenarbeit</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.42*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Grundschule</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.57***</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarschule</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.66***</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsene</td><td class="column-3">18</td><td class="column-4">0.38**</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.58**</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Fach</b></td><td class="column-2">Sprachen</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.41*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialwissenschaften</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.77***</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.89***</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Spezifische Fertigkeiten</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Berufliche F&auml;cher</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"><b>Gruppengr&ouml;&szlig;e</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.37*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">2 Personen</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">3 Personen</td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.49**</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">4 Personen</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.82***</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 4 Personen</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.64**</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">14</td><td class="column-4">0.49***</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"><b>Gruppen-<br>
zusammensetzung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.45***</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Homogen</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.80**</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Heterogen</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.56***</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Lehrmethode</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">Gemeinsames Lernen</a> (<i>LT: learning together</i>)</td><td class="column-3">29</td><td class="column-4">0.53***</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenturniere (<i>TGT: team game tournament</i>)</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a> <br>
(<i>GI: group investigation</i>)</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.56**</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenpuzzle (<i>Jigsaw</i>)</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.59**</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenrallye (<i>STAD: student teams achievement division</i>)</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.16 </td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Bis zu 1 Woche </td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 1 und 4 Wochen</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.87***</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 4 und 6 Wochen</td><td class="column-3">15</td><td class="column-4">0.34**</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 6 Wochen</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.33</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"><b>Lernort</b></td><td class="column-2">Klassenzimmer</td><td class="column-3">36</td><td class="column-4">0.51***</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Outdoor oder Museum</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehrere Lernorte</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.50**</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"><b>Belohnung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-41">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r individuelle Leistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-42">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r Gruppenleistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">-0.07</td>
</tr>
<tr class="row-43">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Belohnung individueller Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.58***</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>*<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 5% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; **<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; *** <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 0.1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich (<em>g</em> = 0.52). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der kollaborativ Lernenden mit mobilen Technologien bessere Ergebnisse als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erzielen (Vergleichsbedingungen siehe <em>Tabelle 1</em>). Dieser positive Effekt des kollaborativen Lernens mit technologischer Unterst&uuml;tzung zeigt sich &uuml;ber viele <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und drei verschiedene Erfolgskriterien hinweg als relativ stabil, was auf einen <strong>robusten Befund</strong> hindeutet. Zudem ist der Befund in Richtung und Gr&ouml;&szlig;e konform mit Ergebnissen zu kollaborativem Lernen ohne digitale Medien (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>).</p>



<p>Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist jedoch, dass die eingehenden Studien meist auf kleinen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, auf wenig verl&auml;sslichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und kaum auf standardisierten Messverfahren beruhen &ndash; h&auml;ufig auch auf Selbsteinsch&auml;tzungen von Sch&uuml;lerInnen. Die AutorInnen geben hierzu an, dass aufgrund der geringen Anzahl verf&uuml;gbarer Studien keine besonderen Anforderungen an die Qualit&auml;t der eingehenden Studien gestellt werden konnten. Aus der Forschung ist jedoch bekannt (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016), dass diese methodischen Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben.</p>



<p>Im Fall dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist daher insgesamt davon auszugehen, dass die methodischen Eigenschaften der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n dazu beitragen, dass die Effektivit&auml;t <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> wird. Zuk&uuml;nftige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die strengeren wissenschaftlichen Kriterien gen&uuml;gen, m&uuml;ssen zeigen wie belastbar diese Ergebnisse sind.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Darstellungen in allen drei Bereichen. Es werden gesonderte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n f&uuml;r unterschiedliche F&auml;cher (u.a. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Mathematik), Altersstufen (u.a. Sekundarstufe) sowie f&uuml;r die Erfolgskriterien Leistung, Einstellung und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit ausgegeben.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde eine Reihe relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei den meisten zeigten sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen lernwirksam sein kann. Die Anzahl der Studien f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen ist oftmals jedoch so gering, dass die Ergebnisse eher als <strong>vorl&auml;ufige Trends</strong> denn als belastbare Befunde gesehen werden k&ouml;nnen. Zudem wurden einige wichtige Einflussfaktoren nicht &uuml;berpr&uuml;ft: So wurde nicht untersucht, welchen Einfluss die Art der mobilen Technologie auf die Gr&ouml;&szlig;e der Effekte hat. Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Studien aus einem relativ langen Zeitraum mit gro&szlig;em technologischem Fortschritt integriert, ist davon auszugehen, dass die darin untersuchten Ger&auml;te und Anwendungsarten eine gro&szlig;e Heterogenit&auml;t aufweisen. Welchen Einfluss <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, Art der Messverfahren) auf die Befunde haben, wurde ebenfalls nicht &uuml;berpr&uuml;ft. Dies h&auml;tte wertvolle Hinweise auf die Belastbarkeit der vorliegenden Befunde geben k&ouml;nnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende Studie ist insofern wissenschaftlich bedeutsam, als es sich um die erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> handelt, die sich ganz auf die Frage nach der Effektivit&auml;t kollaborativen Lernens mit mobiler Technologie konzentriert. Sie liefert dadurch erste Befunde zur Lernwirksamkeit neuer Technologien und bietet einen <strong>Referenzpunkt</strong> f&uuml;r weitere Arbeiten in diesem Forschungsfeld.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche und Auswahl relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Jedoch h&auml;tten die AutorInnen bei der Datenanalyse und insbesondere bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nmerkmalen ihr Vorgehen deutlich <strong>transparenter</strong> beschreiben k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>F&uuml;r den Unterricht stehen immer mehr M&ouml;glichkeiten bereit, Lernprozesse und Lernergebnisse mithilfe mobiler digitaler Ger&auml;te zu unterst&uuml;tzen und zu verbessern. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> basiert gr&ouml;&szlig;tenteils auf Studien, die unter <strong>Realbedingungen</strong> im Klassenzimmer stattfanden. Sie enth&auml;lt viele Hinweise darauf, dass sich der Einsatz mobiler Ger&auml;te beim kollaborativen Lernen lohnen kann &ndash; gerade auch f&uuml;r die mathematisch-naturwissenschaftlichen F&auml;cher.</p>



<p>Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ <strong>am Anfang</strong> steht und gerade die neuesten Ger&auml;te und Applikationen kaum in verl&auml;sslichen Studien getestet wurden. Befunde wie die &Uuml;berlegenheit individueller Belohnung gegen&uuml;ber der Belohnung von Gruppenleistung, die sich bereits in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zu kollaborativem Lernen allgemein gezeigt haben (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>), sind folglich belastbarer als Befunde, die nur durch diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> und eine kleine Anzahl von Studien abgesichert sind.</p>



<p>Die Erwartung, dass eine optimale Nutzung der M&ouml;glichkeiten mobiler Ger&auml;te und ein f&ouml;rderliches Arrangement der Zusammenarbeit zu besseren Lernprozessen und Resultaten im Unterricht f&uuml;hrt, bleibt durch die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bestehen, kann aber durch sie <strong>nicht verl&auml;sslich</strong> belegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Sanchez &amp; Olivares (2011) illustriert einerseits die Umsetzung einer Lernumgebung, die auch Elemente des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten enth&auml;lt, andererseits aber auch den niedrigen <strong>methodischen Standard</strong> vieler Studien, die in diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> eingegangen sind. Die Studie wurde in Chile mit zehn achten Klassen aus f&uuml;nf verschiedenen Schulen (insgesamt 373 Sch&uuml;lerInnen) durchgef&uuml;hrt. Dabei nahm eine Klasse pro Schule jeweils am Programm der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> teil; eine andere Klasse bildete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die zum selben Themenbereich (Evolution) von derselben Lehrperson ohne besondere Ma&szlig;nahmen unterrichtet wurde.</p>



<p>Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> nahmen an 23 interaktiven Sessions zum Thema Evolution teil. In sieben dieser 23 Sessions spielten sie auf mobilen Ger&auml;ten insgesamt drei digitale Spiele (wovon jeweils ein Spiel im Zoo und eines im Museum stattfand) bei denen sie kooperieren mussten. Ein Spiel hatte zum Beispiel zum Ziel, gemeinsam mehrere Spezies zu h&ouml;heren Evolutionsstufen zu f&uuml;hren und dadurch die Bedingungen und den Ablauf biologischer Evolution zu verstehen. Die drei <strong>Spielaktivit&auml;ten</strong> repr&auml;sentieren in dieser Studie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten.</p>



<p>Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> sch&auml;tzten die Sch&uuml;lerInnen ihre Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten und ihre Kollaborationsf&auml;higkeiten ein. Beim Vergleich der beiden Gruppen zeigten sich zum Teil leicht h&ouml;here Mittelwerte bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Da f&uuml;r die beiden Gruppen keine Ausgangswerte vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> vorliegen, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass bereits vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> schon Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bestanden. Au&szlig;erdem nahmen die Sch&uuml;lerInnen an einer umfassenden <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> mit Museums- und Zoobesuch teil und benutzten nur zeitweise mobile digitale Ger&auml;te. So bleibt unklar, ob etwaige Effekte der Nutzung mobiler Ger&auml;te zugeschrieben werden k&ouml;nnen. Die festgestellten Unterschiede waren zudem sehr gering und beruhen auf Selbsteinsch&auml;tzungen der Sch&uuml;ler und nicht auf objektiven Tests.</p>



<p>Unter anderem aufgrund der genannten methodischen Schw&auml;chen kann aus diesem Ergebnis nicht geschlossen werden, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit digitalen Ger&auml;ten entsprechende F&auml;higkeiten effektiver f&ouml;rdert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>S&aacute;nchez, J., &amp; Olivares, R. (2011). Problem solving and collaboration using mobile <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Computers &amp; Education</em>, <em>57</em>, 1943&ndash;1952.</p>



<p>Sung, Y. T., Yang, J. M., &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. <em>Review of educational research, 87</em>(4), 768-805.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur Meta-Analyse von <a href="http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654317704307" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sung, Yang, &amp; Lee (2017)</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.644.9693&amp;rep=rep1&amp;type=pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&aacute;nchez &amp; Olivares (2011)</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Wiesbeck, A. B. &amp; CHU Research Group (2018). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> und mobile digitale Ger&auml;te: Eine wirksame Kombination? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 15.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099264_kollaboratives_lernen_und_mobile_digitale_gerate_eine_wirksame_kombination.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-15_Sung_2017_kollaboratives-Lernen_mobile-Gera%CC%88te.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/87fb1e12f8bf4f1eb9778da55d6d7489/1098980d4edb4d9a843b8f68b8b96a36/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul: Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/cad2d04bec024d36860762b338495220/2c7c58544e8f4380b6bfb35919bc5f6a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterrichtsvideo &bdquo;Erarbeitung der Funktionseigenschaften in Gruppen&ldquo;</a></li>
</ul>
</div>
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