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	<title>computer-supported collaborative learning &#8211; Clearing House Unterricht</title>
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	<description>TUM School of Social Sciences and Technology</description>
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		<title>Kollaboratives Lernen und mobile digitale Geräte: Eine wirksame Kombination?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clearing House Unterricht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit digitalen Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[computer-supported collaborative learning]]></category>
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					<description><![CDATA[Mobile digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele Möglichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und kollaboratives Lernen zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Geräte die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden fördern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die Metaanalyse &#8222;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mobile digitale Ger&auml;te wie Smartphones, Tablets und Laptops bieten viele M&ouml;glichkeiten, Lernende miteinander zu vernetzen und <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> zu unterst&uuml;tzen. Wissenschaftliche Studien widmen sich zunehmend der Frage, wie mobile digitale Ger&auml;te die Zusammenarbeit und den Austausch von Lernenden f&ouml;rdern, um deren Wissen effektiv zu erweitern. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> &bdquo;The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: Meta-analysis and critical synthesis&ldquo; von Sung, Yang und Lee (2017) fasst die vorliegenden Befunde erstmals zusammen und untersucht, ob und wie mobile digitale Ger&auml;te <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-container gspb_container gspb_container-gsbp-19023c6" id="gspb_container-id-gsbp-19023c6">
<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Metaanalyse im &Uuml;berblick</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus der Studie</strong>: Wirksamkeit von kollaborativem Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zielgruppe</strong>: Lernende verschiedener Altersstufen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a></strong>: Mittlerer positiver Effekt zugunsten (<em>g</em> = 0.52) des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Befunde</strong>: Insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern profitieren</p>
</div>



<h3 id="einleitung" class="wp-block-heading">Einleitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die fortschreitende Digitalisierung schafft immer neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Unterrichtsgestaltung. Konkrete Anwendungsm&ouml;glichkeiten bietet der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te zur F&ouml;rderung von kollaborativem Lernen: Smartphones, Tablets und Laptops machen es m&ouml;glich, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">gemeinsames Lernen</a> f&uuml;r den Einzelnen zeitlich und r&auml;umlich sehr <strong>flexibel</strong> zu gestalten, da Lernende weder am gleichen Ort noch zur gleichen Zeit arbeiten m&uuml;ssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ger&auml;te er&ouml;ffnen viele M&ouml;glichkeiten, Lernende optimal zu <strong>vernetzen</strong>, zum Beispiel durch flexible und strukturierte Kommunikation, durch das Teilen von Wissen, Meinungen und Fragen oder durch Optionen f&uuml;r schnelles Feedback. Dadurch k&ouml;nnen sie kleinen Gruppen potenziell helfen, beim Lernen produktiver zusammenzuarbeiten und damit den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> jedes Einzelnen erh&ouml;hen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht zusammenfassend die Effektivit&auml;t von mobilem digitalen kollaborativen Lernen (engl. mCSCL = <em>mobile computer supported collaborative learning</em>) und verkn&uuml;pft dabei die Forschungsstr&auml;nge des kollaborativen Lernens und des Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten. Sie liefert dadurch erstmals Hinweise, ob und unter welchen <strong>Bedingungen</strong> mobile digitale Ger&auml;te das gemeinsame Lernen in Gruppen effektiv unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.</p>



<h3 id="worum-geht-es-in-dieser-studie" class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> untersucht, inwiefern kleine Gruppen beim kollaborativen Lernen von der Unterst&uuml;tzung durch mobile digitale Ger&auml;te in Bezug auf Lernleistung, Einstellungen und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit profitieren und welche <strong>Faktoren</strong> diese Zusammenh&auml;nge beeinflussen. Dazu werden Studien herangezogen, die die Effekte mobilen kollaborativen Lernens mit drei unterschiedlichen Alternativbedingungen vergleichen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. mit individuellem digitalen Lernen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. mit kollaborativem Lernen ohne digitale Medien, und</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. mit kollaborativem Lernen mit klassischen digitalen Medien (station&auml;ren Computern).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch k&ouml;nnen die AutorInnen feststellen, ob die soziale Lernform oder der Einsatz mobiler digitaler Ger&auml;te entscheidend f&uuml;r den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolg/" target="_self" title="Nachweisbarer Erwerb von F&auml;higkeiten und Wissen, dem in der Regel ein definiertes Lernziel vorausgeht und der durch eine Lernkontrolle bzw. entsprechende Tests nach Abschluss einer Lern- und &Uuml;bungseinheiten erfasst wird. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: MINT-Texte besser verstehen: Welche sprachlichen Ver&auml;nderungen helfen wirklich? Wie f&ouml;rdert man wissenschaftliches Denken im Unterricht?" class="encyclopedia">Lernerfolg</a> ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blick in einzelne Studien zeigt, dass die Wirksamkeit von mobilem digitalen kollaborativem Lernen je nach Schulfach, Alter, Gruppengr&ouml;&szlig;e, Gruppenzusammensetzung, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer, Notenvergabe bzw. Belohnungsvergabe oder unterschiedlichen Lehrmethoden <strong>variiert.</strong> Ob die Wirksamkeit systematisch von diesen Faktoren beeinflusst wird, untersuchen die AutorInnen im Rahmen von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n. Insgesamt konnten die AutorInnen f&uuml;r Ihre <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> auf 47 Artikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften und eine Dissertationsschrift zur&uuml;ckgreifen, die zwischen 2000 und 2016 erschienen sind. Darin enthalten sind 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n von 5.294 Teilnehmenden.</p>



<h3 id="was-findet-diese-studie-heraus" class="wp-block-heading">Was findet diese Studie heraus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Basis aller 163 <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n ergab die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> einen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> positiven Gesamteffekt <strong>mittlerer Gr&ouml;&szlig;e</strong><br>(<em>g</em> = 0.52): Werden beim kollaborativen Lernen mobile digitale Ger&auml;te genutzt, so erzielen Lernende h&ouml;here Leistungen, haben positivere Einstellungen zum Lernen und arbeiten produktiver zusammen. Ein sogenannter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/heterogenitaetstest/" target="_self" title="Bezeichnet in Metaanalysen das Ausma&szlig;, zu dem sich die in den eingeschlossenen Prim&auml;rstudien gefundenen Effekte unterscheiden. Mit statistischen Heterogenit&auml;tstests kann festgestellt werden, ob die Unterschiede zwischen den Prim&auml;rstudien gr&ouml;&szlig;er sind als zufallsbedingt zu erwarten w&auml;re. Ist dies der Fall, sollte in Moderatoranalysen weiter untersucht werden, welche Erkl&auml;rungen f&uuml;r diese Unterschiede existieren. So k&ouml;nnen Erkl&auml;rungen f&uuml;r&hellip;" class="encyclopedia">Heterogenit&auml;tstest</a> zeigt, dass sich die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n zwischen den Studien bedeutsam unterscheiden. Mithilfe von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n lassen sich Faktoren identifizieren, die die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> jeweils beeinflussen. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderatoranalyse/" target="_self" title="Untersucht, ob eine dritte Variable (Moderator) sich direkt auf die Beziehung zwischen unabh&auml;ngiger (UV) und abh&auml;ngiger Variable (AV) auswirkt. Das bedeutet, je nach Ver&auml;nderung der Auspr&auml;gung der Moderatorvariable (z.B. Interesse: hoch / niedrig) &auml;ndert sich auch der Zusammenhang zwischen UV (z.B. Lernen) und AV (z.B. Leistung). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner&hellip;" class="encyclopedia">Moderatoranalyse</a>n sind in <em>Tabelle 1</em> dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Analyse unterschiedlicher Vergleichsbedingungen zeigt, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen Ger&auml;ten effektiver ist als individuelles Lernen mit mobiler Technologie oder <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> ohne digitale Unterst&uuml;tzung. Allerdings ergaben die Vergleiche auch, dass Lernende, die kollaborativ mit mobilen digitalen Ger&auml;ten lernen, verglichen mit Lernenden, die kollaborativ mit statischen (Desktop-)Ger&auml;ten lernen, nicht <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a> besser abschneiden. Dies deutet darauf hin, dass das besondere <strong>Potenzial</strong> mobiler digitaler Ger&auml;te erst noch nachgewiesen bzw. entwickelt werden muss. Im Hinblick auf den Einsatzkontext ergeben die Befunde, dass insbesondere Sch&uuml;lerInnen der Sekundarstufe und in naturwissenschaftlich-mathematischen F&auml;chern vom kollaborativen Lernen mit mobilen digitalen Ger&auml;ten profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem zeigen Gestaltungsoptionen auf unterschiedlichsten Ebenen, wann <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> von der Unterst&uuml;tzung durch digitale Technologien profitieren kann: Besonders wirksam im Vergleich zeigte sich <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> unterst&uuml;tzt durch mobile digitale Ger&auml;te bei einer Gruppengr&ouml;&szlig;e von <strong>vier Personen</strong>, bei einer vorwiegend <strong>homogenen</strong> Gruppenzusammensetzung (im Hinblick auf Pers&ouml;nlichkeitseigenschaften und Leistungsvoraussetzungen), sowie bei einer Lernzeit, die weder besonders kurz (unter einer Woche) noch besonders lang (&uuml;ber vier Wochen) angesetzt war. Gr&ouml;&szlig;ere Effekte zeigten sich auch, wenn kollaborative Instruktionsans&auml;tze (z. B. Gruppenpuzzle, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a>) anstelle von kompetitiven Ans&auml;tzen (z. B: Gruppenrallye, Gruppenturnier) gew&auml;hlt wurden. Zudem waren individuelle Formen der Belohnung oder Benotung der Lernenden mit h&ouml;heren Effekten verbunden als die Belohnung von Gruppenleistungen. Ob das Klassenzimmer oder informelle Settings (Outdoor, Museum) gew&auml;hlt wurden, ergab keinen Unterschied.</p>


<h2 id="tablepress-20-name" class="tablepress-table-name tablepress-table-name-id-20">Tabelle 1. Effekte nach unterschiedlichen Moderatorstufen.</h2>

<table id="tablepress-20" class="tablepress tablepress-id-20" aria-labelledby="tablepress-20-name">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">MODERATOR</a></b></th><th class="column-2"><b>VERGLICHENE VARIANTEN/STUFEN</b></th><th class="column-3"><b>ANZAHL STUDIEN</b></th><th class="column-4"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">EFFEKTST&Auml;RKE</a> (<i>g</i></b></th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1"><b>Vergleichsbedingungen</b></td><td class="column-2">Individuelles Lernen</td><td class="column-3">31</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> ohne mobile digitale Technologie</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.47**</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kooperatives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel Sch&uuml;lerInnen in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kollaboratives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher erwachsene Lernende gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives Lernen und&hellip;" class="encyclopedia">Kooperatives Lernen</a> mit Desktop</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.20</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/lernerfolgsmass/" target="_self" title="Verfahren, durch das der Lernerfolg gemessen wird (h&auml;ufig Leistungstests). In der Regel werden standardisierte Test- und Messverfahren (z.B. PISA-Test) von nicht standardisierten Test- und Messverfahren (z.B. Tests, die von einzelnen Wissenschaftlern f&uuml;r eine bestimmte Intervention entwickelt wurden) unterschieden." class="encyclopedia">Lernerfolgsma&szlig;</a>e</b></td><td class="column-2">Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.55***</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Einstellung zum Lernen</td><td class="column-3">13</td><td class="column-4">0.52***</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Qualit&auml;t der Zusammenarbeit</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.42*</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1"><b>Alter</b></td><td class="column-2">Grundschule</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.57***</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sekundarschule</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.66***</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Erwachsene</td><td class="column-3">18</td><td class="column-4">0.38**</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.58**</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1"><b>Fach</b></td><td class="column-2">Sprachen</td><td class="column-3">11</td><td class="column-4">0.41*</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Sozialwissenschaften</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a></td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.77***</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mathematik</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.89***</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Spezifische Fertigkeiten</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.12</td>
</tr>
<tr class="row-17">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Berufliche F&auml;cher</td><td class="column-3">12</td><td class="column-4">0.59***</td>
</tr>
<tr class="row-18">
	<td class="column-1"><b>Gruppengr&ouml;&szlig;e</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">9</td><td class="column-4">0.37*</td>
</tr>
<tr class="row-19">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">2 Personen</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.22</td>
</tr>
<tr class="row-20">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">3 Personen</td><td class="column-3">10</td><td class="column-4">0.49**</td>
</tr>
<tr class="row-21">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">4 Personen</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.82***</td>
</tr>
<tr class="row-22">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 4 Personen</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.64**</td>
</tr>
<tr class="row-23">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gemischt</td><td class="column-3">14</td><td class="column-4">0.49***</td>
</tr>
<tr class="row-24">
	<td class="column-1"><b>Gruppen-<br>
zusammensetzung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">27</td><td class="column-4">0.45***</td>
</tr>
<tr class="row-25">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Homogen</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.80**</td>
</tr>
<tr class="row-26">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Heterogen</td><td class="column-3">17</td><td class="column-4">0.56***</td>
</tr>
<tr class="row-27">
	<td class="column-1"><b>Lehrmethode</b></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gemeinsames-lernen/" target="_self" title="Methode des kooperativen Lernens mit einem geringen Ma&szlig; an vorgegebener Strukturierung. Diese Methode beinhaltet, dass Lernende in Kleingruppen kollaborativ an Aufgaben arbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden entweder individuell oder kollektiv bewertet. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kooperatives Lernen im Klassenzimmer&hellip;" class="encyclopedia">Gemeinsames Lernen</a> (<i>LT: learning together</i>)</td><td class="column-3">29</td><td class="column-4">0.53***</td>
</tr>
<tr class="row-28">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenturniere (<i>TGT: team game tournament</i>)</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.44</td>
</tr>
<tr class="row-29">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/gruppenuntersuchung/" target="_self" title="engl. group investigation, eine Methode des Kooperativen Lernens. Gr&ouml;&szlig;ere Gruppen wie Schulklassen werden dazu in Kleingruppen aufgeteilt. Diese untersuchen unterschiedliche Teilfragestellungen eines &uuml;bergeordneten Themengebiets. Dabei gehen Gruppenmitglieder arbeitsteilig vor und sammeln unterschiedliche Informationen, die sie gemeinsam zu einer Pr&auml;sentation zusammenf&uuml;gen. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren die verschiedenen Gruppen abschlie&szlig;end dem Plenum bzw. der Schulklasse. Relevante Kurzreviews zu&hellip;" class="encyclopedia">Gruppenuntersuchung</a> <br>
(<i>GI: group investigation</i>)</td><td class="column-3">7</td><td class="column-4">0.56**</td>
</tr>
<tr class="row-30">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenpuzzle (<i>Jigsaw</i>)</td><td class="column-3">6</td><td class="column-4">0.59**</td>
</tr>
<tr class="row-31">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenrallye (<i>STAD: student teams achievement division</i>)</td><td class="column-3">2</td><td class="column-4">0.16 </td>
</tr>
<tr class="row-32">
	<td class="column-1"><b><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a>sdauer</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.64*</td>
</tr>
<tr class="row-33">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Bis zu 1 Woche </td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.24</td>
</tr>
<tr class="row-34">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 1 und 4 Wochen</td><td class="column-3">16</td><td class="column-4">0.87***</td>
</tr>
<tr class="row-35">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Zwischen 4 und 6 Wochen</td><td class="column-3">15</td><td class="column-4">0.34**</td>
</tr>
<tr class="row-36">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehr als 6 Wochen</td><td class="column-3">5</td><td class="column-4">0.33</td>
</tr>
<tr class="row-37">
	<td class="column-1"><b>Lernort</b></td><td class="column-2">Klassenzimmer</td><td class="column-3">36</td><td class="column-4">0.51***</td>
</tr>
<tr class="row-38">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Outdoor oder Museum</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-39">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Mehrere Lernorte</td><td class="column-3">8</td><td class="column-4">0.50**</td>
</tr>
<tr class="row-40">
	<td class="column-1"><b>Belohnung</b></td><td class="column-2">Nicht genannt</td><td class="column-3">1</td><td class="column-4">0.63**</td>
</tr>
<tr class="row-41">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r individuelle Leistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">0.48</td>
</tr>
<tr class="row-42">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Gruppenbelohnung f&uuml;r Gruppenleistung</td><td class="column-3">4</td><td class="column-4">-0.07</td>
</tr>
<tr class="row-43">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Belohnung individueller Leistung</td><td class="column-3">39</td><td class="column-4">0.58***</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>*<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 5% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; **<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>; *** <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>er Effekt mit 0.1% <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/irrtumswahrscheinlichkeit/" target="_self" title="Wahrscheinlichkeit, mit der man eine Hypothese aufgrund der statistischen Signifikanztestung irrt&uuml;mlich verwirft (d.h. man nimmt an, dass das gefundene Ergebnis zuf&auml;llig ist), obwohl die Hypothese zutrifft (d.h. das Ergebnis &uuml;berzuf&auml;llig ist) .Ma&szlig;nahmen, um die Irrtumswahrscheinlichkeit gering zu halten sind ein niedriges Signifikanzniveau oder Replikationen. &nbsp; &nbsp; &nbsp;" class="encyclopedia">Irrtumswahrscheinlichkeit</a>.</em></p>



<h3 id="wie-bewertet-das-clearing-house-unterricht-diese-studie" class="wp-block-heading">Wie bewertet das Clearing House Unterricht diese Studie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Clearing House Unterricht Research Group</em> bewertet <em>die</em> <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> anhand der folgenden f&uuml;nf Fragen und orientiert sich dabei an den <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/abelson-kriterien/" target="_self" title="Benannt nach Robert Abelson, ehemals Statistikprofessor an der Yale University (USA). Sie beschreiben f&uuml;nf Kriterien, die erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, damit ein durch statistische Daten gest&uuml;tztes Argument als &uuml;berzeugend gelten kann. Die Effekte sollten m&ouml;glichst (1) eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben (Magnitude), (2) differenziert genug dargestellt sein (Articulation), (3) weitgehend generalisierbar sein (Generalizability), (4) neue Erkenntnisse liefern&hellip;" class="encyclopedia">Abelson-Kriterien</a> (1995):</p>



<h5 id="wie-substanziell-sind-die-effekte" class="wp-block-heading">Wie substanziell sind die Effekte?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die durchschnittliche <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> liegt nach der &uuml;blichen Einteilung nach <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a> (1988) im mittleren Bereich (<em>g</em> = 0.52). Diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a> bedeutet, dass etwas mehr als 70 % der kollaborativ Lernenden mit mobilen Technologien bessere Ergebnisse als der Durchschnitt der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>n erzielen (Vergleichsbedingungen siehe <em>Tabelle 1</em>). Dieser positive Effekt des kollaborativen Lernens mit technologischer Unterst&uuml;tzung zeigt sich &uuml;ber viele <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en und drei verschiedene Erfolgskriterien hinweg als relativ stabil, was auf einen <strong>robusten Befund</strong> hindeutet. Zudem ist der Befund in Richtung und Gr&ouml;&szlig;e konform mit Ergebnissen zu kollaborativem Lernen ohne digitale Medien (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend bei der Einsch&auml;tzung aller&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n dieser&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>&nbsp;ist jedoch, dass die eingehenden Studien meist auf kleinen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>n, auf wenig verl&auml;sslichen&nbsp;<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>s und kaum auf standardisierten Messverfahren beruhen &ndash; h&auml;ufig auch auf Selbsteinsch&auml;tzungen von Sch&uuml;lerInnen. Die AutorInnen geben hierzu an, dass aufgrund der geringen Anzahl verf&uuml;gbarer Studien keine besonderen Anforderungen an die Qualit&auml;t der eingehenden Studien gestellt werden konnten. Aus der Forschung ist jedoch bekannt (siehe Cheung &amp; Slavin, 2016), dass diese methodischen Faktoren einen deutlichen Einfluss auf die Ergebnisse haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fall dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> ist daher insgesamt davon auszugehen, dass die methodischen Eigenschaften der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n dazu beitragen, dass die Effektivit&auml;t <strong>&uuml;bersch&auml;tzt</strong> wird. Zuk&uuml;nftige <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n, die strengeren wissenschaftlichen Kriterien gen&uuml;gen, m&uuml;ssen zeigen wie belastbar diese Ergebnisse sind.  </p>



<h5 id="wie-differenziert-sind-die-ergebnisse-dargestellt" class="wp-block-heading">Wie differenziert sind die Ergebnisse dargestellt?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Differenziertheit der berichteten Effekte wird anhand der Bereiche Schulf&auml;cher, Jahrgangsstufen und des <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/erfolgskriterium/" target="_self" title="Festgelegte Zielgr&ouml;&szlig;e (z.B. Sch&uuml;lerleistung oder Interesse), die in empirischen Studien untersucht wird, um den Erfolg einer Bildungsma&szlig;nahme bzw. Intervention einzusch&auml;tzen." class="encyclopedia">Erfolgskriterium</a>s eingesch&auml;tzt. Die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> liefert differenzierte Darstellungen in allen drei Bereichen. Es werden gesonderte <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/effektstaerke/" target="_self" title="Bezeichnet ein statistisches und standardisiertes Ma&szlig;, das die Gr&ouml;&szlig;e eines Effekts beschreibt. Effektst&auml;rkenangaben beschreiben in der Regel entweder die Gr&ouml;&szlig;e eines Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen (Angabe in r) oder die Gr&ouml;&szlig;e eines Unterschieds zwischen zwei Gruppen (Angabe in Cohen&rsquo;s d (kurz d) oder in Hedges&rsquo; g (kurz g)). Weitere Informationen gibt es auch in unserem&hellip;" class="encyclopedia">Effektst&auml;rke</a>n f&uuml;r unterschiedliche F&auml;cher (u.a. <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/naturwissenschaften/" target="_self" title="In der Schule z&auml;hlen in der Regel die F&auml;cher Physik, Chemie und Biologie zu den naturwissenschaftlichen F&auml;chern, die unterrichtet werden. Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Wie wirkt sich innovativer MINT-Unterricht auf die Einstellung und Leistung von Sch&uuml;lerInnen aus?" class="encyclopedia">Naturwissenschaften</a> und Mathematik), Altersstufen (u.a. Sekundarstufe) sowie f&uuml;r die Erfolgskriterien Leistung, Einstellung und Qualit&auml;t der Zusammenarbeit ausgegeben.</p>



<h5 id="wie-verallgemeinerbar-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie verallgemeinerbar sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">In der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> wurde eine Reihe relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>en &uuml;berpr&uuml;ft; bei den meisten zeigten sich keine <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/signifikant/" target="_self" title="Siehe auch Signifikanz.&nbsp;Mit einem statistischen Signifikanztest, d.h. einer inferenzstatistischen Analyse, wird untersucht, ob bestimmte (theoriegeleitete) Hypothesen statistisch g&uuml;ltig sind, d.h. ob das gefundene Ergebnis in der Stichprobe &uuml;berzuf&auml;llig (=signifikant) ist und auf die Population (z.B. auf alle Sch&uuml;lerInnen) &uuml;bertragen werden kann." class="encyclopedia">signifikant</a>en Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen lernwirksam sein kann. Die Anzahl der Studien f&uuml;r die einzelnen <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/moderator/" target="_self" title="Siehe auch Moderatorvariable.&nbsp;Variable (auch Moderator genannt), die den Zusammenhang zwischen einer unabh&auml;ngigen Variable (UV) und einer abh&auml;ngigen Variable (AV) zus&auml;tzlich beeinflusst. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen Lernen (UV) und dem Erfolg (AV) in Mathematik durch das pers&ouml;nliche Interesse an Mathematik zus&auml;tzlich beeinflusst (moderiert). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer&hellip;" class="encyclopedia">Moderator</a>stufen ist oftmals jedoch so gering, dass die Ergebnisse eher als <strong>vorl&auml;ufige Trends</strong> denn als belastbare Befunde gesehen werden k&ouml;nnen. Zudem wurden einige wichtige Einflussfaktoren nicht &uuml;berpr&uuml;ft: So wurde nicht untersucht, welchen Einfluss die Art der mobilen Technologie auf die Gr&ouml;&szlig;e der Effekte hat. Da die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> Studien aus einem relativ langen Zeitraum mit gro&szlig;em technologischem Fortschritt integriert, ist davon auszugehen, dass die darin untersuchten Ger&auml;te und Anwendungsarten eine gro&szlig;e Heterogenit&auml;t aufweisen. Welchen Einfluss <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/methodische-faktoren/" target="_self" title="Sammelbegriff f&uuml;r eine bestimmte Gruppe von Faktoren, die einen Einfluss auf die Effektst&auml;rken in Metaanalysen haben und die Wirksamkeit von spezifischen Interventionen oder F&ouml;rder- und Trainingsprogrammen untersuchen. Methodische Faktoren beziehen sich auf methodisch-formale Aspekte von Prim&auml;rstudien, die in die Metanaanalyse eingegangen sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Moderatoren wie Forschungsdesign, die Art der Testung, der Publikationsstatus&hellip;" class="encyclopedia">methodische Faktoren</a> (<a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/studiendesign/" target="_self" title="Aufbau einer Studie (auch Forschungsdesign). Damit ist gemeint, ob eine experimentelle Studie (vgl. Experimentelles Untersuchungsdesign; Quasi-experimentelles Untersuchungsdesign) oder eine nicht-experimentelles Studie, beispielsweise eine korrelative Fragebogenstudie (vgl. Korrelation) durchgef&uuml;hrt wird. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&nbsp;Das Experiment" class="encyclopedia">Studiendesign</a>, <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/stichprobe/" target="_self" title="Bezeichnet die Teilmenge einer Grundgesamtheit, die f&uuml;r eine bestimmte Fragestellung und dazugeh&ouml;rige (empirische) Untersuchung ausgew&auml;hlt wurde: Eine Teilmenge sind beispielsweise 100 Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6, die aus der Grundgesamtheit aller deutschen Sch&uuml;lerInnen der Jahrgangsstufe 6 ausgew&auml;hlt worden sind. Werden die Probanden per Los ausgew&auml;hlt, spricht man von einer Zufallsstichprobe. Je nachdem wie die Probanden ausgew&auml;hlt&hellip;" class="encyclopedia">Stichprobe</a>ngr&ouml;&szlig;e, Art der Messverfahren) auf die Befunde haben, wurde ebenfalls nicht &uuml;berpr&uuml;ft. Dies h&auml;tte wertvolle Hinweise auf die Belastbarkeit der vorliegenden Befunde geben k&ouml;nnen.</p>



<h5 id="was-macht-die-metaanalyse-wissenschaftlich-relevant" class="wp-block-heading">Was macht die Metaanalyse wissenschaftlich relevant?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die vorliegende Studie ist insofern wissenschaftlich bedeutsam, als es sich um die erste <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> handelt, die sich ganz auf die Frage nach der Effektivit&auml;t kollaborativen Lernens mit mobiler Technologie konzentriert. Sie liefert dadurch erste Befunde zur Lernwirksamkeit neuer Technologien und bietet einen <strong>Referenzpunkt</strong> f&uuml;r weitere Arbeiten in diesem Forschungsfeld.</p>



<h5 id="wie-methodisch-verlasslich-sind-die-befunde" class="wp-block-heading">Wie methodisch verl&auml;sslich sind die Befunde?</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transparenz und Begr&uuml;ndung des methodischen Vorgehens entspricht nur teilweise den Kriterien g&auml;ngiger Anforderungskataloge (z.B. APA Metaanalysis Reporting Standards). Die Schritte bei der Suche und Auswahl relevanter <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>n erf&uuml;llen alle Anspr&uuml;che. Jedoch h&auml;tten die AutorInnen bei der Datenanalyse und insbesondere bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kodierung/" target="_self" title="Vorgang oder Endprodukt der systematischen, anhand von bestimmten Merkmalen regelbasierten, Klassifikation/Einordnung in bestimmte Kategorien (z.B. die Stufen eines Moderators). Sie wird in der Regel von mehreren Personen unabh&auml;ngig voneinander durchgef&uuml;hrt, um die Qualit&auml;t und Objektivit&auml;t sicherzustellen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3: Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Kodierung</a> von <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/primaerstudie/" target="_self" title="Empirische Studie mit quantitativen Daten, die mit anderen Prim&auml;rstudien zu einem bestimmten Forschungsthema die Grundlage f&uuml;r die statistische Auswertung einer Metaanalyse bildet. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 3 - Die Metaanalyse" class="encyclopedia">Prim&auml;rstudie</a>nmerkmalen ihr Vorgehen deutlich <strong>transparenter</strong> beschreiben k&ouml;nnen. Weitere Informationen zur Beurteilung des methodischen Vorgehens finden Sie in unserem <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet</a>.</p>



<h3 id="fazit-fur-die-unterrichtspraxis" class="wp-block-heading">Fazit f&uuml;r die Unterrichtspraxis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r den Unterricht stehen immer mehr M&ouml;glichkeiten bereit, Lernprozesse und Lernergebnisse mithilfe mobiler digitaler Ger&auml;te zu unterst&uuml;tzen und zu verbessern. Die vorliegende <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> basiert gr&ouml;&szlig;tenteils auf Studien, die unter <strong>Realbedingungen</strong> im Klassenzimmer stattfanden. Sie enth&auml;lt viele Hinweise darauf, dass sich der Einsatz mobiler Ger&auml;te beim kollaborativen Lernen lohnen kann &ndash; gerade auch f&uuml;r die mathematisch-naturwissenschaftlichen F&auml;cher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anzahl und die Qualit&auml;t der vorhandenen Studien zeigt aber auch, dass die Forschung in diesem Bereich noch relativ <strong>am Anfang</strong> steht und gerade die neuesten Ger&auml;te und Applikationen kaum in verl&auml;sslichen Studien getestet wurden. Befunde wie die &Uuml;berlegenheit individueller Belohnung gegen&uuml;ber der Belohnung von Gruppenleistung, die sich bereits in <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a>n zu kollaborativem Lernen allgemein gezeigt haben (siehe <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/reviews/lernen-in-gruppen/kooperatives-lernen-im-klassenzimmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview 4</a>), sind folglich belastbarer als Befunde, die nur durch diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> und eine kleine Anzahl von Studien abgesichert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwartung, dass eine optimale Nutzung der M&ouml;glichkeiten mobiler Ger&auml;te und ein f&ouml;rderliches Arrangement der Zusammenarbeit zu besseren Lernprozessen und Resultaten im Unterricht f&uuml;hrt, bleibt durch die Befunde dieser <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> bestehen, kann aber durch sie <strong>nicht verl&auml;sslich</strong> belegt werden.</p>



<h3 id="studienbeispiel" class="wp-block-heading">Studienbeispiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie von Sanchez &amp; Olivares (2011) illustriert einerseits die Umsetzung einer Lernumgebung, die auch Elemente des kollaborativen Lernens mit mobilen digitalen Ger&auml;ten enth&auml;lt, andererseits aber auch den niedrigen <strong>methodischen Standard</strong> vieler Studien, die in diese <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/meta-analyse/" target="_self" title="Verfahren, das die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen zu einer Forschungsfrage zusammenfassend analysiert, unter anderem durch einen Vergleich der jeweils ermittelten Effektst&auml;rken. Die Kurzreviews des Clearing House Unterricht fassen die Befunde von aktuellen Metaanalysen zu relevanten Unterrichtsthemen zusammen (bspw. in unserem Kurzreview zu&nbsp;Chatbots im Unterricht). Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy&nbsp;Kurs:&nbsp;Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im&hellip;" class="encyclopedia">Metaanalyse</a> eingegangen sind. Die Studie wurde in Chile mit zehn achten Klassen aus f&uuml;nf verschiedenen Schulen (insgesamt 373 Sch&uuml;lerInnen) durchgef&uuml;hrt. Dabei nahm eine Klasse pro Schule jeweils am Programm der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> teil; eine andere Klasse bildete die <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kontrollgruppe/" target="_self" title="Bezeichnet die Personengruppe in einem Experiment, die im Gegensatz zur Experimentalgruppe, nicht an der zu untersuchenden Intervention teilnimmt. Die Messwerte der Kontrollgruppe werden mit den Messwerten der Experimentalgruppe verglichen, um die Wirkung einer Intervention zu bestimmen. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit empirischer Bildungsforschung im Kontext von Unterricht. Lerneinheit 2:&hellip;" class="encyclopedia">Kontrollgruppe</a>, die zum selben Themenbereich (Evolution) von derselben Lehrperson ohne besondere Ma&szlig;nahmen unterrichtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sch&uuml;lerInnen der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a> nahmen an 23 interaktiven Sessions zum Thema Evolution teil. In sieben dieser 23 Sessions spielten sie auf mobilen Ger&auml;ten insgesamt drei digitale Spiele (wovon jeweils ein Spiel im Zoo und eines im Museum stattfand) bei denen sie kooperieren mussten. Ein Spiel hatte zum Beispiel zum Ziel, gemeinsam mehrere Spezies zu h&ouml;heren Evolutionsstufen zu f&uuml;hren und dadurch die Bedingungen und den Ablauf biologischer Evolution zu verstehen. Die drei <strong>Spielaktivit&auml;ten</strong> repr&auml;sentieren in dieser Studie <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit mobilen digitalen Ger&auml;ten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> sch&auml;tzten die Sch&uuml;lerInnen ihre Probleml&ouml;sef&auml;higkeiten und ihre Kollaborationsf&auml;higkeiten ein. Beim Vergleich der beiden Gruppen zeigten sich zum Teil leicht h&ouml;here Mittelwerte bei der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/experimentalgruppe/" target="_self" title="Personengruppe, mit der zu Studienzwecken eine bestimmte Intervention (z.B. Unterrichtsma&szlig;nahme) durchgef&uuml;hrt wird und anhand derer m&ouml;gliche Ver&auml;nderungen beobachtet werden (z.B. hinsichtlich ihrer Leistung). Um die Wirksamkeit der Intervention zu bestimmen, wird die Experimentalgruppe mit mindestens einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an der Intervention teilnimmt. Relevante E-Learning-Kurse zu diesem Thema: CHU-Academy Kurs: Basiskurs: Souver&auml;ner Umgang mit&hellip;" class="encyclopedia">Experimentalgruppe</a>. Da f&uuml;r die beiden Gruppen keine Ausgangswerte vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> vorliegen, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass bereits vor der <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a> schon Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bestanden. Au&szlig;erdem nahmen die Sch&uuml;lerInnen an einer umfassenden <strong><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/intervention/" target="_self" title="Einsatz einer bestimmten p&auml;dagogischen Ma&szlig;nahme (z.B. Training f&uuml;r Selbstreguliertes Lernen) mit dem Ziel, den Ausgangszustand der TeilnehmerInnen &ndash; z.B. in Bezug auf ihre Leistung &ndash; zu verbessern. Wenn Interventionen unter kontrollierten Bedingungen stattfinden, z.B. in einem experimentellen Studiendesign, l&auml;sst sich ihre Wirksamkeit ermitteln. Siehe auch Interventionsbedingung. Relevante Kurzreviews und E-Learning-Kurse zu diesem Thema: Lassen sich&hellip;" class="encyclopedia">Intervention</a></strong> mit Museums- und Zoobesuch teil und benutzten nur zeitweise mobile digitale Ger&auml;te. So bleibt unklar, ob etwaige Effekte der Nutzung mobiler Ger&auml;te zugeschrieben werden k&ouml;nnen. Die festgestellten Unterschiede waren zudem sehr gering und beruhen auf Selbsteinsch&auml;tzungen der Sch&uuml;ler und nicht auf objektiven Tests.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter anderem aufgrund der genannten methodischen Schw&auml;chen kann aus diesem Ergebnis nicht geschlossen werden, dass <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">kollaboratives Lernen</a> mit digitalen Ger&auml;ten entsprechende F&auml;higkeiten effektiver f&ouml;rdert.</p>



<h3 id="referenzen-und-links" class="wp-block-heading">Referenzen und Links</h3>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordion gs-accordion gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab togglelogic" id="gspb_accordion-id-gsbp-9d27bab">
<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-2ea8398" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__heading">Referenzen</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-0" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-2ea8398"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Abelson, R. P. (1995). <em>Statistics as principled argument.</em> Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cheung, A. C., &amp; Slavin, R. E. (2016). How methodological features affect effect sizes in education. <em>Educational Researcher, 45</em>(5), 283-292.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/einteilung-nach-cohen/" target="_self" title="Jacob Cohen ver&ouml;ffentlichte 1988 eine Formel zur Berechnung der St&auml;rke eines Effekts. Dabei f&uuml;hrte er eine g&auml;ngige Faustregel zur Interpretation der Effektst&auml;rken ein, die die Effekte in kleine, mittelgro&szlig;e und gro&szlig;e Effekte einteilt. Siehe Cohen&rsquo;s d." class="encyclopedia">Cohen</a>, J. (1988). <em>Statistical power analysis for the behavioral sciences</em> (2. Auflage). Hillsdale, NJ: Erlbaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">S&aacute;nchez, J., &amp; Olivares, R. (2011). Problem solving and collaboration using mobile <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/serious-games/">serious games</a>. <em>Computers &amp; Education</em>, <em>57</em>, 1943&ndash;1952.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sung, Y. T., Yang, J. M., &amp; Lee, H. Y. (2017). The effects of mobile-computer-supported collaborative learning: meta-analysis and critical synthesis. <em>Review of educational research, 87</em>(4), 768-805.</p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-d8bfa72" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__heading">Links</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-1" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-d8bfa72"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Zur Meta-Analyse von <a href="http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/0034654317704307" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sung, Yang, &amp; Lee (2017)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Studienbeispiel von <a href="http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.644.9693&amp;rep=rep1&amp;type=pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">S&aacute;nchez &amp; Olivares (2011)</a></p>
</div></div></div>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-accordionitem gs-accordion-item gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7 gsclose" id="gspb_accordionitem-gsbp-3052ed7" itemscope><div id="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__title" aria-expanded="false" role="button" tabindex="0" aria-controls="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__heading">Zitieren als</div><span class="iconfortoggle"><span class="gs-iconbefore"></span><span class="gs-iconafter"></span></span></div><div aria-labelledby="gs-trigger-gsbp-9d27bab-2" class="gs-accordion-item__content" itemscope id="gspb-accordion-item-content-gsbp-3052ed7"><div class="gs-accordion-item__text">
<p class="wp-block-paragraph">Knogler, M., Wiesbeck, A. B. &amp; CHU Research Group (2018). <a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/glossar/kollaboratives-lernen/" target="_self" title="Lernform, in der in der Regel erwachsene Lernende in einer kleinen Gruppe an einer vorstrukturierten Aufgabe zusammenarbeiten. Kooperatives Lernen bezeichnet dieselbe Lernform, der Begriff wird eher f&uuml;r j&uuml;ngere Sch&uuml;lerInnen gebraucht. Teilweise werden beide Begriffe &auml;quivalent verwendet. &nbsp; Relevante Kurzreviews zu diesem Thema: Allein, zu zweit oder in Gruppen &ndash; Wie lernen Sch&uuml;lerInnen am besten? Kollaboratives&hellip;" class="encyclopedia">Kollaboratives Lernen</a> und mobile digitale Ger&auml;te: Eine wirksame Kombination? <a href="http://www.clearinghouse.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.clearinghouse-unterricht.de</a>, <em>Kurzreview 15.</em></p>
</div></div></div>
</div>



<h3 id="podcast" class="wp-block-heading">Kurzreview als Podcast</h3>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2024/07/podcast_8218_forschung_fordert_bildung_episode_1099264_kollaboratives_lernen_und_mobile_digitale_gerate_eine_wirksame_kombination.mp3"></audio></figure>



<h3 id="downloads" class="wp-block-heading">Downloads</h3>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/05/CHU_KR-15_Sung_2017_kollaboratives-Lernen_mobile-Gera%CC%88te.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kurzreview</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2018/06/Rating-Sheet-KR-15-Sung_U%CC%88bersichtsblatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rating Sheet zur Metaanlyse</a></li>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>English Version</strong></p>



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<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2026/09/Short-Review-15_fin.pdf">Short Review</a></li>



<li><a href="https://www.clearinghouse.edu.tum.de/wp-content/uploads/2026/09/Ratingsheet_KR_15_engl.pdf">Rating Sheet</a></li>
</ul>
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<h5 id="metaanalyse-im-uberblick-1" class="wp-block-heading">Toolbox</h5>



<p class="wp-block-paragraph" style="padding-bottom:20px">Mit unserer <a href="https://www.toolbox.edu.tum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lernplattform Toolbox</a> unterst&uuml;tzen wir Lehrende und Lernende in den verschiedenen Phasen der gymnasialen und beruflichen Lehrerbildung dabei, das Lehren und Lernen digital, koh&auml;rent und innovativ zu gestalten. &Ouml;ffnen Sie die Lernplattform und nutzen Sie unsere Inhalte f&uuml;r Ihre Seminareinheit, Ihre digitale Vorlesung oder die gemeinsame Unterrichtsreflexion!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/87fb1e12f8bf4f1eb9778da55d6d7489/1098980d4edb4d9a843b8f68b8b96a36/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul: Lernen und Lehren mit digitalen Medien</a></li>



<li><a href="https://toolbox-edx.edu.tum.de/courses/course-v1:Toolbox-Lehrerbildung+03+V1/courseware/cad2d04bec024d36860762b338495220/2c7c58544e8f4380b6bfb35919bc5f6a/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterrichtsvideo &bdquo;Erarbeitung der Funktionseigenschaften in Gruppen&ldquo;</a></li>
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