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	<title>Forschendes Lernen &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht fördern?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/lassen-sich-wissenschaftliche-kompetenzen-im-unterricht-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eines der wichtigsten Ziele des MINT-Unterrichts ist es, wissenschaftliche Kompetenzen zu fördern und eine Grundlage dafür zu schaffen, dass SchülerInnen an der Wissensgesellschaft teilhaben, mündige Entscheidungen treffen und lebenslang lernen können. Welche wissenschaftlichen Kompetenzen im MINT-Unterricht gefördert werden können und was die Wirksamkeit von Unterricht beeinflusst, untersucht die Metaanalyse &#8222;Fostering scientific reasoning in education – meta-analytic evidence [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eines der wichtigsten Ziele des MINT-Unterrichts ist es, wissenschaftliche Kompetenzen zu f&ouml;rdern und eine Grundlage daf&uuml;r zu schaffen, dass Sch&uuml;lerInnen an der Wissensgesellschaft teilhaben, m&uuml;ndige Entscheidungen treffen und lebenslang lernen k&ouml;nnen. Welche wissenschaftlichen Kompetenzen im MINT-Unterricht gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen und was die Wirksamkeit von Unterricht beeinflusst, untersucht die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Fostering scientific reasoning in education &ndash; meta-analytic evidence from&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">intervention</a>&nbsp;studies&ldquo; von Engelmann, Neuhaus &amp; Fischer (2016).</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: F&ouml;rderung wissenschaftlicher Kompetenzen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zum wissenschaftlichen Forschen, Argumentieren und Verstehen</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er Effekt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71) auf wissenschaftliche Kompetenzen</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en wirken f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen wirksam, besonders in Biologie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;1.19)</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Die F&auml;higkeit, wissenschaftlich denken und handeln sowie wissenschaftliche Befunde einordnen zu k&ouml;nnen, ist nicht (mehr) nur f&uuml;r WissenschaftlerInnen von Bedeutung. Vielmehr ist es f&uuml;r eine aktive Teilhabe an der Wissensgesellschaft sowie die st&auml;ndige Pr&auml;senz von wissenschaftlicher <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">Evidenz</a> in den Medien zentral, Wissenschaft von T&auml;uschung oder scheinbaren Fakten unterscheiden zu k&ouml;nnen. Dazu ist es hilfreich, selbst zu einem gewissen Grad wie Wissenschaftler denken und argumentieren zu k&ouml;nnen.</p>



<p>Allerdings erweisen sich wissenschaftliche Kompetenzen als ein <strong>komplexes Ph&auml;nomen</strong>, wenn es darum geht, sie theoretisch definieren und m&ouml;gliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en empirisch untersuchen zu wollen. W&auml;hrend die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von Schwichow und Kollegen (2016) mit der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> eine ganz spezifische Form wissenschaftlichen Denkens untersucht, (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>), fasst die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wissenschaftliche Kompetenzen in einem <strong>allgemeineren</strong> Sinne: Sie kl&auml;rt, wie wissenschaftliche Kompetenzen &ndash; verstanden als</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Wissenschaftliches Forschen</em>,</li>



<li><em>Wissenschaftliches Argumentieren</em> und</li>



<li><em>Verstehen von Wissenschaft</em></li>
</ul>



<p>im Unterricht gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen und wovon eine erfolgreiche F&ouml;rderung abh&auml;ngt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, in welchem Ausma&szlig; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en wissenschaftliche Kompetenzen von Sch&uuml;lerInnen f&ouml;rdern und inwiefern bestimmte Einflussfaktoren, sogenannte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en, die Effektivit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en beeinflussen. Neben Alter und Unterrichtsfach untersuchen die AutorInnen, inwiefern sich die Effektivit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en im Hinblick auf Wissenschaftliches Forschen, Wissenschaftliches Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft unterscheidet.</p>



<p>Diese Aspekte definieren sie wie folgt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wissenschaftliches Forschen.</strong><br>Dazu geh&ouml;rt f&uuml;r die AutorInnen einerseits <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>, z.B. anhand der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>, und andererseits <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>, d.h. Forschungsfragen zu entwickeln, Probleme und Hypothesen zu formulieren, Untersuchungen zu planen und Daten zu erheben, auszuwerten und zu interpretieren.</li>



<li><strong>Wissenschaftliches Argumentieren.</strong><br>Darunter verstehen die AutorInnen die F&auml;higkeit, eine Argumentation auf wissenschaftlichen Befunden aufbauen zu k&ouml;nnen.</li>



<li><strong>Verstehen von Wissenschaft.</strong><br>Dazu z&auml;hlt f&uuml;r die AutorInnen, Annahmen, Konzepte, Werte und Grenzen von Wissenschaft zu verstehen.</li>
</ol>



<p>Zudem untersuchen die AutorInnen, wie sich verschiedene Arten von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> auf den Erwerb wissenschaftlicher Kompetenzen auswirken. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> klassifizieren sie daf&uuml;r &ndash; basierend auf der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/icap-hypothese/" target="_self" title="(Interactive, Constructive, Active, Passive). Entwickelt von Chi &amp; Wylie (Chi, 2009; Chi &amp; Wylie, 2014). Sie ordnet Lernaktivit&auml;ten auf einer 4-stufigen Skala von passiv (am wenigsten effektiv) &uuml;ber aktiv und konstruktiv bis zu interaktiv (am Effektivsten) ein. Bei passiven Lernaktivit&auml;ten werden Informationen nur gespeichert und nicht integriert. Lernende m&uuml;ssen sich daf&uuml;r nicht beobachtbar am Unterrichtsgeschehen&hellip;" class="encyclopedia">ICAP-Hypothese</a> von Chi (2009) und Chi &amp; Wylie (2014) &ndash; als interaktiv (I), <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iv (C), aktiv (A) oder passiv (P)*. Daraus wollen sie R&uuml;ckschl&uuml;sse ziehen, welche Art von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> f&uuml;r die F&ouml;rderung von wissenschaftlichen Kompetenzen besonders geeignet ist.</p>



<p>In die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gehen 30 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en mit experimentellem oder quasi-experimentellem Untersuchungsdesign ein. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n wurden im Zeitraum von 1988-2016 in deutsch- oder englischsprachigen wissenschaftlichen Zeitschriften mit <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a> ver&ouml;ffentlicht. Insgesamt nahmen an den Studien <strong>3.711 Sch&uuml;lerInnen</strong> der Primar- und Sekundarstufe (83&thinsp;%) in den F&auml;chern Physik (50&thinsp;%), Biologie (20&thinsp;%), Chemie (13&thinsp;%) und weiteren, nicht spezifizierten F&auml;chern (17&thinsp;%) teil.</p>



<p><em>* Genauere Informationen zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/icap-hypothese/" target="_self" title="(Interactive, Constructive, Active, Passive). Entwickelt von Chi &amp; Wylie (Chi, 2009; Chi &amp; Wylie, 2014). Sie ordnet Lernaktivit&auml;ten auf einer 4-stufigen Skala von passiv (am wenigsten effektiv) &uuml;ber aktiv und konstruktiv bis zu interaktiv (am Effektivsten) ein. Bei passiven Lernaktivit&auml;ten werden Informationen nur gespeichert und nicht integriert. Lernende m&uuml;ssen sich daf&uuml;r nicht beobachtbar am Unterrichtsgeschehen&hellip;" class="encyclopedia">ICAP-Hypothese</a> finden Sie im Ergebnisteil.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Wissenschaftliche Kompetenzen k&ouml;nnen durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en gef&ouml;rdert werden. Engelmann und KollegInnen errechnen einen <strong>mittelgro&szlig;en Effekt</strong> (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71). Die sogenannten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zeigen, dass sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en auf wissenschaftliches Forschen, wissenschaftliches Argumentieren und das Verstehen von Wissenschaft gleicherma&szlig;en positiv auswirken &ndash; ohne <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Unterschiede (vgl. <em>Tabelle 1</em>).</p>


<h2 id="tablepress-23-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-23">Tabelle 1. Effekte von Interventionen auf wissenschaftliche Kompetenzen.</h2>

<table id="tablepress-23" class="tablepress tablepress-id-23" aria-labelledby="tablepress-23-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">WISSENSCHAFTLICHE KOMPETENZEN</th><th class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th><th class="column-3">ANZAHL STUDIEN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Wissenschaftliches Forschen</b></td><td class="column-2">0.79</td><td class="column-3">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Wissenschaftlich Argumentieren</b></td><td class="column-2">0.58</td><td class="column-3">8</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Verstehen von Wissenschaft</b></td><td class="column-2">0.87</td><td class="column-3">2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>Weitere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n ergeben in Bezug auf die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, dass keine der untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en ausschlie&szlig;lich auf passive oder aktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> zur&uuml;ckgreift. 62&thinsp;% der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en bestehen &uuml;berwiegend aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>iven <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, das hei&szlig;t, Sch&uuml;lerInnen werden selbst kreativ; 38&thinsp;% bauen in erster Linie auf interaktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>. Das bedeutet, Sch&uuml;lerInnen sind f&uuml;r die L&ouml;sung der Aufgaben auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen. Die theoretische Annahme von Chi und Wylie (2014), nach der interaktive <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> effektiver sein m&uuml;ssten als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ive, best&auml;tigt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nicht. (vgl. <em>Tabelle 2</em>).</p>


<h2 id="tablepress-24-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-24">Tabelle 2. Effekte unterschiedlicher Lernaktiv&auml;ten auf die F&ouml;rderung von wissenschaftlichen Kompetenzen.</h2>

<table id="tablepress-24" class="tablepress tablepress-id-24" aria-labelledby="tablepress-24-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">LERNAKTIVIT&Auml;T</th><th class="column-2">STUFE</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th><th class="column-4">ANZAHL <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">INTERVENTION</a>EN</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Interaktiv</b></td><td class="column-2">4</td><td class="column-3">0.74</td><td class="column-4">18</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">Konstrukt</a>iv</b></td><td class="column-2">3</td><td class="column-3">0.70</td><td class="column-4">11</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Aktiv</b></td><td class="column-2">2</td><td class="column-3">-</td><td class="column-4">0</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Passiv</b></td><td class="column-2">1</td><td class="column-3">-</td><td class="column-4">0</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><em>(<em>* Weitere Ergebnisse zu den st&auml;rker methodisch orientierten Befunden finden Sie in im Abschnitt &bdquo;Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie&ldquo;.</em></em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.71). Die Gr&ouml;&szlig;e des Effekts bedeutet, dass ca. 76&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen, die an&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en teilgenommen haben, h&ouml;here wissenschaftliche Kompetenzen aufweisen als der Durchschnitt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>. Der Effekt f&auml;llt etwas gr&ouml;&szlig;er aus als in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zum wissenschaftlichen Denken (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>) und Forschenden Lernen (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-oder-lehrerzentrierte-ansaetze-im-naturwissenschaftlichen-unterricht-was-ist-effektiver/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 1</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-auf-die-unterstuetzung-kommt-es-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 5</a>).</p>



<p>Einige f&uuml;r die Einordnung der Befunde wesentlichen Aspekte werden in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> allerdings nicht beleuchtet: Informationen zu Kontrollbedingungen, zur Dauer und Intensit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en und dazu, wie die Lerneffekte im Detail gemessen wurden, fehlen. Aus bisheriger Forschung (Cheung &amp; Slavin, 2016; Slavin &amp; Madden, 2011) ist jedoch bekannt, dass es eine bedeutende Rolle spielen kann, ob standardisierte oder nicht standardisierte Tests verwendet werden. Deshalb ist hier beispielsweise nicht auszuschlie&szlig;en, dass durch den Einsatz von nichtstandardisierten Messverfahren die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/interventionsgruppe-interventionsbedingung/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Siehe auch Experimentalgruppe Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang&hellip;" class="encyclopedia">Interventionsgruppe</a> beg&uuml;nstigt wurde und Effekte damit tendenziell <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> sind.  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die AutorInnen schl&uuml;sseln ihre Ergebnisse nach Unterrichtsf&auml;chern und Altersstufen auf. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en f&ouml;rdern in <strong>allen Unterrichtsf&auml;chern</strong> wirksam wissenschaftliche Kompetenzen &ndash; am Wirksamsten sind sie in Biologie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;1.19), gefolgt von Physik (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.59) und Chemie (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.54). Sonstige F&auml;cher erreichen in einer Sammelkategorie eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von <em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.65. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>en zur F&ouml;rderung wissenschaftlicher Kompetenzen sind hilfreich f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen (<em>g</em>&thinsp;=&thinsp;0.63-0.80). Als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a> wurden die drei beschriebenen Aspekte wissenschaftlicher Kompetenzen untersucht. Als <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a> wurden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e beim wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft untersucht. Andere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n (z. B. Interesse, Motivation) wurden nicht systematisch erfasst. </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die AutorInnen testen verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n, um zu sehen, inwiefern sie den Gesamteffekt beeinflussen. Es zeigt sich, dass der Gesamteffekt gr&ouml;&szlig;tenteils eine gute <strong>Orientierung</strong> bietet: F&uuml;r unterschiedliche Altersgruppen, die verschiedenen wissenschaftlichen Kompetenzen und f&uuml;r unterschiedliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> konnten keine Unterschiede nachgewiesen werden. In Bezug auf das Fach unterscheiden sich die St&auml;rke der Effekte allerdings bedeutsam und die spezifischen Befunde f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen (z.B. Biologie) sind aussagekr&auml;ftiger als der Gesamteffekt. Dar&uuml;ber hinaus wurden keine weiteren potenziellen Einflussfaktoren getestet.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist wissenschaftlich bedeutsam. Sie repliziert die Befunde der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n von Schwichow und Kollegen (2016) und Ross (1988) und erweitert diese um Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und Verstehen von Wissenschaft. Dar&uuml;ber hinaus gibt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Hinweise darauf, dass interaktive Zusammenarbeit mit Mitsch&uuml;lerInnen individuellem Lernen per se &uuml;berlegen ist wie von Chi und Wylie (2014) angenommen. Vielmehr scheint es auf das <em>Wie</em> der Gestaltung der jeweiligen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> anzukommen(vgl. dazu auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 15</a>).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Insbesondere die Suche und die Analyse erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet_KR-20_Engelmann_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zeigt, dass Lehrkr&auml;fte gro&szlig;e <strong>Handlungsspielr&auml;ume</strong> haben, um wissenschaftliche Kompetenzen von Sch&uuml;lerInnen aller Altersstufen im MINT-Unterricht zu st&auml;rken. Lehrpersonen k&ouml;nnen beim wissenschaftlichen Forschen, wissenschaftlichen Argumentieren und das Verstehen von Wissenschaft ansetzen und dabei sowohl <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ive als auch interaktive Lernformen einsetzen.</p>



<p>Beim <em>wissenschaftlichen Argumentieren</em> ist es beispielsweise hilfreich, <strong>Komplexit&auml;t</strong> dadurch zu reduzieren, dass Lehrpersonen ihren Sch&uuml;lerInnen eine Auswahl m&ouml;glicher Aussagen und dazu passender Satzbausteine und -strukturen vorgeben (vgl. Studienbeispiel). Wie wissenschaftliches Forschen erfolgreich gef&ouml;rdert werden kann, zeigt das <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 16</a>: &raquo;Wie f&ouml;rdert man <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a> im Unterricht?&laquo;.</p>



<p>Daf&uuml;r, dass diese Befunde auch f&uuml;r die <strong>deutschsprachige Unterrichtspraxis</strong> relevant sind, spricht, dass die Mehrzahl der Studien im Schulkontext durchgef&uuml;hrt wurden und auch deutsche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n in die Untersuchung eingeflossen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In ihrer <strong>experimentellen Studie</strong> im Klassenzimmer zeigen Chen und She (2012), dass sich die Sch&uuml;lerInnen durch die eingesetzte Online-Lernumgebung im wissenschaftlichen Argumentieren sowohl qualitativ als auch quantitativ deutlich verbesserten. 150 Achtkl&auml;sslerInnen wurden f&uuml;r 25 Unterrichtsstunden in zwei verschiedene Gruppen (Experimental- vs. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) unterteilt, die beide an den gleichen regul&auml;ren Lehrplanthemen &ndash; beispielsweise an der Reaktion von Magnesium mit Trockeneis &ndash; im Klassenzimmer und im Labor arbeiteten.</p>



<p>Die 74 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> arbeiteten dabei jeweils in Gruppen von sechs Sch&uuml;lerInnen mit einer Online-Lernumgebung, die sie in zwei Schritten zum wissenschaftlichen Argumentieren anleitete: Im ersten Schritt wurden f&uuml;nf unterschiedliche Arten von <strong>Aussagen</strong> eingef&uuml;hrt, zwischen denen die Sch&uuml;lerInnen dann f&uuml;r ihre eigene Argumentation w&auml;hlen konnten: Beschreibung, Erkl&auml;rung, theoretische Herleitung, Untermauerung und Gegenbeweis. Die zweite Ebene bot f&uuml;r jede der Aussagearten zwei bis drei Satzbausteine, die die Sch&uuml;lerInnen ausw&auml;hlen und mit ihren eigenen Inhalten f&uuml;llen konnten, etwa: &bdquo;Der Grund aus dem ich glaube, dass &hellip;, ist, dass &hellip;&ldquo;.</p>



<p>Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> lernten deutlich besser wissenschaftlich zu argumentieren. Das zeigte sich in einem standardisierten Argumentationstest und in der h&ouml;heren <strong>Qualit&auml;t</strong> ihrer Argumente. Hochwertige Argumente brachten sie zudem h&auml;ufiger ein als die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Chen, C.-H., &amp; She, H.-C. (2012). The Impact of Recurrent On-line Synchrononous Scientific Argumentation on Students&rsquo; Argumentation and Conceptual Change. <em>Educational Technology &amp; Society, 15</em>(1), 197-210.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2013). The effectiveness of educational technology applications for enhancing mathematics achievement in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/k-12-classroom/">K-12 classroom</a>s: A meta-analysis. <em>Educational Research Review, 9</em>, 88-113.</p>



<p>Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p>Chi, M.T.H. (2009). Active-constructive-interactive: A conceptual framework for differentiating learning activitities. <em>Topics in Cognitive Science, 1</em>(1), 73-105.</p>



<p>Chi, M.T.H., &amp; Wylie, R. (2014). The ICAP framework: Linking cognitive engagement to active learning outcomes. <em>Educational Psychologist, 49</em>(4), 219-243.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Engelmann, K., Neuhaus, B. J., &amp; Fischer, F. (2016). Fostering scientific reasoning in education &ndash; meta-analytic evidence from <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/">intervention</a> studies. <em>Educational Research and Evaluation, 22</em>(5-6), 333-349. doi: 10.1080/13803611.2016.1240089.</p>



<p>Furtak, E. M., Seidel, T., Iverson, H., &amp; Briggs, D. C. (2012). Experimental and Quasi-Experimental Studies of Inquiry-Based Science Teaching. A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 82</em>(3), 300-329.</p>



<p>Schwichow, M., Croker, S., Zimmerman, C., H&ouml;ffler, T., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">variable</a>s strategy: A meta-analysis. <em>Developmental Review, 39</em>, 37-63. doi: 10.1016/j.dr.2015.12.001.</p>



<p>Slavin, R., &amp; Madden, N. A. (2011). Measures inherent to <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/treatment/">treatment</a>s in program effectiveness reviews. <em>Journal of Research on Educational Effectiveness, 4</em>(4), 370-380.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://www.tandfonline.com/eprint/sEHpemX4hvDiUvWaBU3U/full" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Engelmann et al., 2016</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://pdfs.semanticscholar.org/b583/a98febdc3e0f4ebdfcf3e1af03b6ffce6e03.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chen &amp; She, 2012</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Wiesbeck, A. B., Hetmanek, A., &amp; CHU Research Group (2018). Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a>, Kurzreview 20.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/02/CHU_KR-20_Engelmann_Wissenschaftliche-Kompetenzen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2019/01/Rating-Sheet_KR-20_Engelmann_Uebersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie fördert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 14:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Kompetenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2456</guid>

					<description><![CDATA[Wissenschaftliches Denken zu fördern ist eine zentrale Aufgabe für den schulischen MINT-Unterricht. SchülerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und Übung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte Variablenkontrollstrategie (VKS). Ob und wie das Verständnis dieser Strategie im Unterricht gefördert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die Metaanalyse &#8222;Teaching the control-of-variables strategy: A [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;zu f&ouml;rdern ist eine zentrale Aufgabe f&uuml;r den schulischen MINT-Unterricht. Sch&uuml;lerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und &Uuml;bung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS). Ob und wie das Verst&auml;ndnis dieser Strategie im Unterricht gef&ouml;rdert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis&ldquo; von Schwichow, Crocker, Zimmerman, H&ouml;ffler und H&auml;rtig (2016) analysiert die Befunde aus 72 Studien und tr&auml;gt wichtige Erkenntnisse &uuml;ber effektive F&ouml;rderma&szlig;nahmen der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;im Unterricht zusammen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effektive F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;als zentraler Komponente wissenschaftlichen Denkens</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: &Uuml;berwiegend zehn bis 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er Effekt auf die F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(<em>g&nbsp;</em>=&nbsp;0.61)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Einsatz von Demonstration (mittelgro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.69) und Kognitivem Konflikt (gro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.80) besonders effektiv</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;ist eine&nbsp;<strong>Kernkompetenz</strong>&nbsp;f&uuml;r die MINT-F&auml;cher und ein zentraler Bestandteil aktueller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>. Die F&auml;higkeit, wissenschaftlich denken zu k&ouml;nnen, unterst&uuml;tzt Sch&uuml;lerInnen dabei, ein breites Spektrum von Problemen sowohl in wissenschaftlichen als auch in allt&auml;glichen Kontexten zu bearbeiten und zu l&ouml;sen.</p>



<p>Ein fundamentales Anliegen wissenschaftlichen Denkens ist es, g&uuml;ltige&nbsp;<strong>Erkl&auml;rungen</strong>&nbsp;&ndash; beispielsweise in Form von Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;ngen &ndash; f&uuml;r verschiedenste Ph&auml;nomene zu finden sowie stichhaltig begr&uuml;nden und belegen zu k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen geeignete Bedingungen erkannt oder gezielt hergestellt werden, die m&ouml;glichst eindeutige Schlussfolgerungen &uuml;ber Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge zulassen. Das hei&szlig;t, dass in einem Experiment oder einer Serie von Experimenten m&ouml;glichst alle potenziellen Erkl&auml;rungen nacheinander ausgeschlossen werden, bis nur noch nachweislich kausale Erkl&auml;rungen f&uuml;r ein Ph&auml;nomen in Frage kommen (siehe Beispiel). Dieses&nbsp;<strong>experimentelle Vorgehen</strong>&nbsp;ist als Strategie der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS) bekannt.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;spielt eine zentrale Rolle in Forschung und Wissenschaft und steht im Zusammenhang mit der st&auml;rkeren Betonung von wissenschaftlichem Denken und Arbeiten in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;und Lehrpl&auml;nen als&nbsp;<strong>Unterrichtsziel</strong>&nbsp;im Fokus. Dabei geht es nicht nur darum, dass Sch&uuml;lerInnen kausale Nachweise mithilfe von Experimenten selbst erzeugen k&ouml;nnen, sondern auch darum, dass sie durch das Verst&auml;ndnis zugrundliegender wissenschaftlicher Strategien lernen, angebotene Erkl&auml;rungen auf wissenschaftliche Weise zu hinterfragen und zu argumentieren.</p>



<p>Die Frage, ob und wie die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;effektiv gef&ouml;rdert werden kann, ist seit Jahrzehnten Gegenstand zahlreicher Studien. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;fasst diesen Forschungstand zusammen und liefert wichtige Anhaltpunkte, wie Unterricht in diesem Zusammenhang optimal gestaltet werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Die Variablenkontrollstrategie: Beispiel</h3>



<p>Um herauszufinden, welche Rolle die Bew&auml;sserung f&uuml;r das Wachstum von Pflanzen spielt, werden in entsprechenden Experimenten identische&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;f&uuml;r zwei Pflanzen geschaffen: Gleiche Pflanzen, gleiches Licht, gleiche Erde, gleicher D&uuml;nger, etc. Nur die zugegebene Wassermenge variiert. Das hei&szlig;t, alle m&ouml;glichen und bekannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n bis auf die Wassermenge werden kontrolliert. W&auml;chst nun die eine Pflanze mehr oder weniger als die andere, ist dies eindeutig mit der unterschiedlichen Wasserzugabe zu erkl&auml;ren. Dadurch l&auml;sst sich die Annahme, dass die Bew&auml;sserung einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat, experimentell untermauern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Zur F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erschien bereits 1988 eine erste&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;(Ross, 1988). In der Zwischenzeit ist eine Vielzahl neuer Studien erschienen, auf die Schwichow und KollegInnen nun zugreifen k&ouml;nnen. Die Menge an verf&uuml;gbaren Studien und die weiterentwickelten metaanalytischen Verfahren erlauben es ihnen, detailliert zu ergr&uuml;nden, unter welchen Bedingungen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;bzw. die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;besonders effektiv gef&ouml;rdert werden kann. Dazu erfassen und untersuchen sie eine Vielzahl von&nbsp;<strong>Einflussfaktoren</strong>, sogenannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en: Ein erster Fragenblock besch&auml;ftigt sich mit bestimmten Eigenschaften der Sch&uuml;lerInnen &ndash; z.B. Alter &ndash;, ein zweiter mit Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>) und ein dritter untersucht, wie die Art der Testung das Ergebnis beeinflusst.</p>



<p>F&uuml;r ihre Analysen k&ouml;nnen Schwichow und KollegInnen auf insgesamt 226&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus 72 Einzelstudien mit experimentellem oder quasi-experimentellem Design zur&uuml;ckgreifen. Sie wurden im Zeitraum von 1972 bis 2012 ver&ouml;ffentlicht. Acht der Studien wurden in Deutschland durchgef&uuml;hrt, der Rest &uuml;berwiegend in den USA oder weiteren europ&auml;ischen, asiatischen und amerikanischen L&auml;ndern. Insgesamt nahmen an den Studien 5.355 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;kann durch Unterricht gef&ouml;rdert werden: Schwichow und KollegInnen replizieren den Befund von Ross (1988) und ermitteln einen mittleren Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61 (mittelgro&szlig;er Effekt). Aus den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zu den Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts ergeben sich einige interessante Erkenntnisse (vgl. auch&nbsp;<em>Tabelle 1</em>):</p>



<p><strong>Unterrichtsfokus.</strong>&nbsp;Die Analyse zeigt, dass es f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;keinen entscheidenden Unterschied macht, ob sich der Unterricht ausschlie&szlig;lich auf die Vermittlung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;konzentriert oder die Lehrkraft gleichzeitig auch noch andere Ziele verfolgt, wie die Vermittlung von Faktenwissen.</p>



<p><strong>Art der Vermittlung.</strong>&nbsp;Hier gibt es eine lange Diskussion, ob die Vermittlung eines expliziten Merksatzes zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(langfristig) zu besseren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>en f&uuml;hrt als wenn Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler die VKS beim Experimentieren selber &bdquo;entdecken&ldquo;. So ein&nbsp;<strong>Merksatz</strong>&nbsp;k&ouml;nnte beispielsweise lauten: &bdquo;Variiere immer nur eine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>&nbsp;zu einem Zeitpunkt.&ldquo; Aus der entsprechenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;l&auml;sst sich keine klare Pr&auml;ferenz ableiten: Es gibt also auch gute M&ouml;glichkeiten,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu unterrichten, ohne einen expliziten Merksatz zu formulieren.</p>



<p><strong>&Uuml;bungsgelegenheiten.</strong>&nbsp;Der bisherige Stand der Forschung legt die Vermutung nahe, dass &Uuml;bungsgelegenheiten, bei denen die Sch&uuml;lerInnen selbst aktiv experimentieren k&ouml;nnen, positive Effekte auf die Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;haben. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;jedoch zeigt, dass es keine bedeutende Rolle spielt, ob es derartige Gelegenheiten gibt. Die AutorInnen erkl&auml;ren diesen Befund damit, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in erster Linie eine&nbsp;<strong>kognitive Strategie</strong>&nbsp;ist: Die Besch&auml;ftigung mit der konkreten Durchf&uuml;hrung von Experimenten &ndash; real oder in Computersimulationen &ndash; lenkt m&ouml;glicherweise eher von den wesentlichen Merkmalen der Gestaltung des Experiments und der experimentellen Strategie ab, oder erbringt zumindest keinen Mehrwert. Das k&ouml;nnte auch erkl&auml;ren, warum es keine Rolle spielt, ob Sch&uuml;lerInnen&nbsp;<em>Feedback</em>&nbsp;(schriftlich oder m&uuml;ndlich) auf die Durchf&uuml;hrung ihrer Experimente bekommen.*</p>


<h2 id="tablepress-19-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-19">Tabelle 1. Untersuchte Gestaltungsmerkmale des Unterrichts.</h2>

<table id="tablepress-19" class="tablepress tablepress-id-19" aria-labelledby="tablepress-19-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">VARIANTEN</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtsfokus</b></td><td class="column-2">Beherrschen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> ist alleiniges Unterrichtsziel</td><td class="column-3">0.63</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zus&auml;tzliche Unterrichtsziele neben der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> (z.B. Faktenwissen) werden ber&uuml;cksichtigt</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Art der Vermittlung </b></td><td class="column-2">Unterricht gibt Sch&uuml;lerInnen einen expliziten Merksatz zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> an die Hand, mit dessen Hilfe typische Aufgaben gel&ouml;st werden k&ouml;nnen</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht enth&auml;lt keinen expliziten Merksatz</td><td class="column-3">0.65</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>&Uuml;bungsgelegenheiten</b></td><td class="column-2">Unterricht bietet Gelegenheit(en), Experimente real oder durch Computersimulation selbst durchzuf&uuml;hren</td><td class="column-3">0.59</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen haben keine Gelegenheit, selbst aktiv zu experimentieren</td><td class="column-3">0.74</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Feedback</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen erhalten Feedback auf von ihnen durchgef&uuml;hrte Experimente (schriftlich oder m&uuml;ndlich)</td><td class="column-3">0.66</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Feedback</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Demonstration(en)</b></td><td class="column-2">Demonstration eines exemplarischen Experiments (real <br>
oder in Computersimulation)</td><td class="column-3">0.69</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Demonstration</td><td class="column-3">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von <br>
Kognitiven Konflikten</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen werden mit nicht erwartungskonformen <br>
Erfahrungen konfrontiert; dabei sollen kognitive Konflikte erzeugt werden</td><td class="column-3">0.80</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Erzeugen von kognitiven Konflikten</td><td class="column-3">0.53</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtskontext</b></td><td class="column-2">Unterricht in R&auml;umlichkeiten der Schule zu Themen wie Federspannung oder Vermehrung von Bakterien</td><td class="column-3">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht au&szlig;erhalb der Schule zu Themen wie H&uuml;pfb&auml;llen oder Raketendesign</td><td class="column-3">0.72</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><strong>Demonstrationen.</strong>&nbsp;Demonstrationen von korrekt durchgef&uuml;hrten Experimenten bieten hingegen den Vorteil, dass Sch&uuml;lerInnen sich &ndash; im Gegensatz zum eigenst&auml;ndigen Durchf&uuml;hren von Experimenten, bei denen sie sich um viele technische und handwerkliche Aspekte k&uuml;mmern m&uuml;ssen &ndash; komplett auf das Verst&auml;ndnis der zentralen (Design-)Merkmale des Experiments und der experimentellen Strategie konzentrieren k&ouml;nnen. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;zeigt, dass dieses Element tats&auml;chlich einen entscheidenden Unterschied macht.</p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">Kognitiver Konflikt</a>.</strong>&nbsp;Insbesondere in Kombination mit Demonstrationen wirkt sich das Erzeugen von kognitiven Konflikten positiv auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;aus. Ein&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>&nbsp;findet dann statt, wenn das Ergebnis eines Experiments nicht mit den Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen &uuml;bereinstimmt. Er l&auml;sst sich zum Beispiel dadurch erzeugen, dass Forschende demonstriert werden, die sich nicht an die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;halten und in ihren Experimenten uneindeutige und/oder erwartungswidrige&nbsp;<strong>Ergebnisse</strong>&nbsp;erhalten. Entsprechend umgesetzt k&ouml;nnen kognitive Konflikte die Effektivit&auml;t des Lernens steigern: Der kognitive Konflikt muss dabei von der Lehrkraft verdeutlicht werden, indem sie die Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen vor der Demonstration zun&auml;chst abfragt. Wenn die Sch&uuml;lerInnen anschlie&szlig;end angeleitet werden, sich mit Erkl&auml;rungen f&uuml;r das unerwartete Ergebnis und den eigenen &ndash; unter Umst&auml;nden fehlerhaften &ndash; &Uuml;berzeugungen auseinanderzusetzen, wird dadurch ein weitergehendes<strong>&nbsp;Verst&auml;ndnis</strong>&nbsp;von Zusammenh&auml;ngen m&ouml;glich. (Siehe auch Studienbeispiel &amp; Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis.)</p>



<p><strong>Unterrichtskontext.</strong>&nbsp;Eine bislang nicht explizit &uuml;berpr&uuml;fte Annahme ist, dass Sch&uuml;lerInnen sich f&uuml;r au&szlig;erschulische Kontexte st&auml;rker begeistern k&ouml;nnen und die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in solchen Kontexten entsprechend besser lernen. Die Analyse zum Unterrichtskontext konnte diese Vermutung jedoch nicht best&auml;tigen: Sch&uuml;lerInnen lernen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in schulischen wie auch au&szlig;erschulischen Kontexten &auml;hnlich erfolgreich.</p>



<p><em>* Erg&auml;nzender Befund: In einer experimentellen Studie untersuchten die AutorInnen die Wirkung von aktiv durchgef&uuml;hrten Experimenten beim Erlernen der VKS im Vergleich zu Arbeitsbl&auml;ttern. Die Ergebnisse zeigen, dass sich aktiv durchgef&uuml;hrte Experimente positiv auf die Durchf&uuml;hrung von realen Experimenten auswirken w&auml;hrend sich Arbeitsbl&auml;tter positiv auf das Bewerten schriftlich dargestellter Experimente auswirken. Dieser Effekt trat nur auf, wenn die Inhalte der &Uuml;bungs- und Testmaterialen gleich waren. Bei Transferaufgaben mit anderen Inhalten unterschieden sich die Sch&uuml;lerInnen beider Gruppen nicht (Schwichow et al., 2016).</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61). Dieser Effekt zeigt sich als sehr stabil gegen&uuml;ber&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, die in anderen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n h&auml;ufig einflussreich sind (z.B. Alter oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a>) und wurde auf der Basis valider Prim&auml;r<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">studiendesign</a>s gewonnen. Teilweise wurden die Sch&uuml;lerInnen in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n zum selben Thema, aber ohne Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;unterrichtet. Damit handelt es sich um &auml;u&szlig;erst faire und&nbsp;<strong>strenge</strong>&nbsp;Vergleichsbedingungen. Es zeigt sich ferner, dass durch den Einsatz von kognitivem Konflikt der Effekt sogar zu einem gro&szlig;en Effekt (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.80;) ausgebaut werden kann. Dieser gro&szlig;e Effekt bedeutet, dass knapp 80&nbsp;% der Sch&uuml;lerInnen in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;h&ouml;here Leistungen beim wissenschaftlichen Denken aufweisen als der Durchschnitt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Spezifische Schulf&auml;cher wurden in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nicht untersucht, da&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;&uuml;ber die F&auml;chergrenzen hinweg betrachtet wird. Die Ergebnisse werden f&uuml;r verschiedene Altersgruppen differenziert berichtet; allerdings zeigen sich hier keine Unterschiede. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurden ausschlie&szlig;lich Leistungen beim wissenschaftlichen Denken mit Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle untersucht.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wurden zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei vielen zeigten sich keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Unterschiede zwischen den untersuchten (Unterrichts-) Varianten. Insofern ist der berichtete durchschnittliche Effekt des Unterrichtens der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;f&uuml;r einige&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en verallgemeinerbar. Dazu geh&ouml;ren das Alter der Sch&uuml;lerInnen, die Durchf&uuml;hrung der Studie im Schulunterricht (vs. im Labor), die Art der Publikation sowie eine Vielzahl von Parametern der Testung (z.B. Anzahl der ver&auml;nderbaren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Hervorhebung der einflussreichsten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Urheber der Tests, Zeitspanne zwischen Unterricht und Testung).</p>



<p>Erw&auml;hnenswert ist dar&uuml;ber hinaus, dass es keine Rolle zu spielen scheint, ob die Leistungstests mit&nbsp;<strong>anderen Inhalten</strong>&nbsp;durchgef&uuml;hrt werden als im Unterricht. Wenn Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in einer spezifischen Unterrichtssituation erlernen, k&ouml;nnen sie ihr Wissen auch auf vergleichbare Experimente mit anderen Inhalten &uuml;bertragen.</p>



<p>Das Testformat, also die technische Umsetzung der Testung, erweist sich als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Einflussgr&ouml;&szlig;e. Die G&uuml;ltigkeit des Gesamteffekts ist in dieser Hinsicht nicht uneingeschr&auml;nkt verallgemeinerbar.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist aus zwei Gr&uuml;nden als sehr bedeutsam einzustufen: Erstens repliziert und erweitert sie den bisherigen Stand der Forschung und tr&auml;gt damit zur Aktualisierung der Befundlage bei. Zweitens erreicht sie durch die Fokussierung auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;eine eindrucksvolle Spezifit&auml;t und Konkretheit. Die Art und Weise, wie die detaillierten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur Aufkl&auml;rung der aufgefundenen Unterschiede in den berichteten Effekten durchgef&uuml;hrt werden, hat&nbsp;<strong>exemplarischen Charakter</strong>. Durch die theoretisch sowie empirisch gut begr&uuml;ndete Wahl der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en tr&auml;gt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;substanziell dazu bei, die Theorie zur Instruktion der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;weiterzuentwickeln.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht vorbildlich den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche, Auswahl und Analyse erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Befunde von Schwichow und KollegInnen haben eine hohe Relevanz f&uuml;r den&nbsp;<strong>Unterrichtsalltag</strong>: In allen eingehenden Befunden wurden schulrelevante Inhalte vermittelt, alle beschriebenen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine h&ouml;here Effektivit&auml;t des Unterrichts sind ohne gro&szlig;en Aufwand umsetzbar. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;beinhaltet auch einige Studien mit zahlreichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus Deutschland. Insgesamt erweisen sich die berichteten Effekte als sehr stabil. Die Fokussierung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erm&ouml;glicht das Herausarbeiten von Details. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnen konkrete Hinweise f&uuml;r m&ouml;gliche Entscheidungsoptionen bei der Planung und Gestaltung von Unterricht abgeleitet werden.</p>



<p>An erster Stelle zeigt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass viele hypothetisch einflussreiche Parameter beim Unterrichten der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;keine so bedeutsame Rolle spielen wie angenommen. Die AutorInnen identifizieren jedoch zwei entscheidende Stellschrauben f&uuml;r das effektive Unterrichten von wissenschaftlichem Denken:</p>



<p>&bull; <strong>Demonstrationen</strong> sollten unbedingt zum Unterrichtsstandard geh&ouml;ren.<br>&bull; <strong>Kognitive Konflikte</strong> k&ouml;nnen die Effektivit&auml;t des Unterrichts deutlich steigern.</p>



<p>Insbesondere in der&nbsp;<strong>Kombination</strong>&nbsp;dieser beiden Ma&szlig;nahmen sehen die AutorInnen ein gro&szlig;es Potenzial &ndash; z.B. indem Sch&uuml;lerInnen dazu angeleitet werden, sich mit den in der Demonstration fehlerhaft gestalteten Experimenten auseinanderzusetzen. Wenn Sch&uuml;lerInnen sich auf die Anlage von Experimenten und damit auf die experimentelle Strategie konzentrieren k&ouml;nnen, ohne von technischen Details der Durchf&uuml;hrung abgelenkt zu werden, scheint darin ein Schl&uuml;ssel zur effektiven Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;und damit einer Kernkomponente des wissenschaftlichen Denkens zu liegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In ihrer experimentellen Feldstudie ermitteln Strand-Cary und Klahr (2008) einen besonders gro&szlig;en Effekt von Demonstrationen in Kombination mit dabei erzeugten kognitiven Konflikten auf das Wissenschaftliche Denken. Die 72 neun- bis zw&ouml;lfj&auml;hrigen Sch&uuml;lerInnen experimentierten in zwei verschiedenen Gruppen (Experimental- vs.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) mit jeweils zwei Holzrampen und B&auml;llen. Dabei sollten sie herausfinden, ob eine bestimmte Eigenschaft der Rampe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n: Steilheit, L&auml;nge, Oberfl&auml;che der Rampe) beeinflusst, wie weit der Ball rollt &ndash; also ob es einen&nbsp;<strong>kausalen Zusammenhang</strong>&nbsp;gibt.</p>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;konnten die Sch&uuml;lerInnen selbstst&auml;ndig Experimente mit den Rampen durchf&uuml;hren. In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;wurden die Sch&uuml;lerInnen explizit&nbsp;<strong>angeleitet</strong>, mit der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu arbeiten: Sie f&uuml;hrten zun&auml;chst ein eigenes Experiment durch, dann wurde ihnen eine Im Sinne der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;fehlerhafte und eine korrekte Version des Experiments vorgef&uuml;hrt (Demonstration), wobei die Sch&uuml;lerInnen kl&auml;ren sollten, warum im fehlerhaften Experiment ihre Erwartungen nicht erf&uuml;llt wurden (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>). In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;lernten wesentlich mehr Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu beherrschen als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;(Unterschied&nbsp;<em>d</em>&nbsp;=&nbsp;2.0).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ross, J. A. (1988). Controlling <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">variable</a>s: a meta-analysis of training studies. Review of Educational Research, 58(4), 405&ndash;437. doi: 10.3102/00346543058004405.</p>



<p>Schwichow, M., Croker, S., Zimmerman, C., H&ouml;ffler, T., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis. Developmental Review, 39, 37-63. doi:&nbsp;10.1016/j.dr.2015.12.001.</p>



<p>Schwichow, M., Zimmerman, C., Croker, S., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). What students learn from hands&#8208;on activities. Journal of research in science teaching, 53(7), 980-1002. doi: 10.1002/tea.21320</p>



<p>Strand-Cary, M., &amp; Klahr, D. (2008). Developing elementary science skills: Instructional effectiveness and path independence. Cognitive Development, 23(4), 488&ndash;511. doi: 10.1016/j.cogdev.2008.09.005.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273229715000581?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwichow et al., 2016</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://www.psy.cmu.edu/~klahr/pdf/Strand-Cary%20and%20Klahr%202008.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strand-Cary et al., 2008</a>.</p>



<p>Weitere Forschungsergebnisse, Unterrichtsmaterial und Testinstrumente von Martin Schwichow et al.: <a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scientific-reasoning.com</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). Wie f&ouml;rdert man&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;im Unterricht?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>,&nbsp;<em>Kurzreview 16</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_12_wie_fordert_man_wissenschaftliches_denken_im_unterricht.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-16_Schwichow-2016_Wissenschaftliches-Denken_VKS.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/Schwichow-et-al.-Fo%CC%88rderung-der-Variablen-Kontrollstrategie-im-Physikunterricht_MNU-Journal.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Experiment: Die Variablenkontrollstrategie im Physikunterricht</a></li>



<li><a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noopener">Die Variablenkontrollstrategie in Forschung und Praxis</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
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		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_12_wie_fordert_man_wissenschaftliches_denken_im_unterricht.mp3" length="12234621" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Wie effektiv sind Science Programs? 21 Varianten im Praxistest</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/lehrstrategien/wie-effektiv-sind-science-programs-21-varianten-im-praxistest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2018 17:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2186</guid>

					<description><![CDATA[Infolge der Lehrplanreformen im naturwissenschaftlichen Unterricht haben Verlage und staatliche Institute in den USA einiges unternommen, um die aktuellen Bildungsstandards in der Praxis umzusetzen. Ein zentrales Angebot sind sogenannte Science Programs. Diese Komplett-Pakete enthalten sowohl Lern- bzw. Unterrichtsmaterial als auch begleitende Schulungen für die Lehrkräfte. Die Einführung derartiger Programme im Schulalltag ist mit einigem Aufwand verbunden. Die Metaanalyse &#8222;Effective secondary [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Infolge der Lehrplanreformen im naturwissenschaftlichen Unterricht haben Verlage und staatliche Institute in den USA einiges unternommen, um die aktuellen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;in der Praxis umzusetzen. Ein zentrales Angebot sind sogenannte&nbsp;<em>Science Programs</em>. Diese Komplett-Pakete enthalten sowohl Lern- bzw. Unterrichtsmaterial als auch begleitende Schulungen f&uuml;r die Lehrkr&auml;fte. Die Einf&uuml;hrung derartiger Programme im Schulalltag ist mit einigem Aufwand verbunden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Effective secondary science programs: A best-evidence synthesis&ldquo; von Cheung, Slavin, Kim, &amp; Lake (2017) untersucht, bei welchen&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;sich das f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen auszahlt.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Lernwirksamkeit unterschiedlicher <em>Science Programs</em>, die Lern-/Unterrichtsmaterial mit Fortbildung f&uuml;r die Lehrkr&auml;fte kombinieren</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: &Uuml;ber 33.000 Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe in den USA</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Im Mittel erreichen die Science Programs bei einem mind. 12-w&ouml;chigen Einsatz im Schulalltag einen kleinen positiven Effekt auf MINT-Leistungen im Vergleich zu regul&auml;rem Unterricht (<em>ES</em>*&thinsp;=&thinsp;0.17)</p>



<p>*&nbsp;<em>Die AutorInnen haben die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;f&uuml;r die eingehenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n neu berechnet. Dabei kommt jeweils diejenige Berechnungsformel zum Einsatz, die der Datenlage so exakt wie m&ouml;glich entspricht. Aus diesem Grund verwenden die AutorInnen den &Uuml;berbegriff&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;(ES) anstelle einer spezifischen Formel (z.B. f&uuml;r&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&rsquo;s d).</em></p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Deutliche Unterschiede in der Effektivit&auml;t der <em>Science Programs</em>; Programme, die sich auf Digitale Lehrmaterialien (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.47) und Lehrstrategientraining (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.17) konzentrieren, schneiden am besten ab</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Aktuelle nationale wie internationale Reformen von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;f&uuml;r den naturwissenschaftlichen Unterricht haben eine gemeinsame Sto&szlig;richtung: Sch&uuml;lerInnen sollen ein Verst&auml;ndnis von Konzepten und Zusammenh&auml;ngen entwickeln sowie&nbsp;<strong>wissenschaftliche Kompetenzen</strong>&nbsp;erwerben, anstatt in erster Linie Fakten zu lernen. Verlage und staatliche Institutionen stellen eine F&uuml;lle von Angeboten zur Verf&uuml;gung, mit denen die geforderte Umstrukturierung und Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts erleichtert werden soll. In den USA sind deshalb zahlreiche sogenannte&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;entstanden. Sie werden als&nbsp;<strong>Komplett-Pakete</strong>&nbsp;angeboten und umfassen an die aktuellen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;angepasstes, vollst&auml;ndig ausgearbeitetes Lern- bzw. Unterrichtsmaterial sowie mehr oder weniger umfangreiche begleitende Schulungen f&uuml;r die Lehrkr&auml;fte.</p>



<p>Die AutorInnen der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;untersuchen, inwiefern und bei welchen&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;es sich im Hinblick auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen auszahlt, diese&nbsp;<strong>Programme</strong>&nbsp;gegen&uuml;ber regul&auml;rem Unterricht in den Schulalltag einzuf&uuml;hren. Damit erweitert die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;den Wissensstand zur Effektivit&auml;t innovativer Unterrichtsans&auml;tze (vgl.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lehrstrategien-im-vergleich/wie-wirkt-sich-innovativer-mintunterricht-auf-einstellung-und-leistung-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 12</a>) in zwei Hinsichten:</p>



<p>1) Sie pr&uuml;ft die Effektivit&auml;t ausgearbeiteter Science Programs im mehrw&ouml;chigen Einsatz unter Realbedingungen im Schulalltag und</p>



<p>2) sie ber&uuml;cksichtigt exklusiv Sch&uuml;lerInnen aus der Mittel- und Oberstufe. Zudem liefert sie Anhaltspunkte, welche Typen von Programmen Sch&uuml;lerleistungen besonders effektiv steigern.</p>



<p>Entsprechend kann sie eine Orientierung geben, wie aktuelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;effektiv umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die AutorInnen der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;tragen ausgearbeitete&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;f&uuml;r den Sekundarbereich zusammen. Sie analysieren deren Effektivit&auml;t im Hinblick auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;bei konzeptuellem Verst&auml;ndnis und wissenschaftlichen Kompetenzen der Sch&uuml;lerInnen. Inhaltlich ber&uuml;cksichtigen die AutorInnen nur Programme, die&nbsp;<strong>Lern- bzw. Unterrichtsmaterial</strong>, hier kategorisiert als&nbsp;<em>Digitale Lehrmaterialien</em>,&nbsp;<em>Experimentiersets</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Innovative Schulb&uuml;cher</em>, mit einer begleitenden und teilweise recht umfangreichen Fortbildung f&uuml;r die Lehrkr&auml;fte, hier kategorisiert als&nbsp;<em>Lehrstrategientraining</em>, kombinieren.</p>



<p>Alle Programme haben den Anspruch, prinzipiell in jeder Schule umsetzbar zu sein. Zudem musste in den ber&uuml;cksichtigten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n die<strong>&nbsp;Wirksamkeit</strong>&nbsp;der Programme im Vergleich zu regul&auml;rem Unterricht im Schulalltag der Sekundarstufe &uuml;ber einen Zeitraum von mindestens zw&ouml;lf Wochen untersucht werden. Nur Studien, die hohe wissenschaftliche Anspr&uuml;chen erf&uuml;llen &ndash; z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>e, quasi-experimentelle Designs oder Kontrolle von Vorwissensunterschieden &ndash; kamen f&uuml;r die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;infrage. Insgesamt 21 solcher Programme konnten die AutorInnen identifizieren. An den Studien nahmen &uuml;ber 33.000 Sch&uuml;lerInnen teil. Zwei der Studien wurden vor dem Jahr 2000, acht zwischen 2000 und 2009 und elf zwischen 2010 und 2015 publiziert.</p>



<p>In einem ersten Systematisierungsschritt kategorisieren die AutorInnen die 21 Programme auf Grundlage der zentralen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>. In&nbsp;<em>Tabelle 1</em>&nbsp;werden die vier verschiedenen&nbsp;<strong>Programmtypen</strong>&nbsp;mit ihren Charakteristika vorgestellt. Bei der statistischen Berechnung der Wirksamkeit der Programme (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;<em>ES</em>) beziehen die AutorInnen auftretende Unterschiede im Vorwissen der teilnehmenden Sch&uuml;lerInnen ein und ber&uuml;cksichtigen den Einfluss methodischer Faktoren auf die Effekte. Damit liegt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/">Metaanalyse</a>&nbsp;ein bemerkenswert strenges Berechnungsverfahren zugrunde.</p>


<h2 id="tablepress-15-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-15">Tabelle 1. Typen von MINT-Programmen mit Beschreibung und Anzahl der Studien.</h2>

<table id="tablepress-15" class="tablepress tablepress-id-15" aria-labelledby="tablepress-15-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b>Programmtyp</b></th><th class="column-2"><b>Beschreibung</b></th><th class="column-3"><b>Anzahl der Studien</b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Lehrstrategientraining</b></td><td class="column-2">Diese Programme setzen vor allem auf das Training und Coaching von Lehrkr&auml;ften beim Einsatz sch&uuml;lerzentrierter Unterrichtsformen wie dem Forschenden, Kooperativen oder projektbasierten Lernen und stellen zus&auml;tzlich entsprechendes Lern-/Unterrichtsmaterial bereit.<br>
<br>
<b>Annahme zur Wirksamkeit:</b>Umfassende Fortbildungen erm&ouml;glichen es Lehrkr&auml;ften, neue Lehrstrategien effektiv im Unterricht einzusetzen, wodurch sich die Sch&uuml;lerleistung verbessert.<br>
 <br>
<b>Fortbildungsdauer:</b>Mehrere Tage oder Wochen; h&auml;ufig mit Live-Coaching im Klassenzimmer.</td><td class="column-3">6</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Digitale Lehrmaterialien</b></td><td class="column-2">Diese Programme setzen vor allem auf den gesteigerten Einsatz von digitalen Anwendungen im Unterricht.<br>
<br>
<b>Annahme zur Wirksamkeit:</b> Digitale Anwendungen erh&ouml;hen die Lernwirksamkeit, indem sie wissenschaftliche Konzepte und Prozesse anschaulich visualisieren, eine st&auml;rkere Individualisierung des Lernangebots und schnelle R&uuml;ckmeldung erm&ouml;glichen.<br>
<br>
<b>Fortbildungsdauer:</b> Je nach Programm; h&auml;ufig Unterst&uuml;tzung im Klassenzimmer.</td><td class="column-3">5</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Experimentiersets</b></td><td class="column-2">Mit Experimentiersets k&ouml;nnen Sch&uuml;lerInnen im Unterricht unter Anleitung selbst experimentieren. Lehrerfortbildungen zum Einsatz des jeweiligen Sets sind integraler Bestandteil dieses Programmtyps.<br>
 <br>
<b>Annahme zur Wirksamkeit:</b>Durch das gut strukturierte Material und die Fortbildung k&ouml;nnen Lehrkr&auml;fte ihre Sch&uuml;lerInnen effektiv beim Experimentieren unterst&uuml;tzen. Diese lernen, durch eigenes Experimentieren wie Wissenschaftlerinnen zu denken und zu agieren.<br>
 <br>
<b>Fortbildungsdauer:</b> In der Regel mehrere Tage.</td><td class="column-3">2</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Innovative Schulb&uuml;cher</b></td><td class="column-2">Programme f&uuml;hren neu entwickelte Schulb&uuml;cher ein, deren Texte, Inhalte und Aufbereitungsarten an die aktuellen F&auml;cherstandards angepasst sind.<br>
<br>
<b>Annahme zur Wirksamkeit:</b> Die Lernwirksamkeit des Unterrichts wird durch den Einsatz besonders standardkonformer Schulb&uuml;cher erh&ouml;ht. Wie diese Inhalte vermittelt werden, bleibt den Lehrkr&auml;ften &uuml;berlassen.<br>
<br>
<b>Fortbildungsdauer:</b> Wenige Stunden; ohne Verbindung zum Unterricht</td><td class="column-3">8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-15 from cache -->



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt zeigt sich &uuml;ber alle Programme hinweg ein&nbsp;<strong>kleiner positiver Effekt</strong>&nbsp;der&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;gegen&uuml;ber regul&auml;rem Unterricht (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.17). Die verschiedenen Programmtypen unterscheiden sich deutlich und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>&nbsp;voneinander. Gleichzeitig sind die Effekte der Studien innerhalb eines bestimmten Programmtyps sehr unterschiedlich.&nbsp;<em>Tabelle&thinsp;2</em>&nbsp;zeigt sowohl die Mittelwerte als auch die Minimal und Maximal-Werte einzelner Programme innerhalb einer Kategorie. Auf dieser Grundlage ist davon auszugehen, dass sich die einzelnen Programme in mehr Merkmalen unterscheiden als durch die Kategorisierung repr&auml;sentiert werden kann.</p>


<h2 id="tablepress-16-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-16">Tabelle 2. Effekte der Typen von Programmen mit Mittelwert, Minimum und Maximum.</h2>

<table id="tablepress-16" class="tablepress tablepress-id-16" aria-labelledby="tablepress-16-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b>Programmtyp<b></b></b></th><th class="column-2">Mittelwert (ES)</th><th class="column-3">Minimum</th><th class="column-4">Maximum</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Lehrstrategientraining<b></b></b></td><td class="column-2">0.17</td><td class="column-3">0.07</td><td class="column-4">0.46</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><b>Digitale Lehrmaterialien<b></b></b></td><td class="column-2">0.47</td><td class="column-3">0.24</td><td class="column-4">0.71</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Experimentiersets<b></b></b></td><td class="column-2">0.02</td><td class="column-3">-0.06</td><td class="column-4">0.05</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b>Innovative Schulb&uuml;cher<br>
<b></b></b></td><td class="column-2">0.10</td><td class="column-3">-0.02</td><td class="column-4">0.36</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-16 from cache -->



<p>Die gr&ouml;&szlig;ten durchschnittlichen Effekte zeigen Programme mit <em>Digitalen Lehrmaterialien</em> (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.47) gefolgt von <em>Lehrstrategientrainings</em> (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.17). <em>Digitale Lehrmaterialien</em> werden im Rahmen der Programme in erster Linie erg&auml;nzend als Tools zu Demonstrationen oder Simulationen von naturwissenschaftlichen Konzepten eingesetzt. Die <em>Lehrstrategientrainings</em> konzentrieren sich auf spezifische Lehrstrategien zur Unterst&uuml;tzung und Begleitung sch&uuml;lerzentrierter Unterrichtsformate. Beide Programmtypen fokussieren &ndash; aus Sicht der AutorInnen &ndash; auf die <strong>Unterst&uuml;tzung</strong> der Sch&uuml;lerInnen, w&auml;hrend diese eigene Erfahrungen beim Entdecken und Forschen sammeln.</p>



<p>Keinen nennenswerten Effekt zeigen dagegen Programme mit <em>Experimentiersets</em> (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.05) und <em>Innovativen Schulb&uuml;chern</em> (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.10). Die AutorInnen folgern aus diesem Befund, dass Programme, die in erster Linie auf die Bereitstellung von neuen Materialien setzen und diese in den Fortbildungen lediglich erkl&auml;ren und vorstellen, keine substanziellen Effekte erreichen. Nur diejenigen Programme, die zus&auml;tzlich das <strong>professionelle Training</strong> der Lehrkr&auml;fte zu Lehrstrategien und Unterrichtsgestaltung ber&uuml;cksichtigen, erreichen positive Ergebnisse.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die gemittelte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;aller Programme liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im kleinen Bereich (Gesamteffekt:&nbsp;<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.17). Dieser kleine Gesamteffekt ist dennoch beachtlich, wenn man das strenge methodische Vorgehen sowohl in Bezug auf die Auswahl der Studien als auch bei der Berechnung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ber&uuml;cksichtigt. In einer methodisch vergleichbaren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;zu den Effekten digitaler Anwendungen im Mathematikunterricht zeigt sich ein &auml;hnlicher Effekt (siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/foerderung-von-schuelerleistung-im-fach-mathematik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 7</a>).</p>



<p>Dies spricht f&uuml;r die <strong>Belastbarkeit</strong> der vorliegenden Befunde. F&uuml;r einzelne Programmtypen ergeben sich auch gr&ouml;&szlig;ere Effekte: Der Effekt (<em>ES</em>&thinsp;=&thinsp;0.47) von Digitalen Lehrmaterialien bedeutet beispielsweise, dass 68&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen, die an einem entsprechenden Programm teilnahmen, bessere Leistungen erzielten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen im regul&auml;ren Unterricht.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. In der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;sind die Ergebnisse nach Jahrgangsstufen (6.-8. Klasse und 9.-12. Klasse) differenziert dargestellt. Entsprechend lassen sich f&uuml;r diese beiden Altersgruppen spezifische Aussagen treffen. F&uuml;r einzelne Schulf&auml;cher und nicht leistungsbezogene&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e &ndash; wie Motivation &ndash; werden keine gesonderten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n berichtet. (siehe dazu&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lehrstrategien-im-vergleich/wie-wirkt-sich-innovativer-mintunterricht-auf-einstellung-und-leistung-aus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 12</a>).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wurden zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderationsanalyse/" target="_self" title="(Auch: Moderatoranalyse). Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs:&hellip;" class="encyclopedia">Moderationsanalyse</a>n durchgef&uuml;hrt. Dabei zeigt sich, dass die Befunde der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;in sich nicht homogen sind. Das bedeutet, dass der Gesamteffekt nicht verallgemeinerbar ist, da er durch den Programmtyp beeinflusst wird. Um Aussagen &uuml;ber einen bestimmten Programmtyp zu treffen, ist es zuverl&auml;ssiger, die spezifische&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;des Programmtyps heranzuziehen.</p>



<p>In Bezug auf die beiden unterschiedenen Altersgruppen (6.-8. Klasse und 9.-12. Klasse) zeigen sich keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede; die Ergebnisse sind demnach &uuml;ber beide Altersgruppen hinweg generalisierbar und best&auml;tigen das sehr &auml;hnliche Befundmuster f&uuml;r den Bereich der Grundschulen (Slavin et al. 2014). Einzelne Schulf&auml;cher, verschiedene Schulsysteme oder L&auml;nder &ndash; in der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;stammen alle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n aus den USA &ndash; wurden nicht statistisch untersucht; entsprechend kann zur Verallgemeinerarbeit in dieser Hinsicht keine Aussage getroffen werden.</p>



<p>In methodischer Hinsicht best&auml;tigen sich drei Einflussfaktoren, die auch aus anderen Studien bekannt sind: Art der Testung: Studien mit standardisierten Tests weisen geringere Effekte auf als Studien mit eigens daf&uuml;r erstellten Tests; Art der Publikation: Publizierte Studien enthalten gr&ouml;&szlig;ere Effekte als nicht publizierte Studien; Art des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s: Studien mit quasi-experimentellem Design weisen gr&ouml;&szlig;ere Effekte auf als Studien mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>em Untersuchungsdesign.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist f&uuml;r die Wissenschaft als bedeutsam zu werten. Sie untersucht erstmalig f&uuml;r den Bereich der Sekundarstufe, wie sich&nbsp;<em>Science Programs</em>&nbsp;auf Leistungen in MINT-F&auml;chern auswirken. Damit erweitert sie die Ergebnisse fr&uuml;herer Befunde aus dem Primarschulbereich.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht weitgehend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die teilweise eingeschr&auml;nkte Transparenz ist der verk&uuml;rzten Darstellung in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geschuldet. Vertreter der Autorengruppe haben an diversen anderen Stellen (u.a. Slavin et al. 2014) jedoch bereits umfangreich ihr methodisches Vorgehen dokumentiert und damit international anerkannte Standards f&uuml;r metaanalytische Synthesen im Bildungsbereich geschaffen. Auf diese Arbeiten wird in der vorliegenden Studie lediglich verwiesen. Daraus erkl&auml;rt sich das mittelm&auml;&szlig;ige Abschneiden im Qualit&auml;tsrating des&nbsp;<em>Clearing House Unterricht</em>&nbsp;(siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-13-Cheung2017_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;beruht ausschlie&szlig;lich auf Befunden zur Lernwirksamkeit von&nbsp;<em>Science Programs</em>, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume im Schulunterricht umgesetzt wurden und die prinzipiell an jeder Schule eingesetzt werden k&ouml;nnen. Daher haben die Ergebnisse grunds&auml;tzlich eine&nbsp;<strong>hohe Relevanz</strong>&nbsp;f&uuml;r die Weiterentwicklung von naturwissenschaftlichem Unterricht. Allerdings wurden alle ber&uuml;cksichtigten Programme in den USA entwickelt und getestet. Die Befunde haben f&uuml;r den deutschen Kontext in erster Linie Hinweischarakter, da mit der vorliegenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nicht gekl&auml;rt wurde, inwiefern die Lernwirksamkeit der Programme auch au&szlig;erhalb der USA abgesichert ist.</p>



<p>Nimmt man &ndash; trotz dieser Einschr&auml;nkung &ndash; die Hinweise aus dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ernst, so ist festzustellen, dass sich der Aufwand, der mit der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/implementation/" target="_self" title="Einsatz bzw. Durchf&uuml;hrung einer Ma&szlig;nahme (z.B. Unterrichtsansatz) im Anwendungskontext (z. B. Klassenzimmer)." class="encyclopedia">Implementation</a>&nbsp;dieser umfassenden Programme im Unterricht verbunden ist, positiv auf die Sch&uuml;lerleistungen auswirkt. Als besonders effektiv haben sich Programme erwiesen, in denen&nbsp;<strong>Lehrkr&auml;fte geschult</strong>&nbsp;werden, digitale Lehrmaterialien als zus&auml;tzliche Erkl&auml;rungen, Veranschaulichungen und Illustrationen zum tiefergehenden Verst&auml;ndnis von naturwissenschaftlichen Konzepten in ihrem Unterricht einzusetzen. Au&szlig;erdem scheinen sich solche Programme zu lohnen, bei denen die Lehrkr&auml;fte den Einsatz von bestimmten Lehrstrategien ausgiebig&nbsp;<strong>trainieren</strong>, um sie dann &uuml;ber unterschiedliche Themen hinweg zur Unterst&uuml;tzung ihrer Sch&uuml;lerInnen in sch&uuml;lerzentrierten bzw. offenen Lernsettings einsetzen zu k&ouml;nnen (siehe Studienbeispiel).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Harris und Kollegen (2015) untersuchen in ihrer Studie einen umfassenden Modellversuch zum &bdquo;project-based-inquiry science&ldquo; (PBIS)&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/curriculum/" target="_self" title="Theoretisch begr&uuml;ndeter und systematisch aufgebauter Lehr- und Lernplan, der Aussagen &uuml;ber Lernvoraussetzungen, Ziele, Inhalte, Methoden und Lernkontrollen in einem bestimmten Fachgebiet enth&auml;lt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Chatbots im Unterricht: Welche Lernergebnisse werden unterst&uuml;tzt? Quizze im Unterricht und in der Lehre: Wie h&auml;ufiges Testen zum Lernen beitr&auml;gt Wie effektiv sind Science Programs? 21 Varianten im&hellip;" class="encyclopedia">Curriculum</a>. Dieser wurde &uuml;ber ein komplettes Schuljahr durchgef&uuml;hrt. Alle 57 beteiligten MINT-Lehrkr&auml;fte der sechsten Klassen von 42 Schulen erhielten zu Beginn des Schuljahres eine zweit&auml;gige Schulung zu den&nbsp;<strong>Kernprinzipien</strong>&nbsp;des neuen Lehrplans. Daraufhin wurde in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;mit den &uuml;blichen Schulb&uuml;chern regul&auml;r unterrichtet und die Lehrkr&auml;fte erhielten keine weitere Fortbildung.</p>



<p>Die Lehrkr&auml;fte in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;dagegen konnten auf die speziell nach dem neuen Lehrplan entwickelten Lern-/Unterrichtsmaterialien zur&uuml;ckgreifen. Zudem erhielten sie zu Beginn des Schuljahres eine grundlegende dreit&auml;gige&nbsp;<strong>Fortbildung</strong>&nbsp;zum Umgang mit den Lern-/Unterrichtsmaterialien, die auf das aktive Experimentieren von Sch&uuml;lerInnen und das Sammeln von Erfahrungen ausgerichtet waren. Auch in der Begleitung und Moderation von sch&uuml;lerzentriertem Unterricht wurden sie geschult. Im Verlauf des Schuljahres folgten zwei weitere eint&auml;gige Schulungen zu zwei Modulen mit spezifischen Unterrichtsinhalten.</p>



<p>Am Ende des Schuljahres absolvierten alle Sch&uuml;lerInnen den selben standardisierten Test. Das PBIS erbrachte einen positiven Effekt von 0.24. Insbesondere benachteiligte Sch&uuml;lerInnengruppen profitierten stark von PBIS.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). Statistical power analysis for the behavioral sciences (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Slavin, R. E., Lake, C., Hanley, P., and Thurston, L. (2014). Experimental evaluations of elementary science programs: A best-evidence synthesis. Journal of Research in Science Teaching,<em> 51</em>: 870&ndash;901. doi:10.1002/tea.</p>



<p>Cheung, A., Slavin, R. E., Kim, E., and Lake, C. (2017), Effective secondary science programs: A best-evidence synthesis. Journal of Research in Science Teaching, <em>54</em>: 58&ndash;81. doi:10.1002/tea.21338.</p>



<p>Harris, C. J., Penuel, W. R., D&rsquo;Angelo, C. M., DeBarger, A. H., Gallagher, L. P., Kennedy, C. A., &hellip; &amp; Krajcik, J. S. (2015). Impact of project-based <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/curriculum/">curriculum</a> materials on student learning in science: Results of a randomized controlled trial. Journal of Research in Science Teaching, <em>52</em>(10), 1362-1385. doi: 10.1002/tea.21263.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur Meta-Analyse von <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/tea.21338/abstract" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cheung et al., 2017<br></a>Zum Studienbeispiel von <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/tea.21263/full" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Harris et al., 2015</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M. &amp; CHU Research Group (2018). Wie effektiv sind <em>Science Programs</em>? 21 Varianten im Praxistest. <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 13</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_23_fertige_unterrichtsprogramme_fur_den_naturwissenschaftlichen_unterricht_wie_effek.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/02/CHU_KR-_13_Cheung_2017_Science-Programs.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-13-Cheung2017_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschendes Lernen: Auf die Unterstützung kommt es an!</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/forschendes-lernen/forschendes-lernen-auf-die-unterstuetzung-kommt-es-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 13:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tum.qs2mserver.de/?p=501</guid>

					<description><![CDATA[Forschendes Lernen kann gerade in den MINT-Fächern ein sehr effektiver Unterrichtsansatz sein – insbesondere dann, wenn die Lernenden dabei optimal unterstützt werden. Die Metaanalyse &#8222;Meta-analysis of inquiry-based learning: Effects of guidance&#8220; (Lazonder &#38; Harmsen, 2016) untersucht, wie effektiv verschiedene Unterstützungsansätze für das Erreichen unterschiedlicher Lernziele (Qualität der Lernaktivitäten, Durchführungserfolg und Lernerfolg) sind. Einleitung Dass Forschendes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a> kann gerade in den MINT-F&auml;chern ein sehr effektiver Unterrichtsansatz sein &ndash; insbesondere dann, wenn die Lernenden dabei optimal unterst&uuml;tzt werden. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;Meta-analysis of inquiry-based learning: Effects of guidance&ldquo; (Lazonder &amp; Harmsen, 2016) untersucht, wie effektiv verschiedene Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze f&uuml;r das Erreichen unterschiedlicher Lernziele (Qualit&auml;t der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>) sind.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effektivit&auml;t von unterschiedlichen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tzen beim Forschenden Lernen im MINT-Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende zwischen f&uuml;nf und 22 Jahren unterschiedlicher Schularten und L&auml;nder</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.66) <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a> (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.71), und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/">Lernerfolg</a> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.50) k&ouml;nnen effektiv unterst&uuml;tzt werden</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Die verschiedenen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze unterscheiden sich in der Effektivit&auml;t zumeist nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> voneinander</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a> im Vergleich zu traditionellem MINT-Unterricht effektiver sein kann, hat die Unterrichtsforschung in den vergangenen Jahren wiederholt empirisch bekr&auml;ftigt (siehe auch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-oder-lehrerzentrierte-ansaetze-im-naturwissenschaftlichen-unterricht-was-ist-effektiver/">Kurzreview 1</a>).</p>



<p>Die Wirksamkeit der Lehrmethode wird vor allem damit begr&uuml;ndet, dass die <strong>aktive Beteiligung</strong> der Lernenden f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ausschlaggebend ist. Selbst wie Forschende zu agieren &ndash; das hei&szlig;t, Hypothesen aufzustellen, Experimente bzw. Recherchen durchzuf&uuml;hren, Ergebnisse zu interpretieren und zu diskutieren &ndash; erm&ouml;glicht Sch&uuml;lerInnen nicht nur, Wissen &uuml;ber Inhalte zu erlangen, sondern vor allem auch zu lernen und zu verstehen, wie <strong>wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung</strong> funktioniert.</p>



<p>Allerdings wurde h&auml;ufig am Forschenden Lernen kritisiert, dass die Sch&uuml;lerInnen mit der Anwendung dieser Methode fast notwendigerweise &uuml;berfordert seien, da der Ansatz die kognitive Verarbeitungskapazit&auml;t der Lernenden &uuml;berschreite. Seit einigen Jahren verlagert sich daher die <strong>wissenschaftliche Debatte</strong> weg von der Frage &bdquo;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a> oder traditioneller Unterricht?&ldquo; hin zu der Frage: &bdquo;Unter welchen Umst&auml;nden und Bedingungen k&ouml;nnen die Potenziale dieses Ansatzes optimal genutzt werden?&ldquo;.</p>



<p>Die hier vorgestellte <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a></strong> fasst die bislang vorhandenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n zu dieser Fragestellung zusammen und untersucht, mit welchen Ma&szlig;nahmen Lehrkr&auml;fte die Lernprozesse besonders effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Um zu ermitteln, wie <strong>effektiv</strong> zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzungsformate beim Forschenden Lernen sind, analysieren die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sechs verschiedene Typen von Unterst&uuml;tzungsans&auml;tzen und deren Wirkung auf verschiedene Lernziele: Unterschieden wird die die Wirkung der Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen auf die Kategorien</p>



<p>(1) <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></em>,<br>(2) <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a></em> und<br>(3) <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></em>.</p>



<p>Damit erfassen die AutorInnen nicht nur das Endergebnis (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></em>) sondern auch den Lernprozess selbst (<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></em> und <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a></em>) und k&ouml;nnen so umfassend einsch&auml;tzen, wie sich die Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen jeweils auswirken.</p>



<p>Um als Studie in die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> aufgenommen zu werden, mussten Messwerte zu mindestens einem der drei relevanten Lernziele vorliegen. In 20 Studien lagen Werte zu <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> </em></strong>vor. Hier wurden die Quantit&auml;t und die Qualit&auml;t der Aktivit&auml;ten (etwa wie gut und ausf&uuml;hrlich ein Experiment geplant wurde) w&auml;hrend des Lernens erfasst. 17 Studien ermittelten Werte zum <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a></em></strong>. Hier wurden absolvierte Zwischenschritte und dabei entstandene Produkte (zum Beispiel schriftliche Aufgabenbearbeitungen) analysiert. 60 Studien untersuchten den <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></em></strong> von Sch&uuml;lerInnen. Hier wurde der Lernfortschritt bei der abschlie&szlig;enden Lernzielkontrolle erfasst. Zus&auml;tzlich differenzieren die AutorInnen sechs verschieden Typen von Unterst&uuml;tzungsans&auml;tzen.</p>



<p><em>Tabelle 1</em> bietet eine &Uuml;bersicht &uuml;ber alle einbezogenen Ans&auml;tze, sortiert nach zunehmendem Spezifierungsgrad. Zus&auml;tzlich wollen die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> herausfinden, inwiefern Faktoren wie das <strong>Alter</strong> der Sch&uuml;lerInnen, die <strong>Dauer</strong> der Unterrichtseinheit oder <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a></strong> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, Publikationsqualit&auml;t oder Art der Erfassung der Lernziele) Unterschiede in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n der verschiedenen Studien erkl&auml;ren k&ouml;nnen.</p>


<h2 id="tablepress-2-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-2">Tabelle 1. Untersuchte Typen von Unterst&uuml;tzungsans&auml;tzen und Erkl&auml;rungen.</h2>

<table id="tablepress-2" class="tablepress tablepress-id-2" aria-labelledby="tablepress-2-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Unterst&uuml;tzungsansatz</th><th class="column-2">Erkl&auml;rung</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><strong>Einschr&auml;nkungen</strong></td><td class="column-2">Die Lernenden werden zun&auml;chst mit einfacheren Aufgaben konfrontiert; dadurch wird die <b>Komplexit&auml;t</b> der Anforderung eingeschr&auml;nkt. Schrittweise erh&ouml;ht sich anschlie&szlig;end die Komplexit&auml;t der Aufgabe.</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"><strong>Statusberichte</strong></td><td class="column-2">Die Lernenden erhalten R&uuml;ckmeldung &uuml;ber ihre <b>Fortschritte</b> bei der Bearbeitung von Aufgaben.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><strong>Hinweise</strong></td><td class="column-2">Die Lernenden werden w&auml;hrend der Bearbeitung der Aufgaben gezielt daran <b>erinnert</b>, bestimmte Schritte auszuf&uuml;hren.</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><strong>Heuristiken</strong></td><td class="column-2">Die Lernenden werden w&auml;hrend der Bearbeitung der Aufgaben daran erinnert, einen bestimmten Schritt auszuf&uuml;hren und erhalten zus&auml;tzliche <b>Hinweise</b>, wie genau sie dabei vorgehen sollen.</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><strong>Scaffolds</strong></td><td class="column-2">Den Lernenden werden anspruchsvolle Schritte, die bei der Bearbeitung der Aufgaben zu meistern sind, explizit <b>erkl&auml;rt</b> oder sogar abgenommen.</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"><strong>Erkl&auml;rungen</strong></td><td class="column-2">Den Lernenden werden vor oder w&auml;hrend der Bearbeitung der Aufgaben Erkl&auml;rungen geliefert, <b>wie genau</b> sie einen bestimmten Schritt oder eine bestimmte Handlung ausf&uuml;hren sollen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-2 from cache -->



<p>In diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> gehen die Befunde aus<strong> 72 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n</strong> ein, die im Zeitraum zwischen 1993 und 2013 ver&ouml;ffentlicht wurden. Alle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n vergleichen Sch&uuml;lerInnen beim Forschenden Lernen, die ein spezifisches Unterst&uuml;tzungsangebot erhalten, mit Sch&uuml;lerInnen, die dieses Angebot nicht erhalten. Auf diese Weise l&auml;sst sich die <strong>Effektivit&auml;t</strong> des jeweiligen Angebots bestimmen. Die Vergleiche wurden mithilfe experimenteller und quasi-experimenteller <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s angestellt. An den Studien nahmen Sch&uuml;lerInnen aus Grund- und weiterf&uuml;hrenden Schulen in den MINT-F&auml;chern teil (Alter: f&uuml;nf bis 22 Jahre).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p><em>Tabelle 2</em> zeigt eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n der einzelnen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze, sortiert nach Lernzielkategorien. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> kommt zu dem Ergebnis, dass Sch&uuml;lerInnen <strong>bessere Ergebnisse</strong> in den <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></em></strong> zeigen, wenn sie dabei von der Lehrperson unterst&uuml;tzt werden (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.66). Zwar unterscheiden sich die Befunde dahingehend, welche <strong>Art der Unterst&uuml;tzung</strong> (z.B. <em>Einschr&auml;nkungen</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.90), <em>Scaffolds</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.77) oder <em>Erkl&auml;rungen</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.70)) untersucht wird. Jedoch sind diese Unterschiede nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>.</p>



<p>F&uuml;r den <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a></em></strong> zeigt sich ebenfalls ein <strong>positiver Effekt</strong> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.71). Insbesondere zus&auml;tzliche <em>Erkl&auml;rungen </em>(<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;1.45) und <em>Heuristiken</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;1.17) haben hier eine deutliche und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> bessere Wirkung auf Sch&uuml;lerInnen als die anderen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze. Jedoch wurden diese beiden Ans&auml;tze jeweils nur in einer Studie untersucht; die Effekte sind deshalb nicht ausreichend gesichert.</p>



<p>Zuletzt ergibt sich f&uuml;r den <strong><em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></em></strong> insgesamt ein <strong>positiver Effekt</strong> f&uuml;r Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.50). Wie bei den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a> unterscheiden sich zwar die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n je nach Ansatz (z.B. <em>Erkl&auml;rungen</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.61), <em>Hinweise</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.55) oder <em>Einschr&auml;nkungen</em> (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.52)), allerdings sind diese Unterschiede wie auch bei den <em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></em> nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Ein <em>nicht</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>es Ergebnis bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht sicher genug ausgeschlossen werden kann, dass die Unterschiede in den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n durch zuf&auml;llige Faktoren entstanden sind (Irrtumswahrscheinlicheit 95&thinsp;%).</p>


<h2 id="tablepress-3-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-3">Tabelle 2. Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze mit den gr&ouml;&szlig;ten Effekten auf die verschiedenen Lernerfolgsma&szlig;e.</h2>

<table id="tablepress-3" class="tablepress tablepress-id-3" aria-labelledby="tablepress-3-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Lernzielkategorie</th><th class="column-2">Unterst&uuml;tzungsansatz</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>'s <i>d</i></th><th class="column-4">Studienanzahl</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a></strong></td><td class="column-2"><strong>gesamt</strong></td><td class="column-3"><strong>0.66</strong></td><td class="column-4"><strong>20</strong></td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einschr&auml;nkungen</td><td class="column-3">0.90</td><td class="column-4">4</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Scaffolds</td><td class="column-3">0.77</td><td class="column-4">6</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erkl&auml;rungen</td><td class="column-3">0.70</td><td class="column-4">5</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a></strong></td><td class="column-2"><strong>gesamt</strong></td><td class="column-3"><strong>0.71</strong></td><td class="column-4"><strong>17</strong></td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erkl&auml;rungen</td><td class="column-3">1.45</td><td class="column-4">1</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Heuristiken</td><td class="column-3">1.17</td><td class="column-4">1</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Scaffolds</td><td class="column-3">0.80</td><td class="column-4">6</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong></td><td class="column-2"><strong>gesamt</strong></td><td class="column-3"><strong>0.50</strong></td><td class="column-4"><strong>60</strong></td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erkl&auml;rungen</td><td class="column-3">0.61</td><td class="column-4">25</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Hinweise</td><td class="column-3">0.55</td><td class="column-4">8</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einschr&auml;nkungen</td><td class="column-3">0.52</td><td class="column-4">4</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-3 from cache -->



<p>Bei der genaueren Analyse der Lernzielkategorie&nbsp;<em><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></em>&nbsp;zeigt sich zudem, dass Lernzielkontrollen, die sich mehr auf Forschungsfertigkeiten fokussieren, gr&ouml;&szlig;ere Effekte erzielen (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.78), als Kontrollen, in denen rein inhaltliches Fachwissen abgefragt wird (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.37, nicht in der Tabelle dargestellt). Zus&auml;tzliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;machen deutlich, dass die Wirkung der Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen auf die unterschiedlichen Lernziele unabh&auml;ngig ist von der Dauer der Unterrichtseinheit, dem Alter der Sch&uuml;lerInnen und weitgehend auch von methodischen Faktoren (z.B. dem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Der Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) folgend, liegen die Effekte in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> vorwiegend im mittleren Bereich. Damit schneiden Sch&uuml;lerInnen in den drei Bereichen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>) substanziell besser ab als in der Vergleichsbedingung.</p>



<p>Diese mittleren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n sind insbesondere deshalb bemerkenswert, da als Vergleichsbedingung (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) andere Unterrichtsformen herangezogen wurden und nicht etwa keine Aktivit&auml;t oder unangeleitete Stillarbeit. Eine mittlere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> von <em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.50 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>) bedeutet beispielsweise, dass rund zwei Drittel der Sch&uuml;lerInnen im Rahmen des Forschenden Lernens einen gr&ouml;&szlig;eren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erzielen als der Durchschnitt der Vergleichssch&uuml;lerInnen.</p>



<p>Gerade hinsichtlich des <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s</strong> k&ouml;nnen insbesondere die Forschungsfertigkeiten (<em>inquiry skills</em>) der Sch&uuml;lerInnen durch Unters&uuml;tzungsangebote <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a> besser gef&ouml;rdert werden (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.78) als naturwissenschaflich-mathematisches Fachwissen (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.37).  </p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird von der <em>Clearing House Research Group</em> anhand der Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> sind die Ergebnisse hinsichtlich des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s ausf&uuml;hrlich dargestellt: F&uuml;r <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> werden jeweils gesonderte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n angegeben. Zus&auml;tzlich werden &ndash; abh&auml;ngig von der Verf&uuml;gbarkeit von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n &ndash; Effekte f&uuml;r Schulf&auml;cher (Mathematik vs. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>), Art des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s (F&auml;higkeiten im Forschenden Lernen vs. Fachwissen) oder Dauer (eine vs. mehrere Lerneinheiten) differenziert berichtet.</p>



<p>Die geplante Differenzierung nach Jahrgangsstufen konnte nur indirekt realisiert werden, da insgesamt zu wenige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n vorhanden waren. Durch den feinen Aufl&ouml;sungsgrad der Lernziele und der zus&auml;tzlichen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze l&auml;sst die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> konkrete Schlussfolgerungen dar&uuml;ber zu, welche Ma&szlig;nahme beim Forschenden Lernen f&uuml;r welches Lernziel unter welchen Bedingungen besonders geeignet ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> testet mithilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n gesondert f&uuml;r alle drei Lernziele, inwiefern die Befunde verallgemeinerbar sind. Dabei untersuchen die AutorInnen, inwiefern die verschiedenen Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze, die jeweilige Dauer des Einsatzes, das Alter der Sch&uuml;lerInnen oder methodische Merkmale der Studien sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> auf die Gr&ouml;&szlig;e des Effekts auswirken. Dass manche Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze effektiver sind als andere, daf&uuml;r enthalten die Befunde vereinzelt Hinweise, die Unterschiede sind jedoch in den meisten F&auml;llen nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> oder beruhen auf nur wenigen Studien. Auch f&uuml;r die Altersgruppen oder methodischen Merkmale der Studien ergeben sich keine konsistenten Einschr&auml;nkungen f&uuml;r die Verallgemeinerbarkeit. Hervorzuheben ist, dass die Effekte &uuml;ber alle Kategorien hinweg ausschlie&szlig;lich positiv ausfallen.</p>



<p>Die &Uuml;berlegenheit des unterst&uuml;tzten Forschenden Lernens ist damit auf der Basis der einbezogenen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n f&uuml;r alle diese Dimensionen ein deutlicher Trend und weitgehend verallgemeinerbar.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Der besondere Beitrag dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liegt in der differenzierten Betrachtung verschiedener Unterst&uuml;tzungsans&auml;tze und deren Effekte auf unterschiedliche Lernziele (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a> und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>). Dadurch wird deutlich, unter welchen Bedingungen die Wirksamkeit von Forschendem Lernen als Unterrichtsansatz besonders zum Tragen kommt. Gleichzeitig wirft das Vorgehen, einzelne Ans&auml;tze isoliert zu betrachten, die Frage auf, wie sich die Ans&auml;tze auswirken, wenn sie miteinander kombiniert werden. Die AutorInnen weisen darauf hin, dass die Kombination von mehreren Ans&auml;tzen bisher kaum untersucht wurde, jedoch f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Forschung von besonderer Bedeutung ist.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die <em>Clearing House Research Group</em> beurteilt die methodische Verl&auml;sslichkeit auf Grundlage eines Ratingsystems (basierend auf u.a. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entsprechen gr&ouml;&szlig;tenteils den Kriterien der Anforderungskataloge: Das Vorgehen bei der Recherche nach relevanten Studien, der Studienauswahl, der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> sowie der statistischen Analyse ist weitgehend offengelegt und gut nachvollziehbar beschrieben. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-5-Lazonder_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Alle in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigten Studien wurden mit Sch&uuml;lerInnen im Unterricht oder in unterrichtsnahen Bedingungen durchgef&uuml;hrt. Die berichteten Ergebnisse sind folglich relevant f&uuml;r eine <strong>effektive Unterrichtspraxis</strong>. Insgesamt wird deutlich, dass der Unterst&uuml;tzung beim Forschenden Lernen eine bedeutende Rolle zukommt.</p>



<p>Unabh&auml;ngig davon, welchen <strong>Unterst&uuml;tzungsansatz</strong> die Lehrperson w&auml;hlt, zeigen Sch&uuml;lerInnen bessere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>, sie weisen w&auml;hrend des Lernens bessere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/durchfuehrungserfolg/" target="_self" title="Bezeichnet die erfolgreich absolvierten Zwischenschritte bei der Bearbeitung einer Aufgabe. Hierf&uuml;r wird eine Aufgabe je nach Umfang in mehrere Teilschritte zerlegt und diese auf ihre korrekte Bearbeitung hin beurteilt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an!" class="encyclopedia">Durchf&uuml;hrungserfolg</a>e auf und erzielen insgesamt bessere Lernergebnisse (siehe Studienbeispiel).</p>



<p>Insbesondere lernen sie auch besser zu verstehen, wie <strong>wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung</strong> funktioniert. Entscheidend f&uuml;r die effektive Umsetzung ist also, dass die Lehrkraft ihre Sch&uuml;lerInnen ad&auml;quat unterst&uuml;tzt, wenn sie im MINT-Unterricht wie Forschende handeln. Ad&auml;quat meint dabei nicht zwangsl&auml;ufig detailliert: Ein kurzer Hinweis zur rechten Zeit ist oft mindestens genauso lernf&ouml;rderlich wie eine ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In ihrer experimentellen Studie von 2008 untersuchten Zohar und Ben David die Sch&uuml;lerleistungen beim Forschenden Lernen im Fach Biologie. 199 Achtkl&auml;ssler in sechs Klassen wurden dabei &uuml;ber einen Zeitraum von 12 Unterrichtseinheiten zum Themenkomplex &bdquo;Fortpflanzung&ldquo; unterrichtet. Die Studie stellte einen besonders gro&szlig;en Effekt von <strong>zus&auml;tzlichen Erkl&auml;rungen</strong> auf verschiedene Lernziele fest.</p>



<p>Alle Sch&uuml;lerInnen besch&auml;ftigten sich mit zwei Simulationen zu den Themen &raquo;Samenkeimung&laquo; und &raquo;Meerschweinchen&laquo; am Computer. Weitere Themen bearbeiteten die Sch&uuml;lerInnen ohne Computersimulation. Die Lehrkr&auml;fte waren angehalten, die Aufmerksamkeit der Sch&uuml;lerInnen in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> durch <strong>gezieltes Nachfragen</strong> und entsprechende Erkl&auml;rungen auf wesentliche Aspekte ihrer Experimente zu lenken.</p>



<p>Beide Gruppen erzielten <strong>substanzielle <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/">Lernerfolg</a>e</strong> durch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>. Die gezielten und an das jeweilige individuelle Problem der Lernenden angepassten Nachfragen und Erkl&auml;rungen der Lehrkr&auml;fte bewirkten jedoch zus&auml;tzlich einen gro&szlig;en positiven Effekt sowohl mit Blick auf das Wissen &uuml;ber Fortpflanzung als auch auf die Forschungsfertigkeiten der Sch&uuml;lerInnen. Insbesondere leistungsschw&auml;chere Sch&uuml;lerInnen profitierten von der zus&auml;tzlichen Unterst&uuml;tzung.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument. Hillsdale</em>, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Furtak, E. M., Seidel, T., Iverson, H., &amp; Briggs, D. C. (2012). Experimental and Quasi-Experimental Studies of Inquiry-Based Science Teaching. A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 82 </em>(3), 300-329.</p>



<p>Lazonder, A. W., &amp; Harmsen, R. (2016). Meta-Analysis of Inquiry-Based Learning Effects of Guidance. <em>Review of Educational Research, 86</em> (3), 681&ndash;718. doi 10.3102/0034654315627366.</p>



<p>Zohar, A., &amp; Ben David, A. (2008). Explicit teaching of meta-strategic knowledge in authentic classroom situations. <em>Metacognition and Learning, 3</em>, 59&ndash;82. doi:10.1007/ s11409-007-9019-4.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="http://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.3102/0034654315627366" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metaanalyse von Lazonder &amp; Harmsen, 2016</a></p>



<p>Zum <a href="http://link.springer.com/article/10.1007/s11409-007-9019-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studienbeispiel von Zohar &amp; David, 2008</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M. &amp; CHU Research Group (2017). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an! <a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>www.clearinghouse-unterricht.de</em></a><em>, Kurzreview 5.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_foerdert_bildung_episode_21_forschendes_lernen_auf_die_unterstuetzung_kommt_es_an.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU_KR-5_Lazonder-Harmsen_2016_Forschendes-Lernen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-5-Lazonder_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschendes Lernen oder lehrerzentrierte Ansätze im naturwissenschaftlichen Unterricht: Was ist effektiver?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/forschendes-lernen/forschendes-lernen-oder-lehrerzentrierte-ansaetze-im-naturwissenschaftlichen-unterricht-was-ist-effektiver/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 07:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://tum.qs2mserver.de/?p=748</guid>

					<description><![CDATA[Forschendes Lernen gewinnt im naturwissenschaftlichen Unterricht zunehmend an Bedeutung. Ob und unter welchen Bedingungen dieser Ansatz effektiver ist als Unterricht mit vorwiegend lehrerzentrierter Instruktion, klärt die Metaanalyse &#8222;Experimental and quasi-experimental studies of inquiry-based science teaching. A meta-analysis&#8220; (Furtak, Seidel, Iverson &#38; Briggs, 2012). In diesem Kurzreview werden die zentralen Befunde dargestellt und eingeordnet. Einleitung Reformbemühungen der vergangenen Jahre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;gewinnt im naturwissenschaftlichen Unterricht zunehmend an Bedeutung. Ob und unter welchen Bedingungen dieser Ansatz effektiver ist als Unterricht mit vorwiegend lehrerzentrierter Instruktion, kl&auml;rt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Experimental and quasi-experimental studies of inquiry-based science teaching. A meta-analysis&ldquo; (Furtak, Seidel, Iverson &amp; Briggs, 2012). In diesem Kurzreview werden die zentralen Befunde dargestellt und eingeordnet.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Lernwirksamkeit von Unterricht mit Forschendem Lernen in naturwissenschaftlichen F&auml;chern</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: Sch&uuml;lerInnen der Primar- und Sekundarstufe unterschiedlicher Schularten, Jahrgangsstufen und L&auml;nder</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt hinsichtlich des naturwissenschaftlichen Verst&auml;ndnisses zugunsten von Forschendem Lernen (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.50) im Vergleich zu lehrerzentriertem Unterricht</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;ist besonders wirksam bei Aktivit&auml;ten, die dazu anregen, den Lernstoff zu hinterfragen und wenn&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;st&auml;rker durch Lehrkr&auml;fte gesteuert werden</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Reformbem&uuml;hungen der vergangenen Jahre um den naturwissenschaftlichen Unterricht verweisen zunehmend auf die&nbsp;<strong>Bedeutung</strong>&nbsp;von Forschendem Lernen im Unterricht. Diese Entwicklung wird zudem von aktuellen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;und Lehrpl&auml;nen unterstrichen.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;bedeutet, dass Sch&uuml;lerInnen &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind, indem sie selbst zu naturwissenschaftlichen Fragen recherchieren, Experimente entwickeln und gewonnene Ergebnisse interpretieren.</p>



<p>Die Popularit&auml;t dieses Ansatzes beruht auf der Grundannahme, dass Sch&uuml;lerInnen in einem derart gestalteten Unterricht ein besseres Verst&auml;ndnis naturwissenschaftlicher Inhalte erlangen als mit lehrerzentrierten Ans&auml;tzen. Diese Annahme ist jedoch bisher nicht umfassend belegt. So gab es in der Vergangenheit teils stichhaltige&nbsp;<strong>Kritik</strong>&nbsp;an offenen Lernumgebungen und sch&uuml;lerzentriertem Unterricht. Dabei wurden die Vorteile strukturierter Lernumgebungen mit direkter, lehrerzentrierter Instruktion betont, bei der detailliert geplante Experimente beispielsweise von der Lehrkraft vorgef&uuml;hrt und anschlie&szlig;end gemeinsam besprochen werden. Zum Vergleich dieser beiden Unterrichtsans&auml;tze sind zahlreiche Studien entstanden. Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;fasst nun die zentralen Befunde zusammen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Lehrerzentrierte Instruktion oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>: Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht der Frage nach, welcher der beiden Unterrichtsans&auml;tze das Verst&auml;ndnis naturwissenschaftlicher Inhalte bei Sch&uuml;lerInnen besser f&ouml;rdert. Die Grundlage f&uuml;r die Analyse bilden 37&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die im Zeitraum von 1996 bis 2006 in Zeitschriften mit&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/begutachtungsverfahren-peer-review-verfahren/" target="_self" title="Auch Peer-Review-Verfahren. Zentrales Verfahren zur Qualit&auml;tssicherung wissenschaftlicher Ver&ouml;ffentlichungen. Beruht auf der Stellungnahme und Qualit&auml;tsbewertung von Kolleginnen und Kollegen aus dem betreffenden Forschungsgebiet (peer-review)." class="encyclopedia">Begutachtungsverfahren</a>&nbsp;ver&ouml;ffentlicht wurden. Ausgew&auml;hlt wurden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n mit experimentellem und quasi-experimentellem Untersuchungsdesign, die im Klassenzimmer durchgef&uuml;hrt wurden und die das naturwissenschaftliche&nbsp;<strong>Verst&auml;ndnis</strong>&nbsp;der Sch&uuml;lerInnen jeweils vor und nach der Unterrichtseinheit erfassten. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n beziehen verschiedene naturwissenschaftliche F&auml;cher, Jahrgangsstufen (haupts&auml;chlich Sekundarstufe), L&auml;nder und Schularten in ihre Untersuchungen ein.</p>



<p>&Auml;hnlich wie bisherige&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n ermittelt die vorliegende Studie die Wirksamkeit von Forschendem Lernen durch einen Vergleich mit lehrerzentriertem Unterricht. Sie geht jedoch &uuml;ber bisherige&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n hinaus, indem sie explizit ber&uuml;cksichtigt, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lehrerzentrierter-unterricht/" target="_self" title="Vermittlung des Unterrichtsstoffes, indem die Lehrkraft diesen vortr&auml;gt, vorliest, erz&auml;hlt oder demonstriert. Dabei werden der Inhalt des Unterrichtsstoffs und das Lerntempo durch die Lehrkraft bestimmt. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Forschendes Lernen oder lehrerzentrierte Ans&auml;tze im naturwissenschaftlichen Unterricht: Was ist effektiver? Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">lehrerzentrierter Unterricht</a>&nbsp;in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n zum Teil ganz unterschiedlich definiert und umgesetzt werden. Um die verschiedenen Umsetzungsformen genauer zu definieren und einzuordnen, konzentrieren sich die AutorInnen auf zwei wesentliche&nbsp;<strong>Dimensionen</strong>: Zum einen beschreiben sie die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;dahingehend, welches&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitive-aktivierung/" target="_self" title="Lerngelegenheiten, die Lernende zur aktiven Auseinandersetzung mit den Lerninhalten anregen. Unterricht ist beispielsweise dann kognitiv aktivierend, wenn die Lehrkraft an das Vorwissen der Sch&uuml;lerInnen ankn&uuml;pft oder sie eigene L&ouml;sungen und Ideen erkl&auml;ren l&auml;sst. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Forschendes Lernen: Auf die Unterst&uuml;tzung kommt es an! CHU-Academy&nbsp;Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">kognitive Aktivierung</a>spotenzial sie besitzen. Zum anderen erfassen sie, wie sehr die Steuerung der Lernprozesse in den H&auml;nden der Lehrkraft liegt &#8210; beispielsweise, ob Sch&uuml;lerInnen genaue Instruktionen zur Durchf&uuml;hrung einzelner&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;erhalten. Damit wollen die AutorInnen nicht nur pr&auml;ziser bestimmen, ob ein Unterrichtsansatz lernwirksamer ist als der andere, sondern auch, welche Faktoren im Einzelnen dazu beitragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Insgesamt erzielen Sch&uuml;lerInnen bei der Anwendung von Forschendem Lernen im Vergleich zu lehrerzentriertem Unterricht h&ouml;here&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.50; mittlere&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>). Durch das differenzierte Vorgehen der AutorInnen liefert die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;weitere Hinweise darauf, welche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;sich bei der Umsetzung des Forschenden Lernens als besonders lernwirksam erweisen.</p>



<p>Mit Bezug auf die erste Dimension &ndash; der Frage nach dem kognitiven Aktivierungsgehalt der verschiedenen Unterrichtsans&auml;tze &ndash; zeigt sich, dass insbesondere&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/epistemisch-orientierte-aktivitaeten-im-naturwissenschaftlichen-unterricht/" target="_self" title="Epistemisches Handeln (von griech. Epist&eacute;me: Wissen/Erkenntnis) bezeichnet wissenschafts- oder erkenntnistheoretisches Handeln. Auf den naturwissenschaftlichen Unterricht angewandt regen epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten Lernende dazu an, Erkl&auml;rungen f&uuml;r wissenschaftliche Ph&auml;nomene und Befunde zu entwickeln und unter anderem mit den Ergebnissen eigener Experimente zu begr&uuml;nden. Diese Aktivit&auml;ten unterst&uuml;tzen Lernende dabei, die besondere Art und Weise zu verstehen, wie Forschende&hellip;" class="encyclopedia">epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten</a>&nbsp;als Bestandteile des Unterrichts mit Forschendem Lernen den&nbsp;<strong>Unterschied</strong>&nbsp;ausmachen (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.75). Mit epistemisch orientierten Aktivit&auml;ten sind solche Aktivit&auml;ten gemeint, die Sch&uuml;lerInnen anregen, Erkl&auml;rungen f&uuml;r naturwissenschaftliche Ph&auml;nomene und Befunde zu entwickeln und beispielsweise mit den Ergebnissen eigener Experimente zu begr&uuml;nden. Diese Aktivit&auml;ten unterst&uuml;tzen Sch&uuml;lerInnen dabei, die besondere Art und Weise zu verstehen, wie Forschende in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a>&nbsp;arbeiten, wie Wissen entsteht und wie es sich durch neue Erkenntnisse ver&auml;ndern kann.</p>



<p>Waren Sch&uuml;lerInnen neben den epistemisch orientierten Aktivit&auml;ten zus&auml;tzlich in prozedurale und soziale Aktivit&auml;ten (das hei&szlig;t, gemeinsam Forschungsfragen oder Experimente entwickeln, Daten sammeln und aufbereiten sowie Ergebnisse pr&auml;sentieren und diskutieren) involviert, erwies sich der Unterricht ebenfalls als besonders&nbsp;<strong>wirksam</strong>&nbsp;(<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.72). Mit Bezug auf die zweite Dimension &ndash; der Lernsteuerung &ndash; ergaben die Vergleiche der Untersuchungen, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;insbesondere dann h&ouml;here&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aufweist, wenn die Unterrichtseinheiten st&auml;rker lehrergesteuert sind &ndash; im Verh&auml;ltnis zu Unterricht, bei dem die Umsetzung &uuml;berwiegend durch die Sch&uuml;ler selbst gesteuert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Gem&auml;&szlig; der &uuml;blichen Kategorisierung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) liegt die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;aller einbezogenen Einzelstudien im mittleren Bereich (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.50). Das bedeutet, dass ca. 70&thinsp;% der Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber ein substanziell&nbsp;<strong>besseres Verst&auml;ndnis</strong>&nbsp;naturwissenschaftlicher Inhalte nach Aktivit&auml;ten im Sinne des Forschenden Lernens verf&uuml;gen als nach Unterricht mit lehrerzentrierter Instruktion. Differenzierte Vergleiche in Bezug auf einzelne Bestandteile des Unterrichts zeigen, dass dieser bereits beachtliche durchschnittliche Effekt noch h&ouml;her ausfallen kann, wenn&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;so eingesetzt wird, dass epistemische Aktivit&auml;ten aktiviert werden (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.75) bzw. die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;vorwiegend lehrergesteuert begleitet werden (<em>d</em>&thinsp;=&thinsp;0.65). Dieses Ergebnis best&auml;tigt Befunde aus bisherigen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n (Vergleiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lehrstrategien-im-vergleich/wie-effektiv-sind-alternative-unterrichtsansaetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 6</a>), die &auml;hnliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n (<em>d&thinsp;</em>=&thinsp;0.65) festgestellt haben.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird von der&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;danach beurteilt, ob und wie detailliert die Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;jeweils untersucht werden. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;fokussiert hier jedoch ausschlie&szlig;lich auf inhaltliche Aspekte der Umsetzungsformen von Forschendem Lernen und nimmt keine weiteren Differenzierungen vor.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;berichtet ausschlie&szlig;lich Befunde &uuml;ber Mittelwerte von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n und vergleicht diese Mittelwerte (sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrastanalyse/" target="_self" title="Statistisches Verfahren, bei dem Gruppen gebildet werden, die sich nur in einem Merkmal (Kontrast) voneinander unterscheiden. Durch einen numerischen Vergleich von Gruppenwerten (z.B. Leistungswerte) k&ouml;nnen erste Anhaltspunkte zur Effektivit&auml;t dieses Merkmals gewonnen werden. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2: Das Experiment" class="encyclopedia">Kontrastanalyse</a>n). &Uuml;bliche inferenzstatistische Verfahren, auf deren Grundlage Aussagen &uuml;ber die Verallgemeinerbarkeit von Effekten getroffen werden k&ouml;nnen, fanden keine Anwendung. Damit sind statistisch abgesicherte Aussagen zur Verallgemeinerbarkeit des Gesamteffekts nicht m&ouml;glich. Die ber&uuml;cksichtigten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n repr&auml;sentieren zwar unterschiedliche Kontexte (F&auml;cher, Klassenstufen und L&auml;nder), separate Befunde werden daf&uuml;r jedoch nicht berichtet. Eine weitere Einschr&auml;nkung auf der Basis von&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">stichprobe</a>n ergibt sich dadurch, dass ein Gro&szlig;teil der einbezogenen Studien bereits einige Jahre zur&uuml;ckliegt (die aktuellste Studie ist von 2006) und somit keine Aussagen &uuml;ber j&uuml;ngste Forschungsentwicklungen zu Forschendem Lernen getroffen werden k&ouml;nnen. Aktuelle&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/inferenzstatistische-analyse/" target="_self" title="Statische Testverfahren, die &uuml;berpr&uuml;fen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Befund, der anhand einer Stichprobe (zum Beispiel einige ausgew&auml;hlte 15-j&auml;hrige deutsche Sch&uuml;lerInnen) einer Population (alle 15-j&auml;hrigen deutschen Sch&uuml;lerInnen) gewonnen wurde, sich auf die gesamte Population &uuml;bertragen l&auml;sst." class="encyclopedia">inferenzstatistische Analysen</a>&nbsp;zur Generalisierbarkeit des Unterrichtsansatzes finden sich in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von Lazonder und Harmsen (2016; siehe&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/forschendes-lernen/forschendes-lernen-auf-die-unterstuetzung-kommt-es-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 5</a>).</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag, indem sie das Spektrum an M&ouml;glichkeiten, wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;im Unterricht eingesetzt werden kann, genauer bestimmt. Basierend auf der zweidimensionalen Kategorisierung des Unterrichtsansatzes nach Aktivierungsgehalt und Lernsteuerung liefert die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;differenziertere Vergleiche als fr&uuml;here Untersuchungen. Die gewonnenen Ergebnisse lassen R&uuml;ckschl&uuml;sse darauf zu, wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;im Rahmen des Forschenden Lernens effektiv gestaltet und kombiniert werden k&ouml;nnen. Die Ergebnisse zeigen damit nicht nur, dass dieser Unterrichtsansatz effektiv ist, sondern auch, wie sein Potenzial besser ausgesch&ouml;pft werden kann. So bietet diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;eine aussagekr&auml;ftige Grundlage f&uuml;r k&uuml;nftige Forschungsbem&uuml;hungen sowie f&uuml;r kontinuierliche Verbesserungen der Unterrichtspraxis.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde"><strong>Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</strong></h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die einzelnen Schritte des Erstellungsprozesses dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;sind unterschiedlich gut dokumentiert. So ist der Suchprozess nachvollziehbar beschrieben, die Schritte zur Auswahl der Studien und die vorgenommenen statistischen Analysen hingegen sind nur teilweise nachvollziehbar und schl&uuml;ssig begr&uuml;ndet. Zu mehr Klarheit h&auml;tte auch beigetragen, wenn die Art und Weise, wie&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;innerhalb der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n gemessen wurde, transparenter dargestellt worden w&auml;re. Weitere Informationen zu den Beurteilungskriterien finden Sie online in unserem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-1-Furtak_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;bezieht sich ausschlie&szlig;lich auf&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die im Klassenzimmer durchgef&uuml;hrt wurden und l&auml;sst damit R&uuml;ckschl&uuml;sse auf effektive Unterrichtspraxis zu. Sie liefert zudem eine genaue Beschreibung, welche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;beim Forschenden Lernen besonders wirksam sind. Insgesamt erweist sich Unterricht mit Forschendem Lernen gegen&uuml;ber lehrerzentriertem Unterricht in den Studien als&nbsp;<strong>&uuml;berlegen</strong>. Dieser Befund deutet darauf hin, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;und entsprechende Reformbem&uuml;hungen grunds&auml;tzlich der richtige Weg sind, um das naturwissenschaftliche Verst&auml;ndnis von Sch&uuml;lerInnen besser als bisher zu f&ouml;rdern.</p>



<p>Naturwissenschaftlicher Unterricht ist dann besonders erfolgreich, wenn Sch&uuml;lerInnen &auml;hnlich wie Forschende aktiv und gemeinschaftlich am Prozess der Wissenserzeugung beteiligt sind. Damit ist das ganze Spektrum an Forschungsaktivit&auml;ten gemeint: Fragestellungen entwickeln, Experimente und Untersuchungen konzipieren und umsetzen, Daten und Ergebnisse auswerten sowie Befunde interpretieren und erkl&auml;ren. Gerade die letztgenannten sogenannten epistemischen Aktivit&auml;ten, bei denen Sch&uuml;lerInnen eigene Befunde einordnen und ihre Forschungsaktivit&auml;ten reflektieren, erweisen sich als besonders hilfreich f&uuml;r das Verst&auml;ndnis naturwissenschaftlicher Inhalte.&nbsp;<strong>Lehrkr&auml;ften</strong>&nbsp;kommt zudem eine bedeutsame Rolle in der Unterst&uuml;tzung der Lernprozesse zu: Die Eigenaktivit&auml;t, zu der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;Sch&uuml;lerInnen anregt, kann vorwiegend dann in hohe Lernertr&auml;ge &uuml;bersetzt werden, wenn Lehrkr&auml;fte die einzelnen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernaktivitaeten/" target="_self" title="Bezeichnet die Aktivit&auml;ten, die Sch&uuml;lerInnen w&auml;hrend der Lern- und &Uuml;bungsphasen ausf&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen sich in der Qualit&auml;t mit Blick auf die Effektivit&auml;t des Lernprozesses sehr stark unterscheiden. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema:&nbsp; Lassen sich wissenschaftliche Kompetenzen im Unterricht f&ouml;rdern? CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Forschendes Lernen CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien" class="encyclopedia">Lernaktivit&auml;ten</a>&nbsp;anleiten und begleiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In ihrer Studie ermittelten Alexander und Kollegen (2002) einen besonders gro&szlig;en Effekt beim&nbsp;<strong>Vergleich</strong>&nbsp;einer Unterrichtseinheit mit Forschenden Lernen gegen&uuml;ber einer lehrerzentrierten Unterrichtseinheit. Im Themengebiet &raquo;Astronomie&laquo; wurden die Sch&uuml;lerInnen der sechsten und siebten Jahrgangsstufe in zwei verschiedenen Gruppen (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;vs.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) angeleitet, sich mit Galileo und davon ausgehend mit verschiedenen Weltbildern auseinanderzusetzen. Im lehrerzentrierten Unterricht wurden die wichtigsten Konzepte dieses Themengebietes ausschlie&szlig;lich durch die Lehrkraft aufbereitet und vermittelt.</p>



<p>Im Unterricht mit Forschendem Lernen nahmen Sch&uuml;lerInnen die Perspektive Galileos und anderer wichtiger Figuren selbst ein und waren angehalten, sie im historisch-philosophischen Kontext zu hinterfragen (epistemische Aktivierung). Sie werteten Texte nach vorgegebenen Leitfragen aus, pr&auml;sentierten ihre Ergebnisse und stellten sie anschlie&szlig;end zur Diskussion. Gerade wenn Lehrkr&auml;fte st&auml;rker die <strong>Steuerung</strong> dieser Aktivit&auml;ten &uuml;bernahmen, konnte der innovative Ansatz seine gr&ouml;&szlig;ere Effektivit&auml;t im Vergleich zur direkten Instruktion demonstrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument</em>. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Alexander, P. A., Fives, H., Buehl, M. M., &amp; Mulhern, J. (2002). Teaching as persuasion. <em>Teaching and Teacher Education, 18</em>, 795-813.</p>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988).&nbsp;<em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em>&nbsp;(2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p>Furtak, E. M., Seidel, T., Iverson, H., &amp; Briggs, D. C. (2012). Experimental and Quasi-Experimental Studies of Inquiry-Based Science Teaching. A Meta-Analysis. <em>Review of Educational Research, 82</em>(3), 300-329. doi&thinsp;0.3102/0034654312457206.</p>



<p>Lazonder, A. W., &amp; Harmsen, R. (2016). Meta-Analysis of Inquiry-Based Learning Effects of Guidance. <em>Review of Educational Research</em>, <em>86</em>(3), 681&ndash;718. doi 10.3102/0034654315627366.</p>



<p>Schroeder, C. M., Scott, T. P., Tolson, H., Huang, T.-Y, &amp; Lee, Y.-H. (2007). A meta-analysis of national research: Effects of teaching strategies on student achievement in science in the United States. <em>Journal of Research in Science Teaching, 44</em>(10), 1436-1460.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654312457206" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Furtak et al., 2012</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0742051X02000446" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexander et al., 2002</a>.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Knogler, M., Hetmanek, A. &amp; CHU Research Group (2017).&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/forschendes-lernen/" target="_self" title="Lehr- und Lernansatz, bei dem Lernende &auml;hnlich wie Forschende aktiv und kollaborativ in Prozesse der Wissenserzeugung eingebunden sind. Lernende entwickeln dabei m&ouml;glichst eigenst&auml;ndig Fragestellungen, stellen Hypothesen auf, experimentieren und interpretieren Ergebnisse. Lernziel ist neben dem Erwerb fachlichen Wissens auch ein besseres Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie durch wissenschaftliche Forschung Wissen erzeugt wird. Siehe auch: Epistemisch orientierte Aktivit&auml;ten&hellip;" class="encyclopedia">Forschendes Lernen</a>&nbsp;oder lehrerzentrierte Ans&auml;tze im&nbsp; naturwissenschaftlichen Unterricht: Was ist effektiver? www.clearinghouse-unterricht.de,&nbsp;<em>Kurzreview 1</em>.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1_forschendes_lernen_oder_lehrerzentrierter_unterricht.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/12/CHU_KR-1_Furtak-2012_Forschendes-Lernen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/Rating-Sheet-KR-1-Furtak_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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