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	<title>Lernförderung &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Durch Schreiben lernen: Wie wirksam ist Schreiben als Lernaktivität in verschiedenen Unterrichtsfächern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 13:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lerninhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibaktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass SchülerInnen Lerninhalte besser durchdringen und verstehen, wenn sie über diese Inhalte schreiben. Solche Schreibaktivitäten mit dem klaren Ziel der Lernförderung können Lehrkräfte mit geringem Aufwand und auf viele verschiedene Arten in den Unterricht integrieren. Ob Schreibaktivitäten zur Lernförderung in der Konsequenz tatsächlich zu einem tieferen Verständnis von Lerninhalten führen, untersuchen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Sch&uuml;lerInnen Lerninhalte besser durchdringen und verstehen, wenn sie &uuml;ber diese Inhalte schreiben. Solche Schreibaktivit&auml;ten mit dem klaren Ziel der Lernf&ouml;rderung k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte mit geringem Aufwand und auf viele verschiedene Arten in den Unterricht integrieren. Ob Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung in der Konsequenz tats&auml;chlich zu einem tieferen Verst&auml;ndnis von Lerninhalten f&uuml;hren, untersuchen Graham und KollegInnen (2020) in ihrer aktuellen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &raquo;The effects of writing on learning in science, social studies and mathematics&laquo;. Sie kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.</p>



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<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.3 zugunsten von Unterricht mit integrierten Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Der Befund ist &uuml;ber unterschiedliche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und Einsatzformen hinweg stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Schreiben ist eine universelle Kulturtechnik. Im Schulkontext kann Schreiben beispielsweise dazu eingesetzt werden, um das Lernen von Fachinhalten zu f&ouml;rdern. Aus <strong>lerntheoretischer Sicht</strong> spricht vieles daf&uuml;r, dass das Schreiben &uuml;ber Lerninhalte (engl: <em>writing-to-learn</em>) dazu beitr&auml;gt, Wissen zu st&auml;rken, zu erweitern oder zu vertiefen. So setzt die Notwendigkeit, Inhalte schriftlich zu formulieren, verschiedene kognitive Prozesse in Gang, die vorhandenes Wissen aktivieren und zu einer besseren Verarbeitung und Speicherung der Lerninhalte beitragen.</p>



<p>Lehrkr&auml;ften steht eine Vielzahl unterschiedlicher <strong>M&ouml;glichkeiten</strong> zur Verf&uuml;gung, Schreibaktivit&auml;ten in den Unterricht zu integrieren. Diese reichen vom Erstellen einfacher Notizen bis hin zu komplexen Argumentationen. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> von Graham und Kollegen wird eine aktuelle und differenzierte Untersuchung der Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung f&uuml;r den Unterricht vorgenommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersuchen die AutorInnen, ob Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung das Lernen von Sch&uuml;lerInnen in unterschiedlichen F&auml;chern effektiv f&ouml;rdern. Sch&uuml;lerInnen erhielten in den ber&uuml;cksichtigten Studien ganz unterschiedliche <strong>Schreibauftr&auml;ge</strong>. Die Sch&uuml;lerinnen sollten sich zum Beispiel kurze Notizen machen, Informationen zusammenfassen, Abl&auml;ufe beschreiben, Sachverhalte erkl&auml;ren, oder bei komplexen Sachverhalten schriftliche Argumentationen entwickeln. Allen Schreibaktivit&auml;ten war gemeinsam, dass sie mit dem Ziel aufgetragen wurden, das Lernen zu f&ouml;rdern. Auch sollten die Sch&uuml;lerInnen digital oder per Hand Texte schreiben und nicht etwa Diagramme erstellen oder Aufgaben rechnen.</p>



<p>Da unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten &ndash; etwa das Zusammenfassen von Inhalten oder der Vergleich von Inhalten &ndash; unterschiedliche Lernprozesse ansto&szlig;en, nehmen die AutorInnen an, dass sich diese Unterschiede auch in den <strong>Lernergebnissen</strong> niederschlagen. Sie argumentieren au&szlig;erdem, dass die Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung von zahlreichen weiteren Faktoren abh&auml;ngen k&ouml;nnte. Dabei testen sie in mehreren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n, ob sich die Wirksamkeit je nach Schulfach, Alter, Art der Schreibaktivit&auml;t oder je nachdem, wie der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> gemessen wurde, unterscheidet. Die AutorInnen achten ferner auf die Qualit&auml;t der eingehenden Studien &ndash; z.B. wurden nur Studien ausgew&auml;hlt, in denen wissenschaftlich fundierte Leistungstestverfahren zum Einsatz kamen und keine Schulnoten &ndash; und untersuchen auch hier, ob Qualit&auml;tsunterschiede mit Unterschieden in den Ergebnissen einhergehen.</p>



<p>Ihre Suche f&uuml;r den Zeitraum von 1998 bis 2017 ergab 56 experimentelle und quasi-experimentelle Studien mit insgesamt 6.235 Sch&uuml;lerInnen. In den meisten Studien wurde die Wirksamkeit auf der Basis eines <strong>Vergleichs</strong> der Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen ermittelt, die entweder mit oder ohne Schreiben gelernt hatten (73 %). Wenige Studien verglichen Sch&uuml;lerInnen mit mehr vs. weniger Schreibaktivit&auml;ten (27 %; siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nbeispiel). Auff&auml;llig ist, dass die meisten Studien aus den naturwissenschaftlichen F&auml;chern (47 %) und der Mathematik (38 %) stammen und weniger aus den sozialwissenschaftlichen F&auml;chern (15 %). 65 % der Studien beinhalten Ergebnisse aus der Sekundarstufe und 35 % aus der Primarstufe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergibt sich in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Gesamteffekt</strong> von <em>g</em> = 0.30 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.20 bis <em>g</em> = 0.41) zugunsten der Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen, die mit Schreibaktivit&auml;ten im Unterricht lernten. Die Testergebnisse zeigen bessere Leistungen in der Wiedergabe von Wissen, im Verst&auml;ndnis und in der Anwendung von Inhalten. In nahezu allen untersuchten Kategorien &ndash; unterschiedliche Schulf&auml;cher, Jahrgangstufen, oder unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten &ndash; konnten Sch&uuml;lerInnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> bessere Lernresultate erzielen, wenn Schreibaktivit&auml;ten Teil des Unterrichts waren.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;dokumentiert dabei die&nbsp;<strong>Vielfalt</strong>&nbsp;der M&ouml;glichkeiten, unterschiedliche Schreibaktivit&auml;ten mit unterschiedlichen Zielsetzungen auf unterschiedliche Weise in den Unterricht zu integrieren. Zwar untersuchen die AutorInnen eine Vielzahl von Unterschieden in den Studien auf Ihren Einfluss auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n, k&ouml;nnen aber in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n keine statistisch bedeutsamen Einfl&uuml;sse nachweisen. Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n finden Sie in der &Uuml;bersicht &uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bei <em>g</em> = 0.3. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass mehr als 61 % der Lernenden mit Schreibaktivit&auml;ten besser abschneiden als der Durchschnitt der Lernenden aus den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n, die keine oder weniger Schreibaktivit&auml;ten absolvierten. Dieser positive Effekt ist &uuml;ber viele Situationen und Bedingungen stabil. Selbst wenn in Einzelstudien Effekte zum Teil deutlich &uuml;ber oder unter diesem Durchschnittswert liegen, so ist insgesamt davon auszugehen, dass sich Schreiben unter den meisten Umst&auml;nden positiv auf die Lernleistung auswirkt.<br>Zur Substanz der Effekte tr&auml;gt au&szlig;erdem bei, dass die AutorInnen Studien mit weniger zuverl&auml;ssigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s bei der Selektion ausgeschlossen haben. Dazu z&auml;hlten Studien, in denen nicht gew&auml;hrleistet war, dass die Eingangswerte der getesteten Sch&uuml;lerInnen und die Lerndauer in Experimental- und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> &auml;hnlich waren. Au&szlig;erdem wurden Studien ausgeschlossen, wenn zur Leistungsmessung Schulnoten und keine wissenschaftlichen Testverfahren verwendet wurden. Aus der bisherigen Forschung ist bekannt (Cheung &amp; Slavin, 2016), dass durch Einschluss solcher Studien <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n tendenziell &uuml;bersch&auml;tzt werden.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die AutorInnen sch&auml;tzen die Differenziertheit der berichteten Effekte anhand der drei Bereiche Schulf&auml;cher, Altersstufen und der untersuchten Erfolgskriterien ein. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen Fachbereichen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Mathematik, Sozialwissenschaften) und unterschiedlichen Altersstufen (Primarstufe, Sekundarstufe). Zu den untersuchten Erfolgskriterien geh&ouml;ren die Erinnerungsleistung, das Verst&auml;ndnis, und das Anwenden von Inhalten. Die Unterschiede in allen drei Bereichen Schulf&auml;cher, Altersstufen und Erfolgskriterien sind jedoch nicht statistisch bedeutsam. Dieser Befund st&uuml;tzt die Annahme, dass sich Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung innerhalb dieser Bereiche &auml;hnlich positiv auswirken.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Schreibaktivit&auml;ten k&ouml;nnen auf vielf&auml;ltige Art und Weise zur Lernf&ouml;rderung umgesetzt und in den Fachunterricht integriert werden. Die zahlreichen und unterschiedlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen diese Flexibilit&auml;t (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesamttabelle Befunde</a>). Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n &ndash; in denen die AutorInnen die wichtigsten Einflussgr&ouml;&szlig;en ber&uuml;cksichtigen &ndash; zeigen auch, dass hier keine statistisch bedeutsamen Unterschiede festgestellt werden konnten. Dies spricht daf&uuml;r, dass der positive Effekt von Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung gut verallgemeinerbar ist.<br>Anzahl und Gr&ouml;&szlig;e der eingehenden Studien beeinflussen die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n entscheidend. Eine umfangreichere Studienlage als bisher gegeben k&ouml;nnte differenzierte Befunde zur Wirksamkeit erm&ouml;glichen. In der Tendenz zeigt sich bereits, dass h&auml;ufigere Schreibaktivit&auml;ten zu h&ouml;heren Effekten f&uuml;hren k&ouml;nnen als seltener eingesetzte Aktivit&auml;ten. Auch Impulse, die Sch&uuml;lerInnen dazu anhalten, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/metakognitive-strategien/" target="_self" title="Des selbstregulierten Lernens strukturieren den Einsatz kognitiver Strategien und den Lernprozess insgesamt, zum Beispiel, wenn Sch&uuml;lerInnen sich Ziele setzen, einen Lernvorgang planen oder ihn evaluieren. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang? Selbstreguliertes Lernen unterrichten: Eine M&ouml;glichkeit, den Lernerfolg zu f&ouml;rdern? CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien.&hellip;" class="encyclopedia">metakognitive Strategien</a> einzusetzen, scheinen eine h&ouml;here Wirksamkeit zu erm&ouml;glichen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die aktuelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist wissenschaftlich bedeutsam, da sie eine verl&auml;sslichere Einsch&auml;tzung der Wirksamkeit von Schreiben zur Lernf&ouml;rderung bietet als fr&uuml;here&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Bangert-Drowns et al., 2014; Graham &amp; Perin, 2007). Sie bezieht mehr Studien ein, achtet auf die Qualit&auml;t der Studien und geht differenzierter in den Analysen vor. Dadurch liefert sie vertrauensw&uuml;rdigere Befunde, die sich zudem etwas von vorherigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n unterscheiden: Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;von Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung liegt mit&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.3 im Durchschnitt &uuml;ber den Befunden von bisherigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n.<br>Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem bedeutsam, dass Forschungsdesiderate vor allem im Bereich der sozialwissenschaftlichen F&auml;cher aufgezeigt werden, da hier relativ wenige experimentelle Studien vorhanden sind, obwohl in der Unterrichtsrealit&auml;t Schreiben hier am h&auml;ufigsten zum Einsatz kommt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>) in hohem Ma&szlig;e. Insbesondere die Bereiche der Studienselektion und Analyse der Befunde sind sehr gut dokumentiert. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n sind allerdings genauere Angaben (z.B. zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der abh&auml;ngigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n) erforderlich. Detailliertere Informationen zur methodischen Beurteilung sind dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/Rating-Sheet-KR-29_Graham-2020_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a> zu entnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Schreiben ist eine weit verbreitete Praxis im Unterricht. Im Einklang mit den Befunden dieser bereits Jahrzehnte bestehenden Forschung weisen die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> insgesamt deutlich darauf hin, dass das Schreiben &uuml;ber Lerninhalte eine <strong>effektive M&ouml;glichkeit</strong> ist, den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen zu f&ouml;rdern.</p>



<p>Auch wenn Schreiben als Aktivit&auml;t zur Lernf&ouml;rderung in der Realit&auml;t h&auml;ufig in sozialwissenschaftlichen F&auml;chern zum Einsatz kommt, so zeigt die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass die <strong>Wirksamkeit</strong> dieser Methode mindestens genauso gut f&uuml;r naturwissenschaftliche und mathematische F&auml;cher untersucht ist. Auch f&uuml;r diese F&auml;cher dokumentiert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> vielf&auml;ltige Einsatzm&ouml;glichkeiten. Schreibaktivit&auml;ten zur Lernf&ouml;rderung k&ouml;nnen darin bestehen, dass Sch&uuml;lerInnen Informationen zusammenfassen, Sachverhalte darstellen, Zusammenh&auml;nge bzw. Unterschiede analysieren und interpretieren oder Argumentationen schriftlich erarbeiten.</p>



<p>Zwar bem&uuml;hen sich die AutorInnen dar&uuml;ber hinaus, besonders effektive <strong>Einsatzm&ouml;glichkeiten</strong> von Schreibaktivit&auml;ten zu identifizieren. Auf der Basis der aktuellen Befundlage k&ouml;nnen hier jedoch keine konkreteren Empfehlungen daraus abgeleitet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Hand, Hohenshell &amp; Prain (2004) untersuchen in ihrer Studie die Wirksamkeit von innovativen Schreibaufgaben im <strong>Biologieunterricht</strong>. Dabei wollten sie testen, ob sich zwei Schreibaufgaben (Schulbuchbeitrag und ein Zeitungsartikel) besser auf die Lernleistung auswirken als nur eine Schreibaufgabe (Schulbuchbeitrag).</p>



<p>An der Studie nahmen 73 Sch&uuml;lerInnen der 10. Jahrgangsstufe aus vier Schulklassen teil. Die Sch&uuml;lerInnen wurden anhand ihrer Klassen in zwei Gruppen eingeteilt, die sich in ihren Vorjahresleistungen nicht voneinander unterschieden. Beide Sch&uuml;lergruppen erhielten zun&auml;chst die Aufgabe, einen <strong>Schulbuchbeitrag</strong> (500 W&ouml;rter) zu verfassen, in dem sie ein Thema aus der Biotechnologie f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen erl&auml;utern sollten. Anschlie&szlig;end erhielt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> zus&auml;tzlich die Aufgabe, einen kurzen <strong>Zeitungsartikel</strong> zu schreiben, in dem sie ihre Ideen aus der ersten Aufgabe erweitern und vertiefen sollten. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> absolvierte stattdessen andere typische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, wie Abschreiben von der Tafel oder das Bearbeiten von Arbeitsbl&auml;ttern im selben Zeitumfang. Insgesamt waren die Sch&uuml;lerInnen sechs Wochen mit dieser Unterrichtseinheit besch&auml;ftigt. In dieser Zeit erhielten beide Gruppen auch Feedback zu den Schreibaktivit&auml;ten und konnten dieses einarbeiten.</p>



<p>Um die Effektivit&auml;t der unterschiedlichen Ma&szlig;nahmen zu bestimmen, mussten die Sch&uuml;lerInnen drei&nbsp;<strong>Tests</strong>&nbsp;bestehend aus geschlossenen und offenen Fragen bearbeiten: Der erste Test fand nach dem Erstellen des Schulbuchbeitrags statt, der zweite Test nach dem Verfassen des Zeitungsartikels und der dritte Test acht Wochen sp&auml;ter. W&auml;hrend sich nach der ersten Aufgabe (Test 1) keine Unterschiede in den Testleistungen zwischen Experimental- und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;zeigten, ergaben sich bedeutsame Unterschiede zugunsten der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;nach Aufgabe 2 (<em>ES</em>&nbsp;= 0.70) und 8 Wochen danach (<em>ES</em>&nbsp;= 1.09) Das Ergebnis zeigt, dass sich das&nbsp;<strong>mehrmalige Bearbeiten</strong>&nbsp;von innovativen Schreibaufgaben f&uuml;r das naturwissenschaftliche Lernen lohnen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Bangert-Drowns, R. L., Hurley, M. M. &amp; Wilkinson, B. (2004). The effects of school-based writing-to-learn <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a>s on academic achievement: A meta-analysis.<em>Review of Educational Research,74</em>(1), 29-58. doi: 10.3102/00346543074001029</p>



<p>Cheung, A. C. K. &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education.<em>Educational Researcher,45</em>(5), 283-292. doi: 10.3102/0013189X16656615</p>



<p>Graham, S., Kiuhara, S. A. &amp; MacKay, M. (2020). The Effects of Writing on Learning in Science,Social Studies,and Mathematics: A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 90</em>(2),179-226. doi: 10.3102/0034654320914744</p>



<p>Graham, S. &amp; Perin, D. (2007).<em>Writing Next: Effective Strategies to Improve Writing of Adolescents in Middle and High Schools. A Report to Carnegie Corporation of New York.</em></p>



<p>Hand, B, Hohenshell, L. &amp; Prain, V. (2004). Exploring students&lsquo; responses to conceptual questions when engaged with planned writing experiences: A study with year 10 science students. <em>Journal of Research in Science Teaching, 41</em>(2), 186-210. https://doi.org/10.1002/tea.10128</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654320914744" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Graham et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/tea.10128" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hand et al., 2004</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Diery, A. &amp; CHU Research Group (2021). Durch Schreiben lernen: Wie wirksam ist Schreiben als Lernaktivit&auml;t in verschiedenen Unterrichtsf&auml;chern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 29</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107102_durch_schreiben_lernen_wie_wirksam_ist_schreiben_als_lernaktivitat_in_verschieden.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Graham_2020_Lernen_durch_Schreiben.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/CHU_KR29_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2021/11/Rating-Sheet-KR-29_Graham-2020_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU-KR-29_ENG_Graham-2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU_KR29_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/08/CHU_KR29_ENG_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



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</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbsterklären als Lernstrategie: Wie können Lehrkräfte SchülerInnen dabei unterstützen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 10:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterklärungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Lernende ein tieferes Verständnis von Inhalten erlangen, wenn sie sich Begriffe, Sachverhalte und Zusammenhänge selbst erklären und erschließen. Lehrkräfte oder Dozenten können Lernende dabei mit unterschiedlichen Impulsen zu solchen Selbsterklärungen anregen. Ob diese Impulse in der Konsequenz tatsächlich zu einem tieferen Verständnis von Lerninhalten führen, diese zentrale Frage untersuchen Bisra und KollegInnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Inhalten erlangen, wenn sie sich Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst erkl&auml;ren und erschlie&szlig;en. Lehrkr&auml;fte oder Dozenten k&ouml;nnen Lernende dabei mit unterschiedlichen Impulsen zu solchen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;anregen. Ob diese Impulse in der Konsequenz tats&auml;chlich zu einem tieferen Verst&auml;ndnis von Lerninhalten f&uuml;hren, diese zentrale Frage untersuchen Bisra und KollegInnen (2018) in ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Inducing self-explanation: A meta-analysis&ldquo;. Sie kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von Impulsen zum Selbsterkl&auml;ren</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen und erwachsene Lernende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.55)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Der Befund ist &uuml;ber unterschiedliche Kontexte und Einsatzformen hinweg stabil</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die bisherige Forschung konnte zeigen, dass Sch&uuml;lerInnen deutlich wirksamer lernen, wenn sie beim Lernen spontan und von sich aus regelm&auml;&szlig;ig ihr Verst&auml;ndnis &uuml;berpr&uuml;fen und versuchen, sich Zusammenh&auml;nge selbst zu erkl&auml;ren: Sie erschlie&szlig;en sich dadurch ein <strong>tieferes Verst&auml;ndnis</strong> und erbringen allgemein bessere Lernleistungen.</p>



<p>H&auml;ufig tendieren Sch&uuml;lerInnen allerdings dazu, Inhalte wie Prozessabl&auml;ufe einfach auswendig zu lernen. So verstehen sie h&auml;ufig nicht, wie einzelne Schritte aufeinander aufbauen oder welche Bedeutung sich hinter bestimmten Begriffen verbirgt. Sie entwickeln dadurch kein tieferes Verst&auml;ndnis der Inhalte. Lehrkr&auml;fte k&ouml;nnen mit dieser Situation unterschiedlich <strong>umgehen</strong>: Sie k&ouml;nnen Sch&uuml;lerInnen Erkl&auml;rungen anbieten oder sie gezielt dazu anregen, sich selbst Begriffe und Zusammenh&auml;nge zu erkl&auml;ren.</p>



<p>In ihrer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersuchen Bisra und KollegInnen diesen Sachverhalt: Profitieren Sch&uuml;lerInnen von&nbsp;<strong>Selbsterkl&auml;rungimpulsen</strong>? Oder &uuml;berfordern solche Impulse Sch&uuml;lerInnen eher und tragen damit nicht so effizient zum Lernen bei wie angenommen?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Kurz erkl&auml;rt: Selbsterkl&auml;rungen</h3>



<p>Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes <strong>Verst&auml;ndnis</strong> von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst.</p>



<p>Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und ihrem eigenen Vorwissen her, machen sich bewusst, welche einzelnen Schritte zur L&ouml;sung einer Aufgabe n&ouml;tig sind oder welche argumentativen <strong>Strukturen</strong> (z.B. These, Beleg oder Gegenthese) in einem Textabschnitt stecken.</p>



<p>Manche Lernende zeigen dieses Verhalten spontan, andere m&uuml;ssen durch Fragen und andere Impulse dazu angeregt werden. Solche Impulse k&ouml;nnen vor, w&auml;hrend oder nach der Bearbeitung von Aufgaben eingesetzt werden. Zu diesen Impulsen geh&ouml;ren&nbsp;<strong>Formulierungen</strong>&nbsp;wie &bdquo;Erkl&auml;ren Sie diesen Begriff&ldquo;, &bdquo;Begr&uuml;nden Sie diese Entscheidung&ldquo;, oder &bdquo;Welchen L&ouml;sungsschritt wenden Sie an und warum?&ldquo;. Zentral ist dabei, dass diese Impulse selbst keine zus&auml;tzlichen Sachinformationen oder Erkl&auml;rungen enthalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht der Frage nach, ob Sch&uuml;lerInnen Lerninhalte besser erinnern, verstehen und auf neue Sachverhalte anwenden k&ouml;nnen, wenn sie bei der Bearbeitung von Aufgaben dazu angeregt werden, sich bestimmte Lerninhalte selbst zu erkl&auml;ren. Aus&nbsp;<strong>lernpsychologischer</strong>&nbsp;Sicht sollten bessere Leistungen durch&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;dadurch zustande kommen, dass Sch&uuml;lerInnen ihr vorhandenes Wissen nutzen, um sich neue Inhalte zu erschlie&szlig;en und diese tiefergehend verarbeiten und besser verkn&uuml;pfen.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;basiert nahezu ausschlie&szlig;lich auf experimentellen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n. Diese vergleichen jeweils die Lernleistung von Sch&uuml;lerInnen, die bei Aufgaben schriftliche&nbsp;<strong>Selbsterkl&auml;rungsimpulse</strong>&nbsp;erhalten, mit Sch&uuml;lerInnen, die zwar dieselbe Aufgabe bearbeiten, aber keinen Selbsterkl&auml;rungsimpuls bekommen. In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erhalten Sch&uuml;lerInnen stattdessen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufgaben ohne zus&auml;tzliche Impulse,</li>



<li>zus&auml;tzliche inhaltliche Erkl&auml;rungen (= <em>instruktionale Erkl&auml;rungen</em>), oder</li>



<li>Impulse, um Inhalte zu wiederholen, Zusammenfassungen zu erstellen oder sich gegenseitig etwas zu erkl&auml;ren.</li>
</ul>



<p>Dadurch l&auml;sst sich kl&auml;ren, ob Selbstkl&auml;rungsimpulse nur dann effektiver sind, wenn es im Vergleich dazu keine Impulse gibt, oder ob sie auch anderen Formen von Impulsen&nbsp;<strong>&uuml;berlegen</strong>&nbsp;sind. Zus&auml;tzlich l&auml;sst sich im Rahmen von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n feststellen, ob die Wirksamkeit von Selbsterkl&auml;rungsimpulsen zum Beispiel vom Unterrichtsfach abh&auml;ngt oder etwa davon, ob der Impuls vor, w&auml;hrend oder nach der Aufgabenbearbeitung gegeben wurde &ndash; also vom&nbsp;<em>Timing</em>.</p>



<p>Insgesamt konnten die ForscherInnen 64 passende Studien aus dem Zeitraum zwischen 1993 und 2013 identifizieren. Darin enthalten sind <strong>Daten</strong> von 5.917 Lernenden. 41 experimentelle Vergleiche kommen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, 13 experimentelle Vergleiche aus der Sekundarstufe und 18 experimentelle Vergleiche aus europ&auml;ischen L&auml;ndern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg ergab die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en mittelgro&szlig;en&nbsp;<strong>Gesamteffekt</strong>&nbsp;von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.55 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a>&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.45 bis&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.65) zugunsten von Aufgabenbearbeiten mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen. Im Durchschnitt zeigen Sch&uuml;lerInnen eine h&ouml;here Lernleistung im Erinnern, Erkl&auml;ren und Anwenden von Inhalten, wenn sie Selbsterkl&auml;rungsimpulse erhalten, als wenn sie die Aufgaben ganz ohne Impulse bearbeiten. In geringerem Ma&szlig;e gilt dies auch im&nbsp;<strong>Vergleich</strong>&nbsp;zu inhaltlichen Erkl&auml;rungen (= instruktionale Erkl&auml;rungen) oder anderen Impulsen, die von der Lehrkraft angeboten werden. Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten Formen von Impulsen finden Sie in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/KR25_Bisra_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&Uuml;bersicht</a>&nbsp;&uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen dar&uuml;ber hinaus nur wenige statistisch bedeutsame Unterschiede in der St&auml;rke der Effekte. Hervorzuheben ist etwa, dass Impulse, die Sch&uuml;lerInnen dazu anregen,&nbsp;<strong>Begriffe</strong>&nbsp;zu erkl&auml;ren, deutlich effektiver sind als sogenannte metakognitive Impulse &ndash; also Impulse, die sie dazu anregen, ihre Planung oder ihr Abschneiden bei der Aufgabe zu erkl&auml;ren. Insgesamt liefern die Befunde ein einheitliches Bild ab: Aufgabenbearbeiten mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen ist&nbsp;<strong>lernf&ouml;rderlicher</strong>&nbsp;als Aufgabenbearbeiten mit anderen oder keinen Impulsen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte"><strong>Wie substanziell sind die Effekte?</strong></h5>



<p>Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&nbsp;= 0.55). Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der Lernenden mit Selbsterkl&auml;rungsimpulsen besser abschneiden als der Durchschnitt der Lernenden aus den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n mit anderen oder keinen Impulsen. Dieser positive Effekt ist &uuml;ber viele unterschiedliche Situationen und Bedingungen<strong>&nbsp;stabil</strong>. Gleichzeitig zeigen einige Studien, dass die Wirksamkeit auch deutlich h&ouml;her liegen kann &ndash; zum Beispiel, wenn Lernende dazu angeregt werden, sich Begriffe zu erkl&auml;ren. Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ist, dass fast alle Studien (&uuml;ber 90 %) ein experimentelles Design aufweisen. Dadurch gew&auml;hrleisten sie&nbsp;<strong>zuverl&auml;ssiger,</strong>&nbsp;dass die Effekte tats&auml;chlich aufgrund der Selbsterkl&auml;rungsimpulse zustande kommen und nicht aufgrund anderer Studienmerkmale.</p>



<p>Allerdings enth&auml;lt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;keine Informationen dazu, mit welchen Testinstrumenten die Leistungen gemessen wurden. Diese Informationen w&auml;ren hilfreich, da aus der Forschung bekannt ist, dass es oft einen Unterschied macht, ob standardisierte} oder nicht-standardisierte Leistungstests verwendet wurden (vgl. Cheung &amp; Slavin, 2016).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt"><strong>Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</strong></h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Altersstufen und der untersuchten Erfolgskriterien eingesch&auml;tzt. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;liefert differenzierte Werte zu unterschiedlichen&nbsp;<strong>Fachbereichen</strong>&nbsp;(Mathematik,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sozialwissenschaften und Informatik) und unterschiedlichen Altersstufen (Primarstufe, Sekundarstufe, erwachsene Lernende). Zu den untersuchten Erfolgskriterien geh&ouml;rten unter anderem Wiederholen/Erinnern, Verst&auml;ndnis, Transfer sowie Probleml&ouml;sen. Unterschiede zwischen den drei Kontexten sind jedoch nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t, dass sich Selbsterkl&auml;ren in allen drei Bereichen &auml;hnlich&nbsp;<strong>positiv</strong>&nbsp;auswirkt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde"><strong>Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Selbsterkl&auml;rungsimpulse k&ouml;nnen auf vielf&auml;ltige Art und Weise und in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden. Die zahlreichen und unterschiedlichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen diese Flexibilit&auml;t (siehe &Uuml;bersichtstabelle). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen auch, dass bis auf wenige Ausnahmen hier keine statistisch bedeutsamen Unterschiede festgestellt werden konnten. Dies spricht daf&uuml;r, dass der positive Effekt solcher Impulse gut&nbsp;<strong>verallgemeinert</strong>&nbsp;werden kann.</p>



<p>Nicht untersucht wurde allerdings, ob und wie Impulse zum Selbsterkl&auml;ren mit individuellen Voraussetzungen von Lernenden oder mit der Komplexit&auml;t der Lerninhalte zusammenh&auml;ngen. Lernende gehen jedoch h&auml;ufig mit unterschiedlichem inhaltlichen Vorwissen und unterschiedlichen <strong>F&auml;higkeiten</strong> an das selbstst&auml;ndige Bearbeiten von Lerninhalten heran. Au&szlig;erdem stellen Lerninhalte unterschiedlich hohe Anforderungen. Insofern w&auml;re es hilfreich gewesen, diese Faktoren ebenfalls zu untersuchen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist wissenschaftlich bedeutsam. Sie analysiert erstmals umfassend Studien zur Wirksamkeit von Selbsterkl&auml;rungsimpulsen. Zudem tr&auml;gt sie empirisch zur Beantwortung wichtiger wissenschaftlicher Fragestellungen aus der&nbsp;<strong>Lehr-Lernforschung</strong>&nbsp;bei &ndash; etwa zu der zentralen Frage, ob es tats&auml;chlich effektiver ist, Lernende selbst Erkl&auml;rungen formulieren zu lassen, anstatt ihnen zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen anzubieten (sog.&nbsp;<em>Coverage Hypothese</em>; vgl. Hausmann &amp; VanLehn, 2010). Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;kann diese Frage zwar grunds&auml;tzlich mit &raquo;Ja&laquo; beantworten, allerdings bleiben wichtige und praxisrelevante Fragen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Forschung offen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gilt der positive Effekt f&uuml;r Lernende mit unterschiedlichen Kompetenzen und Aufgaben von unterschiedlicher <strong>Komplexit&auml;t</strong>?</li>



<li>Verinnerlichen Lernende Selbsterkl&auml;rungsstrategien dadurch, dass Lehrkr&auml;fte sie zun&auml;chst h&auml;ufig und regelm&auml;&szlig;ig dazu anregen und mit zunehmender&nbsp;<strong>Expertise</strong>&nbsp;der Lernenden kontinuierlich ausschleichen &ndash; auch&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/fading/" target="_self" title="Schrittweise Zur&uuml;cknahme von Hilfestellungen, Denkanst&ouml;&szlig;en, Anleitungen bei Aufgaben und Problemstellungen in dem Ma&szlig;e, indem Lernende an eigener Kompetenz hinzugewinnen. Das Ziel von Fading ist, dass Lernende kompetentes Verhalten zunehmend von sich aus zeigen und am Ende ganz ohne Unterst&uuml;tzung auskommen." class="encyclopedia">fading</a></em>&nbsp;genannt?</li>



<li>K&ouml;nnen digitale Anwendungen, die st&auml;rker <strong>individualisierte</strong> Impulse geben, die Wirksamkeit von Impulsen noch weiter erh&ouml;hen?</li>
</ol>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<em>APA Metaanalysis Reporting Standards)</em>&nbsp;Zwar wurden alle wichtigen Details bei der statistischen Analyse berichtet. Die AutorInnen&nbsp;<strong>dokumentierten</strong>&nbsp;jedoch die Schritte bei der Suche und Auswahl und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n nicht hinreichend. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/Rating-Sheet-KR-25_Bisra-2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zeigt auf der Basis von 20 Jahren Forschung, dass Sch&uuml;lerInnen grunds&auml;tzlich davon profitieren, wenn sie bei Aufgaben dazu angeregt werden, sich Sachverhalte selbst zu erkl&auml;ren und intensiver &uuml;ber Zusammenh&auml;nge nachzudenken.<br>Die Befunde zeigen zudem, dass Impulse zu&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;im Durchschnitt auch effektiver sein k&ouml;nnen, als wenn Lehrkr&auml;fte den Sch&uuml;lerInnen Sachverhalte erkl&auml;ren. Geht es also darum, dass Sch&uuml;lerInnen ein tieferes Verst&auml;ndnis von Inhalten entwickeln, empfiehlt es sich f&uuml;r Lehrkr&auml;fte und f&uuml;r das Gestalten von Lernmaterialien, Sch&uuml;lerInnen dazu&nbsp;<strong>anzuregen</strong>, erst einmal selbst genauer nachzudenken. Zum Beispiel k&ouml;nnen sie sich selbst erkl&auml;ren, was sie unter einem bestimmten Begriff verstehen.</p>



<p>Offen bleibt in diesem Zusammenhang allerdings die Frage, wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/selbsterklaerungen/" target="_self" title="Engl. self-explanations. Sich selbst etwas zu erkl&auml;ren ist eine kognitive Aktivit&auml;t, die dazu f&uuml;hren soll, dass Lernende ein tieferes Verst&auml;ndnis von Lerninhalten entwickeln. Im Gegensatz zu sogenannten instruktionalen Erkl&auml;rungen durch die Lehrkraft erschlie&szlig;en und erkl&auml;ren sich Lernende hier Begriffe, Sachverhalte und Zusammenh&auml;nge selbst. Dabei stellen sie zum Beispiel Verkn&uuml;pfungen zwischen den Inhalten von Aufgaben und&hellip;" class="encyclopedia">Selbsterkl&auml;rungen</a>&nbsp;bei komplexen Sachverhalten oder bei Sch&uuml;lerInnen mit geringem Vorwissen abschneiden. Wom&ouml;glich sind&nbsp;<strong>digitale</strong>&nbsp;Angebote mit adaptiven Methoden (vgl.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/adaptive-lernsoftware-ein-wirksames-mittel-im-umgang-mit-schuelerdiversitaet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 21</a>) hier ein hilfreiches Instrument f&uuml;r die Zukunft. F&uuml;r gesicherte Antworten bedarf es weiterer Forschung in diesem Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Eckhardt und KollegInnen (2013) zeigt, dass Impulse zur Selbsterkl&auml;rung mindestens so wirksam sein k&ouml;nnen wie instruktionale Erkl&auml;rungen. An der Studie im Biologieunterricht der achten Klasse nahmen 124 Sch&uuml;lerInnen teil. Im Themenbereich &bdquo;&Ouml;kosystem Wasser&ldquo; war das Lernziel, dass Sch&uuml;lerInnen die Zusammenh&auml;nge zwischen der Entwicklung von J&auml;ger- und Beutepopulationen verstehen. In einer computerbasierten Lernumgebung konnten die Sch&uuml;lerInnen im Sinne des Forschenden Lernens&nbsp;<strong>Vorhersagen</strong>&nbsp;zur Entwicklung der beiden Populationen aufstellen. Mithilfe einer Computersimulation testeten sie ihre Vorhersagen und konnten ihre Ergebnisse anschlie&szlig;end interpretieren.</p>



<p>Die Studie untersucht, welche Art der Unterst&uuml;tzung Sch&uuml;lerInnen insbesondere bei der Interpretation der Ergebnisse am wirksamsten geholfen hat. Die WissenschaftlerInnen unterscheiden dabei drei Arten von <strong>Unterst&uuml;tzung</strong>, wobei die Schulklassen per Zufall einer von drei Untersuchungsbedingungen zugewiesen wurden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der ersten Bedingung erhielten die Sch&uuml;lerInnen den Auftrag, ihre Ergebnisse selbst zu beschreiben und zu interpretieren (<em>Selbsterkl&auml;rungsimpuls</em>).</li>



<li>In der zweiten Bedingung gab das Computerprogramm eine komplette Interpretation der Ergebnisse f&uuml;r die Sch&uuml;lerInnen aus (<em>vorgegebene Erkl&auml;rung</em>).</li>



<li>In der dritten Bedingung gab es &ndash; abgesehen von der Aufgabenstellung &ndash; keine weiteren Auftr&auml;ge oder Hilfestellungen (<em>ohne Unterst&uuml;tzung</em>).</li>
</ul>



<p>Alle Sch&uuml;lerInnen arbeiteten insgesamt zweimal 90 Minuten mit dem Lernmaterial. Die Ergebnisse der Wissenstests nach den jeweiligen Lerneinheiten zeigten, dass <strong>Selbsterkl&auml;rungsimpulse</strong> (Bedingung 1) die besten Leistungen erbrachten und auch instruktionale Erkl&auml;rungen (Bedingung 2) zu besseren Leistungen f&uuml;hrten als in der Bedingung, die weder Erkl&auml;rungen noch zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung erhielt (Bedingung 3).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ahn, S., Ames, A. J., &amp; Myers, N. D. (2012). A review of meta-analyses in education: Methodological strengths and weaknesses. <em>Review of Educational Research</em>, 0034654312458162.</p>



<p>Bisra, K., Liu, Q., Nesbit, J. C., Salimi, F., &amp; Winne, P. H. (2018). Inducing Self-Explanation: A Meta-Analysis. <em>Educational Psychology Review</em>, 1-23. doi:10.1007/s10648-018-9434-x.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Eckhardt, M., Urhahne, D., Conrad, O., &amp; Harms, U. (2013). How effective is instructional support for learning with computer simulations? <em>Instructional Science, 41</em>(1), 105-124.</p>



<p>Hausmann, R. G., &amp; VanLehn, K. (2010). The effect of self-explaining on robust learning. <em>International Journal of Artificial Intelligence in Education, 20</em>(4), 303&ndash;332.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-018-9434-x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bisra et al., 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11251-012-9220-y" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eckhardt et al., 2013</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2019). Selbsterkl&auml;ren als Lernstrategie: Wie k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte dabei unterst&uuml;tzen? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 25</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_777792_selbsterklaren_als_lernstrategie_wie_konnen_lehrkrafte_schulerinnen_dabei_unterst.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/CHU_KR-25_Bisra-2018_Selbsterklaerungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/KR25_Bisra_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Befunde im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/11/Rating-Sheet-KR-25_Bisra-2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/CHU-KR-25_ENG_Bisra_2018_Selbsterklaerungen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/KR_25_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/09/KR_25_ENG_Rating_Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_777792_selbsterklaren_als_lernstrategie_wie_konnen_lehrkrafte_schulerinnen_dabei_unterst.mp3" length="7266353" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur Förderung</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/kritisches-denken-als-unterrichtsziel-von-der-definition-zur-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[kritisches Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3093</guid>

					<description><![CDATA[Kann es ein Unterrichtsziel sein, kritisches Denken zu fördern? Diese Frage beschäftigt auch die Bildungsforschung seit den 1930er Jahren. Aus dem Diskurs hat sich mittlerweile eine belastbare theoretische Definition herauskristallisiert, die Haltung und Fähigkeiten des kritischen Denkens so beschreibt, dass sie gezielt unterrichtet und empirisch getestet werden können. Seither sind zahlreiche empirische Studien entstanden. Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kann es ein Unterrichtsziel sein, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> zu f&ouml;rdern? Diese Frage besch&auml;ftigt auch die Bildungsforschung seit den 1930er Jahren. Aus dem Diskurs hat sich mittlerweile eine belastbare theoretische Definition herauskristallisiert, die Haltung und F&auml;higkeiten des kritischen Denkens so beschreibt, dass sie gezielt unterrichtet und empirisch getestet werden k&ouml;nnen. Seither sind zahlreiche empirische Studien entstanden. Sie untersuchen, wie Sch&uuml;lerInnen dabei unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> zu lernen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Strategies for Teaching Students to Think Critically: A Meta-Analysis&ldquo; von Abrami und KollegInnen (2015) sammelt diese empirischen Befunde erstmals umfassend und systematisiert die Befunde.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: F&ouml;rderung von kritischem Denken im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Grundsch&uuml;lerInnen bis Erwachsene</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner positiver Effekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.30)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: F&ouml;rderung am effektivsten bei Kombination von anwendungsnaher Instruktion, dialogbasiertem Lernen und Mentoring (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.57; mittlerer Effekt)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die Erkenntnis, den eigenen Verstand kritisch nutzen zu k&ouml;nnen, ist die Errungenschaft der Aufkl&auml;rung. Zum kritischen Denken geh&ouml;rt die grunds&auml;tzliche Bereitschaft, Dinge in Frage zu stellen und ihnen auf den Grund zu gehen &ndash; also eine kritische Grundhaltung &ndash; genauso wie spezifische kognitive F&auml;higkeiten im Aufwerfen von Fragen, der eigenst&auml;ndigen Recherche, Analyse, Evaluation und Integration von Information, um damit zu einem begr&uuml;ndeten und erkl&auml;rbaren <strong>Urteil</strong> zu gelangen.</p>



<p>Die besondere Bedeutung dieser Kompetenz als Bestandteil des Leitbilds eines m&uuml;ndigen Menschen ist unbestritten. Doch die Frage, wie dieses komplexe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a> aus Grundhaltung und kognitiven F&auml;higkeiten gef&ouml;rdert werden kann, wird heftig diskutiert. In der &uuml;ber Jahrzehnte dauernden und &uuml;berwiegend theoretisch gef&uuml;hrten Diskussion wird immer wieder der Standpunkt vertreten, dass der geregelte und reglementierte Rahmen von Unterricht im v&ouml;lligen <strong>Widerspruch</strong> zum kritischen Denken steht.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geht diesem Argument nun <strong>empirisch</strong> nach und kl&auml;rt unter Ber&uuml;cksichtigung s&auml;mtlicher verf&uuml;gbarer empirischer Befunde, ob und auf welche Art <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> im Unterricht gef&ouml;rdert werden kann. Dabei liefert sie beispielsweise auch Hinweise, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> in eigens daf&uuml;r entwickelten Unterrichtseinheiten explizit trainiert werden muss, oder zusammen mit fachspezifischen Inhalten unterrichtet werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Erste empirische Studien zur F&ouml;rderung des kritischen Denkens entstanden in den USA bereits in den 1930er Jahren. In den 1980er Jahren entwickelte eine Expertenkommission der <em>American Philosophical Association</em> aus dem Forschungsstand eine <strong>Definition</strong> des kritischen Denkens (Facione, 1990).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die wichtigsten Charakteristika sind hier zusammengefasst: &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Definition.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kritisches Denken: Der Delphi Consensus Report</a>&bdquo;.</li>
</ul>



<p>Diese umfassende Beschreibung der kritischen Grundhaltungen und der kognitiven F&auml;higkeiten bildet die <strong>Grundlage</strong> der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>.</p>



<p>Abrami und KollegInnen identifizieren im Zeitraum von 1930 bis 2009 insgesamt 867 einschl&auml;gige in englischer Sprache verf&uuml;gbare Studien, von denen mehr als 70&thinsp;% nach 1990 ver&ouml;ffentlicht wurden. Auf Basis dieser Studien gehen sie der Frage nach, ob <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> tats&auml;chlich im <strong>Unterricht</strong> gef&ouml;rdert werden kann. In sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n kl&auml;ren sie zudem, wie Lehrkr&auml;fte die F&ouml;rderung besonders effektiv gestalten k&ouml;nnen.</p>



<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Abbildung-Verlauf_neu-Kopie.001.png" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Abbildung-Verlauf_neu-Kopie.001.png 1024w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Abbildung-Verlauf_neu-Kopie.001-300x225.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Abbildung-Verlauf_neu-Kopie.001-768x576.png 768w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Abbildung-Verlauf_neu-Kopie.001-510x382.png 510w"></p>



<p id="caption-attachment-3179">Analyseprozess der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> in zwei Phasen.</p>



<p>Den Analyseprozess teilen sie in zwei Phasen auf (siehe&nbsp;<em>Abbildung</em>): Mithilfe einer&nbsp;<strong>methodischen Analyse</strong>&nbsp;sortieren sie in der ersten Phase gezielt Studien geringerer methodischer Qualit&auml;t aus, da ihre&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass die Qualit&auml;t der Studien (Art des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und Art der Testinstrumente) die Ergebnisse der Analysen beeinflusst. Das k&ouml;nnte unter Umst&auml;nden zu verzerrten oder falschen Schl&uuml;ssen f&uuml;hren.</p>



<p>Mit der deutlich reduzierten Zahl von Studien nehmen sie in der zweiten Phase eine<strong> inhaltliche Analyse</strong> vor. Hier untersuchen sie sowohl, wie sich Unterricht von kritischem Denken auf verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>skriterien auswirkt als auch, welche Effekte unterschiedliche F&ouml;rderans&auml;tze und Vermittlungsarten auf die Lernleistung haben.</p>



<p>In der folgenden Tabelle sind neben den Stufen dieser zentralen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en auch weitere untersuchte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en angef&uuml;hrt:</p>


<h2 id="tablepress-26-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-26">Tabelle: &Uuml;berblick &uuml;ber die Moderatoren und ihre Stufen.</h2>

<table id="tablepress-26" class="tablepress tablepress-id-26" aria-labelledby="tablepress-26-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">STUFEN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Lern<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">erfolgskriterium</a></b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> allgemein </td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Inhaltsspezifisches <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a></td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kritische Grundhaltung</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Lernen von Fachinhalten</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>F&ouml;rderansatz</b></td><td class="column-2">Anwendungsnahe Instruktion</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Dialogbasiertes Lernen</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mentoring</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"><b>Art der Vermittlung</b></td><td class="column-2">Expliziter Unterricht von kritischem Denken ohne spezifisches Thema </td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht von kritischem Denken anhand eines konkreten Themas; <br>
<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> explizit gemacht</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht von kritischem Denken anhand eines konkreten Themas; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> nicht explizit gemacht</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt: Kombination aus der ersten mit der zweiten oder dritten Vermittlungsart </td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"><b>Ausbildungsstufe</b></td><td class="column-2">Grundschule (6 bis 10 Jahre)</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mittelstufe (11 bis 15 Jahre)</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Oberstufe (16 bis 18 Jahre)</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Studierende, Absolventen und Erwachsene</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"><b>Fachinhalt</b></td><td class="column-2">MINT-F&auml;cher</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Nicht-MINT-F&auml;cher</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Medizin/Gesundheit</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b>Dauer der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></b></td><td class="column-2">Kurz (zwischen einer Stunde und zwei Tagen)</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mittel (zwischen zwei Tagen und einem Semester)</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Lang (ein Semester)</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als ein Semester</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Auf Grundlage von 341 Studien von hoher methodischer Qualit&auml;t zeigt sich ein kleiner positiver Effekt f&uuml;r die F&ouml;rderung des kritischen Denkens im Unterricht von <em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.30. Dieser Effekt ist stabil f&uuml;r unterschiedliche Ausbildungsstufen, Fachinhalte und Dauern der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>.</p>



<p>In der differenzierten Analyse nach den unterschiedlichen <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>skriterien</em> zeigt sich f&uuml;r inhaltsspezifisches <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> ein mittelgro&szlig;er Effekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.57; Anzahl Studien: 97) und f&uuml;r die kritische <strong>Grundhaltung</strong> ein kleiner Effekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.23; Anzahl Studien: 25). Au&szlig;erdem stellt sich heraus, dass die F&ouml;rderung von kritischem Denken auch einen kleinen positiven Effekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.33; Anzahl Studien: 140) auf das rein fachbezogene Lernen von Fakten und Inhalten hat.</p>



<p>Mit Blick auf die drei <em>F&ouml;rderans&auml;tze</em> finden die AutorInnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede &ndash; wobei jeder Ansatz f&uuml;r sich effektiv ist. Die <strong>Kombination</strong> aller drei Ans&auml;tze stellt sich als effektivster Ansatz heraus (<em>g</em> = 0.57, Anzahl Studien: 19 &ndash; alle Ergebnisse siehe &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Einzelbefunde-im-U%CC%88berblick.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a>&bdquo;).</p>



<p>Im n&auml;chsten Schritt gehen sie noch weiter: Die F&ouml;rderans&auml;tze sind unterteilt in verschiedene Varianten: Im Folgenden werden jedoch nur Varianten berichtet, zu denen ausreichend empirische Befunde vorliegen. In der statistischen Analyse zeigt sich, dass unter den&nbsp;<strong>anwendungsnahen Instruktionsformen</strong>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;positive Effekte zu beobachten sind, wenn angewandtes Probleml&ouml;sen (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.35, Anzahl Studien: 31) oder Rollenspiele (<em>g</em>&nbsp;= 0.61, Anzahl Studien: 5) zum Einsatz kommen. F&uuml;r&nbsp;<strong>dialogbasiertes Lernen</strong>&nbsp;zeigen sich positive&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Effekte, wenn die Lehrkraft Fragen stellt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.38, Anzahl Studien: 19), wenn die ganze Klasse (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.42, Anzahl Studien: 16) oder Kleingruppen (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.41, Anzahl Studien: 14) unter Leitung der Lehrkraft diskutieren. Eine vollst&auml;ndige Darstellung finden Sie hier: &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Fo%CC%88rderansa%CC%88tze-und-Varianten.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kritisches Denken: F&ouml;rderans&auml;tze und Varianten</a>&bdquo;.</p>



<p>Die unterschiedlichen Arten der Vermittlung unterscheiden sich nicht substanziell: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> kann auf verschiedene Arten im Unterricht vermittelt werden: Ob es explizit &ndash; in eigens daf&uuml;r angebotenen Stunden und in Form von abstrakten Prinzipien &ndash; oder in Kombination mit konkreten Unterrichtsinhalten unterrichtet wird, spielt keine bedeutsame Rolle. Die F&ouml;rderung ist dann am effektivsten, wenn <strong>abstrakte Prinzipien</strong> explizit vermittelt und trainiert werden und dann anhand konkreter Themen veranschaulicht, angewendet und vertieft werden (siehe auch &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Einzelbefunde-im-U%CC%88berblick.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a>&bdquo;).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Der stabil kleine Gesamteffekt von&nbsp;<em>g&thinsp;</em>=&thinsp;0.30 zeigt an (in der Einordnung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, 1988), dass es grunds&auml;tzlich m&ouml;glich ist,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>&nbsp;im Rahmen des Unterrichts zu f&ouml;rdern. Aus dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;l&auml;sst sich ablesen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sch&uuml;lerIn in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;ein besseres Ergebnis erzielt als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, bei ca. 60&thinsp;% liegt. Bereits kurze intensive&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (eine Stunde bis zwei Tage) bewirken bedeutsame Effekte. Durch die&nbsp;<strong>Kombination</strong>&nbsp;von verschiedenen F&ouml;rderans&auml;tzen (d.&thinsp;h. von anwendungsnaher Instruktion, dialogbasiertem Lernen und Mentoring) k&ouml;nnen Effekte im mittleren Bereich erreicht werden. Dass diese Befunde anhand von (quasi-)experimentellen Untersuchungsdesigns und mit standardisierten Messverfahren f&uuml;r ein komplexes weitreichendes&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a>&nbsp;ermittelt wurden, spricht daf&uuml;r, dass sie als substanziell einzuordnen sind. &nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s (z.&thinsp;B. Schulleistung) eingesch&auml;tzt. Abrami und KollegInnen vergleichen MINT-F&auml;cher mit Nicht-MINT-F&auml;chern &ndash; ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede zu finden. Eine weitere Ausdifferenzierung innerhalb der MINT-F&auml;cher erfolgt nicht. Bez&uuml;glich der <strong>Altersgruppen</strong> unterscheiden sie innerhalb des Sekundarstufenalters zwischen 11 bis 15- und 16 bis 18-J&auml;hrigen. Dabei zeigen sich in der Mittelstufe gr&ouml;&szlig;ere Effekte als in der Oberstufe (<em>g&thinsp;</em>=&thinsp;0.37 gegen&uuml;ber <em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.25) &ndash; allerdings ist dieser Unterschied nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Des Weiteren sind die Ergebnisse f&uuml;r verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>skriterien differenziert berichtet: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> allgemein, inhaltsspezifisches <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a>, kritische Grundhaltung und Lernen von Fachinhalten. </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts ist grunds&auml;tzlich als hoch einzustufen. Durch die strikte Auswahl der belastbarsten Studien auf Grundlage von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur Art der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und Testinstrumente in der ersten Analysephase ist der berichtete Gesamteffekt ein guter Orientierungswert. Die Untersuchungen zeigen, dass der Gesamteffekt f&uuml;r verschiedene Fachinhalte, Altersgruppen (Grundschule bis Erwachsene) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>szeitr&auml;ume (von einer Stunde bis mehr als ein Semester) <strong>stabil</strong> ist. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re interessant, inwiefern die Effekte auch in unterschiedlichen L&auml;ndern, sprachlichen und kulturellen Kontexten sowie &uuml;ber den langen Zeitraum der Entstehung der verschiedenen Studien hinweg stabil sind. Dazu wurden allerdings keine Analysen durchgef&uuml;hrt, sodass hier keine Aussagen m&ouml;glich sind.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Abrami und KollegInnen ist aus mehreren Gr&uuml;nden als wissenschaftlich sehr bedeutsam einzustufen: Erstens fasst sie Forschung aus beinahe acht Jahrzehnten erstmals umf&auml;nglich zusammen. Zweitens nutzt sie die vielen verf&uuml;gbaren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n f&uuml;r ein exemplarisches metaanalytisches Vorgehen und h&ouml;chste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">evidenz</a>basierte Qualit&auml;tssicherung (vgl. <em>Abbildung</em>). Drittens erweitert sie die &uuml;ber Jahrzehnte theoretisch gef&uuml;hrte Debatte dar&uuml;ber, ob im Unterricht, also einem formalen vorgegebenen Rahmen, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> gef&ouml;rdert werden kann, um ein gewichtiges <strong>Argument</strong>: Auf Grundlage s&auml;mtlicher verf&uuml;gbarer empirischer Studien weist sie nach, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> im Unterricht erfolgreich gef&ouml;rdert werden kann.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die methodischen Anforderungen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit erf&uuml;llt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> in vielen Bereichen nahezu vollst&auml;ndig. Lediglich bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n sind einige Informationen nicht offengelegt. Weitere Informationen zur Bewertung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Rating-Sheet-KR-18-Abrami_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> kann im Unterricht effektiv gef&ouml;rdert werden. Auf Basis von zahlreichen methodisch <strong>hochwertigen</strong> Studien liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ein solides Argument daf&uuml;r, dass es in erster Linie wichtig ist, dass Lehrkr&auml;fte das F&ouml;rdern von kritischem Denken &uuml;berhaupt zu einem erkl&auml;rten Unterrichtsziel machen. Wie das im <strong>Unterricht</strong> aussehen kann, dazu gibt es ein breites Spektrum an erfolgversprechenden M&ouml;glichkeiten: Angefangen von (angeleiteten) Diskussionen im Klassenverband bis hin zu Rollenspielen; von expliziter Vermittlung allgemeiner Prinzipien des kritischen Denkens bis hin zu enger Verzahnung mit spezifischen fachlichen Inhalten (siehe auch Studienbeispiel).</p>



<p>Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen dabei nicht nur kognitives Handwerkszeug, sondern in gewissem Ma&szlig;e auch eine kritische Haltung erlernen. Bislang stammt ein Gro&szlig;teil der verf&uuml;gbaren Forschung zum kritischen Denken aus dem englischsprachigen Raum. F&uuml;r den deutschsprachigen Schulkontext ergeben sich daraus jedoch <strong>solide Hinweise</strong>, wie Lehrkr&auml;fte im Rahmen des Unterrichts Ihre Sch&uuml;lerInnen dabei unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen, Sachverhalte zu hinterfragen und eigenst&auml;ndige Argumente zu entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In der Studie von Kaberman und Dori (2009) wird <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">kritisches Denken</a> &ndash; anhand der F&auml;higkeit, komplexe kritische Fragen zu stellen und dann zu bearbeiten &ndash; durch ein kurzes <strong>Training</strong> sehr effektiv gef&ouml;rdert. Die experimentelle Studie wurde im Chemieunterricht der zw&ouml;lften Klasse mit insgesamt &uuml;ber 900 Sch&uuml;lerInnen durchgef&uuml;hrt. Alle Sch&uuml;lerInnen lernten in einer Serie von Unterrichtseinheiten mit einer komplexen computerbasierten Lernumgebung.</p>



<p>Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalbedingung/" target="_self" title="Versuchsanordnung, bei der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) mit einer Experimentalgruppe durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs:&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalbedingung</a> erhielten am Anfang der Serie ein zus&auml;tzliches Training. Dessen Kernelement ist eine Taxonomie zur Kategorisierung von Fragen, die auch Hinweise zur Fragen<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ion liefert. Daf&uuml;r <strong>geschulte Lehrkr&auml;fte</strong> stellten den Sch&uuml;lerInnen diese Taxonomie anhand von Fallbeispielen (anwendungsnahe Instruktion) vor und leiteten eine &Uuml;bungsphase zur Anwendung (dialogbasiertes Lernen) an. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> erhielt kein zus&auml;tzliches Training, ansonsten aber den gleichen Unterricht.</p>



<p>In der abschlie&szlig;enden Testung besch&auml;ftigten sich alle Sch&uuml;lerInnen mit Themen wie der Wirksamkeit einer Schokoladen-Di&auml;t oder der Gefahr durch Patulin im Apfelsaft. Sie sollten die dargebotene<strong> Information</strong> kritisch hinterfragen und ihre Fragen zum Ausgangspunkt eigener Recherchen machen. In Interviews mit den Sch&uuml;lerInnen sowie den Ergebnissen der fallbasierten Fragebogentests zeigten sich sehr gro&szlig;e Effekte des Trainings auf die F&auml;higkeit, kritisch zu denken und komplexe, kritische Fragen stellen zu k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Abrami, P. C., Bernard, R. M., Borokhovski, E., Waddington, D. I., Wade, C. A., &amp; Persson, T. (2015). Strategies for Teaching Students to Think Critically: A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 85</em>(2), 275-314. doi: 10.3102/0034654314551063.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Facione, P. (1990). Critical thinking: A statement of expert consensus for purposes of educational assessment and instruction (The Delphi Report).<br><a href="https://www.insightassessment.com/Resources/Importance-of-Critical-Thinking/Expert-Consensus-on-Critical-Thinking/Delphi-Consensus-Report-Executive-Summary-PDF" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.insightassessment.com/Resources/Importance-of-Critical-Thinking/Expert-Consensus-on-Critical-Thinking/Delphi-Consensus-Report-Executive-Summary-PDF</a></p>



<p>Kaberman, Z., &amp; Dori, Y. J. (2009). Metacognition in chemical education: question posing in the case-based computerized learning environment. <em>Instructional Science, 37</em>, 403-436.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654314551063?journalCode=rera" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abrami et al., 2015</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11251-008-9054-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaberman &amp; Dori, 2009</a>.</p>



<p>Zur Zusammenfassung des <a href="https://www.insightassessment.com/Resources/Importance-of-Critical-Thinking/Expert-Consensus-on-Critical-Thinking/Delphi-Consensus-Report-Executive-Summary-PDF" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Delphi </a><a href="https://insightassessment.com/iaresource/the-delphi-report-a-statement-of-expert-consensus-on-the-definition-of-critical-thinking/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Consensus</a><a href="https://www.insightassessment.com/Resources/Importance-of-Critical-Thinking/Expert-Consensus-on-Critical-Thinking/Delphi-Consensus-Report-Executive-Summary-PDF" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Reports</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kritisches-denken/" target="_self" title="Beschreibt entschlossenes selbst&auml;ndiges Urteilen bzw. Urteilsverm&ouml;gen von Personen. Es umfasst die Recherche, Interpretation, Analyse und Auswertung von Informationen zu einer bestimmten Fragestellung oder Thematik. Dazu geh&ouml;rt, koh&auml;rente Schlussfolgerungen ziehen zu k&ouml;nnen sowie die Erw&auml;gungen, auf denen diese Schlussfolgerungen beruhen, erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen. Siehe auch die Definition des kritischen Denkens im Delphi Consensus Report der American&hellip;" class="encyclopedia">Kritisches Denken</a> als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 18</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_181796_kritisches_denken_unterrichten_wie_geht_das.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_mit-Anhang.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/12/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Definition-zur-Foerderung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kritisches Denken: Die Definition des Delphi Consensus Reports</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Einzelbefunde-im-U%CC%88berblick.pdf">Einzelbefunde der Metaanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR18_Abrami_Kritisches-Denken_Fo%CC%88rderansa%CC%88tze-und-Varianten.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kritisches Denken: F&ouml;rderans&auml;tze und Varianten</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/Rating-Sheet-KR-18-Abrami_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR18_ENG_Abrami_2015.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR18_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR18_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Lernen mit Concept Maps: Eine Bilanz nach 42 Jahren Forschung</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/lernen-mit-concept-maps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2018 08:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Concept Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Lernaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernprozess]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2729</guid>

					<description><![CDATA[Wie kann man tiefergehendes Verständnis von Inhalten bei Lernenden gezielt fördern? Eine vielversprechende Möglichkeit sind sogenannte Concept Maps. Die Lehr-Lernforschung untersucht seit den 1970er Jahren, inwiefern die aktive Beschäftigung mit Lerninhalten beim Erstellen von eigenen Concept Maps oder Arbeiten mit vorgefertigten Concept Maps Wissenserwerb und Verständnis von Inhalten fördert. Die Metaanalyse &#8222;Studying and Constructing Concept [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie kann man tiefergehendes Verst&auml;ndnis von Inhalten bei Lernenden gezielt f&ouml;rdern? Eine vielversprechende M&ouml;glichkeit sind sogenannte Concept Maps. Die Lehr-Lernforschung untersucht seit den 1970er Jahren, inwiefern die aktive Besch&auml;ftigung mit Lerninhalten beim Erstellen von eigenen Concept Maps oder Arbeiten mit vorgefertigten Concept Maps Wissenserwerb und Verst&auml;ndnis von Inhalten f&ouml;rdert. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Studying and Constructing Concept Maps: a meta-analysis&ldquo; von Schroeder, Nesbit, Anguino und Adesope (2017) fasst diese Befunde zusammen und zeigt, wie effektiv der Einsatz von Concept Maps im Unterricht im Vergleich zu anderen Methoden ist.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effektivit&auml;t der Concept Map-Methode</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende der Sekundarstufe und Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.58) zugunsten von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;mit Concept Maps</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Concept Maps sind in allen F&auml;chern lernf&ouml;rdernd; sowohl wenn Maps selbst erstellt werden als auch, wenn Sch&uuml;lerInnen mit vorgefertigten Maps arbeiten</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Concept Maps <strong>visualisieren </strong>Begriffe und Zusammenh&auml;nge zu einem Thema oder Themengebiet in Form eines Netzes. W&auml;hrend die Knoten des Netzes wichtige Begriffe oder Inhalte darstellen, zeigen die Verbindungslinien oder Pfeile deren Beziehung bzw. Zusammenh&auml;nge an (siehe <em>Abb. 1</em>). Die Lehr-Lernforschung nimmt an, dass die Arbeit mit Concept Maps ein <strong>tieferes Verst&auml;ndnis</strong> von Inhalten und Zusammenh&auml;ngen f&ouml;rdert &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob Lernende die Concept Maps selbst erstellen, oder ob sie mit vorgefertigten Maps arbeiten. Gleichzeitig k&ouml;nnen Concept Maps helfen, <strong>Lernen aktiv</strong> zu gestalten: Sie animieren Lernende dazu, sich neue Inhaltsgebiete mit Schwerpunkt auf ihre Grundstrukturen zu erarbeiten und neue Informationen mit bestehendem Wissen zu verbinden.</p>



<p>Seit den 1970er Jahren werden daher Concept Maps strategisch zum Lernen und Lehren eingesetzt. Kontinuierlich entstehen neue Studien, die zunehmend auch <strong>interaktive</strong> (digitale) Formen dieser Lehrstrategie testen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> analysiert s&auml;mtliche Studien, die seit den ersten Eins&auml;tzen der Methode erschienen sind und vergleicht das Arbeiten mit Concept Maps mit weiteren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, um zu ermitteln, wie wirksam sie sind und unter welchen Umst&auml;nden sich der Einsatz von Concept Maps lohnt.</p>



<p><em>Abbildung 1. Eine Concept Map erkl&auml;rt mit den Mitteln einer Concept Map.</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft is-resized"><img decoding="async" width="1177" height="666" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung.png" alt="" class="wp-image-2741" style="width:750px" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung.png 1177w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung-300x170.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung-768x435.png 768w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung-1024x579.png 1024w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/KR19_ConceptMap_Abbildung-1080x611.png 1080w" sizes="(max-width: 1177px) 100vw, 1177px"></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie" style="margin-top:50px">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Auf Basis von Studien im Zeitraum von 1972 bis 2014 untersucht die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, wie effektiv der Einsatz von Concept Maps f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ist. Als Ma&szlig; f&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> dienen den Autoren die in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n durchgef&uuml;hrten Wissenstests.</p>



<p>Bei der Auswahl der Studien konzentrieren sich die Autoren ausschlie&szlig;lich auf experimentelle Studien, die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> <em>mit</em> Concept Maps mit unterschiedlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> <em>ohne</em> Concept Maps vergleichen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> l&auml;sst nur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s zu, die gew&auml;hrleisten, dass sich die <strong>Studienteilnehmer</strong> in den unterschiedlichen Untersuchungsbedingungen nicht bereits vor den Lerneinheiten systematisch unterscheiden.</p>



<p>Insgesamt k&ouml;nnen die Autoren auf 63 Studien mit 142 unabh&auml;ngigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zur&uuml;ckgreifen. Ein gro&szlig;er Teil der Studien stammt aus den <strong>MINT-F&auml;chern</strong> (78 %) und aus der Sekundarstufe (41 %). Zus&auml;tzlich ermitteln die Autoren im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n, wie sehr die Effektivit&auml;t von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n sind in <em>Tabelle 1</em> dargestellt und beschrieben.</p>


<h2 id="tablepress-22-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-22">Tabelle 1. Moderatorvariablen und deren Beschreibung.</h2>

<table id="tablepress-22" class="tablepress tablepress-id-22" aria-labelledby="tablepress-22-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a></b></th><th class="column-2"><b>Beschreibung der Stufen</b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Vergleichsaktivit&auml;t</td><td class="column-2">Diskussion/Vorlesung<br>
Lernen mit Listen<br>
Lernen mit Kurzzusammenfassungen<br>
Texte lesen<br>
Texte verfassen</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">Fachbereich</td><td class="column-2">MINT-F&auml;cher<br>
Nicht-MINT-F&auml;cher</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">Art der Concept Map</td><td class="column-2">Statische Maps<br>
Animierte Maps<br>
Interaktive Maps</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">Einsatzform</td><td class="column-2">Maps erstellen<br>
Mit bestehenden Maps arbeiten</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1">Einsatzdauer</td><td class="column-2">Weniger als eine Woche<br>
Zwischen einer und vier Wochen<br>
Mehr als vier Wochen</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1">L&auml;nderkontext</td><td class="column-2">Afrika<br>
Asien <br>
Europa<br>
Mittlerer Osten<br>
USA oder Kanada</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1">Jahrgangsstufe</td><td class="column-2">Jahrgangsstufe 4-8  <br>
Jahrgangsstufe 9-12<br>
Studierende</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1">Individuelle vs. Kollaborative Bearbeitung</td><td class="column-2">Individuell<br>
In Gruppen <br>
Individuelle Phasen und Gruppenphasen gemischt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ergab einen <strong>positiven Gesamteffekt</strong> mittlerer Gr&ouml;&szlig;e (<em>g</em> = 0.58). Damit schneiden die Lernenden, die mit Concept Maps lernten, insgesamt besser ab als die Vergleichsgruppe. Ein sogenannter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/heterogenitaetstest/" target="_self" title="Bezeichnet in Metaanalysen das Ausma&szlig;, zu dem sich die in den eingeschlossenen Prim&auml;rstudien gefundenen Effekte unterscheiden. Mit statistischen Heterogenit&auml;tstests kann festgestellt werden, ob die Unterschiede zwischen den Prim&auml;rstudien gr&ouml;&szlig;er sind als zufallsbedingt zu erwarten w&auml;re. Ist dies der Fall, sollte in Moderatoranalysen weiter untersucht werden, welche Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese Unterschiede existieren. So k&ouml;nnen Erkl&auml;rungen f&uuml;r&hellip;" class="encyclopedia">Heterogenit&auml;tstest</a> zeigt, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n bedeutsam unterscheiden. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, inwiefern die oben beschriebenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n diese Unterschiede aufkl&auml;ren k&ouml;nnen: Concept Maps wirken sich sowohl in MINT-F&auml;chern als auch in Nicht-MINT-F&auml;chern positiv auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> aus &ndash; hier besteht kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Unterschied. Auch die Art der Concept Map und die Unterscheidung zwischen individuellem Lernen oder Gruppenarbeit hatten keinen Einfluss auf den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">Signifikant</a>e Befunde zeigen sich aber im Hinblick auf die <strong>Einsatzform</strong> und die jeweilige <strong>Vergleichsaktivit&auml;t</strong>: Der Vergleich mit &auml;hnlichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> wie der Arbeit mit Kurzzusammenfassungen, Listen und Texten ergibt geringere Effekte (0.29 &lt; <em>g</em> &lt; 0.48) als der Vergleich mit Vorlesungen/Diskussionen (<em>g</em> = 1.05). Und wenn Lernende Maps selbst erstellen, zeigen sich im Durchschnitt h&ouml;here Effekte (<em>g</em> = 0.72), als wenn sie mit bereits bestehenden Maps arbeiten (<em>g</em> = 0.43).</p>



<p>W&auml;hrend das Erstellen von Maps in allen <strong>Altersgruppen</strong> gleich effektiv ist, zeigt sich, dass die Arbeit mit bestehenden Maps in der Sekundarstufe effektiver ist (Jahrgangsstufe 4-8: <em>g</em> = 0.82: Jahrgangsstufe 9-12: 1.24) als bei Studierenden (<em>g</em> = 0.32). Eine k&uuml;rzere <strong>Einsatzdauer</strong> (unter einer Woche) geht mit kleineren Effekten (<em>g</em> = 0.36) einher, als wenn die Maps mehr als eine oder mehr als vier Wochen eingesetzt wurden (<em>g</em> = 0.68/0.72).</p>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n unterscheiden sich zudem nach den <strong>L&auml;ndern</strong>, in denen die Studien durchgef&uuml;hrt wurden: Mittlere bis gro&szlig;e <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n erzielt die Arbeit mit Maps in Asien, Europa und im Mittleren Osten (0.46 &lt; <em>g</em> &lt; 1.04) und kleine bis mittlere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in den USA und in Kanada (<em>g</em> = 0.25/0.49). Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber s&auml;mtliche Einzelbefunde ist im <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/CHU_KR19_Concept-Maps_Tabelle-Begleitmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Begleitmaterial</a> verf&uuml;gbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Der mittelgro&szlig;e Gesamteffekt (nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>) von <em>g</em> = 0.58 zeigt, dass das Lernen mit Concept Maps im Schnitt effektiver ist als die untersuchten alternativen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>. Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> l&auml;sst sich folgenderma&szlig;en veranschaulichen: Wenn 100 Personen mit Concept Maps lernen, erzielen ca. 20 davon ein besseres <strong>Lernergebnis</strong>, als wenn sie mit Alternativen lernen.</p>



<p>Das Design der ausgew&auml;hlten Studien gew&auml;hrleistet, dass die gemessenen Ver&auml;nderungen auch tats&auml;chlich auf den unterschiedlichen Lernbedingungen beruhen, da sie unterschiedliche Voraussetzungen von Lernenden ber&uuml;cksichtigen. Der positive Effekt ist auch gegen&uuml;ber vergleichbaren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> wie dem Lernen mit Texten oder Zusammenfassungen und Listen relativ <strong>robust</strong> und zeigt sich nicht nur gegen&uuml;ber lehrerzentrierten Formaten.</p>



<p>Ein f&uuml;r die Einordnung der Befunde wesentlicher Aspekt wird allerdings nicht beleuchtet: Es bleibt <strong>unklar</strong>, wie die Lerneffekte im Detail gemessen wurden. Aus bisheriger Forschung (Cheung &amp; Slavin, 2016; Slavin &amp; Madden, 2011) ist jedoch bekannt, dass es eine bedeutende Rolle spielen kann, ob standardisierte oder nicht standardisierte Tests verwendet wurden. Da hier n&auml;here Informationen fehlen, ist zum Beispiel nicht auszuschlie&szlig;en, dass durch den Einsatz von nicht-standardisierten Messverfahren die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> beg&uuml;nstigt wurde und Effekte damit tendenziell &uuml;bersch&auml;tzt sind. </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> geht in Bezug auf Schulf&auml;cher und Jahrgangstufen differenziert vor und zeigt, dass zwischen gro&szlig;en F&auml;cherkategorien (MINT vs. Nicht-MINT) <strong>keine Unterschiede</strong> bestehen und sich die Effekte im Bereich der Jahrgangstufen nur dann bedeutsam unterscheiden, wenn mit bereits vorgegebenen Concept Maps gearbeitet wird. In Bezug auf das <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a> geben die Autoren zwar an, dass sie bei der Suche auch Studien zugelassen haben, die Effekte auf Einstellungen, Interesse, Transfer etc. ber&uuml;cksichtigen. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n, die anschlie&szlig;end in die Analysen eingehen, beziehen sich jedoch ausschlie&szlig;lich auf den Wissenserwerb. </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die Autoren testen eine Reihe wichtiger&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, um zu sehen, inwiefern der Gesamteffekt f&uuml;r unterschiedliche Bedingungen generalisierbar ist. Es zeigt sich &ndash; wie oben im Detail dargestellt &ndash;, dass der Gesamteffekt zum Teil eine gute&nbsp;<strong>Orientierung</strong>&nbsp;bietet, was etwa f&uuml;r die unterschiedlichen Fachbereiche oder unterschiedliche Arten von Concept Maps gilt. Geht es um Bedingungen wie die Jahrgangstufe der Lernenden oder die Einsatzdauer, so unterscheiden sich die Befunde bedeutsam und die spezifischen Werte f&uuml;r die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen (z. B. Hochschulbereich oder Sekundarstufe) stellen einen zuverl&auml;ssigeren Orientierungswert dar als der Gesamteffekt.</p>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> beleuchtet dar&uuml;ber hinaus auch gr&ouml;&szlig;ere <strong>kontextuelle Bedingungen</strong> wie L&auml;nderkontexte. Auch wenn hier ein Gro&szlig;teil der Studien in den USA oder in Kanada durchgef&uuml;hrt wurde, liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erste Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Methode nicht in allen L&auml;ndern gleich effektiv eingesetzt wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist insofern bedeutsam, als sie ein notwendiges Update zu einer fr&uuml;heren Analyse aus dem Jahr 2006 darstellt (siehe Nesbit und Adesope, 2006). In der Zwischenzeit sind zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erschienen, die weitere Einsatzkontexte und Merkmale von Concept Maps (z.B. animierte Maps) sowie unterschiedliche <strong>Vergleichsbedingungen</strong> untersuchen. Somit kann die aktuelle Analyse &uuml;ber die 67 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n der damaligen Analyse hinaus noch 75 weitere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n hinzunehmen, sodass insgesamt 142 unabh&auml;ngige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> einflie&szlig;en.</p>



<p>Dar&uuml;ber hinaus vermag die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> jedoch keinen &ndash; z.B. theoriebezogenen &ndash; Beitrag liefern, da in den vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n kaum theoretische Annahmen gezielt &uuml;berpr&uuml;ft wurden. Die Autoren unterbreiten deshalb konkrete Vorschl&auml;ge, wie eine solche &Uuml;berpr&uuml;fung k&uuml;nftig umgesetzt werden kann.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht weitgehend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Einzelne Schritte des Erstellungsprozesses wie die Recherche relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n und die Studienauswahl entsprechen diesen Kriterien in vollem Umfang. Bei den Angaben zur Nachvollziehbarkeit der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> und den statistischen Analysen h&auml;tten einige Entscheidungen noch pr&auml;ziser dargestellt und transparent gemacht werden k&ouml;nnen. Eine detaillierte Beurteilung finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/Rating-Sheet-KR-19-Schroeder2017_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Lernen aktiv zu gestalten, hei&szlig;t Lernende zum <strong>Nachdenken</strong> &uuml;ber Inhalte, Strukturen und Zusammenh&auml;nge zu <strong>animieren</strong>. Sie sollen also kognitiv elaborieren, anstatt Lerninhalte blo&szlig; zu memorieren. Concept Maps stellen eine ganz konkrete M&ouml;glichkeit dar, diese kognitiven Prozesse gezielt zu unterst&uuml;tzen und Lernenden dabei zu helfen, sich auf die wesentlichen Grundstrukturen von Lerninhalten zu konzentrieren.</p>



<p>Auch wenn diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> derartige Prozesse nicht im Detail untersucht, so unterstreichen die Befunde aus &uuml;ber 40 Jahren Forschung die <strong>Effektivit&auml;t von Concept Maps</strong>. Sie zeigen, dass es sich durchaus lohnen kann, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> mit Concept Maps ab und zu anstelle eines Lehrervortrags oder der Arbeit mit Texten und Zusammenfassungen in den Unterricht aufzunehmen.</p>



<p>Dies gilt unabh&auml;ngig von den MINT-F&auml;chern und kann gerade in der Sekundarstufe zu guten Lernergebnissen f&uuml;hren. Die Befunde zeigen auch, dass es sich <strong>auszahlt</strong>, wenn daf&uuml;r etwas mehr Zeit zur Verf&uuml;gung steht und Lernende mehr als eine Woche mit ihren Concept Maps arbeiten k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die in Deutschland durchgef&uuml;hrte Studie von Haugwitz, Nesbit und Sandmann (2010) vergleicht <strong>zwei alternative Lehrstrategien</strong>: den Einsatz von Concept Maps und das Schreiben kurzer Essays. Beide Alternativen animierten Sch&uuml;lerInnen aktiv zu lernen und in Kleingruppen Zusammenfassungen von Informationen zu erstellen.</p>



<p>Die Studie wurde im Biologieunterricht zum Thema &bdquo;Herz und Kreislaufsystem&ldquo; mit 248 Sch&uuml;lerInnen aus sieben Gymnasien durchgef&uuml;hrt. Die Sch&uuml;lerInnen konnten sich frei zu kleinen Lerngruppen von drei bis f&uuml;nf Sch&uuml;lerInnen zusammenschlie&szlig;en und wurden dann per Zufall einer der beiden Alternativen zugeordnet.</p>



<p>In f&uuml;nf Lernsessions erarbeiteten sich die Sch&uuml;lerinnen die Inhalte mit verschiedenen Lernmaterialien und fassten sie entweder in <strong>Concept Maps</strong> oder in <strong>kurzen Essays</strong> zusammen. Zentrale Begriffe waren dabei vorgegeben, die Zusammenh&auml;nge mussten sich die Gruppen selbst erschlie&szlig;en. Die Sessions schlossen jeweils mit einem kurzen Wissenstest zu den Inhalten des Tages. Die Sch&uuml;lerInnen der Concept Map-Bedingung erhielten vor Beginn noch ein kurzes Training zum Erstellen von Concept Maps (15 min).</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen, dass Sch&uuml;lerInnen in der Concept Map-Bedingung deutlich mehr <strong>Verbindungen</strong> zwischen den verschiedenen Lerninhalten herstellten und <strong>h&ouml;here Leistungen</strong> in den nachfolgenden Wissenstests erzielten als in der Kontrollbedingung, d.h. bei Sch&uuml;lerInnen, die Essays verfassten. Die Studie zeigt auch, dass insbesondere Sch&uuml;lerInnen mit geringen F&auml;higkeiten vom Erstellen der Concept Maps profitieren, selbst wenn sie mit anderen leistungsschwachen Sch&uuml;lerInnen zusammenarbeiteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in<br>education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Haugwitz, M., Nesbit, J. C., &amp; Sandmann, A. (2010). Cognitive ability and the instructional efficacy of collaborative concept mapping. <em>Learning and individual differences, 20</em>(5), 536-543.</p>



<p>Nesbit, J. C., &amp; Adesope, O. O. (2006). Learning with concept and knowledge maps: A meta-analysis. <em>Review of educational research, 76</em>(3), 413-448.</p>



<p>Schroeder, N. L., Nesbit, J. C., Anguiano, C. J., &amp; Adesope, O. O. (2017). Studying and constructing concept maps: A meta-analysis. <em>Educational Psychology Review, 30</em>(2).<br>doi: 10.1007/s10648-017-9403-9.</p>



<p>Slavin, R., &amp; Madden, N. A. (2011). Measures inherent to <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/treatment/">treatment</a>s in program effectiveness reviews. <em>Journal of Research on Educational Effectiveness, 4</em>(4), 370-380.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10648-017-9403-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schroeder et al., 2017</a>.</p>



<p>Zur Beispielstudie von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1041608010000397" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Haugwitz et al., 2010</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Wiesbeck A. B. &amp; CHU Research Group (2018). Lernen mit Concept Maps: Eine Bilanz nach 42 Jahren Forschung. <em><a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, Kurzreview 19.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_foerdert_bildung_episode_18_lernen_mit_concept_maps_eine_bilanz_nach_42_jahren_forschung.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/CHU_KR-19_Schroeder-2_2017_Concept-Maps.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/Rating-Sheet-KR-19-Schroeder2017_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/07/CHU_KR19_Concept-Maps_Tabelle-Begleitmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die einzelnen Befunde im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR-19_ENG_Schroeder-2_2017.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR19_ENG_Rating-Sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/10/CHU_KR19_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_foerdert_bildung_episode_18_lernen_mit_concept_maps_eine_bilanz_nach_42_jahren_forschung.mp3" length="9570571" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Hausaufgaben in Mathematik und Naturwissenschaften: Was lernen wir aus 30 Jahren internationaler Forschung?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/hausaufgaben-in-mathematik-und-naturwissenschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2018 08:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schulleistung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2635</guid>

					<description><![CDATA[Für die allermeisten SchülerInnen gehören Hausaufgaben ganz selbstverständlich zum Schulalltag. Allerdings wird ihr Nutzen seit Jahrzehnten fächerübergreifend kontrovers diskutiert. Die Metaanalyse &#8222;Homework and students’ achievement in math and science: A 30 year meta-analysis, 1986-2015&#8220; von Fan, Xu, Cai, He &#38; Fan (2016) trägt erstmals weltweite Befunde von Studien zum Zusammenhang von Hausaufgaben und Schülerleistungen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>F&uuml;r die allermeisten Sch&uuml;lerInnen geh&ouml;ren Hausaufgaben ganz selbstverst&auml;ndlich zum Schulalltag. Allerdings wird ihr Nutzen seit Jahrzehnten f&auml;cher&uuml;bergreifend kontrovers diskutiert. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Homework and students&rsquo; achievement in math and science: A 30 year meta-analysis, 1986-2015&ldquo; von Fan, Xu, Cai, He &amp; Fan (2016) tr&auml;gt erstmals weltweite Befunde von Studien zum Zusammenhang von Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> zusammen und untersucht, welche Faktoren diesen Zusammenhang beeinflussen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Zusammenhang zwischen Hausaufgaben und Leistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 312.866 Sch&uuml;lerinnen der Primar- und Sekundarstufe aus Europa, Asien und den USA</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner positiver Zusammenhang zwischen Hausaufgaben und Leistungen in Mathematik (<em>r</em> = 0.20) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> (<em>r</em> = 0.26)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Inhaltliche Qualit&auml;t der Hausaufgaben (<em>r</em> = 0.52) entscheidender f&uuml;r Leistungen als aufgewendete Bearbeitungszeit oder H&auml;ufigkeit von Hausaufgaben</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Hausaufgaben sind ein fester Bestandteil des schulischen Alltags, da in der Regel angenommen wird, dass sie hilfreich sind, um Unterrichtsstoff durch Wiederholung und &Uuml;bung zu verfestigen. Auf diese Weise &ndash; so die Annahme &ndash; l&auml;sst sich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> der Sch&uuml;lerInnen steigern. Wie sich Hausaufgaben in der Praxis tats&auml;chlich auswirken, wird seit Jahrzehnten intensiv <strong>beforscht</strong>. Bisherige Befunde zum Einfluss von Hausaufgaben auf Sch&uuml;lerleistungen sind allerdings nicht eindeutig. Teilweise werden gro&szlig;e Zusammenh&auml;nge, teilweise aber auch keine oder sogar negative Zusammenh&auml;nge berichtet.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sucht Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese <strong>widerspr&uuml;chliche Befundlage</strong>. Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung ist, dass vorangegangene Forschungssynthesen den Nutzen von Hausaufgaben f&auml;cher&uuml;bergreifend untersuchen, dieser aber m&ouml;glicherweise je nach Fach verschieden ist. Daher fokussieren sich die AutorInnen dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> erstmals auf die F&auml;cher Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>. Dabei ber&uuml;cksichtigen sie eine Reihe an weiteren m&ouml;glichen <strong>Einflussfaktoren</strong>, wie bestimmte Merkmale von Hausaufgaben (z.B. wie gut sie erledigt wurden) und Rahmenbedingungen (z.B. Alter der Sch&uuml;lerInnen), die Hinweise darauf geben k&ouml;nnten, welche Faktoren den Zusammenhang zwischen Sch&uuml;lerleistungen und Hausaufgaben beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Fan und KollegInnen wollen herausfinden, inwiefern Hausaufgaben mit Sch&uuml;lerleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> zusammenh&auml;ngen und welche Faktoren diesen <strong>Zusammenhang</strong> beeinflussen. F&uuml;r ihre <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigen die AutorInnen englischsprachige Publikationen aus der ganzen Welt. Sie w&auml;hlen aber nur Studien aus, in denen sich die Hausaufgaben explizit auf Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> beziehen und der Effekt von<strong> Hausaufgaben</strong> auf die Leistung klar von anderen Effekten &ndash; wie Nachhilfe &ndash; zu trennen ist. Insgesamt liegen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> 28 Publikationen zugrunde, die in Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a>, Dissertationen und Konferenzbeitr&auml;gen in den Jahren 1986 bis 2015 ver&ouml;ffentlicht wurden. Einige der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n berichten Effekte f&uuml;r mehrere unabh&auml;ngige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, so dass Fan und Kollegen f&uuml;r die Analysen insgesamt 41 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n (in diesem Fall <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en) heranziehen konnten.</p>



<p>Alle ber&uuml;cksichtigten Studien basieren auf gro&szlig;en Datens&auml;tzen mit korrelativen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s mit oder ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisierung/" target="_self" title="Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Randomisierung</a>&nbsp;der StudienteilnehmerInnen &ndash; darunter sind auch Datens&auml;tze aus repr&auml;sentativen&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/large-scale-studie/" target="_self" title="Gro&szlig;angelegte und meist repr&auml;sentative Studien (z.B. PISA-Studie), die R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Eigenschaften einer bestimmten Population (z.B. Sch&uuml;lerInnen eines bestimmten Jahrgangs) zulassen." class="encyclopedia">large-scale-Studie</a>n</em>&nbsp;wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/pisa-studie/" target="_self" title="Programme for International Student Assessment (PISA) ist eine internationale Schulleistungsstudie der OECD (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). PISA untersucht, inwieweit 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und F&auml;higkeiten erworben haben, die es ihnen erm&ouml;glichen, an der Wissensgesellschaft teilzuhaben. Siehe auch Large-Scale-Studie. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Motivation und Interesse f&uuml;r MINT F&auml;cher in&hellip;" class="encyclopedia">PISA</a>&nbsp;oder TIMMS. Insgesamt waren an allen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n 312.836 Sch&uuml;lerInnen &ndash; &uuml;berwiegend aus der Sekundarstufe &ndash; beteiligt. Um Faktoren zu identifizieren, die den Zusammenhang von Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen beeinflussen, f&uuml;hren die AutorInnen sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durch. Dabei pr&uuml;fen sie den&nbsp;<strong>Einfluss</strong>&nbsp;von Fach (Mathematik oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>), verschiedenen Merkmalen von Hausaufgaben (vgl.&nbsp;<em>Tabelle 1</em>), Alter, geographischer Region, aber auch von methodischen Einflussfaktoren, zum Beispiel die Art und Weise, wie Schulleistung gemessen wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>&Uuml;ber alle Studien hinweg zeigt sich ein&nbsp;<strong>kleiner positiver Zusammenhang*</strong>&nbsp;zwischen Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen (<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.23). Der Zusammenhang ist in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;(<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.26; kleiner Zusammenhang) etwas gr&ouml;&szlig;er als in Mathematik (<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.20; kleiner Zusammenhang). Einen tieferen Einblick geben die Befunde der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Sie zeigen, dass der Zusammenhang deutlich von verschiedenen Merkmalen der Hausaufgaben beeinflusst wird (vgl.&nbsp;<em>Tabelle 1</em>).</p>



<p>Je h&ouml;her die <strong>Qualit&auml;t</strong> der Hausaufgaben ist &ndash; und tendenziell auch, je vollst&auml;ndiger sie erledigt werden &ndash;, desto gr&ouml;&szlig;er ist der positive Zusammenhang mit Schulleistungen (<em>r</em> = 0.53; gro&szlig;er Zusammenhang;<em>r</em> = 0.69; gro&szlig;er Zusammenhang**). Wie viel Zeit Sch&uuml;lerInnen f&uuml;r Hausaufgaben aufwenden, h&auml;ngt nur in geringem Ma&szlig; mit ihrer Leistung zusammen (<em>r</em> = 0.19; kleiner Zusammenhang).</p>


<h2 id="tablepress-21-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-21">Tabelle 1. Merkmale von Hausaufgaben.</h2>

<table id="tablepress-21" class="tablepress tablepress-id-21" aria-labelledby="tablepress-21-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">ART DER ERFASSUNG</th><th class="column-3">ZUSAMMENHANG (<i>r</i>)</th><th class="column-4">DATEN-GRUNDLAGE</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Vollst&auml;ndigkeit der Hausaufgaben</b></td><td class="column-2">Lehrpersonen gaben an, zu wieviel Prozent die Hausaufgaben erledigt wurden</td><td class="column-3">0.69 (n.s.)***</td><td class="column-4">5 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>H&auml;ufigkeit von Hausaufgaben</b></td><td class="column-2">Pro Woche wurde festgehalten, wie oft Sch&uuml;lerInnen Hausaufgaben gestellt bekamen (m&ouml;gliche Antworten: &raquo;t&auml;glich&laquo; bis &raquo;nie&laquo;)</td><td class="column-3">0.03 (n.s.)</td><td class="column-4">2 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Qualit&auml;t der <br>
Hausaufgaben<br>
</b></td><td class="column-2">Lehrpersonen bewerteten die Qualit&auml;t der Hausaufgaben</td><td class="column-3">0.53</td><td class="column-4">4 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Bearbeitungszeit der Hausaufgaben</b></td><td class="column-2">Zeit, die Sch&uuml;lerInnen w&ouml;chentlich zum Erledigen der Hausaufgaben aufwenden, wurde erfasst</td><td class="column-3">0.19</td><td class="column-4">21 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>Sonstige</b></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">0.16</td><td class="column-4">9 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>* Eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a> spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen wider, zum Beispiel: Je h&ouml;her die Motivation desto h&ouml;her der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>. Sie gibt keinen Aufschluss dar&uuml;ber, ob es einen kausalen Zusammenhang gibt. Theoretische Modelle gehen jedoch von der im Folgenden unterstellten Kausalrichtung und einer wechselseitigen Beeinflussung der beiden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n aus. Das hie&szlig;e in diesem Fall, dass sich Hausaufgaben auf Sch&uuml;lerleistungen auswirken und Sch&uuml;lerleistungen wiederum einen Einfluss auf die Hausauf-gaben haben. Vor diesem theoretischen Hintergrund sind die Befunde einzuordnen.</em></p>



<p><em>** Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a> zwischen Vollst&auml;ndigkeit der Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen ist nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> / belastbar. Der Befund basiert nur auf wenigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en und sollte mit einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl an zugrundeliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en verifiziert werden.</em></p>



<p><em> *** n.s.= nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: Das <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> des berichteten Effekts schlie&szlig;t die Null mit ein. Das bedeutet, dass der berichtete Effekt auch zuf&auml;llig sein k&ouml;nnte und daher &ndash; nach g&auml;ngigen Kriterien &ndash; nicht belastbar ist.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der &uuml;blichen Klassifikation nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) sind die Zusammenh&auml;nge zwischen Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> als klein einzustufen. Es treten jedoch auch gro&szlig;e Zusammenh&auml;nge auf, wenn die Hausaufgaben <strong>eine hohe Qualit&auml;t </strong>aufweisen und vollst&auml;ndig erledigt werden. Dabei ist zu beachten, dass einige der berichteten Effekte nur auf wenigen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en beruhen und weitere Studien ben&ouml;tigt werden, um diese Befunde abzusichern. Die Ergebnisse einer fr&uuml;heren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, die ausschlie&szlig;lich Befunde aus den USA enth&auml;lt, weisen in eine &auml;hnliche Richtung. Die AutorInnen berichten f&uuml;r Mathematik einen kleinen Effekt f&uuml;r den Zusammenhang zwischen Zeitaufwand f&uuml;r Hausaufgaben und Leistung (Cooper, Robinson, &amp; Patall, 2006: <em>r</em> = 0.24). </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s (z. B. Schulleistung) eingesch&auml;tzt. In der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden die Ergebnisse nach <strong>Schulf&auml;chern</strong> &ndash; getrennt f&uuml;r Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> &ndash; berichtet. Auch nach Jahrgangsstufen wird differenziert: Sch&uuml;lerInnen an Grundschulen (<em>r</em> = 0.32) und in der Sekundarstufe II (<em>r</em> = 0.30) profitieren mehr von Hausaufgaben als Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe I (<em>r</em> = 0.15). F&uuml;r nicht leistungsbezogene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e &ndash; wie Motivation &ndash; werden keine gesonderten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n berichtet. </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden zahlreiche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>n durchgef&uuml;hrt. Dabei zeigt sich, dass die berichteten Effekte der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht homogen sind. Die Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts wird folglich von verschiedenen Faktoren <strong>eingeschr&auml;nkt</strong>:</p>



<p>1. Die gefundenen Effekte unterscheiden sich sowohl im Hinblick auf die beiden untersuchten F&auml;cher als auch auf die unterschiedlichen Altersstufen.</p>



<p>2. Auch in Bezug auf die Merkmale von Hausaufgaben zeigen sich jeweils <strong>unterschiedlich</strong> gro&szlig;e Zusammenh&auml;nge (siehe <em>Tabelle 1</em>), und</p>



<p>3. Die Zusammenh&auml;nge unterscheiden sich &ndash; je nachdem, aus welcher geographischen Region die Daten stammen: USA:&nbsp;<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.27 (31&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en); Europa:&nbsp;<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.07 (5&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en); Asien:&nbsp;<em>r</em>&nbsp;=&nbsp;0.07 (5&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/korrelation/" target="_self" title="Spiegelt den Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen (z.B. Sch&uuml;lerleistung und Einsatz von Lernstrategien) wider. Durch den Korrelationskoeffizienten r kann die St&auml;rke der Beziehung zwischen zwei Merkmalen bestimmt werden, nicht aber ihr kausaler Zusammenhang. Nach der Einteilung von Cohen (1988) sind Korrelationen zwischen r = 0.1 und r = 0.3 als klein bis moderat, Korrelationen zwischen r&hellip;" class="encyclopedia">Korrelation</a>en).</p>



<p>In methodischer Hinsicht beeinflussen die Art der Publikation, die Art des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und die Art der Leistungsmessung die Effekte und schr&auml;nken dadurch die Verallgemeinerbarkeit weiter ein. Beispielsweise sind mit unstandardisierten Testverfahren ermittelte Zusammenh&auml;nge h&ouml;her (<em>r</em> = 0.38) als mit standardisierten Testverfahren ermittelte (<em>r</em> = 0.21). Aufgrund der vielen einflussreichen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en steht die <strong>Verallgemeinerbarkeit</strong> des Gesamteffekts <strong>in Frage</strong>. Die fachspezifischen bzw. altersgruppenspezifischen Zusammenh&auml;nge sind dementsprechend z. B. verl&auml;sslicher als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist aus wissenschaftlicher Sicht bedeutsam. Sie aktualisiert und erweitert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Cooper und KollegInnen (2006), wobei sie bestimmte Aspekte <strong>vertieft</strong>: Sie ber&uuml;cksichtigt erstmals weltweite Befunde und liefert f&auml;cherspezifische <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a> zum Zusammenhang zwischen Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>. Zudem ergibt sich aus der detaillierten Untersuchung vieler Einflussfaktoren, dass zu Hausaufgaben zuk&uuml;nftig noch kontextspezifischer (nach Altersgruppe, Fach oder Kulturraum) geforscht werden sollte.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nahezu exemplarisch den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z. B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die einzelnen Schritte des Erstellungsprozesses der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;(Suche, Studienauswahl,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und statistische Analyse) sind&nbsp;<strong>transparent</strong>&nbsp;und nachvollziehbar beschrieben. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/Rating-Sheet-KR-17-Fan_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tr&auml;gt Ergebnisse der letzten 30 Jahre zusammen, die auf Daten von zahlreichen Sch&uuml;lerInnen basieren. Sie schlie&szlig;t auch vier deutsche, qualitativ hochwertige Studien mit ein (siehe Studienbeispiel) &ndash; was nicht bei allen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n der Fall ist &ndash; und ber&uuml;cksichtigt kulturelle Unterschiede. Daher sind die Ergebnisse <strong>grunds&auml;tzlich relevant</strong> f&uuml;r die Gestaltung der Hausaufgabenpraxis an deutschen Schulen. Allerdings zeigen die Ergebnisse der Studie deutlich, dass Hausaufgaben ein kulturspezifisches Ph&auml;nomen sind, da auch der geographische Raum einen starken Einfluss auf die St&auml;rke der Zusammenh&auml;nge hat. Dementsprechend k&ouml;nnen die berichteten Effekte f&uuml;r Deutschland nur <strong>Hinweischarakter</strong> haben, da keine expliziten Analysen f&uuml;r Deutschland durchgef&uuml;hrt wurden.</p>



<p>Insgesamt ergibt die Studie, dass der Zusammenhang von Hausaufgaben mit Leistungen klein ist bzw. im europ&auml;ischen Raum gegen Null geht und von unterschiedlichen Faktoren wie den beleuchteten Merkmalen von Hausaufgaben beeinflusst wird. Grunds&auml;tzlich scheint es f&uuml;r Lehrpersonen aber m&ouml;glich, den Nutzen von Hausaufgaben deutlich zu steigern, z. B. dadurch, dass sie Sch&uuml;lerInnen dazu <strong>motivieren</strong>, ihre Hausaufgaben m&ouml;glichst gut und vollst&auml;ndig zu erledigen. Dies kann unterst&uuml;tzt werden durch Hausaufgabenkontrollen und wohl&uuml;berlegte und ansprechende Hausaufgabenstellung durch die Lehrperson.</p>



<p>Mit wie viel <strong>Zeitaufwand</strong> und wie h&auml;ufig Hausaufgaben pro Woche bearbeitet werden, scheint &ndash; per se &ndash; keinen bedeutenden Einfluss auf die Schulleistungen zu haben. Hier scheint es einen Zusammenhang mit weiteren Faktoren &ndash; z. B. dem Leistungsniveau der Sch&uuml;lerInnen &ndash; zu geben, wie die Beispielstudie zeigt. Insgesamt sprechen die Ergebnisse daf&uuml;r, dass Hausaufgaben nicht generell sinnvoll sind, sondern, dass es in der Praxis wichtig ist, genau abzuw&auml;gen, wann und wie sich der Einsatz von Hausaufgaben lohnt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Trautwein und L&uuml;dtke (2007) aus Deutschland illustriert die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> in Bezug auf die Bearbeitungszeit der Hausaufgaben und liefert dar&uuml;ber hinaus noch tiefergehende Einblicke dahingehend, wie die Wirksamkeit von Hausaufgaben <strong>gesteigert</strong> werden kann. Die Studie untersucht die Bearbeitungszeit und die Anstrengungsbereitschaft in Bezug auf Hausaufgaben von 511 deutschen Sch&uuml;lerInnen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 in den F&auml;chern Mathematik, Physik, Biologie, Deutsch, Englisch und Geschichte.</p>



<p>Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die <strong>Anstrengungsbereitschaft</strong> der Sch&uuml;lerInnen beim Bearbeiten der Hausaufgaben einen positiven Zusammenhang mit Sch&uuml;lerleistungen aufweist, der Zusammenhang zwischen der Bearbeitungszeit der Hausaufgaben und Sch&uuml;lerleistungen hingegen negativ ist. Letzteren Befund f&uuml;hren sie darauf zur&uuml;ck, dass l&auml;ngere Bearbeitungszeiten nicht nur ein Indikator daf&uuml;r sind, dass sich Sch&uuml;lerInnen intensiver mit den Aufgaben besch&auml;ftigen, sondern oft auch daraus resultieren, dass schw&auml;chere Sch&uuml;lerInnen Schwierigkeiten beim Bearbeiten von Hausaufgaben haben.</p>



<p>Die Studie zeigt weiterhin, dass die Anstrengungsbereitschaft beim Bearbeiten der Hausaufgaben nicht nur von den jeweiligen Sch&uuml;lerInnen, sondern auch von den <strong>Rahmenbedingungen</strong> abh&auml;ngt: Sch&uuml;lerInnen strengen sich dann an, wenn ihnen die Hausaufgaben interessant erscheinen und sie diese f&uuml;r gut vorbereitet halten, wenn sie davon ausgehen k&ouml;nnen, dass die Bearbeitung hilfreich f&uuml;r den Lernprozess ist und es ihnen gelingen wird, die Hausaufgaben gut zu l&ouml;sen. Weitere Faktoren, die die Anstrengungsbereitschaft beim Bearbeiten der Hausaufgaben und damit indirekt Sch&uuml;lerleistungen positiv beeinflussen, sind die Hausaufgabenkontrolle durch Lehrpersonen, aber auch der Stellenwert, den die Eltern dem jeweiligen Schulfach beimessen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument. Hillsdale.</em> NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Cooper, H., Robinson, J. C., &amp; Patall, E. A. (2006). Does homework improve academic achievement? A synthesis of research, 1987-2003. <em>Review of Educational Research, 76</em>(1), 1-62. doi: 10.3102/00346543076001001.</p>



<p>Fan, H., Xu, J., Cai, Z., He, J., &amp; Fan, X. (2017). Homework and students&rsquo; achievement in math and science: A 30-year meta-analysis, 1986&ndash;2015. <em>Educational Research Review, 20</em>(1), 35-54. doi: 10.1016/j.edurev.2016.11.003.</p>



<p>Trautwein,U. &amp; L&uuml;dtke, O. (2007). Students&lsquo; self-reported effort and time on homework in six school subjects: Between-students differences and within-student variation. <em>Journal of Educational Psychology, 99</em>(2), 432-444. doi: 10.1037/0022-0663.99.2.432.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X16300628" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fan et al. (2017)</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2F0022-0663.99.2.432" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trautwein et al. (2007)</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Wiesbeck, A.B., Hetmanek, A. &amp; CHU Research Group (2018). Hausaufgaben in Mathematik und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>: Was lernen wir aus 30 Jahren internationaler Forschung? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a><em>, Kurzreview 17.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_foerdert_bildung_episode_20_wie_hilfreich_sind_hausaufgaben_in_mathematik_und_naturwissenschaften.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/CHU_KR-17_Fan-2017_Hausaufgaben-Lernleistung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/Rating-Sheet-KR-17-Fan_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Kollaboratives Lernen und mobile digitale Geräte: Eine wirksame Kombination?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[computer-supported collaborative learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2559</guid>

					<description><![CDATA[Mobile digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele Möglichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und kollaboratives Lernen zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Geräte die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden fördern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die Metaanalyse &#8222;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mobile digitale Ger&auml;te wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele M&ouml;glichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> zu unterst&uuml;tzen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Ger&auml;te die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden f&ouml;rdern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and critical synthesis&ldquo; von Sung, Yang und Lee (2017) fasst die vorliegenden Befunde erstmals zusammen und untersucht, ob und wie mobile digitale Ger&auml;te <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende verschiedener Altersstufen</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt zugunsten (<em>g</em> = 0.52) des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern profitieren</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die fortschreitende Digitalisierung schafft immer neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Unterrichtsgestaltung. Konkrete Anwendungsm&ouml;glichkeiten bietet der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te zur F&ouml;rderung von kollaborativem Lernen: Smartphones, Tablets und Laptops machen es m&ouml;glich, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">gemeinsames Lernen</a> f&uuml;r den Einzelnen zeitlich und r&auml;umlich sehr <strong>flexibel</strong> zu gestalten, da Lernende weder am gleichen Ort noch zur gleichen Zeit arbeiten m&uuml;ssen.</p>



<p>Die Ger&auml;te er&ouml;ffnen viele M&ouml;glichkeiten, Lernende optimal zu <strong>vernetzen</strong>, zum Beispiel durch flexible und strukturierte Kommunikation, durch das Teilen von Wissen, Meinungen und Fragen oder durch Optionen f&uuml;r schnelles Feedback. Dadurch k&ouml;nnen sie kleinen Gruppen potenziell helfen, beim Lernen produktiver zusammenzuarbeiten und damit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> jedes Einzelnen erh&ouml;hen.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht zusammenfassend die Effektivit&auml;t von mobilem digitalen kollaborativen Lernen (engl. mCSCL = <em>mobile computer supported collaborative learning</em>) und verkn&uuml;pft dabei die Forschungsstr&auml;nge des kollaborativen Lernens und des Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten. Sie liefert dadurch erstmals Hinweise, ob und unter welchen <strong>Bedingungen</strong> mobile digitale Ger&auml;te das gemeinsame Lernen in Gruppen effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, inwiefern kleine Gruppen beim kollaborativen Lernen von der Unterst&uuml;tzung durch mobile digitale Ger&auml;te in Bezug auf Lernleistung, Einstellungen und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit profitieren und welche <strong>Faktoren</strong> diese Zusammenh&auml;nge beeinflussen. Dazu werden Studien herangezogen, die die Effekte mobilen kollaborativen Lernens mit drei unterschiedlichen Alternativbedingungen vergleichen:</p>



<p>1. mit individuellem digitalen Lernen,</p>



<p>2. mit kollaborativem Lernen ohne digitale Medien, und</p>



<p>3. mit kollaborativem Lernen mit klassischen digitalen Medien (station&auml;ren Computern).</p>



<p>Dadurch k&ouml;nnen die AutorInnen feststellen, ob die soziale Lernform oder der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te entscheidend f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ist.</p>



<p>Ein Blick in einzelne Studien zeigt, dass die Wirksamkeit von mobilem digitalen kollaborativem Lernen je nach Schulfach, Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Gruppenzusammensetzung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer, Notenvergabe bzw. Belohnungsvergabe oder unterschiedlichen Lehrmethoden <strong>variiert.</strong> Ob die Wirksamkeit systematisch von diesen Faktoren beeinflusst wird, untersuchen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Insgesamt konnten die AutorInnen f&uuml;r Ihre <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auf 47 Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften und eine Dissertationsschrift zur&uuml;ckgreifen, die zwischen 2000 und 2016 erschienen sind. Darin enthalten sind 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n von 5.294 Teilnehmenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Auf der Basis aller 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiven Gesamteffekt <strong>mittlerer Gr&ouml;&szlig;e</strong><br>(<em>g</em> = 0.52): Werden beim kollaborativen Lernen mobile digitale Ger&auml;te genutzt, so erzielen Lernende h&ouml;here Leistungen, haben positivere Einstellungen zum Lernen und arbeiten produktiver zusammen. Ein sogenannter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/heterogenitaetstest/" target="_self" title="Bezeichnet in Metaanalysen das Ausma&szlig;, zu dem sich die in den eingeschlossenen Prim&auml;rstudien gefundenen Effekte unterscheiden. Mit statistischen Heterogenit&auml;tstests kann festgestellt werden, ob die Unterschiede zwischen den Prim&auml;rstudien gr&ouml;&szlig;er sind als zufallsbedingt zu erwarten w&auml;re. Ist dies der Fall, sollte in Moderatoranalysen weiter untersucht werden, welche Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese Unterschiede existieren. So k&ouml;nnen Erkl&auml;rungen f&uuml;r&hellip;" class="encyclopedia">Heterogenit&auml;tstest</a> zeigt, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien bedeutsam unterscheiden. Mithilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n lassen sich Faktoren identifizieren, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> jeweils beeinflussen. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n sind in <em>Tabelle 1</em> dargestellt.</p>



<p>Die Analyse unterschiedlicher Vergleichsbedingungen zeigt, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen Ger&auml;ten effektiver ist als individuelles Lernen mit mobiler Technologie oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> ohne digitale Unterst&uuml;tzung. Allerdings ergaben die Vergleiche auch, dass Lernende, die kollaborativ mit mobilen digitalen Ger&auml;ten lernen, verglichen mit Lernenden, die kollaborativ mit statischen (Desktop-)Ger&auml;ten lernen, nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> besser abschneiden. Dies deutet darauf hin, dass das besondere <strong>Potenzial</strong> mobiler digitaler Ger&auml;te erst noch nachgewiesen bzw. entwickelt werden muss. Im Hinblick auf den Einsatzkontext ergeben die Befunde, dass insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern vom kollaborativen Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten profitieren.</p>



<p>Zudem zeigen Gestaltungsoptionen auf unterschiedlichsten Ebenen, wann <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> von der Unterst&uuml;tzung durch digitale Technologien profitieren kann: Besonders wirksam im Vergleich zeigte sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> unterst&uuml;tzt durch mobile digitale Ger&auml;te bei einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von <strong>vier Personen</strong>, bei einer vorwiegend <strong>homogenen</strong> Gruppenzusammensetzung (im Hinblick auf Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften und Leistungsvoraussetzungen), sowie bei einer Lernzeit, die weder besonders kurz (unter einer Woche) noch besonders lang (&uuml;ber vier Wochen) angesetzt war. Gr&ouml;&szlig;ere Effekte zeigten sich auch, wenn kollaborative Instruktionsans&auml;tze (z. B. Gruppenpuzzle, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a>) anstelle von kompetitiven Ans&auml;tzen (z. B: Gruppenrallye, Gruppenturnier) gew&auml;hlt wurden. Zudem waren individuelle Formen der Belohnung oder Benotung der Lernenden mit h&ouml;heren Effekten verbunden als die Belohnung von Gruppenleistungen. Ob das Klassenzimmer oder informelle Settings (Outdoor, Museum) gew&auml;hlt wurden, ergab keinen Unterschied.</p>


<h2 id="tablepress-20-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-20">Tabelle 1. Effekte nach unterschiedlichen Moderatorstufen.</h2>

<table id="tablepress-20" class="tablepress tablepress-id-20" aria-labelledby="tablepress-20-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></b></th><th class="column-2"><b>VERGLICHENE VARIANTEN/STUFEN</b></th><th class="column-3"><b>ANZAHL STUDIEN</b></th><th class="column-4"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i></b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Vergleichsbedingungen</b></td><td class="column-2">Individuelles Lernen</td><td class="column-3">31</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> ohne mobile digitale Technologie</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.47**</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kooperatives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel Sch&uuml;lerInnen in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kollaboratives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher erwachsene Lernende gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives Lernen und&hellip;" class="encyclopedia">Kooperatives Lernen</a> mit Desktop</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.20</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e</b></td><td class="column-2">Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.55***</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einstellung zum Lernen</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.52***</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Qualit&auml;t der Zusammenarbeit</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.42*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Grundschule</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.57***</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarschule</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.66***</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsene</td><td class="column-3">18</td><td class="column-4">0.38**</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.58**</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Fach</b></td><td class="column-2">Sprachen</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.41*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialwissenschaften</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.77***</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.89***</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Spezifische Fertigkeiten</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Berufliche F&auml;cher</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"><b>Gruppengr&ouml;&szlig;e</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.37*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">2 Personen</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">3 Personen</td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.49**</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">4 Personen</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.82***</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 4 Personen</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.64**</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">14</td><td class="column-4">0.49***</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"><b>Gruppen-<br>
zusammensetzung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.45***</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Homogen</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.80**</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Heterogen</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.56***</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Lehrmethode</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">Gemeinsames Lernen</a> (<i>LT: learning together</i>)</td><td class="column-3">29</td><td class="column-4">0.53***</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenturniere (<i>TGT: team game tournament</i>)</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a> <br>
(<i>GI: group investigation</i>)</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.56**</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenpuzzle (<i>Jigsaw</i>)</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.59**</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenrallye (<i>STAD: student teams achievement division</i>)</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.16 </td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Bis zu 1 Woche </td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 1 und 4 Wochen</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.87***</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 4 und 6 Wochen</td><td class="column-3">15</td><td class="column-4">0.34**</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 6 Wochen</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.33</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"><b>Lernort</b></td><td class="column-2">Klassenzimmer</td><td class="column-3">36</td><td class="column-4">0.51***</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Outdoor oder Museum</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehrere Lernorte</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.50**</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"><b>Belohnung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-41">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r individuelle Leistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-42">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r Gruppenleistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">-0.07</td>
</tr>
<tr class="row-43">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Belohnung individueller Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.58***</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>*<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 5% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; **<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; *** <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 0.1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich (<em>g</em> = 0.52). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der kollaborativ Lernenden mit mobilen Technologien bessere Ergebnisse als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erzielen (Vergleichsbedingungen siehe <em>Tabelle 1</em>). Dieser positive Effekt des kollaborativen Lernens mit technologischer Unterst&uuml;tzung zeigt sich &uuml;ber viele <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und drei verschiedene Erfolgskriterien hinweg als relativ stabil, was auf einen <strong>robusten Befund</strong> hindeutet. Zudem ist der Befund in Richtung und Gr&ouml;&szlig;e konform mit Ergebnissen zu kollaborativem Lernen ohne digitale Medien (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>).</p>



<p>Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist jedoch, dass die eingehenden Studien meist auf kleinen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, auf wenig verl&auml;sslichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und kaum auf standardisierten Messverfahren beruhen &ndash; h&auml;ufig auch auf Selbsteinsch&auml;tzungen von Sch&uuml;lerInnen. Die AutorInnen geben hierzu an, dass aufgrund der geringen Anzahl verf&uuml;gbarer Studien keine besonderen Anforderungen an die Qualit&auml;t der eingehenden Studien gestellt werden konnten. Aus der Forschung ist jedoch bekannt (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016), dass diese methodischen Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben.</p>



<p>Im Fall dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist daher insgesamt davon auszugehen, dass die methodischen Eigenschaften der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n dazu beitragen, dass die Effektivit&auml;t <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> wird. Zuk&uuml;nftige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die strengeren wissenschaftlichen Kriterien gen&uuml;gen, m&uuml;ssen zeigen wie belastbar diese Ergebnisse sind.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Darstellungen in allen drei Bereichen. Es werden gesonderte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n f&uuml;r unterschiedliche F&auml;cher (u.a. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Mathematik), Altersstufen (u.a. Sekundarstufe) sowie f&uuml;r die Erfolgskriterien Leistung, Einstellung und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit ausgegeben.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde eine Reihe relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei den meisten zeigten sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen lernwirksam sein kann. Die Anzahl der Studien f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen ist oftmals jedoch so gering, dass die Ergebnisse eher als <strong>vorl&auml;ufige Trends</strong> denn als belastbare Befunde gesehen werden k&ouml;nnen. Zudem wurden einige wichtige Einflussfaktoren nicht &uuml;berpr&uuml;ft: So wurde nicht untersucht, welchen Einfluss die Art der mobilen Technologie auf die Gr&ouml;&szlig;e der Effekte hat. Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Studien aus einem relativ langen Zeitraum mit gro&szlig;em technologischem Fortschritt integriert, ist davon auszugehen, dass die darin untersuchten Ger&auml;te und Anwendungsarten eine gro&szlig;e Heterogenit&auml;t aufweisen. Welchen Einfluss <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, Art der Messverfahren) auf die Befunde haben, wurde ebenfalls nicht &uuml;berpr&uuml;ft. Dies h&auml;tte wertvolle Hinweise auf die Belastbarkeit der vorliegenden Befunde geben k&ouml;nnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende Studie ist insofern wissenschaftlich bedeutsam, als es sich um die erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> handelt, die sich ganz auf die Frage nach der Effektivit&auml;t kollaborativen Lernens mit mobiler Technologie konzentriert. Sie liefert dadurch erste Befunde zur Lernwirksamkeit neuer Technologien und bietet einen <strong>Referenzpunkt</strong> f&uuml;r weitere Arbeiten in diesem Forschungsfeld.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche und Auswahl relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Jedoch h&auml;tten die AutorInnen bei der Datenanalyse und insbesondere bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nmerkmalen ihr Vorgehen deutlich <strong>transparenter</strong> beschreiben k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>F&uuml;r den Unterricht stehen immer mehr M&ouml;glichkeiten bereit, Lernprozesse und Lernergebnisse mithilfe mobiler digitaler Ger&auml;te zu unterst&uuml;tzen und zu verbessern. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> basiert gr&ouml;&szlig;tenteils auf Studien, die unter <strong>Realbedingungen</strong> im Klassenzimmer stattfanden. Sie enth&auml;lt viele Hinweise darauf, dass sich der Einsatz mobiler Ger&auml;te beim kollaborativen Lernen lohnen kann &ndash; gerade auch f&uuml;r die mathematisch-naturwissenschaftlichen F&auml;cher.</p>



<p>Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ <strong>am Anfang</strong> steht und gerade die neuesten Ger&auml;te und Applikationen kaum in verl&auml;sslichen Studien getestet wurden. Befunde wie die &Uuml;berlegenheit individueller Belohnung gegen&uuml;ber der Belohnung von Gruppenleistung, die sich bereits in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zu kollaborativem Lernen allgemein gezeigt haben (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>), sind folglich belastbarer als Befunde, die nur durch diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> und eine kleine Anzahl von Studien abgesichert sind.</p>



<p>Die Erwartung, dass eine optimale Nutzung der M&ouml;glichkeiten mobiler Ger&auml;te und ein f&ouml;rderliches Arrangement der Zusammenarbeit zu besseren Lernprozessen und Resultaten im Unterricht f&uuml;hrt, bleibt durch die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bestehen, kann aber durch sie <strong>nicht verl&auml;sslich</strong> belegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Sanchez &amp; Olivares (2011) illustriert einerseits die Umsetzung einer Lernumgebung, die auch Elemente des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten enth&auml;lt, andererseits aber auch den niedrigen <strong>methodischen Standard</strong> vieler Studien, die in diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> eingegangen sind. Die Studie wurde in Chile mit zehn achten Klassen aus f&uuml;nf verschiedenen Schulen (insgesamt 373 Sch&uuml;lerInnen) durchgef&uuml;hrt. Dabei nahm eine Klasse pro Schule jeweils am Programm der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> teil; eine andere Klasse bildete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die zum selben Themenbereich (Evolution) von derselben Lehrperson ohne besondere Ma&szlig;nahmen unterrichtet wurde.</p>



<p>Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> nahmen an 23 interaktiven Sessions zum Thema Evolution teil. In sieben dieser 23 Sessions spielten sie auf mobilen Ger&auml;ten insgesamt drei digitale Spiele (wovon jeweils ein Spiel im Zoo und eines im Museum stattfand) bei denen sie kooperieren mussten. Ein Spiel hatte zum Beispiel zum Ziel, gemeinsam mehrere Spezies zu h&ouml;heren Evolutionsstufen zu f&uuml;hren und dadurch die Bedingungen und den Ablauf biologischer Evolution zu verstehen. Die drei <strong>Spielaktivit&auml;ten</strong> repr&auml;sentieren in dieser Studie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten.</p>



<p>Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> sch&auml;tzten die Sch&uuml;lerInnen ihre Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten und ihre Kollaborationsf&auml;higkeiten ein. Beim Vergleich der beiden Gruppen zeigten sich zum Teil leicht h&ouml;here Mittelwerte bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Da f&uuml;r die beiden Gruppen keine Ausgangswerte vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> vorliegen, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass bereits vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> schon Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bestanden. Au&szlig;erdem nahmen die Sch&uuml;lerInnen an einer umfassenden <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> mit Museums- und Zoobesuch teil und benutzten nur zeitweise mobile digitale Ger&auml;te. So bleibt unklar, ob etwaige Effekte der Nutzung mobiler Ger&auml;te zugeschrieben werden k&ouml;nnen. Die festgestellten Unterschiede waren zudem sehr gering und beruhen auf Selbsteinsch&auml;tzungen der Sch&uuml;ler und nicht auf objektiven Tests.</p>



<p>Unter anderem aufgrund der genannten methodischen Schw&auml;chen kann aus diesem Ergebnis nicht geschlossen werden, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit digitalen Ger&auml;ten entsprechende F&auml;higkeiten effektiver f&ouml;rdert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>S&aacute;nchez, J., &amp; Olivares, R. (2011). Problem solving and collaboration using mobile <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Computers &amp; Education</em>, <em>57</em>, 1943&ndash;1952.</p>



<p>Sung, Y. T., Yang, J. M., &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. <em>Review of educational research, 87</em>(4), 768-805.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur Meta-Analyse von <a href="http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654317704307" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sung, Yang, &amp; Lee (2017)</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.644.9693&amp;rep=rep1&amp;type=pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&aacute;nchez &amp; Olivares (2011)</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Wiesbeck, A. B. &amp; CHU Research Group (2018). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> und mobile digitale Ger&auml;te: Eine wirksame Kombination? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 15.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099264_kollaboratives_lernen_und_mobile_digitale_gerate_eine_wirksame_kombination.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-15_Sung_2017_kollaboratives-Lernen_mobile-Gera%CC%88te.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/87fb1e12f8bf4f1eb9778da55d6d7489/1098980d4edb4d9a843b8f68b8b96a36/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul: Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/cad2d04bec024d36860762b338495220/2c7c58544e8f4380b6bfb35919bc5f6a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterrichtsvideo &bdquo;Erarbeitung der Funktionseigenschaften in Gruppen&ldquo;</a></li>
</ul>
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