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	<title>kognitive Konflikte &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Allein, zu zweit oder in Gruppen – Wie lernen SchülerInnen am besten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 11:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Konflikte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schule ist ein sozialer Lernort, an dem SchülerInnen Aufgaben häufig gemeinsam mit ihren Sitznachbarn oder anderen KlassenkameradInnen in Partner- oder Gruppenarbeit (engl.: Peer Interaction) lösen. Doch wie sollten diese Partner- oder Gruppenarbeiten gestaltet werden, damit sie das Lernen aller SchülerInnen unterstützen? Dieser Frage widmen sich Tenenbaum und KollegInnen (2020) in ihrer Metaanalyse &#8222;How effective [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Schule ist ein sozialer Lernort, an dem Sch&uuml;lerInnen Aufgaben h&auml;ufig gemeinsam mit ihren Sitznachbarn oder anderen KlassenkameradInnen in Partner- oder Gruppenarbeit (engl.: <em>Peer Interaction</em>) l&ouml;sen. Doch wie sollten diese Partner- oder Gruppenarbeiten gestaltet werden, damit sie das Lernen aller Sch&uuml;lerInnen unterst&uuml;tzen? Dieser Frage widmen sich Tenenbaum und KollegInnen (2020) in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;How effective is peer interaction in facilitating learning?&ldquo;. Die AutorInnen untersuchen, ob Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeiten arbeiten, mehr lernen, als Sch&uuml;lerInnen, die alleine, gemeinsam mit einer erwachsenen Person oder in einer Wartekontrollbedingung gar nicht arbeiten.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> bei Partner- und Gruppenarbeiten im Vergleich zu anderen Sozialformen im Unterricht</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: 7103 Sch&uuml;lerInnen im Alter von 4 bis 18 Jahren</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Positiver, statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Vorteil der Partner- und Gruppenarbeiten gegen&uuml;ber den Vergleichsgruppen (<em>g</em> = 0.40)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stabiler positiver Gesamteffekt &uuml;ber vers. Lernbereiche und Gruppenzusammensetzungen hinweg;</li>



<li>Gr&ouml;&szlig;erer Effekt wenn Lernende zum Konsens kommen sollen</li>
</ul>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p>Gruppen- und Partnerarbeiten geh&ouml;ren f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen und Lehrkr&auml;fte gleicherma&szlig;en zum Schulalltag. Sie sind eine <strong>beliebte</strong> <strong>Sozialform</strong>, um den Unterrichtsfluss anzuregen oder verschiedene Lernende miteinander zu vernetzen. Aus <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ivistischer Sicht bieten Partner- und Gruppenarbeiten die Chance, sich mit fremden Perspektiven auseinanderzusetzen, kognitive Konflikte zu induzieren und dadurch Lernen anzuregen.</p>



<p>Sowohl in der Unterrichtspraxis als auch in der Theorie ist allerdings unklar, welche Konstellationen der Partner- und Gruppenarbeit das Lernen am besten unterst&uuml;tzen. Lernen die Sch&uuml;lerInnen besser zu zweit als zu dritt? Welchen Einfluss hat die Geschlechterkonstellation einer Gruppe auf das Lernen? Sind diese Fragen je nach Inhalt der Gruppenarbeit vielleicht verschieden zu beantworten? Diesen Fragen gehen Tenenbaum und KollegInnen in ihrer <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> nach.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;geht der Frage nach, ob Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben in Partner- oder Gruppenarbeit bearbeiten,&nbsp;<strong>erfolgreicher</strong>&nbsp;lernen, d. h. zum Beispiel mehr Aufgaben l&ouml;sen und/oder qualitativ hochwertigere L&ouml;sungen erzielen, als Sch&uuml;lerInnen, die die Aufgabe allein, gar nicht oder mit einer erwachsenen Person bearbeiten.</p>



<p>Als Datengrundlage dienen 62 Publikationen, die sich auf 71 verschiedene&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n mit insgesamt 7103 Sch&uuml;lerInnen zwischen 4 und 18 Jahren beziehen. Alle ber&uuml;cksichtigten Studien vergleichen den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen, die an Partner- und Gruppenarbeiten teilnahmen, mit dem&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;von Sch&uuml;lerInnen aus mindestens einer der&nbsp;<strong>drei folgenden</strong>&nbsp;<strong>Vergleichsbedingungen</strong>: 1) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe allein, 2) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe gemeinsam mit einer erwachsenen Person oder 3) die Sch&uuml;lerInnen bearbeiten die Aufgabe gar nicht und warten einfach (eine sogenannte Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a>). Die Aufgaben, die gel&ouml;st werden mussten, waren dabei f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen der jeweiligen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>&nbsp;gleich &ndash; egal ob sie an der Partner- und Gruppenarbeit oder einer der drei Vergleichsbedingungen teilnahmen.</p>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wird au&szlig;erdem untersucht, ob verschiedene&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n</strong>&nbsp;den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;w&auml;hrend der Partner- und Gruppenarbeit beeinflussen. Diese&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n werden von den AutorInnen in drei Kategorien eingeteilt:&nbsp;<strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a></strong>&nbsp;(z. B. H&auml;ufigkeit der Partner- und Gruppenarbeit),&nbsp;<strong>Gruppenmerkmale</strong>&nbsp;(z. B. Geschlechtszusammensetzung) und&nbsp;<strong>Lernbereich</strong>&nbsp;der Aufgabe (z. B. naturwissenschaftliches Argumentieren).</p>



<p>Einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle untersuchten <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatorvariable/" target="_self" title="Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Moderatorvariable</a>n in diesen drei Kategorien finden Sie in der &Uuml;bersicht &uuml;ber alle Einzelbefunde.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p>Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben w&auml;hrend einer Partner- bzw. Gruppenarbeit l&ouml;sten, zeigten einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> <strong>gr&ouml;&szlig;eren</strong> <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a></strong> (also beispielsweise mehr gel&ouml;ste Aufgaben) als Sch&uuml;lerInnen in den Vergleichsbedingungen. Dies spiegelt sich in dem positiven und statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.40 (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.27 bis <em>g</em> = 0.54) wider. Wenn man die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e der Sch&uuml;lerInnen in den drei Vergleichsbedingungen jeweils getrennt mit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>en der Sch&uuml;lerInnen in Partner- bzw. Gruppenarbeiten vergleicht, zeigen sich jedoch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e <strong>Unterschiede</strong>: Sch&uuml;lerInnen, die mit Erwachsenen arbeiteten, erzielten genauso gro&szlig;e <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e wie Sch&uuml;lerInnen, die die Aufgaben in Partner- bzw. Gruppenarbeit l&ouml;sten. Sch&uuml;lerInnen, die in der Wartekontrollbedingung gar nicht oder alleine arbeiteten, erzielten allerdings geringere <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e als Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeit zusammenarbeiteten.</p>



<p>In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> waren die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>e au&szlig;erdem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> gr&ouml;&szlig;er,</strong> wenn die Kinder und Jugendlichen angehalten wurden w&auml;hrend der Partner- bzw. Gruppenarbeit zu einem <strong>Konsens</strong> zu kommen (<em>g</em> = 0.61; <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konfidenzintervall/" target="_self" title="Bereich, in dessen Grenzen ein Wert z.B. der Mittelwert einer Grundgesamtheit (beispielsweise alle deutschen Sch&uuml;lerInnen in der 8. Jahrgangsstufe) oder eine Effektst&auml;rke mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. zu 95%) liegt (vgl. B&uuml;hner &amp; Ziegler, 2009)." class="encyclopedia">Konfidenzintervall</a> <em>g</em> = 0.42 bis <em>g</em> = 0.81). Alle anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (z. B. H&auml;ufigkeit der Partner- bzw. Gruppenarbeit) und der Gruppenmerkmale (z. B. Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e) sowie der Lernbereich der Aufgabe beeinflussten den positiven Gesamteffekt nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>. Das hei&szlig;t f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> der Sch&uuml;lerInnen bei den Partner- und Gruppenarbeiten war es egal, ob die Partner- bzw. Gruppenarbeit</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nur einmal oder mehr als einmal</li>



<li>mit jungen (4-10-j&auml;hrigen) oder &auml;lteren (11-18-j&auml;hrigen) Sch&uuml;lerInnen</li>



<li>in gleichgeschlechtlichen oder gemischtgeschlechtlichen Paarungen bzw. Gruppen</li>



<li>mit zwei oder mehr als zwei Sch&uuml;lerInnen</li>



<li>im Lernbereich Kreativit&auml;t, Moral, Argumentieren, r&auml;umliches Denken etc.</li>
</ul>



<p>stattfand.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Insgesamt kommt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> zu einem <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en positiven Gesamteffekt</strong> von <em>g</em> = 0.40. Die Gr&ouml;&szlig;e dieses Effekts zeigt an, dass ca. 65% der Sch&uuml;lerInnen, die in Partner- bzw. Gruppenarbeit gearbeitet haben, einen gr&ouml;&szlig;eren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> erzielten als der Durchschnitt der Sch&uuml;lerInnen in den anderen drei Vergleichsbedingungen (Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a>, Bearbeitung der Aufgabe allein, Bearbeitung der Aufgabe mit einer erwachsenen Person).</p>



<p>Der positive Gesamteffekt von <em>g</em> = 0.40 ist &uuml;ber die untersuchten Gruppenmerkmale und Lernbereiche der Aufgaben hinweg <strong>stabil</strong>, wird aber von bestimmten Merkmalen des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (Vergleichsbedingung, Instruktion zur Konsensfindung) beeinflusst. Das hei&szlig;t, obwohl die Einzelstudien zum Teil Effekte aufweisen, die unter oder &uuml;ber dem Gesamteffekt liegen, ist insgesamt davon auszugehen, dass Partner- bzw. Gruppenarbeiten unter <strong>vielen Umst&auml;nden</strong> das Lernen f&ouml;rdern k&ouml;nnen.</p>



<p>Der Gesamteffekt (<em>g</em> = 0.40) f&auml;llt im Vergleich mit zwei bestehenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n, bei denen es weniger um spontane Partner- und Gruppenarbeit, sondern um ge&uuml;btes kooperatives bzw. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> geht (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/">Kurzreview 4</a> zur Wirksamkeit kooperativer Lernformen (<em>g</em> = 0.54) und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-mit-digitalen-medien/kollaboratives-lernen-und-mobile-digitale-geraete-eine-wirksame-kombination/">Kurzreview 15</a> zur Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten (<em>g</em> = 0.52)) etwas geringer aus. Werden die Sch&uuml;lerInnen jedoch instruiert, w&auml;hrend der Partner- bzw. Gruppenarbeit zu einem Konsens zu finden, &uuml;bersteigt der Effekt von <em>g</em> = 0.61 die Gesamteffekte der beiden vergleichbaren <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n.</p>



<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die Einsch&auml;tzung von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/03/CHU_Handout_Effektsta%CC%88rken.pdf">Handout</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> berichtet die Ergebnisse differenziert nach <strong>Lernbereichen</strong> der Aufgaben und <strong>Altersstufen</strong>. In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> werden insgesamt neun verschiedene inhaltliche Lernbereiche getrennt analysiert (z. B. naturwissenschaftliches Argumentieren und mathematisches Argumentieren). Au&szlig;erdem werden die Ergebnisse differenziert f&uuml;r zwei Altersgruppen dargestellt, die Aufteilung entspricht dabei in etwa dem internationalen Primar- und Sekundarstufenbereich.</p>



<p>Innerhalb der verschiedenen Lernbereiche und &uuml;ber die beiden Altersgruppen hinweg finden sich keine statistisch <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede, das hei&szlig;t, Partner- und Gruppenarbeiten wirken in dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &uuml;ber verschiedene Lernbereiche und Altersstufen hinweg &auml;hnlich positiv. Einschr&auml;nkend ist festzuhalten, dass in der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keine Differenzierung bez&uuml;glich der verschiedenen Erhebungsmethoden des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s durchgef&uuml;hrt wird.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurden verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n durchgef&uuml;hrt, um die Generalisierbarkeit &uuml;ber verschiedene <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (z. B. Art der Vergleichsgruppe, H&auml;ufigkeit der Messung), Gruppenmerkmale (z. B. Alter, Geschlecht) und Lernbereiche hinweg zu testen. Der vorteilhafte Effekt der Partner- bzw. Gruppenarbeit ist <strong>&uuml;ber <em>alle </em>untersuchten Gruppenmerkmale</strong> (Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Geschlechtszusammensetzung) und Lernbereiche hinweg <strong>robust</strong>. Es ist einschr&auml;nkend festzustellen, dass bei den verschiedenen Lernbereichen der Aufgaben teilweise nur sehr wenige Studien eingeflossen sind (z.B. nur zwei Studien im Lernbereich Kreativit&auml;t). Au&szlig;erdem enth&auml;lt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> keinerlei Informationen zu den geografischen Regionen der Studien, was die direkte &Uuml;bertragbarkeit auf den MINT-Unterricht an deutschen Schulen erschwert.</p>



<p>Auch wenn der positive Gesamteffekt &uuml;ber bestimmte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s (H&auml;ufigkeit und Zeitpunkt der Messung sowie H&auml;ufigkeit der Partner- bzw. Gruppenarbeit) hinweg generalisierbar ist, wird er von zwei anderen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s, n&auml;mlich der <strong>Art der Vergleichsgruppe</strong> sowie der <strong>Instruktion zur Konsensfindung</strong>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> beeinflusst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ber&uuml;cksichtigt zentrale Punkte aus <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/konstrukt/" target="_self" title="Nicht direkt beobachtbare Eigenschaft, die mit Hilfe einer Beobachtung oder eines empirischen Tests erschlossen werden muss, z.B. Intelligenz. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema:&nbsp; Kritisches Denken als Unterrichtsziel: Von der Definition zur F&ouml;rderung Selbstreguliertes Lernen und Lernerfolg bei Sch&uuml;lerInnen: Gibt es einen Zusammenhang?" class="encyclopedia">konstrukt</a>ivistischen Lerntheorien</strong> nach Jean Piaget und Lew Wygotsky: Kinder und Jugendliche profitieren in ihrer Entwicklung vom aktiven (sprachlichen) Austausch mit mind. einer anderen Person. W&auml;hrend Piaget annimmt, dass Sch&uuml;lerInnen bei der Zusammenarbeit mit Erwachsenen weniger lernen als bei der Zusammenarbeit mit Gleichaltrigen, geht Wygotsky davon aus, dass Sch&uuml;lerInnen sehr wohl von der Zusammenarbeit mit Erwachsenen profitieren k&ouml;nnen.</p>



<p>Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> tragen diesen &Uuml;berlegungen durch die Bildung ihrer <strong>Vergleichsgruppen</strong> Rechnung. So untersuchen sie den ersten Punkt, indem sie analysieren, ob Sch&uuml;lerInnen im aktiven (sprachlichen) Austausch mit Gleichaltrigen (Partner- bzw. Gruppenarbeit) mehr bzw. erfolgreicher lernen als Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben alleine bearbeiten (Vergleichsgruppe). Den zweiten Punkt, in dem sich Piaget und Wygotsky allerdings unterscheiden, untersuchen sie, indem sie den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben mit Gleichaltrigen (Partner- bzw. Gruppenarbeit) bearbeiten, mit dem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> von Sch&uuml;lerInnen, die Aufgaben gemeinsam mit Erwachsenen l&ouml;sen, vergleichen.</p>



<p>Weitere wissenschaftliche Relevanz erlangt die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> dadurch, dass sie bestehende <strong>Forschungsdesiderate</strong> aufzeigt: Es ist bislang wenig dar&uuml;ber bekannt, wie und ob soziale Rollen oder kognitive Voraussetzungen (z. B. Vorwissen) der Sch&uuml;lerInnen bei Partner- und Gruppenarbeiten zusammenwirken und den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflussen k&ouml;nnen. Des Weiteren ist unklar, ob die konkrete Dauer der Gruppenarbeit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> beeinflusst.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Offenlegung und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht &uuml;berwiegend den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/mars/" target="_self" title="Empfehlungskatalog der American Psychological Association (APA), der vorgibt, welche Informationen in wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen von Metaanalysen enthalten sein sollten. Dient dazu, das Vorgehen und die Ergebnisse von Metaanalysen m&ouml;glichst transparent und nachvollziehbar zu machen und dabei einheitliche Kriterien zu gew&auml;hrleisten." class="encyclopedia">APA Meta-Analysis Reporting Standards</a>). Die Schritte bei der Auswahl der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n und der Analyse der Befunde sind weitgehend transparent. Im Bereich der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n w&auml;ren allerdings genauere Angaben zur Messung des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>s, zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> der jeweiligen Studienqualit&auml;t sowie zum Herkunftsland der Studie w&uuml;nschenswert gewesen. Weitere Informationen zur methodischen Beurteilung finden Sie in unserem Rating Sheet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Partner- und Gruppenarbeiten k&ouml;nnen im Unterricht schnell und variabel eingesetzt werden. Die Befunde der vorliegenden <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> k&ouml;nnen als Hinweis daf&uuml;r angesehen werden, dass Partner- und Gruppenarbeiten das Lernen von Sch&uuml;lerInnen zwischen 4 und 18 Jahren f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Sch&uuml;lerInnen k&ouml;nnen von der Partner- und Gruppenarbeit unabh&auml;ngig von der Geschlechterzusammensetzung und der Gruppengr&ouml;&szlig;e <strong>profitieren</strong>. Die AutorInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> verweisen allerdings auf Forschungsergebnisse der Sozialpsychologie, wonach sowohl bei &auml;lteren Sch&uuml;lerInnen als auch ab einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von sechs Personen das Ph&auml;nomen des &bdquo;sozialen Faulenzens&ldquo; wesentlich h&auml;ufiger auftritt.</p>



<p>Um den gegenseitigen <strong>Austausch</strong> und die Perspektiv&uuml;bernahme, vor allem bei kontroversen Themen, weiter anzuregen, bietet es sich an, die Sch&uuml;lerInnen zur Konsensfindung aufzufordern. Insgesamt liefert die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Indizien daf&uuml;r, dass die Lerneffekte beim gemeinschaftlichen Lernen scheinbar gr&ouml;&szlig;er sind als beim Lernen allein.</p>



<p>Trotz dieser praktischen Erkenntnisse weisen die Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> aber auch daraufhin, dass f&uuml;r zuverl&auml;ssige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/evidenz/" target="_self" title="In der empirischen Bildungsforschung liegt wissenschaftliche Evidenz dann vor, wenn Annahmen bzw. wissenschaftliche Theorien durch empirische Daten belegt sind. Wissenschaftliche Evidenz, als bestes verf&uuml;gbares Wissen, spielt eine wichtige Rolle f&uuml;r rationales und professionelles Handeln. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien CHU-Academy Kurs: Evidenzbasierte Lehrstrategien 2" class="encyclopedia">evidenz</a>basierte Aussagen zu spezifischen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten (z. B. Dauer der Gruppenarbeit, Zusammensetzung der Gruppen nach Vorwissen) noch weitere Forschungsbem&uuml;hungen notwendig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>Schwarz und Linchevski (2007) untersuchten in ihrer Studie, ob Partnerarbeit im Vergleich zu einer Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a> zu Verbesserungen beim <strong>mathematischen</strong> Argumentieren von Zehntkl&auml;sslern f&uuml;hrt. Daf&uuml;r absolvierten 60 Zehntkl&auml;sslerInnen aus Israel einen Pr&auml;- und Posttest mit Aufgaben zum mathematischen Argumentieren. Zwischen dem Pr&auml;- und Posttest lagen drei Wochen.</p>



<p>Nach dem Pr&auml;test wurden die Sch&uuml;lerInnen in eine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> und eine Warte<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">kontrollgruppe</a> aufgeteilt. Die 32 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> bearbeiteten in 16 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/randomisiert/" target="_self" title="Siehe auch Randomisierung.&nbsp;Zuf&auml;llige Zuordnung von Versuchspersonen zu den Experimental- bzw. den Kontrollbedingungen zum Beispiel durch Losverfahren. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">randomisiert</a>en <strong>Paaren</strong> gemeinsam 3 der 9 Aufgaben aus dem Pr&auml;test, die dann nicht im Posttest vorkamen. Zentraler Punkt der Partnerarbeit war, dass die Sch&uuml;lerInnen sich gegenseitig ihre L&ouml;sungswege erkl&auml;rten. Die 28 Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a> warteten und bearbeiteten zwischen Pr&auml;- und Posttest keine weiteren Aufgaben.</p>



<p>W&auml;hrend die Zehntkl&auml;ssler, die zwischen Pr&auml;- und Posttest an der Partnerarbeit teilgenommen hatten, im Posttest einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en <strong>Zuwachs</strong> in der Anzahl und Qualit&auml;t der L&ouml;sungen der Aufgaben aufwiesen, fand sich bei den Zehntkl&auml;sslern, die nur Pr&auml;- und Posttest ohne Partnerarbeit absolviert hatten, kein <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Zuwachs.</p>



<p>Ein Beispiel f&uuml;r die in der Studie bearbeiteten Aufgaben zum mathematischen Argumentieren:</p>



<p>Den Sch&uuml;lerInnen werden zwei Paare von <strong>Bl&ouml;cken</strong> gezeigt (A, B und C, D); alle W&uuml;rfel in den Bl&ouml;cken A und C wiegen gleich viel, alle W&uuml;rfel in B und D wiegen gleich viel. Bei allen Aufgaben bleibt die Anzahl der W&uuml;rfel von Block A und Block C gleich, die Anzahl der W&uuml;rfel von Block B und D variiert allerdings. Am Anfang jeder Aufgabe werden die Sch&uuml;lerInnen &uuml;ber das relative Gewicht der Bl&ouml;cke A und B informiert, z. B. Block A ist schwerer als Block B. Danach sollen sie jeweils das relative Gewicht der Bl&ouml;cke C und D ableiten.</p>



<p><em>Eine Beispielaufgabe</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="300" height="90" src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-300x90.png" alt="" class="wp-image-5576" srcset="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-300x90.png 300w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie-140x42.png 140w, https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Beispielstudie.png 475w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></figure>



<p><em>Block A besteht aus 27 W&uuml;rfeln, Block C aus 30 W&uuml;rfeln. Block B besteht aus 26, Block D aus 30 W&uuml;rfeln. Block A und B sind gleich schwer. Ist der Block C leichter als Block D? Begr&uuml;nde.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Kyndt, E., Raes, E., Lismont, B., Timmers, F., Cascallar, E. &amp; Dochy, F. (2013). A meta-analysis of the effects of face-to-face cooperative learning. do recent studies falsify or verify earlier findings? Educational Research Review, 10, 133-149.</p>



<p>Schwarz, B. B. &amp; Linchevski, L. (2007). The role of task design and argumentation in cognitive development during peer interaction: The case of proportional reasoning. Learning and Instruction, 17 (5), 510-531.</p>



<p>Sung, Y. T., Yang, J. M. &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. Review of Educational Research, 87 (4), 768-805.</p>



<p>Tenenbaum, H. R., Winstone, N. E., Leman, P. J. &amp; Avery, R. E. (2020). How effective is peer interaction in facilitating learning? a meta-analysis. Journal of Educational Psychology, 112 (7), 1303-1319.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> von <a href="https://psycnet.apa.org/record/2019-75000-001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tenenbaum et al., 2020</a></p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959475207000941?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwarz &amp; Linchevski, 2007</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>T&auml;schner, J., Diery, A. &amp; CHU Research Group (2022). <em>Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten?</em> www.clearinghouse-unterricht.de, Kurzreview 31.</p>
</div></div></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107123_allein_zu_zweit_oder_in_gruppen_wie_lernen_schulerinnen_am_besten.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-51b3da8" id="gspb_container-id-gsbp-51b3da8">
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/CHU_KR-31_Tenenbaum_2020_Allein-zu-zweit-oder-in-Gruppen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/KR31_Gesamttabelle-Befunde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einzelbefunde der Metanalyse im &Uuml;berblick</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2022/12/Rating-Sheet-KR-31_Tenenbaum.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Tenenbaum_2020.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Table.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Individual findings of the meta-analysis at a glance</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2023/12/CHU_KR31_ENG_Rating-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meta-Analysis Rating Sheet</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-1608603" id="gspb_container-id-gsbp-1608603"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1107123_allein_zu_zweit_oder_in_gruppen_wie_lernen_schulerinnen_am_besten.mp3" length="8196240" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Wie fördert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?</title>
		<link>https://www.clearinghouse.edu.tum.de/forschendes-lernen/wie-foerdert-man-wissenschaftliches-denken-im-unterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 14:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschendes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[kognitive Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[MINT]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftliche Kompetenzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clearinghouse.edu.tum.de/?p=2456</guid>

					<description><![CDATA[Wissenschaftliches Denken zu fördern ist eine zentrale Aufgabe für den schulischen MINT-Unterricht. SchülerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und Übung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte Variablenkontrollstrategie (VKS). Ob und wie das Verständnis dieser Strategie im Unterricht gefördert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die Metaanalyse &#8222;Teaching the control-of-variables strategy: A [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;zu f&ouml;rdern ist eine zentrale Aufgabe f&uuml;r den schulischen MINT-Unterricht. Sch&uuml;lerInnen entwickeln diese Kompetenz nicht von selbst, sondern nur durch gezielte Anleitung und &Uuml;bung. Eine der wichtigsten Methoden wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist die sogenannte&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS). Ob und wie das Verst&auml;ndnis dieser Strategie im Unterricht gef&ouml;rdert werden kann, haben zahlreiche Studien untersucht. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;&bdquo;Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis&ldquo; von Schwichow, Crocker, Zimmerman, H&ouml;ffler und H&auml;rtig (2016) analysiert die Befunde aus 72 Studien und tr&auml;gt wichtige Erkenntnisse &uuml;ber effektive F&ouml;rderma&szlig;nahmen der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;im Unterricht zusammen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 class="wp-block-heading" id="metaanalyse-im-uberblick-1">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p><strong>Fokus der Studie</strong>: Effektive F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;als zentraler Komponente wissenschaftlichen Denkens</p>



<p><strong>Zielgruppe</strong>: &Uuml;berwiegend zehn bis 15-j&auml;hrige Sch&uuml;lerInnen</p>



<p><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittelgro&szlig;er Effekt auf die F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(<em>g&nbsp;</em>=&nbsp;0.61)</p>



<p><strong>Weitere Befunde</strong>: Einsatz von Demonstration (mittelgro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.69) und Kognitivem Konflikt (gro&szlig;er Effekt: <em>g</em> = 0.80) besonders effektiv</p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading" id="einleitung">Einleitung</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;ist eine&nbsp;<strong>Kernkompetenz</strong>&nbsp;f&uuml;r die MINT-F&auml;cher und ein zentraler Bestandteil aktueller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>. Die F&auml;higkeit, wissenschaftlich denken zu k&ouml;nnen, unterst&uuml;tzt Sch&uuml;lerInnen dabei, ein breites Spektrum von Problemen sowohl in wissenschaftlichen als auch in allt&auml;glichen Kontexten zu bearbeiten und zu l&ouml;sen.</p>



<p>Ein fundamentales Anliegen wissenschaftlichen Denkens ist es, g&uuml;ltige&nbsp;<strong>Erkl&auml;rungen</strong>&nbsp;&ndash; beispielsweise in Form von Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;ngen &ndash; f&uuml;r verschiedenste Ph&auml;nomene zu finden sowie stichhaltig begr&uuml;nden und belegen zu k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen geeignete Bedingungen erkannt oder gezielt hergestellt werden, die m&ouml;glichst eindeutige Schlussfolgerungen &uuml;ber Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge zulassen. Das hei&szlig;t, dass in einem Experiment oder einer Serie von Experimenten m&ouml;glichst alle potenziellen Erkl&auml;rungen nacheinander ausgeschlossen werden, bis nur noch nachweislich kausale Erkl&auml;rungen f&uuml;r ein Ph&auml;nomen in Frage kommen (siehe Beispiel). Dieses&nbsp;<strong>experimentelle Vorgehen</strong>&nbsp;ist als Strategie der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(VKS) bekannt.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;spielt eine zentrale Rolle in Forschung und Wissenschaft und steht im Zusammenhang mit der st&auml;rkeren Betonung von wissenschaftlichem Denken und Arbeiten in&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/bildungsstandards/" target="_self" title="Geben Ziele der p&auml;dagogischen Arbeit in Form von anzustrebenden Lernergebnissen vor. Sie legen f&auml;cherspezifisch fest, welche Kompetenzen Sch&uuml;lerInnen zu einem bestimmten Zeitpunkt der Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Kompetenz wird dabei als F&auml;higkeit verstanden, Wissen und K&ouml;nnen zur L&ouml;sung von Problemen anzuwenden (Quelle: IQB). Beispiele f&uuml;r aktuell g&uuml;ltige Bildungsstandards sind die Next Generation Science Standards in&hellip;" class="encyclopedia">Bildungsstandards</a>&nbsp;und Lehrpl&auml;nen als&nbsp;<strong>Unterrichtsziel</strong>&nbsp;im Fokus. Dabei geht es nicht nur darum, dass Sch&uuml;lerInnen kausale Nachweise mithilfe von Experimenten selbst erzeugen k&ouml;nnen, sondern auch darum, dass sie durch das Verst&auml;ndnis zugrundliegender wissenschaftlicher Strategien lernen, angebotene Erkl&auml;rungen auf wissenschaftliche Weise zu hinterfragen und zu argumentieren.</p>



<p>Die Frage, ob und wie die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;effektiv gef&ouml;rdert werden kann, ist seit Jahrzehnten Gegenstand zahlreicher Studien. Die vorliegende&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;fasst diesen Forschungstand zusammen und liefert wichtige Anhaltpunkte, wie Unterricht in diesem Zusammenhang optimal gestaltet werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Die Variablenkontrollstrategie: Beispiel</h3>



<p>Um herauszufinden, welche Rolle die Bew&auml;sserung f&uuml;r das Wachstum von Pflanzen spielt, werden in entsprechenden Experimenten identische&nbsp;<strong>Bedingungen</strong>&nbsp;f&uuml;r zwei Pflanzen geschaffen: Gleiche Pflanzen, gleiches Licht, gleiche Erde, gleicher D&uuml;nger, etc. Nur die zugegebene Wassermenge variiert. Das hei&szlig;t, alle m&ouml;glichen und bekannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n bis auf die Wassermenge werden kontrolliert. W&auml;chst nun die eine Pflanze mehr oder weniger als die andere, ist dies eindeutig mit der unterschiedlichen Wasserzugabe zu erkl&auml;ren. Dadurch l&auml;sst sich die Annahme, dass die Bew&auml;sserung einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat, experimentell untermauern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="worum-geht-es-in-dieser-studie">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p>Zur F&ouml;rderung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erschien bereits 1988 eine erste&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;(Ross, 1988). In der Zwischenzeit ist eine Vielzahl neuer Studien erschienen, auf die Schwichow und KollegInnen nun zugreifen k&ouml;nnen. Die Menge an verf&uuml;gbaren Studien und die weiterentwickelten metaanalytischen Verfahren erlauben es ihnen, detailliert zu ergr&uuml;nden, unter welchen Bedingungen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;bzw. die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;besonders effektiv gef&ouml;rdert werden kann. Dazu erfassen und untersuchen sie eine Vielzahl von&nbsp;<strong>Einflussfaktoren</strong>, sogenannten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en: Ein erster Fragenblock besch&auml;ftigt sich mit bestimmten Eigenschaften der Sch&uuml;lerInnen &ndash; z.B. Alter &ndash;, ein zweiter mit Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts (siehe&nbsp;<em>Tabelle 1</em>) und ein dritter untersucht, wie die Art der Testung das Ergebnis beeinflusst.</p>



<p>F&uuml;r ihre Analysen k&ouml;nnen Schwichow und KollegInnen auf insgesamt 226&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus 72 Einzelstudien mit experimentellem oder quasi-experimentellem Design zur&uuml;ckgreifen. Sie wurden im Zeitraum von 1972 bis 2012 ver&ouml;ffentlicht. Acht der Studien wurden in Deutschland durchgef&uuml;hrt, der Rest &uuml;berwiegend in den USA oder weiteren europ&auml;ischen, asiatischen und amerikanischen L&auml;ndern. Insgesamt nahmen an den Studien 5.355 Sch&uuml;lerInnen teil.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-findet-diese-studie-heraus">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">Wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;kann durch Unterricht gef&ouml;rdert werden: Schwichow und KollegInnen replizieren den Befund von Ross (1988) und ermitteln einen mittleren Effekt von&nbsp;<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61 (mittelgro&szlig;er Effekt). Aus den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zu den Gestaltungsmerkmalen des Unterrichts ergeben sich einige interessante Erkenntnisse (vgl. auch&nbsp;<em>Tabelle 1</em>):</p>



<p><strong>Unterrichtsfokus.</strong>&nbsp;Die Analyse zeigt, dass es f&uuml;r den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;keinen entscheidenden Unterschied macht, ob sich der Unterricht ausschlie&szlig;lich auf die Vermittlung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;konzentriert oder die Lehrkraft gleichzeitig auch noch andere Ziele verfolgt, wie die Vermittlung von Faktenwissen.</p>



<p><strong>Art der Vermittlung.</strong>&nbsp;Hier gibt es eine lange Diskussion, ob die Vermittlung eines expliziten Merksatzes zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;(langfristig) zu besseren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>en f&uuml;hrt als wenn Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler die VKS beim Experimentieren selber &bdquo;entdecken&ldquo;. So ein&nbsp;<strong>Merksatz</strong>&nbsp;k&ouml;nnte beispielsweise lauten: &bdquo;Variiere immer nur eine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>&nbsp;zu einem Zeitpunkt.&ldquo; Aus der entsprechenden&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;l&auml;sst sich keine klare Pr&auml;ferenz ableiten: Es gibt also auch gute M&ouml;glichkeiten,&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu unterrichten, ohne einen expliziten Merksatz zu formulieren.</p>



<p><strong>&Uuml;bungsgelegenheiten.</strong>&nbsp;Der bisherige Stand der Forschung legt die Vermutung nahe, dass &Uuml;bungsgelegenheiten, bei denen die Sch&uuml;lerInnen selbst aktiv experimentieren k&ouml;nnen, positive Effekte auf die Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;haben. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;jedoch zeigt, dass es keine bedeutende Rolle spielt, ob es derartige Gelegenheiten gibt. Die AutorInnen erkl&auml;ren diesen Befund damit, dass&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in erster Linie eine&nbsp;<strong>kognitive Strategie</strong>&nbsp;ist: Die Besch&auml;ftigung mit der konkreten Durchf&uuml;hrung von Experimenten &ndash; real oder in Computersimulationen &ndash; lenkt m&ouml;glicherweise eher von den wesentlichen Merkmalen der Gestaltung des Experiments und der experimentellen Strategie ab, oder erbringt zumindest keinen Mehrwert. Das k&ouml;nnte auch erkl&auml;ren, warum es keine Rolle spielt, ob Sch&uuml;lerInnen&nbsp;<em>Feedback</em>&nbsp;(schriftlich oder m&uuml;ndlich) auf die Durchf&uuml;hrung ihrer Experimente bekommen.*</p>


<h2 id="tablepress-19-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-19">Tabelle 1. Untersuchte Gestaltungsmerkmale des Unterrichts.</h2>

<table id="tablepress-19" class="tablepress tablepress-id-19" aria-labelledby="tablepress-19-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></th><th class="column-2">VARIANTEN</th><th class="column-3"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i>)</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtsfokus</b></td><td class="column-2">Beherrschen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> ist alleiniges Unterrichtsziel</td><td class="column-3">0.63</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zus&auml;tzliche Unterrichtsziele neben der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> (z.B. Faktenwissen) werden ber&uuml;cksichtigt</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"><b>Art der Vermittlung </b></td><td class="column-2">Unterricht gibt Sch&uuml;lerInnen einen expliziten Merksatz zur <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a> an die Hand, mit dessen Hilfe typische Aufgaben gel&ouml;st werden k&ouml;nnen</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht enth&auml;lt keinen expliziten Merksatz</td><td class="column-3">0.65</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"><b>&Uuml;bungsgelegenheiten</b></td><td class="column-2">Unterricht bietet Gelegenheit(en), Experimente real oder durch Computersimulation selbst durchzuf&uuml;hren</td><td class="column-3">0.59</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen haben keine Gelegenheit, selbst aktiv zu experimentieren</td><td class="column-3">0.74</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Feedback</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen erhalten Feedback auf von ihnen durchgef&uuml;hrte Experimente (schriftlich oder m&uuml;ndlich)</td><td class="column-3">0.66</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Feedback</td><td class="column-3">0.58</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von Demonstration(en)</b></td><td class="column-2">Demonstration eines exemplarischen Experiments (real <br>
oder in Computersimulation)</td><td class="column-3">0.69</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Keine Demonstration</td><td class="column-3">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Einsatz von <br>
Kognitiven Konflikten</b></td><td class="column-2">Sch&uuml;lerInnen werden mit nicht erwartungskonformen <br>
Erfahrungen konfrontiert; dabei sollen kognitive Konflikte erzeugt werden</td><td class="column-3">0.80</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Kein Erzeugen von kognitiven Konflikten</td><td class="column-3">0.53</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"><b>Unterrichtskontext</b></td><td class="column-2">Unterricht in R&auml;umlichkeiten der Schule zu Themen wie Federspannung oder Vermehrung von Bakterien</td><td class="column-3">0.56</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Unterricht au&szlig;erhalb der Schule zu Themen wie H&uuml;pfb&auml;llen oder Raketendesign</td><td class="column-3">0.72</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><strong>Demonstrationen.</strong>&nbsp;Demonstrationen von korrekt durchgef&uuml;hrten Experimenten bieten hingegen den Vorteil, dass Sch&uuml;lerInnen sich &ndash; im Gegensatz zum eigenst&auml;ndigen Durchf&uuml;hren von Experimenten, bei denen sie sich um viele technische und handwerkliche Aspekte k&uuml;mmern m&uuml;ssen &ndash; komplett auf das Verst&auml;ndnis der zentralen (Design-)Merkmale des Experiments und der experimentellen Strategie konzentrieren k&ouml;nnen. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>&nbsp;zeigt, dass dieses Element tats&auml;chlich einen entscheidenden Unterschied macht.</p>



<p><strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">Kognitiver Konflikt</a>.</strong>&nbsp;Insbesondere in Kombination mit Demonstrationen wirkt sich das Erzeugen von kognitiven Konflikten positiv auf den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a>&nbsp;aus. Ein&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>&nbsp;findet dann statt, wenn das Ergebnis eines Experiments nicht mit den Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen &uuml;bereinstimmt. Er l&auml;sst sich zum Beispiel dadurch erzeugen, dass Forschende demonstriert werden, die sich nicht an die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;halten und in ihren Experimenten uneindeutige und/oder erwartungswidrige&nbsp;<strong>Ergebnisse</strong>&nbsp;erhalten. Entsprechend umgesetzt k&ouml;nnen kognitive Konflikte die Effektivit&auml;t des Lernens steigern: Der kognitive Konflikt muss dabei von der Lehrkraft verdeutlicht werden, indem sie die Erwartungen der Sch&uuml;lerInnen vor der Demonstration zun&auml;chst abfragt. Wenn die Sch&uuml;lerInnen anschlie&szlig;end angeleitet werden, sich mit Erkl&auml;rungen f&uuml;r das unerwartete Ergebnis und den eigenen &ndash; unter Umst&auml;nden fehlerhaften &ndash; &Uuml;berzeugungen auseinanderzusetzen, wird dadurch ein weitergehendes<strong>&nbsp;Verst&auml;ndnis</strong>&nbsp;von Zusammenh&auml;ngen m&ouml;glich. (Siehe auch Studienbeispiel &amp; Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis.)</p>



<p><strong>Unterrichtskontext.</strong>&nbsp;Eine bislang nicht explizit &uuml;berpr&uuml;fte Annahme ist, dass Sch&uuml;lerInnen sich f&uuml;r au&szlig;erschulische Kontexte st&auml;rker begeistern k&ouml;nnen und die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in solchen Kontexten entsprechend besser lernen. Die Analyse zum Unterrichtskontext konnte diese Vermutung jedoch nicht best&auml;tigen: Sch&uuml;lerInnen lernen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in schulischen wie auch au&szlig;erschulischen Kontexten &auml;hnlich erfolgreich.</p>



<p><em>* Erg&auml;nzender Befund: In einer experimentellen Studie untersuchten die AutorInnen die Wirkung von aktiv durchgef&uuml;hrten Experimenten beim Erlernen der VKS im Vergleich zu Arbeitsbl&auml;ttern. Die Ergebnisse zeigen, dass sich aktiv durchgef&uuml;hrte Experimente positiv auf die Durchf&uuml;hrung von realen Experimenten auswirken w&auml;hrend sich Arbeitsbl&auml;tter positiv auf das Bewerten schriftlich dargestellter Experimente auswirken. Dieser Effekt trat nur auf, wenn die Inhalte der &Uuml;bungs- und Testmaterialen gleich waren. Bei Transferaufgaben mit anderen Inhalten unterschieden sich die Sch&uuml;lerInnen beider Gruppen nicht (Schwichow et al., 2016).</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p>Die&nbsp;<em>Clearing House Unterricht Research Group</em>&nbsp;bewertet&nbsp;<em>die</em>&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a>&nbsp;(1995):</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-substanziell-sind-die-effekte">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p>Die durchschnittliche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>&nbsp;liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>&nbsp;(1988) im mittleren Bereich (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.61). Dieser Effekt zeigt sich als sehr stabil gegen&uuml;ber&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, die in anderen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n h&auml;ufig einflussreich sind (z.B. Alter oder&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a>) und wurde auf der Basis valider Prim&auml;r<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">studiendesign</a>s gewonnen. Teilweise wurden die Sch&uuml;lerInnen in den&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n zum selben Thema, aber ohne Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;unterrichtet. Damit handelt es sich um &auml;u&szlig;erst faire und&nbsp;<strong>strenge</strong>&nbsp;Vergleichsbedingungen. Es zeigt sich ferner, dass durch den Einsatz von kognitivem Konflikt der Effekt sogar zu einem gro&szlig;en Effekt (<em>g</em>&nbsp;=&nbsp;0.80;) ausgebaut werden kann. Dieser gro&szlig;e Effekt bedeutet, dass knapp 80&nbsp;% der Sch&uuml;lerInnen in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;h&ouml;here Leistungen beim wissenschaftlichen Denken aufweisen als der Durchschnitt der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p>Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Spezifische Schulf&auml;cher wurden in dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;nicht untersucht, da&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;&uuml;ber die F&auml;chergrenzen hinweg betrachtet wird. Die Ergebnisse werden f&uuml;r verschiedene Altersgruppen differenziert berichtet; allerdings zeigen sich hier keine Unterschiede. Als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>&nbsp;wurden ausschlie&szlig;lich Leistungen beim wissenschaftlichen Denken mit Fokus auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>nkontrolle untersucht.&nbsp;</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;wurden zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei vielen zeigten sich keine&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/">signifikant</a>en Unterschiede zwischen den untersuchten (Unterrichts-) Varianten. Insofern ist der berichtete durchschnittliche Effekt des Unterrichtens der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;f&uuml;r einige&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en verallgemeinerbar. Dazu geh&ouml;ren das Alter der Sch&uuml;lerInnen, die Durchf&uuml;hrung der Studie im Schulunterricht (vs. im Labor), die Art der Publikation sowie eine Vielzahl von Parametern der Testung (z.B. Anzahl der ver&auml;nderbaren&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Hervorhebung der einflussreichsten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n, Urheber der Tests, Zeitspanne zwischen Unterricht und Testung).</p>



<p>Erw&auml;hnenswert ist dar&uuml;ber hinaus, dass es keine Rolle zu spielen scheint, ob die Leistungstests mit&nbsp;<strong>anderen Inhalten</strong>&nbsp;durchgef&uuml;hrt werden als im Unterricht. Wenn Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;in einer spezifischen Unterrichtssituation erlernen, k&ouml;nnen sie ihr Wissen auch auf vergleichbare Experimente mit anderen Inhalten &uuml;bertragen.</p>



<p>Das Testformat, also die technische Umsetzung der Testung, erweist sich als&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>e Einflussgr&ouml;&szlig;e. Die G&uuml;ltigkeit des Gesamteffekts ist in dieser Hinsicht nicht uneingeschr&auml;nkt verallgemeinerbar.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant">Was macht die&nbsp;Metaanalyse&nbsp;wissenschaftlich relevant?</h5>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist aus zwei Gr&uuml;nden als sehr bedeutsam einzustufen: Erstens repliziert und erweitert sie den bisherigen Stand der Forschung und tr&auml;gt damit zur Aktualisierung der Befundlage bei. Zweitens erreicht sie durch die Fokussierung auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;eine eindrucksvolle Spezifit&auml;t und Konkretheit. Die Art und Weise, wie die detaillierten&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n zur Aufkl&auml;rung der aufgefundenen Unterschiede in den berichteten Effekten durchgef&uuml;hrt werden, hat&nbsp;<strong>exemplarischen Charakter</strong>. Durch die theoretisch sowie empirisch gut begr&uuml;ndete Wahl der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en tr&auml;gt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;substanziell dazu bei, die Theorie zur Instruktion der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;weiterzuentwickeln.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p>Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht vorbildlich den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche, Auswahl und Analyse erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p>Die Befunde von Schwichow und KollegInnen haben eine hohe Relevanz f&uuml;r den&nbsp;<strong>Unterrichtsalltag</strong>: In allen eingehenden Befunden wurden schulrelevante Inhalte vermittelt, alle beschriebenen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine h&ouml;here Effektivit&auml;t des Unterrichts sind ohne gro&szlig;en Aufwand umsetzbar. Die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;beinhaltet auch einige Studien mit zahlreichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n aus Deutschland. Insgesamt erweisen sich die berichteten Effekte als sehr stabil. Die Fokussierung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;auf die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;erm&ouml;glicht das Herausarbeiten von Details. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnen konkrete Hinweise f&uuml;r m&ouml;gliche Entscheidungsoptionen bei der Planung und Gestaltung von Unterricht abgeleitet werden.</p>



<p>An erster Stelle zeigt die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>, dass viele hypothetisch einflussreiche Parameter beim Unterrichten der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;keine so bedeutsame Rolle spielen wie angenommen. Die AutorInnen identifizieren jedoch zwei entscheidende Stellschrauben f&uuml;r das effektive Unterrichten von wissenschaftlichem Denken:</p>



<p>&bull; <strong>Demonstrationen</strong> sollten unbedingt zum Unterrichtsstandard geh&ouml;ren.<br>&bull; <strong>Kognitive Konflikte</strong> k&ouml;nnen die Effektivit&auml;t des Unterrichts deutlich steigern.</p>



<p>Insbesondere in der&nbsp;<strong>Kombination</strong>&nbsp;dieser beiden Ma&szlig;nahmen sehen die AutorInnen ein gro&szlig;es Potenzial &ndash; z.B. indem Sch&uuml;lerInnen dazu angeleitet werden, sich mit den in der Demonstration fehlerhaft gestalteten Experimenten auseinanderzusetzen. Wenn Sch&uuml;lerInnen sich auf die Anlage von Experimenten und damit auf die experimentelle Strategie konzentrieren k&ouml;nnen, ohne von technischen Details der Durchf&uuml;hrung abgelenkt zu werden, scheint darin ein Schl&uuml;ssel zur effektiven Aneignung der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;und damit einer Kernkomponente des wissenschaftlichen Denkens zu liegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="studienbeispiel">Studienbeispiel</h3>



<p>In ihrer experimentellen Feldstudie ermitteln Strand-Cary und Klahr (2008) einen besonders gro&szlig;en Effekt von Demonstrationen in Kombination mit dabei erzeugten kognitiven Konflikten auf das Wissenschaftliche Denken. Die 72 neun- bis zw&ouml;lfj&auml;hrigen Sch&uuml;lerInnen experimentierten in zwei verschiedenen Gruppen (Experimental- vs.&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>) mit jeweils zwei Holzrampen und B&auml;llen. Dabei sollten sie herausfinden, ob eine bestimmte Eigenschaft der Rampe (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">Variable</a>n: Steilheit, L&auml;nge, Oberfl&auml;che der Rampe) beeinflusst, wie weit der Ball rollt &ndash; also ob es einen&nbsp;<strong>kausalen Zusammenhang</strong>&nbsp;gibt.</p>



<p>In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;konnten die Sch&uuml;lerInnen selbstst&auml;ndig Experimente mit den Rampen durchf&uuml;hren. In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;wurden die Sch&uuml;lerInnen explizit&nbsp;<strong>angeleitet</strong>, mit der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu arbeiten: Sie f&uuml;hrten zun&auml;chst ein eigenes Experiment durch, dann wurde ihnen eine Im Sinne der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;fehlerhafte und eine korrekte Version des Experiments vorgef&uuml;hrt (Demonstration), wobei die Sch&uuml;lerInnen kl&auml;ren sollten, warum im fehlerhaften Experiment ihre Erwartungen nicht erf&uuml;llt wurden (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kognitiver-konflikt/" target="_self" title="Wird erzeugt, wenn Lernende mit Erfahrungen konfrontiert werden, die nicht mit ihren Erwartungen &uuml;bereinstimmen. Dies hat zur Folge, dass sie sich damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, woran es liegen k&ouml;nnte, dass ihre Erwartung nicht eingetroffen ist. Dadurch kann grundlegendes Verst&auml;ndnis von Zusammenh&auml;ngen oder Strategien gef&ouml;rdert werden. Beispiel: Bei der Demonstration eines Experiments im Physikunterricht springt ein Eisenball&hellip;" class="encyclopedia">kognitiver Konflikt</a>). In der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>&nbsp;lernten wesentlich mehr Sch&uuml;lerInnen die&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variablenkontrollstrategie/" target="_self" title="(VKS) Experimentelle Strategie, beschreibt das Kernelement des wissenschaftlichen Denkens: Das Erzeugen von Evidenz, auf deren Grundlage es m&ouml;glich ist, kausale Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Variablenkontrollstrategie umfasst das Entwickeln von Hypothesen, das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), das Erzeugen von Daten/Evidenz, die Auswertung der Daten/Evidenz und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Um g&uuml;ltige Ursache-Wirkungs-Zusammenh&auml;nge eindeutig bestimmen zu k&ouml;nnen,&hellip;" class="encyclopedia">Variablenkontrollstrategie</a>&nbsp;zu beherrschen als in der&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>&nbsp;(Unterschied&nbsp;<em>d</em>&nbsp;=&nbsp;2.0).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="referenzen-und-links">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><meta itemprop="name" content="Referenzen"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Abelson, R. P. (1995). Statistics as principled argument. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p>Ross, J. A. (1988). Controlling <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/">variable</a>s: a meta-analysis of training studies. Review of Educational Research, 58(4), 405&ndash;437. doi: 10.3102/00346543058004405.</p>



<p>Schwichow, M., Croker, S., Zimmerman, C., H&ouml;ffler, T., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). Teaching the control-of-<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/variable/" target="_self" title="Untersuchungsmerkmal. Eine abh&auml;ngige Variable ist eine Variable, die von einer anderen Variablen (unabh&auml;ngigen Variable, UV) beeinflusst wird. Sie kann auch als Kriterium bezeichnet werden. Z.B. kann das eigene Vorwissen (UV) den Lernerfolg (AV) beeinflussen. Unabh&auml;ngige Variable ist ein Merkmal, dessen Wirkung auf andere Merkmale untersucht wird; z.B. wie sich das Geschlecht (UV) auf Leistung in&hellip;" class="encyclopedia">variable</a>s strategy: A meta-analysis. Developmental Review, 39, 37-63. doi:&nbsp;10.1016/j.dr.2015.12.001.</p>



<p>Schwichow, M., Zimmerman, C., Croker, S., &amp; H&auml;rtig, H. (2016). What students learn from hands&#8208;on activities. Journal of research in science teaching, 53(7), 980-1002. doi: 10.1002/tea.21320</p>



<p>Strand-Cary, M., &amp; Klahr, D. (2008). Developing elementary science skills: Instructional effectiveness and path independence. Cognitive Development, 23(4), 488&ndash;511. doi: 10.1016/j.cogdev.2008.09.005.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><meta itemprop="name" content="Links"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Zur&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273229715000581?via%3Dihub" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwichow et al., 2016</a>.</p>



<p>Zum Studienbeispiel von <a href="http://www.psy.cmu.edu/~klahr/pdf/Strand-Cary%20and%20Klahr%202008.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strand-Cary et al., 2008</a>.</p>



<p>Weitere Forschungsergebnisse, Unterrichtsmaterial und Testinstrumente von Martin Schwichow et al.: <a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scientific-reasoning.com</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><meta itemprop="name" content="Zitieren als"><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7" aria-hidden="true"><div class="gs-accordion-item__text" itemprop="text">
<p>Hetmanek, A., Knogler, M., &amp; CHU Research Group (2018). Wie f&ouml;rdert man&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/wissenschaftliches-denken/" target="_self" title="Kognitive F&auml;higkeit, die (1) das Entwickeln/Erfassen einer Problemstellung, (2) das Formulieren einer Fragestellung, (3) das Entwickeln von Hypothesen, (4) das Konstruieren/Anpassen von Untersuchungsmaterial (Artefakten), (5) das Erzeugen von Daten/Evidenz, (6) die Auswertung der Daten/Evidenz, (7) das Ziehen von Schlussfolgerungen und (8) die kritische Einordnung und Kommunikation der Ergebnisse umfasst (Fischer et al., 2014). Diese Beschreibung&hellip;" class="encyclopedia">wissenschaftliches Denken</a>&nbsp;im Unterricht?&nbsp;<a href="http://www.clearinghouse-unterricht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>,&nbsp;<em>Kurzreview 16</em>.</p>
</div></div></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="podcast">Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_12_wie_fordert_man_wissenschaftliches_denken_im_unterricht.mp3"></audio></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="downloads">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-16_Schwichow-2016_Wissenschaftliches-Denken_VKS.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/Schwichow-et-al.-Fo%CC%88rderung-der-Variablen-Kontrollstrategie-im-Physikunterricht_MNU-Journal.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Experiment: Die Variablenkontrollstrategie im Physikunterricht</a></li>



<li><a href="http://scientific-reasoning.com/" target="_blank" rel="noopener">Die Variablenkontrollstrategie in Forschung und Praxis</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/08/sheet_16.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
</ul>



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