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	<title>MINT &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Von Wettkämpfen zu Rollenspielen: Welche Gamification-Kategorien verbessern Lernergebnisse am meisten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielbasiertes Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[Spielelemente im Unterricht, wie z. B.&#160;&#160;Abzeichen sammeln oder Herausforderungen meistern, können Strategien sein, um das Engagement und das Lernen der SchülerInnen zu fördern. Aber wirkt Gamification wirklich? Welche Kombination von Gamification-Elementen sollten Lehrkräfte wählen, um das Lernen am effektivsten zu fördern? Hat das Fach, die Bildungsstufe oder die Dauer des Gamification-Einsatzes einen Einfluss auf den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Spielelemente im Unterricht, wie z. B.&nbsp;&nbsp;Abzeichen sammeln oder Herausforderungen meistern, k&ouml;nnen Strategien sein, um das Engagement und das Lernen der Sch&uuml;lerInnen zu f&ouml;rdern. Aber wirkt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> wirklich? Welche Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen sollten Lehrkr&auml;fte w&auml;hlen, um das Lernen am effektivsten zu f&ouml;rdern? Hat das Fach, die Bildungsstufe oder die Dauer des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Einsatzes einen Einfluss auf den Erfolg? Diese Fragen werden in der Meta-Analyse von Dai und Kollegen (2025) &bdquo;Gamified learning impact: A meta-analysis of game element combinations on students&lsquo; learning outcomes&ldquo; behandelt. Glauben Sie zu wissen, welche Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen am effektivsten ist? Werfen Sie einen Blick auf unsere Kurzreview, um es herauszufinden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Die Effekte auf die Lernergebnisse der Lernenden von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu &auml;hnlichen Lernaufgaben ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> und welche Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen das Lernpotenzial maximieren k&ouml;nnen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der K12 und Studierende<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> hatte insgesamt einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt auf die Lernergebnisse der Lernenden (<em>d</em>&nbsp;= 0.57)</li>



<li>Die Effekte f&uuml;r kognitive Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) waren etwas gr&ouml;&szlig;er als f&uuml;r kompetenzbasierte Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.55) und affektive Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.44)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Wirkung f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en festgestellt, die nur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente aus der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; verwendeten&nbsp;</li>



<li>Wenn jedoch zus&auml;tzlich zu den &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente der Kategorie &bdquo;Herausforderung&ldquo; implementiert wurden, zeigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Wirkung</li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zeigte in allen F&auml;chern einen positiven Effekt, jedoch waren die Effekte in den MINT-F&auml;chern <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in der Bildung beinhaltet die Verwendung von <strong>Spielelementen und -merkmalen</strong> wie Punkten, Ranglisten, Fantasiefiguren oder geheimnisvollen Themen zur <strong>F&ouml;rderung des Lernens</strong> und der Beteiligung der Lernenden im Unterricht (Landers, 2014). &Auml;hnlich wie beim&nbsp;spielbasierten Lernen, bei dem mehrere Spielfunktionen vollst&auml;ndig in ein eigenst&auml;ndiges Lernspiel integriert werden (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielbasiertes-lernen-und-motivation/">Kurzreview 3</a> zu DGBL von Wouters et al., 2013), werden bei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> ein oder mehrere <strong>Spielelemente</strong> flexibler <strong>in Nicht-Spielkontexte</strong> wie Lernaufgaben oder Sch&uuml;lerprojekte eingebunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Aspekt erleichtert die Gestaltung und Entwicklung im Vergleich zu einem kompletten Spiel. Dar&uuml;ber hinaus deuten fr&uuml;here Untersuchungen<a href="https://www.deepl.com/en/translator#_msocom_2" target="_blank" rel="noopener"></a>&nbsp;darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu traditionellen Ans&auml;tzen zu einem <strong>verbesserten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> </strong>f&uuml;hrt (siehe z. B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 30</a> zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> von Bai et al., 2020).&nbsp;Es ist jedoch noch unklar, wie sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> auf verschiedene Arten von<strong> Lernergebnissen </strong>auswirkt und welche <strong>Kombinationen</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen das Lernpotenzial maximieren. Ebenso ist unklar, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in verschiedenen <strong>Fachbereichen</strong>, <strong>Lernphasen</strong> oder bei unterschiedlicher <strong>Anwendungsdauer</strong> &auml;hnliche Vorteile bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dai und Kollegen (2025) untersucht die Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Vergleich zu traditionellem Lernen auf die <strong>kognitiven</strong> (z.B. Wissen, Wissenstransfer), <strong>kompetenzbezogenen</strong> (z.B. technische F&auml;higkeiten) und <strong>affektiven Ergebnisse</strong> (z.B. Einstellungen, &Uuml;berzeugungen) von <strong>Lernenden</strong>. Dabei wird genauer betrachtet, welche die effektivsten <strong>Kombinationen von Spielelementen</strong> f&uuml;r das Lernen sind und ob sich die Auswirkungen von Gamifizierung je nach Fachbereich, Lernphase oder Implementierungsdauer unterscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daf&uuml;r analysieren die AutorInnen 37 (quasi-)experimentellen Studien, die zwischen 2013 und 2023 ver&ouml;ffentlicht wurden und insgesamt <strong>182 Effektgr&ouml;&szlig;en</strong> berichteten. Die eingeschlossenen Studien mussten die Ergebnisse der Lernenden zwischen einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> ohne und einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen vergleichen, wobei ein oder mehrere Spielelemente in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> integriert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spielelemente in jeder der Studien wurden gem&auml;&szlig; dem Modell von <strong>Garris und Kollegen</strong> (2002) in <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien</strong> unterteilt:</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorie</strong></td><td><strong>Definitionen</strong></td><td><strong>Beispiele f&uuml;r Spielelemente</strong></td></tr><tr><td><strong>Regeln/Ziele</strong></td><td>Eine Reihe von Regeln f&uuml;r einen festen Kontext, die als Anleitungen f&uuml;r das Erreichen von (Lern-)Zielen und/oder Feedback zum Fortschritt dienen.</td><td>Punkte, Abzeichen, Fortschrittsbalken</td></tr><tr><td><strong>Herausforderung</strong></td><td>Aktivit&auml;ten, die &uuml;ber die aktuellen F&auml;higkeiten der Lernenden hinausgehen oder Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad.</td><td>Ranglisten, Wettk&auml;mpfe, progressive Schwierigkeitsgrade</td></tr><tr><td><strong>Fantasie</strong></td><td>Imagin&auml;re physische oder soziale Situationen, die in der Realit&auml;t nicht existieren.</td><td>Imagin&auml;rer Kontext und/oder imagin&auml;re Figuren, Fantasiethemen, Rollenspiel</td></tr><tr><td><strong>Geheimnis</strong></td><td>Unerwartete oder &uuml;berraschende Elemente, die gezielt die Neugier der Lernenden wecken, z.B. durch versteckte Inhalte oder Wendungen in der Handlung</td><td>Abenteuer-/Mystery-Handlung, &uuml;berraschende&nbsp;Wendungen, &bdquo;Geheime&ldquo; Level</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studien wurden dann in vier Gruppen eingeteilt, je nach <strong>Kombination</strong> der eingesetzten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur Regeln/Ziele (4 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung (18 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung + Fantasie (10 Studien)</li>



<li>Regeln/Ziele + Herausforderung + Geheimnis (5 Studien)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r jede Studie wurden au&szlig;erdem die <strong>Bildungsstufe</strong> (K-12 oder h&ouml;here Bildung), das <strong>Fachgebiet </strong>(Mathematik, Ingenieurwesen, Kunst und Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder andere) und die <strong>Dauer des Einsatzes</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> (von &bdquo;innerhalb eines Tages&ldquo; bis &bdquo;innerhalb eines Jahres&ldquo;) notiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigten, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> insgesamt einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt</strong> auf die <strong>Lernergebnisse</strong> hatte (<em>d</em>= 0.57) im Gegensatz zu &auml;hnlichen Lernaufgaben ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>. Die Effekte auf <strong>kognitive</strong> Ergebnisse (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) waren etwas <strong>gr&ouml;&szlig;er als</strong> auf <strong>kompetenzbasierte Ergebnisse</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.55) und <strong>affektive Ergebnisse</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.44).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wurden die Unterschiede bei den eingesetzten <strong>Spielelementen</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die ausschlie&szlig;lich auf &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; setzten, zeigten keine Wirkung. Wurden zus&auml;tzlich &bdquo;Herausforderungs&ldquo;-Elemente integriert, stieg der <strong>Effekt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> an</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.49). Die <strong>besten </strong>Ergebnisse erzielten <strong>Kombinationen aus drei verschiedenen Kategorien</strong>: &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo;, &bdquo;Herausforderung&ldquo; und &bdquo;Fantasie&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.50) bzw. &bdquo;Geheimnis&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.52). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen aus verschiedenen/mehreren Kategorien die Lernergebnisse deutlich verbessert hat, im Vergleich zum alleinigen Einsatz von Elementen der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe einer <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a></strong> stellten die AutorInnen fest, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Effekte je nach <strong>Fachgebiet </strong>und<strong> Dauer des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Einsatzes</strong> unterschieden, jedoch <strong>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede</strong> zwischen den <strong>Bildungsstufen</strong> aufwiesen. In Bezug auf das Fachgebiet hatte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> zwar in allen F&auml;chern einen <strong>positiven Effekt</strong>, jedoch waren die Effekte in den <strong>MINT-F&auml;chern</strong> (Mathematik:&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.58, Ingenieurwissenschaften:&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.50) <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;her. Die Dauer des Einsatzes zeigte <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Effekte</strong> f&uuml;r alle Zeitspannen mit Ausnahme von &bdquo;innerhalb einer Woche&ldquo;. Die gr&ouml;&szlig;ten Effekte wurden f&uuml;r &bdquo;innerhalb eines Tages&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.63) und &bdquo;innerhalb eines Jahres&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) und geringere Effekte f&uuml;r &bdquo;innerhalb eines halben Jahres&ldquo; (<em>d</em>&nbsp;= 0.39) gefunden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie von Hsiao und Kollegen (2023) untersuchte den Einsatz von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen zur F&ouml;rderung der <strong>Lernergebnisse</strong> in einem <strong>Programmierkurs</strong> f&uuml;r die 10. Klasse in Taiwan. Dabei entwickelten 132 Sch&uuml;lerInnen in einem <strong>12-w&ouml;chigen MINT-Projekt</strong> mit Hilfe praktischer Aktivit&auml;ten (z.B. Programmierung, physikalische Sensoren) ein &bdquo;Smart House&rdquo;. Ziel der Studie war es, die Auswirkungen verschiedener Lernstrategien f&uuml;r das Projekt zu vergleichen, indem die Sch&uuml;lerInnen in drei Gruppen eingeteilt wurden:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a></strong> arbeitete mit Hilfe einer <strong>6-stufigen Probleml&ouml;seaktivit&auml;t</strong> nach der traditionellen Lernmethode der Softwareentwicklung an dem Projekt. Dazu geh&ouml;rten Phasen wie Problemdefinition, Entwicklung und Testen des Endprodukts.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> f&uuml;hrte das Projekt mit der <strong>6E-Methode</strong> (ein ingenieurwissenschaftlichen Lernansatz mit sechs Phasen) durch. Zu der Projektkonzeption und -entwicklung dieser Strategie geh&ouml;rten beispielsweise Erkundung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a>ion und Bewertung, jedoch ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>zweite <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> arbeitete ebenfalls mit der <strong>6E-Methode</strong>, jedoch wurden jeder Phase <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente </strong>hinzugef&uuml;gt:&nbsp;Zu Beginn &uuml;bernahmen die Sch&uuml;lerInnen fiktive Rollen als Bauunternehmerteams (&bdquo;<strong>Fantasie&ldquo;</strong>). In den n&auml;chsten Phasen konnten die Teams gegeneinander antreten, indem sie Punkte f&uuml;r Quizze, Herausforderungen und soziales Verhalten (bspw. das Helfen anderer) sammelten (&bdquo;<strong>Regeln/Ziele&ldquo;, &bdquo;Herausforderung&ldquo;</strong>). Und zuletzt konnten die Teams eine Rangliste der Teamleistungen einsehen (&bdquo;<strong>Herausforderung&ldquo;</strong>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hsiao und Kollegen (2023) verglichen die drei Gruppen hinsichtlich <strong>kognitiver, kompetenzbezogener</strong> und <strong>affektiver </strong>Lernergebnisse. Sie stellten fest, dass die zweite experimentelle Gruppe, die das Projekt mit der 6E-Methode in Kombination mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> durchf&uuml;hrte, bei allen Ergebnissen die beste Leistung erzielte: Sie zeigte h&ouml;here <strong>kognitive Lerngewinne</strong> und bessere praktische Leistungen im Projekt gegen&uuml;ber der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> und im Vergleich zur ersten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Diese Studie zeigt, dass eine gezielte <strong>Kombination aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a></strong> zusammen mit der <strong>6E-Lernmethode</strong> den Sch&uuml;lerInnen helfen kann, &uuml;ber die traditionellen <strong>Probleml&ouml;sungsaktivit&auml;ten</strong> hinauszugehen und den MINT-Unterricht unterst&uuml;tzen kann.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> wurde ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&lsquo;s&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.57 gefunden. Ein Effekt dieser St&auml;rke bedeutet, dass circa 70% der Lernenden, die mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elementen lernten, eine h&ouml;here Lernleistung erbrachten als der Durchschnitt der Lernenden, die ohne solche Elemente lernten. Dieser Effekt <strong>repliziert fr&uuml;here Ergebnisse</strong> (<em>g</em>&nbsp;= 0.50) aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Bai und Kollegen (2020) (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>), was auf einen <strong>recht stabilen Effekt</strong> f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> hindeutet. Dai und Kollegen unterscheiden dar&uuml;ber hinaus zwischen kognitiven, kompetenzbasierten und affektiven Ergebnissen, wobei die kognitiven Effekte am gr&ouml;&szlig;ten waren (<em>d&nbsp;</em>= 0.61).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den verschiedenen Kombinationsm&ouml;glichkeiten der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente zeigte das <strong>Zusammenspiel von drei Kategorien</strong> die gr&ouml;&szlig;ten Effekte (&bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo; + &bdquo;Geheimnis&ldquo; oder &bdquo;Fantasie&ldquo;). Allerdings zeigte bereits die Kombination aus zwei Kategorien, n&auml;mlich &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo;, &auml;hnliche Effekte, w&auml;hrend die alleinige Umsetzung von &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; keinen Vorteil erkennen lie&szlig;. Dies legt nahe, dass Lehrkr&auml;fte mindestens die beiden Kategorien &bdquo;Regeln/Ziele&ldquo; + &bdquo;Herausforderung&ldquo; umsetzen sollten, um die Vorteile der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> nutzen zu k&ouml;nnen.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-theme-font:minor-latin;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-kerning:0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ligatures:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@page WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{size:612.0pt 792.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-header-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-footer-margin:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-paper-source:0;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordSection1;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> /* List Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> @list l0&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-list-id:716855941;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-type:hybrid;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list-template-ids:1362939742 -15141082 255785526 67567621 67567617 67567619 67567621 67567617 67567619 67567621;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-style-link:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level2&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:–;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri Light",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list l0:level3&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-level-number-format:bullet;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-text:;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-tab-stop:none;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-level-number-position:left;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:-18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:Wingdings;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>@list 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<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden drei <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abhaengige-variable-av/" target="_self" title="Eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2: Das Experiment" class="encyclopedia">abh&auml;ngige Variable</a>n berichtet: kognitive, kompetenzbasierte und affektive Lernergebnisse. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> wurden zus&auml;tzlich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Effekte f&uuml;r verschiedene F&auml;cher, Bildungsstufen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer untersucht:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei zeigte sich, dass die <strong>Effekte</strong> je nach Fach variierten und in den MINT-F&auml;chern (Mathematik und Ingenieurwesen) gr&ouml;&szlig;er waren. In Bezug auf die Bildungsstufe unterschied die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zwischen den Auswirkungen auf Sch&uuml;lerInnen der <strong>Klassenstufen K-12 und Studierende</strong> im Hochschulbereich und stellte f&uuml;r beide Gruppen &auml;hnliche Auswirkungen fest. Die AutorInnen unterschieden jedoch nicht weiter zwischen <strong>Grundschul- und Sekundarsch&uuml;lerInnen</strong>, sodass keine Schlussfolgerungen zu diesen Gruppen gezogen werden k&ouml;nnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer wurde in f&uuml;nf Bereiche</strong> unterteilt: innerhalb eines Tages, innerhalb einer Woche, innerhalb eines Monats, innerhalb eines halben Jahres und innerhalb eines Jahres. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> zeigt, dass die Auswirkungen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> am gr&ouml;&szlig;ten sind, wenn sie einen Tag lang (<em>d</em>&nbsp;= 0.63) oder ein Jahr lang (<em>d</em>&nbsp;= 0.61) umgesetzt wird. Dai und Kollegen vermuten, dass die kurzfristigen Effekte auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/neuigkeitseffekt/" target="_self" title="Dieser Effekt kann eintreten, wenn eine&nbsp;Methode&nbsp;&uuml;ber ein neues Medium erfolgt. Die wahrgenommene Neuheit des Mediums (z. B. neue Technologie) kann die Aufmerksamkeit und den Einsatz der&nbsp;Lernenden&nbsp;erh&ouml;hen und zu einer vor&uuml;bergehenden Steigerung der kognitiven und/oder motivational-affektiven&nbsp;Lernergebnisse f&uuml;hren. Sobald sich die&nbsp;Lernenden&nbsp;jedoch an das neue Medium gew&ouml;hnt haben, bleiben diese anf&auml;nglichen Ergebnisse nicht bestehen." class="encyclopedia">Neuigkeitseffekt</a></strong> zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein k&ouml;nnten, w&auml;hrend <strong>l&auml;ngere Einsatzdauern</strong> m&ouml;glicherweise ti<strong>eferes Lernen</strong> f&ouml;rdern.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf die Verallgemeinerbarkeit zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <strong>positive Effekte</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;r mehrere Lernergebnisse, &uuml;ber verschiedene Fachbereiche hinweg und w&auml;hrend der <strong>gesamten Schul- und Universit&auml;tslaufbahn</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> im Gegensatz zu keinen Elementen waren bei allen drei Lernergebnissen positiv. Dar&uuml;ber hinaus ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &auml;hnliche Auswirkungen f&uuml;r die K-12- und die Hochschulbildung, was darauf hindeutet, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in allen Lernphasen positive Ergebnisse f&ouml;rdern kann. Obwohl <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in den <strong>MINT-F&auml;chern</strong> gr&ouml;&szlig;ere Auswirkungen zeigte, stellten die Autoren <strong>positive Auswirkungen</strong> f&uuml;r alle F&auml;cher fest, was f&uuml;r ihre Verallgemeinerbarkeit spricht. In Bezug auf die Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Effekte </strong>f&uuml;r alle Kombinationen von zwei oder mehr Kategorien. Dies deutet auf die <strong>Verallgemeinerbarkeit der Wirksamkeit</strong> hin, wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> &uuml;ber die Umsetzung von &bdquo;Regeln/Zielen&ldquo; hinausgeht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchte jedoch nicht die Auswirkungen unterschiedlicher Arten der Messung von Lernergebnissen oder kultureller Einfl&uuml;sse. Bai und Kollegen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>)&nbsp;fanden keine Auswirkungen methodischer Faktoren, stellten jedoch fest, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> in Studien aus Asien deutlich gr&ouml;&szlig;ere Effekte hatte.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie &auml;hnliche Ergebnisse aus <strong>fr&uuml;heren Studien repliziert</strong> und dar&uuml;ber hinaus einen theoretisch fundierten Ansatz zur Analyse von <strong>Kombinationen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien</strong> verfolgt. Sie best&auml;tigt nicht nur den von Bai und Kollegen (2020) (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/spielbasiertes-lernen/spielend-zum-lernerfolg-koennen-digitale-spielelemente-die-leistung-im-unterricht-foerdern/">KR 30</a>) berichteten Haupteffekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, sondern unterscheidet zudem zwischen <strong>kognitiven, kompetenzbezogenen</strong> und <strong>affektiven</strong> Lernergebnissen. Diese Ergebnisse spiegeln &auml;hnliche metaanalytische Befunde wider, die darauf hindeuten, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf kognitive Ergebnisse und weniger auf affektive Ergebnisse hat (z. B. Sailer &amp; Homner, 2019).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist die <strong>theoretisch fundierte Kategorisierung</strong> der eingesetzten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente: Anhand des Modells von Garris et al. (2002) werden die Elemente nach ihrer Funktion geordnet. Zudem werden die verschiedenen Kombinationsm&ouml;glichkeiten genauer betrachtet. Dieser Ansatz liefert Impulse f&uuml;r die <strong>Weiterentwicklung</strong> theoretischer Modelle.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Darstellung des methodischen Vorgehens entspricht nur zum Teil den Kriterien <strong>g&auml;ngiger Anforderungskataloge</strong> (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Transparenz der Berichterstattung zur Datenextraktion und statistischen Analyse wird nur teilweise detailliert dargestellt. Beispielsweise werden die Merkmale der Kontrollbedingung nicht explizit dokumentiert. Dar&uuml;ber hinaus fehlen in der Studie Informationen zu den statistischen Verfahren f&uuml;r die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dai und Kollegen (2025) weitere Hinweise f&uuml;r die <strong>positiven Auswirkungen</strong> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>, insbesondere auf kognitive Lernergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AutorInnen stellten fest, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> vor allem dann wirksam ist, wenn verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Elemente sinnvoll kombiniert werden. Elemente der Kategorie &bdquo;Regeln/Ziele&rdquo;, wie Punkte, Abzeichen und Fortschrittsbalken, k&ouml;nnen den Sch&uuml;lerInnen zwar Feedback geben, reichen aber m&ouml;glicherweise nicht aus, um<strong> tieferes Lernen</strong> zu f&ouml;rdern. Wird zus&auml;tzlich der Schwierigkeitsgrad gesteigert oder ein Wettbewerbselement hinzugef&uuml;gt (&bdquo;Herausforderungen&rdquo;), kann das kognitive Engagement steigen. Eine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Sailer und Homner (2019) zeigte beispielweise die gr&ouml;&szlig;ten Effekte f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> mit <strong>kollaborativen Wettbewerb</strong> (z.B. Teams gegen Teams). Dar&uuml;ber hinaus kann das Hinzuf&uuml;gen <strong>fantasievoller Rollenspiele</strong> oder<strong> &uuml;berraschender Handlungselemente</strong> (&bdquo;Fantasie&ldquo;, &bdquo;Geheimnis&ldquo;) emotionale Beteiligung oder Neugier f&ouml;rdern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie zeigte zudem, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> besonders f&uuml;r stark strukturierte Bereiche wie Mathematik und Ingenieurwesen von Vorteil zu sein scheint. Dabei war der Einsatz sowohl bei Sch&uuml;lerInnen als auch bei Studierenden hilfreich &ndash; allerdings sollten die Elemente an das <strong>kognitive Niveau der Lernenden </strong>angepasst sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist auch: Die Wirksamkeit kann sich im Laufe der Zeit ver&auml;ndern. Die AutorInnen vermuten, dass die Auswirkungen zun&auml;chst mit einer <strong>starken (kurzlebigen) extrinsichen Motivation</strong> beginnen, die jedoch bald nachl&auml;sst. Wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> aber &uuml;ber <strong>einen Zeitraum von einem Jahr</strong> eingesetzt wird, f&ouml;rdert ein allm&auml;hliches, tieferes Lernen vermutlich eine <strong>nachhaltigere intrinsische Motivation</strong>, was wiederum zu gr&ouml;&szlig;eren Auswirkungen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a> f&uuml;hrt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses.&nbsp;<em>Review of Educational Research</em>, 82(4), 436-476&nbsp;<a href="https://doi.org/10.3102/0034654312458162" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.3102/0034654312458162</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bai, S., Hew, K. F., &amp; Huang, B. (2020). Does <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> improve student learning outcome? Evidence from a meta-analysis and synthesis of qualitative data in educational contexts.&nbsp;<em>Educational Research Review</em>,&nbsp;<em>30</em>, 100322. <a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2020.100322</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dai, W. A., Xu, W., &amp; Xing, Q. W. (2025). Gamified learning impact: a meta-analysis of game element combinations on students&rsquo; learning outcomes.&nbsp;<em>Educational Technology Research and Development</em>, 1-27.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s11423-025-10493-y" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s11423-025-10493-y</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Garris, R., Ahlers, R., &amp; Driskell, J. E. (2002). Games, motivation, and learning: A research and practice model.&nbsp;<em>Simulation &amp; Gaming, 33</em>(4), 441&ndash;467. <a href="https://doi.org/10.1177/1046878102238607" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/1046878102238607</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Landers, R. N. (2014). Developing a theory of gamified learning: Linking <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/" target="_self" title="Dt. Spiel mit ernsthaftem (Lern-)Ziel. In der Regel digitale Spiele, die nicht in erster Linie zur Unterhaltung der Spielenden eingesetzt werden, sondern f&uuml;r Zielsetzungen in Bereichen wie Training, Bildung und &ouml;ffentliche Gesundheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote?" class="encyclopedia">serious games</a> and <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> of learning.&nbsp;<em>Simulation &amp; Gaming</em>,&nbsp;<em>45</em>(6), 752-768. <a href="https://doi.org/10.1177/1046878114563660" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/1046878114563660</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span lang="EN-US" style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-size: 12pt; white-space: normal; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">Sailer, M., &amp; Homner, L. (2019). The <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">gamification</a> of learning: A meta-analysis.</span><i style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); white-space: normal;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">&nbsp;Educational Psychology Review</span></i><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-size: 12pt; white-space: normal; line-height: 18.4px; font-family: Arial, sans-serif;">.&nbsp;</span><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); white-space: normal; font-size: 11pt; line-height: 16.866667px; font-family: Arial, sans-serif;"><a style="color: purple;" href="https://doi.org/10.1007/s10648-019-09498-w" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-size: 12pt; line-height: 18.4px;">https://doi.org/10.1007/s10648-019-09498-w</span></a></span><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11423-025-10493-y" target="_blank" rel="noopener">Dai et al., 2025&nbsp;</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noopener">Hsiao et al., 2023</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Farrell, M., Arvaneh, B., Reinwarth, F. &amp; CHU Research Group (2025). Von Wettk&auml;mpfen zu Rollenspielen: Welche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gamification/" target="_self" title="Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten. Derartige Spielelemente k&ouml;nnen digital oder analog sein. Hierzu z&auml;hlen beispielsweise Abzeichen (s.g. Badges), Wettbewerbsysteme oder Rankings. Siehe auch: Game-based Learning Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern? Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Lernen mit digitalen&hellip;" class="encyclopedia">Gamification</a>-Kategorien verbessern Lernergebnisse am meisten?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 37.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Report.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/10/KR37_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools Lernerfolg, Motivation und selbstreguliertes Lernen beeinflussen können.</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/selbstreguliertes-lernen/selbst-monitoring-im-unterricht-wie-tools-lernerfolg-motivation-und-selbstreguliertes-lernen-beeinflussen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstregulation]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=7149</guid>

					<description><![CDATA[Selbst-Monitoring – oder auch Monitoring – ist eine wichtige Kompetenz, die SchülerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&#160;Die Metaanalyse von Dignath et al. (2023) „Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&#160;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring“, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbstüberwachung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Selbst-Monitoring &ndash; oder auch Monitoring &ndash; ist eine wichtige Kompetenz, die Sch&uuml;lerInnen helfen kann, ihren Lernprozess selbst zu regulieren und Lernziele anzupassen.&nbsp;Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) &bdquo;Let learners monitor the learning content and their learning behavior!&nbsp;A meta-analysis on the effectiveness of tools to foster monitoring&ldquo;, untersucht die Wirksamkeit von Monitoring-Tools, die die Selbst&uuml;berwachung von Lernprozessen und -inhalten f&ouml;rdern. Ziel der Analyse war es zu kl&auml;ren, wie diese Tools den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, die Selbstregulation und die Motivation der Lernenden beeinflussen. Es wurde betrachtet, welche Faktoren wie Feedback, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer und Alter einen Einfluss auf die Wirksamkeit dieser Tools haben. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Gestaltung und den gezielten Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht und unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, um die Wirksamkeit von Tools zu maximieren.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekt von Monitoring-Tools auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: 3.492 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Gesamteffekt von Monitoring Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiver Effekt auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.42), Motivation (<em>d&nbsp;</em>= 0.17) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> (<em>d&nbsp;</em>= 0.19)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Metakognitive Monitoring-Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachen, haben einen gr&ouml;&szlig;eren positiven Einfluss auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> als Tools, die nur das Lernverhalten &uuml;berwachen.&nbsp;</li>



<li>Zus&auml;tzliches Feedback durch die Lehrkraft kann die Wirksamkeit der Tools weiter verst&auml;rken.</li>



<li>K&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (weniger als 8 Wochen) f&uuml;hrten zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;eren positiven Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>.</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a><strong> (SRL)</strong> ist ein Kernbereich vieler aktueller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a> und Schulcurricula. Es spielt eine zentrale Rolle f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, da es den Lernenden erm&ouml;glicht, ihren Lernprozess aktiv zu steuern und anzupassen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist das <strong>Monitoring</strong>, das w&auml;hrend der Lernhandlung stattfindet und sowohl die <strong>kognitive</strong> als auch die <strong>metakognitive</strong> &Uuml;berwachung des Lernens umfasst. Der positive Effekt von Selbst-Monitoring auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> konnte bereits in einigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n festgestellt werden (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren wurden zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt, um das Monitoring durch den Einsatz von <strong>Tools</strong> wie Lerntageb&uuml;cher, Rubriken (z. B. Bewertungsskalen) oder Portfolios zu f&ouml;rdern. Diese Tools sollen die Selbstregulation und die Leistung der Lernenden verbessern. Trotz ihres weit verbreiteten Einsatzes gibt es bisher jedoch wenig eindeutige empirische Belege daf&uuml;r, welche Tools am effektivsten sind und unter welchen Bedingungen sie den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen bringen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geht genau diesen Fragen nach und untersucht, wie verschiedene Tools das Monitoring und die damit verbundenen <strong>Lernprozesse</strong> beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) untersuchte die Wirksamkeit von Tools, die das Monitoring von <strong>Lerninhalten und -prozessen</strong> unterst&uuml;tzen. Ziel der Studie war es zu kl&auml;ren, wie sich diese Tools auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, die <strong>Selbstregulation</strong> und die <strong>Motivation</strong> der Lernenden auswirken und welche Faktoren (z.B. Feedback, Art des Monitoring) die Wirksamkeit dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en moderieren. Es wurden nur Studien ber&uuml;cksichtigt, die ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/prae-post-vergleich/" target="_self" title="Forschungsdesign, das Ergebnisse beispielsweise eines Leistungstests von Sch&uuml;lerInnen vor und nach einer Intervention oder Lerneinheit miteinander vergleicht, um ihre Effektivit&auml;t zu bewerten. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirksam ist Flipped Classroom? Erste wissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r die Sekundarstufe" class="encyclopedia">Pr&auml;-Post-Design</a></strong> mit einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> verwendeten, so dass die Hauptergebnisse der Analyse auf dem Vergleich der Lernergebnisse zwischen Lernenden, die mit <strong>Monitoring-Tools</strong> arbeiteten, und Lernenden basieren, die keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> erhielten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse umfasste 32 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstudien mit 3.492 Teilnehmenden zwischen 9 und 26 Jahren, die den Einsatz von Monitoring-Tools in verschiedenen Bildungsbereichen untersuchten. Zudem wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durchgef&uuml;hrt, um zu ermitteln, welche Faktoren wie <strong>Feedback</strong> und <strong>Art des Monitorings</strong> die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n beeinflussten. Hierf&uuml;r wurden f&uuml;nf zentrale Merkmale der Implementierung von Monitoring-Tools identifiziert, die deren Wirksamkeit beeinflussen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Art des Monitorings.</strong>&nbsp;Es wurden drei Arten von Monitoring unterschieden:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Kognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;bezieht sich auf die &Uuml;berwachung der Lerninhalte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Lernenden den Lerninhalt verstanden haben und ob sie die richtigen L&ouml;sungen oder Antworten gefunden haben (z.B. Quiz, Test).&nbsp;</span></li>



<li><strong style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">Metakognitives Monitoring</strong><span style="font-family: var(--theme-font-family); font-size: var(--theme-font-size); font-style: var(--theme-font-style, inherit); letter-spacing: var(--theme-letter-spacing); text-transform: var(--theme-text-transform); text-decoration: var(--theme-text-decoration);">&nbsp;zielt darauf ab, die Lernenden zur Reflexion &uuml;ber ihre Lernprozesse und -strategien anzuregen. Die Lernenden sollen nicht nur wissen, was sie lernen, sondern auch wie sie lernen und ob ihre Lernmethoden effektiv sind (z.B. Lerntagebuch).</span></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Indirekte Stimulation&nbsp;</strong>im Monitoring erfolgt, indem die Lernenden ermutigt werden, Artefakte ihrer Arbeit zu sammeln und f&uuml;r die Reflexion zu nutzen (z.B. in Portfolios). Anstatt den Lernprozess direkt zu &uuml;berwachen, wird den Lernenden die M&ouml;glichkeit gegeben, Beweise f&uuml;r ihre Arbeit zu sammeln, die sp&auml;ter f&uuml;r die Selbstbewertung und Reflexion verwendet werden k&ouml;nnen.</li>



<li><strong>Fokus des Tools.</strong>&nbsp;Es wurde untersucht, ob der Schwerpunkt des Tools auf dem (1) Lerninhalt (<em>kognitiv</em>), dem (2) Lernprozesse (<em>metakognitiv</em>) oder (3) beidem liegt. Der Lerninhalt bezieht sich auf die Themen oder Konzepte, die gelernt werden (z.B. durch Tests), w&auml;hrend das Lernverhalten die Art und Weise betrifft, wie die Lernenden ihre Aufgaben &uuml;berwachen (z.B. Lerntagebuch).&nbsp;</li>



<li><strong>Feedback durch Lehrkr&auml;fte.</strong>&nbsp;Hier wurde ber&uuml;cksichtigt, ob die Lernenden von der Lehrkraft ein Feedback zu ihren Monitoring-Ergebnissen erhalten haben.</li>



<li><strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>.</strong>&nbsp;Die L&auml;nge der Zeit, in der die Monitoring-Tools eingesetzt wurden, wobei darauf geachtet wurde, dass das Tool mindestens dreimal eingesetzt wurde.</li>



<li><strong>Alter der Teilnehmenden.</strong>&nbsp;Die Altersspanne der Lernenden befand sich vom Grundschul- bis zum Erwachsenenalter.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Merkmale werden als wesentliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en f&uuml;r den Erfolg von Monitoring-Tools angesehen und liefern wichtige Hinweise f&uuml;r deren <strong>zielgerichteten Einsatz</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Dignath et al. (2023)&nbsp;ein <strong>Gesamteffekt</strong> von&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.27 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.12 bis&nbsp;<em>d</em>&nbsp;= 0.42).&nbsp;Die Ergebnisse&nbsp;zeigten zudem, dass Monitoring-Tools den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42) hatten. Dies best&auml;tigte auch den &bdquo;<strong>Reaktivit&auml;tseffekt</strong>&ldquo; nach Zimmerman (2002), welcher aussagt, dass Lernende, die ihr eigenes Lernen &uuml;berwachen und reflektieren, in der Regel bessere Lernergebnisse erzielen. Der Einfluss auf die <strong>Selbstregulation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) war dagegen geringer.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dar&uuml;ber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass der <strong>Fokus des Tools</strong> einen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit hat: Tools, die sowohl den Lerninhalt als auch das Lernverhalten &uuml;berwachten, f&uuml;hrten zu gr&ouml;&szlig;eren <strong>positiven Effekten</strong>. Metakognitive Monitoring-Tools, die den Lernenden nicht nur dabei helfen, ihr Lernen zu &uuml;berwachen, sondern sie auch dazu anregen, &uuml;ber ihre Lernstrategien nachzudenken, erzielten die besten Ergebnisse. Diese <strong>metakognitive Reflexion</strong> erm&ouml;glichte es den Lernenden, ihre Lernprozesse anzupassen und Fehler fr&uuml;hzeitig zu erkennen. Das f&uuml;hrte zu einer nachhaltigen Verbesserung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Faktoren, die die Wirksamkeit beeinflussten, waren die <strong>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> und das <strong>Feedback</strong>, das die Lernenden von ihren Lehrkr&auml;ften erhielten. Es wurde festgestellt, dass k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere positive Auswirkungen auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> hatten. Das Feedback der Lehrkr&auml;fte, insbesondere wenn es regelm&auml;&szlig;ig und gezielt auf die Ergebnisse des Monitorings einging, erreichte keine statistische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a>, zeigte aber einen positiven Trend. Es half den Lernenden, ihre <strong>Lernstrategien</strong> zu verbessern und den Lernprozess anzupassen. Schlie&szlig;lich ergab die Analyse keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Alterseffekte, was darauf hindeutet, dass die Wirksamkeit der Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant ist. Die Ergebnisse verdeutlichen die Heterogenit&auml;t der Befunde. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer genaueren Betrachtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, die den Erfolg des Einsatzes von Monitoring-Tools beeinflussen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Klassifizierung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) kam die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;<strong>positiven</strong>&nbsp;Gesamteffekt von Monitoring-Tools im Unterricht (<em>d</em>&nbsp;= 0.27). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 61% der Sch&uuml;lerInnen, die Monitoring-Tools im Unterricht eingesetzt haben, <strong>h&ouml;here Lernleistungen</strong> zeigten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsgruppen. Am st&auml;rksten zeigte sich der Effekt beim <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.42). Im Vergleich dazu fielen die Effekte auf das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.19) und die <strong>Motivation</strong> (<em>d</em>&nbsp;= 0.17) geringer aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gefundenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zeigen &Auml;hnlichkeiten mit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Guzman et al., 2017; Yan et al., 2021). Dies st&uuml;tzt die&nbsp;<strong>Belastbarkeit</strong>&nbsp;der Befunde.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>span.KommentartextZchn&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:"Kommentartext Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpMiddle, li.AufzhlungslisteCxSpMiddle, div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpLast, li.AufzhlungslisteCxSpLast, div.AufzhlungslisteCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpLast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> differenziert in drei verschiedene Lerndimensionen: <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">Selbstreguliertes Lernen</a></strong> und <strong>Motivation</strong>. Die Effekte wurden zudem in Abh&auml;ngigkeit folgender <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en berichtet: (a) Art des Monitorings, (b) Fokus des Tools, (c) Feedback durch die Lehrkraft, (d) Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und (e) Alter der Teilnehmenden. Der Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en wurde dabei sowohl getrennt f&uuml;r die drei Lernleistungen &ndash; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> und Motivation &ndash; als auch auf die <strong>gesamte Lernleistung</strong> dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Alter h&auml;tte die Ber&uuml;cksichtigung der <strong>Klassenstufen</strong> eine zus&auml;tzliche Differenzierung erm&ouml;glichen k&ouml;nnen. Auch eine Differenzierung der <strong>Fachbereiche</strong> wurde in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht vorgenommen. Demnach kann nicht dargestellt werden, ob der Einsatz von Monitoring-Tools beispielsweise im Mathematikunterricht zu unterschiedlichen <strong>Lernleistungen</strong> f&uuml;hrt als im Sprachenunterricht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der insgesamt positive Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt, dass der Einsatz von Monitoring-Tools das Lernen im Allgemeinen f&ouml;rdert. Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gelangten dar&uuml;ber hinaus zu dem Ergebnis, dass es eine erhebliche Heterogenit&auml;t zwischen den Studien aufgrund unterschiedlicher <strong>Studienmerkmalen </strong>besteht. Um diese Unterschiede genauer zu erfassen und die Gr&uuml;nde f&uuml;r die beobachtete Heterogenit&auml;t zu entschl&uuml;sseln, wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>-Analysen durchgef&uuml;hrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde festgestellt, dass die <strong>Effekte</strong> in Abh&auml;ngigkeit von der Art des Monitorings, dem Fokus des Tools auf Lerninhalte und Lernverhalten, sowie der Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> <strong>variierten</strong>. Dem gegen&uuml;ber zeigten sich die gefundenen Effekte einheitlich in Bezug auf das Alter der Teilnehmenden. Auch f&uuml;r externes <strong>Feedback</strong> durch die Lehrkraft fanden sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist jedoch zu beachten, dass andere Aspekte des Lernkontexts (z. B. Klassenstufe, Fachbereiche) sowie unterschiedliche methodische Merkmale (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>) nicht als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en ber&uuml;cksichtigt wurden. In Anbetracht dessen kann keine Aussage &uuml;ber die <strong>Generalisierbarkeit</strong> dieser Aspekte getroffen werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert die erste quantitative Zusammenfassung der Wirksamkeitsforschung &uuml;ber den Einsatz von Monitoring-Tools im Unterricht auf die<strong> Lernergebnisse</strong>. Die AutorInnen leisten somit einen wertvollen Beitrag zum Verst&auml;ndnis von Tools zur F&ouml;rderung des Monitorings in der Schul- und Hochschulbildung. Dabei stellen sie dar, wie diese<strong> Tools</strong> am effektivsten eingesetzt werden k&ouml;nnen, um den<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong>, das <strong>selbstregulierte Lernen</strong> und die <strong>Motivation</strong> zu f&ouml;rdern.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht in hohem Ma&szlig;e den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtpunktzahl der Qualit&auml;tsbewertung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist&nbsp;<strong>sehr hoch&nbsp;</strong>einzuordnen. Dies l&auml;sst den Schluss zu, dass die <strong>Suche</strong> nach relevanten Studien, die <strong>Selektion</strong> der Studien, die <strong>Erfassung</strong> relevanter Elemente und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n sowie das <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>sschema</strong> transparent dargestellt wurden. Die statistischen Analysen wurden ausf&uuml;hrlich beschrieben und durchgef&uuml;hrt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Suche nach relevanten Studien ausschlie&szlig;lich auf Datenbanken beschr&auml;nkt wurde. Folglich k&ouml;nnten m&ouml;gliche relevante Studien nicht ber&uuml;cksichtigt worden sein. Zus&auml;tzliche Suchstrategien, wie die Recherche in den Inhaltsverzeichnissen relevanter Fachzeitschriften, k&ouml;nnten die Ergebnisse erweitern und pr&auml;zisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Dignath et al. (2023) zeigt, dass Monitoring-Tools, die sowohl den <strong>Lerninhalt</strong> als auch das <strong>Lernverhalten</strong> &uuml;berwachen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Effekte auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> haben. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die metakognitive Reflexion anregen, sind besonders effektiv, da sie den Lernenden helfen, ihre <strong>Lernstrategien</strong> aktiv zu steuern und anzupassen (siehe Beispielstudie). Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Hinweise f&uuml;r die Praxis, insbesondere im Kontext des <strong>MINT-Unterrichts</strong>, in dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> eine <strong>Schl&uuml;sselkompetenz</strong> f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> darstellen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den praktischen Implikationen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geh&ouml;rt die Empfehlung, <strong>metakognitive Monitoring-Tools</strong> gezielt im Unterricht einzusetzen, insbesondere solche, die es den Lernenden erm&ouml;glichen, ihr Lernen aktiv zu reflektieren und zu steuern. Lehrkr&auml;fte sollten den Lernenden regelm&auml;&szlig;ig <strong>Feedback</strong> zu ihren Monitoring-Ergebnissen geben und ihnen die M&ouml;glichkeit bieten, ihre Lernprozesse zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu verbessern. Dar&uuml;ber hinaus zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass <strong>k&uuml;rzere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en</strong> in der Regel effektiver sind, was darauf hindeutet, dass gezielte, aber kurze Phasen des Monitorings mit klarer und regelm&auml;&szlig;iger R&uuml;ckmeldung besonders geeignet sind, den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu f&ouml;rdern. Au&szlig;erdem wurde festgestellt, dass die Wirksamkeit der Monitoring-Tools &uuml;ber verschiedene <strong>Altersgruppen</strong> hinweg relativ konstant bleibt. Dies unterstreicht ihre Vielseitigkeit f&uuml;r den Einsatz in unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Bildungsbereichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie von Schmitz und Perels (2011) zielte auf die Verbesserung des <strong>Mathematiklernens</strong> und der <strong>Selbstregulation</strong> im Allgemeinen. Um das t&auml;gliche selbstregulierte Verhalten w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben zu unterst&uuml;tzen, verwendeten die AutorInnen standardisierte <strong>Lerntageb&uuml;cher </strong>als Monitoring-Tool (<strong>Fokus</strong> des Tools auf Lernprozesse).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie wurde mit 195 Sch&uuml;lerInnen der 8. Klasse aus drei verschiedenen Gymnasien durchgef&uuml;hrt. In der <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a></strong> nahmen 95 Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber einen Zeitraum von 49 Tagen (insgesamt 7 Wochen) an der Tagebuch<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a> teil, w&auml;hrend die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a></strong> lediglich an den Pr&auml;- und Posttests teilnahm. Pr&auml;- und Posttest bestanden jeweils aus einem <strong>Fragebogen</strong> zur Selbstregulation und einem Mathematiktest. Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> f&uuml;llten t&auml;glich vor und nach den Hausaufgaben ihr <strong>Lerntagebuch</strong> aus. Dieses bestand aus einem allgemeinen Teil zur Selbstregulation, der t&auml;glich ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Warum lernst du heute nicht?&ldquo;), und einem mathematikbezogenen Teil, der nur an Tagen mit Mathematikhausaufgaben ausgef&uuml;llt wurde (z.B. &bdquo;Wie gehst du heute&nbsp;<strong>exakt</strong>&nbsp;vor?&ldquo;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass sich die Selbstregulation und die Mathematikleistung der Sch&uuml;lerInnen in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> im Vergleich zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> verbesserten</strong>. Dies deutet darauf hin, dass der Einsatz von Lerntageb&uuml;chern w&auml;hrend der Mathematikhausaufgaben einen positiven Einfluss auf das<strong> Lernen</strong> und die <strong>Selbstregulation</strong> haben kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dignath, C., van Ewijk, R., Perels, F. &amp; Fabriz, S. (2023). Let Learners Monitor the Learning Content and Their Learning Behavior! A Meta-analysis on the Effectiveness of Tools to Foster Monitoring.&nbsp;<em>Educational Psychology Review</em>,&nbsp;<em>35</em>(2).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Guzman, G., Goldberg, T. S. &amp; Swanson, H. L. (2017). A meta-analysis of <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">self-monitoring</a> on reading performance of K&ndash;12 students.&nbsp;<em>School Psychology Quarterly, 33</em>(1), 160&ndash;168.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1037/spq0000199" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1037/spq0000199</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schmitz, B. &amp; Perels, F. (2011). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-monitoring</a> of self-regulation during math homework behaviour using standardized diaries.&nbsp;<em>Metacognition and Learning, 6</em>(3), 255-273.&nbsp;<a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Yan, Z., Wang, X., Boud, D. &amp; Lao, H. (2021). The effect of self-assessment on academic performance and the role of explicitness: a meta-analysis.&nbsp;<em>Assessment &amp; Evaluation in Higher Education</em>, 48(1), 1&ndash;15.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/02602938.2021.2012644</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zimmerman, B. J. (2002). Becoming a self-regulated learner: An overview.&nbsp;<em>Theory into Practice, 41</em>(2), 64&ndash;70.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1007/s10648-023-09718-4" target="_blank" rel="noopener">Dignath et al., 2023&nbsp;</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://doi.org/10.1007/s11409-011-9076-6" target="_blank" rel="noopener">Schmitz &amp; Perels, 2011</a>&nbsp;<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Arvaneh, B., Reith, S., &amp; CHU Research Group (2025). Selbst-Monitoring im Unterricht: Wie Tools <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstregulation/" target="_self" title="Auch Selbstregulation. Sch&uuml;lerInnen lernen selbstreguliert, wenn sie sich durch ihr Verhalten aktiv in den Lernprozess einbringen und kognitiv und motivational &raquo;aktive TeilnehmerInnen&laquo; des Lernprozesses sind. Selbstregulierte LernerInnen n&auml;hern sich Aufgabenstellungen proaktiv und flexibel und steuern ihren Lernprozess selbstst&auml;ndig: Sie setzen sich Ziele, w&auml;hlen passende Strategien, um diese Ziele zu erreichen, adaptieren sie falls n&ouml;tig und&hellip;" class="encyclopedia">selbstreguliertes Lernen</a> beeinflussen k&ouml;nnen.&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 36.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Reports.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Einzelbefunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/05/KR36_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Veränderungen helfen wirklich?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/mint-texte-besser-verstehen-welche-sprachlichen-veraenderungen-helfen-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 20:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fachsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensvermittlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Lernen mit Texten gehört in den MINT-Fächern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass SchülerInnen die Texte vollständig verstehen. Wie können MINT-Texte von Lehrkräften sprachlich so angepasst werden, dass SchülerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Veränderungen sind für wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die Metaanalyse „On the role of linguistic features for [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Lernen mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Alltag, doch komplizierte Formulierungen und unklare Strukturen verhindern oft, dass Sch&uuml;lerInnen die Texte vollst&auml;ndig verstehen. Wie k&ouml;nnen MINT-Texte von Lehrkr&auml;ften sprachlich so angepasst werden, dass Sch&uuml;lerInnen optimal lernen? Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen sind f&uuml;r wen besonders hilfreich? Diese Fragen beantwortet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;<em>&bdquo;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts&ldquo;</em>&nbsp;von Strohmaier et al. (2023).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Einfluss sprachlicher Ver&auml;nderungen bei MINT-Texten auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: 6.477 Lernende von der Primarstufe bis zur Universit&auml;t<span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: positiver Effekt (<em>g&nbsp;</em>= 0.15)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a> positiver Effekt bei Erh&ouml;hung von &bdquo;Klarheit und Tiefe&ldquo; und Personalisierung</li>



<li>Vor allem Lernende mit geringem fachlichen Vorwissen profitieren von sprachlichen Ver&auml;nderungen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im MINT-Unterricht, vor allem in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, lernen Sch&uuml;lerInnen h&auml;ufig mit Texten, zum Beispiel in Schulb&uuml;chern und auf Arbeitsbl&auml;ttern. Nach van den Broek (2010) sind diese Texte fachsprachlich oft anspruchsvoll und f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen nur schwer zu verstehen, auch weil sie im Alltag nur selten mit dieser Art von <strong>Fachsprache</strong> in Ber&uuml;hrung kommen. F&uuml;r MINT-Lehrkr&auml;fte kann es herausfordernd sein, diese Schwierigkeiten zu erkennen und die Texte so anzupassen, dass Sch&uuml;lerInnen optimal damit lernen k&ouml;nnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Forschung wurden bereits verschiedene Ans&auml;tze untersucht, wie MINT-Texte sprachlich so angepasst werden k&ouml;nnen, dass sie die <strong>Wissensvermittlung</strong> erleichtern. Diese Ans&auml;tze reichen von Ver&auml;nderungen auf der&nbsp;<strong><em>lokalen&nbsp;</em>Wortebene </strong>&ndash; beispielsweise, indem komplizierte Fachbegriffe oder Fremdw&ouml;rter vermieden werden &ndash; bis hin zu Ver&auml;nderungen auf der<em>&nbsp;</em><strong><em>globalen</em>&nbsp;Ebene</strong> von S&auml;tzen oder des gesamten Textes. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel Zwischen&uuml;berschriften und Zusammenfassungen.&nbsp;Allerdings unterscheiden sich die Ergebnisse in diesem Forschungsfeld teilweise sehr stark je nach Eigenschaften der Lernenden und Art der Texte. Beispielsweise wird in manchen Studien gezeigt, dass <strong>leistungsschw&auml;chere</strong> Sch&uuml;lerInnen st&auml;rker von sprachlichen Vereinfachungen profitieren. Es ist f&uuml;r Lehrkr&auml;fte daher nur schwer zu schlussfolgern, welche sprachliche Ver&auml;nderungen von Lerntexten f&uuml;r ihre eigene Klasse wirkungsvoll sein k&ouml;nnten. Die hier zugrundeliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht deshalb, welche Ver&auml;nderungen und Merkmale des <strong>Lernkontexts</strong> den Lerneffekt &uuml;ber alle Studien hinweg positiv beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Strohmaier et al. (2023) fasst Studien zusammen, in denen MINT-Texte sprachlich ver&auml;ndert wurden, um zu untersuchen, wie diese Ver&auml;nderungen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen. Die Autoren ber&uuml;cksichtigten nur experimentelle Studien, bei denen eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> mit einem Originaltext und mindestens eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> mit einem ver&auml;nderten Text lernte. Anschlie&szlig;end absolvierten beide Gruppen den gleichen Test, um den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um herauszufinden, welche sprachlichen Ver&auml;nderungen lernwirksam sind, wurden <strong>drei Kategorien</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen unterschieden und in <strong>lokale</strong> und <strong>globale Elemente</strong> unterteilt:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">(1)&nbsp;<a><em>Verringerung der sprachlichen Komplexit&auml;t</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Reduktion der Komplexit&auml;t auf Wortebene (z.B. Verwenden einfacherer W&ouml;rter, Vermeiden von Fachbegriffen)</li>



<li>Global: Reduktion der strukturellen Komplexit&auml;t (z.B. durch k&uuml;rzere, weniger komplexe S&auml;tze;&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">(2)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung der Koh&auml;sion</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: klarere Verbindungen zwischen W&ouml;rtern und S&auml;tzen (z.B. &uuml;berlappende Substantive statt Pronomen und Synonymen, zus&auml;tzliche verbindende Phrasen)</li>



<li>Global: Verbesserung der Textkontinuit&auml;t (z.B. Ver&auml;nderte Reihenfolge von Inhalten)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">(3)&nbsp;<a><em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em></a><em>:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lokal: Hinzuf&uuml;gen von W&ouml;rtern und verbindenden Ausf&uuml;hrungen (z.B. durch Wiederholen von Begriffen und Verkn&uuml;pfen mit Vorwissen)</li>



<li>Global: Hinzuf&uuml;gen von inhaltlichen Ausarbeitungen (z.B. &Uuml;berschriften, Zusammenfassungen, Personalisierung).&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Au&szlig;erdem untersuchten die Autoren, f&uuml;r welche Lernenden sprachliche Ver&auml;nderungen besonders wirkungsvoll waren. Daf&uuml;r wurden unter anderem die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en&nbsp;<em>Vorwissen</em>,&nbsp;<em>Unterrichtsfach</em>,&nbsp;<em>Textl&auml;nge</em>,&nbsp;<em>Alter der TeilnehmerInnen</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Anforderungsniveau des Tests</em>&nbsp;untersucht.Die Datengrundlage dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> umfasst <strong>45 Einzelstudien</strong> mit insgesamt <strong>6.477 Lernenden</strong> von der Grundschule bis zur Hochschule. Die meisten Studien verwendeten Texte aus dem Physik- und Biologieunterricht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ermittelte einen insgesamt <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Effekt</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15. Bei der Analyse der drei Subkategorien zeigte nur noch die Kategorie&nbsp;<em>Erh&ouml;hung von sprachlicher Klarheit und Tiefe</em>&nbsp;einen <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Einfluss</strong> auf das Lernen mit MINT-Texten. Auf lokaler Ebene ist es daher besonders effektiv (<em>g</em>&nbsp;= 0.20), Inhalte zu wiederholen und zu erkl&auml;ren (z. B. Schlussfolgerungen zu erl&auml;utern, Beziehungen und Handlungen zu verdeutlichen). Auf der globalen Ebene des gesamten Textes f&uuml;hrten <strong>strukturierte &Uuml;berschriften</strong> und Zusammenfassungen (z. B. Vorschauen, Advance Organizer) zu einem verbesserten Lernergebnis (<em>g</em>&nbsp;= 0.15). Dar&uuml;ber hinaus war die st&auml;rkere Personalisierung des Textes durch die Verwendung von <strong>Personal- und Possessivpronomen</strong> (z. B. &bdquo;Du siehst&ldquo; statt &bdquo;man sieht&ldquo;; &bdquo;dein Garten&ldquo; statt &bdquo;ein Garten&ldquo;) besonders wirksam (<em>g</em>&nbsp;= 0.52).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiterf&uuml;hrenden Analysen zeigen, dass sprachliche Vereinfachungen tats&auml;chlich vor allem f&uuml;r Lernende mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> hilfreich sind (g = 0.35). Dieser Moderationseffekt war so deutlich, dass dagegen f&uuml;r Lernende mit hohem fachlichem Vorwissen durchschnittlich &uuml;berhaupt kein Effekt mehr zu erkennen war. L&auml;ngere Texte erzielen dabei gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>g</em>&nbsp;= 0.17).&nbsp;Das Unterrichtsfach, das Alter der Lernenden und das Anforderungsniveau der Tests beeinflussten die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen nicht; die Ergebnisse bleiben &uuml;ber <strong>diese Faktoren hinweg stabil</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details und&nbsp;Einzelbefunde&nbsp;sind der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamt&uuml;bersich</a><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf">t</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wird die mittlere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von&nbsp;<em>g&nbsp;</em>= 0.15 gem&auml;&szlig; g&auml;ngiger Klassifikationen (z. B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, 1988) als<em>&nbsp;kleiner Effekt</em>&nbsp;angesehen. So w&uuml;rde ein/e Sch&uuml;lerIn, die einen sprachlich vereinfachten MINT-Text erh&auml;lt, mit einer Wahrscheinlichkeit von 54% bessere Leistungen erzielen als mit dem urspr&uuml;nglichen Text. Deutlich wird aber auch, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien und verschiedenen Personengruppen teilweise sehr stark unterscheiden. Insbesondere war der <strong>mittlere Effekt</strong> f&uuml;r Personen mit <strong>geringem fachlichem Vorwissen</strong> mit&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.35 substanziell gr&ouml;&szlig;er, hier lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein ver&auml;nderter Text zu mehr <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;hrt, bei etwa 60%.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, die im Kontext von Lernen aus Texten andere, nicht-sprachliche Textmerkmale untersuchen, berichten teilweise deutlich gr&ouml;&szlig;ere Effekte, wie beispielsweise die Bereitstellung von Feedback (<em>g</em>&nbsp;= 0.35; Swart et al., 2019) oder die Einbeziehung von Grafiken (<em>g</em>&nbsp;= 0.39; Guo et al., 2020). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt mit dem Fokus auf <strong>rein sprachliche Vereinfachungen</strong> zum Forschungsfeld bei.<style class="WebKit-mso-list-quirks-style">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;!--&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>/* Style Definitions */&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br> p.MsoNormal, li.MsoNormal, 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Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:"Times New 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div.MsoListParagraph&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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div.MsoListParagraphCxSpLast&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-priority:34;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS 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Zchn";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-priority:99;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-locked:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-link:Kommentartext;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Arial;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Arial;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.Aufzhlungsliste, li.Aufzhlungsliste, div.Aufzhlungsliste&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:Aufzählungsliste;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:10.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 level1 lfo1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	tab-stops:list 18.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Arial",sans-serif;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:"MS Mincho";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-theme-font:minor-fareast;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-language:EN-US;}&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>p.AufzhlungslisteCxSpFirst, li.AufzhlungslisteCxSpFirst, div.AufzhlungslisteCxSpFirst&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpFirst;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 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div.AufzhlungslisteCxSpMiddle&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-name:AufzählungslisteCxSpMiddle;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:Listenabsatz;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:36.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-add-space:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	text-indent:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:115%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-list:l0 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<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/09/CHU_Handout_Effektstaerken.pdf" data-type="attachment" data-id="6846">Handout.</a></p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beinhaltet eine umfangreiche Untersuchung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n mittels Metaregression und unterscheidet Effekte nach acht verschiedenen Typen von sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dar&uuml;ber hinaus differenziert sie Effekte auf den <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> f&uuml;r verschiedene <strong>Kontexte</strong>  (z.B. Fachgebiet, Textl&auml;nge, Studienort), <strong>Studienteilnehmer</strong> (z. B. Altersgruppe, Vorwissen) und <strong>Studienmethodik</strong> (z. B. Erfolgsmessung). Die Ergebnisse zeigen, wie stark die einzelnen Merkmale den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen.Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beschr&auml;nkt sich auf Texte aus MINT-F&auml;chern: Physik, Biologie, Informatik und andere. Die Autoren berichten Ergebnisse differenziert &uuml;ber verschiedene Altersgruppen hinweg. In den Leistungstexts wurden verschiedene <strong>Anforderungsniveaus</strong> &ndash;&nbsp;<em>Reproduktion</em>,&nbsp;<em>Anwendung</em>, und<em>&nbsp;Transfer &ndash;&nbsp;</em>unterschieden. M&ouml;gliche motivationale Effekte wurden nicht ber&uuml;cksichtigt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Auswirkungen des Lernens aus MINT-Texten mit sprachlichen Ver&auml;nderungen <strong>gering</strong> sind, lassen sich die Ergebnisse f&uuml;r verschiedene Lernkontexte verallgemeinern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> ergab <strong>keine wesentlichen Unterschiede</strong>, was verschiedene Altersgruppen, MINT-F&auml;cher, Lernbewertungen oder Standorte (Labor vs. Feld) betrifft. Im Hinblick auf die Art der Textmodifikation, Textl&auml;nge, Vorwissen und ihre Kombination lassen sich die Ergebnisse jedoch nicht verallgemeinern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Wirksamkeit sprachlicher Ver&auml;nderungen in MINT-Texten von spezifischen Bedingungen abh&auml;ngt. Insbesondere f&uuml;r Lernende mit geringem Vorwissen sind sprachliche Ver&auml;nderungen im Allgemeinen <strong>hilfreich</strong>, f&uuml;r viele Lernende spielen aber sprachliche Ver&auml;nderungen keine Rolle.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aufgrund ihres kl&auml;renden und methodischen Beitrags f&uuml;r das Feld bedeutsam. In der Forschung wurden bereits verschiedene sprachliche Ver&auml;nderungen in MINT-Texten untersucht, die Ergebnisse waren jedoch <strong>uneinheitlich oder widerspr&uuml;chlich</strong>. Die Interpretation und Verallgemeinerbarkeit dieser Ergebnisse sind in den Einzelstudien besonders problematisch, da eine gro&szlig;e Anzahl unterschiedlicher Ans&auml;tze unter der einzelnen Kategorie&nbsp;<em>sprachliche Ver&auml;nderungen</em> verstanden werden. Dar&uuml;ber hinaus stammten diese Studien aus <strong>vielf&auml;ltigen Forschungsbereichen</strong>, etwa aus den Fachdidaktiken, der Linguistik oder der Lernpsychologie, die teils sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erzielt hier eine <strong>gewisse Vergleichbarkeit</strong> und hilft dabei zu verstehen, welche spezifische sprachliche Ver&auml;nderungen &uuml;ber alle Studien hinweg f&uuml;r etwaige <strong>Lerneffekte</strong> verantwortlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Methode der Meta-Regression, die von Strohmaier et al. (2023) verwendet wird, erlaubt es, mehrere Studien mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen in einer gemeinsamen Analyse zu untersuchen. Das statistische Verfahren ermittelt dabei <strong>isolierte Effekte</strong> aller sprachlichen Ver&auml;nderungen. Dadurch k&ouml;nnen die Autoren bestehende Forschung so zusammenzufassen, dass sich allgemeine Aussagen ableiten lassen, die &uuml;ber verschiedene Forschungsdisziplinen hinweg einheitlich interpretiert werden k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das systematische Vorgehen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei der Suche nach relevanten Studien, die Auswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse werden weitgehend transparent berichtet.&nbsp;Besonders hervorzuheben ist&nbsp;die Vielzahl untersuchter relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und die Verwendung eines differenzierten Metaregressionsmodells, welches die &Uuml;ber- oder Untersch&auml;tzung der Effekte verhindert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf">Rating Sheet</a> <sup>[1]</sup>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>[1]</sup>Die methodische Beurteilung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde <strong>ausschlie&szlig;lich</strong> von Autoren des CHU durchgef&uuml;hrt, um die Objektivit&auml;t der Bewertung zu gew&auml;hrleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit mit Texten geh&ouml;rt in den MINT-F&auml;chern zum Unterrichtsalltag. Die Frage, ob durch eine sprachliche Ver&auml;nderung solcher Texte ein h&ouml;herer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erreicht werden kann, ist daher f&uuml;r die Unterrichtspraxis hochrelevant. Aus der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> lassen sich folgende Schlussfolgerungen f&uuml;r die Praxis ableiten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass sprachliche Ver&auml;nderungen einen <strong>eher geringen Gesamteffekt</strong> haben. Somit m&uuml;ssen bereits vorhandene Texte aus <strong>Schulb&uuml;chern</strong>, die bereits ein angemessenes Sprachniveau haben, in der Regel nicht aufwendig &uuml;berarbeitet werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sprachliche Ver&auml;nderungen aber Wirkung zeigen, h&auml;ngt das oft mit dem <strong>Lerninhalt</strong> zusammen. Dieser sollte von Lehrkr&auml;ften daher immer beachtet werden. Zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen zu schwierigen Konzepten oder eine klare Gliederung durch &Uuml;berschriften k&ouml;nnen beispielsweise das <strong>Verst&auml;ndnis</strong> der Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern. Auch eine Kombination solcher Ver&auml;nderung mit weiteren Methoden, wie zum Beispiel die Sch&uuml;lerInnen selbst eine Gliederung erstellen zu lassen, kann wirksam sein. Die Texte lediglich oberfl&auml;chlich zu bearbeiten, zum Beispiel durch k&uuml;rzere W&ouml;rter oder S&auml;tze, erscheint jedoch den Ergebnissen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zufolge als weniger sinnvoll.&nbsp;Zuletzt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> klar auf, dass gerade Sch&uuml;lerInnen mit <strong>geringerem fachlichem Vorwissen</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen profitieren k&ouml;nnen. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn sie zeigt, dass anspruchsvolle Texte die <strong>Leistungsunterschiede</strong> in der Klasse vergr&ouml;&szlig;ern k&ouml;nnen. Wenn Lehrkr&auml;fte sich jedoch gezielt auf die&nbsp;<em>Erh&ouml;hung sprachliche Klarheit und Tiefe&nbsp;</em>in ihren Texten konzentrieren, profitieren davon alle Sch&uuml;lerInnen &ndash; besonders in <strong>leistungsheterogenen Gruppen</strong>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Studie von Boscolo und Mason (2003) wurde die Wirksamkeit eines Textes &uuml;ber den Treibhauseffekt mit unterschiedlichen sprachlichen Ver&auml;nderungen mit einem Originaltext verglichen. Daf&uuml;r wurde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von <strong>167 Sch&uuml;lerInnen </strong>der <strong>10. und 11. Klasse</strong> einer italienischen Schule untersucht. In einer Version erh&ouml;hte die&nbsp;<em><strong>lokale Koh&auml;sion</strong></em>&nbsp;des Texts durch Wortwiederholungen und explizite Verkn&uuml;pfungen einzelner S&auml;tze, eine andere Version sch&auml;rfte zus&auml;tzlich die&nbsp;<em><strong>globale Klarheit und Tiefe</strong></em>&nbsp;durch die Verwendung von &Uuml;berschriften und Kurzzusammenfassungen. Die Lernenden wurden nach fachlichen Vorwissen und Interesse eingeteilt und lernten mit jeweils einem der Texte. Der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> wurde mit Aufgaben zu Reproduktion, Anwendung und Transfer getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen, dass die Gruppe mit erh&ouml;hter globaler Klarheit und Tiefe im Text in einer Mehrzahl der Aufgaben den <strong>h&ouml;chsten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> erreichte, w&auml;hrend lokale Koh&auml;sion nur vereinzelt zu h&ouml;herem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> f&uuml;hrte. Lernende mit weniger fachlichem Vorwissen <strong>profitierten tendenziell mehr</strong> von sprachlichen Ver&auml;nderungen, aber der Effekt war in dieser Studie statistisch nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995).&nbsp;<em>Statistics as principled argument</em>. Lawrence Erlbaum Associates.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9781410601155" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9781410601155</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boscolo, P., &amp; Mason, L. (2003). Topic knowledge, text coherence, and interest: How they interact in learning from instructional texts.&nbsp;<em>The Journal of Experimental Education, 71</em>(2), 126-148.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1080/00220970309602060</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2nd ed.). Erlbaum.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.4324/9780203771587" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.4324/9780203771587</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Guo, D., Zhang, S., Wright, K. L., &amp; McTigue, E. M. (2020). Do you get the picture? A meta-analysis of the effect of graphics on reading comprehension.&nbsp;<em>AERA Open</em>,&nbsp;<em>6</em>(1).&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1177/2332858420901696" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1177/2332858420901696</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Strohmaier, A. R., Ehmke, T., H&auml;rtig, H., &amp; Leiss, D. (2023).&nbsp;On the role of linguistic features for comprehension and learning from STEM texts. A meta-analysis.&nbsp;<em>Educational Research Review, 39</em>, 100533.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100533</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Swart, E. K., Nielen, T. M., &amp; Sikkema-de Jong, M. T. (2019).&nbsp;Supporting learning from text: A meta-analysis on the timing and content of effective feedback.&nbsp;<em>Educational Research Review</em>,&nbsp;<em>28</em>, 100296.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.edurev.2019.100296</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">van den Broek, P. (2010). Using texts in science education: cognitive processes and knowledge representation.&nbsp;<em>Science, 328</em>(5977), 453-456.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1126/science.1182594" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1126/science.1182594</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1747938X2300026X?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strohmaier et al., 2023</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00220970309602060" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Boscolo &amp; Mason, 2010</a><span style="caret-color: rgb(0, 0, 0); color: rgb(0, 0, 0); font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Strohmaier, A., Farrell, M., Arvaneh, B. &amp; CHU Research Group (2025). MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 35.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Report_KR35-1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/Gesamttabelle-Einzelbefunde_KR35.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2025/01/KR35_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Motivation und Interesse für MINT Fächer in der Schule fördern: Profitieren Mädchen und Jungen gleichermaßen?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/geschlechterunterschiede/motivation-und-interesse-fuer-mint-faecher-in-der-schule-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 09:51:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschlechterunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsungleichheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterstereotype]]></category>
		<category><![CDATA[Growth Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Interventionseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[motivational-affective]]></category>
		<category><![CDATA[Projektwochen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=5720</guid>

					<description><![CDATA[Kinder entwickeln bereits früh geschlechterstereotype Interessen für verschiedene Inhalte und Fächer. Da Lehrkräfte und die schulische Umgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Interessen und Motivation haben können, wurden in den letzten Jahren gezielte Interventionen entwickelt, um diesen geschlechterstereotypen Einstellungen entgegenzuwirken – zum Beispiel der Girls’Day und Boys’Day. Doch fördern solche Interventionen die Einstellungen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kinder entwickeln bereits fr&uuml;h geschlechterstereotype Interessen f&uuml;r verschiedene Inhalte und F&auml;cher.  Da Lehrkr&auml;fte und die schulische Umgebung einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Interessen und Motivation haben k&ouml;nnen, wurden in den letzten Jahren gezielte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt, um diesen geschlechterstereotypen Einstellungen entgegenzuwirken &ndash; zum Beispiel der Girls&rsquo;Day und Boys&rsquo;Day. Doch f&ouml;rdern solche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die Einstellungen, Interessen und Motivation (zusammengefasst: die motivational-affektiven Merkmale) von M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en? Dieser und weiteren Fragen sind Lesperance, Hofer, Retelsdorf und Holzberger in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> &bdquo;Reducing gender differences in student motivational-affective factors: A meta-analysis of school-based <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>s&ldquo; aus dem Jahr 2022 nachgegangen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Effekten schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> von Sch&uuml;lerInnen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: 3458 Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt f&uuml;r M&auml;dchen (<em>g</em> = 0.49) und Jungen (<em>g</em> = 0.28)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In MINT-F&auml;chern st&auml;rkere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>seffekte f&uuml;r M&auml;dchen als f&uuml;r Jungen</li>



<li>St&auml;rkerer Effekt bei M&auml;dchen, wenn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en direkt und geschlechtsspezifisch ausgerichtet</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gro&szlig;angelegte Studien wie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/pisa-studie/" target="_self" title="Programme for International Student Assessment (PISA) ist eine internationale Schulleistungsstudie der OECD (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). PISA untersucht, inwieweit 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und F&auml;higkeiten erworben haben, die es ihnen erm&ouml;glichen, an der Wissensgesellschaft teilzuhaben. Siehe auch Large-Scale-Studie. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in&hellip;" class="encyclopedia">PISA</a> zeigen immer wieder <strong>geschlechtsspezifische Unterschiede</strong> in motivational-affektiven Merkmalen: M&auml;dchen zeigen tendenziell mehr Interesse und positivere Einstellungen f&uuml;r bzw. gegen&uuml;ber sprachlich-k&uuml;nstlerischen F&auml;chern, Jungen mehr f&uuml;r bzw. gegen&uuml;ber naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern[*]. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a> beeinflussen, welche Ziele Sch&uuml;lerInnen als w&uuml;nschenswert erachten, welche Handlungen sie initiieren und bei welchen Handlungen sie Ausdauer zeigen. Dementsprechend h&auml;ngen diese Merkmale auch eng mit der (schulischen) Leistung von Sch&uuml;lerInnen, ihren sp&auml;teren Bildungsentscheidungen (z.B. Aufnahme eines naturwissenschaftlichen Studiums) und ihrer Berufswahl zusammen. Geschlechtsspezifische Unterschiede in motivational-affektiven Merkmalen k&ouml;nnen damit bestehende Bildungsungleichheiten verst&auml;rken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um allen Sch&uuml;lerInnen unabh&auml;ngig ihres Geschlechts&nbsp;<strong>gleiche Bildungschancen</strong>&nbsp;zu er&ouml;ffnen, sind in den letzten Jahren zahlreiche schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en entwickelt worden, die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;von allen Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern sollen. Diese&nbsp;<strong>schulbasierten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en</strong>&nbsp;adressieren die Ver&auml;nderung von motivational-affektiven Merkmalen und Geschlechterstereotypen dabei entweder direkt (z.B. durch ein spezifisches&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>straining oder explizite Reflexion von Geschlechterstereotypen) oder indirekt (z.B. durch den Einsatz von spielbasierten oder kooperativen Lernformen). Bislang ist aber nicht klar, ob solche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die motivational-affektiven Merkmale von M&auml;dchen und Jungen&nbsp;<strong>gleicherma&szlig;en f&ouml;rdern</strong>&nbsp;k&ouml;nnen. Hier setzt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Lesperance und KollegInnen an. Die AutorInnen werten systematisch aus, ob und wie bestehende schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;bei M&auml;dchen und Jungen insbesondere in den jeweils stereotyp benachteiligten F&auml;chern f&ouml;rdern k&ouml;nnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[*] Da die der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zugrundeliegenden Daten ein bin&auml;res Geschlechterverh&auml;ltnis abbilden, unterscheiden wir in diesem Kurzreview nur zwischen M&auml;dchen und Jungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lesperance und KollegInnen analysieren in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, ob schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en die motivational-affektiven Merkmale von M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Die Datenbasis bilden insgesamt&nbsp;<strong>20 Einzelstudien</strong>, die zwischen 1981 und 2019 in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften und Dissertationen publiziert wurden. Grundlage der 20 Einzelstudien sind Daten von&nbsp;<strong>3458 Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</strong>. Die AutorInnen ber&uuml;cksichtigten in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nur Studien, die ein (quasi)experimentelles&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>&nbsp;sowie einen Pr&auml;- und Posttest aufwiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchen die AutorInnen zudem, ob weitere Einflussfaktoren des Kontexts oder der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> die geschlechtsspezifischen Effekte der schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en beeinflussen. Sie werten beispielsweise aus, ob das <strong>Schulfach</strong>, in dem die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> durchgef&uuml;hrt wurde (Kontextmerkmal) oder die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie</strong> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>smerkmal) einen Einfluss auf den Effekt haben. Die in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n finden Sie in der untenstehenden Tabelle.</p>



<table id="tablepress-34" class="tablepress tablepress-id-34">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Kategorie</th><th class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">1. Kontext</td><td class="column-2">&bull; Schulfach (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>)<br>
&bull; Schulstufe (Primarstufe, Sekundarstufe 1 und 2)</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">2. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></td><td class="column-2">&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie (direkte F&ouml;rderung, z.B. sogenannte psychosoziale <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die direkt <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> adressieren vs. Indirekte F&ouml;rderung: verschiedene instruktionale Strategien, z.B. problembasiertes, kooperatives oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/spielbasiertes-lernen/" target="_self" title="Nutzung von meist digitalen Spielen, sogenannten &raquo;serious games&laquo;, zu Lehr- und Lernzwecken. Wird im Englischen als &raquo;game-based learning&laquo; bezeichnet. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Sind digitale Spiele lernf&ouml;rderlicher und motivierender als regul&auml;re Lernangebote? Spielend zum Lernerfolg: K&ouml;nnen digitale Spielelemente die Leistung im Unterricht f&ouml;rdern?" class="encyclopedia">spielbasiertes Lernen</a>)<br>
&bull; Geschlechtsspezifische Ausrichtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (ja/ nein)<br>
&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer (in Wochen)<br>
&bull; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a>:<br>
   &bull; Motivationale Merkmale: Motivation, Interesse, Wert, Engagement<br>
   &bull; Selbst-Schemata: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstkonzept/" target="_self" title="Siehe auch F&auml;higkeitsselbstkonzept (FSK). Enth&auml;lt auf die eigene Person bezogene Informationen und kann als mentales Modell der Person von sich selbst beschrieben werden. Neben den Einsch&auml;tzungen eigener Kompetenzen und Schw&auml;chen stellen auch stabile Vorlieben und Abneigungen (z.B. pers&ouml;nliche Interessen) wichtige Komponenten des Selbstkonzepts einer Person dar." class="encyclopedia">Selbstkonzept</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>, Selbstvertrauen, Stereotype<br>
   &bull; Einstellungen<br>
   &bull; Affektive Merkmale: Freude, Angst, und Zufriedenheit</td>
</tr>
</tbody>
</table>




<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass M&auml;dchen und Jungen, die an schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en teilgenommen hatten, <strong>h&ouml;here Werte</strong> in ihren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>n aufwiesen als Vergleichsgruppen ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>. M&auml;dchen (<em>g</em> = 0.49; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.27 bis <em>g</em> = 0.71) profitieren &ndash;  deskriptiv betrachtet &ndash; st&auml;rker von den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en als Jungen (<em>g</em> = 0.28; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g </em>= 0.01 bis <em>g</em> = 0.55). Dieser Unterschied war allerdings statistisch nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen sich f&uuml;r die <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie</strong> und die <strong>Ausrichtung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede zugunsten der M&auml;dchen. M&auml;dchen erzielten bei direkter F&ouml;rderung <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere Effekte (<em>g</em> = 0.53) als Jungen (<em>g</em> = 0.19). M&auml;dchen berichteten au&szlig;erdem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;ere Zuw&auml;chse in ihren motivational-affektiven Merkmalen bei geschlechtsspezifisch ausgerichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (<em>g</em> = 0.63) im Vergleich zu nicht geschlechtsspezifisch ausgerichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (g = 0.20).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n ergaben <strong>keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede</strong> hinsichtlich des Effekts schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en. So profitierten M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en von schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en &ndash;  unabh&auml;ngig davon, ob diese im naturwissenschaftlichen oder mathematischen Unterricht durchgef&uuml;hrt wurden. Auch die Schulstufe, die Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> und die Art des motivational-affektiven Merkmals beeinflussten die positiven Effekte der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details und Einzelbefunde sind der Gesamt&uuml;bersicht zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> f&uuml;r M&auml;dchen bei <em>g</em> = 0.49 und f&uuml;r Jungen bei <em>g</em> = 0.28. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwa 70 % der M&auml;dchen bzw. 61 % der Jungen, die an einer schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> teilgenommen hatten, h&ouml;here Auspr&auml;gungen in ihren motivational-affektiven Merkmalen aufwiesen als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen aus den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n (ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>). Diese Effekte sind &uuml;ber alle untersuchten Kontextmerkmale (Schulstufe und Schulfach) und die untersuchten motivational-affektiven Merkmale hinweg <strong>stabil</strong>. Es zeigte sich jedoch, dass durch eine direkte (<em>g</em> = 0.53) und geschlechtsspezifische F&ouml;rderung (<em>g</em> = 0.63) der <strong>Effekt f&uuml;r M&auml;dchen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> vergr&ouml;&szlig;ert</strong> werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Substanz der Effekte tr&auml;gt zudem bei, dass die AutorInnen bei der Auswahl der Einzelstudien<strong> strikte Qualit&auml;tskriterien</strong> genutzt (u.a. Standardkriterien des What Works Clearinghouse) und so nur Studien mit<strong> zuverl&auml;ssigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>s</strong> und zuverl&auml;ssigen Messverfahren ber&uuml;cksichtigt haben. Es finden sich <strong>keine Anzeichen f&uuml;r Publikationsverzerrungen</strong>, sog. publication bias (also eine &uuml;berdurchschnittliche Anzahl positiver Ergebnisse), in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, was die Substanz weiter unterst&uuml;tzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem Handout.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n werden differenziert f&uuml;r<strong> MINT-Schulf&auml;cher</strong> (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>), <strong>Schulstufen</strong> (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) sowie verschiedene Arten von <strong>motivational-affektiven Merkmalen</strong> berichtet. Die Unterschiede in diesen drei Bereichen sind jedoch <strong>nicht statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a></strong>. Dieser Befund spricht daf&uuml;r, dass sich schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zur F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale bei M&auml;dchen und Jungen innerhalb dieser Bereiche &auml;hnlich positiv auswirken.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e positive Gesamteffekt (jeweils f&uuml;r M&auml;dchen und Jungen) spricht daf&uuml;r, dass schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> auf vielf&auml;ltige Art und Weisen f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Grunds&auml;tzlich kann von<strong> hoher Generalisierbarkeit</strong> ausgegangen werden, da die gefundenen positiven Effekte unabh&auml;ngig von Schulf&auml;chern, Schulstufen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauern und den spezifischen motivational-affektiven Merkmalen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings kann angenommen werden, dass Anzahl und Gr&ouml;&szlig;e der eingehenden Studien die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n entscheidend beeinflussen. Bei der vorliegenden, limitierten Studienlage konnten Lesperance und KollegInnen bestimmte, wom&ouml;glich relevante, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en nicht ber&uuml;cksichtigen. Eine umfangreichere Studienlage, die beispielsweise auch geschlechtsspezifische Unterschiede in stereotyp weiblichen F&auml;chern ber&uuml;cksichtigt, k&ouml;nnte differenziertere Befunde zur Effektivit&auml;t schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en erm&ouml;glichen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant"><strong>Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie die bereits bekannte Forschungsthematik zu <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en rund um <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> um eine wichtige, geschlechtsspezifische Perspektive erg&auml;nzt. Sie bietet einen umfassenden Blick auf verschiedene Gestaltungsm&ouml;glichkeiten von schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en, die sich f&uuml;r die F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale von M&auml;dchen und Jungen als wirksam gezeigt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem bedeutsam, dass diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> als Registered Report ver&ouml;ffentlicht wurde. Die AutorInnen haben die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> pr&auml;registriert sowie alle Materialien auf dem Open Science Framework zug&auml;nglich gemacht, was die Nachvollziehbarkeit des Prozesses, die Replizierbarkeit der Ergebnisse und damit die <strong>wissenschaftliche Glaubw&uuml;rdigkeit</strong> der Befunde deutlich erh&ouml;ht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht zuletzt zeigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auch Forschungsdesiderate bestehender Forschung auf: Nur wenige Studien zu schulbasierten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en berichten explizit geschlechtsspezifische Effekte. Bislang gibt es au&szlig;erdem kaum Studien, die die Effekte schulbasierter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&uuml;r Jungen in stereotyp benachteiligten F&auml;chern wie Schreiben und Lesen untersuchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die methodische Verl&auml;sslichkeit wird auf Grundlage eines Ratingsystems (basierend auf u.a. Meta-Analysis Reporting Standards der APA) eingeordnet. Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entsprechen&nbsp;<strong>gr&ouml;&szlig;tenteils</strong>&nbsp;den Kriterien dieses Ratingsystems. Das Vorgehen bei der Suche nach relevanten Studien, bei der Studienauswahl, der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und der statistischen Analyse sind weitgehend offengelegt und nachvollziehbar beschrieben. Eine detailliertere Beurteilung ist im Begleitmaterial verf&uuml;gbar (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/Rating-Sheet-KR-32_Lesperance.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet)</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">Motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;lassen sich durch schulbasierte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&ouml;rdern &ndash; bei M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en. Es lohnt sich also Zeit daf&uuml;r in <strong>schulbasierten Workshop-Reihen oder Projektwochen</strong>&nbsp;einzur&auml;umen, um Stereotypisierung in verschiedenen F&auml;chern zu adressieren. Die f&ouml;rderlichen Strategien der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en k&ouml;nnen auch direkt im (eigenen) Unterricht eingesetzt werden: So lohnt es sich beispielsweise, die Sch&uuml;lerInnen gezielt nach Vorbildern suchen zu lassen, die dem jeweiligen Geschlechterstereotyp widersprechen. Gerade beim Umgang mit Fehlern oder Misserfolgen, lassen sich durch die Unterst&uuml;tzung eines&nbsp;<em>&bdquo;Growth Mindset&ldquo;</em>&nbsp;(z. B. durch die Formulierung&nbsp;&bdquo;das kann ich&nbsp;<em>noch</em>&nbsp;nicht&ldquo;)&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a>&nbsp;f&ouml;rdern. Schlie&szlig;lich ist es auch gewinnbringend, Sch&uuml;lerInnen immer wieder&nbsp;<strong>&uuml;ber die pers&ouml;nliche Bedeutung eines Themas nachdenken</strong>&nbsp;und miteinander diskutieren zu lassen. Die Wege zur F&ouml;rderung motivational-affektiver Merkmale sind also&nbsp;<strong>vielf&auml;ltig</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befunde der aktuellen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen dar&uuml;ber hinaus, dass in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern M&auml;dchen &ndash; das stereotyp benachteiligte Geschlecht &ndash; vor allem dann profitieren, wenn <strong>gezielt geschlechtsspezifische Ma&szlig;nahmen</strong> ergriffen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/motivational-affektive-merkmale/" target="_self" title="Unter diesem Begriff wird eine Vielzahl an Merkmalen zusammengefasst, die die Motivation und Emotionen von Personen betreffen. Interesse, Zielorientierungen, Attributionstendenzen, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept sind nur einige Beispiele f&uuml;r motivationale Merkmale. Zu den affektiven Merkmalen z&auml;hlen emotionale Zust&auml;nde wie Freude, Angst, Langeweile und Zufriedenheit. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung&hellip;" class="encyclopedia">motivational-affektive Merkmale</a> <strong>direkt gef&ouml;rdert</strong> werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass vor allem Sch&uuml;lerInnen mit niedrigen Startwerten (z. B. wenig Interesse f&uuml;r bestimmte F&auml;cher), also z.B. das jeweils stereotyp benachteiligte Geschlecht, von Ma&szlig;nahmen profitieren. Inwiefern das so auch auf F&auml;cher zutrifft, in denen Jungen stereotyp benachteiligt sind (z. B. beim Lesen und Schreiben) wird k&uuml;nftige Forschung beantworten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falco und Summers (2019) untersuchten in einem Experiment, ob eine schulbasierte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> in Form einer <strong>Karriereberatung </strong>die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung von M&auml;dchen im Hinblick auf ihre Berufswahlkompetenzen und ihre MINT-Kompetenzen steigern kann. Daf&uuml;r teilten sie eine Gruppe von 88 Sch&uuml;lerinnen einer amerikanischen High-School im Alter von 14 bis 16 Jahren zuf&auml;llig entweder einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> oder einer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> zu. Die 44 Sch&uuml;lerinnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a>n nahmen in den folgenden 9 Wochen einmal pro Woche an einem 50-min&uuml;tigen Gruppenworkshop teil. Die Themen und didaktischen Methoden der Gruppenworkshops variierten dabei von Woche zu Woche. So gab es u. a. Reflexions&uuml;bungen zu Wert und Nutzen verschiedener Bildungs- oder Berufsziele in MINT-Bereichen, Aufkl&auml;rung &uuml;ber MINT-Berufe und -Berufswege sowie &Uuml;bungen zum pers&ouml;nlichen &bdquo;Growth Mindset&ldquo;. Vor dem Hintergrund der untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>smerkmale der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> steht diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> beispielhaft f&uuml;r eine <strong>geschlechtsspezifische Ausrichtung (auf M&auml;dchen) und eine direkte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sstrategie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Wirksamkeit der Karriereberatung zu bestimmen, bearbeiteten alle 88 M&auml;dchen vor und nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> einen Fragebogen zu ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung. Die Ergebnisse zeigten, dass M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> (Posttest) h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung aufwiesen als zu Beginn (Pr&auml;test). Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> hatte sich nicht ver&auml;ndert. Dar&uuml;ber hinaus zeigten die M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> eine<strong> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> h&ouml;here <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbstwirksamkeit/" target="_self" title="Beschreibt das Vertrauen einer Person in ihre eigenen F&auml;higkeiten, bestimmte Handlungen selbst erfolgreich durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en?" class="encyclopedia">Selbstwirksamkeit</a>serwartung im Hinblick auf ihre Berufswahl und ihre MINT-Kompetenzen</strong> als die M&auml;dchen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falco, L. D., &amp; Summers, J. J. (2019). Improving career decision self-efficacy and STEM self-efficacy in high school girls: Evaluation of an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a>. <em>Journal of Career Development</em>, <em>46</em>(1), 62-76.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesperance, K., Hofer, S., Retelsdorf, J., &amp; Holzberger, D. (2022). Reducing gender differences in student motivational-affective factors: A meta-analysis of school-based <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">interventions</a>. <em>British Journal of Educational Psychology, 92</em>, 1502 &ndash; 1536.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://doi.org/10.1111/bjep.12512" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lesperance et al., 2022</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum <a href="https://doi.org/10.1177/0894845317721651" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbeispiel </a>von <a href="https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0894845317721651" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Falco und Summers, 2019</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p class="wp-block-paragraph">Diery, A., T&auml;schner, J. &amp; CHU Research Group (2023). Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in der Schule f&ouml;rdern: Profitieren M&auml;dchen und Jungen gleicherma&szlig;en? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 32</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/CHU_KR-32_Lesperance_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/KR32_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/05/Rating-Sheet-KR-32_Lesperance.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soziales und emotionales Lernen in der Schule = bessere Leistungen?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/soziales-und-emotionales-lernen-in-der-schule-bessere-leistungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 07:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen & Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Schulleistung]]></category>
		<category><![CDATA[social and emotional learning]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales und emotionales Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3778</guid>

					<description><![CDATA[Zahlt es sich für die Schulleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften aus, wenn die sozialen und emotionalen Fähigkeiten von SchülerInnen in der Schule gezielt gefördert werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Metaanalyse &#8222;Effective universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research&#8220; von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="gspb_button_wrapper gspb_button-id-gsbp-692a629" id="gspb_button-id-gsbp-692a629"><a class="wp-block-greenshift-blocks-buttonbox gspb-buttonbox wp-element-button" href="#kurzreview-als-podcast" rel="noopener"><span class="gspb-buttonbox-textwrap"><span class="gspb-buttonbox-text"><span class="gspb-buttonbox-title">Auch als Podcast</span></span></span></a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlt es sich f&uuml;r die Schulleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> aus, wenn die sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen in der Schule gezielt gef&ouml;rdert werden? Mit dieser Fragestellung besch&auml;ftigt sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Effective universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research&ldquo; von Corcoran, Cheung, Kim &amp; Xie aus dem Jahr 2018. Dieses Kurzreview beschreibt theoretische und konzeptuelle Hintergr&uuml;nde von Programmen, die soziales und emotionales Lernen f&ouml;rdern und zeigt, zu welchen empirischen Befunden die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> kommt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Programmen zur F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten auf Schullleistungen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: Vorschule bis Abitur</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner Effekt (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>) bis mittlerer Effekt (Mathematik; Lesen); Mathematik: <em>ES*</em>&thinsp;=&thinsp;0.26, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>: <em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.19</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: Auch geringe Programmintensit&auml;t erzielt mittlere Effekte</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>* Die AutorInnen haben die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> f&uuml;r die eingehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n neu berechnet. Dabei kommt jeweils diejenige Berechnungsformel zum Einsatz, die der Datenlage so exakt wie m&ouml;glich entspricht. Aus diesem Grund verwenden die AutorInnen den &Uuml;berbegriff <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> (ES) anstelle einer spezifischen Formel (z.B. f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s d).</em></p>
</div>



<h3 id="einleitung" class="wp-block-heading">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag, soziale und emotionale F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen in der Schule zu f&ouml;rdern, ist in Bildungspl&auml;nen zumeist im Rahmen des Querschnittbildungsziels &bdquo;Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung&ldquo; verankert. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nimmt einen anderen Blickwinkel ein und analysiert, ob sich die schulische Leistung von Sch&uuml;lerInnen verbessert, wenn <strong>soziale und emotionale F&auml;higkeiten</strong> gezielt gef&ouml;rdert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im englischsprachigen Raum wurden seit einigen Jahren gro&szlig; angelegte F&ouml;rderrichtlinien und -projekte zur Unterst&uuml;tzung der sozialen und emotionalen Entwicklung von Sch&uuml;lerInnen entwickelt und aufw&auml;ndig evaluiert. Diesen F&ouml;rderprogrammen liegt die Annahme zugrunde, dass sich Sch&uuml;lerInnen mit besser entwickelten sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten in der Schule st&auml;rker engagieren, unter anderem weniger verhaltensauff&auml;llig werden und nicht zuletzt auch quer durch den F&auml;cherkanon <strong>bessere Leistungen</strong> erbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die soziale und emotionale Entwicklung der Sch&uuml;lerInnen in der Schule umfasst zwei Aspekte (Zur ausf&uuml;hrlichen Darstellung der Kernkompetenzen siehe Zusatzmaterial: &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Kernkompetenzen-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: Definition und Kernkompetenzen</a>&bdquo;):</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle</strong> <strong>F&auml;higkeiten</strong> der Resilienz und emotionalen Selbststeuerung, wie Selbstbewusstheit, Selbstmanagement und verantwortungsbewusstes Entscheiden und</li>



<li><strong>Soziale F&auml;higkeiten</strong>, die auf das Verhalten und die Beteiligung in sozialen Gruppen abzielen: Soziales Bewusstsein, Beziehungs- und Teamf&auml;higkeit sowie verantwortungsbewusstes Entscheiden.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt die empirischen Befunde aus qualitativ hochwertigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n zu F&ouml;rderprogrammen f&uuml;r soziales und emotionales Lernen erstmals umfassend zusammen.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass und wie sich die F&ouml;rderung von sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten positiv auf <strong>Schulleistungen</strong> auswirken soll, ist zun&auml;chst erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Die Autoren der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beschreiben zwei hypothetische Mechanismen, die diesen Zusammenhang &ndash; m&ouml;glicherweise auch im Zusammenspiel &ndash; erkl&auml;ren k&ouml;nnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle Dynamik.</strong> Die F&ouml;rderprogramme adressieren bei den Sch&uuml;lerInnen vor allem individuell soziale und emotionale &ndash; teilweise durch altersbedingte Wachstums- und Entwicklungsschritte bedingte &ndash; Bed&uuml;rfnisse. Diese werden ernst genommen und im besten Fall befriedigt. Dadurch steigt die Motivation und die Leistungen verbessern sich.</li>



<li><strong>Soziale Dynamik.</strong> Durch die F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten entsteht vor allem ein ver&auml;ndertes Schul- und Unterrichtsklima, beispielsweise durch einen ver&auml;nderten Umgang der beteiligten Personen miteinander, das sich positiv auf die Lernprozesse auswirkt. Verbesserte Leistungen sind unter anderem die Folge.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Inwiefern die Programme tats&auml;chlich derartige individuelle oder unterrichtsklimatische Verbesserungen bewirken, untersucht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht. Stattdessen ist die <strong>Wirkung</strong> der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen in den F&auml;chern Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Lesen Gegenstand der Untersuchung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl geeigneter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n, die solche F&ouml;rderprogramme begleitet haben, gehen die AutorInnen streng <strong>kriterienbasiert</strong> und <strong>qualit&auml;tsorientiert</strong> vor: Soziale und emotionale F&ouml;rderprogramme mussten unter anderem &uuml;ber einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen an Schulen umgesetzt werden; Vorab-Leistungsunterschiede mussten experimentell und statistisch kontrolliert und Schulleistungen mit standardisierten Leistungstests erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe dieser Kriterien identifizierten die AutorInnen 40 experimentelle und quasi-experimentelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n. An den Studien waren insgesamt 61.360 Sch&uuml;lerInnen in Mathematik, 16.380 in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;und 57.755 im Lesen von der Vorschule bis zum Abitur beteiligt. Neben dem&nbsp;<strong>Einfluss</strong>&nbsp;der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen untersucht die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;in sogenannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n auch, welche Rolle dabei unterschiedliche Gestaltungsmerkmale der F&ouml;rderprogramme oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a>&nbsp;&ndash; wie das&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>&nbsp;&ndash; spielen (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>).</p>



<h3 id="was-findet-diese-studie-heraus" class="wp-block-heading">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Corcoran und KollegInnen berichten insgesamt kleine bis mittlere positive <strong>Gesamteffekte</strong> der sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogramme auf die Schulleistungen. Auf Grundlage von 33 Studien in Mathematik ermitteln sie einen mittelgro&szlig;en positiven Effekt von <em>ES</em> = 0.26. In den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> erf&uuml;llten lediglich f&uuml;nf Studien die Einschlusskriterien. Auf dieser Basis errechnen die AutorInnen einen kleinen positiven Effekt von <em>ES</em> = 0.19. Die einzelnen Programme unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit deutlich: Die Spanne der berichteten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus den verschiedenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n reicht von -0.19 bis +1.32. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n konnten die AutorInnen aufgrund der geringen Studienzahl in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> nur f&uuml;r Mathematik durchf&uuml;hren. Bei diesen identifizierten sie keine systematischen Unterschiede, die mit dem Alter, dem sozioo&ouml;konomischen Status der Sch&uuml;lerInnen oder der Programmintensit&auml;t zusammenh&auml;ngen. Bemerkenswert ist der Befund, dass Programme mit einer <strong>Intensit&auml;t</strong> von weniger als 15 Minuten pro Tag (bzw. 75 Minuten pro Woche) Effekte von <em>ES</em> = 0.32 im Mittel erzielen. Die Befunde aller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n f&uuml;r das Fach Mathematik sind in <em>Tabelle 1</em> zusammengetragen.</p>


<h2 id="tablepress-30-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-30">Tabelle 1. &Uuml;bersicht &uuml;ber die Moderatoren und die einzelnen Stufen im Fach Mathematik.</h2>

<table id="tablepress-30" class="tablepress tablepress-id-30" aria-labelledby="tablepress-30-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">STUFEN</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> <i>ES</i></th><th class="column-4">ANZAHL EFFEKTE</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Alter (n.s.) </b></td><td class="column-2">Primarstufe</td><td class="column-3">0.24*</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarstufe</td><td class="column-3">0.18*</td><td class="column-4">8</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">0.43*</td><td class="column-4">7</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Programmintensit&auml;t (n.s.)</b></td><td class="column-2">niedrig (weniger als 15h/Tag oder 75h/Woche)</td><td class="column-3">0.32 (k.A.)</td><td class="column-4">14</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">hoch (mehr als 15h/Tag oder 75h/Woche)</td><td class="column-3">0.15 (k.A.)</td><td class="column-4">4</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"><b>Sozio&ouml;konomischer Status (n.s.)</b></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">k.A.</td><td class="column-4">k.A.</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a> (n.s.)</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Randomisiert</a></td><td class="column-3">0.23*</td><td class="column-4">20</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Quasi-experimentell</td><td class="column-3">0.31*</td><td class="column-4">13</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Studiengr&ouml;&szlig;e (n.s.)</b></td><td class="column-2">klein (&le; 250TeilnehmerInnen)</td><td class="column-3">0.49*</td><td class="column-4">6</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">gro&szlig; (&gt; 250 TeilnehmerInnen)</td><td class="column-3">0.23*</td><td class="column-4">27</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Publikationsstatus (n.s.)</b></td><td class="column-2">Zeitschrift mit Qualit&auml;tssicherung</td><td class="column-3">0.32*</td><td class="column-4">19</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere Ver&ouml;ffentlichung</td><td class="column-3">0.18*</td><td class="column-4">14</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"><b>Publikationszeitraum (n.s.)</b></td><td class="column-2">Zwischen 1990 und 2010</td><td class="column-3">0.31*</td><td class="column-4">17</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Ab 2010</td><td class="column-3">0.20*</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Anmerkungen zur Tabelle:<br>(n.s.) = kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied zwischen den Stufen eines <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>s, d.h. die Effekte unterscheiden sich beispielsweise in Bezug auf das Alter nicht statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> zwischen Primarstufe, Sekundarstufe oder gemischt (auch wenn die Werte z.T. deutlich variieren).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>* = statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied f&uuml;r die spezifische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufe, d.h. beispielsweise, dass f&uuml;r die Altersgruppe Sekundarstufe mit 95% iger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass ein positiver Effekt der implementierten Programme vorliegt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>(k.A.) = Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;macht keine Angaben zu&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>en oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a>tests.</em></p>



<h3 id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie" class="wp-block-heading">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 id="wie-substanziell-sind-die-effekte" class="wp-block-heading">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im kleinen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>) bis mittleren (Mathematik) Bereich. Auch f&uuml;r Lesen wurde ein mittelgro&szlig;er Effekt (<em>ES</em> = 0.25; Grundlage: 35 Studien) berichtet. Effekte in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung bedeuten, dass ca. 56 % der Sch&uuml;lerInnen mit F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten bessere Schulleistungen erbrachten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen ohne gezielte F&ouml;rderung. Diese Befunde sind durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass sie auf der Grundlage von qualitativ <strong>hochwertigen Studien</strong> zustande gekommen sind, die unter Realbedingungen im schulischen Alltag durchgef&uuml;hrt wurden und ausschlie&szlig;lich standardisierte Leistungstests verwendeten. Vor allem ist beachtlich, dass sich positive Effekte der Programme zur F&ouml;rderung sozialer und emotionaler F&auml;higkeiten auf die Schulleistungen in verschiedenen F&auml;chern nachweisen lassen, obwohl Leistungsf&ouml;rderung nicht das direkte Ziel der Programme ist.  </p>



<h5 id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt" class="wp-block-heading">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Abschnitt stellt dar, inwiefern die Ergebnisse innerhalb der MINT-Schulf&auml;cher, Sekundarstufe und in Bezug auf die Erfolgskriterien differenziert berichtet werden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;differenziert zwischen Mathematik und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;und berichtet einen Wert f&uuml;r die gesamte Sekundarstufe. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wird ausschlie&szlig;lich Leistung untersucht, da nur Ergebnisse&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/standardisierter-leistungstest/" target="_self" title="Zur Bestimmung des Lernerfolgs. Sie werden in aufw&auml;ndigen psychometrischen Verfahren h&auml;ufig im Zusammenhang mit gro&szlig; angelegten Studien entwickelt (z.B. PISA, TIMSS). Aufgrund dieser Verfahren und der Testung an gro&szlig;en Stichproben erf&uuml;llen standardisierte Leistungstest in besonderem Ma&szlig;e statistische G&uuml;tekriterien und gelten daher als besonders zuverl&auml;ssig. Sie sind von Tests, die von WissenschaftlerInnen f&uuml;r spezifische Studien entwickelt&hellip;" class="encyclopedia">standardisierter Leistungstest</a>s berichtet werden. Effekte auf soziale und emotionale F&auml;higkeiten werden hingegen nicht analysiert, obwohl dies f&uuml;r die Kl&auml;rung der hypothetischen Wirkmechanismen durchaus interessant w&auml;re.&nbsp;</p>



<h5 id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden f&uuml;r die Bereiche Alter, sozio&ouml;konomischer Status und Intensit&auml;t der Programme <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>n durchgef&uuml;hrt &ndash; ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Befunde. Das hei&szlig;t, der Gesamteffekt f&uuml;r das jeweilige Fach (Mathematik, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Lesen) liefert eine belastbare Orientierungsgr&ouml;&szlig;e. Auch von verschiedenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschungsdesign/" target="_self" title="(Oder Studiendesign) beschreibt den Aufbau einer Studie. Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation), durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 1:&nbsp;Das Potential von Wissenschaft in der Praxis CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Forschungsdesign</a>s, Studiengr&ouml;&szlig;en und Publikationszeitr&auml;umen sind die jeweiligen Gesamteffekte nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> beeinflusst. Einschr&auml;nkend muss erw&auml;hnt werden, dass die Anzahl der ber&uuml;cksichtigten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in den meisten F&auml;llen klein ist: Es ist zu erwarten, dass der <strong>Einfluss</strong> bestimmter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en bei einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n ein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>es Niveau erreicht, da manche Werte knapp an der Grenze zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikanz/" target="_self" title="Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikanz</a> liegen.</p>



<h5 id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant" class="wp-block-heading">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Aus wissenschaftlicher Sicht ist die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bedeutsam: Sie aktualisiert und erweitert die Befunde eines &auml;lteren Reviews (Durlak et al., 2011), sie liefert einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber das Feld der Forschung zu sozialen und emotionalen F&ouml;rderprogrammen, indem sie auch (Evaluations-)Studien, die nicht in Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/peer-review-verfahren/" target="_self" title="Oder Begutachtungsverfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Peer-Review-Verfahren</a> zur Qualit&auml;tssicherung publiziert sind, ber&uuml;cksichtigt, aber dennoch durch strenge Auswahlkriterien eine hohe methodische Qualit&auml;t sicherstellt.</p>



<h5 id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht vorbildlich den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Suche, Auswahl und statistischen Analyse erf&uuml;llen die Anspr&uuml;che beinahe vollst&auml;ndig. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/Rating-Sheet-KR-24_Corcoran-2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis" class="wp-block-heading">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigen, dass die gezielte F&ouml;rderung der sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten von Sch&uuml;lerInnen <strong>positive Auswirkungen</strong> auf deren schulische Leistungen hat. Die gezielte F&ouml;rderung kann bereits im Vorschulalter erfolgreich eingef&uuml;hrt werden. Auch in der Sekundarstufe k&ouml;nnen F&ouml;rderprogramme zur Unterst&uuml;tzung der sozialen und emotionalen Entwicklung zu besseren Leistungen beitragen: Lehrkr&auml;fte und Schulen k&ouml;nnen dem wachsenden Bed&uuml;rfnis von Sch&uuml;lerInnen nach mehr Autonomie und Eigenverantwortung &ndash; beispielsweise f&uuml;r den eigenen Lernprozess &ndash; begegnen, indem sie diese sozialen und emotionalen F&auml;higkeiten im Unterricht oder in einem gr&ouml;&szlig;eren schulischen Rahmen gezielt adressieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt eine gro&szlig;e Bandbreite an m&ouml;glichen Ansatzpunkten f&uuml;r gezielte F&ouml;rderprogramme auf: Sie reicht von der Weiterbildung der Lehrkr&auml;fte (siehe Studienbeispiel) bis hin zur regelm&auml;&szlig;igen und gemeinsamen Achtsamkeitspraxis f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;fte. Die F&ouml;rderprogramme sind umfassend dokumentiert und alle Befunde sind unter schulischen Alltagsbedingungen, in methodisch sehr anspruchsvollen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evaluationsstudie/" target="_self" title="Empirische Untersuchung, um die Wirksamkeit einer konkreten Ma&szlig;nahme zu untersuchen. Sie ist damit von einer empirischen Studie zu unterscheiden, die eine theoretische Annahme oder Hypothese gezielt &uuml;berpr&uuml;ft. In das Design der Ma&szlig;nahme (z.B. eines Lernprogramms) k&ouml;nnen verschiedenste theoretische Annahmen einflie&szlig;en. Die &Uuml;berpr&uuml;fung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe experimenteller oder quasi-experimenteller Studiendesigns und meist in relevanten Anwendungskontexten,&hellip;" class="encyclopedia">Evaluationsstudie</a>n &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume zustande gekommen. Dies k&ouml;nnte Ansporn sein, auch im <strong>deutschsprachigen Raum</strong> vermehrt &uuml;ber die Entwicklung und Einf&uuml;hrung sozialer und emotionaler F&ouml;rderprogramme nachzudenken. Damit k&ouml;nnte nicht &raquo;nur&laquo; ein Beitrag zur F&ouml;rderung der Schulleistung entstehen, sondern auch das Wohlbefinden und die produktive Zusammenarbeit der (schulischen) Gemeinschaft st&auml;rken.</p>



<h3 id="studienbeispiel" class="wp-block-heading">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie von Allen und KollegInnen (2011) liefert ein anschauliches Beispiel, wie sich ein F&ouml;rderprogramm zur St&auml;rkung der sozialen und emotionalen Entwicklung von Sch&uuml;lerInnen auf die Qualit&auml;t der Interaktion zwischen Lehrkr&auml;ften und Sch&uuml;lerInnen auswirkt &ndash; und in der Folge auch auf den schulischen Erfolg der Sch&uuml;lerInnen. An der gro&szlig;angelegten experimentellen Studie waren insgesamt 78 Lehrkr&auml;fte und 2.237 Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe beteiligt. Im Programm &bdquo;my teaching partner&ldquo; erhielten die Lehrkr&auml;fte in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalbedingung/" target="_self" title="Versuchsanordnung, bei der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) mit einer Experimentalgruppe durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalbedingung</a> ein ausf&uuml;hrliches Training zu Methoden der Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktion, die zur Gestaltung eines positiven emotionalen Klimas beitragen sollen. Das Training legt ein besonderes Augenmerk darauf, dass Lehrkr&auml;fte eine Sensibilit&auml;t f&uuml;r die entwicklungsbedingten Bed&uuml;rfnisse von Jugendlichen &ndash; z.B. das Streben nach Autonomie &ndash; entwickeln und diesen Bed&uuml;rfnissen im Unterricht Raum geben. Sie sollen den Sch&uuml;lerInnen eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihres Lernprozesses einr&auml;umen und ihnen einen Sinn f&uuml;r die Relevanz des Lernstoffs f&uuml;r ihr eigenes Leben vermitteln. Das Training soll Lehrkr&auml;fte bef&auml;higen, diese Ans&auml;tze in konkrete Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen zu &uuml;bersetzen. Dazu erhielten die Lehrkr&auml;fte in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &uuml;ber ein Schuljahr verteilt Feedback zur Qualit&auml;t ihrer Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen &ndash; auf Grundlage von Videos ihres Unterrichts. In den Schulklassen der Kontrollbedingung erhielten die Lehrkr&auml;fte weder das Training noch individuelles Feedback. Die Analysen zeigen, dass sich die Sch&uuml;lerleistungen durch das F&ouml;rderprogramm in verschiedenen Schulf&auml;chern verbesserten. Diese Verbesserung war auf die h&ouml;here Qualit&auml;t der Lehrer-Sch&uuml;ler-Interaktionen und das damit einhergehende bessere soziale und emotionale Lernklima zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Interessanterweise wurde der positive Effekt erst im Schuljahr nach dem Training &ndash; mit derselben Lehrkraft, aber neuen Sch&uuml;lerInnen &ndash; empirisch festgestellt. Das zeigt, dass sich die Wirkung solcher Trainings erst l&auml;ngerfristig entfaltet. Die komplexen F&auml;higkeiten m&uuml;ssen erst trainiert und mithilfe von regelm&auml;&szlig;igem Feedback kontinuierlich einge&uuml;bt werden.</p>



<h3 id="referenzen-und-links" class="wp-block-heading">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allen, J. P., Pianta, R. C., Gregory, A., Mikami, A. Y., &amp; Lun, J. (2011). An interaction-based approach to enhancing secondary school instruction and student achievement. <em>Science, 333</em>(6045),1034-1037.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale,NJ: Erlbaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Corcoran, R. P., Cheung, A. C., Kim, E., &amp; Xie, C. (2018). Effective Universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research. <em>Educational Research Review, 25</em>, 56-72.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durlak, J. A., Weissberg, R. P., &amp; Pachan, M. (2010). A meta-analysis of after-school programs that seek to promote personal and social skills in children and adolescents. <em>American Journal of Community Psychology, 45</em>, 294&ndash;309. doi: https://doi.org/10.1007/s10464-010-9300-6.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X17300611" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Corcoran et al., 2018</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://science.sciencemag.org/content/333/6045/1034" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Allen et al., 2011</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leitfaden zum Sozialen und Emotionalen Lernen von CASEL (Collaborative for Academic, Social, and Emotional Learning):<br><a href="http://secondaryguide.casel.org/casel-secondary-guide.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://secondaryguide.casel.org/casel-secondary-guide.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">US-Evidence Report f&uuml;r Soziales und Emotionales Lernen:<br><a href="https://www.wallacefoundation.org/knowledge-center/Documents/Social-and-Emotional-Learning-Interventions-Under-ESSA.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wallacefoundation.org/knowledge-center/Documents/Social-and-Emotional-Learning-Interventions-Under-ESSA.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Befunde des \textit{What Works Clearinghouse} zur fr&uuml;hen F&ouml;rderung von Sozialem und Emotionalem Lernen:<br><a href="https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=443" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=443</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">&Uuml;berblick zum Zusammenhang von SEL und Schulklima:<br><a href="https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/regions/southwest/blogs/resource-roundup-sel-school-climate.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/regions/southwest/blogs/resource-roundup-sel-school-climate.aspx</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschungsverbund f&uuml;r Messinstrumente von Sozialem und Emotionalem Lernen:<br>https://ies.ed.gov/ncee/edlabs/projects/project.asp?projectID=4583</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Hetmanek, A., Knogler, M. &amp; CHU Research Group (2019). Soziales und emotionales Lernen in der Schule = bessere Leistungen? www.clearinghouse-unterricht.de, <em>Kurzreview 24</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 id="kurzreview-als-podcast" class="wp-block-heading">Kurzreview als Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_857475_soziales_und_emotionales_lernen_in_der_schule_bessere_leistungen.mp3"></audio></figure>



<h3 id="downloads" class="wp-block-heading">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_SEL_mit-Zusatzmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Kernkompetenzen-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: Definition und Kernkompetenzen</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Fo%CC%88rderprogramme-SEL.pdf">Soziales und Emotionales Lernen: Exemplarische F&ouml;rderprogramme</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/07/CHU_KR-24_Corcoran-2018_Fo%CC%88rdermo%CC%88glichkeiten-SEL.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soziales und Emotionales Lernen: F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/Rating-Sheet-KR-24_Corcoran-2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Gestaltung von Lernmaterial: Wie Hervorhebungen den Lernerfolg beeinflussen</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/gestaltung-von-lernmaterial-wie-hervorhebungen-den-lernerfolg-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 12:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive load theory]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3295</guid>

					<description><![CDATA[SchülerInnen müssen beim Lernen häufig eine Fülle an Informationen verarbeiten und die relevantesten herausfiltern. Lehrpersonen können ihre SchülerInnen dabei entscheidend unterstützen – mit Arbeitsmaterialien, in denen wichtige Informationen hervorgehoben sind. Wie sich das Hervorheben von Informationen in Lernmaterialien auf Lernerfolg, Motivation und die kognitive Verarbeitungskapazität von SchülerInnen auswirkt und inwiefern weitere Faktoren wie Vorwissen oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="gspb_button_wrapper gspb_button-id-gsbp-ba03d4e" id="gspb_button-id-gsbp-ba03d4e"><a class="wp-block-greenshift-blocks-buttonbox gspb-buttonbox wp-element-button" href="#kurzreview-als-podcast" rel="noopener"><span class="gspb-buttonbox-textwrap"><span class="gspb-buttonbox-text"><span class="gspb-buttonbox-title">Auch als Podcast</span></span></span></a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sch&uuml;lerInnen m&uuml;ssen beim Lernen h&auml;ufig eine F&uuml;lle an Informationen verarbeiten und die relevantesten herausfiltern. Lehrpersonen k&ouml;nnen ihre Sch&uuml;lerInnen dabei entscheidend unterst&uuml;tzen &ndash; mit Arbeitsmaterialien, in denen wichtige Informationen hervorgehoben sind. Wie sich das Hervorheben von Informationen in Lernmaterialien auf <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und die kognitive Verarbeitungskapazit&auml;t von Sch&uuml;lerInnen auswirkt und inwiefern weitere Faktoren wie Vorwissen oder das Fach dabei eine Rolle spielen, untersucht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;A meta-analysis of how signaling affects learning with media&ldquo; von Schneider, Beege, Nebel &amp; Rey (2018).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekte von Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien auf die Wiedergabe und den Transfer von Wissen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen,<br>Studierende, Erwachsene</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien wirken sich positiv auf die Wiedergabe (<em>g</em> = 0.53, mittlerer Effekt) und den Transfer (<em>g </em>= 0.33, kleiner Effekt) von Wissen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien reduzieren die kognitive Belastung (<em>g</em> = 0.25, kleiner Effekt) und erh&ouml;hen die Motivation (<em>g </em>= 0.13, kleiner Effekt)</p>
</div>



<h3 id="einleitung" class="wp-block-heading">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im MINT-Unterricht vermitteln Lehrpersonen ihren Sch&uuml;lerInnen h&auml;ufig Wissen &uuml;ber komplexe Modelle und Abl&auml;ufe. Sch&uuml;lerInnen stehen dabei vor der Herausforderung, aus einer F&uuml;lle an verbalen und visuellen <strong>Informationen</strong> die relevantesten auszuw&auml;hlen und so zu strukturieren, dass sie diese besser behalten und abrufen k&ouml;nnen. Dies ist insbesondere beim Lernen mit digitalen Medien der Fall, da digitale Arbeitsmaterialien oft komplexer gestaltet sind als klassisches Arbeitsmaterialien wie Arbeitsbl&auml;tter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie k&ouml;nnen Lehrpersonen Lernmaterialien gestalten oder ausw&auml;hlen, die Sch&uuml;lerInnen dabei bestm&ouml;glich unterst&uuml;tzen? Eine Reihe an Befunden zeigt, dass Sch&uuml;lerInnen besser lernen, wenn Lernmaterialien relevante Informationen oder die organisatorische Struktur der Lerninhalte hervorheben, da dadurch die <strong>kognitive Belastung</strong> f&uuml;r die Lernenden geringer ist (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/cognitive-load-theory/" target="_self" title="Annahme, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsged&auml;chtnisses darstellt, das begrenzte Kapazit&auml;ten hat. Wie gro&szlig; die kognitive Belastung beim Lernen ist, h&auml;ngt sowohl von der Komplexit&auml;t der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. &Uuml;bersteigt die kognitive Belastung die Kapazit&auml;t des Arbeitsged&auml;chtnisses, spricht man von kognitiver &Uuml;berlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt&hellip;" class="encyclopedia">cognitive load theory</a></em>). Dieses Prinzip, bei dem die Aufmerksamkeit der Lernenden auf die relevante Information gelenkt wird, wird im Englischen <em>Signaling</em> genannt (dt. Hervorheben, Beispiel siehe <em>Grafik 1</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-300x167.png" alt="" width="300" height="167" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-300x167.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik-140x78.png 140w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU-KR-22-Schneider-Hervorhebungen-Grafik.png 559w"></p>



<p class="wp-block-paragraph" id="caption-attachment-3299">Grafik 1. Beispiel f&uuml;r farbige Hervorhebungen in einer Lernumgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings sind Hervorhebungen nicht in jedem Fall hilfreich. Manche Hervorhebungen lenken Lernende eher ab. Weil Sch&uuml;lerInnen dann st&auml;rker kognitiv belastet werden, verringert sich auch der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> synthetisiert die <strong>Ergebnisse</strong> bisheriger Studien und untersucht auf dieser Datenbasis, wie sich Hervorhebungen in Lernmaterialien auswirken &ndash; z.B. auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, die Motivation oder die kognitive Belastung. Sie ber&uuml;cksichtigt dabei eine Vielzahl an Faktoren und Rahmenbedingungen, die einen Einfluss haben k&ouml;nnten &ndash; z.B. das Unterrichtsfach oder die Art der Hervorhebungen.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht einerseits, ob Hervorhebungen in Lernmaterialien den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> in Bezug auf die <strong>Wiedergabe</strong> von Wissen (139 experimentelle Vergleiche) und den <strong>Transfer</strong> von Wissen (70 experimentelle Vergleiche) steigern. Au&szlig;erdem wurde untersucht, wie diese Hervorhebungen sich auf die kognitive Belastung, die Motivation, die Lernzeit und auf Blickbewegungen von Sch&uuml;lerInnen beim Lernen auswirken. Bei der Untersuchung dieser Forschungsfragen ber&uuml;cksichtigen die AutorInnen eine Reihe an <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n wie Alter oder Vorwissen, die einen Einfluss auf die Wirkung von Hervorhebungen haben k&ouml;nnten (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AutorInnen schlie&szlig;en <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein, die im Zeitraum von 1970-2016 auf Englisch oder Deutsch in Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a>, als Abschlussarbeiten, Konferenzbeitr&auml;ge oder Onlinepublikationen ver&ouml;ffentlicht wurden. Grundlage der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sind insgesamt 103 Studien mit 12.201 TeilnehmerInnen. Ca. 14&#8239;% von ihnen stammen aus der <strong>Sekundarstufe</strong>. Die Mehrzahl der Studien wurde unter streng kontrollierten Bedingungen im Labor durchgef&uuml;hrt, einige Studien aber auch im Schulkontext.</p>



<h3 id="was-findet-diese-studie-heraus" class="wp-block-heading">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengenommen zeigen die Befunde, dass sich Hervorhebungen in Lernmaterialien <strong>positiv</strong> auf die Wiedergabe (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.53, mittlerer Effekt) und den Transfer von Wissen auswirken (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.33, kleiner Effekt). Zudem reduzieren sie die kognitive Belastung (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.25, kleiner Effekt), erh&ouml;hen die Motivation (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.13, kleiner Effekt) und verl&auml;ngern die Lernzeit (<em>g&#8239;</em>=&#8239;0.30, kleiner Effekt). Dar&uuml;ber hinaus zeigen die Analysen der Blickbewegungen, dass Lernende Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien tats&auml;chlich l&auml;nger betrachten als die entsprechenden Passagen ohne Hervorhebungen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.39).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass Hervorhebungen in Texten f&uuml;r die Wiedergabe von Wissen besonders effektiv sind. Bei Abbildungen ist der Effekt ebenfalls positiv, aber kleiner. In Bezug auf den Wissenstransfer beeinflusst die&nbsp;<strong>Art der Hervorhebung</strong>&nbsp;in Abbildungen den Effekt: W&auml;hrend sich farbliche Hervorhebungen positiv auswirken, sind Wegweiser, Beschriftungen, Scheinwerfer und grafische Hervorhebungen nicht wirksam. Blinken beeintr&auml;chtigt den Wissenstransfer sogar. Hervorhebungen sind in allen F&auml;chern au&szlig;er Mathematik effektiv. F&uuml;r alle weiteren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en berichten die AutorInnen keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Befunde. Die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n sind in&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;dargestellt.</p>



<table id="tablepress-28" class="tablepress tablepress-id-28">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th colspan="2" class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a> &amp; STUFEN</th><th class="column-3">ANZAHL STUDIEN<br>
Wiedergabe/Transfer</th><th class="column-4"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)<br>
Wiedergabe</th><th class="column-5"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)<br>
Transfer</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2"><b>Grundsch&uuml;lerInnen</b></td><td class="column-3">7/7</td><td class="column-4">0.19</td><td class="column-5">0.21</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Sch&uuml;lerInnen von weiterf&uuml;hrenden Schulen</b></td><td class="column-3">19/8</td><td class="column-4">0.34*</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Studierende</b></td><td class="column-3">108/52</td><td class="column-4">0.60*</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Erwachsene</b></td><td class="column-3">4/2</td><td class="column-4">0.50</td><td class="column-5">-0.04</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>Vorwissen</b></td><td class="column-2"><b>Niedrig</b><br>
Lernende, die in Vorwissenstests weniger als die H&auml;lfte der Punkte erreichten</td><td class="column-3">37/22</td><td class="column-4">0.42*</td><td class="column-5">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Hoch</b><br>
Lernende, die in Vorwissenstests mehr als die H&auml;lfte der Punkte erreichten</td><td class="column-3">20/16</td><td class="column-4">0.67*</td><td class="column-5">0.55*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtsfach</b></td><td class="column-2"><b>Biologie</b></td><td class="column-3">32/22</td><td class="column-4">0.35*</td><td class="column-5">0.38*</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Chemie</b></td><td class="column-3">4/4</td><td class="column-4">0.80*</td><td class="column-5">0.41</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Mathematik</b></td><td class="column-3">9/9</td><td class="column-4">0.08</td><td class="column-5">-0.03</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Physik</b></td><td class="column-3">36/23</td><td class="column-4">0.43*</td><td class="column-5">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Geografie</b></td><td class="column-3">17/4</td><td class="column-4">0.61*</td><td class="column-5">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Psychologie</b></td><td class="column-3">9/0</td><td class="column-4">0.84*</td><td class="column-5">-</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Erziehungswissenschaften</b></td><td class="column-3">8/8</td><td class="column-4">0.53*</td><td class="column-5">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Sonstige</b></td><td class="column-3">24/2</td><td class="column-4">0.66*</td><td class="column-5">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><b>Lerngeschwindigkeit</b></td><td class="column-2"><b>Durch die Lernumgebung vorgegeben</b><br>
Lernende k&ouml;nnen z.B. keinen Einfluss auf computergesteuerte Lernumgebung nehmen</td><td class="column-3">57/37</td><td class="column-4">0.57*</td><td class="column-5">0.38</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Individuell bestimmbar</b><br>
Lernende k&ouml;nnen den Lernvorgang selbst starten, pausieren oder wiederholen</td><td class="column-3">76/29</td><td class="column-4">0.53*</td><td class="column-5">0.30*</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">6/4</td><td class="column-4">0.24</td><td class="column-5">0.05</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"><b>Darstellungsform</b></td><td class="column-2"><b>Text</b><br>
Hervorhebung als Bestandteil eines Textes</td><td class="column-3">66/13</td><td class="column-4">0.68*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Abbildung</b></td><td class="column-3">70/55</td><td class="column-4">0.68*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">3/2</td><td class="column-4">0.87*</td><td class="column-5">0.39</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"><b>Hervorhebungen im Text</b></td><td class="column-2"><b>Strukturierungshilfen</b><br>
z. B. &Uuml;berschriften oder fettgedruckte W&ouml;rter </td><td class="column-3">57/9</td><td class="column-4">0.71*</td><td class="column-5">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Bildverweis</b><br>
Text verweist z. B. mit einem Pfeil auf ein dazugeh&ouml;riges Bild</td><td class="column-3">5/2</td><td class="column-4">0.38</td><td class="column-5">0.27*</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Farbe</b><br>
z. B. Farbige Unterstreichungen/farbiger Druck</td><td class="column-3">2/0</td><td class="column-4">0.70</td><td class="column-5">-</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Intonation</b><br>
Betonung in einem gesprochenen Text</td><td class="column-3">2/2</td><td class="column-4">0.43</td><td class="column-5">0.70*</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">3/2</td><td class="column-4">1.01*</td><td class="column-5">0.29</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Hervorhebungen in Abbildungen</b></td><td class="column-2"><b>Wegweiser</b><br>
Pfeile oder <i>Pedagogical Agents</i> (meist animierte Computerfiguren, die durch ein Programm f&uuml;hren)</td><td class="column-3">19/12</td><td class="column-4">0.33*</td><td class="column-5">0.21</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Farbe</b><br>
Farbliche Hervorhebung eines bestimmten Teils einer Abbildung</td><td class="column-3">18/16</td><td class="column-4">0.44*</td><td class="column-5">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Beschriftungen</b><br>
Beschriftung eines Teils der Abbildung</td><td class="column-3">6/4</td><td class="column-4">0.32</td><td class="column-5">0.38</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Blinken</b><br>
Blinken eines Teils der Abbildung</td><td class="column-3">3/3</td><td class="column-4">-0.56</td><td class="column-5">-0.47</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Scheinwerfer</b><br>
Lichtkreis auf einem Teil der Abbildung</td><td class="column-3">7/7</td><td class="column-4">0.17</td><td class="column-5">0.29</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Grafisch</b><br>
z. B. Concept Maps<br>
</td><td class="column-3">4/3</td><td class="column-4">0.32</td><td class="column-5">0.32</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Gemischt</b></td><td class="column-3">16/12</td><td class="column-4">0.77*</td><td class="column-5">0.48*</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"><b>Dauer der Hervorhebung</b></td><td class="column-2"><b>Permanent</b><br>
Hervorhebung bleibt bestehen, z. B. in einem Text</td><td class="column-3">84/27</td><td class="column-4">0.58*</td><td class="column-5">0.31*</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Tempor&auml;r</b><br>
Hervorhebung ist nur vor&uuml;bergehend verf&uuml;gbar, z. B. in einem Video oder einer Animation</td><td class="column-3">53/38</td><td class="column-4">0.46*</td><td class="column-5">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"><b>Publikationsjahr der Studie</b></td><td class="column-2"><b>Vor 2000</b></td><td class="column-3">52/9</td><td class="column-4">0.65*</td><td class="column-5">0.06</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Nach 2000</b></td><td class="column-3">87/61</td><td class="column-4">0.46*</td><td class="column-5">0.37*</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p class="wp-block-paragraph">* <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt</em></p>



<h3 id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie" class="wp-block-heading">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 id="wie-substanziell-sind-die-effekte" class="wp-block-heading">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n liegen nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich f&uuml;r die Wiedergabe von Wissen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.53) und im kleinen Bereich f&uuml;r den Transfer von Wissen (<em>g</em>&#8239;=&#8239;0.33). Die Gr&ouml;&szlig;e dieser Effekte bedeuten, dass ca. 70&#8239;% der Sch&uuml;lerInnen, die mit Lernmaterialien mit Hervorhebungen gearbeitet haben, Lerninhalte <strong>besser</strong> wiedergeben und 62 % die Lerninhalte besser auf andere Aufgaben anwenden k&ouml;nnen als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigt nur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die unter stark kontrollierten Versuchsbedingungen durchgef&uuml;hrt wurden. Sie beruht auf einer gro&szlig;en Zahl an Studien &ndash; und es finden sich fast durchg&auml;ngig positive Effekte, die im Einzelnen noch deutlich gr&ouml;&szlig;er ausfallen k&ouml;nnen (vgl. <em>Tabelle 1</em>). Diese drei Punkte sprechen f&uuml;r die <strong>positive Wirkung</strong> von Hervorhebungen in Lernmaterialien und die Belastbarkeit der durchgef&uuml;hrten Analysen.  </p>



<h5 id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt" class="wp-block-heading">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die AutorInnen schl&uuml;sseln ihre Ergebnisse sehr differenziert nach unterschiedlichen F&auml;chern, Altersstufen und mehreren Erfolgskriterien (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>, Motivation und kognitive Belastung) auf. Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sind hilfreich f&uuml;r Lernende aller Altersstufen &ndash; von Sch&uuml;lerInnen der Grundschule bis hin zu Erwachsenen. Im Bereich Wissenstransfer zeigen sich zwischen den (Schul-)F&auml;chern keine Unterschiede. F&uuml;r die Wiedergabe von Wissen haben Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sehr&nbsp;<strong>unterschiedliche Effekte</strong>&nbsp;je nach Fach: am Gr&ouml;&szlig;ten sind sie in Psychologie, Geographie und Erziehungswissenschaften, in den F&auml;chern Physik und Biologie etwas kleiner. Die Tatsache, dass der Effekt in Mathematik nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;ist, f&uuml;hren die AutorInnen darauf zur&uuml;ck, dass in diesem Fach nur wenige Inhalte in Textform dargestellt werden und die Inhalte sehr abstrakt sind.&nbsp;</p>



<h5 id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die AutorInnen testen zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n (vgl. <em>Tabelle 1</em>), um zu sehen, inwiefern der Gesamteffekt f&uuml;r unterschiedliche Bedingungen generalisierbar ist. Die Gesamteffekte bieten gr&ouml;&szlig;tenteils eine gute <strong>Orientierung</strong>. F&uuml;r einige wenige Bereiche &ndash; z.B. das Unterrichtsfach &ndash; unterscheiden sich die Befunde bedeutsam und die spezifischen Werte f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen sind dementsprechend aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n beruhen allerdings gr&ouml;&szlig;tenteils auf kleinen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n &ndash; und nicht alle Studien untersuchen alle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en. Die einzelne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a> wird dadurch unpr&auml;ziser und muss mit Vorbehalt interpretiert werden.</p>



<h5 id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant" class="wp-block-heading">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu spezifischeren Arbeiten (H&ouml;ffler &amp; Leunter, 2007; Richter et al., 2016) liefert diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ein umfassendes Bild zur Wirksamkeit von Hervorhebungen. Gleichzeitig illustriert sie, wie sich der&nbsp;<strong>Fokus</strong>&nbsp;der Forschung &uuml;ber die Zeit ver&auml;ndert hat: W&auml;hrend Effekte auf den Transfer von Wissen vor 2000 kaum untersucht wurden, stand dieser Aspekt nach 2000 im Fokus der Forschung. Wissenschaftlich interessant ist auch, dass die Befunde von Schneider und Kollegen im Gegensatz zu den Befunden von Richter und KollegInnen nicht belegen, dass Lernende mit weniger Vorwissen besonders von Hervorhebungen profitieren. Damit liefern sie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a>&nbsp;gegen die Expertise-Umkehr-Hypothese, die davon ausgeht, dass Lernende mit geringem Vorwissen mehr von instruktionalen Hilfen in Lernmaterialien profitieren.</p>



<h5 id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nahezu exemplarisch den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die einzelnen Schritte des Erstellungsprozesses der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> (Suche, Studienauswahl, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und statistische Analyse) sind sehr <strong>transparent</strong> und nachvollziehbar beschrieben und daher als methodisch verl&auml;sslich einzuordnen. Eine detaillierte Beurteilung finden Sie in unserem Rating Sheet.</p>



<h3 id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis" class="wp-block-heading">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Arbeitsmaterialien, in denen lernrelevante Informationen hervorgehoben sind, k&ouml;nnen Lehrpersonen ihre Sch&uuml;lerInnen effektiv beim Lernen unterst&uuml;tzen und deren Motivation steigern. Sch&uuml;lerInnen befassen sich l&auml;nger, zielgerichteter und mit gr&ouml;&szlig;erem Erfolg mit entsprechend gestalteten Arbeitsmaterialien. F&uuml;r diese Schlussfolgerung liefert die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ein solides&nbsp;<strong>Fundament</strong>. Hervorhebungen in Arbeitsmaterialien sind f&uuml;r Lernende aller Altersgruppen unabh&auml;ngig vom Vorwissen sinnvoll &ndash; sowohl in Bezug auf die Wiedergabe als auch auf den Transfer von Wissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prinzipiell k&ouml;nnen Lehrpersonen fast alle Arten von Hervorhebungen einsetzen, um Sch&uuml;lerInnen in ihrem Lernprozess zu unterst&uuml;tzen. Am wirksamsten sind Hinweise in Texten, die <strong>permanent</strong> bestehen bleiben (z.&#8239;B. eine fett gedruckte &Uuml;berschrift in einem Text im Vergleich zu einem Hinweispfeil auf einer Folie, die weiter geklickt wird). Nur sehr wenige Hervorhebungen, wie z.&#8239;B. blinkende Hinweise auf Powerpointfolien, haben keine oder kontraproduktive Auswirkungen auf das Lernen.</p>



<h3 id="studienbeispiel" class="wp-block-heading">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a> von Reisslein, Johnson &amp; Reisslein (2015) zeigt deutlich, dass schon kleine Ver&auml;nderungen in einer digitalen Lernumgebung &ndash; in diesem Fall farbige Hervorhebungen &ndash; eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positive Auswirkung auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> haben k&ouml;nnen. Die AutorInnen lie&szlig;en 74 Sch&uuml;lerInnen im Alter von 14 bis 15 Jahren eine <strong>E-Learning-Umgebung</strong> zu elektrischen Schaltungen und Parallelschaltungen bearbeiten und unterteilten sie dabei nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen: In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> war die Schrift in der Lernumgebung komplett schwarz-wei&szlig; gehalten, in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> waren wichtige Ausdr&uuml;cke oder physikalische Zeichen/Einheiten farbig markiert (Spannung blau, Strom rot und Widerstand schwarz, vgl. <em>Grafik 1</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Vorwissenstest bearbeiteten die Sch&uuml;lerInnen die Lerneinheit, die aus Abbildungen und einem begleitenden, gesprochenen Erkl&auml;rtext bestand. W&auml;hrend die Sch&uuml;lerInnen den Erkl&auml;rtext anh&ouml;rten, wurden die einzelnen Elemente der Abbildung (vgl. <em>Grafik 1</em>) nach und nach eingeblendet. Anschlie&szlig;end folgte eine <strong>&Uuml;bungseinheit</strong>, in der die Sch&uuml;lerInnen ihr Wissen anwenden und ihre L&ouml;sungen jeweils in das Programm eingeben konnten. Sie erhielten direkt R&uuml;ckmeldung zu ihren Antworten. Abgesehen von den farblichen Unterschieden waren die Lernumgebung und der komplette Versuchsablauf f&uuml;r alle Sch&uuml;lerinnen genau gleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der abschlie&szlig;ende Test, in dem die Sch&uuml;lerInnen ihr Wissen auf vergleichbare Aufgabestellungen anwenden mussten, wurde f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen auf Papier und in schwarz-wei&szlig; durchgef&uuml;hrt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>, die mit den farbigen Hervorhebungen gearbeitet hatte, schnitt sowohl beim <strong>L&ouml;sen</strong> der Praxisaufgaben als auch im anschlie&szlig;enden Test besser ab. Sch&uuml;lerInnen dieser Gruppe waren zudem motivierter. Im Gegensatz dazu berichtete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die ausschlie&szlig;lich mit schwarz-wei&szlig;er Schrift gearbeitet hatte, eine gr&ouml;&szlig;ere kognitive Belastung und sie brauchte l&auml;nger zur Bearbeitung der Aufgaben.</p>



<h3 id="referenzen-und-links" class="wp-block-heading">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">H&ouml;ffler, T.N., &amp; Leutner, D. (2007). Instructional animation versus static pictures: A meta-analysis. <em>Learning and Instruction 17</em>, 722-738. doi: 10.1016/j.learninstruc.2007.09.013.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richter, J., Scheiter, K., &amp; Eitel, A. (2016). Signaling text-picture relations in multimedia learning. A comprehensive meta-analysis. <em>Educational Research Review, 58</em>(1), 7-14. doi: 10.1016/j.edurev.2015.12.003.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spyridakis, J. H. (1989). Signaling effects: A review of the research &ndash; Part I. <em>Journal of Technical Writing and Communication, 19</em>(3), 227&ndash;240. doi: 10.2190/UA49-PQ9K-H1MN-DYK9.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schneider, S., Beege, M., Nebel, S., &amp; Rey, G.D. (2017). A meta-analysis of how signaling affects learning with media. <em>Educational Research Review, 23</em>, 1-24. doi: 10.1016/j.edurev.2017.11.001.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reisslein, J., Johnson, A. M., &amp; Reisslein, M. (2016). Color Coding of Circuit Quantities in Introductory Circuit Analysis Instruction. <em>IEEE Transactions on Education, 17</em>, 19-36. doi: 10.1109/TE.2014.2312674.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X17300581" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schneider et al., 2018</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://ieeexplore.ieee.org/document/6783753" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reisslein et al., 2016</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Wiesbeck, A.B., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). Gestaltung von Lernmaterial: Wie Hervorhebungen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 22</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 id="kurzreview-als-podcast" class="wp-block-heading">Kurzreview als Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_831650_gestaltung_von_lernmaterial_wie_hervorhebungen_den_lernerfolg_beeinflussen.mp3"></audio></figure>



<h3 id="downloads" class="wp-block-heading">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU_KR-22_-Schneider_2017_Lernmaterial_Hervorhebungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/Rating-Sheet-KR-22-Schneider2018_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_831650_gestaltung_von_lernmaterial_wie_hervorhebungen_den_lernerfolg_beeinflussen.mp3" length="7760376" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht fördern?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/lassen-sich-wissenschaftliche-kompetenzen-im-unterricht-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[ICAP-Hypothese]]></category>
		<category><![CDATA[Lernaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Kompetenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2936</guid>

					<description><![CDATA[Eines der wichtigsten Ziele des MINT-Unterrichts ist es, wissenschaftliche Kompetenzen zu fördern und eine Grundlage dafür zu schaffen, dass SchülerInnen an der Wissensgesellschaft teilhaben, mündige Entscheidungen treffen und lebenslang lernen können. Welche wissenschaftlichen Kompetenzen im MINT-Unterricht gefördert werden können und was die Wirksamkeit von Unterricht beeinflusst, untersucht die&#160;Metaanalyse&#160;&#8222;Fostering scientific reasoning in education – meta-analytic evidence [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#kurzreview-als-podcast">Auch als Podcast</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der wichtigsten Ziele des MINT-Unterrichts ist es, wissenschaftliche Kompetenzen zu f&ouml;rdern und eine Grundlage daf&uuml;r zu schaffen, dass Sch&uuml;lerInnen an der Wissensgesellschaft teilhaben, m&uuml;ndige Entscheidungen treffen und lebenslang lernen k&ouml;nnen. Welche wissenschaftlichen Kompetenzen im MINT-Unterricht gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen und was die Wirksamkeit von Unterricht beeinflusst, untersucht die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Fostering scientific reasoning in education &ndash; meta-analytic evidence from&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>&nbsp;studies&ldquo; von Engelmann, Neuhaus &amp; Fischer (2016).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: F&ouml;rderung wissenschaftlicher Kompetenzen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zum wissenschaftlichen Forschen, Argumentieren und Verstehen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71) auf wissenschaftliche Kompetenzen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en wirken f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen wirksam, besonders in Biologie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;1.19)</p>
</div>



<h3 id="einleitung" class="wp-block-heading">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die F&auml;higkeit, wissenschaftlich denken und handeln sowie wissenschaftliche Befunde einordnen zu k&ouml;nnen, ist nicht (mehr) nur f&uuml;r WissenschaftlerInnen von Bedeutung. Vielmehr ist es f&uuml;r eine aktive Teilhabe an der Wissensgesellschaft sowie die st&auml;ndige Pr&auml;senz von wissenschaftlicher <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a> in den Medien zentral, Wissenschaft von T&auml;uschung oder scheinbaren Fakten unterscheiden zu k&ouml;nnen. Dazu ist es hilfreich, selbst zu einem gewissen Grad wie Wissenschaftler denken und argumentieren zu k&ouml;nnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings erweisen sich wissenschaftliche Kompetenzen als ein <strong>komplexes Ph&auml;nomen</strong>, wenn es darum geht, sie theoretisch definieren und m&ouml;gliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en empirisch untersuchen zu wollen. W&auml;hrend die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Schwichow und Kollegen (2016) mit der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> eine ganz spezifische Form wissenschaftlichen Denkens untersucht, (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>), fasst die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wissenschaftliche Kompetenzen in einem <strong>allgemeineren</strong> Sinne: Sie kl&auml;rt, wie wissenschaftliche Kompetenzen &ndash; verstanden als</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Wissenschaftliches Forschen</em>,</li>



<li><em>Wissenschaftliches Argumentieren</em> und</li>



<li><em>Verstehen von Wissenschaft</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">im Unterricht gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen und wovon eine erfolgreiche F&ouml;rderung abh&auml;ngt.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, in welchem Ausma&szlig; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en wissenschaftliche Kompetenzen von Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern und inwiefern bestimmte Einflussfaktoren, sogenannte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die Effektivit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en beeinflussen. Neben Alter und Unterrichtsfach untersuchen die AutorInnen, inwiefern sich die Effektivit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en im Hinblick auf Wissenschaftliches Forschen, Wissenschaftliches Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft unterscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aspekte definieren sie wie folgt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wissenschaftliches Forschen.</strong><br>Dazu geh&ouml;rt f&uuml;r die AutorInnen einerseits <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>, z.B. anhand der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>, und andererseits <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>, d.h. Forschungsfragen zu entwickeln, Probleme und Hypothesen zu formulieren, Untersuchungen zu planen und Daten zu erheben, auszuwerten und zu interpretieren.</li>



<li><strong>Wissenschaftliches Argumentieren.</strong><br>Darunter verstehen die AutorInnen die F&auml;higkeit, eine Argumentation auf wissenschaftlichen Befunden aufbauen zu k&ouml;nnen.</li>



<li><strong>Verstehen von Wissenschaft.</strong><br>Dazu z&auml;hlt f&uuml;r die AutorInnen, Annahmen, Konzepte, Werte und Grenzen von Wissenschaft zu verstehen.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem untersuchen die AutorInnen, wie sich verschiedene Arten von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> auf den Erwerb wissenschaftlicher Kompetenzen auswirken. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> klassifizieren sie daf&uuml;r &ndash; basierend auf der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/icap-hypothese/" target="_self" title="(Interactive, Constructive, Active, Passive). Entwickelt von Chi &amp; Wylie (Chi, 2009; Chi &amp; Wylie, 2014). Sie ordnet Lernaktivit&auml;ten auf einer 4-stufigen Skala von passiv (am wenigsten effektiv) &uuml;ber aktiv und konstruktiv bis zu interaktiv (am Effektivsten) ein. Bei passiven Lernaktivit&auml;ten werden Informationen nur gespeichert und nicht integriert. Lernende m&uuml;ssen sich daf&uuml;r nicht beobachtbar am Unterrichtsgeschehen&hellip;" class="encyclopedia">ICAP-Hypothese</a> von Chi (2009) und Chi &amp; Wylie (2014) &ndash; als interaktiv (I), <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iv (C), aktiv (A) oder passiv (P)*. Daraus wollen sie R&uuml;ckschl&uuml;sse ziehen, welche Art von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> f&uuml;r die F&ouml;rderung von wissenschaftlichen Kompetenzen besonders geeignet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gehen 30 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en mit experimentellem oder quasi-experimentellem Untersuchungsdesign ein. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n wurden im Zeitraum von 1988-2016 in deutsch- oder englischsprachigen wissenschaftlichen Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a> ver&ouml;ffentlicht. Insgesamt nahmen an den Studien <strong>3.711 Sch&uuml;lerInnen</strong> der Primar- und Sekundarstufe (83&thinsp;%) in den F&auml;chern Physik (50&thinsp;%), Biologie (20&thinsp;%), Chemie (13&thinsp;%) und weiteren, nicht spezifizierten F&auml;chern (17&thinsp;%) teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>* Genauere Informationen zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/icap-hypothese/" target="_self" title="(Interactive, Constructive, Active, Passive). Entwickelt von Chi &amp; Wylie (Chi, 2009; Chi &amp; Wylie, 2014). Sie ordnet Lernaktivit&auml;ten auf einer 4-stufigen Skala von passiv (am wenigsten effektiv) &uuml;ber aktiv und konstruktiv bis zu interaktiv (am Effektivsten) ein. Bei passiven Lernaktivit&auml;ten werden Informationen nur gespeichert und nicht integriert. Lernende m&uuml;ssen sich daf&uuml;r nicht beobachtbar am Unterrichtsgeschehen&hellip;" class="encyclopedia">ICAP-Hypothese</a> finden Sie im Ergebnisteil.</em></p>



<h3 id="was-findet-diese-studie-heraus" class="wp-block-heading">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Kompetenzen k&ouml;nnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en gef&ouml;rdert werden. Engelmann und KollegInnen errechnen einen <strong>mittelgro&szlig;en Effekt</strong> (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71). Die sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en auf wissenschaftliches Forschen, wissenschaftliches Argumentieren und das Verstehen von Wissenschaft gleicherma&szlig;en positiv auswirken &ndash; ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>


<h2 id="tablepress-23-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-23">Tabelle 1. Effekte von Interventionen auf wissenschaftliche Kompetenzen.</h2>

<table id="tablepress-23" class="tablepress tablepress-id-23" aria-labelledby="tablepress-23-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">WISSENSCHAFTLICHE KOMPETENZEN</th><th class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th><th class="column-3">ANZAHL STUDIEN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Wissenschaftliches Forschen</b></td><td class="column-2">0.79</td><td class="column-3">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Wissenschaftlich Argumentieren</b></td><td class="column-2">0.58</td><td class="column-3">8</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Verstehen von Wissenschaft</b></td><td class="column-2">0.87</td><td class="column-3">2</td>
</tr>
</tbody>
</table>




<p class="wp-block-paragraph">Weitere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n ergeben in Bezug auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, dass keine der untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en ausschlie&szlig;lich auf passive oder aktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> zur&uuml;ckgreift. 62&thinsp;% der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en bestehen &uuml;berwiegend aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, das hei&szlig;t, Sch&uuml;lerInnen werden selbst kreativ; 38&thinsp;% bauen in erster Linie auf interaktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>. Das bedeutet, Sch&uuml;lerInnen sind f&uuml;r die L&ouml;sung der Aufgaben auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen. Die theoretische Annahme von Chi und Wylie (2014), nach der interaktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> effektiver sein m&uuml;ssten als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ive, best&auml;tigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht. (vgl. <em>Tabelle 2</em>).</p>


<h2 id="tablepress-24-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-24">Tabelle 2. Effekte unterschiedlicher Lernaktiv&auml;ten auf die F&ouml;rderung von wissenschaftlichen Kompetenzen.</h2>

<table id="tablepress-24" class="tablepress tablepress-id-24" aria-labelledby="tablepress-24-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">LERNAKTIVIT&Auml;T</th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th><th class="column-4">ANZAHL <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">INTERVENTION</a>EN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Interaktiv</b></td><td class="column-2">4</td><td class="column-3">0.74</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a>iv</b></td><td class="column-2">3</td><td class="column-3">0.70</td><td class="column-4">11</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Aktiv</b></td><td class="column-2">2</td><td class="column-3">-</td><td class="column-4">0</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Passiv</b></td><td class="column-2">1</td><td class="column-3">-</td><td class="column-4">0</td>
</tr>
</tbody>
</table>




<p class="wp-block-paragraph"><em>(<em>* Weitere Ergebnisse zu den st&auml;rker methodisch orientierten Befunden finden Sie in im Abschnitt &bdquo;Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie&ldquo;.</em></em></p>



<h3 id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie" class="wp-block-heading">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 id="wie-substanziell-sind-die-effekte" class="wp-block-heading">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71). Die Gr&ouml;&szlig;e des Effekts bedeutet, dass ca. 76&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen, die an&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en teilgenommen haben, h&ouml;here wissenschaftliche Kompetenzen aufweisen als der Durchschnitt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Der Effekt f&auml;llt etwas gr&ouml;&szlig;er aus als in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zum wissenschaftlichen Denken (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>) und Forschenden Lernen (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-oder-lehrerzentrierte-ansaetze-im-naturwissenschaftlichen-unterricht-was-ist-effektiver/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 1</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-auf-die-unterstuetzung-kommt-es-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 5</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige f&uuml;r die Einordnung der Befunde wesentlichen Aspekte werden in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> allerdings nicht beleuchtet: Informationen zu Kontrollbedingungen, zur Dauer und Intensit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en und dazu, wie die Lerneffekte im Detail gemessen wurden, fehlen. Aus bisheriger Forschung (Cheung &amp; Slavin, 2016; Slavin &amp; Madden, 2011) ist jedoch bekannt, dass es eine bedeutende Rolle spielen kann, ob standardisierte oder nicht standardisierte Tests verwendet werden. Deshalb ist hier beispielsweise nicht auszuschlie&szlig;en, dass durch den Einsatz von nichtstandardisierten Messverfahren die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> beg&uuml;nstigt wurde und Effekte damit tendenziell <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> sind.  </p>



<h5 id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt" class="wp-block-heading">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die AutorInnen schl&uuml;sseln ihre Ergebnisse nach Unterrichtsf&auml;chern und Altersstufen auf. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&ouml;rdern in <strong>allen Unterrichtsf&auml;chern</strong> wirksam wissenschaftliche Kompetenzen &ndash; am Wirksamsten sind sie in Biologie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;1.19), gefolgt von Physik (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.59) und Chemie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.54). Sonstige F&auml;cher erreichen in einer Sammelkategorie eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von <em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.65. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zur F&ouml;rderung wissenschaftlicher Kompetenzen sind hilfreich f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.63-0.80). Als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a> wurden die drei beschriebenen Aspekte wissenschaftlicher Kompetenzen untersucht. Als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a> wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e beim wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft untersucht. Andere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n (z. B. Interesse, Motivation) wurden nicht systematisch erfasst. </p>



<h5 id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die AutorInnen testen verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, um zu sehen, inwiefern sie den Gesamteffekt beeinflussen. Es zeigt sich, dass der Gesamteffekt gr&ouml;&szlig;tenteils eine gute <strong>Orientierung</strong> bietet: F&uuml;r unterschiedliche Altersgruppen, die verschiedenen wissenschaftlichen Kompetenzen und f&uuml;r unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> konnten keine Unterschiede nachgewiesen werden. In Bezug auf das Fach unterscheiden sich die St&auml;rke der Effekte allerdings bedeutsam und die spezifischen Befunde f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen (z.B. Biologie) sind aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt. Dar&uuml;ber hinaus wurden keine weiteren potenziellen Einflussfaktoren getestet.</p>



<h5 id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant" class="wp-block-heading">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam. Sie repliziert die Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n von Schwichow und Kollegen (2016) und Ross (1988) und erweitert diese um Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft. Dar&uuml;ber hinaus gibt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Hinweise darauf, dass interaktive Zusammenarbeit mit Mitsch&uuml;lerInnen individuellem Lernen per se &uuml;berlegen ist wie von Chi und Wylie (2014) angenommen. Vielmehr scheint es auf das <em>Wie</em> der Gestaltung der jeweiligen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> anzukommen(vgl. dazu auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 15</a>).</p>



<h5 id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Insbesondere die Suche und die Analyse erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet_KR-20_Engelmann_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis" class="wp-block-heading">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt, dass Lehrkr&auml;fte gro&szlig;e <strong>Handlungsspielr&auml;ume</strong> haben, um wissenschaftliche Kompetenzen von Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen im MINT-Unterricht zu st&auml;rken. Lehrpersonen k&ouml;nnen beim wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und das Verstehen von Wissenschaft ansetzen und dabei sowohl <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ive als auch interaktive Lernformen einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <em>wissenschaftlichen Argumentieren</em> ist es beispielsweise hilfreich, <strong>Komplexit&auml;t</strong> dadurch zu reduzieren, dass Lehrpersonen ihren Sch&uuml;lerInnen eine Auswahl m&ouml;glicher Aussagen und dazu passender Satzbausteine und -strukturen vorgeben (vgl. Studienbeispiel). Wie wissenschaftliches Forschen erfolgreich gef&ouml;rdert werden kann, zeigt das <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>: &raquo;Wie f&ouml;rdert man <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a> im Unterricht?&laquo;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daf&uuml;r, dass diese Befunde auch f&uuml;r die <strong>deutschsprachige Unterrichtspraxis</strong> relevant sind, spricht, dass die Mehrzahl der Studien im Schulkontext durchgef&uuml;hrt wurden und auch deutsche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n in die Untersuchung eingeflossen sind.</p>



<h3 id="studienbeispiel" class="wp-block-heading">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer <strong>experimentellen Studie</strong> im Klassenzimmer zeigen Chen und She (2012), dass sich die Sch&uuml;lerInnen durch die eingesetzte Online-Lernumgebung im wissenschaftlichen Argumentieren sowohl qualitativ als auch quantitativ deutlich verbesserten. 150 Achtkl&auml;sslerInnen wurden f&uuml;r 25 Unterrichtsstunden in zwei verschiedene Gruppen (Experimental- vs. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) unterteilt, die beide an den gleichen regul&auml;ren Lehrplanthemen &ndash; beispielsweise an der Reaktion von Magnesium mit Trockeneis &ndash; im Klassenzimmer und im Labor arbeiteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 74 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> arbeiteten dabei jeweils in Gruppen von sechs Sch&uuml;lerInnen mit einer Online-Lernumgebung, die sie in zwei Schritten zum wissenschaftlichen Argumentieren anleitete: Im ersten Schritt wurden f&uuml;nf unterschiedliche Arten von <strong>Aussagen</strong> eingef&uuml;hrt, zwischen denen die Sch&uuml;lerInnen dann f&uuml;r ihre eigene Argumentation w&auml;hlen konnten: Beschreibung, Erkl&auml;rung, theoretische Herleitung, Untermauerung und Gegenbeweis. Die zweite Ebene bot f&uuml;r jede der Aussagearten zwei bis drei Satzbausteine, die die Sch&uuml;lerInnen ausw&auml;hlen und mit ihren eigenen Inhalten f&uuml;llen konnten, etwa: &bdquo;Der Grund aus dem ich glaube, dass &hellip;, ist, dass &hellip;&ldquo;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> lernten deutlich besser wissenschaftlich zu argumentieren. Das zeigte sich in einem standardisierten Argumentationstest und in der h&ouml;heren <strong>Qualit&auml;t</strong> ihrer Argumente. Hochwertige Argumente brachten sie zudem h&auml;ufiger ein als die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 id="referenzen-und-links" class="wp-block-heading">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chen, C.-H., &amp; She, H.-C. (2012). The Impact of Recurrent On-line Synchrononous Scientific Argumentation on Students&rsquo; Argumentation and Conceptual Change. <em>Educational Technology &amp; Society, 15</em>(1), 197-210.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2013). The effectiveness of educational technology applications for enhancing mathematics achievement in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/k-12-classroom/">K-12 classroom</a>s: A meta-analysis. <em>Educational Research Review, 9</em>, 88-113.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chi, M.T.H. (2009). Active-constructive-interactive: A conceptual framework for differentiating learning activitities. <em>Topics in Cognitive Science, 1</em>(1), 73-105.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chi, M.T.H., &amp; Wylie, R. (2014). The ICAP framework: Linking cognitive engagement to active learning outcomes. <em>Educational Psychologist, 49</em>(4), 219-243.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Engelmann, K., Neuhaus, B. J., &amp; Fischer, F. (2016). Fostering scientific reasoning in education &ndash; meta-analytic evidence from <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a> studies. <em>Educational Research and Evaluation, 22</em>(5-6), 333-349. doi: 10.1080/13803611.2016.1240089.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Furtak, E. M., Seidel, T., Iverson, H., &amp; Briggs, D. C. (2012). Experimental and Quasi-Experimental Studies of Inquiry-Based Science Teaching. A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 82</em>(3), 300-329.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwichow, M., Croker, S., Zimmerman, C., H&ouml;ffler, T., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">variable</a>s strategy: A meta-analysis. <em>Developmental Review, 39</em>, 37-63. doi: 10.1016/j.dr.2015.12.001.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Slavin, R., &amp; Madden, N. A. (2011). Measures inherent to <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/treatment/">treatment</a>s in program effectiveness reviews. <em>Journal of Research on Educational Effectiveness, 4</em>(4), 370-380.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.tandfonline.com/eprint/sEHpemX4hvDiUvWaBU3U/full" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Engelmann et al., 2016</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="https://pdfs.semanticscholar.org/b583/a98febdc3e0f4ebdfcf3e1af03b6ffce6e03.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chen &amp; She, 2012</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Wiesbeck, A. B., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2018). Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a>, Kurzreview 20.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 id="kurzreview-als-podcast" class="wp-block-heading">Kurzreview als Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2017/07/TUM_KR20_Podcast.mp3"></audio></figure>



<h3 id="downloads" class="wp-block-heading">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/02/CHU_KR-20_Engelmann_Wissenschaftliche-Kompetenzen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet_KR-20_Engelmann_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
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		<item>
		<title>Wie fördert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 14:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Kompetenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2456</guid>

					<description><![CDATA[Wissenschaftliches Denken&#160;zu fördern ist eine zentrale Aufgabe für den schulischen MINT-Unterricht. SchülerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und Übung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte&#160;Variablenkontrollstrategie&#160;(VKS). Ob und wie das Verständnis dieser Strategie im Unterricht gefördert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die&#160;Metaanalyse&#160;&#8222;Teaching the control-of-variables strategy: A [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;zu f&ouml;rdern ist eine zentrale Aufgabe f&uuml;r den schulischen MINT-Unterricht. Sch&uuml;lerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und &Uuml;bung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS). Ob und wie das Verst&auml;ndnis dieser Strategie im Unterricht gef&ouml;rdert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis&ldquo; von Schwichow, Crocker, Zimmerman, H&ouml;ffler und H&auml;rtig (2016) analysiert die Befunde aus 72 Studien und tr&auml;gt wichtige Erkenntnisse &uuml;ber effektive F&ouml;rderma&szlig;nahmen der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;im Unterricht zusammen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Effektive F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;als zentraler Komponente wissenschaftlichen Denkens</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: &Uuml;berwiegend zehn bis 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er Effekt auf die F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(<em>g&nbsp;</em>=&nbsp;0.61)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: Einsatz von Demonstration (mittelgro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.69) und Kognitivem Konflikt (gro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.80) besonders effektiv</p>
</div>



<h3 id="einleitung" class="wp-block-heading">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;ist eine&nbsp;<strong>Kernkompetenz</strong>&nbsp;f&uuml;r die MINT-F&auml;cher und ein zentraler Bestandteil aktueller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>. Die F&auml;higkeit, wissenschaftlich denken zu k&ouml;nnen, unterst&uuml;tzt Sch&uuml;lerInnen dabei, ein breites Spektrum von Problemen sowohl in wissenschaftlichen als auch in allt&auml;glichen Kontexten zu bearbeiten und zu l&ouml;sen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fundamentales Anliegen wissenschaftlichen Denkens ist es, g&uuml;ltige&nbsp;<strong>Erkl&auml;rungen</strong>&nbsp;&ndash; beispielsweise in Form von Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;ngen &ndash; f&uuml;r verschiedenste Ph&auml;nomene zu finden sowie stichhaltig begr&uuml;nden und belegen zu k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen geeignete Bedingungen erkannt oder gezielt hergestellt werden, die m&ouml;glichst eindeutige Schlussfolgerungen &uuml;ber Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge zulassen. Das hei&szlig;t, dass in einem Experiment oder einer Serie von Experimenten m&ouml;glichst alle potenziellen Erkl&auml;rungen nacheinander ausgeschlossen werden, bis nur noch nachweislich kausale Erkl&auml;rungen f&uuml;r ein Ph&auml;nomen in Frage kommen (siehe Beispiel). Dieses&nbsp;<strong>experimentelle Vorgehen</strong>&nbsp;ist als Strategie der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS) bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;spielt eine zentrale Rolle in Forschung und Wissenschaft und steht im Zusammenhang mit der st&auml;rkeren Betonung von wissenschaftlichem Denken und Arbeiten in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;und Lehrpl&auml;nen als&nbsp;<strong>Unterrichtsziel</strong>&nbsp;im Fokus. Dabei geht es nicht nur darum, dass Sch&uuml;lerInnen kausale Nachweise mithilfe von Experimenten selbst erzeugen k&ouml;nnen, sondern auch darum, dass sie durch das Verst&auml;ndnis zugrundliegender wissenschaftlicher Strategien lernen, angebotene Erkl&auml;rungen auf wissenschaftliche Weise zu hinterfragen und zu argumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage, ob und wie die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;effektiv gef&ouml;rdert werden kann, ist seit Jahrzehnten Gegenstand zahlreicher Studien. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;fasst diesen Forschungstand zusammen und liefert wichtige Anhaltpunkte, wie Unterricht in diesem Zusammenhang optimal gestaltet werden kann.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Die Variablenkontrollstrategie: Beispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um herauszufinden, welche Rolle die Bew&auml;sserung f&uuml;r das Wachstum von Pflanzen spielt, werden in entsprechenden Experimenten identische&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;f&uuml;r zwei Pflanzen geschaffen: Gleiche Pflanzen, gleiches Licht, gleiche Erde, gleicher D&uuml;nger, etc. Nur die zugegebene Wassermenge variiert. Das hei&szlig;t, alle m&ouml;glichen und bekannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n bis auf die Wassermenge werden kontrolliert. W&auml;chst nun die eine Pflanze mehr oder weniger als die andere, ist dies eindeutig mit der unterschiedlichen Wasserzugabe zu erkl&auml;ren. Dadurch l&auml;sst sich die Annahme, dass die Bew&auml;sserung einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat, experimentell untermauern.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zur F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erschien bereits 1988 eine erste&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;(Ross, 1988). In der Zwischenzeit ist eine Vielzahl neuer Studien erschienen, auf die Schwichow und KollegInnen nun zugreifen k&ouml;nnen. Die Menge an verf&uuml;gbaren Studien und die weiterentwickelten metaanalytischen Verfahren erlauben es ihnen, detailliert zu ergr&uuml;nden, unter welchen Bedingungen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;bzw. die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;besonders effektiv gef&ouml;rdert werden kann. Dazu erfassen und untersuchen sie eine Vielzahl von&nbsp;<strong>Einflussfaktoren</strong>, sogenannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en: Ein erster Fragenblock besch&auml;ftigt sich mit bestimmten Eigenschaften der Sch&uuml;lerInnen &ndash; z.B. Alter &ndash;, ein zweiter mit Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>) und ein dritter untersucht, wie die Art der Testung das Ergebnis beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r ihre Analysen k&ouml;nnen Schwichow und KollegInnen auf insgesamt 226&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus 72 Einzelstudien mit experimentellem oder quasi-experimentellem Design zur&uuml;ckgreifen. Sie wurden im Zeitraum von 1972 bis 2012 ver&ouml;ffentlicht. Acht der Studien wurden in Deutschland durchgef&uuml;hrt, der Rest &uuml;berwiegend in den USA oder weiteren europ&auml;ischen, asiatischen und amerikanischen L&auml;ndern. Insgesamt nahmen an den Studien 5.355 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<h3 id="was-findet-diese-studie-heraus" class="wp-block-heading">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;kann durch Unterricht gef&ouml;rdert werden: Schwichow und KollegInnen replizieren den Befund von Ross (1988) und ermitteln einen mittleren Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61 (mittelgro&szlig;er Effekt). Aus den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zu den Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts ergeben sich einige interessante Erkenntnisse (vgl. auch&nbsp;<em>Tabelle 1</em>):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterrichtsfokus.</strong>&nbsp;Die Analyse zeigt, dass es f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;keinen entscheidenden Unterschied macht, ob sich der Unterricht ausschlie&szlig;lich auf die Vermittlung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;konzentriert oder die Lehrkraft gleichzeitig auch noch andere Ziele verfolgt, wie die Vermittlung von Faktenwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Art der Vermittlung.</strong>&nbsp;Hier gibt es eine lange Diskussion, ob die Vermittlung eines expliziten Merksatzes zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(langfristig) zu besseren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>en f&uuml;hrt als wenn Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler die VKS beim Experimentieren selber &bdquo;entdecken&ldquo;. So ein&nbsp;<strong>Merksatz</strong>&nbsp;k&ouml;nnte beispielsweise lauten: &bdquo;Variiere immer nur eine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>&nbsp;zu einem Zeitpunkt.&ldquo; Aus der entsprechenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;l&auml;sst sich keine klare Pr&auml;ferenz ableiten: Es gibt also auch gute M&ouml;glichkeiten,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu unterrichten, ohne einen expliziten Merksatz zu formulieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&Uuml;bungsgelegenheiten.</strong>&nbsp;Der bisherige Stand der Forschung legt die Vermutung nahe, dass &Uuml;bungsgelegenheiten, bei denen die Sch&uuml;lerInnen selbst aktiv experimentieren k&ouml;nnen, positive Effekte auf die Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;haben. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;jedoch zeigt, dass es keine bedeutende Rolle spielt, ob es derartige Gelegenheiten gibt. Die AutorInnen erkl&auml;ren diesen Befund damit, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in erster Linie eine&nbsp;<strong>kognitive Strategie</strong>&nbsp;ist: Die Besch&auml;ftigung mit der konkreten Durchf&uuml;hrung von Experimenten &ndash; real oder in Computersimulationen &ndash; lenkt m&ouml;glicherweise eher von den wesentlichen Merkmalen der Gestaltung des Experiments und der experimentellen Strategie ab, oder erbringt zumindest keinen Mehrwert. Das k&ouml;nnte auch erkl&auml;ren, warum es keine Rolle spielt, ob Sch&uuml;lerInnen&nbsp;<em>Feedback</em>&nbsp;(schriftlich oder m&uuml;ndlich) auf die Durchf&uuml;hrung ihrer Experimente bekommen.*</p>


<h2 id="tablepress-19-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-19">Tabelle 1. Untersuchte Gestaltungsmerkmale des Unterrichts.</h2>

<table id="tablepress-19" class="tablepress tablepress-id-19" aria-labelledby="tablepress-19-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">VARIANTEN</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtsfokus</b></td><td class="column-2">Beherrschen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> ist alleiniges Unterrichtsziel</td><td class="column-3">0.63</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zus&auml;tzliche Unterrichtsziele neben der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> (z.B. Faktenwissen) werden ber&uuml;cksichtigt</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Art der Vermittlung </b></td><td class="column-2">Unterricht gibt Sch&uuml;lerInnen einen expliziten Merksatz zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> an die Hand, mit dessen Hilfe typische Aufgaben gel&ouml;st werden k&ouml;nnen</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht enth&auml;lt keinen expliziten Merksatz</td><td class="column-3">0.65</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>&Uuml;bungsgelegenheiten</b></td><td class="column-2">Unterricht bietet Gelegenheit(en), Experimente real oder durch Computersimulation selbst durchzuf&uuml;hren</td><td class="column-3">0.59</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen haben keine Gelegenheit, selbst aktiv zu experimentieren</td><td class="column-3">0.74</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Feedback</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen erhalten Feedback auf von ihnen durchgef&uuml;hrte Experimente (schriftlich oder m&uuml;ndlich)</td><td class="column-3">0.66</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Feedback</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Demonstration(en)</b></td><td class="column-2">Demonstration eines exemplarischen Experiments (real <br>
oder in Computersimulation)</td><td class="column-3">0.69</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Demonstration</td><td class="column-3">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von <br>
Kognitiven Konflikten</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen werden mit nicht erwartungskonformen <br>
Erfahrungen konfrontiert; dabei sollen kognitive Konflikte erzeugt werden</td><td class="column-3">0.80</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Erzeugen von kognitiven Konflikten</td><td class="column-3">0.53</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtskontext</b></td><td class="column-2">Unterricht in R&auml;umlichkeiten der Schule zu Themen wie Federspannung oder Vermehrung von Bakterien</td><td class="column-3">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht au&szlig;erhalb der Schule zu Themen wie H&uuml;pfb&auml;llen oder Raketendesign</td><td class="column-3">0.72</td>
</tr>
</tbody>
</table>




<p class="wp-block-paragraph"><strong>Demonstrationen.</strong>&nbsp;Demonstrationen von korrekt durchgef&uuml;hrten Experimenten bieten hingegen den Vorteil, dass Sch&uuml;lerInnen sich &ndash; im Gegensatz zum eigenst&auml;ndigen Durchf&uuml;hren von Experimenten, bei denen sie sich um viele technische und handwerkliche Aspekte k&uuml;mmern m&uuml;ssen &ndash; komplett auf das Verst&auml;ndnis der zentralen (Design-)Merkmale des Experiments und der experimentellen Strategie konzentrieren k&ouml;nnen. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;zeigt, dass dieses Element tats&auml;chlich einen entscheidenden Unterschied macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">Kognitiver Konflikt</a>.</strong>&nbsp;Insbesondere in Kombination mit Demonstrationen wirkt sich das Erzeugen von kognitiven Konflikten positiv auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;aus. Ein&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>&nbsp;findet dann statt, wenn das Ergebnis eines Experiments nicht mit den Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen &uuml;bereinstimmt. Er l&auml;sst sich zum Beispiel dadurch erzeugen, dass Forschende demonstriert werden, die sich nicht an die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;halten und in ihren Experimenten uneindeutige und/oder erwartungswidrige&nbsp;<strong>Ergebnisse</strong>&nbsp;erhalten. Entsprechend umgesetzt k&ouml;nnen kognitive Konflikte die Effektivit&auml;t des Lernens steigern: Der kognitive Konflikt muss dabei von der Lehrkraft verdeutlicht werden, indem sie die Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen vor der Demonstration zun&auml;chst abfragt. Wenn die Sch&uuml;lerInnen anschlie&szlig;end angeleitet werden, sich mit Erkl&auml;rungen f&uuml;r das unerwartete Ergebnis und den eigenen &ndash; unter Umst&auml;nden fehlerhaften &ndash; &Uuml;berzeugungen auseinanderzusetzen, wird dadurch ein weitergehendes<strong>&nbsp;Verst&auml;ndnis</strong>&nbsp;von Zusammenh&auml;ngen m&ouml;glich. (Siehe auch Studienbeispiel &amp; Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterrichtskontext.</strong>&nbsp;Eine bislang nicht explizit &uuml;berpr&uuml;fte Annahme ist, dass Sch&uuml;lerInnen sich f&uuml;r au&szlig;erschulische Kontexte st&auml;rker begeistern k&ouml;nnen und die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in solchen Kontexten entsprechend besser lernen. Die Analyse zum Unterrichtskontext konnte diese Vermutung jedoch nicht best&auml;tigen: Sch&uuml;lerInnen lernen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in schulischen wie auch au&szlig;erschulischen Kontexten &auml;hnlich erfolgreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>* Erg&auml;nzender Befund: In einer experimentellen Studie untersuchten die AutorInnen die Wirkung von aktiv durchgef&uuml;hrten Experimenten beim Erlernen der VKS im Vergleich zu Arbeitsbl&auml;ttern. Die Ergebnisse zeigen, dass sich aktiv durchgef&uuml;hrte Experimente positiv auf die Durchf&uuml;hrung von realen Experimenten auswirken w&auml;hrend sich Arbeitsbl&auml;tter positiv auf das Bewerten schriftlich dargestellter Experimente auswirken. Dieser Effekt trat nur auf, wenn die Inhalte der &Uuml;bungs- und Testmaterialen gleich waren. Bei Transferaufgaben mit anderen Inhalten unterschieden sich die Sch&uuml;lerInnen beider Gruppen nicht (Schwichow et al., 2016).</em></p>



<h3 id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie" class="wp-block-heading">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 id="wie-substanziell-sind-die-effekte" class="wp-block-heading">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61). Dieser Effekt zeigt sich als sehr stabil gegen&uuml;ber&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, die in anderen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n h&auml;ufig einflussreich sind (z.B. Alter oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a>) und wurde auf der Basis valider Prim&auml;r<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">studiendesign</a>s gewonnen. Teilweise wurden die Sch&uuml;lerInnen in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n zum selben Thema, aber ohne Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;unterrichtet. Damit handelt es sich um &auml;u&szlig;erst faire und&nbsp;<strong>strenge</strong>&nbsp;Vergleichsbedingungen. Es zeigt sich ferner, dass durch den Einsatz von kognitivem Konflikt der Effekt sogar zu einem gro&szlig;en Effekt (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.80;) ausgebaut werden kann. Dieser gro&szlig;e Effekt bedeutet, dass knapp 80&nbsp;% der Sch&uuml;lerInnen in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;h&ouml;here Leistungen beim wissenschaftlichen Denken aufweisen als der Durchschnitt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h5 id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt" class="wp-block-heading">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Spezifische Schulf&auml;cher wurden in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nicht untersucht, da&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;&uuml;ber die F&auml;chergrenzen hinweg betrachtet wird. Die Ergebnisse werden f&uuml;r verschiedene Altersgruppen differenziert berichtet; allerdings zeigen sich hier keine Unterschiede. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurden ausschlie&szlig;lich Leistungen beim wissenschaftlichen Denken mit Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle untersucht.&nbsp;</p>



<h5 id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wurden zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei vielen zeigten sich keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Unterschiede zwischen den untersuchten (Unterrichts-) Varianten. Insofern ist der berichtete durchschnittliche Effekt des Unterrichtens der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;f&uuml;r einige&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en verallgemeinerbar. Dazu geh&ouml;ren das Alter der Sch&uuml;lerInnen, die Durchf&uuml;hrung der Studie im Schulunterricht (vs. im Labor), die Art der Publikation sowie eine Vielzahl von Parametern der Testung (z.B. Anzahl der ver&auml;nderbaren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Hervorhebung der einflussreichsten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Urheber der Tests, Zeitspanne zwischen Unterricht und Testung).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erw&auml;hnenswert ist dar&uuml;ber hinaus, dass es keine Rolle zu spielen scheint, ob die Leistungstests mit&nbsp;<strong>anderen Inhalten</strong>&nbsp;durchgef&uuml;hrt werden als im Unterricht. Wenn Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in einer spezifischen Unterrichtssituation erlernen, k&ouml;nnen sie ihr Wissen auch auf vergleichbare Experimente mit anderen Inhalten &uuml;bertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testformat, also die technische Umsetzung der Testung, erweist sich als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Einflussgr&ouml;&szlig;e. Die G&uuml;ltigkeit des Gesamteffekts ist in dieser Hinsicht nicht uneingeschr&auml;nkt verallgemeinerbar.</p>



<h5 id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant" class="wp-block-heading">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist aus zwei Gr&uuml;nden als sehr bedeutsam einzustufen: Erstens repliziert und erweitert sie den bisherigen Stand der Forschung und tr&auml;gt damit zur Aktualisierung der Befundlage bei. Zweitens erreicht sie durch die Fokussierung auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;eine eindrucksvolle Spezifit&auml;t und Konkretheit. Die Art und Weise, wie die detaillierten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur Aufkl&auml;rung der aufgefundenen Unterschiede in den berichteten Effekten durchgef&uuml;hrt werden, hat&nbsp;<strong>exemplarischen Charakter</strong>. Durch die theoretisch sowie empirisch gut begr&uuml;ndete Wahl der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en tr&auml;gt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;substanziell dazu bei, die Theorie zur Instruktion der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;weiterzuentwickeln.</p>



<h5 id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht vorbildlich den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche, Auswahl und Analyse erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis" class="wp-block-heading">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Befunde von Schwichow und KollegInnen haben eine hohe Relevanz f&uuml;r den&nbsp;<strong>Unterrichtsalltag</strong>: In allen eingehenden Befunden wurden schulrelevante Inhalte vermittelt, alle beschriebenen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine h&ouml;here Effektivit&auml;t des Unterrichts sind ohne gro&szlig;en Aufwand umsetzbar. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;beinhaltet auch einige Studien mit zahlreichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus Deutschland. Insgesamt erweisen sich die berichteten Effekte als sehr stabil. Die Fokussierung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erm&ouml;glicht das Herausarbeiten von Details. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnen konkrete Hinweise f&uuml;r m&ouml;gliche Entscheidungsoptionen bei der Planung und Gestaltung von Unterricht abgeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An erster Stelle zeigt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass viele hypothetisch einflussreiche Parameter beim Unterrichten der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;keine so bedeutsame Rolle spielen wie angenommen. Die AutorInnen identifizieren jedoch zwei entscheidende Stellschrauben f&uuml;r das effektive Unterrichten von wissenschaftlichem Denken:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&bull; <strong>Demonstrationen</strong> sollten unbedingt zum Unterrichtsstandard geh&ouml;ren.<br>&bull; <strong>Kognitive Konflikte</strong> k&ouml;nnen die Effektivit&auml;t des Unterrichts deutlich steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere in der&nbsp;<strong>Kombination</strong>&nbsp;dieser beiden Ma&szlig;nahmen sehen die AutorInnen ein gro&szlig;es Potenzial &ndash; z.B. indem Sch&uuml;lerInnen dazu angeleitet werden, sich mit den in der Demonstration fehlerhaft gestalteten Experimenten auseinanderzusetzen. Wenn Sch&uuml;lerInnen sich auf die Anlage von Experimenten und damit auf die experimentelle Strategie konzentrieren k&ouml;nnen, ohne von technischen Details der Durchf&uuml;hrung abgelenkt zu werden, scheint darin ein Schl&uuml;ssel zur effektiven Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;und damit einer Kernkomponente des wissenschaftlichen Denkens zu liegen.</p>



<h3 id="studienbeispiel" class="wp-block-heading">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer experimentellen Feldstudie ermitteln Strand-Cary und Klahr (2008) einen besonders gro&szlig;en Effekt von Demonstrationen in Kombination mit dabei erzeugten kognitiven Konflikten auf das Wissenschaftliche Denken. Die 72 neun- bis zw&ouml;lfj&auml;hrigen Sch&uuml;lerInnen experimentierten in zwei verschiedenen Gruppen (Experimental- vs.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) mit jeweils zwei Holzrampen und B&auml;llen. Dabei sollten sie herausfinden, ob eine bestimmte Eigenschaft der Rampe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n: Steilheit, L&auml;nge, Oberfl&auml;che der Rampe) beeinflusst, wie weit der Ball rollt &ndash; also ob es einen&nbsp;<strong>kausalen Zusammenhang</strong>&nbsp;gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;konnten die Sch&uuml;lerInnen selbstst&auml;ndig Experimente mit den Rampen durchf&uuml;hren. In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;wurden die Sch&uuml;lerInnen explizit&nbsp;<strong>angeleitet</strong>, mit der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu arbeiten: Sie f&uuml;hrten zun&auml;chst ein eigenes Experiment durch, dann wurde ihnen eine Im Sinne der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;fehlerhafte und eine korrekte Version des Experiments vorgef&uuml;hrt (Demonstration), wobei die Sch&uuml;lerInnen kl&auml;ren sollten, warum im fehlerhaften Experiment ihre Erwartungen nicht erf&uuml;llt wurden (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>). In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;lernten wesentlich mehr Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu beherrschen als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;(Unterschied&nbsp;<em>d</em>&nbsp;=&nbsp;2.0).</p>



<h3 id="referenzen-und-links" class="wp-block-heading">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ross, J. A. (1988). Controlling <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">variable</a>s: a meta-analysis of training studies. Review of Educational Research, 58(4), 405&ndash;437. doi: 10.3102/00346543058004405.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwichow, M., Croker, S., Zimmerman, C., H&ouml;ffler, T., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis. Developmental Review, 39, 37-63. doi:&nbsp;10.1016/j.dr.2015.12.001.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwichow, M., Zimmerman, C., Croker, S., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). What students learn from hands&#8208;on activities. Journal of research in science teaching, 53(7), 980-1002. doi: 10.1002/tea.21320</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strand-Cary, M., &amp; Klahr, D. (2008). Developing elementary science skills: Instructional effectiveness and path independence. Cognitive Development, 23(4), 488&ndash;511. doi: 10.1016/j.cogdev.2008.09.005.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273229715000581?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwichow et al., 2016</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="http://www.psy.cmu.edu/~klahr/pdf/Strand-Cary%20and%20Klahr%202008.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strand-Cary et al., 2008</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Forschungsergebnisse, Unterrichtsmaterial und Testinstrumente von Martin Schwichow et al.: <a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scientific-reasoning.com</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Hetmanek, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). Wie f&ouml;rdert man&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;im Unterricht?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>,&nbsp;<em>Kurzreview 16</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 id="podcast" class="wp-block-heading">Kurzreview als Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_12_wie_fordert_man_wissenschaftliches_denken_im_unterricht.mp3"></audio></figure>



<h3 id="downloads" class="wp-block-heading">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-16_Schwichow-2016_Wissenschaftliches-Denken_VKS.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/Schwichow-et-al.-Fo%CC%88rderung-der-Variablen-Kontrollstrategie-im-Physikunterricht_MNU-Journal.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Experiment: Die Variablenkontrollstrategie im Physikunterricht</a></li>



<li><a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noopener">Die Variablenkontrollstrategie in Forschung und Praxis</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
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