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	<title>Digitale Medien &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 08:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[cognitive load theory]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Belastung]]></category>
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					<description><![CDATA[Lernmaterialien können den Lernprozess besonders effektiv unterstützen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu gehört, unnötige Belastung der Verarbeitungskapazität für die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erklärende Texte sinnvoll verknüpft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der Metaanalyse &#8222;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lernmaterialien k&ouml;nnen den Lernprozess besonders effektiv unterst&uuml;tzen, wenn bei der Entwicklung und Gestaltung einige Prinzipien beachtet werden. Dazu geh&ouml;rt, unn&ouml;tige Belastung der Verarbeitungskapazit&auml;t f&uuml;r die Lernenden zu vermeiden. Wenn Abbildungen und erkl&auml;rende Texte sinnvoll verkn&uuml;pft werden, kann das mit wenig Aufwand vermieden werden. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis&ldquo; tragen Schroeder &amp; Cenkci (2018) die aktuellsten Befunde zusammen und zeigen, wie Abbildung und Text miteinander kombiniert werden k&ouml;nnen, damit m&ouml;glichst lernf&ouml;rderliches Lernmaterial entsteht.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von integrierter Darstellung von Abbildung und Text in Lernmaterialien</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Kindergartenkinder bis Studierende</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er positiver Effekt der r&auml;umlichen Integration von Abbildung und erkl&auml;rendem Text <em>g</em> = 0.63) im Vergleich zu getrennter Anordnung</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Besonders gro&szlig;e Effekte bei Arbeitsbl&auml;ttern (<em>g</em> = 0.80), zweidimensionalen Abbildungen (<em>g</em> = 0.71) und wenn sich Informationen in Abbildung und Text erg&auml;nzen<br>(<em>g</em> = 0.72)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Abbildungen* sind &ndash; egal ob in Arbeitsbl&auml;ttern oder online, in digitalen Lernumgebungen, projizierten Folien oder bei Tafelanschriften &ndash; ein zentrales Element von Lernmaterialien. Sie helfen, Zusammenh&auml;nge zu veranschaulichen oder Lerngegenst&auml;nde zu konkretisieren.</p>



<p>Doch in der Regel sind Abbildungen nicht selbsterkl&auml;rend, sondern bed&uuml;rfen zus&auml;tzlicher textlicher Erl&auml;uterung. Wenn Lernende zwei unterschiedliche Informationsquellen integrieren und verarbeiten m&uuml;ssen, entsteht&nbsp;<strong>kognitive Belastung</strong>. Im Rahmen der Theorie der kognitiven Belastung (engl.&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/cognitive-load-theory/" target="_self" title="Annahme, dass jeder Lernprozess eine kognitive Belastung des menschlichen Arbeitsged&auml;chtnisses darstellt, das begrenzte Kapazit&auml;ten hat. Wie gro&szlig; die kognitive Belastung beim Lernen ist, h&auml;ngt sowohl von der Komplexit&auml;t der Lerninhalte als auch vom Design der Lernmaterialien ab. &Uuml;bersteigt die kognitive Belastung die Kapazit&auml;t des Arbeitsged&auml;chtnisses, spricht man von kognitiver &Uuml;berlastung (engl. cognitive overload). Diese wirkt&hellip;" class="encyclopedia">cognitive load theory</a></em>) oder kognitiven Theorie des Multimedialernens wurde vielfach untersucht, unter welchen Bedingungen eine Kombination aus Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich bzw. -hinderlich ist.</p>



<p>Mit folgendem Ergebnis: Sind zwei f&uuml;r das Verst&auml;ndnis zusammengeh&ouml;rende Informationen, z.B. Abbildung und erkl&auml;render Text, in der Darstellung getrennt bzw. an verschiedenen Stellen platziert, dann m&uuml;ssen Lernende ihre Aufmerksamkeit auf zwei verschiedene Punkte lenken. Dies hat negative Auswirkungen auf das Lernen und Verstehen der Inhalte.</p>



<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png" alt="" width="551" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1.png 551w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-300x194.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_1-140x91.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3559"><em>Abb. 1. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Sind Abbildung und Text dagegen integriert dargestellt, also nahe beieinander angeordnet, hat dies einen positiven Effekt (<em>spatial contiguity effect</em>):</p>



<p><img decoding="async" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png" alt="" width="492" height="357" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2.png 492w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-300x218.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/KR23_Schroeder_Abb_Text_Grafik_deutsch_2-140x102.png 140w"></p>



<p id="caption-attachment-3561"><em>Abb. 2. Beispiel f&uuml;r integrierte und getrennte Anordnung von Abbildung und Text.</em></p>



<p>Die positive Wirkung der Integration von Abbildung und zugeh&ouml;rigem Text auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ist vielfach belegt. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;erweitert diesen Kenntnisstand, indem sie aktuelle Studien ber&uuml;cksichtigt und genauer analysiert, unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text besonders effektiv funktioniert.</p>



<p><em>*Dazu geh&ouml;ren Bilder, Grafiken, Diagramme und weitere Visualisierungen von Informationen.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>In der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht es um den Effekt, den die integrierte Anordnung von Abbildung und Text gegen&uuml;ber getrennter Anordnung auf das Lernen und Verstehen der Inhalte hat. Sie aktualisiert &auml;ltere&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (z.B. Ginns, 2006) und untersucht &ndash; erm&ouml;glicht durch die gr&ouml;&szlig;ere Zahl von verf&uuml;gbaren Studien &ndash; unter welchen&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;die Integration von Abbildung und Text den Lerneffekt wie beeinflusst.</p>



<p>Schr&ouml;der und Cenkci k&ouml;nnen auf insgesamt 58 qualitativ hochwertige experimentelle Vergleiche von integrierter vs. getrennter&nbsp;<strong>Anordnung</strong>&nbsp;von Abbildung und Text zur&uuml;ckgreifen (21 mehr als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Ginns, 2006). Die Studien stammen aus dem Zeitraum von 1989 bis 2017. Insgesamt waren 2.426 Lernende daran beteiligt. Der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;wird in allen ber&uuml;cksichtigten Studien in Form von Wissenstests (Wiedergabe und/oder Transfer) &uuml;berpr&uuml;ft.</p>



<p>Um die <strong>Nachhaltigkeit</strong> der Effekte mit zu erfassen, verwenden die AutorInnen bei der Berechnung der Effekte jeweils die Testdaten mit dem gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen zeitlichen Abstand zwischen Lernphase und Testung. Um zu &uuml;berpr&uuml;fen, unter welchen Bedingungen die integrierte Gestaltung von Abbildung und Text lernf&ouml;rderlich wirkt, erfassen die Autoren das Pr&auml;sentationsmedium, die Art und Dynamik der Abbildung sowie die Redundanz des Lernmaterials, also inwiefern die Information in Abbildung und Text doppelt auftaucht (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt lernen Lernende mit der integrierten Darstellung von Abbildung und Text mehr als mit getrennt dargestellten Informationen (<em>g</em>&nbsp;= 0.63). In den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n stellen die AutorInnen fest, dass das&nbsp;<strong>Pr&auml;sentationsmedium</strong>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Einfluss hat: Den gr&ouml;&szlig;ten Effekt hat die Integration bei Arbeitsbl&auml;ttern und in computerbasiertem Lernmaterial. Die Dynamik der Abbildung beeinflusst den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;ebenfalls&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>: Bei statischen Abbildungen, die nicht animiert oder interaktiv gestaltet sind, sind die Effekte der integrierten Darstellung am gr&ouml;&szlig;ten.</p>



<p>Auch die Redundanz der Inhalte in Abbildung und Text spielt eine Rolle: Wenn die Abbildung nur in Kombination mit dem Text verst&auml;ndlich ist oder wenn der Text auch g&auml;nzlich ohne Abbildung&nbsp;<strong>verst&auml;ndlich</strong>&nbsp;ist, zeigt sich der positive Effekt der integrierten Darstellung am deutlichsten. F&uuml;r die Art der Abbildung dagegen konnte kein bedeutsamer Einfluss nachgewiesen werden. Weitere Details und Informationen zu den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n sind in&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;berichtet:</p>


<h2 id="tablepress-29-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-29">Tabelle 1. Stufen der Moderatoren und Ergebnisse der Moderatorenanalysen.</h2>

<table id="tablepress-29" class="tablepress tablepress-id-29" aria-labelledby="tablepress-29-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">VARIABLE</a></th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3">ANZAHL EFFEKTE</th><th class="column-4"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Pr&auml;sentationsmedium</b></td><td class="column-2">Computerbasiert </td><td class="column-3">20</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Arbeitsblatt</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.80*</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mobiles Ger&auml;t</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt </td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.37</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">2.57*</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Nicht berichtet</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Art der Abbildung</b></td><td class="column-2">zweidimensional</td><td class="column-3">42</td><td class="column-4">0.71*</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">dreidimensional  </td><td class="column-3">3</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Fotografie</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.44*</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.23</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Andere</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"><b>Dynamik der Abbildung</b></td><td class="column-2">Dynamisch</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Interaktiv </td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.24*</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Statisch</td><td class="column-3">48</td><td class="column-4">0.68*</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><b>Redundanz</b></td><td class="column-2">Abbildung f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.26</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Text f&uuml;r sich verst&auml;ndlich</td><td class="column-3">25</td><td class="column-4">0.60*</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Abbildung und Text ohne Dopplung des Inhalts</td><td class="column-3">28</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige </td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">-0.24</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></b></td><td class="column-2">Wiedergabe</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.39*</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Transfer</td><td class="column-3">37</td><td class="column-4">0.65*</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"><b>Schulfach</b></td><td class="column-2">Anatomie/Medizin</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.52*</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Biologie/Geographie</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.56*</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Technik</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.74*</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik/Physik</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.49*</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialkunde</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">1.02*</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sonstige</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.50*</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Kindergarten bis 5. Klasse</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">6. bis 8. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.34*</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">9. bis 12. Klasse</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.81*</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.99*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsenenbildung</td><td class="column-3">35</td><td class="column-4">0.72*</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.06</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"><b>Region</b></td><td class="column-2">Afrika</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">1.10*</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Asien</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.04</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Australien/Neuseeland</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.79*</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Europa </td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.45*</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">USA  </td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.35*</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Angabe</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.86*</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>*<em>&nbsp;=&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a></em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) ist der Gesamteffekt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.63 als mittelgro&szlig; einzustufen (Basis: 58 Effekte). Damit f&auml;llt er etwas niedriger aus als in der letzten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zum Thema von Ginns:&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.72 (Basis: 37 Effekte). Der geringf&uuml;gige Unterschied l&auml;sst sich durch die erweiterten technischen M&ouml;glichkeiten der Darstellung von Abbildungen und Text erkl&auml;ren. Dadurch entsteht eine gr&ouml;&szlig;ere&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/varianz-statistische-variabilitaet/" target="_self" title="Ein Ma&szlig; daf&uuml;r, wie stark die Einzelwerte um den Mittelwert herum streuen." class="encyclopedia">Varianz</a></strong>. Bei der Integration von Abbildung und Text in Arbeitsbl&auml;ttern kann unter bestimmten Bedingungen ein gro&szlig;er Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;= 0.80 erreicht werden. Dies bedeutet dann, dass knapp 80% der Lernenden, die mit optimiertem Lernmaterial arbeiten, einen h&ouml;heren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;erreichen als der Durchschnitt der Kontrollbedingung. Zusammenfassend ist der Effekt der Integration von Abbildung und Text &ndash; insbesondere gemessen am geringen Umsetzungsaufwand &ndash; als substanziell einzuordnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Ergebnisse werden nach verschiedenen Schulf&auml;chern und Altersgruppen differenziert. Bei den Schulf&auml;chern wird f&uuml;r Biologie/Geographie ein mittelgro&szlig;er Effekt, f&uuml;r Technik ein mittelgro&szlig;er Effekt und f&uuml;r Mathematik/Physik ein kleiner Effekt berichtet. Im Sekundarstufenbereich wird f&uuml;r die Klassen 6-8 ein kleiner und f&uuml;r die Klassen 9-12 ein gro&szlig;er Effekt berichtet. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurde lediglich&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;in Form von Wiedergabe-, Transfer- und gemischten Tests untersucht. Motivationale&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n beispielsweise wurden nicht systematisch erfasst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersucht zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die die Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts einschr&auml;nken k&ouml;nnen. F&uuml;r die Dauer der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;(Abstufungen zwischen unter f&uuml;nf bis &uuml;ber 15 Minuten), unterschiedliche Ausrichtungen der Testung (Wiedergabe vs. Transfer), Gestaltung der Testaufgaben (offene Aufgaben, Multiple Choice-Aufgaben, Mischung aus beiden) und verschiedene Arten der Rekrutierung und Belohnung der Probanden konnten keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Einfl&uuml;sse nachgewiesen werden. F&uuml;r unterschiedliche geographische Regionen (u.a. Europa: kleiner Effekt) und Altersgruppen (verschiedene Abstufungen von Kindergarten bis Studierende) jedoch schon. In diesem Fall sind&nbsp; die&nbsp;<strong>spezifischen</strong>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a> ist aus verschiedenen Gr&uuml;nden als bedeutsam einzustufen. Sie stellt ein Update zu fr&uuml;heren &Uuml;berblicksarbeiten dar und erweitert den bisherigen Forschungsstand, indem sie einen dezidierten Fokus auf die <strong>Bedingungen</strong> legt, die sich auf den Effekt der Integration von Abbildung und Text auswirken. Au&szlig;erdem zeigt sie in ihrer systematischen Herangehensweise Forschungsl&uuml;cken auf. So liegen beispielsweise bestimmten Darstellungsvarianten bislang nur wenige Studien vor.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Angaben zur Suche,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;und Analyse der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen weitgehend alle Qualit&auml;tsstandards. Lediglich bei der Frage, wie die ber&uuml;cksichtigten Studien genau ausgew&auml;hlt wurden, bleibt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;vage. Genauere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>In diesem Fall f&auml;llt das Fazit sehr eindeutig aus: Bei der Gestaltung von Lernmaterialien, in denen Abbildungen und erkl&auml;render Text kombiniert werden, gilt es, die beiden Informationsquellen m&ouml;glichst sinnvoll nahe beieinander zu platzieren, d.h. <strong>integriert</strong> darzustellen (siehe <em>Abb. 2</em>). Die negativen Effekte von r&auml;umlich getrennten Materialien sind vielfach aufgezeigt und in unterschiedlichsten Kontexten best&auml;tigt worden.</p>



<p>Die Mehrzahl der Befunde stammt aus experimentellen Laborstudien und nicht aus dem Klassenzimmer. Nichtsdestotrotz haben sie eine hohe Relevanz f&uuml;r die Unterrichtspraxis. Der zugrundeliegende <strong>Mechanismus</strong> der kognitiven &Uuml;ber- bzw. Entlastung der Verarbeitungskapazit&auml;ten von Lernenden beansprucht eine grunds&auml;tzliche G&uuml;ltigkeit f&uuml;r effektives Lernen. Dieser Effekt ist besonders bei der Gestaltung von Arbeitsbl&auml;ttern mit zweidimensionalen Abbildungen zu beobachten. Wenn LehrerInnen also ein gezieltes Augenmerk darauf haben, dass sie Lernmaterialien entwickeln oder ausw&auml;hlen, in denen Abbildungen und dazugeh&ouml;rige Texte integriert angeordnet sind, dann k&ouml;nnen sie &ndash; bei sehr geringem Aufwand &ndash; das Lernen deutlich vereinfachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Ein besonders gro&szlig;er Effekt (<em>d</em> = 0.97) f&uuml;r die integrierte Darstellung von Abbildung und Text im Vergleich zu getrennt dargestellten Informationen zeigt sich in der Studie von Tindall-Ford und KollegInnen (2015) f&uuml;r Lernmaterial zu Winkeln im Mathematik-Unterricht. Au&szlig;erdem <strong>verdeutlicht</strong> die Studie den Mehrwert, der entsteht, wenn Lernende die Integration von Abbildung und Text selbst vornehmen. An der Studie im regul&auml;ren Mathematikunterricht der siebten Klasse nahmen 48 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<p>Nach einer kurzen Einf&uuml;hrung der zentralen Konzepte wurden die Sch&uuml;lerinnen zuf&auml;llig in eine von drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt Lernmaterial mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text, die zweite erhielt Material mit integrierter Darstellung (siehe <em>Abb. 2</em>), die dritte Gruppe konnte die Beschriftungstexte am Computerbildschirm selbst an die entsprechenden Stellen in der Abbildung setzen. Beim abschlie&szlig;enden Test schnitt die Gruppe mit der integrierten Darstellung am besten ab; wobei der Unterschied zur dritten Gruppe, die die Integration selbst geleistet hatte, unbedeutend war. Der <strong>Abstand</strong> dieser beiden zur Gruppe mit getrennter Darstellung von Abbildung und Text war hingegen gro&szlig; und statistisch bedeutsam.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Ginns, P. (2006). Integrating information: A meta-analysis of the spatial contiguity and temporal contiguity effects. <em>Learning and Instruction, 16</em>(6), 511&ndash;525.</p>



<p>Schroeder, N. L., &amp; Cenkci, A. T. (2018). Spatial Contiguity and Spatial Split-Attention Effects in Multimedia Learning Environments: a Meta-Analysis. <em>Educational Psychology Review</em>, 1-23. doi:10.1007/s10648-018-9435-9.</p>



<p>Tindall-Ford, S., Agostinho, S., Bokosmaty, S., Paas, F. &amp; Chandler, P. (2015). Computer-based learning of geometry from integrated and split a ention worked examples: the power of self-management. <em>Educational Technology and Society, 18</em>(4), 89-99.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-018-9435-9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Schroeder &amp; Cenkci, 2018</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://ro.uow.edu.au/cgi/viewcontent.cgi?article=2813&amp;context=sspapers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tindall-Ford et al., 2015</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Wiesbeck, A.B., &amp; CHU Research Group (2019). Gestaltung von Lernmaterial: Wie Integration von Abbildung und Text das Lernen erleichtert. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 23</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/06/CHU_KR-23_Schroeder-2018_Lernmaterial.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet-KR-24_Schroeder2018_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Adaptive Lernsoftware: Ein wirksames  Mittel im Umgang mit Schülerdiversität?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/adaptive-lernsoftware-ein-wirksames-mittel-im-umgang-mit-schuelerdiversitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 07:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Adaptive Lernsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsrückmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lernergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Lernleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<category><![CDATA[Schülerdiversität]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreguliertes Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=3051</guid>

					<description><![CDATA[Eine der größten Herausforderungen für guten Unterricht sind die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von SchülerInnen. Sie werden häufig mit dem Schlagwort &#8222;Schülerdiversität&#8220; beschrieben. Für optimale Lernergebnisse muss diese Diversität berücksichtigt werden – zum Beispiel, indem einzelne SchülerInnen individuell unterstützt werden. Die Metaanalyse &#8222;Automated adaptive guidance for K-12 education&#8220; (2015) von Gerard, Matuk, McElhany &#38; Linn geht der Frage nach, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r guten Unterricht sind die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Sch&uuml;lerInnen. Sie werden h&auml;ufig mit dem Schlagwort &bdquo;Sch&uuml;lerdiversit&auml;t&ldquo; beschrieben. F&uuml;r optimale Lernergebnisse muss diese Diversit&auml;t ber&uuml;cksichtigt werden &ndash; zum Beispiel, indem einzelne Sch&uuml;lerInnen individuell unterst&uuml;tzt werden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Automated adaptive guidance for K-12 education&ldquo; (2015) von Gerard, Matuk, McElhany &amp; Linn geht der Frage nach, inwiefern&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;einen Beitrag zur individuellen Unterst&uuml;tzung im Unterricht leisten kann.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effekte adaptiver Lernsoftware im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Kleiner positiver Gesamteffekt (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34) adaptiver Lernsoftware auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;im Vergleich zu Unterricht ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a></p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mittlere Effekte adaptiver Software auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;bei Sch&uuml;lerinnen mit geringerem Vorwissen</li>



<li>Mittlere Effekte bei komplexeren/generativen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>M&ouml;glichst allen Sch&uuml;lerInnen innerhalb der Klasse tiefergehendes Wissen und eingehendes Verst&auml;ndnis von Inhalten zu vermitteln, ist das Idealziel von LehrerInnen. Doch wie soll eine einzelne Lehrkraft h&auml;ufig mehr als 30 Sch&uuml;lerInnen gleichzeitig und individuell nach ihren F&auml;higkeiten <strong>unterst&uuml;tzen</strong>? Daf&uuml;r m&uuml;ssten Sch&uuml;lerInnen jeweils zur richtigen Zeit den richtigen Impuls bekommen und unmittelbar R&uuml;ckmeldung auf ihre Antworten erhalten. Diese R&uuml;ckmeldungen sollten im besten Fall &uuml;ber richtig oder falsch hinausgehen und mit einem Hinweis auf die n&auml;chsten Schritte oder Aufgaben verbunden sein. In den meisten Klassenzimmern ist dies kaum umsetzbar. Will man jedoch am Ziel festhalten, Sch&uuml;lerInnen individuell zu unterst&uuml;tzen, muss diese Unterst&uuml;tzung auf andere Weise realisiert werden.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">Adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;(engl.:&nbsp;<em>automated adaptive guidance</em>) bietet hier eine reale Alternative und Erg&auml;nzung zum Lehrerhandeln: Sie bewertet Sch&uuml;lerantworten automatisiert und unterst&uuml;tzt Sch&uuml;lerInnen adaptiv. Bisher wurden die&nbsp;<strong>Potenziale</strong>&nbsp;derartiger Lernsoftware vorwiegend bei Studierenden untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Gerard und KollegInnen nimmt ihre Wirksamkeit nun bei Sch&uuml;lerInnen der&nbsp;<strong>Sekundarstufe</strong>&nbsp;umfassend in den Blick.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersucht zwei unterschiedliche Fragestellungen und enth&auml;lt zwei verschiedene statistische Analysen. Die erste Fragestellung bezieht sich generell darauf, ob&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;einen&nbsp;<strong>Mehrwert</strong>&nbsp;gegen&uuml;ber Unterricht ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;bietet (24 experimentelle Vergleiche). Die Studien vergleichen die&nbsp;<strong>Lernleistungen</strong>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen, die mit adaptiver Lernsoftware arbeiten, mit denen von Sch&uuml;lerInnen, die die gleichen Inhalte ohne diese Art von Software lernten &ndash; z.B. durch lehrergef&uuml;hrten Unterricht und/oder Arbeitsbl&auml;tter, durch nicht&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>, anhand von Multiple-Choice-Tests oder anhand von offenen Aufgaben.</p>



<p>Die zweite Fragestellung bezieht sich auf die Wirksamkeit spezieller Designelemente (Features) adaptiver Lernsoftware. In den entsprechenden experimentellen Studien werden <strong>erweiterte Versionen</strong> von adaptiver Lernsoftware, die ein bestimmtes Feature enthalten, verglichen mit einfacheren Versionen, die dieses Feature nicht enthalten (29 Einzelvergleiche).</p>



<p>In beiden Analysen wird zudem der Einfluss verschiedener sogenannter&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en untersucht (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>). Grundlage der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;sind 53 Vergleiche aus 42 Ver&ouml;ffentlichungen, die zwischen 2000 und 2014 erschienen sind. &Uuml;ber 70&thinsp;% der Vergleiche stammen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich, der Rest aus sprachlich-gesellschaftswissenschaftlichen F&auml;chern.</p>


<h2 id="tablepress-25-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-25">Tabelle 1. &Uuml;bersicht &uuml;ber die untersuchten Moderatoren.</h2>

<table id="tablepress-25" class="tablepress tablepress-id-25" aria-labelledby="tablepress-25-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><td class="column-2"></td><th class="column-3">STUFEN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Studiencharakteristika</b></td><td class="column-2"><b>Jahrgangsstufe</b></td><td class="column-3">Jahrgangstufe 6-8</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Jahrgangsstufe 9-12</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Fachbereich</b></td><td class="column-3">Mathematik</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Sprachen und Gesellschaftswissenschaften</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Vorwissen</b></td><td class="column-3">Gering</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Mittel</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Hoch</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Softwareeigenschaften</b></td><td class="column-2"><b>Technologie der <br>
automatisierten <br>
Bewertung</b></td><td class="column-3">Automatisierter Abgleich mit korrekter Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Sprachverarbeitungssoftware zur <br>
Bewertung offener Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Arten adaptiver <br>
Unterst&uuml;tzung</b><br>
</td><td class="column-3">Einfache R&uuml;ckmeldung zur Korrektheit der <br>
Antwort<br>
</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Konzeptuelle Unterst&uuml;tzung zur Erarbeitung <br>
einer korrekten Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Unterst&uuml;tzung zur &Uuml;berwachung des <br>
Lernprozesses (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>)</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Multiple Formen der Unterst&uuml;tzung</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Adaptive <br>
Problemstellungen</b></td><td class="column-3">Gegeben: Basierend auf ihrer mit den Antworten erreichten Punktezahl erhalten Lernende adaptiv weitere Aufgaben</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Nicht gegeben: Lernende erhalten eine neue Aufgabe unabh&auml;ngig von ihrer vorherigen Antwort</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Impulse zum <br>
<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a></b></td><td class="column-3">Gegeben</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Nicht gegeben</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></b></td><td class="column-2"><b>Dauer der <br>
<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></b></td><td class="column-3">Eine Unterrichtsstunde oder weniger</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Mehr als eine Unterrichtsstunde</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Art der <br>
Vergleichsbedingung</b></td><td class="column-3">Lehrergeleiteter Unterricht</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Arbeitsbl&auml;tter ohne Unterst&uuml;tzung der Lehrkraft</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Lernsoftware ohne adaptive Unterst&uuml;tzungsfunktion</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Lernsoftware ohne adaptive Unterst&uuml;tzungsfunktion</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Lernaktivit&auml;t, die die Software unterst&uuml;tzt</b></td><td class="column-3">Erstellen eines Erkl&auml;rtexts</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Erstellen einer <i>Concept Map</i></td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Rechenaufgabe</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Multiple-Choice-Aufgabe</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Leistungskriterium</b></td><td class="column-3">Korrektheit der Inhalte</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Strategieanwendung beim Probleml&ouml;sen</td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Struktureller Aufbau der schriftlichen <br>
Antwort/Erkl&auml;rung  </td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Art des Testformats</b></td><td class="column-3">Selektion aus vorgegebenen Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Offene Sch&uuml;lerantworten</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Kombination aus Selektion und offenen <br>
Antworten</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><b>Zeitpunkt der <br>
Leistungsmessung</b></td><td class="column-3">Messung w&auml;hrend der Lernphase</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Messung vor und nach der Lernphase</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Zeitlich verz&ouml;gerte Messung (z.B. zwei <br>
Wochen nach der Lernphase)</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"></td><td class="column-3">Kombination aus den drei Zeitpunkten</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Die Analysen zur ersten Fragestellung ergeben einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en kleinen Gesamteffekt zugunsten adaptiver Lernsoftware (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34). Dieser Effekt zeigt sich unabh&auml;ngig von der Art der Vergleichsbedingung, d.h., ob nicht-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>, Arbeitsbl&auml;tter ohne Unterst&uuml;tzung oder unterst&uuml;tzende Lehrerinstruktion in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;eingesetzt wurden. Von allen getesteten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en hat nur das unterschiedliche&nbsp;<strong>Vorwissen</strong>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekt: W&auml;hrend Sch&uuml;lerInnen mit geringem oder mittlerem Vorwissen von der Unterst&uuml;tzung der Software profitieren, ist dies bei Sch&uuml;lerInnen mit hohem Vorwissen nicht der Fall.</p>



<p>Die Analysen zur zweiten Fragestellung ergeben ebenfalls einen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en kleinen Gesamteffekt &ndash; zugunsten der erweiterten adaptiven Lernsoftware (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.27). Das bedeutet, dass die Integration bestimmter&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;die Effektivit&auml;t der Software erh&ouml;hen kann. Zu diesen&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;geh&ouml;ren inhaltliche Hinweise zur&nbsp;<strong>F&ouml;rderung</strong>&nbsp;eines tieferen konzeptuellen Verst&auml;ndnisses oder Hinweise zum selbstregulierten Lernen z.B. zum Monitoring der eigenen Lernaktivit&auml;t. Versionen, die solche&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;beinhalten, sind einfacheren Versionen der Lernsoftware, die lediglich Feedback zur Korrektheit der Sch&uuml;lerantwort anbieten,&nbsp;<strong>&uuml;berlegen</strong>. Insbesondere wenn Sch&uuml;lerinnen bei komplexeren Aufgaben &ndash; beispielsweise beim Erstellen von Diagrammen oder&nbsp;<em>Concept Maps</em>&nbsp;(siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lehrstrategien-im-vergleich/lernen-mit-concept-maps-eine-bilanz-nach-42-jahren-forschung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 19</a>) &ndash; unterst&uuml;tzt wurden, f&uuml;hrten Versionen mit&nbsp;<em>Features</em>&nbsp;zu besseren Leistungen. Auch hier zeigte sich, dass ausschlie&szlig;lich Sch&uuml;lerInnen mit geringem oder mittlerem Vorwissen davon profitieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Nach der g&auml;ngigen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) sind die Gesamteffekte beider Analysen als&nbsp;<strong>klein</strong>&nbsp;einzustufen. Veranschaulicht bedeutet der Effekt von&nbsp;<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.34, dass ca. 64&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen mit adaptiver Lernsoftware eine h&ouml;here Lernleistung aufweisen als der Durchschnitt der Vergleichssch&uuml;lerInnen.</p>



<p>Dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese Effekte unter strengen Bedingungen erzielt werden. Zum einen bezieht sich der Effekt immer auf den&nbsp;<strong>Mehrwert</strong>&nbsp;der adaptiven Software (<em>Fragestellung 1</em>) oder erweiterter Versionen (<em>Fragestellung 2</em>) im Vergleich zu &auml;hnlichen Angeboten. Das hei&szlig;t, auch in der Vergleichsbedingung erhalten Sch&uuml;lerInnen Aufgaben zur F&ouml;rderung ihres Verst&auml;ndnisses bzw. einfachere Formen der Unterst&uuml;tzung. Zum anderen erfassen die meisten Studien den tats&auml;chlichen&nbsp;<strong>Lernfortschritt</strong>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen indem sie den Lernstand nach der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;mit dem Lernstand vor der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>&nbsp;vergleichen (Pr&auml;-Post-Studien). Wie die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n im Hinblick auf das Vorwissen und die Komplexit&auml;t der Aufgaben gezeigt haben, k&ouml;nnen die Effekte adaptiver Software unter bestimmten Bedingungen noch gr&ouml;&szlig;er ausfallen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Effekte werden differenziert nach Fachbereichen (Mathematik,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>, Sprachen) und nach Altersstufen (6.-8. Klasse und 9.-12. Klasse) dargestellt. Auch um die Lernleistung zu ermitteln, werden unterschiedliche&nbsp;<strong>Ma&szlig;e</strong>&nbsp;herangezogen: Unterschieden wird, ob Sch&uuml;lerlnnen korrekt aus verschiedenen Optionen ausw&auml;hlen k&ouml;nnen (Selektionsaufgaben), ob sie selbst korrekte Probleml&ouml;sungen durchf&uuml;hren oder eigene Antworten mit korrektem Aufbau erstellen k&ouml;nnen (generative Aufgaben). F&uuml;r keine dieser Differenzierungen ergeben sich bedeutsame Unterschiede.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In beiden Analysen zeigt sich, dass sich die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n der verschiedenen Studien durchaus unterscheiden. Jedoch zeigen die meisten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die als&nbsp;<strong>Erkl&auml;rung</strong>&nbsp;f&uuml;r diese Unterschiede getestet werden, keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Effekte (Ausnahme: Vorwissen). Auch wenn dies auf den ersten Blick f&uuml;r eine hohe Generalisierbarkeit spricht, stehen den einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>entests jeweils nur eine geringe Anzahl an Studien zur Verf&uuml;gung. Aufgrund der wenigen Einzelvergleiche sind diese Ergebnisse als&nbsp;<strong>vorl&auml;ufig</strong>&nbsp;zu sehen und nur eingeschr&auml;nkt belastbar, da neue Studien diese Trends ver&auml;ndern k&ouml;nnten.</p>



<p>Zuk&uuml;nftige Forschung sollte dementsprechend den&nbsp;<strong>Einfluss</strong>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n weiter pr&uuml;fen, um belastbarere Ergebnisse in Bezug auf den Einfluss der hier getesteten und gegebenenfalls auch weiterer&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n zu generieren: So ist z.B. auch denkbar, dass sich die Effekte&nbsp;<strong>unterscheiden</strong>&nbsp;&ndash; je nachdem, in welcher Weise die Lernsoftware in den Unterricht eingebettet wird, in welchem kulturellen Kontext die Studie durchgef&uuml;hrt wurde und ob dabei l&auml;ngerfristig Unterschiede gemessen wurden (nachhaltiges Lernen).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Wissenschaftlich bedeutsam ist diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, da sie eine spezielle Form der Lernsoftware erstmals exklusiv bei Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe untersucht. Sie&nbsp;<strong>kombiniert</strong>&nbsp;dabei Analysen, die einerseits den Mehrwert adaptiver Lernsoftware gegen&uuml;ber Unterricht ohne solche Software ermitteln, mit Analysen, die die Effektivit&auml;t bestimmter Erweiterungen der Lernsoftware bestimmen. Dies l&auml;sst differenzierte Aussagen zum Forschungsstand und zu weiterf&uuml;hrenden Forschungsfragen zu.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Zwar erf&uuml;llen die Angaben zur Suche und Analyse der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n weitgehend alle Anspr&uuml;che, jedoch fehlen Informationen, die die Auswahl und vor allem die genaue&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n betreffen. Genauere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/10/Rating-Sheet-KR-21_Gerard2015_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe unterscheiden sich in vielf&auml;ltiger Weise voneinander und ben&ouml;tigen deshalb auch&nbsp;<strong>unterschiedliche Unterst&uuml;tzung</strong>, um gute Lernergebnisse zu erzielen. Optimale individualisierte Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte im t&auml;glichen Unterricht kaum leisten. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&ndash; deren Studien alle im Schulkontext durchgef&uuml;hrt wurden &ndash; zeigt, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;diese Funktion effektiv &uuml;bernehmen und Lehrkr&auml;fte bei ihrer Arbeit&nbsp;<strong>entlasten</strong>&nbsp;kann. Gerade Sch&uuml;lerInnen mit geringem Vorwissen, die mehr Unterst&uuml;tzung brauchen, k&ouml;nnen von adaptiver Lernsoftware profitieren. Zudem zahlt sich der Einsatz solcher Software vor allem bei komplexeren Aufgaben aus; sie f&ouml;rdern das tiefere Verst&auml;ndnis von Sachverhalten besonders.</p>



<p>Ob nun die Unterst&uuml;tzung von der Lehrkraft oder von der Software kommt, muss kein &raquo;entweder-oder&laquo; sein. Vielmehr erh&auml;lt die Lehrkraft durch die Software mehr <strong>Freiraum</strong>, um sich um einzelne Sch&uuml;IerInnen k&uuml;mmern zu k&ouml;nnen, w&auml;hrend die Mitsch&uuml;lerInnen parallel weiterarbeiten k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Einen besonders gro&szlig;en Effekt (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;1.43) erzielt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">adaptive Lernsoftware</a>&nbsp;&bdquo;<a href="https://web.archive.org/web/20110726150810/http://www.teachableagents.org/downloadbetty.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Betty&rsquo;s Brain</a>&ldquo; in der Studie von Leelawong &amp; Biswas (2008). Die Software verfolgt den Ansatz, dass Sch&uuml;lerInnen&nbsp;<strong>durch Lehren lernen</strong>. F&uuml;r die Studie hatten Sch&uuml;lerInnen die Aufgabe, der Cartoonfigur &bdquo;Betty&ldquo; mithilfe von Concept Maps grundlegende Zusammenh&auml;nge &uuml;ber das &Ouml;kosystem von Fl&uuml;ssen beizubringen. F&uuml;r die Concept Maps m&uuml;ssen die Sch&uuml;lerInnen eigenst&auml;ndig notwendige Informationen &uuml;ber &ouml;kologische Zusammenh&auml;nge recherchieren.</p>



<p>Wenn sie danach ihre Ergebnisse in eine Concept Map &uuml;bersetzen, gibt die Software dazu inhaltliche R&uuml;ckmeldungen. Um sicherzustellen, dass Betty (und dadurch auch sie selbst) die Zusammenh&auml;nge richtig verstanden hat, m&uuml;ssen die Sch&uuml;lerInnen Betty regelm&auml;&szlig;ig&nbsp;<strong>testen</strong>. Wenn sich Betty schlecht vorbereitet f&uuml;hlt oder im Test schlecht abschneidet, gibt sie klare Tipps, wie man sie besser unterst&uuml;tzen kann und fordert diese Unterst&uuml;tzung lautstark ein (Impulse zum&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>).</p>



<p>In der Studie arbeiteten 15 Sch&uuml;lerInnen der f&uuml;nften Jahrgangsstufe f&uuml;nf Unterrichtsstunden lang mit dieser erweiterten Version adaptiver Lernsoftware. Es zeigten sich&nbsp;<strong>gro&szlig;e Zuw&auml;chse</strong>&nbsp;im Wissen der Sch&uuml;lerInnen, die dieses Wissen und erworbene Strategien des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>s auch auf neue Problemstellungen &uuml;bertragen konnten. Sch&uuml;lerInnen zweier&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n, die ohne&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>-Elemente arbeiteten bzw. nicht in der Rolle der Lehrenden waren, verzeichneten zwar ebenfalls Lernzuw&auml;chse &ndash; jedoch in geringerem Umfang. Insgesamt demonstriert die kleine Studie die Effektivit&auml;t von adaptiver Lernsoftware und liefert Hinweise auf effektive Features wie den &bdquo;Lernen durch Lehren&ldquo; Ansatz und erweiterte Features anhand des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/self-monitoring/" target="_self" title="Aktivit&auml;ten, bei denen Lernende ihren Lernstand kontrollieren und &uuml;ber eingesetzte Lernstrategien reflektieren, um beides zu verbessern. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Self-Monitoring</a>s.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Gerard, L., Matuk, C., McElhaney, K., &amp; Linn, M. C. (2015). Automated, adaptive guidance for K-12 education. <em>Educational Research Review, 15</em>, 41-58.</p>



<p>Leelawong, K., &amp; Biswas, G. (2008). Designing learning by teaching agents: The Betty&rsquo;s Brain system. International Journal of Artificial <em>Intelligence in Education, 18</em>(3), 181-208.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1747938X15000238?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerard et al., 2015</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://www.ijaied.org/pub/997/file/997_Biswas08.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leelawong &amp; Biswas, 2008</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2018).&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/adaptive-lernsoftware/" target="_self" title="Adaptive Lernprogramme, engl.: automated adaptive guidance software, bewerten die Antworten der Lernenden zu gestellten Aufgaben automatisiert. Abh&auml;ngig von dieser Bewertung bietet die Software im zweiten Schritt adaptiv weitere Unterst&uuml;tzung. Dazu geh&ouml;ren Hinweise f&uuml;r Lernende, die Antwort zu &uuml;berdenken oder zu &uuml;berarbeiten, oder entsprechend angepasste weitere Aufgaben. So wird der individuelle Wissensstand von Lernenden gezielt erweitert&hellip;" class="encyclopedia">Adaptive Lernsoftware</a>: Ein wirksames Mittel im Umgang mit Sch&uuml;lerdiversit&auml;t?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>,&nbsp;<em>Kurzreview 21</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_22_adaptive_lernsoftware_ein_wirksames_mittel_bei_schulerdiversitat.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/11/CHU_KR-21_Gerard-2015_Adaptive-Lernsoftware.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/10/Rating-Sheet-KR-21_Gerard2015_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanalyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/8dd3259a3a824b89bae0c126b78f7f69/58899e3f3ac24ad3b776c921ab66692e/1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Lehrmaterialien zum Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+04+V1/courseware/0c058864ea3c42ff80016479dad8bb75/401b27e50bed40628720c183a36f85d6/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitale Lehrmaterialien zu Heterogenit&auml;t und adaptiven Unterricht</a></li>
</ul>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_22_adaptive_lernsoftware_ein_wirksames_mittel_bei_schulerdiversitat.mp3" length="9673184" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kollaboratives Lernen und mobile digitale Geräte: Eine wirksame Kombination?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[computer-supported collaborative learning]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[individualisiertes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaboratives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen digital]]></category>
		<category><![CDATA[Lernförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernunterstützung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2559</guid>

					<description><![CDATA[Mobile digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele Möglichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und kollaboratives Lernen zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Geräte die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden fördern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die Metaanalyse &#8222;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mobile digitale Ger&auml;te wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele M&ouml;glichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> zu unterst&uuml;tzen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Ger&auml;te die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden f&ouml;rdern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and critical synthesis&ldquo; von Sung, Yang und Lee (2017) fasst die vorliegenden Befunde erstmals zusammen und untersucht, ob und wie mobile digitale Ger&auml;te <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende verschiedener Altersstufen</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt zugunsten (<em>g</em> = 0.52) des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern profitieren</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die fortschreitende Digitalisierung schafft immer neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Unterrichtsgestaltung. Konkrete Anwendungsm&ouml;glichkeiten bietet der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te zur F&ouml;rderung von kollaborativem Lernen: Smartphones, Tablets und Laptops machen es m&ouml;glich, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">gemeinsames Lernen</a> f&uuml;r den Einzelnen zeitlich und r&auml;umlich sehr <strong>flexibel</strong> zu gestalten, da Lernende weder am gleichen Ort noch zur gleichen Zeit arbeiten m&uuml;ssen.</p>



<p>Die Ger&auml;te er&ouml;ffnen viele M&ouml;glichkeiten, Lernende optimal zu <strong>vernetzen</strong>, zum Beispiel durch flexible und strukturierte Kommunikation, durch das Teilen von Wissen, Meinungen und Fragen oder durch Optionen f&uuml;r schnelles Feedback. Dadurch k&ouml;nnen sie kleinen Gruppen potenziell helfen, beim Lernen produktiver zusammenzuarbeiten und damit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> jedes Einzelnen erh&ouml;hen.</p>



<p>Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht zusammenfassend die Effektivit&auml;t von mobilem digitalen kollaborativen Lernen (engl. mCSCL = <em>mobile computer supported collaborative learning</em>) und verkn&uuml;pft dabei die Forschungsstr&auml;nge des kollaborativen Lernens und des Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten. Sie liefert dadurch erstmals Hinweise, ob und unter welchen <strong>Bedingungen</strong> mobile digitale Ger&auml;te das gemeinsame Lernen in Gruppen effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, inwiefern kleine Gruppen beim kollaborativen Lernen von der Unterst&uuml;tzung durch mobile digitale Ger&auml;te in Bezug auf Lernleistung, Einstellungen und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit profitieren und welche <strong>Faktoren</strong> diese Zusammenh&auml;nge beeinflussen. Dazu werden Studien herangezogen, die die Effekte mobilen kollaborativen Lernens mit drei unterschiedlichen Alternativbedingungen vergleichen:</p>



<p>1. mit individuellem digitalen Lernen,</p>



<p>2. mit kollaborativem Lernen ohne digitale Medien, und</p>



<p>3. mit kollaborativem Lernen mit klassischen digitalen Medien (station&auml;ren Computern).</p>



<p>Dadurch k&ouml;nnen die AutorInnen feststellen, ob die soziale Lernform oder der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te entscheidend f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ist.</p>



<p>Ein Blick in einzelne Studien zeigt, dass die Wirksamkeit von mobilem digitalen kollaborativem Lernen je nach Schulfach, Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Gruppenzusammensetzung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer, Notenvergabe bzw. Belohnungsvergabe oder unterschiedlichen Lehrmethoden <strong>variiert.</strong> Ob die Wirksamkeit systematisch von diesen Faktoren beeinflusst wird, untersuchen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Insgesamt konnten die AutorInnen f&uuml;r Ihre <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auf 47 Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften und eine Dissertationsschrift zur&uuml;ckgreifen, die zwischen 2000 und 2016 erschienen sind. Darin enthalten sind 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n von 5.294 Teilnehmenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Auf der Basis aller 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiven Gesamteffekt <strong>mittlerer Gr&ouml;&szlig;e</strong><br>(<em>g</em> = 0.52): Werden beim kollaborativen Lernen mobile digitale Ger&auml;te genutzt, so erzielen Lernende h&ouml;here Leistungen, haben positivere Einstellungen zum Lernen und arbeiten produktiver zusammen. Ein sogenannter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/heterogenitaetstest/" target="_self" title="Bezeichnet in Metaanalysen das Ausma&szlig;, zu dem sich die in den eingeschlossenen Prim&auml;rstudien gefundenen Effekte unterscheiden. Mit statistischen Heterogenit&auml;tstests kann festgestellt werden, ob die Unterschiede zwischen den Prim&auml;rstudien gr&ouml;&szlig;er sind als zufallsbedingt zu erwarten w&auml;re. Ist dies der Fall, sollte in Moderatoranalysen weiter untersucht werden, welche Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese Unterschiede existieren. So k&ouml;nnen Erkl&auml;rungen f&uuml;r&hellip;" class="encyclopedia">Heterogenit&auml;tstest</a> zeigt, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien bedeutsam unterscheiden. Mithilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n lassen sich Faktoren identifizieren, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> jeweils beeinflussen. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n sind in <em>Tabelle 1</em> dargestellt.</p>



<p>Die Analyse unterschiedlicher Vergleichsbedingungen zeigt, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen Ger&auml;ten effektiver ist als individuelles Lernen mit mobiler Technologie oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> ohne digitale Unterst&uuml;tzung. Allerdings ergaben die Vergleiche auch, dass Lernende, die kollaborativ mit mobilen digitalen Ger&auml;ten lernen, verglichen mit Lernenden, die kollaborativ mit statischen (Desktop-)Ger&auml;ten lernen, nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> besser abschneiden. Dies deutet darauf hin, dass das besondere <strong>Potenzial</strong> mobiler digitaler Ger&auml;te erst noch nachgewiesen bzw. entwickelt werden muss. Im Hinblick auf den Einsatzkontext ergeben die Befunde, dass insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern vom kollaborativen Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten profitieren.</p>



<p>Zudem zeigen Gestaltungsoptionen auf unterschiedlichsten Ebenen, wann <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> von der Unterst&uuml;tzung durch digitale Technologien profitieren kann: Besonders wirksam im Vergleich zeigte sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> unterst&uuml;tzt durch mobile digitale Ger&auml;te bei einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von <strong>vier Personen</strong>, bei einer vorwiegend <strong>homogenen</strong> Gruppenzusammensetzung (im Hinblick auf Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften und Leistungsvoraussetzungen), sowie bei einer Lernzeit, die weder besonders kurz (unter einer Woche) noch besonders lang (&uuml;ber vier Wochen) angesetzt war. Gr&ouml;&szlig;ere Effekte zeigten sich auch, wenn kollaborative Instruktionsans&auml;tze (z. B. Gruppenpuzzle, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a>) anstelle von kompetitiven Ans&auml;tzen (z. B: Gruppenrallye, Gruppenturnier) gew&auml;hlt wurden. Zudem waren individuelle Formen der Belohnung oder Benotung der Lernenden mit h&ouml;heren Effekten verbunden als die Belohnung von Gruppenleistungen. Ob das Klassenzimmer oder informelle Settings (Outdoor, Museum) gew&auml;hlt wurden, ergab keinen Unterschied.</p>


<h2 id="tablepress-20-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-20">Tabelle 1. Effekte nach unterschiedlichen Moderatorstufen.</h2>

<table id="tablepress-20" class="tablepress tablepress-id-20" aria-labelledby="tablepress-20-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></b></th><th class="column-2"><b>VERGLICHENE VARIANTEN/STUFEN</b></th><th class="column-3"><b>ANZAHL STUDIEN</b></th><th class="column-4"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i></b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Vergleichsbedingungen</b></td><td class="column-2">Individuelles Lernen</td><td class="column-3">31</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> ohne mobile digitale Technologie</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.47**</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kooperatives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel Sch&uuml;lerInnen in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kollaboratives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher erwachsene Lernende gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives Lernen und&hellip;" class="encyclopedia">Kooperatives Lernen</a> mit Desktop</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.20</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e</b></td><td class="column-2">Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.55***</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einstellung zum Lernen</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.52***</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Qualit&auml;t der Zusammenarbeit</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.42*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Grundschule</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.57***</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarschule</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.66***</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsene</td><td class="column-3">18</td><td class="column-4">0.38**</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.58**</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Fach</b></td><td class="column-2">Sprachen</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.41*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialwissenschaften</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.77***</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.89***</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Spezifische Fertigkeiten</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Berufliche F&auml;cher</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"><b>Gruppengr&ouml;&szlig;e</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.37*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">2 Personen</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">3 Personen</td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.49**</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">4 Personen</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.82***</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 4 Personen</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.64**</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">14</td><td class="column-4">0.49***</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"><b>Gruppen-<br>
zusammensetzung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.45***</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Homogen</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.80**</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Heterogen</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.56***</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Lehrmethode</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">Gemeinsames Lernen</a> (<i>LT: learning together</i>)</td><td class="column-3">29</td><td class="column-4">0.53***</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenturniere (<i>TGT: team game tournament</i>)</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a> <br>
(<i>GI: group investigation</i>)</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.56**</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenpuzzle (<i>Jigsaw</i>)</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.59**</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenrallye (<i>STAD: student teams achievement division</i>)</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.16 </td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Bis zu 1 Woche </td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 1 und 4 Wochen</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.87***</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 4 und 6 Wochen</td><td class="column-3">15</td><td class="column-4">0.34**</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 6 Wochen</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.33</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"><b>Lernort</b></td><td class="column-2">Klassenzimmer</td><td class="column-3">36</td><td class="column-4">0.51***</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Outdoor oder Museum</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehrere Lernorte</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.50**</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"><b>Belohnung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-41">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r individuelle Leistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-42">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r Gruppenleistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">-0.07</td>
</tr>
<tr class="row-43">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Belohnung individueller Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.58***</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>*<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 5% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; **<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; *** <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 0.1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich (<em>g</em> = 0.52). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der kollaborativ Lernenden mit mobilen Technologien bessere Ergebnisse als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erzielen (Vergleichsbedingungen siehe <em>Tabelle 1</em>). Dieser positive Effekt des kollaborativen Lernens mit technologischer Unterst&uuml;tzung zeigt sich &uuml;ber viele <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und drei verschiedene Erfolgskriterien hinweg als relativ stabil, was auf einen <strong>robusten Befund</strong> hindeutet. Zudem ist der Befund in Richtung und Gr&ouml;&szlig;e konform mit Ergebnissen zu kollaborativem Lernen ohne digitale Medien (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>).</p>



<p>Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist jedoch, dass die eingehenden Studien meist auf kleinen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, auf wenig verl&auml;sslichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und kaum auf standardisierten Messverfahren beruhen &ndash; h&auml;ufig auch auf Selbsteinsch&auml;tzungen von Sch&uuml;lerInnen. Die AutorInnen geben hierzu an, dass aufgrund der geringen Anzahl verf&uuml;gbarer Studien keine besonderen Anforderungen an die Qualit&auml;t der eingehenden Studien gestellt werden konnten. Aus der Forschung ist jedoch bekannt (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016), dass diese methodischen Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben.</p>



<p>Im Fall dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist daher insgesamt davon auszugehen, dass die methodischen Eigenschaften der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n dazu beitragen, dass die Effektivit&auml;t <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> wird. Zuk&uuml;nftige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die strengeren wissenschaftlichen Kriterien gen&uuml;gen, m&uuml;ssen zeigen wie belastbar diese Ergebnisse sind.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Darstellungen in allen drei Bereichen. Es werden gesonderte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n f&uuml;r unterschiedliche F&auml;cher (u.a. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Mathematik), Altersstufen (u.a. Sekundarstufe) sowie f&uuml;r die Erfolgskriterien Leistung, Einstellung und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit ausgegeben.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde eine Reihe relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei den meisten zeigten sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen lernwirksam sein kann. Die Anzahl der Studien f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen ist oftmals jedoch so gering, dass die Ergebnisse eher als <strong>vorl&auml;ufige Trends</strong> denn als belastbare Befunde gesehen werden k&ouml;nnen. Zudem wurden einige wichtige Einflussfaktoren nicht &uuml;berpr&uuml;ft: So wurde nicht untersucht, welchen Einfluss die Art der mobilen Technologie auf die Gr&ouml;&szlig;e der Effekte hat. Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Studien aus einem relativ langen Zeitraum mit gro&szlig;em technologischem Fortschritt integriert, ist davon auszugehen, dass die darin untersuchten Ger&auml;te und Anwendungsarten eine gro&szlig;e Heterogenit&auml;t aufweisen. Welchen Einfluss <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, Art der Messverfahren) auf die Befunde haben, wurde ebenfalls nicht &uuml;berpr&uuml;ft. Dies h&auml;tte wertvolle Hinweise auf die Belastbarkeit der vorliegenden Befunde geben k&ouml;nnen.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die vorliegende Studie ist insofern wissenschaftlich bedeutsam, als es sich um die erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> handelt, die sich ganz auf die Frage nach der Effektivit&auml;t kollaborativen Lernens mit mobiler Technologie konzentriert. Sie liefert dadurch erste Befunde zur Lernwirksamkeit neuer Technologien und bietet einen <strong>Referenzpunkt</strong> f&uuml;r weitere Arbeiten in diesem Forschungsfeld.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche und Auswahl relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Jedoch h&auml;tten die AutorInnen bei der Datenanalyse und insbesondere bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nmerkmalen ihr Vorgehen deutlich <strong>transparenter</strong> beschreiben k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>F&uuml;r den Unterricht stehen immer mehr M&ouml;glichkeiten bereit, Lernprozesse und Lernergebnisse mithilfe mobiler digitaler Ger&auml;te zu unterst&uuml;tzen und zu verbessern. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> basiert gr&ouml;&szlig;tenteils auf Studien, die unter <strong>Realbedingungen</strong> im Klassenzimmer stattfanden. Sie enth&auml;lt viele Hinweise darauf, dass sich der Einsatz mobiler Ger&auml;te beim kollaborativen Lernen lohnen kann &ndash; gerade auch f&uuml;r die mathematisch-naturwissenschaftlichen F&auml;cher.</p>



<p>Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ <strong>am Anfang</strong> steht und gerade die neuesten Ger&auml;te und Applikationen kaum in verl&auml;sslichen Studien getestet wurden. Befunde wie die &Uuml;berlegenheit individueller Belohnung gegen&uuml;ber der Belohnung von Gruppenleistung, die sich bereits in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zu kollaborativem Lernen allgemein gezeigt haben (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>), sind folglich belastbarer als Befunde, die nur durch diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> und eine kleine Anzahl von Studien abgesichert sind.</p>



<p>Die Erwartung, dass eine optimale Nutzung der M&ouml;glichkeiten mobiler Ger&auml;te und ein f&ouml;rderliches Arrangement der Zusammenarbeit zu besseren Lernprozessen und Resultaten im Unterricht f&uuml;hrt, bleibt durch die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bestehen, kann aber durch sie <strong>nicht verl&auml;sslich</strong> belegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Die Studie von Sanchez &amp; Olivares (2011) illustriert einerseits die Umsetzung einer Lernumgebung, die auch Elemente des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten enth&auml;lt, andererseits aber auch den niedrigen <strong>methodischen Standard</strong> vieler Studien, die in diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> eingegangen sind. Die Studie wurde in Chile mit zehn achten Klassen aus f&uuml;nf verschiedenen Schulen (insgesamt 373 Sch&uuml;lerInnen) durchgef&uuml;hrt. Dabei nahm eine Klasse pro Schule jeweils am Programm der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> teil; eine andere Klasse bildete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die zum selben Themenbereich (Evolution) von derselben Lehrperson ohne besondere Ma&szlig;nahmen unterrichtet wurde.</p>



<p>Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> nahmen an 23 interaktiven Sessions zum Thema Evolution teil. In sieben dieser 23 Sessions spielten sie auf mobilen Ger&auml;ten insgesamt drei digitale Spiele (wovon jeweils ein Spiel im Zoo und eines im Museum stattfand) bei denen sie kooperieren mussten. Ein Spiel hatte zum Beispiel zum Ziel, gemeinsam mehrere Spezies zu h&ouml;heren Evolutionsstufen zu f&uuml;hren und dadurch die Bedingungen und den Ablauf biologischer Evolution zu verstehen. Die drei <strong>Spielaktivit&auml;ten</strong> repr&auml;sentieren in dieser Studie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten.</p>



<p>Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> sch&auml;tzten die Sch&uuml;lerInnen ihre Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten und ihre Kollaborationsf&auml;higkeiten ein. Beim Vergleich der beiden Gruppen zeigten sich zum Teil leicht h&ouml;here Mittelwerte bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Da f&uuml;r die beiden Gruppen keine Ausgangswerte vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> vorliegen, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass bereits vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> schon Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bestanden. Au&szlig;erdem nahmen die Sch&uuml;lerInnen an einer umfassenden <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> mit Museums- und Zoobesuch teil und benutzten nur zeitweise mobile digitale Ger&auml;te. So bleibt unklar, ob etwaige Effekte der Nutzung mobiler Ger&auml;te zugeschrieben werden k&ouml;nnen. Die festgestellten Unterschiede waren zudem sehr gering und beruhen auf Selbsteinsch&auml;tzungen der Sch&uuml;ler und nicht auf objektiven Tests.</p>



<p>Unter anderem aufgrund der genannten methodischen Schw&auml;chen kann aus diesem Ergebnis nicht geschlossen werden, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit digitalen Ger&auml;ten entsprechende F&auml;higkeiten effektiver f&ouml;rdert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>S&aacute;nchez, J., &amp; Olivares, R. (2011). Problem solving and collaboration using mobile <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Computers &amp; Education</em>, <em>57</em>, 1943&ndash;1952.</p>



<p>Sung, Y. T., Yang, J. M., &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. <em>Review of educational research, 87</em>(4), 768-805.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur Meta-Analyse von <a href="http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654317704307" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sung, Yang, &amp; Lee (2017)</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.644.9693&amp;rep=rep1&amp;type=pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&aacute;nchez &amp; Olivares (2011)</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Wiesbeck, A. B. &amp; CHU Research Group (2018). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> und mobile digitale Ger&auml;te: Eine wirksame Kombination? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 15.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099264_kollaboratives_lernen_und_mobile_digitale_gerate_eine_wirksame_kombination.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-15_Sung_2017_kollaboratives-Lernen_mobile-Gera%CC%88te.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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</div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-a171da6" id="gspb_container-id-gsbp-a171da6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Toolbox</h5>



<p style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/87fb1e12f8bf4f1eb9778da55d6d7489/1098980d4edb4d9a843b8f68b8b96a36/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul: Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/cad2d04bec024d36860762b338495220/2c7c58544e8f4380b6bfb35919bc5f6a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterrichtsvideo &bdquo;Erarbeitung der Funktionseigenschaften in Gruppen&ldquo;</a></li>
</ul>
</div>
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